Beiträge von Phasenverschobener

    Wenn ihr eure Erkenntnis zu Ende denkt, werdet ihr feststellen, dass man sich gegen dieses System der gezielten Manipulation und Fehlinformation nicht wehren kann.

    Also, was ist zu tun?

    Hallo EO,

    jetzt noch mal eine etwas längere Antwort.

    Genau diese vermeintliche Erkenntnis meine ich, wenn ich sage, es wird der "Elite"in die Hände gespielt. Ob sie nun, durch beschissene Berichterstattung in vielen geld- und machtgeilen Massenmedien geschaffen wird oder durch die gelenkte Verschwörung. Vollkommen wurscht, es läuft auf das gleiche hinaus. Bloß vermeiden, der Masse zu zeigen, wie viel Einfluss sie doch haben könnte. So kann man schön weiter machen, was man will. Dabei spielt es nicht mal eine Rolle, ob nun eine gelenkte einheitliche Verschwörung dahinter steckt oder ob einige, die bereits Geld und Macht haben, dies immer weiter ausbauen wollen. Unter beiden Annahmen spielt man ihnen in die Hände. Mal ein zwei Beispiele.

    EU-Verfassung, geradezu ein Musterbeispiel. Wie viele sind der Meinung, das Deutschland die EU-Verfassung ratifiziert hätte? Schön, EU-Verfassung ist eh beschlossene Sache, schön stillschweigen bewahren und im Stillen werden die Lissabonner Verträge durchgeboxt. Das in Deutschland mit so etwas ein großes Problem verbunden ist, was schon die Ratifizierung der EU-Verfassung verhindert hat geht völlig unter. Kaum einer weiß darum, es spielt keine große Rolle, entweder gibts sowieso ne gelenkte Verschwörung oder Massenmedienmeinungen, man kann ja eh nichts machen. Macht das durchboxen der Lissabonner Verträge schon mal leichter

    Ein kurzer Blick übern großen Teich. Skull & Bones. Warum kommen ständig Mitglieder dieser Gruppierung an die Macht. Man kann jetzt über eine gelenkte Verschwörung spekulieren oder man betrachtet mal das Wahlsystem und das Bildungssystem in den USA, das so aufgebaut ist, das immer schön eine gewisse Elite an der Macht bleibt. Anstatt aber über das System groß zu diskutieren und dagegen anzukämpfen, wird entweder darüber spekuliert man, ob es eine gelenkte Verschwörung oder gibt sich voll den Massenmedien hin. Das System, was dafür sorgt, das immer eine gewisse Elite an der Macht ist fällt völlig aus dem Focus und das ist keine Glaubensfrage, sondern man kann es wissen, weil es völlig offen ist und kein Stück geheim. (Bildungssystem ist so ausgerichtet, das es Hauptsächlich den Reichen zu Gute kommt, was auf lange Sicht zur Bildung einer Art Aristokratie führt oder besser geführt hat; das Wahlsystem entspricht dem, was man schon als Grundgesetzlich legitimierte Bestechung und Korruption bezeichnen kann)

    Was soll es bringen, außer Resignation, dass eine Evangelium gegen das andere ein zu tauschen? Das andere ist dann das, wo "Die Wahrheit" oder "Alles Lüge" o.ä. draufsteht.? Letztlich ist das Problem mit falschen Informationen doch nicht neu. Es ist doch so alt, wie die Menschheit selbst. Es gab daher auch nicht wenige Philosophen und Denker, die genau deswegen einen reichhaltigen Werkzeugkasten, an Methoden, wie man Informationen filtern kann entwickelt haben. Es liegt ja kein Mangel an Infos vor, sonder das Gegenteil ist der Fall, es sind zu viele und die wichtigen gehen unter bzw. werden nicht genug hervorgehoben, während die unwichtigen Schlagzeilen machen. Der falsifikakionistisch Grundsatz der Erkenntnistheorie hat ja Hokioi schon in groben Zügen beschrieben. Andere wären:

    Falsierbarkeitsforderung: (Ganz für sich genommen)Es müssen sich aus einer Theorie ganz klare Vorhersagen ableiten lassen, die sich als falsch heraus stellen können und die Theorie zu möglichen anderen Erklärungen eindeutig abgrenzen, die die Theorie also falsieren. Wenn diese Forderung schon nicht erfüllt ist, kommt eine solche Theorie für die Wahrheitsfindung gar nicht erst in Frage.


