Beiträge von Laila Ananda

    [left]ERINNERUNGEN AN MORGEN[/left]

    [left] Sie
    wollte einfach nur noch weg aus Berlin.[/left]Obwohl es in Berlin im Sommer durchaus angenehm
    [left]sein kann.Der Kalender zeigte das Jahr 1983 an.
    [/left]Sie ging also zum Checkpoint Charly und lief an
    [left]den Reihen der parkenden LKW`s entlang. Von hier konnte man wunderbar einfach
    einen "hitch" nach Spanien, Italien, Frankreich oder sonst wo hin
    bekommen.[/left]Sie war 22. So jung, und doch so voller Schmerz
    [left]und Sehnsucht.[/left]Auf dem Flohmarkt hatte sie noch ausgiebig um
    [left]eine schwarze Lederjacke mit Fransen an den Ärmeln gefeilscht. Schließlich hat
    sie die Jacke für 100 DM[/left]bekommen. Ein guter Preis für so ein verschärftes
    [left]Teil.[/left]Sie zog sie gleich an.Dann noch einen kurzen Abstecher ins KaDeWe. Dort
    [left]ließ sie einen bunt gestreiften, seesackartigen Rucksack mitgehen.[/left]

    [left]Am Checkpoint fragte sie einen nett aussehenden
    LKW-Fahrer wo er hin müsse. Richtung Italien sagte er. Das war dann ihr "hitch" .
    [/left]Auf der Fahrt redeten sie über Belanglosigkeiten.
    [left]Irgendwo in Österreich auf einem Waldparkplatz machten sie Rast für die Nacht.[/left]Laila war früh wach und schaute aus dem Fenster
    [left]des Lasters. Überall standen nun Lastwagen rum. Nebenan prostete ihr ein
    lächelndes Gesicht mit einem Kaffeebecher in der Hand zu. Sie lächelte zurück, packte ihre Sachen zusammen,
    [/left][left]kletterte aus dem Laster und ging zu dem Kaffeetypen. [/left]Der freute sich und gab ihr einen Becher voll
    [left]heißen Kaffee mit Milch .Laila fuhr dann mit ihm bis nach Rimini.
    [/left]Von dort ging es mit verschiedenen PKW`s, in
    [left]denen wenig charmante Italiener vergeblich ihr Glück bei Laila versuchten...
    weiter.[/left]
    Irgendwann Nachmittags kam sie in Ancona an.
    Die Adria, blau, blauer, am blauesten. Der Himmel
    [left]mit weißen Wolken betupft. Und Laila schlenderte am Strand entlang und fühlte
    sich großartig. Sie kletterte auf einen Felsen, von welchem man
    [/left][left]einen überaus fantastischen Blick auf das Meer und das Land hatte.[/left]Tief unter ihr war eine kleine Bucht.
    Ein Mann, zwichen 35 und 40 saß in einem Boot und
    [left]schaute zu ihr rauf.Spannend war daran, dass Laila keinen Slip unter
    [/left][left]ihrem kurzen, schwarzen Rock trug. Sie saß dort oben, mit geöffneten Beinen und
    schaute aufs Meer und ab und zu auf das Boot mit dem Mann.Der Mann war vollkommen fasziniert als ihm klar
    [/left][left]wurde, dass Laila ohne Slip dort saß...[/left]
    Sie lächelte ihm zu und stand auf. Langsam ging
    [left]sie den relativ steilen Hang hinunter zum Strand. Als der Mann verstand, was
    sie vor hatte, lenkte er das Boot in die gleiche Richtung.[/left]Er war zuerst am Strand und wartete auf sie. Er sprach Englisch, war aber Italiener.
    Er lud sie zum Essen ein. Ein wundervolles, erotisierendes
    [left]Abendessen bestehend aus Hummer, Früchten, Salat und viel trockenem Wein.[/left]Laila aß alles was er vor sie hinstellen ließ.
    [left]Schaute ihr dabei zu, und genoß ihre Leidenschaft an dem köstlichen Essen.[/left]Das Strandhotel war klein aber wunderschön und
    [left]gemütlich. Auf dem Zimmer zog sich Laila aus und stellte
    [/left][left]sich vollkommen nackt an das Fenster und schaute aufs Meer.[/left]Der Italiener fotografierte sie. Eine Flasche Sekt stand bereit. Laila war schon
    [left]etwas betrunken von dem Wein und ließ das Sektglas fallen. Er lachte und holte
    ein Wasserglas aus dem Bad. [/left]Sie war für ihn wie ein Geschöpf aus dem Meer.
    [left]Oder aus einem Land seiner Fantasie. Sie war einfach nur sie selber,
    wunderschön in ihrer Natürlichkeit.Sanft drückte er seinen Körper an Laila. Sie
    [/left][left]standen nun mitten im Raum.[/left]

