Weil sich in der GOM-Gruppierung überhaupt keine Physiker befinden. Frau Lopez hat diesbezüglich gelogen.
Beiträge von M.C.
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Sehr geehrter Herr M.C.!
Vielen Dank für Ihre verständnisvollen Schlussworte. Leider konnte ich - als Interessenvertreter des GOM-Forschungsprojektes - Ihnen bisher keine Stellungnahme von G.O. Mueller zuleiten, da ich selbst von ihm noch keine Rückantwort erhalten habe.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Ekkehard FriebeGuten Tag Herr Friebe,
da frage ich mich doch, was man bei G.O.Müller eigentlich verlangt. Die Anfrage eines "normalen" Physikers reicht wohl nicht ? Muss es jemand vom MPI/AEI direkt probieren ? Wie kann es eigentlich sein, dass eine anonyme Gruppe nach einer öffentlichen Diskussion verlangt, aber auf Anfrage diesbezüglich nicht reagiert ? Wissen Sie es, Herr Friebe ?
Wie kamen Sie eigentlich mit dieser Gruppe in Kontakt ? Warum wurden Sie und Frau Lopez als offizielle Interessenvertreter auserwählt ? Erhielten Sie eines Tages die G.O.Müller-Dokumentation, Absender Anonym, mit der Bitte, diese im Internet zu verbreiten ? Haben Sie oder Frau Lopez sich nie gefragt, wer dahinter steckt ? Nein ?
Sie scheinen ja sehr viel Zeit mit der Werbung für G.O.Müller zu verbringen, und Frau Lopez tut wohl seit Jahren nichts anderes, als in Internetforen auf Promotion-Tour zu gehen. Wer würde seine Lebenszeit denn derart für eine anonyme Gruppe opfern ?Meist ist die einfachste Erklärung die richtige : Sie wissen genau, wer hinter G.O.Müller steckt, alles andere widerspricht der Logik. Niemand würde seine Zeit in diesem Ausmaß für eine anonyme Gruppierung hergeben. Für mich ist mittlerweile klar ersichtlich, dass Sie selbst, Herr Friebe, sich hinter G.O.Müller verstecken; eventuell haben Sie auch noch ein oder zwei Mitstreiter, die Ihnen bei der sehr umfangreichen Literaturrecherche geholfen haben.
Indizien dafür :
- Weder Sie noch G.O.Müller diskutieren jemals auf fachlicher Ebene
- Die in Ihren Publikationen durchscheinende Fachkompetenz liegt auf einem ähnlichen Niveau wie die G.O.Müller-Dokumentation
- Weder Sie noch G.O.Müller sind bereit, nachgewiesene Fehler (ich erinnere an das Problem der partiellen Ableitungen) in ihren Veröffentlichungen zu korrigieren (--> ähnliches Moralempfinden bezüglich wissenschaftlicher Seriösität)
- G.O.Müller meldet sich mit keinem Ton zu Wort; nur Sie und Frau Lopez treten in Erscheinung.
- Wichtigster Punkt : Niemand würde seinen Lebensinhalt durch eine anonyme Gruppe bestimmen lassen; das wäre hochgradig irrational.
Ich frage mich nun, warum eine anonyme Gruppierung vorgeschoben wird, wenn die Argumente doch so stichhaltig und die Kritik derart über jeden Zweifel erhaben ist ? Vielleicht ist man sich diesbezüglich gar nicht so sicher ? Sie wissen selbst mittlerweile (davon gehe ich aus), dass die Kritik in vielen Punkten bröckelt; selbst Physikstudenten sind in der Lage, einzelne Punkte des Fehlerkatalogs zu widerlegen. Warum äußert sich G.O.Müller nicht dazu ? Warum argumentiert man nicht auf fachlicher Ebene gegen diese Widerlegungen ? Doch nicht etwa weil gar keine Argumente vorhanden sind ?
Falls Sie und Frau Lopez sich nicht hinter G.O.Müller verbergen : Wie können Sie sich guten Gewissens für die Verbreitung eines Dokuments einsetzen, obwohl Ihnen bekannt ist, dass das Dokument gravierende inhaltliche Mängel aufweist ? Ist dies im Sinne von "moralischer Verantwortung" bezüglich der Wissenschaften ? Hier landet man wieder bei der Ausgangsthese : Sie müssten sehr dumm sein (und davon gehe ich nicht aus), wenn Sie sich trotz der bekannten Fehler quasi blind für die Dokumentation einsetzen.
Einzig sinnvolle Lösung : Sie selbst verbergen sich hinter G.O.Müller, Frau Lopez folgt Ihnen, weil sie a) die Relativitätstheorie nicht versteht, b) darüber frustriert ist, c) sich gerne streitet und d) gern viel schreibt und wenig aussagt. Die ideale Persönlichkeit für die Verbreitung des Pamphlets. Arrogant genug, um sich auch unerwünscht in die Foren zu drängen und dort hemmungslos zu spammen (ein anderer Ausdruck fällt mir für copy&pasten nicht ein) und fachlich ausreichend unwissend, um jegliche Sachdiskussion von vornherein nicht nur unmöglich zu machen, sondern gar davon abzulenken. Dazu gesellt sich die Lust am Streiten, die Fähigkeit, Worte im Mund herum zu drehen, eine mehr als ausreichende Portion "Opfermentalität" (die bösen Relativisten misshandeln sie in den Foren --> Interpretation : die Relativitätstheorie wird "verzweifelt verteidigt") und schlussendlich ein überaus egozentrisches Weltbild, in dem der Standpunkt "ich sehe klarer als alle studierten Physiker" tatsächlich als realistisch empfunden wird.
Ich persönlich empfinde dieses ganze Schmierenheater als menschlich tragisch. Wer etwas zu sagen hat, soll bitte mit seinem Namen dazu stehen. Wer Argumente hat, soll diese doch bitte auf den Tisch legen. Wer fachlich "auf dem Boden der Physik" diskutieren will, der möge dies doch tun, anstatt vorher die Ausrollung eines roten Teppichs zu verlangen. Wer eine öffentlich Diskussion verlangt, und auf eine Anfrage diesbezüglich nicht eingeht, steht allgemein auf ganz dünnem Eis, da stimmen Sie mir doch zu ? Machen Sie sich mit diesem Verhalten nicht ein klein wenig unglaubwürdig ? Vielleicht wäre ein Taktikwechsel angebracht ? Denn auf diesem Niveau (Vorschieben einer anonymen Gruppe) wird niemals eine Diskussion auf fachlicher Ebene stattfinden.
