Beiträge von n1ck

    Also:

    Hab mir grad 165 Seiten Wei?buch gelesen,
    und NICHTS gefunden, was mit Angriffskriegen zu tun hatte

    Punkt 1 ist schonmal hinf?llig,
    da der Xaxl nicht einer Meinung mit mir ist,
    werde ich wohl in n?chster Zeit jeden einzelnen Punkt nach den Hintergr?nden ?berpr?fen

    Denn meiner Meinung nach richtet sich der Artikel an Leute,
    die sich nicht die Zeit nehmen die Quellen zu ?berpr?fen

    Ach du je!
    War nicht in ner anderen Geo auch ein Artikel ?ber Hoffnung/Optimismus?

    Bin mir nicht sicher, ob die Leute, die bei so einer Umfrage "Nein" sagen gr??tenteils damit signalisieren wollen, dass sie sich selbst nicht damit befassen wollen.

    Bin mir nicht sicher, was ich gesagt h?tte, aber auch wenn ich "Nein" angekreuzt h?tte, dann w?re das f?r mich kein Grund mich nicht mit diesen Probleme zu befassen und mich entsprechend zu engagieren nur weils "wahrscheinlich nicht klappen" w?rde.

    Toll auf den Punkt gebracht Abraxas :)

    Hab heute einen Artikel gelesen, der meine Theorie best?tigt, dass Menschen nur durch gelingende zwischenmenschliche Beziehungen gl?cklich werden (oder diese einem zumindest das gr??ste Gl?cksgef?hl verschaffen).

    Auch im "Wirtschaftsleben" suchen Menschen im Grunde nur nach Anerkennung ihrer eigenen Person. Da in unserer Gesellschaft Menschen oft ?ber ihren Besitz definieren, kriegen sie ihre Anerkennung schnell durch eine gewinntr?chtige Arbeitsweise (wenn ich das mal so verallgemeinern darf ohne verharmlosen zu wollen).

    Den genauen Artikel w?rde ich gerne posten,
    aber noch ist er nicht im Internet verf?gbar ..

    Dein Bild von Gott ist so ziemlich deckungsgleich mit meinem :)

    Ich nenn diese Perfektion, Zufall und Unedlichkeit/Nichts nur nicht Gott.

    Aber begeistern tuts mich schon,
    denn ich argumentier in Diskussionen meistens haargenau wie du :)

    Eine Sache nur begr?nde ich anders,
    die Unendlichkeit und das Nichts sind f?r mich einfach nur auufgrund unserer biologischen Gegenbenheiten nicht erfassbar. Man muss nur an das Gehirn denken, das man neurobiologisch in verschiedene Zentren einteilen kann. F?r diese beiden Begriffe gibt es kein Zentrum im Gehirn, dass etwas vergleichbares erfassen kann, deshalb bedienen wir uns Br?cken. Diese Br?cken sind Bilder, Gott, das Paradies und alles was dazugeh?rt ..

    Hab auch letzens eine Artikel aus psychlogischer (einige kennen mich da ja schon :P) Sicht gelesen. Viele Menschen brauchen ein abgeschlossenes System, eine Grenze, eine Organisation oder einen Sinn, der ihnen Sicherheit gibt. Das hat weniger mit esoterischem Denken, als mit der nat?rlichen Beschaffenheit zu tun.

    Da ich kein Problem habe Gedanken offen zu lassen, zumal ich das f?r viel sinnvoller erachte in einer Diskussion nach der Antwort zu suchen, als sich auf eine Antwort festzulegen, bezeichne ich das, an was ich glaube auch nicht als Gott.

    Zitat von MANUkey

    ist dem so? oder wird es uns von den "medien" vorgegeben/gezeigt?

    Da wir diese Diskussion sehr allgemein halten (anders ist sie auch nicht m?glich), kann man sich nicht auf eine Sache festlegen wie: Da sind die Medien schud. Oder: Da sind wir schuld
    Denn stimmen tuts ja beides ;)


    Zitat

    und bist du nicht willig, so ...

    doch es geht auch auf die nette art. nur, dass dar?ber nicht macht gewonnen werden kann, nur bekommen und das ist einigen wenigen nicht genug...

    Ganz einfaches Beispiel: Das was am wenigsten kostet, aber am meisten wert ist - das L?cheln. Schenk deinem Gegen?ber ein L?cheln und er l?chelt zur?ck.

