Beiträge von Fels

    Staufenberg hat wenigstens irgend wann mal kapiert mit wem er es zu tun hat, Rudel offenbar nie. In seinem Buch, das er ja nach dem Krieg geschrieben hat, kommt er richtig ins Schwärmen, wenn er von seinen Begegnungen mit Hitlern erzählt. Offensichtlich wollte er nicht wahrhaben, dass dieser nette Kerl Hitler eigentlich ein Krimineller war.

    nur was hat ein nazi mit den verbrechen zu tun?
    wenn er weiter diese meinung hatte, heißt das doch nicht, das er die verbrechen tolerierte....
    und dies inordnung fand.....
    oder etwa doch?
    ist deiner meinung nach, jeder nazi ein freund der menschenvernichtung?

    Wenn ich Rudel gewesen wäre, hätte ich mich jedenfalls missbraucht gefühlt und wäre stinkesauer. Es sei denn, ich wäre mit diesen Methoden vorher auch schon einverstanden gewesen.

    was gab es denn an Rudel auszusetzen?
    er flog weiter, obwohl man ihm ein bein abgetrennt hat, er war wohl einer der vielen tapferen soldaten unseres landes, er hat einsätze geflogen, weil es kein anderer machen wollte, nur um seine kameraden zu retten....
    man sagte, "... allein duch ihn liese sich eine ganze division ersetzen...."
    bevor du über rudel urteilst erkundige dich, was er an leistungen vollbracht hat..... das er nach dem krieg mitgründer einiger nationalistischen organisationen war, ist völlig richtig.... nur ihm gleich zu unterstellen, das er hitler toll fand........
    er fand nicht hitler toll, sondern einige ideen des nationalsozialismus......

    Das er ein Superflieger und Kämpfer war ist unbestritten, aber er hätte sich anschließend, spätestens nachdem er von den Verbrechen erfahren hatte, von Hitler distanzieren müssen, was er aber leider nie getan hat. Ich kann nicht begreifen, dass z.B. jemand der Aufnahmen von verhungernden Kindern aus dem Warschauer Gettho gesehen hat, anschliessend noch Nazi sein kann. Selbst wenn er doppelt so viele Panzer abgeschossen hätte, so dumm kann man doch eigentlich nicht sein.

    Wenn jemand andere Völker als minderwertig ansieht, finde ich, hört der Spass auf. Stolz auf die Leistungen seines Volks zu sein ist dagegen völlig OK, auch wenn es sich um etwas militärisches handelt. Als ich vor ein paar Jahren das Buch Die sieben Säulen der Weisheit von T. E. Lawrence (als Lawrence von Arabien bekannt) las, dass von seinem Einsatz gegen die Türken und deren deutsche Verbündete im 1. Weltkrieg handelt, stellte ich mit Erstaunen fest, dass er den Mut und die Tapferkeit seiner deutschen Feinde in den allerhöchsten Tönen lobt. Er wäre sogar irgendwie stolz auf diese tapferen Feinde gewesen, schreibt Lawrence. Dass diese Passagen in dem Hollywood-Streifen Lawrence von Arabien weggelassen wurden verwundert nicht, allerdings schon, dass diese Leistungen auch von uns selbst totgeschwiegen werden.
    Selbst die Leistungen unserer Soldaten im 2. Weltkrieg, die bestimmt längst nicht alle überzeugte Nazis waren, sollte man würdigen. Wenn auch für ein verbrecherisches Regime, haben sie Unglaubliches geleistet. Ich gehe mal davon aus, dass nur den Wenigsten das schreckliche Ausmaß der Verbrechen bewusst war und dass sie am Ende des Krieges (zumindest gegen die vergewaltigenden Russen) keinen anderen Ausweg mehr sahen, als einfach weiterzukämpfen. Wer allerdings nach dem Krieg, wie z.B. der von Panzerschreck erwähnte Stukaflieger Rudel, Hitler immer noch toll findet, kann wohl nicht mehr ganz bei Verstand sein.