    [left]Er streichelte ihren zarten Rücken, ihre Lippen
    berührten sich, dann die Spitze ihrer Zunge, an seinen Lippen, wie ein leises
    klopfen um hinein schlüpfen zu dürfen. Laila war es gewöhnt, dass die Männer sehr
    [/left][left]schnell eine Erektion bekamen.[/left]Unabhängig davon, dass der Italiener noch
    [left]komplett angezogen war, konnte sie fühlen das sich bei ihm gar nichts regte.[/left]Er war sehr angetan, geradezu liebevoll gab er
    [left]ihr seine Zärtlichkeiten.Laila lächelte. Es war in Ordnung so. Irgendwie
    [/left][left]unschuldig.[/left]Auch als sie beide im Bett lagen, er sich
    [left]mittlerweile seiner Kleidung entledigt hatte, war eine Erektion bei ihm so weit
    entfernt wie der Mond der über das Meer in ihr Fenster schaute.Irgendwann schlief Laila ein. Der Italiener blieb
    [/left][left]neben ihr liegen. [/left]Er genoss die Anwesenheit dieser schönen, jungen,
    [left]stillen Frau.Am Morgen gab er ihr 100000 Lire. Laila schaute
    [/left][left]ihn an und verstand.Es war schön, war anders, weil sie sich einfach
    [/left][left]ohne viele Worte nahe gekommen sind. Auf eine mystische, seltene Weise der
    Übereinstimmung.[/left]

    [left]Laila zog sich an, verließ das Strandhotel und
    suchte einen Weg in die Stadt.[/left]

    [left]Als sie in Berlin gestartet war hatte sie keinen
    Bikini; am Strand hätte sie gerne einen getragen. Sie fand ein kleines Geschäft, dort kaufte sie
    [/left][left]sich einen himmelblauen Bikini, passend zum wunderbaren blau der Adria.[/left]

    [left]Auf einem Steg, der ins Meer führte, legte sich
    Laila in die Sonne und vergass Berlin und den Rest der Welt.Sie mußte eingeschlafen sein , denn die Sonne war
    [/left][left]nun schon fast am Horizont ,als ein wunderschöner Mann in Badehose sie
    ansprach.[/left]Angelo war Taucher. Seine Augen leuchteten und
    [left]wenn er sprach, funkelten seine weißen Zähne durch seine vollen Lippen.[/left]

    [left]Sie sah ihn und war vollkommen verwirrt. Was für
    ein schöner Mann. Alles was dann folgte erlebte Laila wie einen Traum.
    [/left]Tage der Ekstase, Tage des Wartens, Tage der
    [left]Demütigung, Tage der Liebe.[/left]Abgründe taten sich vor ihr auf, von denen sie
    [left]gelesen hatte, aber niemals mit sich in Verbindung gebracht hatte.[/left]Angelo war unendlich charmant, klug, witzig und
    [left]so wunderschön. Und er hatte eine Frau und zwei kleine Kinder.
    [/left]
    [left]Als Laila Angelo am Steg das erste Mal sah wußte
    sie von all dem nichts, aber auch wenn sie es gewußt hätte, es hätte an ihrer
    Verliebtheit nichts geändert.[/left]Den ersten Sex hatten sie auf einer kleinen
    [left]Lichtung mitten im Grünen.[/left]

