Beiträge von Jocelyne Lopez

    Zitat von ABRAXAS

    Hallo Jocelyne. Herzlich Willkommen bei uns

    Vielen Dank, merci beaucoup ! :)
    Und liebe Gr??e nach dem Pott !


    Zitat von ABRAXAS

    Deutsche Sprache, schwere Sprache ist eine bekannte Redewendung.

    Mark Twain, ein ber?hmter Leidengenossen, hat mal sinngem?? gesagt: Englisch erlernt man in 30 Tagen, Franz?sisch in 30 Monaten und Deutsch in 30 Jahren. Da hat er allerdings ganz recht gehabt: Ich zum Beispiel erlerne Deutsch seit 30 Jahren, und ich bin froh, dass es mich endlich gelungen ist. ;)

    Ich habe auch von einem Forumteilnehmer einen lustigen Text ?ber die deutsche Grammatik bekommen:

    Ein Amerikaner will Deutsch lernen, hat jedoch einen Horror vor Grammatik. Ein Lehrer ist bereit, seine evt. Fehler zu verbessern.

    Bei einem Gespr?ch taucht der Fehler "wir haben lacht" (we have laughed) auf.
    Der Lehrer sagt, dass beim Partizip der Vergangenheit die Vorsilbe ?ge-? einzuf?gen sei.
    Darauf bildet der Amerikaner ?geam?siert? und wird dahingehend korrigiert, die Regel gelte nicht bei Fremdw?rtern. Nun ist der Fehler ?ich habe filmt? unvermeintlich. Der Korrektor stellt fest, ?filmen? sei schon eingedeutscht.
    ?Gebesucht? wird verbessert, das Verb ?besuchen? habe schon eine Vorsilbe, was nat?rlich den Fehler ?sie haben mich falsch anleitet? provoziert. Es wird klargemacht, dass ?an?, da urspr?nglich Pr?position, keine Vorsilbe im erstgenannten Sinne sei, was nun wieder den Fehler ?ich habe doch genau ?bergelegt? hervorruft. Der Verbesserer stellt fest, ?ge? werde nicht gesetzt, wenn das Verb in ?bertragener Bedeutung gebraucht sei.
    Der Amerikaner sagt, er habe sich ?vornommen?, der Sache auf den Grund zu gehen. Man sagt ihm, die Regel trete nur bei gewissen Pr?positionen auf, doch sei das leicht, weil die Formen mit ?ge? die Betonung auf der Pr?position tr?gen.
    Nach weiteren Fehlern und Scheinverbesserungen erkl?rt der Amerikaner schlie?lich, er sei froh, die Sache nun "ausgestudiert" zu haben, und der Korrektor verzweifelt und schaut in seiner Grammatik nach.

    "Ich liebe dir, weil ohne du kann ich nicht bin, und ohne dir macht unsre Liebe nicht viel Sinn."

    Ich denke mich, dass der Autor hier eine Fehler gemacht hat, aber nicht jeder kann perfekt in die deutsche Sprache bin, das Grammatik ist sehr schwierig.


    "Der erste Kuss war wie ein Schuss,
    Es war der Weisheit letzter Knall"

    :)

    Zitat von Shooter

    Hallo Joceylyne, Willkommen bei uns...

    Vielen Dank! :)


    Zitat von Shooter


    ich finde die deutsche Sprache hat schon was interessantes an sich, aber das hat irgendwie jede Sprache.

    Ja, interessant ist die deutsche Sprache schon. Ich habe sie zuerst sehr schwierig und auch ziemlich "hart" von der Aussprache her erlebt, und ich finde sie jetzt einfach sch?n, und seltsamerweise kann sie auch unheimlich sanft und anmutig klingen, vor allem in den Gedichten, ich kann es jetzt richtig geniessen (na ja, ich lebe ja auch ein paar J?hrchen hier...).

    Zitat von Nahash


    als deutscher war mir das nicht bewusst

    Ja, sehr oft k?nnen nur Ausl?nder ?ber Schwierigkeiten oder Besonderheiten einer Sprache aufmerksam machen, Muttersprachlern sind sie oft nicht bewu?t, man lernt ja eine Muttersprache rein phonetisch ohne dar?ber nachzudenken.

    Zum Beispiel hat mir mal eine Arbeitskollegin dar?ber aufmerksam gemacht, dass die Franzosen anstatt einfach zu fragen "Was ist das?", ganz unverst?ndlich und verkompliziert fragen: "Qu'est-ce que c'est ?", also "was ist das, was das ist?" hmm... :oops: Mir war es nie vorher bewu?t gewesen.

    Zitat von Sowelu

    Aber warte ,bis ich mal meine Leidensgeschichte ?ber das Erlernen der franz?sischen Sprache hier rein stelle , Jocelyne.

    Gut, ich warte, die Leiden k?nnen nicht gr??er sein, davon bin ich ?berzeugt, die franz?sische Sprache ist ja ganz einfach, ich konnte sie sogar schon mit drei. :D


    Zitat von Sowelu

    Und das aller aller Schlimmste : Je ne sais plus rien ! :(

    Der Satz ist einwandfrei, sogar mit Doppelverneinung (was sogar bei Franzosen leider langsam zur Seltenheit wird) und richtige Darstellung der Interpunktion. Also, nicht so bescheiden und verzweifelt sein.