    Da ich Baujahr 49 bin, habe ich meine Jugend noch völlig ohne Markenterror verleben dürfen. Jedenfalls was die Klamotten anging, denn aussen aufgedruckte oder aufgenähte Markensymbole gab´s damals noch nicht. Natürlich fuhren die Reichen auch schon Mercedes und trugen den besseren Zwirn, aber auf die Idee sich als Werbeträger von einer Firma missbrauchen zu lassen, wäre wohl keiner von ihnen gekommen. Mit seinem Reichtum zu protzen galt damals, ganz im Gegensatz zu heute, als proletenhaft, was sich auch auf die Kleidung der Kinder auswirkte. Ein Klassenkamerad von mir, dessen Eltern eine gut gehende Papierfabrik besassen, trug meist abgetragenere Sachen als ich, was aber weder ihn noch mich störte und damals kein Einzelfall war. Es kommt auf die inneren Werte an, wurde uns gesagt und auch weit gehend vorgelebt. Ob sich ein heutiger Lehrer, angesichts der vor ihm sitzenden Markenfetischisten, noch so etwas zu sagen traut darf zumindest bezweifelt werden. Dieser immer weiter ausufernde Markenwahn ist nur ein weiteres Indiz dafür, dass wir wieder auf dem Weg in eine Klassengesellschaft sind.

    Der Entwickler einer Sache ist nicht derjenige, der über ihre Produktion und ihren Einsatz entscheidet. Es wurden in der Wehrtechnik viele Fehlentscheidungen getroffen. Die Fockewulf 190 war gegenüber der ME 109 überlegen. Sie hatte schon eine Panzerschutz für den Piloten und die Maschinenwaffen hatten eine größere Feuerkraft. Trotzdem wurden mehr Messeerschmidt gebaut. Vorteil: Das Fahrwerk war unter dem Rumpf befestigt. Man konnte den Rumpf auf eigenne Rädern durch die Produktion schieben. Diese Konstruktion hatte aber den Nachteil, dass unerfahrene Piloten bei der Landung verunglückten, weil sie mit den eng stehenden Rädern schief aufsetzten und die Maschine auf die Seite kippte. Bei der Focke Wulf stabiliserte sich die Maschine in der Situation durch den breiten radstand selbst. Sie war also weniger empfindlich.

    Bei der V2 ging es um den "psychologischen" Effekt, der aber völlig überbewertet wurde.

    Die Engländer machten ja einen ähnlichen Fehler, als sie ganz gezielt die Zivilbevölkerung mit ihren Bomben angriffen, in der Annahme, die Bevölkerung würde sich gegen die eigene Regierung stellen.


    Ob nun einer "Moffen" oder Käskopp sagt, ist eigentlich unerheblich. Es kommt darauf an, wie er es meint und wie er sonst auftritt. Die einen haben Spaß daran dem Moffen, der nach dem Weg zum Bahnhof fragt, den Weg zum Fußballstadion zu erklären, was sie gegenüber einem Mitbürger nie tun würden.. Und auf der anderen Seite, kommt es darauf an wie man es als angesprochener verstehen will. Wer gleich auf Konfrontation geht, nimmt dem anderen die Möglichkeit zu erkennen, dass er sich geirrt hat, mit seiner abfälligen Bezeichnung.

    Die ME109 hatte schon ihre Berechtigung, weil sie immer der bessere Höhenjäger war, was erst ab der FW190 D mit dem Jumo 213 Reihenmotor Motor einigermaßen ausgeglichen werden konnte. Über 8000 m hatte die FW 190 mit Sternmotor keine Schnitte mehr gegen die amerikanischen Mustangs und Thunderbolts, die dank ihrer Abgas-Turbolader ausgezeichnete Höhenjäger waren. Leider fehlten den Deutschen die entsprechenden Edelmetalle für derartige über 20000 Touren drehende Lader. Nur die Me109 Modelle G-10 und K konnten mit den amerikanischen und englischen Jägern in grossen Höhen noch einigermaßen mithalten. Die FW 190 D, die erst gegen Ende 1944 in grösseren Stückzahlen produziert wurde und deren Variante Ta 152 H ein brillianter Höhenjäger war, kam zu spät um noch etwas bewirken zu können.
    Übrigens, dass mein Bekannter Jo mich scherzhaft Moffe nennt, tut unserer Freundschaft keinen Abbruch.