    [left]Wie es dazu kam, dass sein Freund auch dabei war,
    daran konnte sich Laila hinterher überhaupt nicht mehr erinnern.[/left]Sie machte Angelos Freund ganz deutlich klar,
    [left]dass er gerne zuschauen darf, wenn sie und Angelo miteinander vögeln. Aber er
    solle seine Finger bei sich behalten.[/left]Angelo fand das alles sehr witzig und es machte
    [left]ihm offensichtlich gar nichts aus, dass sein Freund ihnen zuschaute.[/left]Er blieb einfach in ihr, schaute ihr mit diesem
    [left]Blick durch halb geschlossene Lider in die Augen und sie merkte das er in diesem
    Moment nur bei ihr war.Nichts anderes war wirklich. Nur Laila und Angelo.
    [/left][left]Sie fuhren zu dritt mit diesem
    "Osterei" von Auto,einem süßen Fiat 500 .

    Am Meer entlang, bis runter nach Fogia.Dort wohnte Angelo mit seiner Familie.

    Laila war zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich klar, dass sie in seine Stadt
    fuhren, in der er bekannt war, wie ein bunter Hund.

    Eine Woche lang war Laila im Himmel. Angelo hatte ein schönes Zimmer in einem
    Hotel, mitten in der kleinen italienischen Stadt, für sie bezahlt. Jeden Tag
    holte er sie ab. Sie fuhren aufs Land, aßen frische, reife Feigen direkt vom
    Strauch, er war so verrückt nach Laila, es war ein Rausch der Sinne wenn sie
    zusammen waren. Laila lachte, strahlte und vergötterte diesen wunderschönen
    Italiener.[/left]

    [left]Einige Tage später, nachdem Angelo Laila ins
    Hotel gebracht hatte, kam ein dicker Mann. Er war zwischen 30 und 40 Jahren
    alt, kam einfach direkt in ihr Zimmer. Ohne zu klopfen stand er plötzlich
    mitten drin . Laila lag schon im Bett. In einer Mischung aus schlechtem
    Englisch und noch schlechterem Italienisch fragte sie den fetten Kerl, was er wolle,
    Laila verstand etwas von Amore und Putana...[/left]Sie brüllte los, jetzt nur noch auf Englisch, er
    [left]solle verschwinden, sie sei keine Nutte. Der Typ schaute ziemlich verdutzt, verschwand
    [/left][left]aber dann.[/left]
    Nach einiger Zeit kam Angelo mit zwei anderen Kerlen
    Laila war in dem Moment vollkommen klar, warum
    [left]Angelo zu dieser Zeit im Hotel auftauchte. Er hatte nicht mehr genug Geld für das Zimmer und
    [/left][left]all die anderen schönen Dinge, die er für Laila gekauft hatte.[/left]Vielleicht hatte er nicht darüber nachgedacht,
    [left]vielleicht war es einfach eine gute und schnelle Möglichkeit Geld zu
    organisieren , damit Laila noch länger in dem Hotel wohnen konnte und sie sich
    so weiterhin sehen konnten und sich ihrer Leidenschaft hingeben.[/left]

    [left]Laila weinte, als ihr klar wurde, was er von ihr
    erwartete.Das bedeutete, dass sie gehen mußte. Oder ihren
    [/left][left]Körper verkaufen...[/left]

    [left]An fette, häßliche, stinkende Männer![/left]

    Angelo nahm sie ganz fest in seine muskulösen Arme, hielt sie dann von sich
    [left]weg, schaute in ihre traurigen Augen und sagte ganz leise "Ciao,
    bella..."

    Laila war wie betäubt. Ganz schwindelig und unwirklich. Die Geräusche des
    Bahnhofs nahm sie nicht wahr, der Zug stand schon bereit, sie stand da , sah
    diesen schönen, liebevollen, klugen Mann und wußte gleichzeitig das ihre
    Entscheidung richtig war.

    Diese Liebe war Wirklichkeit.

