Zitat von Robin
ufff.....ist schon ein h?rteres St?ck arbeit, da mal nachzuvollziehen, wie das jeweils gemeint ist, aber ich glaube, ich versteh's langsam.
Hallo Robin
Das ist genau der Grund, warum ich sowas nicht einfach reinposten wollte. Es ist leider nicht unbedingt trivial und das ganze in Postings zu verfassen w?re daher noch umst?ndlicher gewesen, bzw noch mehr Probleme gel?st.
ZitatDas Problem ist, dass das ja eigentlich nur bedeutet (wegen der Invarianz des Lichts), dass die UHR langsamer geht, wieso soll man diesen Effekt, der bei der LICHTuhr gilt, auch auf jede andere Uhr ?bertragen k?nnen (geschweige denn, es als realen Effekt der Zeitverk?rzung bezeichnen)?
Deine Frage enth?lt impliziet die Frage, was ist Zeit. Zeit ist physikalisch ?ber die kausale Folge von Ereignissen definiert. Ganz einfach zu zeigen an Hand der Geschwindigkeit: t=v/s. Fast jeder physikalische und Chemische Prozess enh?lt eben diesen Faktor t.
Der Rest ist schlichtes einsetzen...
Man k?nnte nat?rlich Argumentieren, das die Zeit tats?chlich absolut ist und die Abfolge kausaler Prozesse verlangsamt ist, was aber geh?pft wie gesprungen ist, da Zeit in der Physik ja nur ?ber die kausalale Folge von Ereignissen definiert ist.
Man k?nnte auch sagen, das das einsetzen des Faktor t in andere chemische und Physikalische Prozesse nicht zul?ssig ist, da jeder Prozess einen eigene Zeitbegriff hat.
Das widersprich jedoch der empirischen Erfahrung. Ich bringe hierzu am besten Mal ein einfaches Beispiel: Ich messe eine Strecke aus und ein Auto f?hrt gegen eine Wand. Der Schaden des Autos h?ngt mit der Geschwindigkeit zusammen. Die Geschwindigkeit ermittle ich auf Basis der bekannten Strecke und einer Stoppuhr. Die Stoppuhr ermittelt die Zeit auf Basis der Schwingungen eines Quarzkristalls. H?tte der Zeitbegriff der Schwingungen eines Quarzkristall nichts mit dem Zeitbegriff einer Geschwindigkeit zu tun, so k?nnte ich daraus nicht auf die Zerst?rung des Autos schlie?en. Ebenso kann ich anstatt der Schwingung eines Quarzkristalls jeden anderen von der Zeit abh?ngenden physikalischen oder Chemischen Prozess, der von der Zeit abh?ngt, zur ermittlung der Geschwindigkeit heranziehen.
Ich kenne kein empirisches Argument, was das zu einen anderen Schluss kommt. Folglich sollte es auch zul?ssig sein, den Faktor t eines Lichtstrahls in alle andere physikalische Prozesse einzusetzen.
Gru