antike indische Fluggeräte Technologie (englisch)

  • In dem Diskmag "Imphobia 12" von 1996 ist ein sehr interessanter Text enthalten, der sich um antike indische Fluggeräte Technologie dreht. Der Text ist in Englisch verfasst.

    (Hab leider keinen wissenschaftlichen Bereich hier gefunden. Sollte der Text woanders besser hinpassen, bitte verschieben, Danke)

    Hier der Text:

    Grüßle,
    Ingo

    asato ma sad gamaya
    tamaso ma jyotir gamaya
    mrutyor ma amritam gamaya
    -------
    Von der Unwissenheit führe mich zur Wahrheit.
    Von der Dunkelheit führe mich zum Licht.
    Vom Tod führe mich zur Unsterblichkeit.

  • Ein wirklich interessanter Text. Es gibt in diesem Forum durchaus einen Wissenschafts-Bereich
    https://aufzurwahrheit.com/wissenschaft-forschung/
    (auch wenn ich diesen Beitrag eher unter
    https://aufzurwahrheit.com/grenz-parabereiche/
    einordnen würde), aber auf den hat - soweit ich weiß - nicht jeder Schreibrecht (aufgrund von negativen Erfahrungen in der Vergangenheit).

    [font='sans-serif'][size=10][color=#000000]Erst wenn der letzte Programmierer eingesperrt und die letzte Idee patentiert ist, werdet ihr merken, dass Anwälte nicht programmieren können.[/color][/size][/font]

  • Zitat


    [...] Der ganz aus importiertem ägyptischen Kalkstein erbaute Kailasanatha-Tempel gehört zu den ältesten Bauwerken in Kanchipuram. Er wurde vor mehr als 1.300 Jahren auf Geheiß der Könige des Pallavareiches errichtet. Eine mehr als zwei Meter hohe Mauer, in die kunstvolle Nischen eingebaut sind, umgibt den inneren, überdachten und in seiner Massivität an ein Festungsbauwerk erinnernden Tempelbereich. Dieser Bereich darf auch von Nicht-Hindus betreten werden. Das ist eine große Ausnahme von den sonst in Indien üblichen Gepflogenheiten. Keine einzige Fläche der Mauern ist von den antiken Baumeistern und Steinmetzen eben belassen worden - alle sind mit vollendeten figürlichen Darstellungen verziert. In den Nischen und Alkoven kann man die immer noch farbenprächtigen Überreste der Wandmalereien und Reliefs bewundern, die einst von Künstlern geschaffen wurden, über deren Namen und Existenzen das unerbittliche Rad der Zeit schon längst hinweggegangen ist. Diese Bildnisse stellen allesamt Szenen aus den ältesten indischen Epen dar. Doch neben den Abbildern von Arjuna, Krishna, Rama und Lakshmana - den bekannten Helden des Mahabharata und Ramajana - finden sich auf den Reliefs auch seltsam modern anmutende Darstellungen ganz offensichtlich technischer Fluggeräte. Scheibenförmige Objekte schweben über den Köpfen der abgebildeten Menschen und Götter. Manche dieser Flugscheiben scheinen sich auf einer Säule aus Flammenstrahlen gerade vom Boden zu erheben. Andere manövrieren - teilweise sogar im Formationsflug - am Himmel.

    Es heißt, das vor mehr als tausend Jahren, als dieser Tempel erbaut wurde, die Rishis - jene Schöpfer der geheimnisvollen Palmblattbibliotheken und gleichzeitig Erbauer der Vimanas - noch unter den Menschen weilten. In späteren Zeiten verschwanden sie, und mit ihnen verging auch das heilige Wissen um die Konstruktion und die Bedienung der fliegenden Maschinen.

    Unzählige steinerne Tafeln, beschriftete Kupferplatten und Palmblattmanuskripte, die noch heute in den Archiven der Tempel an den heiligen Orten unzugänglich für Nichteingeweihte gelagert sind, haben den Vimana-Veda, die "Wissenschaft der planetarischen und interplanetarischen Flugobjekte", zum Inhalt.

    Doch erst wenige dieser wertvollen Manuskripte konnten bislang auch von der offiziellen Wissenschaft "wiederentdeckt" und teilweise übersetzt werden - so etwa das Samaranganasutradhara oder das Vymaanika-Shaastra - ein mehrere tausend Jahre alter Sanskrit-Text, der aus der Feder des Maharshi Bharadwaaja - eines Rishis - stammen soll. In zahlreichen Kapiteln behandelt dieser Text so aktuelle Themen wie die Ausbildung der Piloten auf verschiedenen Typen von Vimanas und die Darstellung der vorzeitlichen Luftwege. Von der Ausrüstung und Verpflegung der Passagiere war dort ebenso die Rede wie von der Bedienung der einzelnen Geräte und Maschinen an Bord einer solchen Vimana.

