Beiträge von Hokioi

    sind die Unterschiede zwischen einem Nigerianer und einem Äthiopier im Durchschnitt größer als die zwischen einem Deutschen und einem Mongolen. Daß die beiden ersteren ihre ursprüngliche Hautfarbe behalten haben und die letzteren beiden sie unabhängig voneinander verloren haben hat nichts über die Verwandtschaftsverhältnisse auszusagen.

    Trivialer aber korrekter Vergleich:
    Angenommen, in meiner Vorfahren- und Verwandtschaft übernehmen Frauen bei der Heirat konsequent den Familiennamen ihres Mannes. Wenn ich mein Großvater väterlicherseits "Müller" heißt, und neben meinem Vater noch 2 Kinder hatte - einen Jungen und ein Mädchen - bin ich statistisch gesehen mit jedem meiner Vettern und Basen ersten Grades in genau gleichem Maße verwandt. Trotzdem haben die Kinder meines Onkels den gleichen Familiennamen wie ich selbst, die meiner Tante aber nicht. Das Merkmal "Familienname" ist in der einen Linie gleichgeblieben, in der anderen hat es sich geändert.

    Ein Anzeichen für nahe Verwandtschaft kann allenfalls ein gemeinsames neuerworbenes Merkmal sein. Aber speziell bei Hautfarbe funktioniert das auch nicht, weil die vererbungstechnisch zu komplex ist. Eine halbe Stunde in "Stirb an einem anderen Tag" reinschauen, und die Sache wird überdeutlich...

    Nur mal so.

    Weil noch niemand die Frage gestellt hat: was geht momentan eigentlich so ab in Xibalba?

    Denn wenn man die Mayaquellen zur Hilfe nimmt, ist alles, was man zunächst mal sagen kann, daß es offenbar so sein wird, daß am Ende eine baktun die Straße nach Xibalba für echte Helden - und alle die sich dafür halten - offen sein wird (Was auch immer das bedeuten mag).

    Das Problem ist nur, daß Xbalanque und Hunahpu laut dem Popol Vuh am Anfang des aktuellen baktun schon ziemlich aufgeräumt haben in Xibalba. Als sie es verließen, war seine Macht gebrochen. Aber sie ließen ihren Vater, den zu retten sie ursprünglich gekommen waren, dort zurück, weil er irgendwie nicht mehr der Alte war nachdem sie ihn wiederbelebt hatten. (Der Vater war am Anfang des vorigen baktun mit seinem Bruder nach Xibalba gegangen, aber hat sich von den dortigen Machthabern - "nette" Jungs mit Namen in der Art von "Der Seuchenbringer" oder "Die Blutkralle"; Höllenfürsten eben - abziehen und aufmischen lassen, und das kann man relativ wörtlich verstehen)

    Soviel also zum Popol Vuh. McKenna und andere moderne Interpreten bringen nicht sonderlich weiter, da es bei ihnen drauf herausläuft, daß 2012 eine Zeit extremer Möglichkeiten und extremer Risiken markieren wird. Aber damit hätten sie jedem einigermaßen kompetenten yukatekischen Priester vor 600 Jahren nur ein gelangweiltes "ich weiß..." abgerungen.

    Man muß den M&M-Text mal Punkt für Punkt durchrecherchieren. Überprüfen; nicht ihre Behauptungen, sondern die, die sie ihren "Gegnern" in den Mund legen. Denn ihre Argumente sind logisch richtig und stichhaltig. Nur, das wogegen sie argumentieren läßt sich einfach nicht nachvollziehen. (Oft genug, hier weniger aber bei anderen - allgemeinpolitischen - Texten von ihnen, endet der Faden, wenn man ihn zurückverfolgt, bei Personen aus dem neokonservativen Dunstkreis, die anonyme "Quellen" "zitieren".)
    Das mit den Mönchsgrasmücken ist z.B. so eine Sache: nach der Flurbereinigung - also vor ungefähr 30 Jahren - sind die Bestände der vieler insektenfressender Singvögel in Deutschland tatsächlich stark zurückgegangen. Aber kein "Ökologist" hat behauptet, sie stünden kurz vorm "Aussterben" (Vielleicht hat es sich ein sensationsgeiler unbedarfter Journalist so zurechtgedreht damals, aber M&M kritisieren hier ja nicht niedrige Standards im Wissenschaftsjournalismus). Aussterben ist nämlich ein globaler Prozeß, der sich einen Dreck um politische Grenzen schert. Die Bestände der meisten Arten haben sich, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau, mittlerweile stabilisiert. Das ist seit 10 Jahren spätestens allgemein anerkannt.
    Was M&M also machen, ist, daß sie ein Uraltszenario verstümmeln, entstellen, und überspitzen, und es so darstellen als sei es knallhart up to date. Und dann dagegen argumentieren. Deswegen sind ihre Argumente auch stichhaltig. Nur daß das wogegen sie argumentieren halt primär in ihren Köpfen existiert, in der wirklichen Welt aber keine Rolle spielt.

