Beiträge von Larah

    Wer weiß, ob es DIE Weltformel gibt, aber eines ist ziemlich sicher ich würde sie nie im Netz suchen :D

    Zitat

    Bist ja zumindest sehr fleißig nach Informationen zu dieser im Netz. ;)

    Aber vielleicht hab ich diesen Satz ja auch nur falsch verstanden... meinst du was anderes und wie kommst du bloß auf sowas. Man wäre dumm, wenn man das täte. Genauso dumm wäre man, wenn man eine Weltformel mit den Leuten diskutieren wollte, die davon keine Ahnung haben. Aber wer weiß, vielleicht trifft man ja mal jemanden der sie hat. In dem Fall würde ich weniger diskutieren, sondern gut zuhören.

    Zu Ich Bin's:
    Die Erde dreht sich, ob wir das nun bevorzugen oder nicht. Es ist nun mal nicht so, dass die Welt immer in den Rahmen passt, den wir ihr anpassen wollen.
    Der Urknall selbst kann als gesichert angesehen werden, allerdings ist damit evtl. nicht das verbunden, was du drunter verstehst und besonders über das dabei und davor gibts durchaus interessante Ansätze. Ich würde daher empfehlen, dass du dich mit aktuelleren Erkenntnissen beschäftigst. Ist wirklich interessant.

    Ah und ich dachte schon, ich hätt was übersehen. Ja dann steckt deine Antwort in 1.1.2012 11:56 Uhr.

    Da du nach mehr schreist ;)
    Vakuum ist nicht nichts und Quanteneffekte sind auch nicht nichts. 0en und 1en gibts zwar auch bei Computern, wir rechnen damit und viele Vorgänge in der Natur lassen sich mit Mathematik beschreiben (allerdings mit ein wenig mehr als nur 0en und 1en) - das bedeutet jedoch nicht notwendigerweise, dass sich das Universum auf vermeintlich in 0en und 1en erkannten Prinzipien gründet. Selbst die Erfinder der Null wussten schon dass 0 nicht nix ist. Auch wenn man das tatsächlich denken könnte, wenn man sieht wie sich das Geld von selbst vermehrt, wenn man nur schon genug Nuller hinter der vordersten Zahl hat.

    Um es mal direkt zu sagen, man ist im Verständnis der Vorgänge um den Urknall schon ein ziemliches Stück weiter.... das ist ja eben der Grund warum weder Gott noch 0er und 1er mehr bemüht werden müssen.

    DIe Effekte zeigen nicht, dass hier aus NIchts plötzlich was da ist, sie zeigen eine immanente Eigenschaft, die tatsächlich interessant ist.
    DIese 0 -1 Sache ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus Erklärungsnot gezubbelt wird.

    Zitat

    Anstatt eine Entität kann man natürlich auch ein Konstrukt wie den Urknall dafür nehmen.

    Was würde aus dem Urknall ein Konzept machen? Ist er wirklich eins? Wie soll das gehen? --- Urknall statt Entität

    Zitat

    Einen Urknall als es noch kein einziges Universum gab

    Woher weißt du, dass es kein einziges Universum gab?

    Zitat

    Dann könnte man natürlich darüber philosophieren was dem Ganzen den Starknopf drücken ließ.

    Ja, wenn es nicht gegenstandslos wäre.

    Zitat

    Wie entstand aus nix das erste und was ist hinter dem Vorhandenen.

    Wieso aus nix?

    Erläutern?

    Zitat

    Na vielleicht hat es ja durchaus einen "Sinn" dass der Mensch die einzige Spezies ist,

    welche sich selbst hinterfragen kann.

    Daniel tritt hier grade einen Gegenbeweis an. Denn wer hinterfragt, kommt unweigerlich auch dazu den Sinn des Sinngebens zu hinterfragen.
    Also was genau hättest du gern erläutert, Lightdrop?

    Dass Dinge Sinn haben (hier als durchgespielter Fall zu verstehen) gibt Halt, es spendet da Trost, wo die Welt als ungerecht empfunden wird, es gibt Perspektive, dass alles gut ist und richtig so ist.
    Ist das nicht ein Konzept oder ein Konstrukt im Sinne von aufgebaut, um Hilfe, Stütze, Halt zu sein?

    Würde Gott der Schöpfer dieses Universums sein, könnte er nur draussen sitzen und zuschauen, denn würde er eingreifen, zerstörte er unweigerlich seine Schöpfung. Das macht das Konzept eines Gottes, der hier eingreift und das eines Gottes, der das alles geschöpft haben soll unvereinbar.
    HInterfragt man tatsächlich Gott, so muss man doch hinterfragen, warum die Menschen diesen als Erklärungsversuch gewählt haben und wofür.
    Letztendlich wurde Gott immer dann hervorgezubbelt, wenn man nicht so recht wusste, wie wo was man sich etwas erklären konnte. Die Existenz Gottes wird damit zu einem Bedürfnis, dass Dinge trotzdem nicht fremd unerklärlich und damit angsteinflössend bleiben. Das Konzept bietet weiterhin den Vorteil, dass interne Kräfte mobilisiert werden können, wo man nicht an sich selber glaubt. Nun ist diese Aufstellung sicher nicht vollständig, aber das muss sie auch nicht. Konzepte werden beibehalten, wenn sie Vorteile bieten. Und dieses Konzept tut das. Man darf sich nicht darüber beschweren, dass eine Religion die Menschen missbraucht, ohne zu sehen, dass die Menschen von diesem Konzept etwas haben.
    Das Konzept wird unnötig, wenn jemand
    a) sich selbst vertraut, sich selber aus sich etwas zutraut (ohne Hilfe von "Oben")
    b) weiß wie Dinge funktionieren und warum, so dass sie kein Wunder oder keine Hexerei mehr sind
    c) für sich selber so stark ist, dass er ohne weiteres mit dem ungeklärten Rest klarkommt