    Auch militärische Aspekte finden ihre Berücksichtigung in den alten Sanskrit-Texten. Nach der Beschreibung des Vymaanika-Shaastra verfügten die Vimanas über Instrumente, mit denen feindliche Manöver rechtzeitig erkannt werden konnten, um diese wirkungsvoll zu verhindern. Außerdem waren die antiken Flugscheiben mit recht modernen Kommunikationsgeräten ausgerüstet, mit denen "die Verständigung zwischen diesen Fluggeräten über weite Strecken im Raume hinweg möglich" gewesen sein soll. Auch recht genaue Angaben über die Größe der Flugapparate, die nach Stockwerken gemessen wurde, und über die mächtigen Waffensysteme der Vimanas sind in den Sanskrit-Texten verzeichnet. [...]

    Ein Auszug der vedischen Texte aus dem Mahabharata

    [color=#0000ff][size=10]"Nehmt Eure Sprache ernst! Wer es hier nicht zu dem Gefühl einer heiligen Pflicht bringt, in dem ist nicht einmal der Keim für eine höhere Bildung vorhanden."
    "Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten."[/size]

    Friedrich Nietzsche[/color]

  • Ganz so einfach ist es nicht.
    Die Schrift, wo von Vimanas gesprochen wird, ist ein indischer Text in dem es um Architektur geht. Dabei hat das Wort selbst verschiedene Bedeutungen. Wie wir wissen, werden Handys und allerhand andere moderne Errungenschaften bereits im Koran erwähnt. .... oder nicht?
    Tja, alles nur eine Frage der Interpretation. ;)

    Zitat

    Samarangana Sutradhara is an encyclopedic work on classical Indian architecture (Vastu Shastra) written by Paramara King Bhoja of Dhar (1000-1055 AD).

    In 83 chapters, subjects treated are town planning, house architecture, temple architecture and sculptural arts together with Mudras
    (the different hand poses and the poses of the body as well as the
    postures of legs), the canons of painting, and a chapter on the art of
    mechanical contrivances, the yantras (chapter 31).

    This chapter on yantras has attracted the attention of many people looking for other things beyond mere science too [1] Verses 95-100 mentions bird-shaped aerial cars (Vimanas), and verses 101-107 mention a sort of robots acting as guards.

    Nun geht es hier aber nicht direkt darum, dass dieser Text von ca. 1000 nach Chr. von fliegenden Untertassen spricht! Er spricht ja nur von Vimanas etc. Die tatsächliche Interpretation, die auch im letzten Satz von obigem Abschnitt bereits zu lesen ist, floß um 1918-23 in die Szene ein. Man erinnere sich was damals so aktuell war.....


    Die Interpretation geht also auf Channeling und automatisches Schreiben zurück und dummerweise hat man schon sehr kurz nach der Übersetzung festgestellt, dass die Interpretationen nix taugten.
    Genauer: Eine Studie hat festgestellt, dass es sich um einen Abklatsch handelt, der ein völliges Unverständnis der Luftfahrt zeigt. Einzig ein Modell wäre in der Lage einen Auftrieb zu erzeugen.

    Einmal editiert, zuletzt von Larah (1. Juli 2012 um 22:13) aus folgendem Grund: so richitger

  • Interessant hierzu folgender Text :


    Fliegende Apparate in altindischen Sanskrit-Texten


    Ein Referat anlässlich der AAS-Weltkonferenz 1979 in München


    Dr. Dileep Kumar Kanijal


    Die Veden sind die ältesten vorhandenen Beispiele
    frühester indoarischer Literatur, die über die Lebensgewohnheiten, den
    Charakter und die Wesensart der Götter berichten. Am Anfang waren sie
    nur 33 an der Zahl und wurden üblicherweise in drei Kategorien
    eingeteilt: In Götter der Luft, der Mittel-Luft und der atmosphärischen
    Region.


    Ich möchte hier nicht über die hinlänglich bekannten
    und bereits vieldiskutierten Theorien über den Ursprung des
    Götterglaubens sprechen, wie etwa die Animismus-Theorie oder die Theorie
    von der Personifikation der Naturgewalten. Vielmehr will ich etwas von
    den Fähigkeiten der Götter berichten, so wie sie in den Veden,
    Upanishaden und Puranas geschildert werden und auf diese Weise mehr die
    beschreibende und historische Seite ins Auge fassen.