    Aber nat?rlich hast du auch recht, dass es nicht immer nur nett und l?chelnd geht ;)

    Zitat

    du bist schon auf dem richtigen weg! Razz
    und das hat nix mit weiterspinnen zu tun, sondern mit erkennen! Wink

    Ja, ja, dar?ber red ich Stunden. Ein Grund, warum ich RL-Diskussionen lieber mag :D

    Ist eben heutzutage so, dass Menschen sich selber durch ihren Besitz definieren oder von anderen nach ihrem Besitz definiert werden.
    Wer viel Geld hat ist sozusagen "der Gute", also strebt nat?rlich jeder nach Macht und Geld (wobei ich sage, dass jeder im Grunde jeder nur nach seinen "Streicheleinheiten" wie Anerkennung, Gl?ck, Miteinander, Liebe sucht).

    Hm, ich merk grad, dass ich sehr weit ausgeholt habe,
    ich glaub ich w?rd mich verfangen, wenn ich das weiterspinnen w?rde ^^

    Aber hat jemand "Haben oder Sein" von Erich Fromm gelesen? Ich berufe mich da auf viele Aspekte aus diesem Buch ..

    Sind sehr interessante und wahre Aspekte dabei,
    deutlich wird aber auch, warum viele Leute den Mann zurecht als "nicht vertrauensw?rdig" charakterisieren.
    Denn er pr?sentiert immer zwei Seiten von sich:

    Im Brief sind das zum einen die wirklich guten Aspekte bez?glich der Missst?nde in der Welt,
    andererseits aber die schwammig formulierten ?u?erungen gegen?ber dem Holocaust, zusammen mit dem unklugen Argument der moralischen Schuld der Deutschen, das eigentlich jeder Grundlage entbehrt.
    Wenn er in Statements wie diesen ein wenig mehr Distanz zu dem Israel Konflikt wahren wurde und seine Parteilichkeit weglassen, au?erdem endlich von dieser Pseudo-Moral-Schuld runterkommt, dann w?rden seine weiteren Ansichten viel eher wahrgenommen, aber so wie er seinen Brief formuliert kann man sich immer auf die Argumente st?tzen, die er so unklug gew?hlt hat.

    Au?erdem wird seine Darstellung der Missst?nde in der Welt unglaubw?rdig, da er immer wieder Hasspredigten vor dem Milit?r h?lt und nicht zu unrecht "Fanatiker" genannt werden kann, was aus seinem Lebenslauf deutlich wird.


    Ich pers?nlich w?rde den Mann nicht ernst nehmen, zumal er nicht wirklich R?ckhalt im Volk hat ..

    Zitat von waterbrunn

    ???:shock: ??? Wie bitte? "Sensibilisieren" bedeuted empfindsam f?r etwas bestimmtes machen. Gerade um Gewaltfilme ertragen zu k?nnen mu? man genau das Gegenteil machen, bzw. sich selbst geistig in einen Zustand bringen, in dem man die Darstellung als irreal / au?erhalb der Wirklichen Welt befindlich - empfindet, um nicht schreiend fortzulaufen!

    Hm, mal der Reihe nach, was ich davon halte ..

    Mit dem sensibilisieren denke ich hast du verstanden, was ich meine. Ist doch klar, dass ich das Wort in einem anderen Zusammenhang sehe, als das abstumpfen.
    Aber dazu bei einem anderen Punkt mehr ..


    Zitat

    Bl?de Ausrede - jeder, der eine Spur Erziehung genossen hat wei?, dass viele Gewaltdarstellungen sich v?llig au?erhalb gesellschaftlicher Verhaltensmuster befinden. Er wei? auch, dass der Konsum von gewalt?tigen Darstellungen um ihrer selbst Willen nicht zu gesellschaftlicher Anerkennung f?hrt.

    Und bitte - Ich bin Teil unserer Gesellschaft und nicht gewaltt?tig. Unsere ganze Gesellschaft ist relativ gesehen sehr wenig gewaltt?tig. Es ist Teil der Dialektik diesen Umstand v?llig verzerrt darzustelllen, bis du glaubst, was du glauben sollst!

    Ich bin stolz darauf, dass ich sowohl f?hig bin, meine eigenen Konflikte ohne Gewalt zu l?sen, als auch auf Andere entsprechend einwirken kann.

    Das hat wenig mit unserer Diskussion ?ber Filme zu tun.


    Zitat

    Das kann ich nicht nachvollziehen. Auch ein Filmemacher hat ein sehr breites Spektrum an Darstellung und Auslassung zur Verf?gung um den Zuschauer an eine Situation heranzuf?hren deren Inhalt die Aus?bung von Gewalt darstellt OHNE das literweise Blut durch die Kulissen spritzt und K?rperteile herumfliegen!