    Ockhams Rasiermesser: Wenn zwei Theorien, die gleichen Vorhersagen machen, dann liegt aller Wahrscheinlichkeit nach, die der Wahrheit näher, die mit möglichst wenigen Ad Hoc Annahmen auskommt. (Wobei oft auch einfach 'einfachere Theorie' gesagt wird, das ist so m.E. recht zwiespältig und nicht ganz richtig).


    Zum Text selbst, die vom Text selbst ist glaub ich schon alles Wichtige gesagt worden. Der ganze Klima/Erd-Öl-Peak-hype ist eigentlich ideal und zuwiderläuft den finanzstärksten Lobbyisten, da die meisten im Business drinhängen, ob direkt oder indirekt. Das letzte was die wollen ist ein Stück mehr Unabhängigkeit. Alternative Energiequellen führen aber genau dahin. (Sicher auch interessant, wie sich da eine gewisse BBC-Reportage finanziert hat) Wer am Land wohnt, eine Wärmepuffer, eine Solarsystem, Holzheizung und das war es mit der Abhängigkeit vom Heizöl. Aso, Strom.. Ja, da gibts noch nicht die ultimative Lösung, aber gute Ansätze sind da. Sprit fürs Auto, das geht über Destillen o.ä. Soviel Geld hat ja keiner, in der Regel wird so was auf Pump gekauft. Ja, und? Was soll passieren? Wenn alles bleibt, wies ist, dann rechnet es sich auch auf lange Sicht. Angenommen es kommt zum GAU, was kann den besseres passieren, wenn man Schulden hat? Die Situation ist in Städten natürlich eine Ecke komplizierter, aber die größte Verkomplizierung bekommt man durch Resignation. Resignation kann man Handlungsunfähigkeit gleichsetzen, was letztlich aus jedem demokratischem System ganz automatisch eine Xenokratie macht.

    Was tun? Ich weiß keine wirkliche Lösung, aber ich weiß, was garantiert falsch ist: Zu resignieren. Gezielt versuchen den Focus der Aufmerksamkeit auf die Meldungen, die sonst im Hintergrund bleiben wäre ein Anfang.

    Gruß

    1. Postulat war doch, dass die Bezugssysteme austauschbar sind

    *wieder dazwischenfunk*

    Nicht so ganz, aber fast. Gemeint sind nicht alle Bezugsysteme, sondern nur unbeschleunigte. Unbeschleunigte Bezugsysteme bezeichnet man heute als Inertialsysteme. Das Postulat, war fast direkt aus der Newton-Mechanik übernommen und war einfach, das in allen Inertialsystemen (nicht jedes Bezugssystem!) die gleichen physikalischen Gesetze gelten sollen.

    Gruß

    Es kommt ja hinterher noch schlimmer, denn man muss auch noch eine knallharte Quellenschutz- und Schweigepflichtvereinbarung akzeptieren,


    Grandioser Quellenschutz. Jede Quelle, die unerkannt bleiben muss/möchte, würde euch zum Teufel jagen. Da gibt es andere, viel bessere Methoden, wenn eine Quelle nicht entarnt werden darf, die zuwiderlaufen aber offensichtlich deinem 'Konzept'.

    Gruß

    Nur ist das doch wohl die Aussage eines Öl-Vorstands, oder?

    Egal ob jetzt wahr oder Manipulation - wie soll man das unterscheiden? Ich habe kein technisches Gerät um auf Ölsuche zu gehen oder die Daten zu verifizieren.

