Beiträge von Bolon Yokte Ku

    Wortähnlichkeiten gibt es viele - und oft sind sie verführerisch. Dennoch handelt es sich um ein Wort aus einer Maya-Sprache (von denen es eine ganze Reihe gibt).

    Ek' ist ein bekanntes Wort, bedeutet lediglich "Stern". Chak Ek' - der "grosse Stern", ist also Venus. Die bekannte Glyphe "Stern über einer Stadt" bedeutet, dass gegen diese Stadt ein "Sternenkrieg" geführt wurde. Die zugehörige Maya-Glyphe stellt einen halbierten Stern dar.

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    Die Wurzel Tzol ist bekannt aus dem Begriff Tzolkin, dem 260-Tage-Kalender der Maya. Der Begriff Tzoltze kann in den Mayasprachen am Besten als "ordnend" verstanden werden.

    Der Stern Tzoltze Ek' allerdings taucht nicht in klassischen Maya-Inschriften oder den Codices auf. Hunbatz Men beruft sich auf "uraltes überliefertes Geheimwissen". Misstrauen ist angebracht, besonders, da es gut zum Planet X - 2012 - Nibiru - Komplex passt, also kommerziellen Charakter hat.

    Zitat von Glückskind

    Den Wiederspruch in dieser Aussage merkst Du selbst nicht?
    Genau da liegt übrigens der Fehler.

    Der Mensch ist nun mal ein widersprüchliches Wesen. Er zerstört mit Passion das, was er am Meisten liebt. Und was liebt der Mensch am Meisten - sich selbst natürlich. Der heutige Welthandel unterscheidet sich wesentlich von der Antike, damals wurden Waren bezogen, die man im eigenen Land nicht hatte, heute entscheidet alleine die Billigkeit der Ware (und in diesem Zusammenhang auch die Ware Mensch), der Umweltaspekt wird als nichtig erachtet.

    Naja, ist natürlich auch tendenziös, das Video-Teil - was die astronomischen Aspekte betrifft, so bin ich natürlich auch ein entschiedener Gegner der Planet-X-2012-Einschlagshysterie. Bezüglich Nibiru möchte ich anmerken, dass dieser nach Sitchin erst um 2900 n.Chr. in Erdnähe käme.

    Leider haben wir ein paar ernstere Problemchen als einen niedlichen Himmelskörper, der auf die Erde fällt. Die Überbevölkerung (seit Jahren ein verklärtes Tabuthema) ist die Mutter allen Übels, angetrieben durch eine Wirtschaftsmaschinerie, die auf Wachstum ausgerichtet ist. Das ging solange gut, wie es noch weisse Flecken auf der Landkarte gab - heute kann Wachstum ohne Diebstahl nicht mehr funktionieren.

    Angesichts der exponentiellen Kurve der Bevölkerungsentwicklung frage ich mich, ob wir hier einem autodestruktiven Naturgesetz unterliegen oder ob es zumindest theoretisch die Möglichkeit gäbe, dass gesunder Menschenverstand sich über die Natur erheben könnte. Wir haben Flüsse kanalisiert, Satelliten ins Weltall geschossen, der Natur so vieles abgerungen, ihre Gesetze erkannt - wieso scheitern wir ausgerechnet an der menschlichen Natur?

    Im Zusammenhang mit 2012 stellt der Maya-Priester Hunbatz Men die Rückkehr des Planeten Tzoltze Ek' in Aussicht, der sozusagen mit Planet X und Nibiru identifiziert wird. Hunbatz Men verweist auf tradiertes Wissen, dass von Generation zu Generation weiter gegeben wurde.

    Bei meiner Suche nach dem fraglichen "Stern, der Ordnet" bin ich allerdings nicht weiter gekommen. Der Begriff Tzoltze Ek' findet sich nur auf einschlägigen Seiten, nicht aber in Bezug mit klassischen Quellen oder wissenschaftlichen Seiten über Maya-Astronomie.

