Beiträge von Fritz

    DAS Verleugnen führt in die illusionäre Hölle,

    Genaugenommen führt nicht erst das Verleugnen in die Hölle sondern schon das Leben mit diesen Eigenschaften ist die Hölle. Das Verleugnen selbst soll zum Tode (im Sinne von Veränderung) führen. Und durch das Beispiel Jesu sollte gezeigt werden, das dieser Tod nicht das Ende ist, die Hölle überwunden werden kann und man zu neuem Leben aufersteht. Also Menschen können sich ändern. Sie sind nicht verdammt bis in alle Ewigkeit mit ihren schlechten Eigenschaften leben zu müssen, sondern sie können sie ablegen.


    Wir wollen in der Dualität des materiellen Daseins
    die Erfahrung machen, was es bedeutet NICHT EINS zu sein.

    Wer Erfahrungen außerhalb der göttlichen Ordnung machen möchte kann dies ja auch gern tun. Wir sind ja freie Wesen. Jedoch wenn man seine Erfahrungen gemacht hat und wieder zurück zur göttlichen Einheit möchte, muß man die göttliche Ordnung dann auch wieder anerkennen.


    Und niemand kommt zu der Erkenntnis über sein wahres SEIN,
    wenn er sich selber verleugnet.

    Nun sein wahres Selbst erkennt man eigentlich ziemlich schnell. Man braucht sich nur objektiv und selbstkritisch sein Leben und Handeln zu betrachten. Sicher sind auch kritische Meinungen außenstehender Personen oder von Personen mit denen man oft zu tun hat hilfreich dabei. Wenn man dann sein Selbst erkannt hat soll man das Gute und Göttliche behalten und sich von dem Schlechten trennen. Also erst das Selbst erkennen und dann verleugnen.

    Also die Kirche brauchst du ganz sicher nicht.

    Das sollte in folgendem Satz zum Ausdruck kommen.

    Zitat

    Und um das zu tun muß man nicht ein zahlendes Mitglied der Kirche sein.
    Zitat:Fritz

    sollst du nicht dem Beispiel Jesu folgen, sondern deine immanente Göttlichkeit
    wieder erinnern

    Sich daran zu erinnern ist eine Sache. Aber wirklich wieder eins zu werden mit ihr, also wirklich den Gott in sich lebendig werden zu lassen ist wieder eine andere Sache. Und wie das geht hat Jesus Christus durch sein Leben gezeigt.


    du sollst dich ganz sicher nicht verleugnen, sondern SELBST wieder finden...

    Die Ureigenschaften Gottes sind Liebe, Weisheit, Wille, Ordnung, Ernst, Geduld und Barmherzigkeit. Das was jeder Mensch von Gott in sich trägt, ist ein Abbild Gottes, welches natürlich auch all Seine Ureigenschaften beinhaltet. Will man jetzt eins werden mit diesem Gott oder Ihn in sich zum Leben erwecken, dann beinhaltet das natürlich auch, das man sich Seine Ureigenschaften zu eigen macht. Dafür ist es wiederum notwendig, das man Eigenschaften, welche zur Erlangung der göttlichen im Wege stehen, ausmerzt und sich somit selbst verleugnet.


    es gibt kein Kreuz, welches wir hier auf uns nehmen

    Wer versucht die oben genannten Eigenschaften zu erlangen und was noch schwieriger ist, sie auch in dieser Welt zu bewahren, der nimmt sein Kreuz auf sich.


    DAS Leben ist FREUDE

    Nicht in einer Welt wo die Eigenschaften Gottes im Menschen nicht mehr zum Vorschein kommen. Dort wird das Leben zur Qual.

    Religionswissenschaftlerin Elaine Pagels über die Diskrepanzen in den Evangelien:

    "Die Evangelien des Neuen Testaments betonen, dass nur Jesus Erlösung bietet.


    Das ist richtig.


    Die "verbotenen Evangelien" sagen, dass man den Weg zu Gott selbst finden kann, weil man von Gott kommt.