    Quellenkritik und Fragen stellen. Sorry, ist ne knappe Antwort, wollte eigentlich schon zu deiner vorletzten Post was längeres schreiben, aber ich hatte heute wenig Zeit, außerdem bin ich voll ausgepowert (Hitze, Denksport und dann noch körperliche Arbeit, kann im Zusammenspiel ganz schön schlauchen). Aber der Manager von Aral ist sicher auch nicht durch die Wüßte gegangen und hat sie nach Öl gefiltzt. Letztlich läuft es darauf hinaus, was Hokio schon angesprochen hat. Informationen fallen nicht von Himmel, wenn sie es tun, dann sind es schon mal ziemlich sicher Desinformation.Auch ein "Branchenkenner" muss sich auch begründen können. Auch muss man sich fragen, aus welche Position er spricht. Der Manager einer Firma, die in Kritik geraten ist und das Kartellamt eventuell eingreifen will... Egal, ob zu Unrecht oder zu Recht, in einem bin ich mir sehr sicher, das er versucht so zu tun, das die Kritik unangebracht ist. ;) Auf solche Infos gebe ich nicht mal einen Pfifferling... Obwohl ich mal (erst mal ungeprüft) aus dem Bauch heraus sagen würde, das die Aussage, das sich die bekannten Reserven innerhalb der letzten 30 Jahren verdoppelt haben, gut stimmen könnten. Würd mich wundern, wenns anders wäre.

    Ups, jetzt ist es doch länger geworden. Naja, morgen kommt mal was ausführliches.

    Gruß

    Das ist, ich muß es mal anmerken, ein gängiges Problem: es braucht nur "die WAHRHEIT" dranzustehen oder "SIE belügen uns!!!1einself" und es wird jeder Mist geglaubt. So einfache Fragen wie: "wann und wo und von wem wurden die Quellen publiziert?" und "womit bezahlt der Autor seine Brötchen und von wem kommt das Geld?" sollten der erste Schritt sein, wenn man an irgendeine Quelle gerät, noch bevor man auch nur ein einziges Wort des Textes liest.

    Hallo Hokioi

    Ich kann nur sagen du sprichst mir aus der Seele. Leider sind die einfachen Weltbilder, auch immer die, die am liebsten angenommen werden um dann in einen ewigen Zirkel zu geraten. Mir kommt es fast schon als ein schlechter Witz vor, dass gerade diejenigen, die sich vermeintlich gegen 'die Elite' auflehnen wollen, ihnen am meisten in die Hände spielen.

    Gruß

    Kleine Zwischeninfo: Technisch bewährt hat sich natürlich nicht, das Beschleunigung nicht feststellbar ist bzw nur über ein Kovention feststellbar ist oder Sinnestäuschungen seien. Technisch bewärt haben sich die Axiome Newtons, die ganz klar das Gegenteil behaupten: F=m*a. Keine Glaubensfrage, sondern etwas, was jeder selbst festellen kann, wenn er Ambitionen hat das zu prüfen.

    Gruß

    Hi Chris

    Bei deinen Foto, stört mich irgendwie, das wenn Beschleunigung auftritt, die Weg-Zeit Funktion exponentiell werden muss. Das kann sein, muss aber nicht. Wenn die Beschleunigung zum Bleistift, als Konstantenfunktion (a=K)auftitt, dann hat man einen quadratischen Zusammenhang, keinen Exponentiellen. s(t)=??a(t) dt dt

    Ja, ja ich weiß, unwichtige Kleinigkeiten....

    relativist
    Warum gerade den Michelson-Morley-Versuch? Einstein hat sich nie darauf bezogen, so weit ich das weiß. Ich denke er, er bezieht sich auf die ganzen Äthermodelle allgemein, die seiner Zeit keine Seltenheit waren. Wäre Recht mühsam für ihn geworden, wenn er alle hätte aufzählen wollen bzw. es wäre ein Aufsatz für sich geworden. ;)

    Gruß

    *Mir einen Klugscheiserstempel auf die Stirn drück, mich in die Ecke verziehe und gebannt den weiteren Widerlegungen der klassischen Physik folge*

    Noch mal ein kurzer Einschub ganz klassische Physik:

    Geschwindigkeit: v=dr/dt
    Beschleunigung: a=d²r/dt²=dv/dt

    Angenommen v=constant, dann ist a=0, denn die Ableitung einer Konstantenfunktion ist immer 0, auch wenn v>0. Die ganz normale Definition von Geschwindigkeit und Beschleunigung, auch in der klassischen Mechanik und allen anderen Gebieten der Physik.