Freundliche Grüsse,
M.C. -
Hallo Forum,
Zur Erinnerung : Vor einigen Wochen setzte ich mich mit G.O.Müller über den offiziellen Interessenvertreter Herrn Ekkehard Friebe in Verbindung. In meiner email bot ich an, die von G.O.Müller geforderte Diskussion über die Relativitätstheorie zu initiieren. Da ich selbst Physiker bin, wäre die Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Experten am MPI/AEI in Potsdam entsprechend einfach und die Organisation eines Termins zwischen Vertretern beider Seiten unproblematisch gewesen. Voraussetzung dafür wäre (das liegt in der Natur der Sache) die Aufgabe der Anonymität von G.O.Müller; daher fragte ich in meiner email zunächst, ob die Geheimhaltung der Namen der Mitglieder höhere Priorität besitzt als die Eröffnung der geforderten Diskussion. Falls dies nämlich der Fall ist, kann man sich weiteres Engagement sparen; dieser Punkt war also vor allen anderen zu klären.
Bis heute hat es G.O.Müller nicht für nötig gehalten, meine Anfrage zu beantworten.
Damit ziehe ich folgende Schlüsse:
Die Forderung G.O.Müllers nach einer öffentlichen Diskussion ist eine reine Scheinforderung : Die Anonymität der Gruppe schließt eine öffentliche Diskussion von vornherein aus; die Forderung danach ist daher vollkommen sinnlos. Genauso könnte ich von der Werkstatt die Reparatur eines Oszilloskops verlangen, und gleichzeitig die Herausgabe des kaputten Geräts verweigern. Wie gesagt, sinnlos.
G.O.Müller verfolgt ein ganz anderes Ziel : Es handelt sich bei der Gruppe nicht um Physiker (entgegen der Behauptung von Frau Lopez im ersten Satz dieses Threads, tatsächlich ist dies eine glatte Lüge). Niemand bei G.O.Müller hat die Relativitätstheorie verstanden; man hat lediglich eine Literaturliste von kritischen Veröffentlichungen gesammelt. Nichts anderes ist die G.O.Müller-Dokumentation. Dabei ist die Liste nicht einmal vollständig und berücksichtigt neueste Experimente überhaupt nicht, dies nur am Rande. Man fordert nun eine öffentliche Diskussion, dabei ist aber nicht die Diskussion zwischen G.O.Müller und Experten der etablierten Physik gefordert, sondern eine Diskussion zwischen kompetenten Kritikern und der etablierten Physik. G.O.Müller liest an der reinen Anzahl der kritischen Veröffentlichungen ab, dass die Relativiätstheorie nicht stimmen kann, ohne die Veröffentlichungen bzw. die Kritik im Detail zu verstehen. Daher finden sich in der Dokumentation auch teilweise sinnlose Argumentationen, die auf mangelndem Verständnis beruhen; G.O.Müller wurde an verschiedener Stelle auf diese Fehler aufmerksam gemacht, ohne diese in der Dokumentation zu korrigieren. Man fordert also von der Wissenschaft die Rücknahme einer angeblich falschen Theorie, während man selbst nicht bereit ist, gleiches zu leisten.
Die "Forschungsgruppe" (in Anführungszeichen, da ich eine Literaturrecherche nicht als Forschung bezeichnen möchte) wünscht sich eine auf breiter Front von kompetenten Physikern geführte Kritik an der als falsch angenommenen (weil nicht verstandenen) Relativitätstheorie, da man selbst nicht die erforderliche Fachkompetenz besitzt. Man möchte Zuschauer des Falls der Relativitätstheorie sein.
Dummerweise scheitert dieser Wunsch an der Tatsache, dass die etablierte Physik und mit ihr alle Physiker, die die Relativitätstheorie verstanden haben, die Theorie (in ihrem Gültigkeitsbereich) als richtig ansieht. Sie bietet alle Eigenschaften, die eine gute Theorie haben muss : Sie lässt sich durch ein einziges Experiment falsifizieren (welches noch nicht gefunden wurde) und sie erklärt Phänomene, die mit der Newton`schen Gravitationstheorie nicht erklärbar waren. Daher ist es fern jeder Realität, zu glauben, die Physik würde eine solche Theorie einfach ersatzlos abschaffen. Die Relativitätstheorie wird niemals abgeschafft, sondern erweitert werden (Newton-->Einstein; Einstein-->???, aber nicht G.O.Müller).
Damit mag man sich aber nicht abfinden, daher konstruiert man (als letzte Möglichkeit) eine "Wissenschaftsmafia", welche durch Methoden wie Überwachung und Unterdrückung die Aufrechterhaltung der Relativitätstheorie (wider besseren Wissens) gewaltsam erzwingt. In völliger Unkenntnis der Situation an physikalischen Forschungseinrichtungen in Deutschland oder der ganzen Welt zeichnet man ein verzerrtes Bild, um die Vorstellung von einer falschen Relativitätstheorie irgendwie mit der vorgefundenen Zustimmung der etablierten Physik in Einklang zu bringen. Der Beruf des Physikers wird mystifiziert, der Physiker ist entweder das blinde Schaf, welches die Relativitätstheorie gehorsam nachplappert, oder der hinterhältige Verschwörer, der (aus welcher Motivation auch immer) die Theorie weiterhin unterstützt und Kritker (mit welchen Mitteln auch immer) mundtot macht. Dass Physiker ganz normale Menschen sind, meist etwas intelligenter als der Bevölkerungsdurchschnitt, mit Familien, einem Reihenhaus, einem Auto und einem Hund, wird einfach ausgeblendet, da dieses Bild einfach nicht mit der Annahme einer gewaltsam und wider besseren Wissens aufrechterhaltenen Theorie vereinbar wäre. Statt dessen konstruiert man die Idee eines "Kreises der hohen Tiere der Physik", welche (vollkommen unbemerkt oder geduldet) die "nomalen" Physiker überwachen und Kritik sofort im Keim ersticken. Sollte einmal jemand, vielleicht ein Doktor, ein Experiment gefunden haben, welches die Relativitätstheorie widerlegt, sind die hohen Tiere zur Stelle, verbieten die Veröffentlichung oder verunsichern den Doktor soweit, dass er seine Kritik zurückzieht. Ob diese Vorstellung überhaupt mit der Realität vereinbar ist, und welche (teilweise abstrusen und bis zur Paranoia reichenden) Annahmen für die Konstruktion einer solchen Situation notwendig sind, interessiert bei G.O.Müller niemanden; die Vorstellung von einer falschen Relativitätstheorie wird, gegen alle gesunden Menschenverstand, auch unter Inkaufnahme irrationaler Verschwörungstheorien, bevorzugt.