    Ich kenne übrigens einen Holländer ganz gut, der die V2 mit zusammengeschraubt hat. Da Zwangsarbeiter wie er nicht in die Bunker durften, sind viele seiner Leidensgenossen leider auch durch alliierte Bombenangriffe ums Leben gekommen. Die Arbeitsumstände müssen schrecklich gewesen sein. Trotzdem hat mein Bekannter keinen Kollektivhass auf die Deutschen, auch wenn er uns bevorzugt "Moffen" nennt.

    Es sind leider tatsächlich 8000 Menschen, zumeist Zivilisten, durch die V2 Angriffe umgekommen. Kann man überall nachlesen. Die V2 als Kriegswaffe einzusetzen war allerdings, angesichts des erforderlichen Aufwands, eine absolute Verschwendung von Recourcen. Dazu sagt der Reichsminister für Rüstung Albert Speer später: Es war absurd, den feindlichen Bomberflotten des Jahres 1944, die im Durchschnitt mehrerer Monate mit 4100 viermotorigen Flugzeugen 3000 Tonnen Bomben pro Tag auf Deutschland abwarfen, eine Vergeltung entgegen zu wollen, die täglich maximal 24 Tonnen Sprengstoff nach England befördert hätte: die Bombenlast eines Angriffs von nur 6 fliegenden Festungen. Zitatende. So gesehen hat v.Braun den Deutschen eigentlich mehr geschadet als genützt.

    Leider habe ich das Thema, ich glaube es hiess Nachfrage oder so, nicht mehr gefunden und antworte deshalb an dieser Stelle.

    Ein Riesenfehler der Polen war, dass sie ihre Panzer, ganz im Gegensatz zu den Deutschen, nicht in selbständige Einheiten zusammengefasst, sondern ihren 18 Infanterie-Divisionen und 11 Kavallerie-Brigaden je eine Panzerkompanie zugeteilt hatten. So wurde ihren Panzern die Fähigkeit zu massiven, konzentrierten Angriffen genommen. Die Zahl von 3500 deutschen Panzern ist übrigens irreführend, weil in ihr auch die Halbkettenfahrzeuge, die nur beschränkt geländegängig sind, enthalten sind. Dann müsste man auch die polnischen wz 34 Panzerspähwagen mitzählen, was aber bisher nicht getan wird. Was die Qualität der Kampfwagen angeht, schreibt der englische Panzerexperte B.T. White in Tanks and other AFVs of the Blitzkrieg Era 1939-41 (1972 bei Blandfort Press Ltd. erschienen: Die Erfolge der deutschen Panzerwaffe in den Jahren 1939/41 sind zweifellos im hohen Grad der Ausbildung und und Organisation begründet, nicht aber in der Zahl der deutschen Panzer oder ihrer herausragenden Qualität. In Polen gab es nur wenig mehr als 700 Panzer, in zumeist ungepanzerten Einheiten, die sich rund 2000 deutschen Panzern entgegenstellen mussten. Wenngleich die 7TP, die das Rückrat der polnischen Panzerverbände bildeten, verglichen mit den deutschen Panzerkampfwagen, etwas altmodisch wirkten, so waren sie doch zumindest hinsichtlich der Bewaffnung den PzKpfw I und II, die die Masse der deutschen Panzer-Verbände bildeten, ohne Zweifel überlegen. Zitatende.
