Beiträge von Modwulf

    gut nocheinmal der schwertkampf. verklärt durch die fabrik hollywood sind diese kämpfe zu riterlichem ehrenhaften kampf empor gehoben worden. dieser "faire" kampf fand aber auch meist nur im turnier statt. auf dem schlattfeld hat man kniffe tricks und hinterhalte benutzt um den gegner schlicht platt zu machen. und zwar ganz egal wie. die damaligen kämpfer waren oft ihrem Lehnsherrn verpflichtet und der mut war doch oft eher verzweiflung. auch ein schwertkampf war nicht so wie man ihn in hollywood filmen sieht. meist war alles nach zwei drei schlägen erledigt und ein gegner der weniger glück hatte ging mit brachialer wunde zu boden. die szenen in denen ein kämpfer sein schwert verliert und der andere es ihn wieder aufheben lässt bevor er weiter kämpft, verbanne ich getrost ins reich der legenden.

    dann erwähnst du noch "Mut" nun was für eine alternative hatte der damalige Krieger ausser zu kämpfen? den Henker! wenn er es nicht tat. fahnenflucht wurde lange zeit mit dem tode bestraft, da wehre ich mich doch lieber und kämpfe um mein bisschen leben.

    aber auch hier sehe ich keinen helden. nicht in der hinsicht wie ich helden verstehe (siehe mein letzter beitrag)

    nanabosho
    kriege sind für mich keine "Heldenmacher" kriege heutzutage finden, wie abraxas schon sagte, auf einem ganz anderen level statt. noch zu napoleons zeiten konnten armeen praktisch ein paar kilometer von einander entfernt, unbemerkt aneinander vorbeimarschieren, wenn späher sie nicht ausfindig gemacht haben. das hat spätestens mit den flugzeugen im 1. Weltkrieg ein ende gehabt. heute überfliegen ferngelenkte drohnen das feindgebiet und geben genau auskunft über die lage der ziele, die dann ein taktischer bomber ins ziel nimmt, der sich in einem luftraum befindet der heute recht schnell einer partei allein gehört. in solchen kriegen kann es keine helden geben.

    die andere frage ist ob es einen Krieger zum Helden macht, der allein mit einem schwert zehn seiner feinde tötet. durch eingeschlagene schädel, abgetrennte arme und andere grausame wunden. auch die einführung des Bogens vor tausenden von jahren, brachte schon das erste ungleichgewicht. wo ist also der Heldenplatz?

    ist ein held nicht vielmehr jemand der uneigennützig, ohne befehligt zu werden, zum wohle eines anderen handelt? Als Beispiel: der jenige der selbst sein leben riskiert um jemanden vor dem ertrinken zu retten? jemand der ein kind aus einem brennenden haus rettet? oder auch ein arzt der in einer schwierigen notoperation einem totgeglaubten das leben schenkt?

    hier zitiere ich noch aus meinem lieblingsfilm Starwars einen dialog zwischen Luke Sykwalker und Yoda:
    Luke: "Ich suche einen großen Krieger"
    Yoda: „Ein großer Krieger? Groß machen Kriege niemanden!“

    (zu 1) auch wenn fotos aus den 40ern schon oft von lachenden gesichtern zeugen liegt das wohl eher an der fototechnik als an den zuständen der damaligen zeit. beim lachen sieht zähne und die haben immer zu verwackelnden stellen geführt. das hat mir mal ein fotograf erklärt. dazu kommt noch dass man würdevoll aussehen wollte, da ja ein schnappschuss eher selten war.

    (zu 2) Nanabosho ich sehe das genauso.

    (zu 3) mir persönlich und einigen meiner altersgenossen ging es in den 70ern und 80ern besser als heute. ok kein vergleich zur nachkriegszeit.

    (zu 4) das denke ich jedes mal wenn ich diesen blonden ewiggestrigen Ex-ddr komiker sehe. leider weiss ich den namen nicht. so ein blonder mit brille. der in seinen aufführungen ständig den kapitalismus kritisiert und die DDR hochhält.

    (zu 5) frage ich mich ob die emanzipation und die damit verbundene eroberung der männerberufe durch frauen, nicht auch ein stückweit damit zu tun hat das eine familie heutzutage kaum mit einem einkommen klar kommt.