Statt dessen argumentiert an anderer Stelle gerade mit dem gesunden Menschenverstand gegen die Relativitätstheorie : Sie würde diesem widersprechen und sei daher falsch. Die psychologischen Prozesse dabei sind sicherlich nicht uninteressant.
Es geht sogar noch weiter : Die Dokumenation wird aufgrund verschiedenster Mängel (Anonymität der Gruppe, teilweise sinnfreie, auf Unverständnis zurückzuführende und veraltete Argumentationen, Weigerung die bekannten Fehler zu korrigieren) unter Fachleuten nicht diskutiert. Um diesen Umstand zu erklären, konstruiert man eine Unterdrückung der Kritik, anstatt den wahren Grund für die Ignoranz der Fachwelt anzuerkennen, welcher direkt vor den Augen liegt. Die Fehler in der Dokumentation werden überall offen diskutiert, aber die Autoren haben überhaupt nicht die nötige Fachkompetenz, um aktiv an dieser Diskussion teilzunehmen.
In Kürze :
- Die Forderung von G.O.Müller nach einer öffentlichen Diskussion ist a priori nicht zu erfüllen und daher sinnlos.
- Kontaktaufnahme mit der Gruppe, auch durch die "etablierte Physik", zu welcher ich mich durchaus zähle, ist nicht möglich.
- Ein öffentliche Diskussion wird sogar abgeblockt. Obwohl G.O.Müller laut Aussage der Vertreter in den Foren mitliest, nutzt die Gruppe diese Plattform nicht für die Verbreitung stichhaltiger Argumente, höchstwahrscheinlich da diese (neben der notwendigen Fachkompetenz) nicht vorhanden sind.
- An verschiedenen Stellen wurden Fehler in der Dokumentation gefunden; diese werden von G.O.Müller jedoch nicht etwa durch Diskussion ausgehebelt, sondern verbleiben kommentarlos in der Dokumentation. Dieses Verhalten ist wissenschaftlich höchst unseriös. Jedem Physiker, der nachgewiesen falsche Veröffentlichungen nicht revidiert, würden in der Konsequenz jegliche Forschungsmittel entzogen werden.
Abschließend möchte ich einen persönlichen Kommentar anfügen : Es ist leicht zu erkennen, welche Ziele G.O.Müller wirklich verfolgt; man träumt wohl von einem Artikel in Nature mit dem Titel "Deutsche Forschungsgruppe initiiert den Fall der Relativiätstheorie - Literaturliste führte Physiker auf die richtige Spur" oder ähnlichem. Hinter G.O.Müller steckt, je nach Anzahl der Mitglieder, ein Lebenswerk; es ist in meinen Augen daher menschlich tragisch, wie man sich derart verrennen kann. Dahinter stecken wohl einerseits der Wunsch nach Anerkennung (allerdings teilweise bis zur Geltungssucht ausgeprägt) und andererseits viel freie Zeit, gepaart mit einem unausgefüllten Leben, in welchem man sich lieber auf den sinnlosen Kampf gegen eine nur in der Vorstellung existierende Wissenschaftsmafia einlässt, als die Realität anzuerkennen und seine Energie in das offensichtlich so dringend gewünschte Verständnis dieser Theorie steckt.
Nun ja, trotzdem ist jeder seines Glückes Schmied, und wenn jemand sein Leben mit dem Kleben von Plakaten ("Information statt Argumentation", Zitat E.Friebe) verbringen möchte, sollte mir das eigentlich egal sein; dummerweise sind diese Plakate Hetzpamphlete gegen meine Zunft, daher fühle ich mich persönlich angegriffen und würde die Verbreitung derartiger Falschinformationen über die Wissenschaft gern unterbinden. Allerdings sehe ich a) dass das System funktioniert (die Wissenschaft nimmt die Pseudokritik nicht ernst) und b) dass sich offensichtlich wenige Menschen bis niemand von G.O.Müller überzeugen lassen. Daher lasse ich die Sache auch auf sich beruhen, anstatt über rechtliche Schritte wegen Verleumdung nachzudenken, dafür hätte ich auch gar keine Zeit und Lust.Ich wünsche G.O.Müller (bzw. Herrn Friebe und Frau Lopez) noch alles Gute auf ihrem Kreuzzug durch die virtuelle Welt - sollten Sie jemals Lust verspüren, sich in die reale Welt zu begeben und in (realen) Kontakt mit der etablierten Wissenschaft zu treten, schreiben Sie mir einfach eine email.
Freundliche Grüsse,
M.C. -
Zitat von Jocelyne Lopez
[...]c wurde gemessen und wird n?mlich definiert als die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles vom sichtbaren Licht [...]
Das ist Ihre Interpretation.
c bezieht sich auf die Geschwindigkeit von elektromagnetischen Wellen im Vakuum. Das beinhaltet sichtbares Licht ebenso wie Radiowellen, R?ntgenstrahlen, Infrarotlicht, UV-Licht, Gammastrahlen, Mikrowellen etc. Das ganze elektromagnetische Spektrum eben, in dem sichtbares Licht nur ein beinah verschwindend kleines Intervall abdeckt.Zitat von Jocelyne Lopez
Diese Frage habe ich schon mal gestellt, sie blieben aber auch unbeantwortet (siehe z.B. http://18040.rapidforum.com/topic=10047151…151172628491151 )Vielleicht blieb die Frage unbeantwortet, weil Sie beinah jeden Physiker (oder Leute, die sich in Physik auskennen) aus Ihrem Forum hinauswerfen ? :twisted:
Freundliche Gr?sse,
M.C. -
Zitat von Jocelyne Lopez
Wie gesagt, ob man in Betracht zieht, dass der Zug sich bewegt oder die Schienen sich bewegen, oder andersrum, das ist geh?pft wie gesprungen f?r den Zustand ihrer Geschwindigkeit relativ zueinander. Es existieren immer unendlich viele Relativgeschwindigikeiten zwischen den beiden bei der blo?en Existenz einer beliebigen Bewegung von einem der beiden. Das ist das selbsteinleuchtende Prinzip der Relativit?t, das keinen weiteren Kommentaren oder Erl?uterungen bedarf.Da besteht wohl immer noch ein Missverst?ndnis - siehe mein vorheriger Post. "Unendlich viele Relativgeschwindigkeiten" - das macht doch ?berhaupt keinen Sinn. Es gibt immer nur eine Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Objekten. Immer.