    General Nehring schreibt dazu in seinem 1974 im Motorbuch Verlag veröffentlichtem-Buch: Die Geschicht der deutschen Panzerwaffe :
    Im Ganzen war das Heer infolge der übereilten Vergrößerung seit 1934 nicht voll einsatzbereit; auch die Panzertruppe nicht, die damals neben wenigen Kanonenpanzern meist nur über MG-Panzer verfügte. Seine Überlegenheit bestand trotzdem in der grossen Anzahl von motorisierten, operativ selbständigen Grossverbänden, über deren Verwendungsmöglichkeiten allerdings bisher wenig praktische Erfahrungen vorlagen. Trotz grosser Schwierigkeiten im Generalstab hatte es Guderian verstanden, seine Ansichten über die Zweckmässigkeit einer operativ selbständigen Panzertruppe in die Tat umzusetzen. Zitatende.
    Die beiderseitigen Erdstreitkräfte waren zahlenmäßig etwa gleichstark, doch fehlten auf polnischer Seite ähnlich schnelle Truppen.
    Polen stellte insgesamt auf: 38 Inf.Divisionen, 2 Panzer-Brigaden (allerdings aufgeteilt), 11 Kav.Brigaden, dazu 7 Infanterie-Regimenter des Grenzkorps und 15 Battaillone des Territorialkorps. Ferner Heeres- und Armeetruppen.
    Deutschland setzte im Osten ein: 27 Inf.Divisionen, 6 Panzer-Divisionen, 4 leichte Divi-sionen, 4 mot. Inf.Divisionen und 1 Kav.Brigade.
    Auch wenn die kleinere polnische Luftwaffe der Deutschen, mit Ausnahme der P-37 Bomber, technisch unterlegen war, konnte sie ihr doch empfindliche Verluste zufügen. So schreibt der bekannte englische Fachmann Kenneth Munson in seinem 1969 bei Blandfort Press veröffentlichtem Buch Fighters 1939-1945: Der PZL 11 (der damalige polnische Standartjäger) war wegen seiner Flugeigenschaften bei den Piloten sehr beliebt. In den siebzehn Tage dauernden Kämpfen nach dem Überfall durch die Deutschen gingen 114 PZL 11 verloren. Sie schossen aber mehr als 120 Flugzeuge der Luftwaffe ab und führten viele Angriffe auf die Bodentruppen durch. Zitatende.
    Cajus Bekker kommt in seinem Kriegstagebuch der deutschen Luftwaffe, 1964 im Heyne Verlag veröffentlicht zu folgendem Fazit:
    Der Blitzfeldzug gegen Polen war kein Spaziergang, sondern ein harter Kampf gegen einen zähen Gegner. Gemessen an der kurzen Dauer hatte die Luftwaffe hohe Verluste: 734 Soldaten und 283 Flugzeuge, darunter allein 109 Bomber und Stukas. Zitatende.
    Mein eigenes Fazit ist:
    Wäre der gesamte polnische Generalstab ebenso so tatkräftig und selbständig gewesen wie General Kutrzeba, dessen Angriff bei Bzura die Deutschen in eine schwere Krise brachte, hätten die Polen eine reelle Chance gehabt. Vermutlich wären die Franzosen dann den durch verlorene Schlachten geschwächten Deutschen in den Rücken gefallen. Zu einem Zweifrontenkrieg wären die damaligen deutschen Truppen jedenfalls nicht in der Lage gewesen. Hätte der Krieg gegen Polen noch eine Woche länger gedauert, wären ihnen die Bomben ausgegangen.