    Im Vergleich dazu:

    Also ist bei einer Relativbewegung zwischen zwei Objekten zwingend mindestens ein davon beschleunigt, anders geht es nicht,

    Weiter noch mal mit einem Zitat aus Einsteins "Zur Elektrodynamik bewegter Körper", das den Interessensvertreter, des anonymen und diskussionsunwilligen G.O.Mueller, bereits bekannte ist, weil es bereits in diesem Thread zitiert wurde.

    Zitat
    Es liege ein Koordinatensystem vor, in welchem die Newtonschen mechanischen Gleichungen gelten.
    Zitatende

    Weiter habe ich die entsprechenden Sätze Newtons zitiert (wenn auch ohne Gleichungen), sie sind also bereits in diesem Thread bekannt, auch habe ich kurz erläutert, wo diese gelten .

    Trotzdem wird wider besseres Wissen behauptet:

    Einstein sagt nicht, dass die Zeitdilatation nur symetrisch ist, wenn keine Beschleunigung staatfindet.

    Was kann man wohl daraus schliesen?

    Gehen sie auch auf den eigentlichen Inhalt ein, oder soll ich ihr Posting als schweigende Zustimmung bewerten? Ausserdem könnten sei GOM ja mal darauf hinweisen. dass er/sie sinnentstellend zitiert und ihn/sie bitten das einmal entsprechend zu ändern.


    Hallo Relativist

    Das fälschen von Zitaten, in dem man einzelne Sätze aus dem Kontext zieht und in einen neuen Kontext einsetzt, läuft bei dieser Gruppierung unter den Begriff 'eigene Interpretation'. Hier und hier ein ganz ausführliches und besonderst krasses Beispiel zum nachlesen. Letzte Absatz des Postings.

    Dieser Forschergruppe und Interessensvertreter halten diese betrügerischen Methoden für völlig legitim, es ist sinnlos darüber zu diskutieren. Weil der Begriff Zitatverfälschung so unschön ist, nutzt man ja auch die Umschreibung 'eigenen Interpretation'.

    Gruß

    Hallo Maky

    Aus den Artikel selbst werde ich auch nicht wirklich schlau, es ich bin den 'Quellenangaben' mal nachgegangen und habe festgestellt, das es um ziemlich aus dem Zusammenhang gerissene Zitate sind. Wenn man die unterste Zeile liest, dann stellt man zusätzlich fest, dass es einfach ein Auszug aus einem Buch ist. Alleine schon, das eine Quelle anstatt zu dem vollständigen Interview zu einem Posting im Esoterikforum führt spricht Bände. Vollständig zitiert, sieht das ganze schon wieder ein wenig anders aus:

    Zitat
    Sie stehen in Ihrem 78. Lebensjahr. Glauben Sie an ein Jenseits? Gibt es eine Existenz nach dem Tode?

    Das ist eine sehr interessante Frage. Was wir Diesseits nennen, ist ja eigentlich die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere. Das, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen. Wenn ich mir also vorstelle, dass ich während meines diesseitigen Lebens nicht nur meine eigene kleine Festplatte beschrieben habe, sondern immer auch etwas in diesen geistigen Quantenfeldern abgespeichert habe, gewissermaßen im großen Internet der Wirklichkeit, dann geht dies ja mit meinem körperlichen Tod nicht verloren. In jedem Gespräch, das ich mit Menschen führe, werde ich zugleich Teil eines größeren geistigen Ganzen. In dem Maße, wie ich immer auch ein Du war, bin ich, wie alles andere auch, unsterblich.
    Zitatende

    Das kann man auch einfach so lesen, jede Handlung die wir betreiben, geht nicht verloren, sondern hat immer Auswirkungen auf alles drum herum, auch über unseren Tod hinaus. Ich kann nicht genau sagen, was gemeint ist, die ganze Aussage kann man vielseitig deuten, da müsste man den Prof per Mail kontaktieren, wenn es einem interessiert. Mit Leben nach dem Tod wird ja meistens gerne so assoziiert, das die eigene Persönlichkeit erhalten bleibt, nur halt ohne Körper. Dass er aber das so meinte, daran zweifele ich. Für mich persönlich ist das sowieso eher eine Glaubensfrage, worüber ich mir gar keine Gedanken mache. Die Frage stellt sich gar nicht für mich. Ich kann zu 100% sicher sein, das ich es irgendwann erfahre, also brauche ich jetzt noch nicht darüber zu spekulieren.