Zitat von Jocelyne LopezDies ist also auch mit den eigenen Forumulierungen von Wikipedia im krassen Widerspruch zum 1. Postulat ?Relativit?tsprinzip? von Einstein, wonach eine beliebig ver?nderliche Relativgeschwindigkeit zwischen zwei relativ zueinander bewegten Objekten zwangsl?ufig existieren muss.
Siehe oben, da liegt Ihr Denkfehler.
Zitat von Jocelyne Lopez
Vielleicht wieder anders formuliert postuliert hier Einstein, dass ein Lichtstrahl zu allen Objekten ruht, die im Universum existieren (und sich zwangsl?ufig bewegen, weil nichts Bekanntes ist, was sich nicht bewegt).Wiederum ein kleines Missverst?ndnis - Licht hat relativ zu allen Beobachtern in beliebigen Intertialsystemen immer die gleiche Geschwindigkeit c.
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Zitat von Jocelyne Lopez
Postulat 1:Einstein anerkennt, dass dieselbe Gesetze f?r relativ zueinander bewegte Objekte existieren, egal welches Objekt man dabei als ruhend oder als bewegt betrachtet und voraussetzt. Zum Beispiel egal ob man ein Zug als ruhend und die Schienen als bewegt voraussetzt. Meinetwegen, man kann auch die Schienen als bewegt voraussetzen und der Zug als ruhend, wenn das Einstein unbedingt Spa? macht, warum nicht?
Das hat wie gesagt keine physikalische Relevanz auf die Berechnung ihrer Relativ Geschwindigkeit: Egal ob man die Schienen oder der Zug als bewegt oder als ruhend betrachtet, ist es v?llig egal: Beide bewegen sich beliebig schnell relativ zueinander, also haben beide zwangsl?ufig beliebig viele und verschiedene Relativgeschwindigkeiten zueinander.
Kleine Korrektur (obwohl ich denke, dass Sie das Richtige meinen) :
Zwei Objekte haben immer nur eine Relativgeschwindigkeit zueinander. Beispiel Zug-Schiene :
1. Zug = 80km/h, Schiene =0km/h ---> Relativgeschwindigkeit 80km/h
2. Zug = 0km/h, Schiene = 80km/h ---> Relativgeschwindigkeit 80km/h
3. Zug = 120 km/h, Schiene = 40km/h ---> Relativgeschwindigkeit 80km/h
4. Zug = - 40km/h, Schiene = +40km/h ---> Relativgeschwindigkeit 80km/h
etc....Man kann den einzelnen Objekten f?r den gleichen Vorgang (="Zug f?hrt mit 80km/h") eine beliebige Geschwindigkeit zuordnen, die Relativgeschwindigkeit ist jedoch immer gleich.
Zitat von Jocelyne Lopez
Postulat 2:Einstein negiert sein Postulat 1 bei der Aufstellung seines Postulats 2. Ein Lichtstrahl und ein bewegter Beobachter fallen nicht unter dieser gerade aufgestellten und anerkannten Gesetzm??igkeit: Ein Lichtstrahl und ein beliebig bewegter Beobachter haben keine vielen und beliebigen Relativgeschwindigkeiten unter sich, wie es im Postulat 1 gerade verk?ndet wurde, sondern haben eine einzige und invariante Relativgeschwindigkeit unter sich. Punkt. Dies ohne Begr?ndungen und ohne experimentelle Nachpr?fungen und Best?tigungen.
Wenn das kein innerer Widerspruch der Theorie bzw. zwischen den beiden Postulaten sein soll, wie nennen Sie das denn?
In Bezug auf meine obigen Bemerkungen : Das zweite Postulat besagt nun, dass ein Lichtstrahl und ein beliebiger Beobachter immer eine bestimmte Relativgeschwindigkeit, n?mlich c, haben.
Ich sehe dabei nicht unbedingt einen Widerspruch, aber hier bietet sich eine Menge Stoff zum Diskutieren. Ich begr?sse es ?brigens sehr, dass wir nun bei den Grundpostulaten angekommen sind; es macht eigentlich wenig Sinn, ?ber die Folgen wie Zeitdilatation und L?ngenkontraktion zu reden, wichtiger ist die Diskussion ?ber die Grundpostulate. Alles andere ergibt sich ja daraus, also sollte man bei der Basis angreifen.
Freundliche Gr?sse,
M.C. -
Zitat von Jocelyne Lopez
Es sollte also logischerweise nach meinem Verst?ndnis keine verschiedenen Messungen zwischen Annahme 1 und Annahme 2 geben: In beiden Annahmen (ob Geschwindigkeit y oder z, sprich ob Abh?ngigkeit oder ob Unabh?ngigkeit zur Geschwidigkeit der Quelle) sollten sich die Zeitabst?nde bei dem Empfang der Signale durch die Messanordnung ver?ndern: Einmal k?rzer, einmal l?nger, weil die Signale jeweils mit dergleichen Geschwindigkeit jeweils eine k?rzere oder eine l?ngere Strecke zur?ckzulegen haben.Ich sehe, wir n?hern uns an
Sie haben vollkommen recht.Zitat von Jocelyne Lopez
Deshalb kann ich mir bis jetzt nicht erkl?ren, dass man keine Ver?nderung der Zeitabst?nde bei der Messung von K. Brecher 1977 festgestellt haben soll. Das ist nicht normal, da sollte sich auf jeden Fall eine Ver?nderung ergeben, egal ob die Signale mit der Geschwindigkeit y oder z zur Messanordnung ankommen, also egal ob die Geschwindigkeit der Signale abh?ngig oder unabh?ngig von der Geschwindigkeit der Quelle ist, oder nicht?Kleines Missverst?ndnis : Man hat eine Ver?nderung der Zeitabst?nde festgestellt, die sich genau mit der Erwartung decken, wie Sie oben beschrieben haben - die unterschiedlichen Ankunftszeiten der Pulse ergeben sich aus den unterschiedlichen Wegl?ngen, die die em-Welle zur?cklegen muss.
Zitat von Jocelyne Lopez
Vielleicht liegt es daran, dass man bei dieser Messung die Zeitabst?nde gar nicht gemessen hat, oder?Doch, hat man : Auf Seite 2 des Papers von K.Brecher lesen Sie dies in der zweiten Spalte zwischen Gleichung 7 und Gleichung 8. ("...derived from the pulse arrival times...", also "..abgeleitet aus den Ankunftszeiten der Pulse..."