    Ist dieser Hunbatz Men also ein Schwindler, der auf den gut funktionierenden 2012-Zug aufspringen will? Als Umlaufzeit gibt er 6500 Jahre an, womit der Planet 4 x während eines Präzessionszyklus der Erde die Sonne umkreisen soll. Was für ein wundervoller Zufall. Allerdings passt das nicht zu anderen Angaben über PX oder auch Nibiru. Zudem erhält man einen bedeutend präziseren Wert des Präzessionszyklus, wenn man die Dauer von 13 Baktun mit 5 multipliziert (26000 Jahre ist eine sehr grobe Annäherung).

    Was ist also vom Ganzen zu halten?

    Angesichts der Tatsache, dass das morgenländische Schisma schon fast 1000 Jahre zurückliegt, wäre es erst mal an der Zeit, sich christlichen Gruppierungen anzunähern, die sich erst im Zuge der Reformation abgespaltet haben. Und in diesen Kreisen gäbe es ja auch genug reaktionäre Gruppen, besonders unter den Kalvinisten.
    Das Problem dabei ist, dass weder Protestanten (und andere Gruppen wie Christkatholiken) noch Ostkirche jemals bereit sein dürften, den Papst als Oberhaupt anzuerkennen. Für erstere gibt es kein Oberhaupt der Christenheit, bei letzteren versteht sich jeder Patriarch als Oberherr seiner Herde. Die verschiedenen orthodoxen Kirchen schliessen sogar einander aus, oftmals sind ethnische Differenzen die Ursache. Jeder Patriarch versteht sich in seiner Position als dem Papste ebenbürtig, von Unterordnung kann also keine Rede sein.
    Die Aufnahme so reaktionärer Elemente wie der Pius-Bruderschaft stellt allerdings nur die Spitze des Eisberges dar, Organisationen wie Opus Dei sowie unzählige meist wenig bekannte innerkirchliche Gruppierungen festigen schon seit Jahrzehnten den konservativen Block. Alles, was nur im Entferntesten mit Aufklärung und Humanismus zu tun hat, ist ihnen suspekt. Immer häufiger kommen auch Priester und Bischöfe konservativer Prägung ins Amt, was natürlich mit der zunehmenden Fossilisierung der oberen Kirchenhierarchie zu tun hat. Der letzte Akt des Vatikans mag einige rabenschwarze Schäfchen in die katholische Herde zurückführen, doch viele werden sich angeekelt von der Kirche abwenden. Und ehrlich - Schafe sind nicht gerade die klügsten Tiere.

    Die Sterbehilfe ist so ein Thema. In der Schweiz wird sie derzeit recht liberal gehandhabt, was zumindest die Praxis betrifft. Allerdings mit Ausnahme dessen, was die vierte Gewalt daraus macht. Medienberichte sind tendenziös und stellen grundsätzlich in Frage, ob der Sterbewillige das überhaupt wollen darf. Besonders negativ wird dabei Dignitas gewertet, und die letzten Monate waren ein Spiessrutenlauf, überall wurde ihnen die Wohnungen und Räumlichkeiten gekündigt und die Sterbebegleitung durch Erlasse unterbunden, schliesslich wurden Sterbegebleitungen sogar in Autos durchgeführt. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass die moralinsaure Presse auch dieses von ihr mitverschuldete Problem als menschenverachtend geisselte.

    Menschenverachtung - für mich beinhaltet dieser Begriff auch die Forderung, dass ein Mensch gegen seinen expliziten Willen zu leben habe. Von der Psychologie her grossmäulige Versprechungen, dass Depressionen heilbar seien und ein Selbstmord vermieden werden müsse, sind nicht haltbar. Solange der Brandherd bleibt, bricht wieder Feuer aus. Zudem sind viele Psychologen und Psychiater selbst ebenfalls psychisch angeschlagen - wie sollen sie andere heilen, wenn sie es nicht mal bei sich selbst schaffen? Leere Durchhalteparolen, das angebliche Türchen, der verheissungsvolle Silberstreif am Horizont, alles bescheuerte Fata Morganas. Es gibt keine Hoffnung, insbesondere nicht in unserer Zeit, die sich nun mal fundamental von anderen Zeiten unterscheidet.