    Und wem das Ganze jetzt vertraut vorkommt: kein Wunder:

    Zitat

    3.Attackiere ein Strohmann-Argument:

    Übertreibe, übersimplifiziere oder verzerre anderweitig ein Argument oder einen Nebenaspekt eines Arguments des Gegners und attackiere dann diese verzerrte Position. Man kann auch einfach den Gegner absichtlich misinterpretieren und ihm eine Position unterstellen die sich dann leicht attackieren lässt.

    Vernichte die Strohmann-Position in einer Weise die den Eindruck erwecken soll dass somit alle Argumente des Gegners erledigt sind.

    Dito Elefanten: nach einer seriösen Quelle die belegt daß sich Elefanten in "vielen Ländern Afrikas" "prächtig erholt" hätten, wird man vergeblich suchen. Der akute Kollaps der Populationen ist gestoppt, und hier und dort beginnen sie sich wieder in Richtung Normalzustand zu entwickeln. Klar, wenn man keine Ahnung von Elefanten und Elefantenjagd hat, dann läßt man sich von Leuten wie M&M verscheißern, z.B. mit dem populären Argument, es würden viel größere Elefantenherden gesichtet als je zuvor. Das liegt aber an der Sozialstruktur - Elefantenherden hängen an sehr wenigen Leittieren, und die sind - da es die ältesten sind, und üblicherweise die größten Stoßzähne haben - bevorzugt abgeschossen worden. Die Elefanten haben sich um zu überleben einfach zu unnatürlich großen Gruppen zusammengeschlossen, das war in den 1980ern besonders drastisch

    Hallo David :)
    Sie kauen den ganzen lieben langen Tag - auch die Kinder schon - auf einem ganz bestimmten Stock ( weiß leider die Holzart nicht mehr) herum und die Säfte aus diesem Holz, sorgen für ihre schönen weißen Zähne und ihr gesundes Zahnfleisch.

    Kann durchaus sein. In der Antike hat man im Mittelmeerraum Mastixpistazienzweige genommen, aber die sind es wohl nicht, weil sie primär Speisereste, Gemüsefasern und so weiter entfernen und antibakteriell wirken, aber ich wüßte nicht daß sie die Zähne weißen... das klingt eher nach einer Pflanze die reich an Katalase ist.

    Wäre interessant, herauszubekommen, was das für eine Gehölz ist. Selbst der lokale Name könnte bereits helfen.


    Schau noch einmal, diesmal genauer.

    Das war BTW keine Spitze. Unter "Eiszeit" werden 2 verschiedene Prozesse verstanden: umgangssprachlich das was wissenschaftlich Glazial genannt wird; das nächste kommt in rund 10000 Jahren (wenn nichts passiert das das verhindert). Geowissenschaftlich ist eine "Eiszeit" aber eine lange Zeitspanne - Millionen von Jahren -, und wir sind nach dieser Definition mitten in einer Eiszeit drin (wenn nichts passiert das das ändert).

    Grob gesagt liegen ersterem astrophysikalische Grundlagen zugrunde (Milankovic primär), letzterem aber Kontinentalverschiebungen bzw -positionen. Wenn die Kontinente in einem bestimmten Arrangement zueinander liegen, kann oder wird sich eine Eiszeit ergeben. Zum Beispiel müssen sich innerhalb mindestens eines Polarkreises große, hochgelegene Landmassen befinden, und es sollten nicht mehr als 2 größere Kontinente am Äquator zusammenhängen. Die Erklärung ist in Worte gefaßt unglaublich komplex; wenn man es aufmalt ist es eher banal.