    Das ist auch nicht verkehrt. Jedoch zu Gott kommt man nur durch Christus. Das besagt das man Seinem Beispiel folgen muß, indem man sich selbst verleugnet und sein Kreuz auf sich nimmt. Und um das zu tun muß man nicht ein zahlendes Mitglied der Kirche sein.

    Ich denke, das ist ein rein psychologischer Effekt. Von der Gesellschaft, der Werbung von CMA etc. bekommt man es ja immer wieder eingetrichtert

    Nein ich merke es einfach bei der Arbeit. Ich muß meine Leistung bringen und da muß dementsprechend auch die Nahrungszufuhr dasein. Ist es zu wenig fällt es bedeutend schwerer. Und mit bißchen Fleisch in der Nahrung habe ich gute Erfahrungen gemacht.

    Zitat


    Das heißt dann in Bezug auf die Tiere - gar nichts. ;)

    Nein das heißt soviel, wie ich zum ordentlichen ausführen meiner Arbeit benötige.

    Dinge nutzbar machen. Hmm, Tiere sind aber nun mal eben keine Dinge. Tiere sind Lebewesen. Ein Lebewesen absichtlich zu töten ist Mord.

    Ich habe Dinge gesagt, weil ich meine Aussage nicht nur auf Tiere reduzieren wollte. Ich bin da ganz Deiner Ansicht, wenn Du sagst man sollte ein Lebewesen nicht wie ein Ding behandeln sondern immer mit dem nötigen Respekt. Was eigentlich in meinem Schlußsatz zum Ausdruck kommen sollte.
    Tiere sind Lebewesen das ist richtig. Aber sind das Pflanzen nicht auch?


    Zitat

    Du sagst doch letztlich nur: der Mensch ist intelligenter bzw.
    vernünftiger als das Tier. Ja, aber genaus deshalb sollte er sich seine
    höhere Verantwortung auch bewusst machen und entsprechend handeln!

    Absolut richtig. Deshalb sagte ich:

    Zitat

    Tue ich nicht. Aber beides ist Leben!

    Wenn Du es nicht tust, dann bringt mich das jetzt zu der Annahme, das Du es generell ablehnst Leben gleich welcher Art vorsätzlich zu beenden. Dann stellt sich wieder die Frage wie das mit dem pflanzlichen Leben aussieht?

    Zitat


    *kotz* 'zum zwecke der Nutzbarmachung' *kotz*

    Du schreibst selbst: tötet. Es ist Mord. Aus dem Punkt - da kannst du
    dich noch so sehr winden - kommst du nicht raus. Und du bist daran
    (mit) schuldig!

    Du kannst ja auf Vergebung der Sünden hoffen... *pruust*

    Ich gebe zu Nutzbarmachung klingt jetzt vielleicht nicht sonderlich schön, ändert aber nichts an der Tatsache das es so ist. Es soll auch deutlich machen, das ich nicht grundsätzlich das töten von Tieren für richtig halte. Also ein töten von Tieren aus reiner Mordlust heraus oder weil ein bestimmter Rohstoff des Tieres besonders hohe Gewinne erzielt (z.B. Elfenbein) ist keines Wegs in Ordnung und auch nicht notwendig.
    Eine Sünde kann ich darin auch nicht sehen. Der Mensch soll sich die Erde Untertan machen. Was nichts anderes als Nutzbarmachung bedeutet. Aber wie ich schon sagte, ist das nicht automatisch ein Freibrief dafür, nach Lust und Laune draufloszutöten. Sondern er soll immer mit Verstand wirtschaften. Und dazu gehört eben auch ein Respekt vor der Natur, welche immer die notwendigen Rohstoffe für ein Leben bereitstellen wird, wenn man sich an gewisse Regeln hält. Und dazu gehört natürlich in erster Linie auf ein gesundes Gleichgewicht zu achten.

    Zitat


    Ich muss aber keine Tiere essen um mich zu ernähren,
    keine Tiere töten um mich einzukleiden usw. Menschen sind bzw. sollten
    vernünftig genug sein um genau das eben bleiben zu lassen. Es geht ohne
    Tiermord, das beweisen Millionen von Vegetarieren und Veganern.