    Warum hätten sie das tun sollen ? Beistandspakt mit Russland, der nebenbei ein nichteinmischungsklausel gegen 3. enthielt. Die Engländer hatten den Beistandspakt mit Polen. Deutschland maschiert in Polen ein, England erklärt Deutschland daraufhin den Krieg, wegen Beistandspakt mit Polen, England erklärt den Krieg aber nicht gegen Russland, da mit Russland einen Beistandspakt und nicht einmischungsklausel betstand. Ausserdem dürfte auch England klar gewesen sein das sie gegen Russland nun mal keine schnitte hatten. Es gab für England schlicht keinen Grund den Pakt zu brechen, dafür war Polen einfach nicht wichtig genug.

    Ausserdem hatte man den Beistandspakt mit Polen nur geschlossen weil die armen Polen sich nun mal überhauptnicht verteidigen konnten. Polen hat gradezu um hilfe gebettelt.

    Baloo

    Das die Polen den Angriff mitprovoziert haben, ist heute unstrittig. So schwach waren sie übrigens nicht. Ihre Panzer waren besser als die deutschen und ihre Luftwaffe verfügte über modernere Bomber. Der PZL P-37 Los (Elch) galt als einer der modernsten seiner Zeit. Mit etwas mehr taktischem Geschick hätte man den Deutschen durchaus Parolie bieten können. Das Märchen von den technisch völlig unterlegenen Polen, die mit Kavallerie versuchen mussten die deutschen Panzer aufzuhalten stimmt einfach nicht, auch wenn dies durch eine Fehlinformation tasächlich einmal geschehen ist. Die Polen verfügten über eine starke Panzerwaffe, deren Fahrzeuge den Panzern I und II, aus denen das Gros der deutschen Panzertruppe bestand, haushoch überlegen und den wenigen III und IV Typen zumindest gleichwertig waren. Als die Russen im Winter 1939 in Finnland einmarschierten, waren die Engländer fest entschlossen zugunsten der Finnen militärisch eingreifen. Während die skandinavischen Staaten am 7. Dezember 1939 übereinkamen, in der Frage des russisch-finnischen Konfliktes strikte Neutralität wahren zu wollen, sahen die Westalliierten eine vorzügliche Möglichkeit, unter dem Vorwand der Unterstützung Finnlands gegen die Sowjetunion ihren Einfluss auf diese Staaten zu vergrößern. Nach der Vorstellung Churchills wollte man für die Unterstützung Finnlands mit Truppen und Gerät von Norwegen und Schweden die Gewährung freien Durchzuges verlangen. Favorisiert wurde die Route über Narvik, von dort mit der Eisenbahn über Kiruna, Gällivare nach dem Ostseehafen Luleå und von dort in Richtung Osten nach Finnland. Churchill schreibt in seinen Memoiren: die Gelegenheit wollten wir dann benutzen, um uns die Erzgruben von Gällivare zu sichern. Diese Unterstützung scheiterte aber an der Weigerung der skandinavischen Staaten wodurch die finnischen Truppen die dringend benötigte Hilfe nicht bekamen. Dem Beschluss Churchills Norwegen zu okkupieren kamen die Deutschen 1940 knapp zuvor.

    Weil England mit Russland am 24.6.1939 einen Beistandpakt geschlossen hatte. Der Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und Russland wurde am 23.8.1939 geschlossen.
    Da England auch einen Beistandspakt mt Frankreich geschlossen hatte, konnte man Russland nicht den Krieg erklären.

    Baloo

    Was hätte die Briten daran gehindert die Verträge zu kündigen? Einiges Erhellendes kan man unter: http://vho.org/VffG/2000/1/Konrad74-76.html erfahren.

    Könnte schon sein, wenn man bedenkt wie Churchill alle vorherigen Friedensangebote der Nazis einfach vom Tisch gewischt hat. Dazu kann ich nur das Buch "1940/41-Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs" von dem Historiker Stefan Schell empfehlen. Angeblich waren die Nazis sogar bereit alle besetzten Gebiete, mit Ausnahme von Danzig, wieder zu räumen. Vermutlich wären Millionen nicht gestorben, wenn Churchill sich darauf eingelassen hätte. Das ausgerechnet Churchill, der für die sinnlosen Bombardements der deutschen Städte verantwortlich war, in den Fünfzigern noch den Karlspreis verliehen bekommen hat ist unbegreiflich.

    Was haltet ihr von der Sache? War das ein abgekartetes Spiel um Zuschauerzahlen und den Bücherverkauf zu puschen?

    Im t-online Forum habe ich einen interessanten Beitrag zu dem Thema gefunden:

    Sie, lieber JBK, verdienen als Erster den neuen Orden "GMHD": Gutmensch in der Heucheldemokratie; es ist doch ein schönes Gefühl, wenn man dazugehört und auf Gegen-den-Strom-Schwimmer einprügeln darf, nicht wahr? Als Nummer zwei schlage ich die einfältige und selbstverliebte Senta Berger vor, die nur
    deshalb zickig wurde, weil sie ihre Egotrip-Sahne nicht ablassen konnte. Als Nummer drei nominiere ich die sun-studio-aufgetakelte M.Schreinem: sie blubbert, plustert, hysterisiert fast bis zur Hyperventilisierung und - bleibt in
    der Sendung! M.S. beweist, wie niveaulos und prolo man inzwischen in aller Öffentlichkeit sein muss, um dazuzugehören. Beide Frauen hatten jedenfalls nichts Substantielles zu melden, aber sie blieben, weil sie als emanzipiert gelten - (aber Achtung: voll emanzipiert ist ein Mensch erst, wenn er/sie sich bemüht, sich seines Verstandes zu bedienen, sofern vorhanden, d.h. vor allem: selbständig denkt und nicht nachplappert, nicht trittbrettfährt und nicht den Mund auftut, nur um Gefallen erregen zu wollen). Da ich als absoluter Gegner des Antisemitismus dennoch das noch vorhandene Recht genieße, mich auch über den Zentralrat der Juden in der Heucheldemokratie Gedanken zu machen, so will ich ganz unangepasst Folgendes eingestehen: Ich werde den Verdacht nicht los, dass Ihre Sendung, lieber JBK, vom ZRJ gesponsert wurde und bitte schon jetzt um Entschuldigung, wenn´s nicht stimmen sollte. (Da fällt mir übrigens ein: Wäre Eva H. Jüdin oder Muselmanin, wäre sie nie und nimmer aus der Sendung katapultiert worden...). So ist das eben mit der Gedankenfreiheit in der Heucheldemokratie.
    Den vierten Orden bekommt jedenfalls der Zentralrat, weil der keinen Hehl daraus macht, dass ihm die Gesamtbevölkerung ziemlich schnurz ist und dass er sich nur für seine Scheuklappeninteressen einsetzt. Ich möchte dem ZRJ hier sogar noch einen fünften Orden verleihen - verbunden mit der Bitte, endlich die Klappe zu halten und am besten sich selbst aufzulösen oder seine Energie auf die hasserfüllte Vernichtung der Palästinenser zu konzentrieren.
    Sie, lieber JBK, erinnern mich an meine ecken- und kantenfreien, stets bei allen Lehrern beliebten Streber und Saubermännchen, die immer auf der richtigen Seite standen, die sich mit schlafwandlerischer Sicherheit immer diejenige Position zueigen gemacht haben, welche sich schon im Voraus des Applauses der Mehrheit versichert sein durfte. Und das isses doch, die Demokratie: Mehrheit haben, und auch Sie wissen, dass viele so "denken". (Können Sie sich eigentlich nicht ganz der Koch-Moderation widmen ? - Ihr unverbindliches Gesabble nervt dort zwar auch, richtet aber keine bedeutenden Schäden an; dafür erhalten Sie noch ganz viele Orden von der Stiftung GMHD!). Ich schaue selten TV, aber das, was Sie da gestern GMHD-mäßig abgezogen haben, war so perfekt, dass ich mich noch lange werde übergeben müssen, wenn ich die Buchstabenreihe "ZDF" oder "JBK" zu Gesicht bekomme (ZDF steht ja bekanntlich für "zweitklassig demokratisch fern-
    sehen" und JBK für "Johannes, bleib im Kochstudio!" Nix für ungut, Du Gutmensch !
    Es grüßt ein Freund echter Demokratie und männlicher Moderatoren.

    Demokratie ist die Herrschaft des Geldes! Dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe. Ich glaube kaum, dass solche Typen wie Friedrich Merz sich noch dem Volk verpflichtet fühlen. Er sitzt in sieben Aufsichts-, Verwaltungs- und Beiräten deutscher Unternehmen, dazu ist er bei der Schweizer Familien-AG Stadler Rail in Diensten. Diese Ämter finden sich auch in den Veröffentlichungen des Bundestags über die Nebeneinkünfte seiner 613 Mitglieder (http://www.bundestag.de). Zu den Vergütungen, die Merz erhält, wird hier allerdings nur bemerkt, dass seine Posten mit mehr als 7000 Euro im Jahr dotiert sind ("Stufe 3"). Die Frage, wie viel mehr Merz pro Posten tatsächlich erhält, bleibt offen. Sein Abgeordnetengehalt dürfte nur noch so etwas wie die Portokasse für ihn sein. Leider ist Merz kein Einzelfall. Eine wirkliche Offenlegung ihrer Bezüge haben unsere "Volksvertreter" bisher erfolgreich verhindert.

    Kein Nationalgefühl wegen der Vielzahl der Stammesgesellschaften? So ein Schwachsinn! Dann dürften die Amis, die ja bekanntlich vor Nationalstolz fast platzen, überhaupt keines haben. Uns hat man den Nationalstolz jedenfalls gründlich ausgetrieben. Selbst deutsche Namen sind verpöhnt wie die unzähligen Toms, Kevins, Marcs, Mikes, Shalins usw. deutlich zeigen. In der Werbung wird mangelnder Einfallsreichtum grundsätzlich (ich weiss wo von ich rede) durch englische Floskeln kompensiert, so dass manche des Englischen unkundige deutsche Oma bestimmt ratlos vor den Einkaufsregalen stehen dürfte. Ein typisches Beispiel dafür ist unsere Lufthansa die in Frankreich, Italien, Spanien, Schweden und England selbstverständlich ihre Werbeplakate in den Landessprachen betitelt, in ihrem Heimatstandort Deutschland aber Englisch den Vorzug gibt. Bei der Firma Siemens ist es mittlerweile sogar üblich, dass eine Gruppe die ausschließlich aus Deutschen besteht sich nur noch englisch unterhält, worauf andere Nationalitäten wohl niemals kommen würden. Fehlt nur noch, dass sich demnächst alle Deutschen, um ihre fortschrittliche, nichtnationalistische Gesinnung zu beweisen, den Schnidel beschneiden lassen.

