Hallo Balloo
Ich habe erst mal den Text deiner Quelle durchgelesen und war, ich muss es einfach mal so sagen, amüßiert.
Ja, die Schreibweise des Autors ist schon witzig 
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Es geht gleich beim Grund 1 los. Der Autor hätte sich ruhig vorher mal bei irgendeiner Uni über die Vorlesungen informieren sollen. Tatsächlich ist es nähmlich so, das im Grundstudium die Mathematik für alle gleich ist. Mathematiker und Physiker besuchen hier in vielen Unis auch die gleichen Vorlesungen. Die Mathematiker und Physiker müssen genau den gleiche Stoff durchnehmen, auch die Experimentalphysiker. Ergo der Experimentalphysiker hat die gleichen mathematischen Kenntnisse, wie der Theoretische Physiker. Kann jeder selbst nachprüfen, indem er sich mal an den Unis informiert.
Das stimmt so definitv nicht, das Grundstudium mag zwar gleich sein, das Hauptstudium weicht aber dann doch ziemlich ab. So das AMthematiker ebend Mathematiker werden, die Experimentalphysiker ebend Experimentalphysiker und die Theoretischen Physiker ebdn Theoretische Physiker. Bei den Theoretikern ist der Amthematik anteil aber naturgemäss höher als bei den Experimetalos, aber wiederum nicht so hoch wie bei den Mathematikern. Wer sich für die Experimentalphysik entscheidet, hat ein Profundes Wissen an Theoretischen Grundlagen, aber auch darüber wie man Größen Messen kann. Das haben die Theoretiker ebend nicht.
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Bei Grund 2 zwingt sich gleich die Frage auf: Wozu gibt es Experimentalphysiker? Sind die nur zum Spass da? Nein! Die sind dazu da, um die Theorien von den theoretischen Physiker experimentell zu prüfen, desshalb der Name.
Damit degradierst Du die Experimentalphysiker zu Hilfsonkels der Theoretischen Physiker. Klar prüfen die auch Theorien nach (Soweit sie sich überhaupt nachprüfen lassen). Aber sie entwickeln auch völlig eingeständige Experimente.
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Grund 3 weiß ich nicht wirklich, was ich dazu noch sagen soll. Das ist gerade das Ziel der Physik: Dinge berechenbar machen und nicht mehr Dinge versuchen dinge mit irgendwelchen Mystischen Zeugs zu erklären.
Es gibt aber Dinge die entziehen sich komplett der Berechenbarkeit und müssen somit experimentell ermittelt werden. Die Mathematik ist soweiso nur eine Hilfswissenschaft der Physik
Mathematik liefert im übrigen mitnichten erklärungen für vorgänge, sondern nur vorraussagen von verhalten.
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Die Überzeugung, das so etwas geht, hat einen ganz simplen Grund: Seit dem man angefangen hat die Natur mathematisch exakt zu beschreiben, konnte man das in einer noch nie dagewesenen Weise ausnutzen und ist der Grund, warum wir heute in einer solch modernen Welt leben. Ohne adäquate Mathematische Modelle sind heutige Technologie praktisch unmöglich.
Ja, das stimmt wohl, aber Mathematik liefert nur eine Abstrakte vorraussage eines Verhaltens, mehr nicht. Es gibt Dinge die entziehen sich komplett einer MAthematischen Beschreibung, das Wetter z.B. ist so eine Sache. Das wird dann gern mit chaotisch beschrieben. Die besispiele in dem Link erklären es eigentlich ganz gut 
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Grund 4: Hier stell ich einfach mal die Gegenfrage: Wie ist den die Wissenschaft organiesiert????
Gruß
Wissenschaft ist teilweise stark hirarchis sturkturiert. Da gibt es die Forschungsinstitute mit Schwerpunkten und alles was die Sagen ist erst mal Gesetz. Selbst wenn jemand einen 2. erklärungsmöglichkeit anbietet, es wird immer die genommen die von dem Forschungsinstitut kommt. Was mit dem Nobelpreis geadelt wird ist ebendfalls Gesetz und wird garnicht angezweifelt. Forscher die unabhängig Forschen gibt es nicht. Meist steht der Institutsleiter an oberste Stelle und, ist aufgrund seiner Ausbildung, schon in einer Richtung vorprogrammiert. Was an sich nichts schlimmes ist, wenn er nicht einfach alle einwände an seinen Foschungsergebnissen einfach so wegwischen würde. Es sind zwar nicht alle zweige der Wissenschaft so stark hirarchisch, aber im bereich der Theorien ist es besonders stark.
Baloo