    Über diesen Punkt kann man sicher streiten. Ich persönlich fühle mich besser in der Lage schwere körperliche Arbeiten besser zu verrichten, wenn ich unter anderem meine Nahrung mit Fleischprodukten ergänze. Ich denke es kommt immer auf die richtige Mischung an. Einer braucht vielleicht mehr davon ein anderer wieder von etwas anderem.

    Zitat


    'Respekt vor der Natur' klingt aus deinem Mund sehr zynisch.

    Ich denke das liegt daran, das Du mich in einigen Punkten vielleicht auch nicht richtig verstanden hast.


    Larah

    Zitat


    Mit der Erde so umzugehen, dass wir sie dabei nicht zerstören, wäre wirklich wünschenswert!!!
    Zitat: Larah

    Ich denke das wäre nicht nur wünschenswert, sondern eine wichtige Voraussetzung für ein Leben auf diesem Planeten.

    Zitat

    Du sagst, Tiere werden durch Instinkte geleitet, viele Menschen aber hauptsächlich durch ihre Triebe.
    Zitat: Larah

    Und genau das macht deutlich, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Wer den Verstand nicht einsetzt lebt auch nur ein instinktartiges Leben, nämlich nur geleitet durch die Triebe oder Instinkte.

    Zitat

    Ich persönlich finde, wenn man diesen Titel beansprucht, sollte man
    sich auch entsprechend verhalten. Oder mit anderen Worten, es reicht
    nicht Intelligenz zu haben, man muß sie auch anwenden, es reicht nicht
    das Göttliche in sich zu tragen....
    Zitat: Larah

    Das sehe ich ganz genauso. Bitte nochmal genau lesen.

    Ich denke nicht das man Menschen mit Tieren gleichsetzen sollte, denn in ihrer Lebensform gibt es doch Unterschiede, welche sie ganz sicher auch das Leben auf eine ganz unterschiedliche Weise wahrnehmen lässt. Ich denke Tiere führen mehr ein instinktartiges Leben, welches sozusagen in vorgefertigten Bahnen verläuft. Der Mensch dagegen besitzt ein ausgeprägtes Bewusstsein, welches ihn in Verbindung mit seinem Verstand in die Lage versetzt sich Dinge nutzbar zu machen. Somit kann er aktiv in sein Lebensgeschehen eingreifen und ist auch in der Lage willentlich eine Änderung herbeizuführen. Ein Tier kann das nicht. Wenn es das könnte, wäre es mir unverständlich, warum es gegen die Grausamkeiten einiger Menschen noch nichts unternommen hat. Also ich denke nicht das man menschliches Leben mit tierischem Leben gleichsetzen sollte. Und insofern würde ich es auch nicht als einen Mord bezeichnen, wenn ein Mensch zum Zwecke der Nutzbarmachung ein Tier tötet. (z.B. Nahrungsgewinnung, Rohstoffe für Kleider oder Gegenstände, Werkzeuge etc.) Auf der anderen Seite ist dies kein Freibrief für Menschen, sinnlos Tiere abzuschlachten, sondern es sollte immer auf das Maß geachtet werden, sich auch wirklich nur soviel zu nehmen wie zum Leben wirklich notwendig ist. Dies nicht zuletzt aus dem Grund ein gutes Gleichgewicht in der Natur zu bewahren. Und Respekt vor der Natur, welche ihm all die Rohstoffe liefert um sich das Leben angenehmer zu machen, sollte bei genug Verstand eigentlich selbstverständlich sein.

    Voeschi ich kenne auch ein Vaterunser von einem Propheten überliefert. Allerdings sind da schon gravierende Unterschiede zu Deinem
    Vaterunser zu erkennen. Hier noch mal zur Erinnerung Deines, so wie Du es auf Deiner HP veröffentlicht hast.