    Von daher ist es auch anmassend, wenn vom Glück verwöhnte Zeitgenossen ihre moralinsauren Kritiken abgeben und zu wissen glauben, was für die anderen das Beste sei. Vor diesen Leuten sollte man sich am Meisten hüten, denn es geht ihnen nur um ihr eigenes Wohlbefinden und ihr befriedetes rudimentäres Fragment von Etwas, dass eigentlich ein Gewissen sein sollte. Weil es ihnen so gut geht, ist die Welt gut, ist Gott gerecht - welcher Gott eigentlich? Also haben Leidende ihr Leiden zu ertragen, weil es "Lernstoff" sei! Wird dann mit Karma begründet, wie praktisch, weil nicht falsifizierbar. Wie herrlich selbstgerecht... Wenn ein "Gott" auf solche Methoden angewiesen ist, dann kann er so erhaben und allmächtig nicht sein, und zu verehren braucht man so einen Pseudogott erst recht nicht.

    Also wurde ich Atheist, weil sich die "Gläubigen" fleissig in Blasphemie üben...

    Nun - der Tod ist etwas Gutes, besonders heutzutage. Es ist nur eine Marotte der westlichen, puritanisch verbrämten Gesellschaft, dass das geschundendste und entwürdigendste Leben dem Tode vorzuziehen sei, und wer das nicht tue, dem werde Strafe zuteil. Die Maya hingegen sahen im Suizid einen heiligen Akt, einen Opferdienst, der mit dem 13 Himmel belohnt wurde, unter dem Patronat von Ixtab, einer eigenen Göttin. (http://www.ixtab.org.uk/images/ixtab-pik.jpg)

    Die esoterisch verbrämten Karma-Lehren verteufeln den Suizid ebenso wie die Fundamentalchristen, Juden und Moslems. Doch im Hinduismus selbst kann der Suizid durchaus gerechtfertigt sein, wenn durch ihn ein Raub der Würde verhindert wird, und ist auch nicht mit karmischen Beeinträchtigungen verbunden. So verehren die Balinesen einen König und sein Gefolge als Heroen, die sich lieber in einer rituellen Selbstvernichtungsschlacht selbst umbrachten, als vor den anrückenden Holländern zu kapitulieren, in Denpasar wird ihrer sogar mit einem Denkmal gedacht.

    Es ist nun mal leider so, dass die esoterische Wertehaltung durch übelriechenden, verlogenen Kalvinistenschmutz versaut und pervertiert ist. Vieles wird dem Hinduismus zwar entlehnt, doch gibt es deutlich kalvinistische Grundsätze wie die Diabolisierung des Suizids und die Ablehnung der Evolutionstheorie. (ja - jetzt habe ich mir gerade eine Menge Minuspunkte eingehandelt)

    Solche doofen, hirnverbrannten Lehren dienen nur einer Obrigkeit, die ihre fürchtigen Schafe so bis aufs Blut ausbeuten können. Man stelle sich vor, um wie vieles netter die Obrigkeit sein müsste, wenn die Menschen sich bei Unbehagen ohne Furcht vor moralinsauren Predigten und Vorwürfen umbringen würden. So absurd es klingt, aber die Akzeptanz des Suizides würde zu einem respektvolleren Umgang der Menschen untereinander führen.