    Die Frage nach dem Ursprung der Welt, nach dem
    Ursprung der Götter und der gesamten Menschheit, ja sogar nach den
    Erstgeborenen (1) und den davorliegenden Geschehnissen (2) treffen wir
    in den Veden immer wieder in Verbindung mit der vorausgesetzten
    Existenz einer prächtigen menschlichen Zivilisation lange vor dem
    Zeitalter der Veden an (die ältesten Texte der Veden reichen bis etwa 5
    000 Jahre vor Christi Geburt zurück). Eine Vielzahl von Legenden, wie
    wir sie in den Puranas finden, berichten über diese Zeit.


    Die Veden und die Puranas erzählen die
    Schöpfungsgeschichte wie folgt: Das All war in Finsternis eingehüllt,
    unsichtbar, unenthüllbar, unerkennbar, so daß es ganz in Schlaf gesunken
    da lag. Sodann wurde der allmächtige, in sich selbst bestehende
    unsichtbare Gott offenbar, der, um sichtbar und erkannt zu werden,
    dieses All mit den fünf Elementen und allen andere Dingen erschuf und
    die Finsternis vertrieb . ... Voller Sehnsucht und bestrebt,
    verschiedene Wesen aus sich hervorzubringen, schuf er zuerst das Wasser
    und legte einen Samen darein. Dieser Samen entwickelte sich zu einem
    goldenen Ei, in welchem er selbst, der 11 Urvater aller Welten, als
    Brahma geboren wurde. Brahma spaltete sich selbst in einen männlichen
    und einen weiblichen Körper (3). Aus diesem geschaffenen Paar entsprang
    ein Wesen namens Virât, das wiederum sechs (eine andere Lehrmeinung
    spricht von zehn) Gottheiten schuf, die Prajâpatis hießen. Der erste
    dieser Gottheiten zeugte mit elf seiner Frauen Götter, Asuras (=
    Dämonen), die statischen und dynamischen Gegenstände, halbgöttliche und
    göttliche Wesen, die Menschen usw. Die erste Frau Prajâpatis gebar die
    Götter, und von sieben anderen Frauen wurden alle übrigen Lebewesen
    geschaffen. Man sieht sofort, daß sowohl die Götter als auch die Asuras
    von ein und demselben Vater gezeugt wurden.


    Viele Weltzeitalter lebten sie in Eintracht
    beieinander. Doch als die Zahl der Asuras zunahm, änderte sich ihre Art.
    Jetzt wurden sie übermütig, schamlos und streitsüchtig. Schließlich
    führten sie gegen die Götter Krieg und vertrieben diese aus dem Himmel
    (4). Angeführt von Agni, dem Gott des Feuers, kamen die ursprünglich 33
    Götter durch die Atmosphäre auf die Erde (5). Zuerst erreichten sie
    einen Ort, der unfruchtbar und öd war, bis sie dann die Meere
    überquerten und an die Ufer des Flusses Asmanvati in Indien gelangten
    (6). Die majestätische, aber sonnenverbrannte Erscheinung der Götter
    ebenso wie ihre seltsame Gewandung und die ungewöhnliche Art ihrer
    Ankunft setzte die Sterblichen auf der Erde in Erstaunen; aber trotzdem
    empfingen sie die Götter freundlich (7). An dieser Stelle möchte ich
    betonen, daß Sayanâcâryya, der berühmte Veden-Kommentar aus dem 14.
    Jahrhundert, in seinen Ausführungen bereits erwähnte, daß die Götter von
    hoch aus dem Himmel herab auf die Erde gekommen waren und daß Writra,
    der Anführer der Asuras mit Indra, dem Herrn des Fummels, in den Lüften
    gekämpft hat. Der bittere Kampf zwischen den Göttern und dämonischen
    Mächten dauerte weiter an, und die Dämonen mußten nicht selten in
    unterirdischen Meereshöhlen Zuflucht suchen. Wenn die Götter
    zurückgeschlagen wurden, so übten sie strenge Buße, um den Segen der
    allerhöchsten Schöpferseele zu erbitten, den sie letzten Endes auch
    erhielten. Im Rigveda sind Erzählungen enthalten, die von der Niederlage
    und Demütiung der Götter berichten (8). Einige Götter wurden in tiefe


    runnenschächte geworfen, andere eingekerkert. Im
    langen und erbitterten Kampf zwischen den Göttern und den Dämonen wurden
    die Asuras schließlich doch zurückgeschlagen und gezwungen in Pâtâla (=
    das "untere Land", das einige als Südamerika identifizieren) Schutz zu
    suchen. Die Sterblichen halfen den Göttern oftmals im Kampf gegen die
    Asuras, und so begann sich eine Freundschaft zwischen den beiden zu
    entwickeln.