    Man kann eine kurze globale Abkühlung erwarten, wenn innerhalb einer kurzen Zeit (wenige Monate) viele große Vulkane ausbrechen würden. Aber damit das auch nur ein Glazial verursacht (was es theoretisch wirklich in 20-50 Jahren könnte), müßte es schon so enorm sein, daß es pure Schwefelsäure regnet. Und wenn das passiert, hätten wir echt ganz andere Sorgen.


    Es sei denn du glaubst an eine statische 5000 Jahre alte Erde, aber dann mußt du dir das selbst zusammenbasteln.

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    Erstmal willkommen hier.

    Hallo!

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    Nun, was soll uns das sagen?

    Es wurde so viel mit Goethe herumgeworfen, da dachte ich mir: what would Goethe say?

    Wobei man anmerken muß, daß es zu seiner Zeit "Deutschland" im heutigen Sinn nicht gab. Auffällig ist, daß er Hamburg oder München nicht erwähnt - denn auch deutsch im modernen Sinne wurde dort nicht oder fast nicht gesprochen. Meine Großeltern haben im NS jeden Ariertest bestanden, aber sie wurden als Kinder noch in den Schlaf gesungen mit

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    Schloop, Kindken, schloop,
    do biuten geuht eun Schoop,
    dat hät seo witte Foite,
    dat gift de Melke soite.
    Schloop, Kindken, schloop!

    (Obwohl das strenggenommen Lemjer Mundart ist und nicht Iufler wie bei meinen Großeltern.)

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    Sie achten sehr darauf das es immer 1a Qualität ist und Bio ect. ect.

    Wie stellen sie das fest? Haben sie es testen lassen? In China kriegst du echt aussehende KbA-Zertifikate für 20 Dollar, und der Importeur klatscht dann das EU-Bio-Siegel drauf. Wird kaum getestet, fliegt selten auf.

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    Die Sache ist nicht trivial. Wenn man nicht-Bio als Bio verkauft, hat man ganz schnell einen Prozeß am Hals sobald irgendwer testen läßt, selbst wenn man die Kunden gar nicht täuschen wollte. Ein kleiner Händler der sich einfach nicht informiert hat daß das schicke Zetrifikat bedeutet, daß ein bißche weniger Spritzmittel aufs Feld gekippt wird, ist da schnell ruiniert.

    Bird Study 42: 89-100 (1995): Microevolution of migratory behaviour illustrated by the blackcap Sylvia atricapilla
    Berthold, P. (1997): Wandel der Avifauna Mitteleuropas im Zuge rezenter Umweltveränderungen.
    Bird Study 47: 249-251 (2000): Dates of first arrival and song of birds during 197499 in mid-Deeside, Scotland
    Oecologia 128: 181-186 (2001): Photoperiodic response to early hatching in a migratory bird species
    Folia Zoologica 52: 287298 (2003): Spring migration of birds in relation to North Atlantic Oscillation
    Animal Behaviour 68: 167-173 (2004): Correlation between timing of juvenile moult and onset of migration in the blackcap, Sylvia atricapilla
    Ardea 94: 527536 (2006): Changes in timing of autumn migration in North European songbird populations
    Pampus, M.[2006]: Einschätzungen zu möglichen und bereits nachweisbaren Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Biodiversität in Hessen

    ...hat nicht ordentlich recherchiert. Schau hier has z.B. ihre "Zitier"praxis betrifft.

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    "Da pfeift schon wieder eine eurer ausgestorbenen Vogelarten."

    Ich hätte dem Praktikanten gesagt, er solle erst mal einen Recherchekurs machen, und dann könne er sich ja nochmal um den Praktikumsplatz bemühen - weil er ihn soeben verloren hätte.

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    Das gilt nicht nur für Mücken sondern auch für Elefanten, die sich in vielen Ländern Afrikas prächtig erholten.

    Quelle? Viel Spaß beim Suchen.

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    Wir schrieben das Buch "Öko-Optimismus", eine Bestandsaufnahme der zahllosen positiven Entwicklungen im Umweltschutz: Von regenerierten Rhein bis zum blauen Himmel über der Ruhr, vom Rückgang des Bevölkerungswachstums bis zur Rückkehr verloren geglaubter Tierarten.