    Ach so, zu meinem 'beobachten', damit habe ich nicht das bewusste beobachten gemeint, sondern das physikalische Messen. Es muss nicht unbedingt ein bewusster Messvorgang sein, es reicht völlig aus, das gemessen wird. Sei es nur ein Lichtstrahl, der zufällig von der Sonne auf einem Gegenstand fällt, dann wurde das Objekt bereits im physikalischen Sinne gemessen. Ob nun noch ein bewusstes Wesen die Messung kümmert oder nicht, ist nicht relevant.

    Viel interessanter in diesem Interview finde ich die Rechnung mit den Energiesklaven, das ist etwas, das uns alle betrifft und nicht erst wenn wir Tod sind. Außerdem die klare Aufforderung, mehr in Harmonie mit unserer Umwelt zu leben, anstatt Raubbau zu betreiben.

    Gruß

    und er erklärt sich das ziemlich ähnlich.

    Ja, inzwischen schon. Das war mal anders, anfangs war ja gerade er derjenige, der eine Verletzung der Kausalität gesehen hat. Nun aber nicht mehr: Heitmann, W. und G. Nimtz 1994: "On causality proofs of superluminal barrier traversal of frequency band limited wave packets" in Phys. Lett. A 196, S. 154-158.

    Für Möchtegernphysiker spielt das aber keine Rolle und es wird ungemein gerne, nur die anfängliche Fehlinterpretation von Nimtz beziehen.So wird dann ein hochinteressante Experiment zur Desinformation ausgebeutet und sich völlig zu unrecht mit den Namen guter Experimentatoren geschmückt. Im Netz finden sich noch haufenweise solcher Gerüchte....

    Gefragt habe ich ihn nicht, ich habe nur die ganze Debatte mitverfolgt und alles wichtige, bezüglich Abraxas Frage zusammengefasst. Es wurde ja sehr viel dazu veröffentlicht.

    Gruß

    Nehmen wir an, das Jenseits ist höherdimensional sind wir ein Teil dessen - somit können wir (momentan 3D) niemals geteilt sein vom Höheren.

    Hallo Shooter

    Die Quantenphysik hat nichts mit höheren Dimensionen zu tun, hier gibt es auch nur 3 Raum und eine Zeitdimension. In der Quantenphysik werden Teilchen als Wellenfunktionen beschrieben oder genauer, deren Aufenthaltwahrscheinlichkeiten als Quadrat dieser Wellenfunktionen. Das absolut merkwürdige daran ist, das sich das Teilchen im Raum komplett in dieser Wellenfunktion aufteilt, also quasi überall zugleich befindet, sobald man es jedoch das Teilchen beobachtet, bekommt es einen festen Ort. Also nicht mehr im Raum als Welle ausgebreitet.

    Merkwürdig deshalb, weil die Gleichungen in der die Quantenphysik geschrieben sind nicht mehr interpretierbar sind. Bis zum Zeitpunkt der Quantenmechanik, waren physikalsichen Gleichungen immer irgendwie vorstellbar. Das entfällt hier, man kann irgendwie ausrechnen, was passieren müsste und das dann nachmessen. Wirklich nachvollziehen ist aber schwierig. Ich versuch einfach mal, die Verschränkung möglichst einfach zu beschreiben:

    Auf einem Teller (A) liegt eine Münze. Entweder liegt Kopf oder Zahl oben, wenn man nachmisst. Was gerade kommt, Kopf oder Zahl hängt einzig vom Zufall ab. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 50% für einen Zustand. Wenn keiner misst, liegt Kopf, sowohl auch Zahl oben, man nennt das Superposition. Es kommt noch ein zweiter Münzteller(B) hinzu. Beide Teller stoßen zusammen, oder treten irgendwie anders in Wechselwirkung und bewegen sich dann zu völlig unterschiedlichen Orten.