    Die Veden bringen das erste Erscheinen der Götter
    mit Sumeru, (dem Nordpol) in Verbindung, während literarische Quellen
    hauptsächlich den Himalaya erwähnen (9). Die Rigveda berichtet, daß nach
    der vollkommenen Niederlage der Dämonen und mit der Errichtung des
    Friedens auf der Erde 22 Götter in den Himmel zurück kehrten und nur elf
    auf der Erde verblieben. Nach dem Sâmaveda (etwa 3 000 v. Chr.) kehrten
    die Götter "zur rechten Zeit" in den Himmel zurück.


    Was die körperlichen Eigenschaften dieser Götter
    betrifft, so sagt das Mahabharata, daß diese Wesen nicht schwitzen, ihre
    Augen nicht blinzeln, ihre Beine nicht den Boden berühren und ihre
    Kleidungsstücke nicht ausbleichen. Obwohl auch sie dem Zyklus der
    Geburt, des Heranwachsens und des Verfalls unterworfen sind, haben sie
    eine enorme Lebensspanne, von der man berichtet, sie sei 12'000 Jahre
    oder mehr. Ihr Aussehen gleicht dabei immer dem eines 25jährigen Mannes
    (10). Ihre Gestalt ist von strahlender Schönheit und Sanskrit ihre
    Sprache (11). Pânini, der berühmte Grammatiker des fünften
    vorchristlichen Jahrhunderts, gebraucht die Wortstämme "stana" und
    "gada", um die Laute der Götter wiederzugeben.


    Nach den dramaturgischen Richtlinien des Nâtyasastra
    von Bharata (200 v. Chr.) sind Kummer und Trübsal bei den Göttern nicht
    zu finden, und deshalb dürfen in Dramen, in denen Empfindungen wie
    Kummer und Leid vorkommen, keine göttlichen Charaktere mitwirken.


    Als Wohnsitz der Götter werden Berge wie der
    Himalaya und der Vindhya erwähnt, wie überhaupt die Götter das indische
    Klima als äußerst angenehm empfanden. Im Nâtyasastra wird ebenfalls
    berichtet, daß in Theateraufführungen, in denen Kämpfe zwischen den
    Göttern und den Dämonen dargestellt wurden, eine 33 Meter große Bühne
    notwendig war, um der großen Statur dieser Wesen gerecht zu werden.
    Diese Götter unterschieden sich klar und deutlich von den Ariern, und
    aufgrund der vorhandenen Daten ist es nur legitim anzunehmen, daß sie
    vom Himmel herab auf die Erde gekommen waren. Für dieses "Herabsteigen"
    gibt es sogar ein eigenes Wort: "Awatara". Die extra-terrestrische
    Ankunft der Götter sowie ihr geschlechtlicher Verkehr mit den irdischen
    Frauen, der vielfach nicht ohne Folgen blieb, könnte man vielleicht als
    eine Erfindung der vedischen Texte und des Mahabharata hinstellen.
    Verfolgen wir aber die Geschichte der Bilderanbetung in Indien zurück,
    so stoßen wir auf zwei wichtige Werke, auf das Kausitaki und das
    Satapatha Brahmana (etwa 500 v. Chr.), die von den Abbildern der Götter
    erzählen. Das beweist, daß die Götter ursprünglich körperliche Wesen
    waren, die durch ihre Abbildungen nicht in Vergessenheit gerieten.


    Der im 17. Jahrhundert lebende tibetanische
    Historiker Lama Taranatha bezeugt aufgrund alter Überlieferungen, daß
    schon im sechsten vorchristlichen Jahrhundert die Tradition der
    bildnerischen Künste, die von den Göttern ins Leben gerufen worden war,
    bereits in Indien lebendig war.