    Aber hatte nichts mit der (!) Zeit gemein. Auch wenn es nur wenige Wochen
    waren, die sie sich körperlich nah waren, es war echt, es war rauschhaft, es
    war eine Erfahrung die ihr weiteres Leben erhellen würde .

    Der Zug fuhr los, Angelo war schon gegangen...[/left]In Bari stieg Laila aus. Was für ein Moloch!


    Sie ließ sich treiben. Ging einfach vom Bahnhof los, ohne Ziel, ohne auch nur die geringste Kenntnis der Örtlichkeiten.
    Sie ging durch die Straßen und der Film in ihrem Kopf zeigte
    ihr Bilder von Angelo, vom Meer, von Sex, der erfüllend, frech, irgendwie auch
    dirty und ekstatisch war.


    Die Menschen, um sich herum,nahm Laila überhaupt nicht wahr.
    Nur ihr Köper war in Bari. Alles was sie ausmachte hatte den Weg von Fogia hier
    her nicht zurückgelegt.
    Sie hatte Zeit.
    Nach einigen Stunden des Herumlaufens stand sie wieder vor
    dem Bahnhof. Laila ging auf den nächsten Zug zu, schaute nicht mal wo er hin
    fuhr. Stieg ein, suchte sich einen ruhigen Platz und schlief sofort ein.


    Als sie aufwachte fuhr der Zug immer noch. Laila erkundigte sich bei einem nett aussehenden
    Mitreisenden nach dem Ziel des Zuges.
    Neapel.
    Warum nicht? Dann geht es also am Mittelmeer wieder in
    Richtung Norden.

    Guten Morgen, liebe Jo,

    da ist nun wohl eine Erklärung fällig.
    Es gibt Texte, die sind von mir, der Laila,
    Z.B. Laila in Italien.
    Dann gibt es Texte, die fließen durch mich durch, ich schreibe sie nur auf, wie sie mir
    diktiert werden.
    Es ist eine leise stimmlose Stimme in mir,
    die mir jedes Wort zuflüstert.
    Ich schreibe, ohne die Worte zu ändern, nur auf...

    Das hat irgendwann mal angefangen...
    Und so sind viele Texte entstanden.


    Liebe Grüße,
    Laila :)

    Und die wichtigste Frage von allen: Die vielen Fragen sehen aus wie aus ner Klausur aus Schulzeiten, ist es wirklich so schlimm mit mir geworden? :pinch:

    Viel schlimmer :D


    M.T. Kalashnikov erzählt:


    Früher hatte ich nie Zeit, mir
    Gedanken zu machen, ob ich jemals zur Hölle fahren würde. Nicht wegen
    meines Charakters, sondern wegen meines Berufs. Denn der macht mich zu
    einem Feind der Gesellschaft.

    Heute denke ich, daß ich gar keine Wahl hatte. Sicher, man kann Glück
    haben und wird Gärtner, Landwirt oder Tierarzt. Aber ich - ich bin ein
    Waffenschmied. Und das erklärt alles.
    Ich hätte nie gedacht, daß meine Waffen in internationalen Konflikten

    zur Anwendung kommen würden. Ich betone es noch einmal:

    Ich habe diese Waffen für die Verteidigung der Grenzen

    meines Vaterlandes entwickelt.

    Ohne fachliche Vorkenntnisse begann ich, Skizzen für das zukünftige
    Sturmgewehr zu zeichnen. Es ist schade, daß dieser erste Prototyp nicht
    erhalten geblieben ist.