    Misst man nun an beiden Münzen, ob Kopf oder Zahl oben liegt, dann liegt bei beiden Tellern der gleiche Zustand vor. Ab dem Zeitpunkt des Zusammenstoßes sind beide Teilchen mit einander "verschränkt". Wenn ich bei Teller A Kopf messe, dann wird auch bei Teller B Kopf zu messen sein und das ohne jede Zeitverzögerung. Ob aber Kopf oder Zahl oben liegt entscheidet sich erst zum Zeitpunkt der Messung. Davor liegen beide Zustände in Superposition vor. Jetzt kann man auf die Idee kommen, das zur Kommunikation zu nutzen. Ich drehe die Münze einfach so um, dann sollte sich auch bei Teller B die Münze umdrehen. Man hätte eine unendlich schnelle Kommunikationsmöglichkeit gefunden. Geht leider nicht, sobald ich versuche die Münze in einem bestimmten Zustand zu zwingen (Kopf oder Zahl) bricht die Verschränkung wieder zusammen.

    Die Verschränkung ist in der Populärwissenschaft bekannter unter dem Stichwort Quantenteleportation. In Wirklichkeit hat man jedoch keinen Teller, sondern ein Teilchen(Welle) mit einer bestimmten physikalischen Eigenschaft (Spin) oder Polarisation.

    Dieser Effekt ist für die Verschlüsselungen von Nachrichten super interessant. Ich kann die Verschränkungen zwar nicht zur direkten Kommunikation nutzen, aber einen anderen Trick anwenden. Ich bringe einfach einen verschränkten Teller A zum Sender und den anderen zum Empfänger. Beide messen einfach die den Zustand und haben ein rein zufälliges Passwort. Wenn man das mit ganz vielen verschränkten Tellern mache, dann kann ich einen beliebig langen Schlüssel erzeugen, die rein zufällig sind und nur Sender&Empfänger bekannt sind. Wurde 2004 auch schon erfolgreich ausprobiert.

    [Blockierte Grafik: http://static2.orf.at/science/storyimg/storypart_157536.gif]

    Reicht das, um nachzuvollziehen, warum Physiker Quantenphysik als völlig merkwürdig bezeichnen? War eigentlich nur ein ganz kurzer Abriss

    Gruß

    Meine Verwirrung bleibt nur dahingehend: Mit x'=0 kann man ja toll rechnen: Aber das bedeutet, wenn ich im 2. Bezugssystem sitze und die Taschenlampe anmache, dann sehe ich den Lichtstrahl genau 0 von mir entfernt.


    Hallo Chris

    Die Taschenlampe muss ja gar nicht bei t=0 und x=0 angemacht worden sein, sondern ein Lichtstrahl muss einfach zu x=0 t=0 vorhanden sein. Kann ja auch sein, das er schon Jahre zuvor erzeugt worden ist. Sinn und Zweck dieser Überlegung, ist eigentlich einfach. Gesucht ist eine Transformationsgleichung, für die die Lichtgeschwindigkeit invariant ist.

    Wie finde ich, dafür geeignete Transformationsgleichungen? Man überlegt sich erst mal, was trivialerweise gegeben sein muss. Also zum Beispiel, was müssen meine Transformationsgleichungen liefern, wenn beide Koordinatensystem zu einem bestimmten Zeitpunkt (t=0) im Ursprung zusammenfallen, also eigentlich die gleichen sind. Dann muss trivialerweise eine x=0 gelten und ebenso x'=0, genauso t=0 und t'=0. Ich stelle einfach Randbedingungen auf, die erfüllt werden müssen. Letztlich geht es ja um Gleichungen, mit Unbekannten. Habe ich mehr Unbekannte, wie linear unabhängige Gleichungen, kann ich nichts rechnen. Wenn ich aber diese trivialen Fälle betrachte, bekomme ich weitere Bestimmungsgleichungen und kann meine Unbekannten Faktoren bestimmen.

    Alles schön übersichtlich, gibt es hier.

    Gruß

    Nur es gehört zu den Regeln bei einem Laufwettbewerb, dass nach 50 m die Stoppuhr nicht auf Null zurück gesetzt wird,


    Das sportliche Regelwerg ist mir egal. Hier geht es um Physik und im Rahmen der Physik, auch der klassischen, ist das was ich sage vollkommen legitim. Ich kann t=0 hinsetzen wo ich möchte, dann ist der Läufer halb so und soviele Sekunden in der Vergangenheit gestartet. Das war in der Physik noch nie anderst, wir unterhalten uns über Bezugsystem und deren Bezugspunkt ist mit guten Grund frei wählbar. Nach deiner Argumentation kommt halt raus, das es keine Bewegung gibt, wenn man sie konsequent anwendet und eine physikalische Argumentation muss konsquent anwendbar sein.