    Die Frage, die jetzt unausweichlich auftaucht,
    lautet: Wie gelangten die Götter durch die Atmosphäre auf die Erde, so
    wie es im Sâyana berichtet wird? Raumfähren oder Flugzeuge im heutigen
    Sinn können wir nicht gut annehmen, aber eine bestimmte Form eines
    "fliegenden Wagens" war den alten Indern gewiß bekannt. Die Yajurveda
    erzählt klipp und klar von einer fliegenden Maschine, die von den Asvins
    (= zwei Physiker, die Zwillinge waren) der Götter benutzt wurden. Das
    Wort "Vimana" als Synonym für Flugmaschine taucht in der Yajurveda, im
    Ramayana, Mahabharata, Bhagavata Purana und in der klassischen Literatur
    auf. Das Wort "Yantra" bedeutet "mechanischer Apparat" und ist
    ebenfalls in der Sanskrit-Literatur weit verbreitet. Ein Vimana ist eine
    Abart eines mechanischen Apparates, der das Fliegen der Vögel nachahmt.
    Wenigstens 20 Passagen der Rigveda beziehen sich auf das fliegende
    Gefährt der Asvins, das als dreistöckig, dreieckig und mit drei Rädern
    beschrieben wird und mindestens drei Passagiere aufnehmen konnte. Es
    wurde aus den drei Metallen Gold, Silber und Eisen hergestellt und
    verfügte über zwei Flügel. Seine Geschwindigkeit war so schnell wie der
    Gedanke und konnte sich auf dem Land, in der Luft und auf dem Meer
    fortbewegen. Mit diesem Fluggerät retteten die Asvins auch den König
    Bhujyu, der in Seenot geraten war. Aus dem Matyasastra von Bharata
    erfahren wir, daß nicht nur die Götter, sondern auch andere
    übermenschliche himmlische Wesen Luftfahrzeuge verwendeten.


    Der Mechanismus dieser Fluggeräte wird in mehreren
    Werken detailliert geschildert, z. B. im Vaimanika Sastra von
    Bharadvaja, im Samaranganasutradhara und im Yuktikalpataru von Bhoja
    (11. Jahrhundert n. Chr.). Sechzehn weitere Schriften sollen ebenfalls
    den Mechanismus der Vimanas beschreiben, aber diese ließen sich bis
    jetzt nicht aufspüren.


    Das Vaimanika Sastra ist eine Sammlung von
    Aufzeichnungen, deren Kern von dem weisen Bharadvaja stammt und in das
    vierte vorchristliche Jahrhundert zurückreicht, während der Rest aus
    mündlichen Überlieferungen stammt. Diese Schriften wurden 1875
    wiederentdeckt, also noch vor den Gebrüdern Wright. Wie der weise
    Bharadvaja selbst sagt, handelt es sich bei dem Text um eine gekürzte
    Fassung. Es geht dabei um die Größe und die wichtigsten Teile der
    verschiedenen Fluggeräte, wie sie zu steuern sind, welche Besonderheiten
    bei langen Flügen zu beachten sind, wie man den Flugapparat vor
    schweren Stürmen und Blitzen schützt, wie man notlandet und wie man auf
    Sonnenenergie als Antriebskraft umstellt, wenn der Treibstoff knapp,
    wird. Bharadvaja verweist auf ungefähr 70 Autoritäten und zehn Experten
    der frühgeschichtlichen indischen Wissenschaft von der Luftfahrt.


    Gemäß dem Samaranganasutradhara wurden ursprünglich
    fünf Flugapparate für die fünf Gottheiten Brahma, Vischnu, Yama, Kuvera
    und Indra gebaut. Später waren es dann wesentlich mehr. Von diesen
    Vimanas gab es im allgemeinen vier verschiedene Typen: Rukma, Sundara,
    Tripura und Sakuna. Diese wurden dann wiederum in 113 verschiedene
    Sub-Arten unterteilt, die sich nur geringfügig voneinander
    unterschieden. Von all diesen Typen waren die Rukma golden gefärbt und
    von konischer Form; die Sundara waren glänzend und raketenähnlich, die
    Tripura dreistöckig und die Sakuna vogelähnlich. Das Sakuna-Vimana ist
    von der Länge her das größte und besteht aus 25 Teilen: Bodenplatte,
    Hohlmast, dreirädrige Klemmschrauben, vierseitige Heizgeräte,
    Luftansaugrohre, Kühlmantel, Öltank, Treibstoffanheizer, Dampfkessel mit
    angeschlossenem Stromerzeuger, Luftantriebsmaschinen,
    Richtungsanzeiger, die zwei Flügel, Frontmotor und Sonnenkollektoren.
    Die Rukma und Sundara-Vimanas haben die gleiche Ausrüstung wie das
    Sakuna-Vimana, nur mit folgenden Zusätzen: Grundplatte, Schornstein,
    Gasmotor, Metallrohre, Windgebläse und eine Außenhaut aus einer
    besonderen Eisenart. Den Tripura-Typ erhält man, indem man drei
    voneinander unabhängige Bänder dazugibt; mit dem ersten kann man sich
    auf dem Land fortbewegen, mit dem zweiten über und unter dem Wasser und
    mit dem dritten in der Luft. Die anderen drei Arten von Flugapparaten
    wurden aus mehreren Eisensorten, die man "Rajaloha" nennt, hergestellt,
    während das Tripura-Vimana aus Trinetra-Eisen verfertigt wurde.


