...Demokratie, hmm, muss nachdenken..., ja, fangen wir doch an in
der kleinsten Gemeinschaft, in der Familie.
Da wird im Normalfalle, und ich betone NORMALFALL, abgestimmt nach dem ganz einfachen Mehrheitsprinzip, was ja auch, und nun gehen wir vielleicht in eine Vereinsgruppe, auch so ist.
bei einer Kommune wird es dann schon etwas komplizierter, da werden zun?chst einmal Leute in ein Entscheidungskremiun gew?hlt, welche die Interessen der Kommunalb?rger zu vertreten haben und so recht und schlecht funktioniert das auch noch.
geht es aber etwas h?her hinauf, wie beispielsweise auf eine Bezirks-oder Landesebene, so m?ssen erst einmal Parteien gebildet werden, denn ohne eine >Partei< hat fast niemand eine Chance in einen Bezirks-oder Landtag gew?hlt zu werden, und diese >Parteien bestimmen dann die >Abgeordneten<.
Glaube aber niemand, dass die Parteientscheidungen von der Parteibasis, d. h. den kleinen Parteimitgliedern kommen!
Da gibt es doch wiederum Leute, welche irgendwelche Interessen vertreten, ob aus eigenen Gedanken, oder Freundschaften, oder vielleicht auch aus Profitinteressen, wie auch immer. Der kleine B?rger bleibt im Normalfalle grunds?tzlich aussen vor. Da werden Religionsgemeinschaften, (die Meistbeg?nstigste entspricht kaum 0.2% der Bev?lkerung), Industrie, sonstige Interessenverb?nde konsultiert und bebauchpinselt.
Genau so verh?lt sich das in der Bundespolitik.
In der Landes- wie auch in der Bundespolitik werden also, ?ber die Parteilisten spezielle Parteispezln auf Listen gesetzt, je nach Proporz, mal etwas mehr oder weniger nach >oben<, ob die Leute nun das >Volk< oder den eigenen Geldsack vertreten ist wurscht, gute Parteispezln m?ssens sein.
Also sitzen sie schon einmal drin im Parlament.
Zu >sagen< haben sie selber aber nix, denn was sie zu >sagen< haben das wird ihnen wiederum von den Anderen Parteibonzen vorgeschrieben, also ist mit der grundgesetzlichen >nur dem eigenen Gewissen< Vorschrift nicht weit her.
Weiterhin h?rt und liest man in den Medien, dass, wenn es tats?chlich einmal jemand wagt, auch einmal dem >Volk< nach dem Maul zu reden dieser sofort auf die ?belste Weise als >Populist< beschimpft zu werden.
Hier erw?chst aber die Frage, von wem diese Leute ?berhaupt in die >Volks<-Vertretung gew?hlt wurden.
Soweit mir bekanntist, wurden sie doch vom Volk, also vom POPULUS, den sie repr?sentieren sollen gew?hlt. Mit der Verachtung dieses Wahlvolkes disqualifizieren sie sich eminent und verdienen folglich Verachtung.
Diese Leute d?rfen sich nicht einbilden, dass nur sie alleine alle Weisheit aus dem Eimer gesoffen haben!
Vielleicht kommt einmal die Zeit, in der wir eine echte Demokratie erhalten.