    Zitat

    Darauf hatte ich bis jetzt mehrmals geantwortet


    Das habe ich gelesen, nur steht deine 'Argumentation' nunmal im Widerspruch zur simplen Grundschulmathematik, wie du es so schön ausgedrückt hast. Der strengen Logik der Mathematik hat sich jede Physik unter zu ordnen. Was dabei raus kommt, wenn man das nicht macht, ist historisch bekannt. 300.000km/s*0=0 wird auch gelten, wenn du noch 50 Seiten Text schreibst. Entweder ist die Gleichung c*t falsch, dann kannst du physikalisch Argumentieren und eine deiner meinung bessere Gleichung liefern, die du physikalisch ergründen musst. Was aber nicht geht, ist zu versuchen, das Ergebniss, mit welcher Argumentation auch immer, weg zu reden. Mathematik&Physik ist in der Hinsicht nicht diskutierbar. Da musst du dich schon der Religion oder so etwas zuwenden.

    Zitat

    Fälle nicht ständig Negativurteile über andere User, die sich durchaus Mühe geben, den von deinem Partner relativist gestarteten Thread sachlich zu kommentieren.


    Ich werde dir nicht, das Blaue von Himmel runter lügen oder dir irgend etwas vorheucheln. Eine Argumentation, die so aufgebaut ist wie deine ist kindisch:

    "Klassische Physik ist falsch, weil c>0 rauskommt"

    "Nein, Relativitätstheorie ist falsch, weil sich keine Masse auf c beschleunigen lässt"

    usw...

    Genau das tust du, du hast klipp und klar gesagt, das der Fehler darin liege, das es bei c=v zu einer Teilung durch 0 kommt. Ich werde das nicht beschönigen oder sonst etwas vorheucheln. Da gibt es auch nichts zu diskutieren, wenn jemand dogamtisch die klassische Physik voraussetzt und dann die Lorentztrafo anwendet und daraus einen 'Fehler' in der LT an den Haaren herbei zieht, der kann es auch kürzer machen:

    LT widerspricht GT, also ist die LT falsch. Anders herum geht: LT widerspricht GT, also ist die GT falsch.

    Gruß

    Hallo

    Mir kommt das sehr bekannt vor. Ich werds einfach mal reinwerfen, ansonsten halte ich mich raus, weil ich von Traumdeutung weder eine großartige Ahnung habe, noch sonderlich viel von halte, um ehrlich zu sein. Aber egal, dein Symbol erinnert stark an das Bild unten.

    [Blockierte Grafik: http://astro.goblack.de/Sonnensy/Erde/jahreszeiten.jpg]

    So eine Darstellung findet sich sehr oft, in allen Möglichen Variationen und erklärt die Enstehung von Jahreszeiten. Wenn man den überflüssigen Schnick Schnack weglässt, ist es fast dein Bild. Manchmal wird auch nicht perspektivisch gezeichnet, sondern von oben, dann ist es auch ein Kreis und keine Ellipse. Nur ein Kreis in der Mitte fehlt bei dir: Die Sonne.

    Gruß

    Mit dem Startschuss beginnt die Bewegung und laufen die Uhren.

    Wenn du mich verarschen willst, lass es einfach. Die Zeit vergeht auch davor, wie auch danach und zu jeden Zeitpunkt kann ein Körper ein Geschwindigkeit haben. Deine Argumentation trifft gleichermaßen die Galileitrafo.

    t=0 kann keine Bewegung stattfinden. Gut betrachten wir einen Läufer, der eine 100 m Strecke lang läuft. Ich setze t=0 am Start. Er darf sich nicht bewegen. Dann setzte ich t=0, wenn er bei 50m ist. Aber bei t=0 kann sich ja deiner Meinung nach nichts bewegen. Coole Sache, ich kann t=0 überall hinsetzen, also darf sich deiner Aussage nach, nie ein Läufer bewegen bzw. überhaupt kein physikalischer Vorgang stattfinden....