    (zu 6) hängt wohl auch damit zusammen das man früher durch große fenster im winter viel wärme verloren hätte. schlechte dämmung keine zentralheizung da muss man schauen dass die die wärme drin bleibt. zum rausschauen hatte man eh kaum zeit bei teilweise 15 stunden arbeit.

    (zu 7) mh das seh ich überhaupt nicht so. die musik damals war immer aufheiternd und heute ist sie doch oft geprägt von depressiven und sozialkritischen texten. ein Xavier Naidoo, ein Grönemeier oder ein Bushido hätten mit ihren texten in der vergangenheit wohl nur kopfschütteln geerntet.

    (zu 8) nein das finde ich überhaupt nicht schlimm :) vor allem weil es in einem krieg heute ohnehin keine helden mehr gibt. was an der art der kriegsführung liegt und nicht an den männern.

    (zu 9) ich definiere arm nicht unbedingt über besitz. ich kenn auch "arme" leute die porsche fahren. und ob alles was es heute gibt ein segen ist, das ist noch eine andere diskussion wert.

    deinen abschließenden satz muss ich leider verneinen. mit selber arbeit und selber anstrengung geht es mir jetzt um einiges schlechter von meinem lebensstandard her gesehen, wie in den 80ern + 90ern. und da bin ich kein einzelfall. aber ich bin optimist und nehme das was kommt und mach das beste draus.

    abschließend noch ein zitat von Karl Valentin "Früher war alles besser, auch die Zukunft"

    Hallo Modwulf,
    ?( meinst du wirklich, die Verantwortlichen hatten einen möglichen Einsatz der Bundeswehr bei Flutkatastrophen im Sinn?
    Nein, keiner erwartet wohl Tatenlosigkeit der Bundeswehr in einem Notfall ;)
    Doch ließe sich das notfalls sicher (falls nicht schon vorhanden) durch eine Erweiterung des Aufgabenbereichs definieren. Ein einfacher Satz wie: "Die Bundeswehr dient dem Schutz der Bevölkerung im Inland und gegen Agressionen von Außen." würde doch da genügen. Hier aber geht es um die rechtliche Absicherung eines aggressiven Einsatzes der Bundeswehr gegen die eigene Bevölkerung, oder siehst du das anders?

    Gruß Larah

    dieser satz den du da grad verfasst hast, würde der bundeswehr weit mehr rechte einräumen als das was die politiker wollen.
    Der satz würde zB auch einen einsatz gegen personen bei fällen von Landfriedensbruch einschließen. also zB die chaostage in hannover da könnte man dann gleich die bundeswehr holen, plünderer werden erschossen oder wie? :)
    ich seh es weit schwieriger gesetzliche rahmenbedingungen zu schaffen die demokratisch sind und nicht einer militärdiktatur gleichen.
    um nochmal auf deinen satz zurück zu kommen. angenommen ein terrorist will mit einem kleinen sportflugzeug voll mit sprengstoff oder sonstwas gefährlichem in ein hochhaus fliegen. dann könnte man nichts tun. nicht weil man nichts tun könnte sondern weil man nicht dürfte.
    man müsste zusehen. wollte man in diesem fall kampfhubschrauber oder kampfjets der bundeswehr zur abwehr einsetzen müsste man das gesetz ändern. oder die polizei aufrüsten was glaube ich die schlechtere variante wäre.

    ob es sinn macht oder nicht, die bundeswehr im innern einzusetzen ist nicht leicht zu beantworten. bei flutkatastrophen wär das geschrei groß wenn es heissen würde man darf nicht mit bundeswehrhubschraubern helfen weil es vom gesetz nicht vorgesehen ist.
    die frage ist also nicht ob es sinn macht sondern viel mehr was die alternative wäre. tatenlosigkeit? oder wir kaufen der polizei einfach 4 silber-blau lackierte eurofighter mit blaulicht? dann wär es ein polizei einsatz.


    Wie repräsentativ und objektiv deine Stichprobe ist - Wahnsinn!
    Kleiner Tip: dein Umfeld dürfte dahingehend ziemlich anders aussehen als das eines Rauchers.

    wenn du richtig gelesen hättest dann hättest du auch gesehen dass ich geschrieben habe dass nur noch jeder vierte deutsche Raucher ist.
    und dass ist eine bundesstatistik und keine aus meinem freundeskreis 8) , denn da ist nur etwa 2 von 10 leuten raucher, tendenz fallend.

