[Allgemein] Euer Track des Tages?

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    [color=#0000ff][size=10]"Nehmt Eure Sprache ernst! Wer es hier nicht zu dem Gefühl einer heiligen Pflicht bringt, in dem ist nicht einmal der Keim für eine höhere Bildung vorhanden."
    "Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten."[/size]

    Friedrich Nietzsche[/color]

  • [font='Arial, Helvetica, sans-serif']Fischer-Z - Room Service
    [/font]

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=12][font='&quot'][font='Arial, Helvetica, sans-serif']CKZLBjwCVOE&feature=related
    [/font]
    [/font]The Sisters of Mercy - Marian[/size][/font]

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=12]hRpjH4sCgCc[/size][/font]

    [size=10]Deutscher mit fehlendem Migrationshintergrund .
    [/size]

    2 Mal editiert, zuletzt von Cherub (23. Dezember 2010 um 16:05)

  • CMky6jYXces

    dazu muss man aber auch die shilllist vom O. presentieren (bringt mich immerwieder zum grinsen^^)

    http://www.youtube.com/user/colognecapone
    http://www.youtube.com/user/trampleonsnakes
    http://optimuz.bplaced.net/wordpress/


  • Ein paar Hintergundinfos zu diesem großartigen Lied..... (Danke fürs einstellen, lange nicht gehört)

    Zitat

    An Englishman in New York Interpret: Sting
    Jahr: 1988

    Als Quentin Crisp 1980 von England nach New York zog, war er schon 72 Jahre alt. Er empfand dies laut eigener Aussage als eine Befreiung, auch wenn das New York der Achtziger vielleicht noch nicht ganz so liberal war wie heute. Liberaler als England war es allemal, und das war wichtig für Quentin Crisp. Denn Quentin Crisp sah man seine Homosexualität auch dank seines intensiven Make-ups schon von weitem an. Man nannte ihn schwulen Dandy, schrägen Paradiesvogel, englischen Exzentriker, und vermutlich war er das auch alles. Auf jeden Fall war er einer der ersten, die in England ihre Homosexualität offen lebten, und das zu einer Zeit, als man sich damit selbst aus der Gesellschaft hinauskatapultierte, für Arbeit unvermittelbar wurde, und sogar des öfteren auf offener Straße zusammengeschlagen wurde. Quentin Crisp trug das alles mit Würde und ließ sich nicht beirren. 1968 brachte ihm seine Autobiographie "The Naked Civil Servant" ersten Ruhm ein, der sich durch die Verfilmung 1975 mit John Hurt noch steigern sollte. Er wurde so langsam zu einer Art Kultfigur der schwulen Szene und ein Vorreiter der Homosexuellenbewegung. Dadurch in die entsprechenden prominenten Kreise gekommen, lernte er auch Künstler wie Sting kennen, den er bald zu seinem Freundeskreis zählen konnte. Und Sting schrieb 1987 seinen Song "An Englishman in New York" über Quentin Crisp und verewigte den damals schon 80-Jährigen mit Sätzen wie: "If "manners maketh man", as someone said, then he's the hero of the day. It takes a man to suffer ignorance and smile. Be yourself, no matter what they say." (Wenn die Manieren den Mann ausmachen, wie jemand einmal sagte, dann ist er der Held des Tages. Denn nur ein Mann kann Ignoranz ertragen und dabei lächeln. Bleib du selbst, egal was die anderen sagen.) Quentin Crisp starb 1999 in der Nähe von Manchester, doch nicht zuletzt durch Stings "An Englishman in New York" bleibt er lebendig. Das Video Im zum Song gedrehten Schwarz-Weiß-Video sieht man sowohl Sting, als auch Quentin Crisp, also quasi zwei "Englishmen" in New York. Beide laufen durch die Straßen Manhattans, treffen sich aber nicht. Es wird hier wohl ein typischer Tagesablauf Quentin Crisps gezeigt, der Weg in ein Café, im Café selbst, der Weg zurück und daheim auf der Couch sich ausruhend. Im Café spielt die Band, die aber nur beim jazzigen Instrumentalteil zu sehen ist. Branford Marsalis, der mit seinen Einwürfen auf dem Sopransaxofon dem Stück seinen speziellen Charakter gibt, wird dagegen regelmäßig in Szene gesetzt. Am Schluss unterscheiden sich Audioaufnahme und Video, indem beim Video nach dem verklingenden Solosaxofon noch Quentin Crisp selbst zu hören ist. Er sagt: "If I have an ambition other than a desire to be a chronic invalid, it would be to meet everybody in the world before I die... and I'm not doing badly."

    Quelle: http://www.jochenscheytt.de/popsongs/englishman.html

  • @fivemilesout: Danke für das Hintergrundwissen. Ich finde an dem Lied die Vorstellung so interessant und auch komisch, dass so ein typisch englischer Gentleman, der ja eigentlich die gleiche Sprache spricht wie alle anderen in seinem Wohnort, doch ein vollkommen Fremder in den Vereinigten Staaten ist. Sozusagen ein Fremder unter gleichen. Dieses Bild lässt sich natürlich auf vergleichbare Situationen übertragen. Man kann sich hierzu gut die Figur des Sir David Lindsay von Karl May vorstellen.

    [color=#0000cd][font='Times New Roman']Wo wir sind, da ist immer auch Ägypten.
    [/font][/color]

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    ~☤~

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  • v

    Einmal editiert, zuletzt von fivemilesout (13. Februar 2011 um 17:17)

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    Einmal editiert, zuletzt von fivemilesout (13. Februar 2011 um 17:18)

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    Einmal editiert, zuletzt von fivemilesout (13. Februar 2011 um 17:19)