    Zitat

    Du denkst dir irgendwelche Fehler für deine Gesprächspartner hier aus.

    Nein:
    Zitat aus dem GOM Fehlerkatalog
    x - ct = 0 und x' - ct' = 0
    Fu?r seine weiteren Berechnungen fu?hrt er die Bedingung x' = 0 ein. Hierzu bemerkt Pagels
    (S. 15): "Setzt man nun aber in (2) x' = 0 , dann ist auch zwangsläufig ct' = 0 und somit auch
    c=0!"

    Zitatende

    Was du dareinfabulierst ist mir egal, GOM schreibt es schwarz auf weiß. c*t ist nur 0, wenn c=0 ist.
    Behauptung:
    Das ist falsch, man setze t=0, dann ist die Gleichung auch erfüllt:
    300.000km/s*0=0
    Du bist doch derjenige, der als versucht rumzukitteln, das der angeführte "Fehler" kein Unsinn sei. Nicht ich. Ansonsten sind wir uns doch einig.

    Zitat

    Das es in der LT nicht geht, ist ja dann der Fehler H 1.

    Eben, deswegen.
    Man setzte die Galileitrafo voraus, in der man v=c setzen kann, setzt das in die Lorenztrafo ein und tut dann verwundert, das eine Teilung durch 0 rauskommt. :rolleyes:

    Kann ich auch anderstherum haar genau so machen: Ich setzte die Lorentztrafo voraus, beschreibe irgend einen Vorgang in der klassischen Mechanik und schwupps, habe ich ein v>c. Also muss die Galileitrafo falsch sein, weil ja kein v>c nach Vorrausetzung möglich sein darf.

    Das ist aber keine Argumentation, sondern kindisch und hat nichts mit Physik zu tun.

    Gruß

    Es geht um Sinn und Inhalt eines physikalischen Textes und nicht um Grundschulmathematik.

    Grundschulmathematik bleibt trotzdem erhalten. 300.000km/s*0 ist 0, bleibt 0 und wird immer 0 bleiben. Das kann dir passen oder nicht, aber da gibt es nichts zu dikutieren.
    Btw: warum soll bei t=0 keine Bewegung stattfinden können? Da ich meinen Bezugspunkt in der Zeit frei wählen kann, also t=0 hinsetzen kann, wo ich mag, bedeutet das, das es gar keine physikalische Vorgänge geben kann. t=0 kann ich zu jeden Zeitpunkt setzen (Im übrigen auch in der klassischen Mechanik so), also gibt es nach deiner Logik zu jeden Zeitpunkt keine Bewegung. Das ist einfach nur Unfug.

    Zitat

    Hatte bisher den Begriff Galilei-Transformation nicht benutzt - was erzählst du. Di

    Du hast v=c gesetzt, das geht in der Lorentztrafo nicht, das hatte also nichts mit der Lorentztrafo zu tun. Deine Skizze entspricht auch der Galileitrafo. Mir egal, ob du den Begriff auch verwendet hast, solange du sie anwendest, auch wenn du sie nicht so benennst, ist und bleibt es falsch.

    Gruß

    u fragtest "warum es kein t'=0 geben sollte" und ich antwortete, dass das Vorhandensein einer Zeit t>0 auch eine Zeit t'>0 zur Folge hätte,

    Es geht um das t, das soll 0 sein. So schwer ist das nicht:

    c*t=0
    t=0
    300000*0=0
    Ein t=0 ist immer möglich, das fängt schon damit an, das man auch diesen Bezug frei wählen kann. Auch in der klassischen Mechanik.

    Zitat

    Ich bewege mich in einem Rahmen, in welchem die Herleitung der LT gelingt, d.h. diese Darstellungen können so falsch nicht sein

    Quatsch. Willst du wirklich noch behaupten, das Galilei und Lorentztransformation gleich sind? Diese Annahme ist erfordlich, wenn du beides vermischen willst. Beide Trafos sind aber nicht gleich, damit ist eine Ausgangspunkt schon falsch. Wenn du widersprüchliche Dinge gleichsetzt (Galilei & Lorentztrafo), dann kanst du beliebiges folgern. Ex falso quodlibet

    mfg