    Es wird immer der Vorwurf laut, Suizid sei ein Zeugnis von Egoismus - doch ist es nicht umso egoistischer, einem Menschen gegen seinen Willen zu einem Leben zu zwingen, dass dieser nicht führen will. Ist das Leben immer die Antwort? Jene, die das predigen, müssen ja nicht mit seiner geistigen Konstellation in seinem Körper auskommen. Aber eben, wir leben in einer Kultur, die dem Tod eine abgrundtiefe Negation entgegen bringt. Was Tod und krank ist, muss aus dem Blickfeld entfernt werden, ansonsten könnten die Lemminge ja beginnen zu denken...

    Zitat von andy4711


    Interessant da der Hinweis des Physikers Stephen Hawking, der im vorigen Jahr auf die existenz eines Planeten,1,5 fach größer wie die Erde mit den gleichen Lebensverhältnissen(woher weis er das),ca.20 Lichtjahre von der Erde entfernt,die Menschen aufrief doch ihre Ressorcen auf einen Umzug zu konzentrieren.Nicht für Kriege etc.

    Hätte aber lieber einen kleineren Planeten, die irdische Gravitation ist schon hoch genug, ein noch grösserer Planet - wäre eine grosse Herausforderung an unsere Physiologie. Ansonsten ist die Idee des Umzuges nicht schlecht.

    Die Korrelationsfrage würde sich nur verschieben, es fände dann nicht im Jahre 2012 statt, sondern 1612. Die Fehler wurden vor einem möglichen Verknüpfungsdatum begangen, sodass eher die Korrelation von Daten verschiedener Kulturen in Frage zu stellen wäre. Je weiter zurück in der Geschichte, umso grösser werden die Unsicherheiten. Korrelations-Probleme entstehen also für alle Ereignisse der eurasiatischen Hemisphäre, die Maya hatten unabhängig davon einen perfekten Kalender erstellt, zu einer Zeit, in der es in Europa noch nicht so sehr genau genommen wurde.

    N ging in E auf, E hatte da so ein Problemchen mit den Quäntchen - er mochte sie nicht (trotz des Nobelpreises, die sie ihm einbrachten). Sicher, inzwischen hat die Forschung einen weiten Weg hinter sich gebracht, obwohl nach wie vor eine geradezu religiöse Verehrung für die aR besteht. Vor allem, wenn man Besucher aus anderen Sonnensystemen leugnen will. Mozarts Kompositionen sind keine Information, zumindest wenn sie instantan durchgetunnelt werden. Schade dass wir Mozart nicht fragen können, was er darüber denkt...

    Es besteht eine grosse Diskrepanz zwischen dem, was die Wissenschaft weiss, und dem, was der Bevölkerung als Wissenschaft vermittelt wird. Wenn da ne Doku kommt, fehlt der notwendige Warnhinweis "Die Inhalte und Aussagen der folgenden Sendung sind mitunter veraltet oder bereits widerlegt!". Da werden Theorien, die oftmals Ego-Projekte publizitätsgeiler Forscher sind, als unumstössliche Tatsachen verkauft. Die meisten dieser Theorien (die jeweils die Grundthese, dass wir alleine im Universum sind, belegen wollen) haben eine mittlere Haltbarkeit von einem Jahr.

    Think Big - gutes Konzept.

    Groom Lake - die sind sicher sehr auskunftsfreudig.

    [hr]

    Zitat von andy4711


    Da muß man sich überraschen lassen,ob die gute Seite stark genug ist das Ruder in die neue Zeit zu lenken.

    Ist immer eine Frage der Perspektive, was mit der guten Seite gemeint ist.

    Zitat von xango36


    Zitat von Bolon Yokte Ku

    "Die Zukunft wurde getötet, als das "Ende der Geschichte" in Form einer "3 Monate Gegenwartsblase" ausgerufen wurde. Das war das Todesurteil für visionäre Ideen und der Aufruf zu Quartalsgewinndenken."

    Ups, woher kommt diese 3 Monats Gegenwartsblase?