    Das richtige Vater unser Gebet

    Vater unser im Himmel
    Geheiligt ist Dein Name,
    Unser Reich komme,
    Dein Wille geschieht, wie im Himmel so auch auf Erden,
    Du gibst uns heute unser tägliches Brot,
    und vergibst uns unsere Schuld,
    so wie auch wir vergeben unseren Schuldigern,
    Du führst uns in der Versuchung,und erlöst uns von dem Bösen,
    Denn unser ist das Reich, die Kraft und die
    Herrlichkeit,
    von Ewigkeit zu Ewigkeit,
    Amen

    Kommentar von Dir dazu: Die meisten Christen beten ...und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen... Als ob es unser Vater für nötig findet, Seine Kinder in Versuchung zu führen....also Hirn einschalten und nicht mehr diesen Satz aussprechen.


    Und jetzt zum Vergleich das Vaterunser überliefert durch den Propheten Jakob Lorber.

    Unser lieber Vater, der Du im Himmel wohnst, Dein Name werde allzeit und ewig geheiligt! Dein Reich des Lebens, des Lichtes und der Wahrheit komme zu uns und bleibe bei uns! Dein allein heiliger und gerechtester Wille geschehe auf dieser Erde unter uns Menschen also, wie in Deinen Himmeln unter Deinen vollendeten Engeln! Auf dieser Erde aber gib uns das tägliche Brot! Vergib uns unsere Sünden und Schwächen, wie auch wir sie denen allzeit vergeben werden, die gegen uns gesündigt haben! Lasse nicht Versuchungen über uns kommen, denen wir nicht widerstehen könnten, und befreie uns also von allem Übel, in das ein Mensch infolge einer zu mächtigen Versuchung dieser Welt und ihres argen Geistes geraten kann; denn Dein, o Vater im Himmel, ist alle Macht, alle Kraft, alle Stärke und alle Herrlichkeit, und alle Himmel sind voll derselben von Ewigkeit zu Ewigkeit!

    In Deinem Kommentar stößt Du Dich an den Worten in Versuchung führen und sagst sinngemäß, das es keinen triftigen Grund für den Vater geben könne Seine Kinder in Versuchung zu führen. Spontan fällt mir dazu sofort die Prüfung ein. Ich sehe durchaus einen Sinn darin Menschen
    Versuchungen auszusetzen, um zu prüfen inwieweit sie diesen Versuchungen standhalten oder nachgeben. Menschen wachsen daran. Dies macht aber auch nur Sinn, wenn es Versuchungen sind denen dieser Mensch auch tatsächlich gewachsen sein könnte. So wie es in dem Vaterunser durch Lorber näher beschrieben ist. Man darf hier auch nicht übersehen, das es sich nicht um ein bewusstes hineinführen handelt, sondern um eine Zulassung. Diese Versuchungen sind also nicht vom Vater willentlich herbeigeführt sondern sind von Menschen gemacht. Nun könnte man im weitesten Sinne gesehen auch sagen, wenn man sieht oder weiß das da jemand geradewegs auf eine solche Versuchung zusteuert und ihn nicht
    davor schützt hat das am Ende die gleichen Auswirkungen, wie wenn man ihn geradewegs hineinführen würde. Das Ergebnis ist ja das gleiche. Auf das Ergebnis bezogen mag das sicher richtig sein, auf den Vater bezogen allerdings nicht. Denn wenn man den Vater wirklich kennen lernen will, dann denke ich ist es wichtig, das man erkennt, das viele Dinge nicht von Ihm gewollt sind sondern nur zugelassen werden. Und dies auch nicht zuletzt aus einem guten Grund heraus. Nämlich der das der freie Wille des Menschen gewahrt bleiben muß. Und dies bedeutet, das ein Mensch auch wirklich um Hilfe bitten muß, wenn er glaubt in eine Situation zu geraten der er nicht gewachsen ist. Wenn er nicht um Hilfe bittet muß er sich dann auch nicht wundern, wenn er das volle Ausmaß zu spüren bekommt.