    Ich habe mich schon von der Argumentationebene verabschiedet nur auf das eine Extrem einzugehen.

    Es gibt nicht nur diese "Schl?chter"-Filme, sie sind nur eine (h??liche) Seite exzessiver Gewaltdarstellung, aber nicht mit dem "Gewaltfilm" als solchem unter einen Kamm zu scheren. Bedenke, dass heute 76% des Tagesprogramms das Thema Gewalt beinhalten.

    Zitat

    Na, da h?tte ich schon ein paar Beispiele, damit ich ?berhaupt Mal eine Vorstellung entwickeln kann, was du als positive Gewaltdarstellung empfiehlst

    Da hast du immer noch das eine Extrem vom Splatter-Film im Blick. Ich spreche genauso von Filmen, in denen Gewalt nicht das Hauptthema ist, sondern pointiert eingesetzt wird. American Beuaty oder American History X um zwei Beispiele zu nennen.


    Ich lasse mich nicht auf das Extrem ein, dass Gewaltfilme generell gut sind, aber auch nicht, dass Gewaltdarstellung in Filmen verantwortlich ist f?r diese ganzen Probleme.

    Au?erdem, wie der Xaxl schon gesagt hat, waren Jugendliche und die Gesellschaft allgemein nicht weniger gew?lt?tig als heute, wenn nicht mehr. Darauf will ich nicht n?her eingehen, da man zwischen Gesellschaften und Kulturen zeitgeschichtlich unterscheiden m?sste.


    Zu der Diskussion mit den Filmen zur?ckzukommen ohne Parallelen auf die heutige Gesellschaft herzustellen hab ich schonmal gesagt, dass jeder Mensch einen Film anders betrachtet und es d?rfte dir ja nicht entgangen sein, dass es viele Leute gibt, die von Gewaltfilmen nicht nur aufgegeilt werden, sondern damit entsprechend umgehen. Einfach machst du es dir, wenn du sagst, dass diese ganzen Leute Druckventile ?ffen m?ssen, gesellschaftlichem Druck nachgeben, und dass du sie mit den Leuten gleichsetzt, die sich an inszenierter Gewalt berauschen und diese in der Realit?t ausleben etc., schwerer wenn du versuchst diese Leute zu verstehen und versuchst herauszufinden was diesen Leuten daran gef?llt ohne sie gleich mit bestimmten Negativpr?dikaten zu versehen.

    Des weiteren will ich noch wissen, wie man erfolgreich Gewaltpr?vention betreiben will, wenn man sich nicht mit Gewalt besch?ftigt? Sicher nicht, indem man Schubladen f?r Gewaltfilme und "Gewaltfilmegucker" f?llt ..


    Ich hoffe du hast verstanden, dass ich hier kein Pl?dojer f?r den Nutzen oder so von Gewaltfilmen halten will, sondern beide Seiten des Umgangs mit Gewaltfilmen betrachten will ..


    Ich denke, man sollte trotzdem nicht au?er Acht lassen,
    dass NICHTS schlimmer ist als die Realit?t !

    Interessante Theorie

    Aber zur Empathie sei gesagt, dass Empathie nicht hei?t irgendwelche Schwingungen aufzunehmen, sondern sensibel f?r die Signale zu sein, die eine andere Person aussendet. Und diese Signale sind nichts anderes als die des K?rpers und der Stimme. Wie auch Samy Molcho sagte ist "Der K?rper der gr??te Schw?tzer aller Zeiten". Ein Gegen?ber nimmt in einem Gespr?ch von der Person zu 60 % die K?rpersignale auf, zu 30 % die der Stimme und zu 10 % die der Information.
    K?rpersprache wiederum kann man deuten und empfinden lernen ..

    Sry, ich muss mal wieder die Psychologenseite einnehmen ;)

    Der Rest klingt sch?n, da will ich gar nichts wiederlegen ;)


    F?r mich gibt es nicht zwingend kein Leben nach dem Tod, ich meine lediglich, dass wir mit den Mitteln unserer Wahrnehmung nicht f?hig sind bestimmte Sachen zu erfassen und daher versuche ich gar keine Aussagen ?ber das Leben nach dem Tod zu treffen, da ich mich auf spekulativer Ebene ?u?ern musste. Und die spekulative Ebene zum Mytischen hat mir meine Jenseitspsychologie schon ausgetrieben :P

    Zitat von Pegasus

    Es sind trotzdem gewaltvolle Darstellungen. Das macht f?r mich ?berhaupt keinen Unterschied !
    Es ist ganz egal, ob du dir einen Gewaltfilm anschaust oder so ein Spiel spielst - es stumpft in jedem Fall ab !