    Das zweite Exemplar dieses Modells ist noch erhalten. Ich würde sagen,
    daß es bis heute in seiner Gestaltung unübertroffen ist. Das heißt,
    eine gewisse Schönheit war von Anfang an charakteristisch für all meine
    Waffen.
    50 Jahre diente ich meinem Land unter wechselnden Herren in dieser
    geheimnisvollen Stadt. Denn Ischewsk war eines der Zentren der
    russischen Rüstungsindustrie. Und ich war ihr Geheimnisträger. Ich ging
    morgens zur Arbeit in die Motorenfabrik Ischmasch, die meine Waffe
    herstellte. Und Nachts kam ich von der Arbeit wieder nach Hause, zu
    meiner Frau und meinen Töchtern. Alle Welt kannte meine Waffe und
    meinen Namen, aber niemand mein Gesicht. Selbst mein Nachbar durfte
    nicht wissen, wer ich war.
    "Mein Leben im Keller" - so nenne ich die Zeit, in der mir verboten
    war, das Land zu verlassen. Was wäre denn so schlimm gewesen, wenn
    meine Augen in anderen Ländern etwas Interessantes gesehen hätten.
    Immer wieder wird mir die gleiche Frage gestellt - Was ich fühle, wenn
    ich meine Waffe in den Händen von 14 jährigen Somalia sehe, oder als
    Ägyptens Premierminister Sadat mit einer Kalaschnikow erschossen wurde.

    Ob man es mag oder nicht, man muß damit leben. Wie mit einem
    Granatsplitter im eigenen Körper. Er ist da - in deinem Körper, lange
    eingeschlossen in vernarbtem Gewebe. Man vergißt ihn in der Routine des
    Alltags . Aber was machst du, wenn eine kleine Wendung plötzlich akute
    Schmerzen verursacht.
    Wenn ich über die Welt nachdenke, dann kommt mir ein Begriff aus meinem
    Beruf in den Sinn: "Querschläger". Das ist es, was den
    Waffenkonstrukteuren passiert ist. Zumindest uns dreien. Eugene Stoner,
    in Amerika Uzil Galil in Israel und mir. Wir entwickelten unseren
    automatischen Waffen, um die Nazis zu besiegen. Doch die Geschosse aus
    der M16 töteten Vietnamesen, die für die Einheit ihres Vaterlandes
    kämpften. Feuerstöße aus den Uzis zerbrachen die Hoffnung auf Frieden
    für Palästina. Und was kann ich über meine AK sagen? Hier verzeichnet
    die Geschichte vielleicht die bedrückendsten "Querschläger" : Bürger
    töten ihre Mitbürger.

    Ich habe mich oft mit Waffenkonstrukteuren getroffen. Manchmal werden
    wir so hingestellt, als würden wir Waffen zum Töten von Menschen
    erfinden. Das ist Unsinn Jeder Konstrukteur entwickelt Waffen zum
    Schutze seines Landes.

    Werden diese Waffen anderweitig eingesetzt, sind weder der Konstrukteur
    noch seine Arbeit daran schuld. Mein Anliegen ist es, der Menschheit im
    Gedächtnis zu bleiben. Und zwar als ein Mensch, der Waffen geschaffen
    hat, um die Grenzen seines Landes zu schützen. Das ist mein größter
    Wunsch, das soll der Menschheit von mir im Gedächtnis bleiben. So wird
    es sein, anders darf es nicht sein
    Meine Tochter Lena zeigte mir mal einen Artikel in einer Zeitung und
    sagte: "Hier steht, daß Eugene Stoner, der Konstrukteur der M16 ein
    gigantisches Vermögen mit seiner Erfindung gemacht , aber keine einzige
    Auszeichnung seiner Regierung in Washington bekommen hat. Und Du, du
    hast so viele Auszeichnungen aber keinen Pfennig bekommen. Sag mir
    Vater würdest Du mit Stoner tauschen wollen?"

    Meine Antwort war ein aufrichtiges "Nein" ,und es freute mich zu sehen,
    daß Lena froh über meine Antwort war. Wir sind halt anders als die
    Amerikaner. Ich meine nicht die kommunistische Ideologie oder sowas,
    sondern etwas tief Russisches: Unser innige Beziehung zu dem Land
    unserer Geburt. So sind wir eben.


    Und solange hier niemand in der Lage ist für diese Menschheit zu sprechen, und Hilfe zu verlangen, solange gilt, dass wir keine Hilfe wünschen.
    Naja, - der "Notarzt" wird letztlich schon noch kommen... und seinen heiligen Krieg aud Erden bringen!