    Ein anderer Punkt, welchen ich für falsch halte, ist dieBezeichnung unser in Deinem Gebet.
    Unser Reich komme
    Denn unser ist das Reich
    Ich denke das kann dazu verleiten mit Gott Handel treiben zu wollen. Und das kann in die Irre führen, denn Gott lässt nicht mit sich Handeln. Und das wie ich denke auch zu Recht. Warum sollte Er auch handeln? Ein Handel käme einem Eingeständnis gleich, das der Vollkommene gar nicht vollkommen wäre oder gar einen Fehler begangen hätte. Sein Reich besteht aber von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und dies auch gemäß seines vollkommenen Schöpfers in vollkommener Form. Wie könnte da ein kleines unvollkommenes Geschöpf von sich behaupten können es sei sein Reich? Jeder ist dazu eingeladen an diesem Reich teilzuhaben, wenn er sich an die entsprechenden Regeln hält. Aber auf der anderen Seite ist es auch jedem freigestellt, ob er auch in diesem Reich bleiben möchte oder nicht. Und wenn er sich dagegen entscheidet, soll er nicht von sich behaupten können, er wäre aus seinem Reich vertrieben worden, weil man seine Ansichten nicht teilte. Sondern er hat das Reich Gottes verlassen, weil er die Ansichten Gottes nicht teilte.
    Ich denke hier kommt auch wieder diese Ablehnung des diktatorischen Charakters zum Vorschein. Das hatte ich an anderer Stelle auch schon mal erwähnt. Viele sehen da nur eine Person, oder wie man es denn nennen möchte, welche einem seine Regeln aufdrückt und danach hat man sich gefälligst zu richten. Dies ist aber nicht die Absicht Gottes. Er möchte als liebender Vater gesehen werden, der dies alles nur in Seiner unendlichen Weisheit und Liebe für notwendig und richtig hält, um Seinen Kindern auch wahrhafte Glückseeligkeit zu verschaffen. Man soll also nicht blind diese Regeln befolgen, sondern soll die Richtig- und Notwendigkeit darin erkennen. Und wird dadurch auch den Vater erkennen. Ich denke aus dieser Sichtweise heraus sollte man auch versuchen sich dem Vater zu nähern und Ihn kennenzulernen.

    Das ist ein sehr schönes Bild. Ich kann dieses Gefühl sehr gut nachempfinden. :(

    Ja das Leben hat einen Sinn, auch wenn der manchmal sehr schwer zu erkennen ist. Es macht aber auch nur dann Sinn, wenn man es wirklich ergreift. Wenn man es also nur als eine Zeit sieht, die irgendwann schon mal vorüber sein wird und sich einfach treiben läßt, macht es keinen Sinn.
    Ich denke sonwin hat Recht, wenn er sagt, das Du bei Deinen Träumen ansetzen solltest. Erträume Dir Dein Leben wie Du es gern hättest. Und dann vergleiche es mit Deinem Leben so wie es ist. Versuche alle Hindernisse auszumachen, welche Dir zu Deinem Traumleben im Wege stehen. Und dann fang an sie aus dem Weg zu räumen. Immer Eins nach dem Anderen. Wenn die ersten beseitigt sind wirst Du sicher auch an Dir schon eine Veränderung feststellen. Und so wirst Du merken, das diese Hindernisse einen Sinn hatten. Sie haben Deinem Leben einen Sinn gegeben. Auch wenn´s schwer fällt und einem mal die Kraft ausgeht. Dann einfach mal innehalten und neue Kraft sammeln. Auch von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Immer dran bleiben. Dann wirst Du Dir auch nie den Vorwurf machen müssen es nicht einmal versucht zu haben.
    Wie gesagt es ist sicher leichter gesagt als getan, aber wenn man aufgibt und sich treiben läßt, muß man dann sein ganzes Leben diese Sinnlosigkeit ertragen. Und wie schwer das sein kann, weißt Du selbst gut genug.

    Ich wünsche Dir alles Gute
    Fritz

    Ich sage ja: Ganz oder gar nicht.

    Mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig. "Richtet nicht auf das ihr nicht selbst gerichtet werdet, denn mit welcherlei Maß ihr messet, werdet ihr gemessen werden."
    Solche Aussagen wirklich von Herzen gemeint, können schnell dazu führen, das man den Beweis antreten muß wie man tatsächlich zu seinem Wort steht. Dies soll nur ein gutgemeinter Hinweis von mir sein.

    Ich sagte ja schon einmal das geistiges nur sehr schwer oder teilweise auch gar nicht in Worten auszudrücken ist. Deshalb bedient man sich da auch meist einer bildhaften Sprache oder drückt es in Gleichnissen aus. Außerdem haben Menschen auch unterschiedliche Art und Weisen Wissen zu verdauen. Einer mag es direkt andere möchten sich über Umwege vergewissern. Manchmal reden zwei Menschen von einer Sache haben aber eine völlig verschiedene Ausdrucksweise dafür. Nun kann man es schwer jedem Menschen mundgerecht machen. Und da kann es sinnvoller sein eine Sache nur anzuschneiden und der Mensch macht sich selbst auf den Weg und prüft auf seine ganz eigene Weise was da dran ist. Er macht also seine persönlichen Erfahrungen damit. Und diese sind meist wertvoller und auch besser interpretierbar für den Betreffenden, als ein Wissen welches auf hören und sagen basiert. Ich denke man sollte es eher als eine Art Wegweiser betrachten. Selbst wenn man negative Erfahrungen dabei sammelt. Diese Erfahrungen werden stehts schwerer wiegen bei der Beurteilung einer Sache als ein Wissen welches nur auf hören und sagen basiert.

    Alle, die etwas anderes behaupten,
    haben nur Angst vor blutigen Nasen.
    Blutige Nasen gehören zu dem Spiel aber dazu.
    Entweder ganz oder gar nicht.


    Solange das bei einer blutigen Nase bleibt mag das Ganze noch nicht so tragisch sein. Wie sieht es aber aus, wenn da jemand, bildlich gesprochen, zu Boden geworfen wird und man auf übelste Art und Weise auf ihn einschlägt? (Also wenn man ihn z.B. aus Dummheit anfängt zu verspotten und in den Dreck zu ziehen.) Wenn dies wirklich ein Mensch ist, der auch das, was er lehrt oder mitteilen will, selbst lebt, dann kann das schon schwere seelische Wunden hervorrufen. (Es besteht meiner Meinung nach ein großer Unterschied darin, ob man Wissen einfach weitergibt, weil es in einem bestimmten Buch so geschrieben steht, oder man dieses Wissen tatsächlich auch lebt.) Ich denke dann darf man es auch einem Menschen nicht verübeln, wenn er sein Wissen nur einem bestimmten Kreis von Personen anvertraut. Nämlich denen wo er weiß, das bereits ein gewisses Grundverständnis schon vorhanden ist. Dies hat dann auch nichts mit Egoismus oder ähnlichem zu tun. Es ist eine reine Schutzmaßnahme. Und eine Bestätigung für solch ein Handeln, findet man auch in dem Satz keine Perlen vor die Säue zu werfen.


    Wie EO schon sagte, möchte der Mensch gern sein Wissen teilen. Und er soll es auch im Sinne der Nächstenliebe tun. Aber ein Mensch der
    bereits solche Erfahrungen gemacht hat, kann sehr schnell in einen Gewissenskonflikt geraten, welcher ihm schwer zusetzen kann. Und es ist
    praktisch lebensnotwendig für ihn zu wissen, das er Wissen zwar weitergeben soll, aber es nicht um jeden Preis tun muß. Wenn man aus diesem Blickwinkel den Satz keine Perlen vor die Säue werfen betrachtet, wird man feststellen das dieser Satz auch viel Trost und Hoffnung für diejenigen beinhaltet, welche ihr Wissen zwar gern weitergeben möchten, es aber auf Grund verschiedener Faktoren ihnen nicht möglich ist.