    Das Erdgeschoß dieses Typus ist zwei Meter hoch und
    30 Meter breit und ungefähr einen Meter dick. Der Boden sitzt auf Rädern
    auf, die angehoben und gesenkt werden können; ja es ist sogar möglich,
    sie einzufahren. Der erste Stock ist 25 Meter breit und ungefähr zwei
    Meter hoch.


    Wenn man es als Amphibienfahrzeug verwendet, sollte
    man Milchwolle in die Öffnungen, an denen die Räder befestigt sind und
    eingefahren wurden, stopfen. Der zweite Stock ist 21 Meter breit und
    zwei Meter hoch und ungefähr 15 Zentimeter dick. Hier sind die Maschinen
    zum Schutz gegen Regen, Sturm und besonders starke Windströme
    untergebracht. In diesem Buch finden wir auch genaue Angaben zu den
    Passagierkabinen, Lagerräumen für das Gepäck, Sitzgelegenheiten genauso
    wie Informationen über Lüftungsanlagen und Fenster. Aber der wohl
    interessanteste Teil dieser aeronautischen Maschinerie ist ohne Zweifel
    der Standort des Sonnenelektrizitätsgenerators. Das Vaimânika Sastra
    bestimmt, daß acht Rohre aus einem bestimmten, die Sonnenstrahlen
    absorbierendem Glas hergestellt werden müssen und schildert dann eine
    Maschine mit verblüffend vielen Details, um die Kraft der Sonnenstrahlen
    aufzusammeln. Und deshalb sagte ich mit aller Deutlichkeit:


    Solange nicht alle Einzelheiten, von denen in diesem
    Buch berichtet wird, genau untersucht worden sind, solange können wir
    die Tatsachen nicht ignorieren.


    Die Grundprobleme der Luftfahrt, wie die notwendige
    Schubkraft für den Aufstieg, das Aufrechterhalten eines gleichmäßigen
    Auftriebs und die Kontrolle des Flugapparates sind durch das
    Amaranganasutradhara anscheinend ausführlich beantwortet. Was den
    flüssigen Treibstoff betrifft, so finden wir in diesem Werk Hinweise auf
    zwei Arten: Quecksilber und "Rasa", von dem wir heute noch nicht genau
    wissen, was darunter verstanden werden soll. Vier mit Quecksilber
    gefüllte Krüge werden in die vier Ecken der vogelähnlichen Maschine
    gestellt. Vorsichtig wird das Quecksilber durch Holzkohlefeuer erhitzt.
    Zu einem Aufstieg kommt es dann durch den Aufwärtsdruck des so
    erhitzten Quecksilbers und durch den Rückstoß der auspuffenden Dämpfe.
    Die Bewegung der Flügel bzw. Schwingen und die Lufthülle halten das
    Fluggerät in der Luft. Das Samaranganasutradhara hat bereits eine klare
    Vorstellung von dem, was wir in der modernen Mechanik „Moment' nennen,
    und es wird in diesem Werk über verschiedene Arten von Geschwindigkeiten
    und Bewegung diskutiert, ebenso wie über ihre Verwendung für
    verschiedene mechanische Zwecke.