    Die hat sich der Mensch selbst geschaffen, indem er seinen geistigen Horizont dem Visionären verschlossen und der kurzfristigen Gewinnmaximierung geöffnet hat (also schliesse erst mal FuE - die entwickeln Zeugs, dass erst in 10 Jahren produzierbar wird und in vielleicht 20 Jahren Gewinn abwirft - nach uns die Apokalypse). Das Denken der Strategen ist also quartalsorientiert, und das sind nun mal 3 Monate. Vielleicht wird es ja bald mal auf Monate verkürzt, also Monatszahlen - das wäre aber Gift für die sonst schon überstrapazierten Herzen der Börsianer.

    Relativ schwierig ist es schon - so manches Ding ist schon vorbei geflogen oder auf der Oberfläche des Mars gecrasht. Ganz minimale Fehlerchen haben zuweilen katastrophale Auswirkungen. Neben hochstehendem Können bedarf es bei der Raumfahrt auch heute noch oftmals des Glücks.

    Natürlich ist es für eine Hochzivilisation kein Problem, einen Planeten gemäss allen bekannten (und uns vielleicht noch nicht bekannten) Gesetzmässigkeiten zu lenken. Ist natürlich auch eine Frage, in welchem Masse sie ihre Energieträger komprimieren können, und eine Frage, wie lange dass die Raumstation (ich will mal nicht von einem Todesstern reden) in Gebrauch ist. Je länger die Betriebsdauer (z.B. mehrere Jahrtausende), umso eher wird eine Bahn gewählt, die mit einem Minimum an Korrekturschüben auskommt. Natürlich ist es auch eine Frage des Masses an Autarkie - erhält die Station in kurzen Abständen Energie-Nachschub oder soll sie einfach mal auf spätere Besucher warten, vielleicht sehr lange?

    Es kann wohl nicht die primäre Absicht des Betreibers eines künstlichen Planeten sein, die Erde zu destabilisieren. Für den Betreiber muss da ein erkennbarer Nutzen bestehen. Die Erde könnte sich eine Superzivilisation jederzeit mühelos untertan machen, und das Beste, eine ganze Milliardenarmee von leidlich intelligenten Sklaven inklusive korrupten Aufsehern stünde ihnen bereits gebrauchsfertig zur Verfügung. Was will man da noch mehr?

    Was die Gravitation betrifft - so fürchte ich, dass sie uns noch lange nicht all ihre Geheimnisse enthüllt hat. Newtons Gravitationstheorie wird erfolgreich in der Raumfahrt eingesetzt, Einsteins aR ermöglicht die exakte Lokalisierung mit GPS. Was Technik betrifft, da kann man diese Theorien unterschiedlicher Generation anwenden, aber den Theoretikern gegenüber gebärdet sie sich renitent.

    Zitat von Orgun


    Moin,

    du findest es schwierig einen künstlichen Planeten zu steuern und auf einer Bahn zu halten? Kannst Du es denn mit einem natürlichen? Jemand der so weit technisch Entwickelt ist sowas überhaupt bauen zu können, einen Todesstern, wird ihne auch bewegen können. Denk daran, im all herrscht zwischen den Objekten Graviatation... und sonst weiter keine anziehenden Kräfte mit größerer Reichweite.


    Jepp, Du hast recht, es ist also nur eine Frage des Blickwinkels ob etwas katastrophal schlecht oder katastrophal gut ist.

    Gut - kein künstliches Objekt. Naja, mit den Anime hab ich's nicht so (ausser Captain Future, mit dem bin ich aufgewachsen)...

    Ein künstliches Objekt würde man wohl auch kaum auf so eine Bahn einschiessen, sicher schwierig zu stabilisieren.

    Nun - was Katastrophen betrifft, die haben das Universum geformt. Vulkane geben fruchtbare Erde und helfen beim Gasaustausch von Atmosphäre und Magmazone, manchmal aber auch furchtbare Vernichtung. Das Problem besteht immer nur darin, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.