    Wenn ein Mensch wirklich nach Informationen und Gedankenaustausch sucht, dann wird er sich ganz sicherlich nicht wie die Axt im Walde aufführen. Wenn er es doch tut, muß er sich nicht wundern, wenn sich all seine Gesprächspartner zurückziehen, weil sie vielleicht sogar um Leib und Leben zu fürchten hätten. Oder mit anderen Worten, der Ton macht die Musik.

    Meine Antwort bezog sich auf folgendes Zitat:

    Ich dachte das wäre klar. Scheinbar falsch gedacht also mein Fehler. Meine Meinung zu dem von Dir angeführten Zitat habe ich an anderer Stelle schon geäußert.

    Es lag nicht in meiner Absicht Wiki zu untergraben. Es sollte vielmehr ausdrücken das, auch wenn Wiki eine sehr angesehene Quelle ist, diese Quelle auch Fehler beinhalten kann und es mir grundsätzlich Schnuppe ist, wie angesehen eine Quelle ist. Zuerst mache ich mir selbst Gedanken zu einem Thema, dann schaue ich eventuell was andere Quellen dazu sagen. Und prüfe dann sicherlich auch noch einmal meine Ansichten selbstkritisch. Unter anderem mit Hilfe meines Wiki dem Wort Gottes.
    Beweisen muß ich Dir überhaupt nichts. Im Wort Gottes werden Dinge auf geistige Weise erklärt. Für Menschen mit einem weltlichen Verstand scheinen da Dinge oft unlogisch oder unsinnig, ganz einfach weil sie nicht mit weltlichem Verstand zu erklären sind. Der Weltmensch glaubt erst eine Sache, wenn er sie bis ins kleinste Detail erklären und auseinandernehmen kann. Das ist beim geistigen Menschen nicht notwendig.
    Ich möchte hier auch keine Beweise für etwas liefern, sondern nur meine Sichtweise der Dinge schildern. Es liegt an jedem selbst, was er damit macht. Wer es unsinnig findet soll es. Wer meint etwas davon für sich verwenden zu können der soll dies tun. Ich für meinen Teil beurteile die Dinge mit Herz und Verstand. Da bedarf es nicht immer konkreter Beweise. Was bei einer Beurteilung mit reinem Verstand so sicherlich nicht möglich ist. Und da scheiden sich dann die Geister.

    Ich habe gesagt was ich zu sagen hatte.

    Jens

    Ja Wiki erklärt das so, aber das heißt ja dann auch nicht unbedingt, das ich das genauso sehen muß. Oder mit anderen Worten Wiki hat auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Also für mich ist das eine sehr materialistische Interpretation. So nach dem Motto leiste etwas großes um dich von der Masse abzuheben, dann bist du wer, dein Name ist in vieler Munde und bist somit eine Persönlichkeit. Weil die Person halt von einer großen Masse erkannt wird. Nun ich sehe es anders. Es ist doch alles eine Frage von welchem Standpunkt aus ich die ganze Sache betrachte. Wenn ich mal von mir ausgehe. Ich bin ein stinknormaler Mensch. Wenn man auf die Straße geht und sich nach mir erkundigt, werden sicher viele sagen, den kenn ich nicht nie gehört von dem. Habe also so gesehen für die breite Masse keine Persönlichkeit. Fragt man aber in meinem Bekanntenkreis nach mir, wird man sicher einiges zu meiner Person zu hören bekommen. Dort habe ich also eine Persönlichkeit. Also ist es doch vollkommen egal, ob ich irgendetwas großes leiste und somit einer größeren Masse namentlich bekannt bin, oder ob ich einfach nur in meinem näheren Umfeld tätig bin und dort meine Persönlichkeit auslebe. Eine Persönlichkeit habe ich also auch unabhängig davon, mit welchen großen Taten ich mich von einer großen Masse abhebe oder nicht.


    Zitat

    Im Endeffekt ist doch Intellekt nichts anderes als die Fähigkeit zu
    Denken und daraus Erkenntnisse zu gewinnen und das ist nun wirklich
    unabhängig vom Alter.