Freundliche Gr?sse,
M.C. -
Ich will es mal ganz einfach formulieren :
F?r uns auf der Erde sieht es so aus, als ob das gesamte vom Pulsar abgestrahlte Licht sich mit einheitlicher Geschwindigkeit, im folgenden "c" genannt, fortbewegt. Es k?nnte nat?rlich sein, dass das Licht in Wahrheit einmal mit c+v und einmal mit c-v emittiert wird, je nachdem, in welche Richtung sich der Pulsar gerade bewegt. Das Licht interagiert dann nach deinem Szenario in irgendeiner Form mit einer Wolke und hat danach einheitlich die Geschwindigkeit c, wie wir es auf der Erde beobachten.
Dann verrat mir doch bitte mal, welcher Art diese Wolke sein muss, damit sie einmal das Licht, welches mit c+v unterwegs ist, auf c abbremst, und gleichzeitig das Licht mit Geschwindigkeit c-v auf c beschleunigt, so dass wir hier f?r das gesamte Licht eine einheitliche Geschwindigkeit messen. Bist du immer noch der Meinung, dass f?r dieses Szenario "eine Wahrscheinlichkeit nahe 1" angesetzt werden sollte ?
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Zitat von moriaanAlles anzeigen
@MC
Mein Beitrag und die nachfolgenden bezogen sich auf deine Aussage:
"Die Relativgeschwindigkeit ergibt sich direkt aus der Periode der erhaltenen Sinusfunktion."
Als Physikus hast du hier Unsinn erz?hlt.
Nun kannst du vielleicht erkl?ren, weshalb es an einem Doppelpulsar uninteressant ist, in welchem Abstand und mit welcher Geschwindigkeit die sich umkreisen und was dann das eigentliche "Experiment" daran sein soll.
Weshalb nimmst du dann ?berhaupt auf deren Relativgeschwindigkeit Bezug?
Diese Aussage bez?glich der Relativgeschwindigkeit war eine kurze Erkl?rung in einem Post an Frau Lopez, als von ihr die Behauptung aufgestellt wurde, es w?re nichts direkt gemessen worden. Eine reine Nebenbemerkung, die mit der Diskussion ?ber Sinn und Unsinn des Experiments nur sehr wenig zu tun hat. Ich dachte, das w?re klar.
Zitat von moriaan
Ansonsten: Wie das "Licht" ankommt, ob frequenzverschoben oder nicht, spielt keine Rolle. Ein wesentlich besser zu messender Parameter ist die Signalfolgezeit oder deren Frequenz?nderung mit dem Umlauf.Es herrscht offenbar noch Bedarf an Aufkl?rung. Ich sage es gern nochmal :
Die Frequenzverschiebung (also der "Dopplereffekt") hat nichts mit der Frequenz der hier registrierten Pulse zu tun, welche von dir als Signalfolgezeit bezeichnet wird. Vielleicht m?chtest du dich vor einer weiteren Diskussion erst mit der Materie auseinandersetzen ?Zitat von moriaan
Hierbei spielt als weitere Unbekannte die optische Beschaffenheit des Raumes um den Pulsar eine wesentliche Rolle. Wenn dieser Raum optisch aktiv ist, werden Geschwindigkeitsunterschiede sofort noch in Quelln?he ausgeglichen.Dann m?sste diese Wolke ja perfekt derart geformt sein, dass sie die Geschwindigkeitsunterschiede (welche ja aufgrund der Rotation des Pulsars einer gewissen Regelm?ssigkeit unterliegen) genau ausgleicht, nicht wahr ? Nagut, die Wahrscheinlichkeit f?r eine solche Konstellation ist zwar nicht exakt Null, aber ich w?rde sie als hinreichend verschwindend klein bezeichnen. Meinst du wirklich, dass ein derartig unwahrscheinliches Szenario als Argument gegen das Experiment herangezogen werden kann ? Oder hattest du den Einwand einfach mal so in den Raum geworfen, ohne dar?ber nachzudenken ?
P.S. Der Begriff "Optische Aktivit?t" hat hier eigentlich nichts zu suchen. Naja, aber wenigstens h?rt er sich sch?n an :lol:Freundliche Gr?sse,
M.C. -
Zitat von moriaanAlles anzeigen
Nun, wenn die Umkreisungsgeschwindigkeit ohne Belang ist, frage ich mich nur, was dann daran "Experiment" sein soll.
Ansonsten:
1. Falsch ist es.
"2. Wozu braucht man denn bitte die Masse ?"
Die Umlaufdauer eines K?rnchens um eine gr??ere Masse m ist:
T = 2piR/(Gm/R)^.5
Es gibt also unendlich viele Kombinationen, welche dieselbe Umlaufdauer ergeben, aber unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeiten haben:
vU = (Gm/R)^.5
Man interessiert sich beim Experiment weder f?r die Masse der Pulsare, noch f?r den gegenseitigen Abstand. Was hat dein Beitrag also mit der Diskussion ?ber die G?ltigkeit des Experiments zu tun ?
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Zitat von Jocelyne Lopez
Und so ist es auch nach meinem Verst?ndnis bei den Pulsaren, wo man absolut keine Geschwindigkeiten misst und messen kann: Man kann hier weder eine Abh?ngigkeit noch eine Unabh?ngigkeit von der Geschwindigkeit der Quelle nachweisen. Beide Annahmen sind blind und gleichberechtigt.
Hallo Frau Lopez,
offensichtlich bestehen Ihrerseits doch noch Verst?ndnisprobleme hinsichtlich des Messprinzips. Ich k?nnte nun meine vorherigen Ausf?hrungen wiederholen, um Ihnen das Experiment und seinen Sinn n?her zu bringen, doch ich bin der Meinung, bereits alles wichtige geschrieben zu haben. Daher m?chte ich eine eher allgemeine Bemerkung loswerden :
Sie sagen selbst, dass Ihnen das Messprinzip nicht klar ist. Ich gehe davon aus, dass Sie ausreichend realistisch sind um die M?glichkeit in Betracht zu ziehen, dass der Denkfehler auf Ihrer Seite liegt. Oder sind Sie der Ansicht, dass Sie in dieser Sache klarer sehen als alle Physiker ?
Das soll keine Kritik an Ihnen sein, ich finde es sehr begr?ssenswert, mit welchem Einsatz und Enthusiasmus Sie sich physikalischen Problemstellungen n?hern, doch eventuell m?ssen Sie einsehen, dass Sie nicht in der Lage sind, jedes Experiment im Detail zu verstehen.