    Das Problem mit dem Jahr 0 ist bedeutungslos - zumindest was zukünftige gregorianische Daten angeht - bei Daten in der Vergangenheit, z.B. vor der Kalenderreform, gibt es oftmals Verwirrung. Es gibt eine Zählung, die so tut, als hätte der gregorianische Kalender immer existiert, eine andere zählt julianisch zurück, bei beiden Typen gibt es eine Variante mit und eine ohne Jahr 0. Am Zuverlässigsten, z.B. für archäoastronomische Angaben, ist die julianische Zählung.

    Kontext mit Verstorbenen - es gibt verschiedene Besucher, und zumindest eine Gruppe hat Interesse an den Verstorbenen...

    [color=#0000ff]Sind es nicht wir selbst die Zukunft absprechen und neue Welten schaffen...[/color]

    Die Zukunft wurde getötet, als das "Ende der Geschichte" in Form einer "3 Monate Gegenwartsblase" ausgerufen wurde. Das war das Todesurteil für visionäre Ideen und der Aufruf zu Quartalsgewinndenken.

    Die Blase ist geplatzt, doch das Denken der Menschen verschmutzt, eingesperrt im Gefängnis der Verzweiflung. Und nach wie vor angeführt von jenen, die das Schlamassel mit verschuldet haben - unglaubwürdig sind sie, denn ihnen fehlt die visionäre Kraft, die Menschen in ein neues Zeitalter zu führen.

    Was will der Mensch? Die nächsten 3 Monate? Nun, schon das primärste menschliche Projekt bedarf mehrerer Jahre, die neun Monate eingeschlossen, die ab erfolgreicher Zeugung vergehen (die oftmals lange auf sich warten lässt), und dann - solange er/sie lebt, und selbst das Projekt in Angriff nimmt. Die nächsten 3 Monate sind also unerheblich...

    Es gibt Lebensformen, die ohne Sauerstoff leben, für die er sogar giftig ist, sie gewinnen Energie aus Schwefel oder anderen Stoffen, doch ist diese Energiegewinnung nicht effizient genug - bisher ist das einzige Element, dass mehrzellige Organismen erlaubt, der Sauerstoff. Kein anderes Molekül (ausser vielleicht Fluor) kann soviel Energie freisetzen.

    Ja - früher gab es mehr O, erlaubte es Tieren mit ineffizienter Atmung (Insekten etc. - Tracheenatmer) zu Riesenformen heranzuwachsen. Eine Riesenlibelle würde heute wahrhaftig ersticken.

    Probleme mit dem Sauerstoff? Könnte auch triatomerer Sauerstoff, also Ozon gemeint sein? Die meist bescheidenen Atmungsorgane heutiger "Aliens" lassen darauf schliessen, dass sie wohl eine sehr sauerstoffreiche Atmosphäre brauchen. Der Körperbau verweist auch auf eine bescheidenere Gravitation auf ihrem Heimatplaneten.

    Arbeitssklave - nun, wir müssen dann eher fragen, ob die Götter wirklich Götter sind, oder einfach nur Wesen mit Intentionen, die nicht zwingend höheren kosmischen Prinzipien deckungsgleich sind. In den Veden gibt es ja auch verschiedene "Spezies", Asuras, Nagas, Devas, die alle ihre eigenen Absichten verfolgen, auch hier werden Menschen als Krieger benutzt (die Endphase also - der Mensch war nicht mehr nur Arbeiter, sondern nun auch Bestandteil der Heere konkurrierender Wesenheiten).

    Es mag einen göttlichen Plan geben - aber es gibt wohl auch eine ganze Reihe von Nebenprojekten, die man uns nicht mitgeteilt hat. Die Erklärungen, welche Religionen und Wissenschaft dazu zu bieten haben, befriedigen mich nicht. Die faulen Begründungen, mit denen Ungerechtigkeit gerechtfertigt wird, mit denen man ganze Völker oder soziale Gruppen der Vernichtung oder Unterdrückung preis gibt.

