Baloo,
ich versuche es noch einmal. Wenn Du das dann wieder nicht nachvollziehen kannst, dann lassen wir es lieber sein, OK?
Also, Du sagst st?ndig das die Durchquerung von Licht durch ein Vakuum l?ngst bewiesen und ein alte Hut ist. Und das man das sehr genau messen kann. Insbesondere auch die (famose) Lichtgeschwindigkeit, die dabei ja immer eine herausragende Rolle spielt.
Nur womit? In der Regel misst man so was mit Hilfe von Spiegeln, oder Linsen. Einverstanden? Es spielt also immer irgendeine Optik, oder ein Reflektor, eine Rolle, die sich - vereinfacht dargelegt ? zwischen dem Licht und dem menschlichen Auge befinden. Und nun kommen die Atome ins Spiel!
Nehmen wir an, das Licht tats?chlich aus Photonen, also Lichtteilchen, besteht und nun so ein Lichtteilchen auf einen optischen Reflektor prallt.
Was passiert dann?
Wie soll ich es nur erkl?ren?
Vielleicht so: Was geschieht, wenn Du ein Sandkorn, in einen Sandkasten wirfst. Kehrt das Sandkorn dann auf exakt dem Weg, auf dem Du es hineingeworfen hast, wieder in Deine Hand zur?ck?
Wohl kaum, oder?
Aber das w?re dann das Selbe, was angeblich geschieht, wenn ein Photon auf die Oberfl?che eines Reflektors prallt. Es kommt angeblich absolut gradlinig zur?ck, obwohl es doch eigentlich in der Menge der atomaren Teilchen aus dem der Reflektor besteht absorbiert werden m?sste.
Wie ich Dich mittlerweile kenne, w?rdest Du mir nun sofort ? alternativ wie Du bist - den ?Raman ? Effekt? um die Ohren hauen, also sagen, dass das Photon vom Atom Absorbiert und beim Erreichen der n?tigen Energie wieder Emittiert wird. Richtig?
Das w?re eine M?glichkeit, die allerdings den Haken hat, das unser liebes Photon nun in eine beliebige Richtung und nicht die Ursprungsrichtung abgesto?en wird. Das w?rde dann in der Menge der Photonen gesehen ein h?bsches Chaos ergeben, oder? ( Lichtbrechung?)
Erschwerend zu all diesen Umst?nden kommt nun noch dazu, dass alle diese Experimente auf der Erde, also unter irdischen Bedingungen, durchgef?hrt werden.
Der Wert solcher Experimente ist also gleich Null, da sich;
Erstens: Immer irgendwelche Optiken oder Reflektoren vor dem Licht befinden.
Zweitens: Sich der ?ther, wenn er denn existiert, nicht manifestieren kann.
( Ich bin da mit mir selbst noch uneins, ob der ?ther auch auf der Erdoberfl?che zum Wirken kommt)
Drittens: sich die Erdeigene Gravitation wahrscheinlich auch noch negativ auswirkt.
Wenn wir uns also auf die atomare Ebene begeben, sieht die Sache pl?tzlich ganz anders aus, es sei denn, der gute Nils Bohr hat sich gewaltig geirrt.
Noch eine andere Sichtweise spielt hier aber auch eine Rolle.
Betrachten wir uns das selbe Problem (wie oben dargelegt) noch einmal aus einem anderen Blickwinkel, wie es sich zum Beispiel auch bei Einstein mit seinen (fiktiven) Uhren stellt. Die (gedachten) Uhren sind materiell, w?hrend die Zeit als solche eben keine messbare (definierbare) Gr??e ist, sondern im Universum ?berhaupt nicht existiert. Bei Einstein verlangsamte sich also nicht die Zeit, sonder seine (fiktiven) Uhren wurden langsamer. Man k?nnte auch sagen, die Batterie lies nach, die Feder lief einfach ab, wie auch immer. Schriftlich schwer zu erkl?ren, aber ich denke doch, dass Du das verstanden hast?
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und genau das ist das Problem.
Die Zeit hat nichts mit (mechanisch funktionierenden) Uhren zu tun, genauso wenig, wie das Licht irgendetwas mit einer (materiellen) Optik, oder einem Reflektor zu tun hat.
Wie Du sicher gemerkt hast, bin ich jetzt sogar mal von der wissenschaftlichen Basis ausgegangen, was ich sonst eigentlich nur ungern tue.
Meine ?J?nger?
werden es mir sicher nachsehen.
In Wirklichkeit sehe ich es nat?rlich ein bisschen anders, aber wenn ich das so geschrieben h?tte, w?re Deine Reaktion klar gewesen!
Meine Ursprungsfrage betreffend schlie?e ich mich ganz einfach mal unserem Forumsneuling an, der sehr treffend meinte, dass niemand von uns sagen kann, wie die Sonne vom Universum aus betrachtet wirklich aussieht. Da helfen auch keine Fotos (Optik) weiter.
Beste Gr??e
Sparta