Von diesem Punkt aus k?nnte man weitergehen und die Situation auf die gesamte Problematik "Relativit?tstheorie" ?bertragen : Es geht jetzt nicht darum, ob sie richtig oder falsch ist, sondern nur um die Frage, ob Sie ?berhaupt die M?glichkeit in Betracht ziehen, dass Sie sich irren und einfach aus nicht ausreichendem physikalischen Wissen die Theorie als absurd abtun. Gleiches gilt f?r G.O.Mueller.
Sie m?ssen darauf nicht antworten, es war nur als kleiner Denkanstoss gedacht.Kleines Beispiel dazu (ich hatte es anderer Stelle bereits einmal gebracht) :
Moderne Kunst ist mir ein R?tsel. Ich verstehe einfach nicht, was an ein paar Farbklecksen und geometrischen Formen "sch?n" sein soll. Das ?berlasse ich den K?nstlern und Kunstkritikern, die sich in der Materie auskennen. Ich kann die "klassische" Kunst gut nachvollziehen, ich kann verstehen, was an der Mona Lisa sch?n ist, aber die moderne Kunst ist mir zu abstrakt, und ich finde keinen Draht dazu.
Meiner Meinung nach verh?lt es sich genauso mit der klassischen und der modernen Physik (Quanten-/Relativit?tstheorie). Diese Theorien sind zu abstrakt, als dass man sie ohne umfangreiches Studium der Grundlagen verstehen k?nnte. Stimmen Sie mir hier zu ?Freundliche Gr?sse,
M.C. -
Zitat von moriaan
@MC
Das ist nat?rlich falsch. Nur mit gewissen Annahmen kann man auf die Relativgeschwindigkeit der sich umkreisenden Pulsare schlie?en. Die Masse der Pulsare mu? bekannt sein und erst dann kann auf die Relativgeschwindigkeit mit Hilfe der Periode geschlossen werden.
1. Was denn nun, ist es falsch oder richtig ?
2. Wozu braucht man denn bitte die Masse ?
Wie auch immer, die Geschwindigkeit ist f?r das Experiment sowieso nicht von Belang. Da sind wir uns doch einig, oder ?
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Zitat von Jocelyne Lopez
Nach meinem bisherigen Verst?ndnis liegen bei der von den Relativisten angebotenen Interpretation dieses Experiments (Invarianz von c) mehrere Fehldeutungen oder Trugschl?sse vor:
Nach meinem bisherigen Verst?ndnis liegen bei der von den Absolutisten angebotenen Interpretation dieses Experiments (Invarianz von c) mehrere Fehldeutungen oder Trugschl?sse vor :
Zitat von Jocelyne Lopez
1) Dieses Experiment ist nicht geeignet, die Unabh?ngigkeit der LG von der Geschwindigkeit der Quelle nachzupr?fen, wie es aus der E-Mail vom 18.07.07 von Prof. Bernard Schutz von MPI/AEI an einen anonymen Teilnehmer (als freiwilliger ?Vermittler?) im Forum ?Auf zur Wahrheit? hervorgeht - Seite 10 von meinem Thread: http://aufzurwahrheit.paraonline.de/forum/viewtopic.php?t=5362
und wie auch aus dem Titel der Arbeit von K. Brecher von 1977 herauszunehmen ist: ?Ist the Speed of Light Independent of the Velocity of the Source??In diesem Experiment ist n?mlich weder die Geschwindigkeit der Quelle noch die Geschwindigkeit der Signale bekannt, ergo k?nnen gar keine Informationen ?ber die Abh?ngigkeit oder die Unabh?ngigkeit der Lichtgeschwindigkeit zur Geschwindigkeit der Quelle gewonnen werden, oder? Diese Aussagen sind also fehlgedeutet und irref?hrend.
Wie ich bereits in meinem vorherigen Beitrag zu erkl?ren versuchte, ist die genaue Kenntnis der Relativgeschwindigkeit von Quelle oder Beobachter f?r das Experiment nicht relevant.
Zitat von Jocelyne Lopez
2) Dieses Experiment liefert wiederum keine ?direkte? Information ?ber die Relativgeschwindigkeit zwischen Signalen und Beobachter, da gar keine Messungen der Geschwindigkeit der Signale und des Beobachters vorgenommen wurden. Das Wort ?direkt? von Prof. Bernard Schutz ist also fehlgedeutet und irref?hrend.Die Relativgeschwindigkeit ergibt sich direkt aus der Periode der erhaltenen Sinusfunktion.
Zitat von Jocelyne Lopez
3) Die von Prof. Bernard Schutz hervorgehobene Pr?zision der Messung (?the precision of this test has improved enormously?) suggeriert eine hohe Pr?zision bei der interpretierten Invarianz von c, sie bezieht sich aber messtechnisch lediglich auf eine hohe Pr?zision bei der Frequenzmessung der Signale. Durch welche Berechnungen und Argumentierungen diese hohe Pr?zision bei der Frequenzmessung auf eine hohe Pr?zision bei der interpretierten Invarianz der Relativgeschwindigkeit zwischen Signalen und Beobachter ?bertragen wurde ist f?r mich nicht ersichtlich und nicht nachvollziehbar. Diese Aussagen sind also undeutlich und irref?hrend.Sicherlich sind diese Aussagen f?r Sie undeutlich und irref?hrend. Das sind sie f?r jeden, der mit den Fachbegriffen oder dem Messprinzip nicht vertraut ist. Ich denke, es w?rde helfen, wenn Sie die genaue Literaturangabe f?r die Angabe der Messgenauigkeit angeben k?nnten; dann k?nnte ich mehr dazu sagen.
Zitat von Jocelyne Lopez
4) Prof. Bernard Schutz ignoriert und verschweigt bei der Angabe dieser Frequenzmessung von Pulsaren von 1977 neuere Verfahren zur Frequenzmessung von Pulsaren, die gegenteiligen Ergebnisse erzielen, und die er eigentlich als ?Expert in der Wissenschaft? kennen sollte: siehe http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18234/1.htmlOffensichtlich ist noch nicht deutlich geworden, dass keine gegenteiligen Ergebnisse erzielt wurden. Eventuell m?chten Sie in meinem Beitrag von gestern diese Stelle noch einmal nachlesen; sollte dies die Probleme nicht kl?ren, m?chte ich Sie bitten, noch einmal nachzufragen.
Freundliche Gr?sse,
M.C. -
Zitat von Jocelyne Lopez
Mir ist jedoch grunds?tzlich unklar, wie man mit hoher Genauigkeit hier bei diesem Experiment den genauen Winkel der Fahrtrichtung gemessen haben will, um mathematisch herzuleiten, dass der Doppelpulsar und die Messanordnung auf der Erde keine Relativgeschwindigkeit unter sich haben (bzw. die Relativgeschwindigkeit 0, wenn c invariant sein soll), also de facto zueinander ruhen.Da sich die Pulsare relativ zur Erde bewegen (sie rotieren umeinander), haben sie sicherlich keine Relativgeschwindigkeit von 0.