    Die Maya kennen die Reinkarnation auch, doch ebenso an die Reinheit der neu geborenen Seele. Es gibt also, da ein jeder Mensch für sich ein reines Wesen ist, keine ideologische Begründung für Unterdrückung, Hartherzigkeit und Ausschluss.

    Scheiterhaufen - der Begriff der Ketzerei - viele gute Leute starben den Flammentod, wurden gefoltert. Ihr Verbrechen? Sie haben hinterfragt, etwas in Frage gestellt. Genauso wie man Iblis' Verrat begründet - er hat hinterfragt und verweigert, sich vor Adam, Allah's Meisterschöpfung, zu verneigen. Wer ist hier, der nicht aus heutiger Sicht Iblis recht geben würde? (durch eine geschickte Intrige schaffte es Allah sogar, dass Iblis, der zuvor sein loyalster Diener war, sich selbst verfluchte, in Allahs Namen - so wurde das Mobbing erfunden.).

    Nun ist es aber nicht eine Eigenheit des Islam, sondern der meisten bestehenden Religionen, dass sie eine Gewissenssperre vor das Hinterfragen legen. Missstände sind Gottgewollt, Teil der göttlichen Ordnung - Wunderbar! So lässt sich's herrlich leben, wenn man zu den wenigen Privilegierten auf dieser Welt gehört....

    Ich sprach ja auch von technischen Möglichkeiten. Den Körper verlassen, das habe ich im Schlaf auch schon, man sagt ja entsprechendes über Flugträume. Ansonsten habe ich auch schon Reisen durch die Galaxis und darüber hinaus gemacht, weit darüber hinaus. Da ist noch viel mehr, jenseits dessen, was wir sinnlich erfassen.

    Die Sonne ist der Quell von Energie, ohne sie ist physisches Leben unwahrscheinlich. Das mit dem Sauerstoff ist natürlich schon wahr, der tötet uns mit der Zeit, aber ohne ihn gibt es keine physische Existenz.

    Die geistigen Fähigkeiten wurden eingeschränkt, dazu gibt es im Popol Vuh die Begründung, dass die ersten richtigen Menschen zu gut geraten waren und die Götter sich vor diesen fürchteten, ihnen also gewisse Fähigkeiten nahmen oder sie zumindest unterdrückten.

    Per Anhalter durch die Galaxis kommt dem ziemlich nahe, was uns bevorsteht. Wir haben das unglaubliche Pech, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.

    Angesichts ihrer Möglichkeiten - wir haben gar keinen Stich. Zumindest was die technischen Aspekte betrifft. Luftkämpfe zwischen uns und ihnen sind nie zum Vorteil der Menschen ausgegangen, und die Zahl der durch UFO's abgeschossenen Militärflugzeuge wird stets negiert, obwohl sie inzwischen bei Hunderten liegt. Verstümmelungen von Tieren werden gelegentlich berichtet, über die Menschen, die in Verbindung mit UFO's das Leben gelassen haben, erfährt man nicht viel (ausser in der einschlägigen Literatur). Das hat natürlich seinen guten Grund.

    Somit ist auch die Aussage der Luftwaffen völlig daneben, dass vom UFO keine Bedrohung ausginge - im Gegenteil, es muss verheimlicht werden, dass wir so gar nichts gegen sie in der Hand haben. Was immer in Area 51 gebaut wird, sind aus Sicht der Besucher nur Schubkarren.

    Angesichts dessen verwundert es, dass nicht schon lange eine Invasion stattgefunden hat. 1) sie ertragen das Licht unserer Sonne nicht und 2) gehört die Invasion der Erde nicht zu ihrem Projekt. Die Erde ist also mehr ein Experimentierfeld für sie, und wir sind eines ihrer Experimente.