    Und strotzend von Fehlern.


    M&M schreiben für Springers "Welt" und für http://www.achgut.com; Outlets die uns einen vom "erfolgreichen" Irakkrieg erzählen, und wie notwendig es sei sich im Fall Iran alle Optionen (auch die nukleare) offenzuhalten. Ich halte solche pathologisch Merkbefreiten nicht für eine Quelle die man unbedingt promoten sollte.

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    Alleine wenn wir auf die Geschichte der Erde schauen, so fand nach jeder großen Erderwärmung eine plötzliche Eiszeit statt.

    Schau noch einmal, diesmal genauer.

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    Das die Eiszeit kommt ist heuer keine Frage mehr, die Erderwärmung ist offensichtlich. Fragt sich nur wann, in 50 Jahren, oder vllt schon in 20

    Häng 1-3 Nullen dran. Um rund 5000000000000000000 Kilo Gas abzukühlen reichen ein paar Jahrzehnte nicht. (Interessanterweise reichen 200 Jahre, um sie drastisch zu erwärmen. Man muß nur den Methananteil signifikant erhöhen).

    Das mit der Sonne ist im übrigen ziemlich miserabel herumspekuliert. Kann sein, kann nicht sein. Wirf ne Münze. Und die Glaubwürdigkeit eines Typen dem entgangen ist, daß die gemessene Erhöhung der Sonnenaktivität vielleicht 10-20% dessen beträgt das notwendig wäre um die gemessenen atmosphärischen Prozesse auf der Ede zu erklären, sei einfaach mal dahingestellt.

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    Wir führen doch im Grunde alle ein isoliertes armseliges Leben! Aus dem eigentlichen Volke kommt uns sehr wenig Kultur entgegen, und unsere sämtlichen Talente und guten Köpfe sind über ganz Deutschland ausgesäet. Da sitzt einer in Wien, ein anderer in Berlin, ein anderer in Königsberg, ein anderer in Bonn oder Düsseldorf, alle durch fünfzig bis hundert Meilen voneinander getrennt, so dass persönliche Bemühungen und ein persönlicher Austausch von Gedanken zu den Seltenheiten gehört. Was dies aber wäre, empfinde ich, wenn Männer wie Alexander von Humboldt hier durchkommen und mich in dem, was ich suche und mir zu wissen nötig, in einem einzigen Tage weiter bringen, als ich sonst auf meinem einsamen Wege in Jahren nicht erreicht hätte.

    Nun aber denken Sie sich eine Stadt wie Paris, wo die vorzüglichsten Köpfe eines großen Reichs auf einem einzigen Fleck beisammen sind und in täglichem Verkehr, Kampf und Wetteifer sich gegenseitig belehren und steigern, wo das Beste aus allen Reichen der Natur und Kunst des ganzen Erdbodens der täglichen Anschauung offen steht; diese Weltstadt denken Sie sich, wo jeder Gang über eine Brücke oder einen Platz an eine große Vergangenheit erinnert, und wo an jeder Straßenecke ein Stück Geschichte sich entwickelt hat! Und zu diesem allen denken Sie sich nicht das Paris einer dumpfen, geistlosen Zeit, sondern das Paris des neunzehnten Jahrhunderts, in welchem seit drei Menschenaltern durch Männer wie Moliere, Voltaire, Diderot und ihresgleichen eine solche Fülle von Geist in Kurs gesetzt ist, wie sie sich auf der ganzen Erde auf einem einzigen Fleck nicht zum zweiten Male findet.


    (J.W.v.G., 1827)

    Aua. "Falsiparum", das tut so unerträglich weh...

    http://environment.newscientist.com/article/dn13848

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    Some countries still use DDT to fight mosquito-borne diseases such as malaria and dengue, but worldwide usage has plummeted from 40,000 tonnes per year in 1980 to 1,000 tonnes per year now.