    Der Autor hatte auch schon genaue Kenntnis von dem
    Geheimnis der Hebelwirkung und der Verwendung mechanischer
    Schutzverkleidung. Die riesigen Fluggeräte, die den Vögeln ähnlich
    sahen, stiegen hoch in die Luft auf. Dabei entwickelten sie gewaltigen
    Lärm und hinterließen Rauchspuren. Es ist interessant festzustellen, daß
    das Vaimânika Sastra die Verwendung einer Reihe von Mineralölen
    beschreibt, und daß der Auf- und Abstieg und die atemberaubenden Manöver
    in der Luft durch Motorkraft ermöglicht werden. Im Yuktikalpataru
    erfahren wir auch etwas über die Konstruktion metallener Schiffe. In
    einem Punkt unterscheidet sich das Samaranganasutradhara grundlegend von
    den anderen Schriften: Es schlägt nämlich für den Rumpf der
    Flugapparate eine besondere Form von Leichtholz vor. Diese Details von
    den fliegenden Fahrzeugen im frühen Indien wären einfache Ammenmärchen
    oder bloß legendenhafte Erzählungen geblieben, fänden wir nicht die
    Bestätigung durch die Veden und die klassischen Standardtexte. Die
    Flugapparate der Asvins wurden bereits erwähnt. Im Ramayana will
    Ramacandra nach dem Tod von Ravana seine Reise in seine ungefähr 2'000
    Meilen von Ceylon entfernte Hauptstadt Audhya fortsetzen. Er wartet, bis
    das als Puspaka bezeichnete Fluggerät eintrifft, und dann besteigen
    Ramacandra, seine Gemahlin und fünf weitem Passagiere das silbrig
    glänzende Fahrzeug. Der fliegende Wagen sah aus wie ein kleiner Berg, da
    er oben spitz zulief. Im Innern waren elegant eingerichtete Kabinen mit
    kostbaren Stühlen und kleinen Fenstern. Mit lautem Getöse hob der
    Flugapparat ab, und als er in der Luft war, zeigte Rama auf das
    Schlachtfeld, die Brücke, die Indien und Ceylon verbindet, und die
    wogenden Wasser des Ozeans. Sie überflogen die Hügel und Wälder und
    erreichten schließlich Kiskindhya (in der Nähe des heutigen Hyderabad),
    wo die Flugmaschine landete, um eine weitere Gruppe von Damen des
    Sugriva-Palastes aufzunehmen. Dann ging es weiter über das
    zentralindische Plateau und den Pampa-See, über den Dandaka-Wald und den
    Fluß Ganges, und schließlich setzten sie in Audhya zur Landung an. Im
    Raghuvamsam von Kalidasa (2. Jahrhundert n. Chr.) ist die Beschreibung
    noch viel lebhafter wiedergegeben.


    Gleich darauf werden Rama und Laksmana während der
    Schlacht von Lanka von Indrajit, dem Sohn Ravanas, zurückgeschlagen.
    Nach Ravanas Befehlen wurde Sita aus ihrem Gefängnis geholt und in das
    Luftfahrzeug Puspaka gebracht. Jetzt flogen sie zu dem Ort, wo Rama und
    Laksmana bewußtlos auf der Erde lagen. Man zeigte ihr den gefallenen
    Körper ihres Mannes und ihres Schwagers, dann flogen sie weiter nach
    Lanka, um ihr das Jubelgeschrei der Raksasas zu zeigen. Danach wurde
    Sita wieder in ihr Gefängnis zurückgebracht. Indrajit sollte noch viele
    Male hoch über die Wolken aufsteigen, um seine Feinde zu bekämpfen.
    Ähnliche Berichte finden wir im Mahâbhârata wieder. König Uparicara
    Vasu, vom alten Geschlecht der Kuru, erhielt eines Tages von Indra, dem
    Herrn des Himmels, einen glänzenden Flugwagen zum Geschenk. Von diesem
    fliegenden Wagen aus konnte der König alle Geschehnisse auf der Erde
    beobachten und wie die Götter im Weltall umherfliegen und sogar andere
    Welten besuchen. Seit Vasu diese Flugmaschine erhalten hatte, ließ er
    sich kaum noch auf der Erde blicken. Die meiste Zeit verbrachte er mit
    seiner Familie in der Luft.


    Indra selbst flog mit einem anderen Fluggerät, und
    wenn er zur Landung ansetzte, nahm er meistens die Gestalt eines Schwans
    an. Narda, der Gesandte von den Sternen, kam mit einer Flugmaschine,
    die sich von den heutigen Raketen nicht viel unterscheidet.


    Jetzt will ich Ihnen erzählen, wie Arjuna vom
    Mandara-Berg in den Götterhimmel reiste. Indra hatte Arjuna in den
    Himmel eingeladen und schickte ihm seine Flugmaschine mit dem Piloten
    Matali. Nachdem Arjuna in die Lüfte aufgestiegen war, führte ihn seine
    Reise an den Sternen vorbei. Von der Erde sahen sie erst klein aus, aber
    dann wurden sie immer größer und heller. Er kam an unzähligen
    himmlischen Geschöpfen vorbei und ließ bald die Sonne hinter sich. Als
    er Indras Wohnstatt erreichte, erblickte er eine ansehnliche Zahl von
    Fluggeräten; einige davon hoben gerade ab andere setzten zur Landung an
    und wiederum andere standen bewegungslos am Boden.