    Meinen Umkreis habe ich nur angeführt um zu verdeutlichen, dass ich das auch so feststelle. Die meisten meiner freunde waren übrigens in den 90ern noch raucher (fast alle). ich war schon ewig nicht mehr von einer mehrzahl von rauchern umgeben meist nur ein zwei süchtige die rumrennen. liegt wohl auch am alter. die meisten raucher sind ja auch bei den jugendlichen zu finden.

    nun die frage ist warum man das tut. im grunde hat jeder bürger die bürgerpflicht straftaten anzuzeigen bzw darauf hinzuweisen.
    zuwiderhandeln gegen das anti-rauchergesetz ist nicht zu vergleichen mit falschparken oder ähnlichen ordnungswidrigkeiten, das zuwiderhandeln gegen das anti-rauchergesetz ist eine straftat. deshalb seh ich darin nicht die gefahr zum aufruf zur denuntiation.
    leute die das nicht tun werden es auch dadurch nicht tun und die die die falschparker vor der tür anzeigen hätten das auch ohne diesen hinweis getan.
    auch dass immer wieder das wort "anti-rauchergesetz" verwendet wird in diskussionen, impliziert dass man etwas gegen raucher hat. Richtig heisst das gesetz aber "Gesetz zum Nichtraucherschutz".

    @ Modwulf, es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Restaurants rauchfrei bleiben, bin ich auch für, man kann rausgehen, wenn man des denn will. Aber das ist der Hammer. Bin ich froh, dass ich da raus bin, war die beste Entscheidung meines Lebens.

    Jo

    ich glaube nicht dass davon allzuoft gebrauch gemacht wird. vielleicht von ehemaligen rauchern das sind eh die militantesten nichtraucher.
    andererseits ist es einfach für die polizei gar nicht zu bewerkstelligen kneipen danach zu kontrollieren. also die meisten kneipen in denen ich die letzte zeit gegangen bin haben das verbot ignoriert, anderswo werden clubs gegründet wo man per beitritserklärung und jahresbeitrag erklärt dass man sich freiwillig der gesundheitsschädigung aussetzt. das ist noch größerer blödsinn, denn das hat man ja als es das verbot noch nicht gegeben hat ohnehin getan. ist ja keiner unfreiwillig irgendwo rein gegangen.
    die ganze streiterei ist eine typisch deutsche. denn in den anderern ländern in denen wesentlich mehr geraucht wird meckert keine sau.
    in deutschland raucht ja nur noch eine minderheit. nur jeder vierte raucht. ich seh das selbst wenn ich so in meinem bekanntenkreis schaue
    etwa 20 leute nur 3 raucher. also eigentlich nur vernünftig wenn die paar die rauchen wollen, (die die rülpsen und furzen wollen bitte auch) nach draussen gehen.

    na ja, ich rege mich auch oft auf dass das rauchverbot in kneipen und gaststätten nicht eingehalten wird. ich fühle mich durch rauch schon sehr belästigt. für mich ist das wie wenn einer neben mir auf den tisch sch.....
    es stinkt extrem ekelhaft. also das rauchverbot finde ich eine gute idee wenn sie auch schlecht umgesetzt ist.
    gerade am wochenende war ich auf einem zeltplatz dort gab es ein restaurant da hat sich keiner um das gesetz gekümmert und dort wurde essen serviert das ist für mich einfach widerlich.

    Hab da mal irgendwas von einem Fußballskandal gehört, sollte ich mich da verhört haben?

    Ich möchte nicht wissen, was alles getürkt ist.

    Jo

    klar gibt es mal einen bestochenen schiedsrichter aber gegen eine mannschaft die tore schießt kann der auch nichts ausrichten.
    zu viele individuen die da bestochen werden müssten um das zu türken.
    allein das solche fälle von betrug aufgedeckt werden zeigt mir dass da nichts von hoher position aus getürkt ist.
    die schiedrichter problematik war eine wett mafia die sich ein paar vorteile verhofft hat.