    Statt dem Abstumpfen kann man aber genauso das Wort sensibilisieren verwenden.

    Hat es nicht etwas mit Verdr?ngung zu tun, wenn man in einer gewalt?tigen Gesellschaft sich nicht mit Gewalt besch?ftigt?
    Wie soll man denn erfolgreich Gewaltpr?vention f?hren?
    Sicher nicht, indem man immer ?ber die verdorbene und abgestumpfte Jugend schimpft ..

    Nat?rlich kann man zwei Seiten darstellen,
    die wirklich h?ssliche Seite der exzessiven Gewaltanwendung als Unterhaltung,
    aber auch den gezielten Einsatz von Gewaltdarstellung um zum kritischen Denken anzuregen..

    Ich denke in dieser Hinsicht positive Filme brauche ich nicht aufz?hlen ..

    Ein breites Thema, ?ber das sicher jeder eine Meinung hat :)

    Bei dem Thread ?ber "From Dusk Till Dawn" (den ich leider nicht verlinken kann..) hat ja schon so ne kleine Diskussion angefangen und ?berhaupt finde ich Quentin Tarantino ein gutes Beispiel, da ja die Meinungen ?ber ihn in beide Extreme gehen.

    Ich betrachte auch Kinder, die Gewaltvideos auf dem Handy austauschen argw?hnisch. Meiner Meinung nach hat aber die Normalit?t, die in der Wahrnehmung von Gewalt einkehrt weniger mit den so gennanten "Splatter" oder "Trash" Filmen zu tun, zu denen From Dusk Till Dawn zu z?hlen ist. Solche Filme abstrahieren die Gewalt eher und stellen keinen Bezug zur Realit?t her, was allerdings nicht hei?t, dass solche Filme nicht kritisch betrachtet werden und unter 18 abgegeben werden sollten.

    Der anderen Art von Filmen, die Tarantino gedreht hat, kann ich nicht direkt einen Namen geben. Ich meine Filme wie "Reservoir Dogs" oder "Pulp Fiction" in denen Gewalt intensiv dargestellt wird - auch mit Realit?tsbezug. Allerdings wird die Gewalt in diesem Filme schonunglos dargestellt ohne den Zuschauer zu schonen, baut damit einen Bezug des Zuschauers zu dem auf, dem Gewalt angetan wird. Dies hat wiederum eine absto?ende Wirkung auf den Zuschauer, sollte zumindest haben(ganz nach der Formel: "Violence should shock"), wer sich daran aufgeilt, den w?rde ich nicht in Schutz nehmen ..
    An diesem Punkt beginnt meiner Meinung nach die Spaltung der Lager. Ich habe viele Leute erlebt, die Filme auf jeweils unterschiedliche Art anschauen. Viele leben in dem Moment, in der einer Person Gewalt angetan wird richtig mit der Person mit und f?hlt ihre Schmerzen fast.

    Die Leute sollten sich aber keineswegs als Engel betrachten, denn nun hier beginnt die Seite der Unterhaltungsindustrie, die ich zum gr??ten Teil f?r Gewaltverherrlichung in die Verantortung nehmen w?rde - man kann es Kommerz, Mainstream, oder auch einfach Hollywood nennen.
    Im Gegensatz zu - ich ziehe in immer wieder als Beispiel heran - Tarantino wird der Zuschauer vor der Gewalt, die im Film vorkommt geschont - das ganze Ausma? der Gewalt und das ganze Leiden der Personen wird oft verdr?ngt. Dadurch wird dem Zuschauer eher die Normalit?t von Gewalt vermittelt, als in einem Film in dem das ganze Ausma? dessen, was Gewalt anrichtet bewusst wird.

    Ich rede vielleicht sehr allgemein, wenn ich ein Beispiel heranziehe:
    In dem Hollywood Film wird eine Bombe geworfen und eine Vielzahl von Menschen wird get?tet, ohne dass man wirklich einen Bezug zu den sterbenden Personen hat. In dem anderen Film wird einem Menschen Gewalt angetan und dabei nichts verschleiert.


    Was meint ihr dazu?

    War ja scherzhaft gemeint ;)

    W?hrend ich mich mit Jenseitspsychlogie besch?ftigt habe,
    die einige Jenseitsphantasien einfach n?chtern ergr?ndet
    und auch den Menschen psychlogisch begr?nden kann.
    Also Ursache, Bed?rfniss, Erlebniss, Wahrnehmung, etc.

    Also ziemlich die Gegenseite^^
    Trotzdem finde ichs interessant dr?ber zu diskutieren ..