    1000 Tonnen sind ein bißchen viel für eine angeblich "weltweit verbotene" Substanz.


    Malaria Journal 4:8 (2005): Maps of the Sri Lanka malaria situation preceding the tsunami and key aspects to be considered in the emergency phase and beyond

    Zitat

    Studies in Sri Lanka over the 1990s on An. culicifacies and a range of potential secondary vectors such as An. subpictus and An. vagus have shown high level of resistance to either organochlorines, organophosphates or to both groups of insecticides. DDT and Malathion are no longer recommended since An. culicifacies and An. subpictus has been found resistant.

    Current Science 85: 1532-1537: DDT: The fallen angel

    Zitat

    If DDT had been successful in interrupting malaria, one would expect to see levels of consolidation phase criteria maintained at 0.1 case per thousand population. But scrutiny of data on DDT and malaria reveals that the failure of DDT in interrupting malaria transmission was widespread, as illustrated in Table 2 by NMEP API data for 198695.

    Zitat

    The Health Department of Maharashtra reported an increasing trend of malaria even after two rounds of DDT indoor spraying between 1995 and 1997, with a 7583% coverage of rooms in houses. Monitoring in 74 villages revealed that malaria transmission continued, and cases had sharply increased by the third quarter of 1997.


    Auch interessant:

    JAMA 297: 2281-2284 (2007): Global Malaria Control in the 21st Century - A Historic but Fleeting Opportunity

    Nature 293: 181-185 (1981): Agricultural production and malaria resurgence in Central America and India

    Anfang der 1980er war jedes ausgebrachte Kilo DDT (statt funktionierender Methoden) statistisch gesehen für über 100 neue Malariafälle in El Salvador verantwortlich: die Mücken sind längst resistent. Jeder Dollar der dort für DDT verschwendet wurde, stand nicht mehr zur Verfügung, um Malaria wirksam zu bekämpfen.

    Ningxia-Goji ist Gewöhnlicher Bocksdorn, "Himalaya"-Goji ist Chinesischer Bocksdorn.

    Zumindest ersterer wächst in Mitteleuropa verbreitet verwildert, wenn auch nicht so häufig wie in England.

    Ich hab ein altes Gartenbuch, von meiner Großmutter, da stehen die als Ziersträucher drin. Natürlich nicht als Goji.

    Geh einfach in den botanischen Garten deines Vertrauens oder so, und besorg dir einen Ableger. Wenn du in einer Börde wohnst, ist Lycium barbarum die Art der Wahl, ansonsten Lycium chinense.

    Die Pflanze will etwas mehr Platz haben als einen Blumenkübel, wird gern 3 Meter hoch. Pack den Ableger zum Anwurzeln in einen Topf mit feuchter Erde, oder besorg dir direkt einen angewurzelten Ausläufer (das Zeug wuchert). Dann pflanz es an eine schön geschützte Stelle aus - nach Süden exponiert, durchlässiger Boden. Böschungen sind ideal. Wenn in der Nähe eine große Siedlung, Industrie, Autobahn etc ist, dann pflanz westlich davon - du willst so wenig Abgase wie möglich auf den Beeren haben.

    Die ersten Früchte dürften schon in diesem Jahr kommen, wenn du schnell machst. Sonst im nächsten. Es ist besser, ein paar Stück auszupflanzen, weil ab und zu mal einer gerodet werden könnte, und es nicht unbedingt einfach ist, den richtigen Zeitpunkt zur Ernte zu erwischen. Die Früchte im Schatten aber warm vortrocknen, und bei ~80° im Backofen endtrocknen.

    Ist besser als das gekaufte Zeug. In USA werden immer wieder ganze Ladungen Gojibeeren aus dem Handel genommen, weil sie mit Pestiziden hochbelastet sind.

    Komischer "Stegosaurus", so ganz halslos und mit riesigem Kopf. Weer das als Stegosaurier bezeichnet, hat nicht die leiseste Spur einer Ahnung, wie die Viecher ausgesehen haben.

    Jedenfalls:

    Zitat

    Ich weiß leider nicht was ein Stegosaurus ist - aber Saurus-Skelettfunde wurden auch in Indien gemacht

    "Saurier" kann alles mögliche sein. Aber siehe hier:
    http://journals.cambridge.org/action/display…477201908002459

    Ist noch vorläufig, aber mit Funden von Stegosaurus-ähnlichen Tieren muß man (nahezu) weltweit rechnen. Vielleicht nicht in Australien und Indien, aber das hat hiermit ja nichts zu tun.