Es geht auch nicht darum, irgendeinen Winkel zu bestimmen. Der ist im Experiment ?berhaupt nicht von Belang. Es geht einzig und allein um den Nachweis, dass sich das Licht unabh?ngig vom Bewegungszustand der Pulsare ausbreitet. Dazu muss dieser Bewegungszustand aber nicht bekannt sein.Vielleicht wird es an einem Beispiel klarer :
Sie stehen auf dem Erdboden und schie?en mit einem Luftgewehr auf eine Zielscheibe. Nun wollen Sie ?berpr?fen, welchen Einfluss es hat, wenn Sie sich relativ zum Erdboden bewegen. Wenn Sie sich, w?hrend Sie den Abzug dr?cken, zur Seite oder irgendwie schr?g bewegen, treffen Sie die Zielscheibe nicht mehr. Damit haben Sie nachgewiesen, dass Ihre Bewegung einen Einfluss auf die Treffergenauigkeit hat. Es war dabei aber egal, wie Sie sich bewegt haben - ob zur Seite oder schr?g. Allein die Tatsache, dass Sie sich bewegt haben, zeigt schon, dass Ihre Bewegung die Treffergenauigkeit beeinflusst hat.Analog zum Experiment : Es ist nicht von Belang, wie oder in welche Richtung sich die Pulsare im Augenblick der Lichtemission bewegt haben, wichtig ist nur, dass sie sich bewegt haben. Und das Experiment zeigte nun, dass es egal ist, wie sie sich bewegen. Das Licht, welches auf der Erde ankommt, zeigt keinerlei Abh?ngigkeit vom Bewegungszustand des Pulsars (abgesehen von den rein klassischen erwarteten Effekten, welche zu besagtem Sinus f?hren und auf die unterschiedlichen Positionen des Pulsars relativ zur Erde zur?ckzuf?hren sind).
Ich hoffe, ich konnte den Zusammenhang etwas deutlicher machen.
Freundliche Gr?sse,
M.C. -
Zitat von moriaan
Wir haben 2 Punkte gleicher Entfernung, aber unterschiedlicher Geschwindigkeit zu uns: +v, -v.
Hierbei tritt ein Dopplereffekt auf, welcher sich in der empfangenen Rotationsfrequenz des Pulsars, der Zykluszeit, bemerkbar macht. Die Zykluszeit bei einem Pulsar liegt in der Gr??enordnung von Millisekunden bis Sekunden.
Nur wenn c+v g?ltig ist, kann auf der Erde eine unterschiedliche Zykluszeit f?r diese gleichweiten Punkte gemessen werden.
Du verwechselst die Rotationsfrequenz des Pulsars und die Frequenz des emittierten Lichts. Der Dopplereffekt zieht die Verschiebung der Frequenz der emittierten Pulse ins Rote oder Blaue nach sich, je nach Bewegung des Pulsars. Das war hier aber gar nicht von Belang, sondern es geht um die Modulierung der Rotationsfrequenz.
Zitat von moriaan
Einen Sinus etc. brauchen wir hier nicht zu ber?cksichtigen.Aha, und warum nicht ?
P.S. Vielen Dank f?r die rasche Korrektur, Herr Friebe !
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Zitat von moriaan
Daraus geht hervor, da? die empfangene Taktfrequenz eindeutig von der Geschwindigkeit des Pulsars relativ zu uns und nicht von der Entfernung abh?ngig ist. Die beiden absoluten Geschwindigkeitsmaxima relativ zu uns treten bei einer kreisf?rmigen Bahn in derselben Entfernung auf. Diese Maxima korellieren auch mit der Taktfrequenz des Pulsars.Bei nur unterschiedlichen Entfernungen w?re die Taktfrequenz dagegen gleich.
W?rde die RT richtig sein, k?nnte dieser Effekt nicht zur Auffindung neuer Planeten herangezogen werden.
Aus rein klassischer Betrachtungsweise ergibt sich immer ein Sinus. Bewegt sich der Pulsar von uns weg, verz?gert sich die Ankunft der Pulse, bewegt er sich auf uns zu, kommen die Pulse mit h?herer Frequenz. Damit ergibt sich immer eine sinusf?rmige Variation der ankommenden Pulse. Daf?r ist nur der unterschiedliche Abstand des Pulsars von der Erde entscheidend; dieser sorgt daf?r, dass sich ein Sinus ergibt. Die Geschwindigkeit der Rotation des Systems Pulsar-Exoplanet schl?gt sich dann in der Periodendauer dieses Sinus wieder.
Bei einem um einen gemeinsamen Schwerpunkt rotierenden System kann sich also nie eine regelm?ssige Taktfrequenz ergeben.W?rde jetzt noch zus?tzlich die klassische Geschwindigkeitsaddition gelten, erhielte man Abweichungen von diesem Sinus, welche aber nicht beobachtet werden.
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Zitat von Jocelyne Lopez
1) Was bedeutet eine Genauigkeit von <10^-4 in Meter/Sekunde? Ich habe hier leider keine Vorstellung.Es handelt sich dabei wohl um die Angabe eines relativen Fehlers. Beispiel :
Die Breite Ihres Schreibtischs wurde mit einer Genauigkeit von 10^-4 gemessen, der Absolutwert betr?gt 161,571cm. Damit ist die Breite Ihres Schreibtischs = (161,571 +/- 0,016) cm.Zitat von Jocelyne Lopez
2) Wie wurde mit Hochgenauigkeit gemessen, in welchem Winkel sich die Pulsare auf die Messanordnung zubewegen oder sich von der Messanordnung entfernen?Aus welchem Grund halten Sie die Messung des Winkels in diesem Experiment f?r wichtig ?