    Leute ohne Mitleid sollten grundsätzlich nicht in sozialen Einrichtungen arbeiten. Da hat man wohl den Bock zum Gärtner gemacht. Bei der Beurteilung von Menschen sollte man (vor allem Sozialberufler) berücksichten, dass nicht jeder so ein knallharter Typ ist den nichts erschüttern kann. Die Labilen einfach nach dem Motto "Nur die Harten kommen in den Garten" sich selbst zu überlassen, zeugt von erschreckender Ignoranz. Sollte diese Einstellung Mode werden, kann die Menschheit einpacken.


    Kleines Beispiel aus meiner Umwelt:
    (wenn ich das Alter der Person sagen würde, würden einige hier die Hände über dem Kopf zusammenschlagen)

    Frau regt sich in so einer Art "Soziale Konflikt Bewältigungs Stunde" darüber auf das sie selber zu viel Alkohol trinkt und abhängig ist
    das ihr Freund auch säuft, das sie aber nicht aufhört eben weil ihr Freund trinkt (tja, gemeinsam saufen ist eine tolle Grundlage für eine Beziehung)
    der Versuch den Freund darauf anzusprechen wird mit einem Schlag in die Fresse beantwortet
    sich von dem Freund zu trennen wird abgelehnt
    einfach so aufzuhören mit Alkohol wird abgelehnt (tja Beziehungsgrundlage halt)

    und mit solchen gescheiterten Existenzen hab ich täglich zu tun
    Nun ist die Frage?
    Wieso sollte ich Mitleid mit einer Person haben, die nicht in der Lage ist sich selber zu helfen?
    Was soll man da machen?
    Es gibt einfach ncihts was man tun kann. der Mensch hat sich für seine (mit verlaub) jämmerliche Existenz entschieden. Es ist Zeit und Energieverschwendung da großartig Rat zu geben, da der Rat so oder so nicht angenommen wird. Und so ist bei den meisten Menschen, die offensichtlichsten und vernünftigsten Lösungen werden wegen allgemein Schwachsinn einfach abgelehnt[/quote]

    Leute ohne Mitleid sollten grundsätzlich nicht in sozialen Einrichtungen arbeiten. Da hat man wohl den Bock zum Gärtner gemacht. Bei der Beurteilung von Menschen sollte man (vor allem Sozialberufler) berücksichten, dass nicht jeder so ein knallharter Typ ist den nichts erschüttern kann. Die Labilen einfach nach dem Motto "Nur die Harten kommen in den Garten" sich selbst zu überlassen, zeugt von erschreckender Ignoranz. Sollte diese Einstellung Mode werden, kann die Menschheit einpacken.


    Kleines Beispiel aus meiner Umwelt:
    (wenn ich das Alter der Person sagen würde, würden einige hier die Hände über dem Kopf zusammenschlagen)

    Frau regt sich in so einer Art "Soziale Konflikt Bewältigungs Stunde" darüber auf das sie selber zu viel Alkohol trinkt und abhängig ist
    das ihr Freund auch säuft, das sie aber nicht aufhört eben weil ihr Freund trinkt (tja, gemeinsam saufen ist eine tolle Grundlage für eine Beziehung)
    der Versuch den Freund darauf anzusprechen wird mit einem Schlag in die Fresse beantwortet
    sich von dem Freund zu trennen wird abgelehnt
    einfach so aufzuhören mit Alkohol wird abgelehnt (tja Beziehungsgrundlage halt)

    und mit solchen gescheiterten Existenzen hab ich täglich zu tun
    Nun ist die Frage?
    Wieso sollte ich Mitleid mit einer Person haben, die nicht in der Lage ist sich selber zu helfen?
    Was soll man da machen?
    Es gibt einfach ncihts was man tun kann. der Mensch hat sich für seine (mit verlaub) jämmerliche Existenz entschieden. Es ist Zeit und Energieverschwendung da großartig Rat zu geben, da der Rat so oder so nicht angenommen wird. Und so ist bei den meisten Menschen, die offensichtlichsten und vernünftigsten Lösungen werden wegen allgemein Schwachsinn einfach abgelehnt[/quote]