    Und wenn ich mir nun mal so ein ganz normales Kind anschaue, dann stelle ich fest das so ein Kind zwar die Fähigkeit zu Denken besitzt und sicher auch in der Lage ist Erkentnisse daraus zu gewinnen, jedoch stelle ich auch fest,das der Stoff über den das Kind nachdenkt sich in der Regel schon von dem eines Erwachsenen Menschen unterscheidet. Auch die Denkweise selbst unterscheidet sich da erheblich. Kinder denken viel direkter ohne Umwege. Bei Erwachsenen kann das Denken zum Teil sehr komplexe Ausmaße annehmen. Was sicherlich zwangsläufig auch nicht unbedingt von Vorteil sein muß. Natürlich gibt es auch Ausnahmen sogenannte hochbegabte Kinder. Aber das sind eben auch Außnahmen und nicht die Regel. Und das man diese Kinder dann auch nicht unterrichtet wie ein normales Kind ist ja vollkommen klar.


    @Shiva-Najade

    Wenn Du den Widerspruch nicht sehen kannst, will ich´s mal dabei bewenden lassen und nicht näher darauf eingehen. Es war dann sicher anders von Dir gemeint als ich es verstanden hatte.

    Nun wenn derjenige, welcher die Perlen verfüttert, nicht blind ist, sollte er eigentlich in der Lage sein zu erkennen, was er da an wen verfüttert.

    *G*
    Perlen vor die Säue ...ist manchen Menschen zu sagen,
    dass auch Säue Perlen zu schätzen wissen.

    Das steht aber im völligen Gegensatz zu folgender Aussage von Dir.

    Einem Kind kann ich die Höhere Mathematik genauso gut erklären wie einem Heranwachsenden oder Erwachsenen, es hängt doch weniger vom Lernenden, besser "Suchenden", ab wie ich etwas verstehe, als vom Lehrenden, eben genau wie ich etwas vermittle und verständlich mache.

    Das kann gut sein das man einem Kind das genausogut erklären kann. Aber worauf es doch ankommt ist , ob das Kind auch in der Lage ist diesen Stoff zu verdauen und auch zu verstehen. Und in den meisten Fällen ist es doch so, das Kinder diesen Stoff noch nicht verstehen. Der Sämann würde hier auf steinigem Grund säen. Der Lehrende hat sicherlich auch auf gewisse Dinge zu achten beim vermitteln seines Stoffes. Wenn man schlechtes Saatgut verwendet wird dementsprechend auch die Ernte nicht viel besser ausfallen. Also beides ist wichtig. Ein gut vorbereiteter Boden genauso wie ein Sämann, der auch weiß was für eine gute Ernte Notwendig ist.


    Zitat

    Wir sind Menschen und nicht zu Gottes Gnaden geboren, gerade das
    menschliche Unvermögen und unsere Fehler definieren uns. Ohne dies wäre
    wir nur willenlose, gleichgestellte Objekte.


    Ich denke nicht das Fehler einen Menschen definieren. Menschen haben die unterschiedlichsten Fähigkeiten und Talente. Und natürlich auch unterschiedliche Art und Weisen mit ihnen umzugehen und sie einzusetzen. Über diese Dinge kann man unter anderem ebensogut ein Individuum vom anderen unterscheiden. Und willenlos sind die Menschen auch nicht in einem vollkommeneren Zustand. Warum sollte da die Willensfreiheit verschwinden?

    Am besten wird´s sein, wenn Du das "Lexikon des Überlebens" erst mal liest. Ich kann dieses Buch auch empfehlen. Da werden sicherlich auch schon einige Deiner Fragen beantwortet.

    Im Fall der Russen stellt sich mir auch die Frage nach dem warum. Wozu sollten die Russen "Richtung Ruhrgebiet" marschieren? Um von dort aus weiterzugehen und "die Herrschaft über Eurpopa" zu erlangen? Warum sollte denen plötzlich der Sinn danach stehen?


    Hier würde ich Dir mal empfehlen, Dich ein wenig mit Anatoliy Golitsyn zu befassen. Ich hab hier mal eine kleine Zusammenfassung gefunden.