Zitat von Jocelyne Lopez
3) Wie soll man die gegenteiligen astronomischen Beobachtungen interpretieren, die hierzu am Anfang des Threads im Forum von Ekkehard Friebe verlinkt wurden?Es handelt sich dabei nicht um gegenteilige astronomische Beobachtungen, allerdings wird es nun etwas kompliziert :
Der genannte Artikel behandelt eine Methode zum Auffinden von Exoplaneten, welche um einen Pulsar kreisen. Durch die gegenseitige Gravitationswechselwirkung "wackelt" der Pulsar ein wenig, da der Pulsar und der Planet um den gemeinsamen Schwerpunkt kreisen (analog zum System Erde-Mond; die Erde "eiert" also leicht, da der Mond an ihr zieht). Wenn sich der Pulsar gerade von der Erde wegbewegt, muss das Licht einen etwas l?ngeren Weg zur?cklegen; im umgekehrten Fall ist der Lichtweg k?rzer. Dadurch ergeben sich Laufzeitunterschiede; die Pulse kommen daher genau genommen nicht mit einem regelm?ssigen "tack tack tack" auf der Erde an, sondern werden sinusf?rmig moduliert. Dies hat nichts mit Relativit?tstheorie zu tun, sondern ist einzig und allein eine Folge der unterschiedlichen Entfernungen des Pulsars von der Erde, die er in einer Periode ?berstreicht.
W?re nun die Lichtgeschwindigkeit abh?ngig von dem Bewegungszustand (also der Geschwindigkeit) der Quelle/des Beobachters, w?rden sich zus?tzliche Abweichungen vom erhaltenen Sinus ergeben. Diese wurden jedoch im Experiment nicht beobachtet.Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.
Freundliche Gr?sse,
M.C.P.S. : Herr Friebe hat in seinem Forum auf einen Artikel namens "The Collapse of the Lorentz Transformation" aufmerksam gemacht :
http://18040.rapidforum.com/topic=100571490679
Der Link zum Volltext f?hrt leider ins Nirvana; k?nnte man dies eventuell korrigieren ? -
Verehrteste Frau Lopez,
verzeihen Sie diese Bemerkung, aber langsam beginne ich zu verstehen, warum Sie bisher in jedem Forum nach einigen Thread-Seiten Diskussion angefeindet werden. Eine Diskussion mit Ihnen ist ?berhaupt nicht m?glich, Sie h?ren ja gar nicht zu. Sie erinnern mich dabei an ein kleines Kind, welches sich trotzig die Ohren zuh?lt, weil es die Wahrheit nicht h?ren will.
Noch einmal in Fettschrift :
Es ist egal, mit welcher Absolutgeschwindigkeit die Pulse auf der Erde eintreffen. Ein Pulsar emittiert vollkommen gleichm?ssige Pulse (tack...tack...tack...tack...tack...); dabei bewegt er sich manchmal von der Erde weg und manchmal auf die Erde zu. Wenn sich diese Geschwindigkeit gem?ss der klassischen Addition der Geschwindigkeiten mit der Geschwindigkeit der emittierten Pulse ?berlagern w?rde, k?nnte man auf der Erde keine regelm?ssige Pulsfolge registrieren, sondern bek?me beispielsweise Muster : tack...tack.......tack...........tack.......tack.....tack...tack.tack...tack......tack..........tack......tack...tack.tack...tack
Verstehen Sie das ? Sind sie in der Lage, diesen einfachen Zusammenhang zu begreifen und auch zu verinnerlichen ? Schaffen Sie das ? Ist Ihnen damit klar, warum die Absolutgeschwindigkeit der Pulse vollkommen irrelevant ist ? Wird Ihnen damit auch klar, warum diese astronomische Messung so genau ist ? K?nnen Sie sich vorstellen, welche Konsequenzen selbst geringste Schwankungen in der Geschwindigkeit der emittierten Pulse auf die auf der Erde registrierten Pulse h?tte ?Verehrteste Frau Lopez, ich "diskutiere" schon l?nger mit Ihnen, und ich habe mich dabei stets um H?flichkeit bem?ht, aber wenn ich lesen muss, was Sie hier von sich geben, mit welcher Arroganz Sie das Experiment als ungeeignet abschmettern, obwohl Sie es ganz offensichtlich nicht im Mindesten verstanden haben, dann ruft das in mir offen gesagt mittlerweile Aggressionen hervor, und ich beginne die User zu verstehen, welche Ihnen in anderen Foren nach einiger Zeit nur noch beleidigend geantwortet haben. Bei soviel Unwissenheit w?re ein wenig mehr Bescheidenheit angebracht.
Ich werde davon absehen, Ihren Beitrag vollkommen zu zerpfl?cken und Ihnen jede falsche, unlogische oder schlicht sinnfreie Aussage um die Ohren zu hauen, obwohl es mich tats?chlich in den Fingern juckt. Aber Sie w?rden meinen Text ja sowieso nicht lesen, geschweige denn verstehen, daher spare ich mir die M?he und beschr?nke mich auf die Erkl?rung des Experiments. Zum x-ten Mal. Vielleicht erfassen Sie es ja diesesmal.
Gruss,
M.C. -
Zitat von Jocelyne Lopez
Ich sehe in diesem Experiment nichts, dass die Invarianz der LG best?tigen k?nnte: In diesem Experiment k?nnen wie gesagt keine Information ?ber die Geschwindigkeit der Signal?bertragung Pulsar-Erde gewonnen werden, ergo k?nnen gar keine Vergleiche und keine Aussagen ?ber Geschwindigkeiten getroffen werden, geschweige denn ?ber die Invarianz der Geschwindigkeiten.Dieses Experiment ist in meinen Augen eine reine Wunschinterpretation der Relativisten und ein Artefakt.
Sie haben das Experiment ?berhaupt nicht verstanden. Dabei haben sich in Ihrem Forum doch einige Teilnehmer grosse M?he gegeben, es auch f?r Laien verst?ndlich auszudr?cken - siehe Beispiel Ballwurfmaschine. War das nicht einleuchtend genug ?
Vielleicht wollen Sie es gar nicht verstehen, weil es nicht in Ihr Weltbild passt ? Wie auch immer, damit ist f?r mich eine weitere Diskussion sinnlos. Werden Sie gl?cklich mit Ihrer Sicht der Welt, so gl?cklich wie ein Physiker mit Relativit?tstheorie
Alles Gute und freundliche Gr?sse,
M.C.
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Zitat von moriaan
blabla
Danke f?rs Gespr?ch. Ich lasse mich nicht von dir beleidigen, mein Interesse an einer Diskussion mit dir sinkt damit auf Null. Sch?nen Tag noch.Zum Thema : Beim genannten Experiment sind sowohl Quelle als auch Beobachter bewegt, trotzdem erreichen uns die Radiopulse mit sch?ner Regelm?ssigkeit. Wie ist dies mit der klassischen Addition der Geschwindigkeiten vereinbar ? Vielleicht k?nnten die Kritiker dieses Experiments diesen Punkt noch einmal deutlich machen ?
Freundliche Gr?sse,
M.C.