    [quote='Efan',index.php?page=Thread&postID=45104#post45104]Ich stimme maky zu, die dritten weltländer sind nur unterbemittelt, weil unser "modernes" Banksystem, dass sich durch Krieg und Terror auf jedem Kontinent sesshaft gemacht hat, die Leute schlicht und ergreifend ausbeutet und unterdrückt. Das Banksystem der multiplen Geldschöpfung sollte längst überholt sein, denn es ist schlicht ergreifend die schlechteste Geldform, die es gibt. Der Zins ist das Geheimnis. Würde man den Zins endlich abschaffen, würden die führenden Banken eine gewaltige Macht verlieren. Geld ist im Grunde keine schlechte Idee, die Vorteile liegen ja auf der Hand. Ein allgemein gültiges Zahlungsmittel wäre nicht schlecht, aber was ganz wichtig ist: OHNE DAS ZINSSYSTEM!

    Eine tolle Idee, aber leider nur Utopie. Weder die Mächtigen und Reichen noch die vielen Millionen kleinen Geldanleger werden dafür zu begeistern sein. So ist der Mensch nun mal. Sobald man ein paar Euros zusammengespart hat sollen die auch Zinsen bringen, was angesichts der ständigen Geldentwertung durch die Inflation sogar irgendwie verständlich ist. Ich wäre schon froh, wenn man den Zinseszins abschaffen könnte, der die Geldverleiher erst so richtig reich macht. Wer wohl dieses teuflische System erfunden hat?

    Maky´s Wort in Gottes Ohr (falls es so etwas gibt), aber leider wird dieses Paradies auf Erden wohl nie Wirklichkeit werden. Jedenfalls so lange die Neurologen unsere Gehirne nicht umprogrammieren können. Rücksichtslosigkeit und Raffgier waren immer schon angesagt und verschaffen denen mit den dicksten Ellebogen nach wie vor die besten Pöstchen. Ganz egal ob im Vatikan, beim Roten Kreuz, oder bei Siemens, überall haben es die Haie an die Schalthebel schafft, von der Politik mal ganz zu schweigen. Als beinahe 68er habe ich auch mal an eine bessere Menschheit geglaubt, aber irgendwann kapiert dass ich mir das abschminken kann. Wir sind eben alle, mehr oder weniger, Egoisten und können nicht so einfach über unseren Schatten springen. Wer würde schon wirklich für die dritte Welt auf sein Auto, oder einen anderen liebgewonnenen Luxusgegenstand verzichten. Selbst die katholische Kirche, die sich immer als Anwalt der Armen aufspielt, denkt nicht im Traum daran ihre riesigen Ländereien (sie ist der grösste Grundbesitzer Deutschlands) zugunsten der dritten Welt zu veräussern. Ich fürchte, wir werden weiter in diesem Haifischbecken leben müssen.

    Soll das heissen, dass Moslems und Christen eigentlich jüdischen Glaubens sind?

    Aber diese Gefühle stammen doch eher von der primitiven Koranoffenbarung! Man weiß ja heute,daß der ursprüngliche Koran gefälscht ist,d.h der wurde vernichtet.Der neue wurde dann von bestimmten Fälschern neu gesammelt und mit Hilfe des A.T. neu verfasst.D.H. ursprünglich war er garnicht so primitiv,denn aus zarathustrischen Quellen ist bekannt,daß Mohammed einen Geber(das ist eine andere Bezeichnung für einen Lehrer der Zarathustrier)als Lehrer und Berater hatte.Das Name Geber wurde dann umgewandelt in Gabriel.Und leider ist es heute so,daß die Efendis(Gebieter) nichts anderes sind als zum Schein Konvertierter Hebräer,genau wie im sogenannten Christentum.
    Ich hoffe das gilt wieder nicht als "Benimm dich"-Abraxas!?