    Im Yajurveda gibt es bereits Hinweise auf die
    fliegenden Wagen der Asvinas, die weit in den Orbit der Sonne vordringen
    und den Auf- und Untergang von Sonne und Mond beobachten konnten. In
    dem unsterblichen Drama Abhijnanasakuntalam von Kalidasa (1. Jahrhundert
    n. Chr.) lesen wir einen Bericht von der Herabkunft Dusyantas aus dem
    Himmel in einer Flugmaschine des Gottes Indra. Zuerst sah Dusyanta, wie
    sein Fluggerät in den Wolken hin- und herflog. Die Spalten zwischen den
    Rädern der Flugmaschine waren durch die Berührung mit den Wolken naß
    geworden. Während der fliegende Wagen auf die Erde niederraste, schien
    die Erde bersten zu wollen, und die Vögel kamen - durch den Lärm
    verschreckt - aus ihren Nestern. Als das Gefährt endlich gelandet war,
    stellte Dusyanta erstaunt fest, daß die Räder keinen Lärm mehr machten
    und die Rauchentwicklung aufgehört hatte. Aber erst jetzt merkte
    Dusyanta, daß der Wagen die Erde ja gar nicht berührte. Der Pilot
    erklärte' ihm, das sei nur durch einen besonderen Mechanismus möglich.


    Im Avimaraka von Bhasa haben wir ähnliche
    Flugbeschreibungen. Im Bhagavata finden wir sogar eine Textstelle, die
    einen Luftangriff auf die Hauptstadt Krischnas beschreibt. Sicher wird
    jetzt die Frage auftauchen, wie das Wissen von diesen fliegenden
    Maschinen nur verschwinden konnte? Warum haben die Inder diese Erbschaft
    nicht praktisch verwertet?


    Das Wort „Yantra" (= Maschine) taucht des öfteren in
    der Rigveda, im Yajurveda und auch im Athervaveda auf. Das Mahabharata
    bezieht sich auf ein Handbuch der mechanischen Wissenschaften, das auch
    immer wieder im Ramayana der Harivamsa, im Markandeyapurana, in
    medizinischen Abhandlungen von Susruta und Caraka usw. erwähnt wird.
    Statische und dynamische Apparate werden in Arthasastra von Kautilya
    aufgezählt. Das Samaranganansutradhara berichtet von der Herstellung
    eines mechanischen Roboters, der eine große Zahl von Feinden töten kann.
    An technischen Hinweisen mangelt es also nicht in der indischen
    Literatur. Warum aber wurde dieses Wissen nicht mehr aktiviert?


    Im Satapatha Brahmana (2500 v. Chr.) lesen wir von
    einer großen Flut, die fast die gesamte Welt überschwemmte. Überhaupt
    finden wir in der Sanskrit-Literatur einige große Katastropen
    beschrieben, etwa das Austrocknen der Meere. Es ist deshalb nur logisch
    anzunehmen, daß diese Erde im Laufe ihrer langen Geschichte zur Zeugin
    des Aufstiegs einer blühenden menschlichen Zivilisation geworden war -
    vielleicht war diese durch extraterrestrischen Einfluß entstanden, denn
    in den Sanskrit-Texten finden wir genügend Berichte über den Kontakt und
    Wissensaustausch zwischen den Göttern und den Erdenmenschen. Aber durch
    eine noch nie dagewesene Katastrophe ging das einstige Wissen gänzlich
    verloren, und die wenigen Überlebenden waren viel zu sehr beschäftigt,
    ihr eigenes Leben zu retten und zu bewahren, als sich um die
    Sicherstellung des technischen Wissens zu kümmern. Aber trotzdem
    gelangte das Wissen zumindest bruchstückhaft in Form von Legenden an die
    Nachkommen.


    Legenden haben immer einen wahren Kern, und wo
    Geschichte und Archäologie versagen, öffnen sie die Portale zu einer
    längst vergessenen Vergangenheit.

    Quelle :


    http://tatjana.ingold.ch/index.php?id=3

    [size=10]Deutscher mit fehlendem Migrationshintergrund .
    [/size]

  • Der wahre Kern nennt sich in diesem Fall anecdotal evidence ;)


    Bewundernswert, welch hochtechnische wissenchaftliche Phantasie dabei Pate gestanden haben muss. :)


    Gruss Jo

    [color=#0000ff][size=10]"Nehmt Eure Sprache ernst! Wer es hier nicht zu dem Gefühl einer heiligen Pflicht bringt, in dem ist nicht einmal der Keim für eine höhere Bildung vorhanden."
    "Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten."[/size]

    Friedrich Nietzsche[/color]

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  • Alten Indischen MAHABARATA " UFO / Ausserirdische ( DOKU - DEUTSCH )

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