    Es wird kein "Notarzt" oder irgendetwas in dieser Art kommen!
    WIR ALLE sind selbst verantwortlich für unser Tun oder Nicht-Tun.

    Der Begriff des "heiligen Krieges" ist an sich ein Absurdum... Heil heißt GANZ und Vollkommen.
    Krieg ist immer Zerstörung...
    Was also kann an Krieg heilig sein :?:


    Laila

    [size=14][size=10pt][color=black]Erzähle mir etwas über Strukturen und
    Konzepte und auch Beurteilungen und[/color][/size][/size]
    [size=14][size=10pt][color=black]Bewertungen.[/color][/size][/size]


    [size=10][color=black]Vieles wird nur angenommen, vieles wird
    nur vermutet, vieles ist erklärbar,[/color][/size]
    [size=10][color=black]und wird nach einiger Zeit wieder
    verworfen.[/color][/size][size=10][color=black]Vieles ist Phantasie.[/color][/size][size=10][color=black]
    Wobei Phantasien und Vorstellungen auch
    schon als Gedanken Wirklichkeit sind.[/color][/size]
    [size=10][color=black]Der Gedanke als immaterielle Wahrheit ist
    immer vorhanden.[/color][/size]
    [size=10][color=black]Also wäre auch der Gedanke, jemanden etwas
    Gut zu tun oder auch jemanden etwas Schlecht zu tun, eine immaterielle Form der
    wirklichen Gegebenheit.[/color][/size]

    [size=10][color=black]Es ist immer im Sein.[/color][/size]
    [size=10][color=black]
    Die Form ist unterschiedlich. Im Sein ist
    Alles. Alles was möglich ist, Alles was gedacht wird, die Unterscheidungen sind
    nur menschlich.[/color][/size]
    [size=10][color=black]Die Unterscheidung in den
    Wahrscheinlichkeiten sind nur menschlich.[/color][/size]
    [size=10][color=black]Immer sind es die Grenzen, die selber
    gesetzt werden. Die ihr euch selber setzt.
    [/color][/size][size=10][color=black]Immer wieder gibt es Menschen, die darüber
    hinausgegangen sind, immer wieder wird es Menschen geben, die darüber
    hinausgehen werden.[/color][/size]
    [size=10][color=black]Jetzt ist eine Zeit, in der viele Menschen
    über ihre Grenzen hinausgehen wollen, der Drang immer stärker in ihnen wird.
    Und sie merken, dass es ganz, ganz tief in ihnen eine Wahrheit[/color][/size][size=10][color=black]gibt, die hinaus möchte, eine Wahrheit,
    die sie erkennen lässt das dieses SEIN nur eine von unzählig vielen
    Möglichkeiten des Lebens darstellt.[/color][/size]


    [size=10][color=black]Bewertungen sind nicht zwingend
    lebensnotwendig.[/color][/size]


    [size=10][color=black]Bewertungen erscheinen immer nur in dem
    gerade gelebten Kontext als notwendig.[/color][/size]
    [size=10][color=black]In dem Kontext der gerade gelebten
    Wirklichkeit.[/color][/size]


    [size=10][color=black]Ein Mensch kann niemals die ganze Wahrheit
    erfassen. Keiner der großen Mystiker hatte dies gekonnt ,[/color][/size]
    [size=10][color=black]und auch in Zukunft wird kein Mensch. in dieser Wirklichkeit,
    in dieser Gegebenheit, die ihr Leben nennt, diese erfassen
    können. Jeder einzelne trägt dazu bei, ist ein Teil des Nicht-Fassbaren, immer
    wieder, immer zu, immer fort, immer wechselnd, immer neu, vergehen, erstehen,
    bestehen, erneuern.[/color][/size]


    [size=10][color=black]Niemals wiederholt sich etwas.[/color][/size]


    [size=10][color=black]Und doch ist alles immer nur ein Kreislauf
    des Werdens und Vergehens.[/color][/size]


    [size=10][color=black]Vergehen heißt erwachen.[/color][/size]