    Hallo Jo

    ich sehe es mal so: jahre lang wurde das bild von china in unseren köpfen aufgebaut, als eigenständiger unabhängiger komm. staat. und eine macht mit der zu rechnen ist.
    doch die moderne china wurde von gross unternehmen und banken aufgebaut, die komm. partei hat nur für die ruhe zu sorgen und ihre taschen zu füllen. nun aber , alles was gross und mächtig wird muss zerschlagen werden ( teilen und herschen) und olympiade ist ein guter grund und liefert den passenden zietpunkt.

    auch europameisterschaft wird der gewinnen der die meinste globalpolitische wirkung hat
    ich kannte mal einen techniker aus formel I und er erzählte mir die tricks mit dennen winner gepuscht wird

    infowelt da drausen ist spiegelverkehrt und verzehrt

    der 3.international kann ihre sache gut

    na ja etwas sehr weit hergeholt die geschichte. eine EM kann man nicht türken. das geht vielleicht bei einem boxkampf.
    aber nicht bei einem fussballspiel. EM-meister wird der der den globalpolitsch größten einfluss hat?
    die globalpolitische bedeutung von Dänemark, den Niederlanden oder Griechenland würd mich ja mal interessieren lol

    Ice-Dead genau im grunde ist es das. aber ein aspekt kommt noch dazu der bisher unerwähnt blieb.

    ich zB behaupte von mir, recht gut mit alkohol klar zu kommen. ich trinke vielleicht einmal im jahr über den durst wenn überhaupt. es kommt vor das ich wochen ja gar monate gar keinen alkohol trinke und ich vermisse dabei gar nichts. gut das war nicht immer so, als jugendlicher sah das auch anders aus.
    aber wenn ich zum beispiel mal in geselliger runde bei einer diskussion sitze dann trinke ich gerne einen guten whisky oder ein gutes glas wein.
    dabei steht aber der geschmack im vordergrund ich trinke dann nicht um mich zu berauschen oder anzuheitern. auch diese art von alkohol konsum gibt es.

    ja genau mit dem enzym sowas hab ich auch gelesen.
    nicht nur der alkohol auch milchprodukte bringt die inuits and native americans langsam um. sie haben meist eine latente lactose intoleranz und werden sehr schnell dick wenn sie milchprodukte essen. und mach mal einem US teenager klar das fastfood mit käse also burger pizza etc nichts für ihn sind.
    aber auch die naturvölker hatten ihre drogen, rausch ist ein natürliches oder zumindest menschliches (was ja nicht widersprüchlich sein sollte)
    bedürfnis. nur konnten eben die urvölker amerikas mit alkohol sowenig umgehen wie wir mit coca blättern oder ähnlichem.

    es ist ganz klar das alkohol auch solche schlimmen folgen haben kann. alkohol ist eine in der gesellschaft tolerierte droge und ich denke man sollte sie nicht verbieten. das würde viele menschen nur in die kriminalität rücken, wie es in den USA in zeiten der prohibition der fall war.
    gestern hörte ich das man paracetamol nur noch auf rezept bekommen soll, und vielleicht auch bald noch aspirin, weil es angeblich leberschädigend wirkt wenn man große mengen davon einnimmt.
    ich fände einen apell an die vernunft der bürger und einen hinweis auf der packung sinnvoller. aber vielleicht sollte man die Alkoholabgabemenge anders regulieren, aber das ist wohl auch nur eine theoretische hilfe.

    Sonja die naturvölker gerade die der nördlichen hemisphere kommen mit dem alkohol nur ganz schlecht zurecht, wenn ich mich recht erinnere dann ist das auch biologisch bedingt. der körper eines [font=Arial][size=10]Chugach[/size][/font] oder eines Cheyenne baut wie auch die körper der meisten asiaten alkohol sehr langsam ab. das führt in der tat dazu dass diese völker schnell probleme mit alkohol haben. ich war im hualapai reservat in peach springs arizona und es war in der tat erschreckend wieviele alkoholiker da am helllichten tag auf den straßen saßen.

    letztendlich denke ich dass es eines der größten probleme unserer gesellschaft ist. abervielleicht ähnlich wie man tausende jährliche unfalltote als preis für die mobilität in kauf nimmt, wird man auch den alkohol als legale droge, kulturgut, wirtschaftlichem interesse und tradition nicht abschaffen.