    [size=10][color=black]Erkennen heißt mit Freude auf das Vergehen
    zuzugehen.[/color][/size]


    [size=10][color=black]Du kannst die Wörter benutzen zum Spielen.[/color][/size]
    [size=10][color=black]Es ist wie spielen, Wörter, erklingen[/color][/size]
    [size=10][color=black]Wörter können Ideen zur Wirklichkeit
    werden lassen.[/color][/size]


    [size=10][color=black]Ideen können materialisieren, aus
    Sehnsucht an der Erfahrung, aus Sehnsucht am Erleben wollen.[/color][/size]
    [size=10][color=black]Aus Sehnsucht am immer währenden Dasein.[/color][/size]
    [size=10][color=black]Materie gibt den Anschein des immer
    vergänglichen, Materie erscheint als Wirklichkeit.[/color][/size]
    [size=10][color=black][size=14pt]Materie [/size]ist die sichtbar gewordene Idee,
    die sichtbar gewordene Energie.[/color][/size]

    [size=14][color=black]Sie unterliegt dem Zauber der Täuschung.[/color][/size]


    [color=black]Laila, mache erst mal weiter, nach den lieben mails[/color] :S

    Ich weiß nicht so genau, WAS ihr hier macht, in diesem Forum, aber mir gefällt so einiges überhaupt nicht.
    Löscht alles von mir, wenn ihr wollt, ihr könnt es auch stehen lassen... ist mir egal.

    Ich verabschiede mich auf jeden Fall aus diesem Forum

    Laila

    [color=black]Langweilen[/color]


    [color=black] [/color]


    [color=black]Du hast alles im Außen gemacht um das Innen zu begreifen.
    Da gibt es nichts revolutionäres mehr, da ist schon alles getan .Da ist ein
    Heer von Nichtsehenden, ein Heer von Unwissenden,. so eine große Masse.[/color]


    [color=black]Und schau nur. Sie sind sich so sicher, so sicher in ihrer
    Unwissenheit. Aber es soll dich nicht belasten, es darf dich nicht belasten. Es
    hat wenig mit deinem Sein zu tun.[/color]


    [color=black]Zu sehen, dass du unabhängig bist, das ist der Weg.[/color]


    [color=black]Es wird nicht aufhören, weh zu tun, es kommt immer wieder.
    Aber zu sehen, dass es weh tut, und es zu fühlen, dass es weh tut, ist ein
    großer Schritt, ein sehr großer Schritt.[/color]


    [color=black]Nimm es in dir auf. Lass es zu, und öffne dich. Da wurde so
    viel geredet. So viel geschrieben, immer wieder mit anderen Worten, immer
    wieder zu anderen Zeiten. Und doch bleibt es immer nur das Gleiche, und doch
    dreht sich das Rad immer nur weiter und weiter. Und die, welche am Rad fest
    hängen, sehen es nicht[/color]


    [color=black]Und wollen dir alles erklären, und wissen alles besser und
    wissen alles gut und wissen alles richtig, und wissen genau wie sie es machen
    müssen.[/color]


    [color=black]Und wenn sie still für sich allein sind, dann fragen sie
    plötzlich und hinterfragen sich.[/color]


    [color=black]Mancher wird traurig und mancher wird wahnsinnig, mancher
    geht einfach weiter, geht einfach weiter über den Verstand hinaus. Und fühlt
    einfach nur. Wie soll man etwas beschreiben, was nicht zu beschreiben geht. Wie
    soll man etwas erklären, wofür es keine Worte gibt?[/color]


    [color=black]Wie kann ich dich erreichen? Wenn du verschlossen bist.
    Wenn du denkst, du wüsstest schon alles, dann bist du so zu, und ich komme
    nicht durch. Und das tut mir weh zu sehen, dass du in deinem Unglück bleiben
    möchtest.[/color]


    [color=black]Ich kann dir auch immer wieder nur das Gleiche sagen. Und
    das wird dich langweilen, das wird dich so lange langweilen bis du es
    verstehst. Aber dieses Verstehen, ist Jenseits von deinem Verstand. [/color]