    Dann ist Gott also Konzept oder auch Konstrukt obsolet, denn die ursprünglichen Gründe für seine Erfindung fallen weg.
    Man muss sich übrigens gar keine unbekannte Vergangeheit ansehen um zu erkennen, warum Gott erfunden wurde, die Menschen sind ebenso wie die Gründe noch die gleichen. Sogar das entstehen des Ahnenkultes... alles das gleiche, gleiche und simple Gründe.

    Dann !

    Zitat


    Hat mal jemand versucht auszurechnen, für welche Kreisgröße auf welcher Kugeloberfläche man tatsächlich den Radius zur Konstruktion des exakten 60° Winkels nutzen kann?

    Denn sonst hat die Blume des Lebens zwar viel mit Kreisen, aber nur bedingt was mit pi zu tun. Hier übrigens ein netter Artikel zum Thema pi aus der Zeitschrift GEO.

    Wie stehst du zum Thema Falschinterpretation und mögliche Fehler, wenn man es nicht so genau nimmt?

    ;) Larah

    :D Sie muss also nicht stimmen um für dich zu stimmen, oder wie ist das zu verstehen?
    Wenn ich mich recht entsinne, dann wird doch behauptet, dass sich auf der Geometrie der Blume des Lebens so ziemlich alles aufbaut. Ich weiß, dass viele Leute es eben nicht so genau nehmen, doch entstehen daraus eben Fehler und falsche Schlussfolgerungen.

    Wie will man denn das Leben und seine Erscheinungen verstehen, wenn man es nicht versteht? Oder reicht gefühlsmässiges Verstehen, um wirklich verstanden zu haben? Kann diese Einstellung nicht auch zu fatalen Fehlern führen?

    LG Larah

    Cherub, da verwechselst du bzw. der Autor was.

    Phi ist nicht pi.
    Leonardo da Vinci hat sich mit Geometrie beschäftigt, wie es jeder heutige Maler auch tut, der realistische Darstellung anstrebt.
    Dass das Umzeichnen einer Münze eben nicht genügt, habe ich oben im Eingangsartikel gezeigt.
    Ebenso kann daraus mit Sicherheit z.B. kein mathematisch korrekter Tetraeder entstehen, da dies technisch mit nur einer Münze und ohne Berücksichtigung von pi nicht möglich ist, bei den anderen Körpern sieht es nicht besser aus, da man immer den entstehenden Fehler ausmitteln muss. (Siehe Erklärung im Eingangsbeitrag). Das bedeutet, es sieht zwar so aus, wie wenn, ist es aber nicht.

    Wenn ich den Text so lese, dann scheint mir, dass der Autor munter alles in einen Topf wirft, was so zu passen scheint und das Ganze nennt er heilig, weil er es nicht verstanden hat. Schade eigentlich. Aus der Blume des Lebens ist eine eigene Industrie geworden. Nur weil das Symbol auf einer oder mehreren Säulen an einem alten ägyptischen Tempel auftaucht, bedeutet dies noch nicht, dass es notwendigerweise genauso alt sein muss, wie der Tempel. Wäre dieses Symbol von solch herausragender Bedeutung für die alten Ägypter gewesen, dann sollte man erwarten es in jedem Grab anzutreffen! Das ist aber nicht der Fall.... ergo komme ich zu der Schlussfolgerung, dass wir es hier mit einer geschickten Geldmachmaschine zu tun haben. Sehr wohl aber kann ich mir vorstellen, dass das scheinbare Passen der Konsturktion Menschen seit der Antike bis heute erstaunt.

    Hat mal jemand versucht auszurechnen, für welche Kreisgröße auf welcher Kugeloberfläche man tatsächlich den Radius zur Konstruktion des exakten 60° Winkels nutzen kann?

    LG Larah

    Moin Leute,

    Ihr alle erinnert euch sicher an die mathematische Spielerei in der Schule: Man zeichnet einen Kreis, trägt den Radius auf dem Kreisbogen ab und erhält (hoffentlich) 6 gleiche Abschnitte...
    Ich weiß nicht, wie es Euch ging, aber bei mir kam das nur selten hin, was ich immer auf die dicke des Bleistiftstriches und daraus folgende Ungenauigkeiten zurückführte.
    Drunvalo Melchisedek lässt seine Schüler das selbe Spielchen machen. Sie zeichnen und entwickeln daraus die Blume des Lebens und erhalten dabei "tiefe Einsichten"!

    Tiefe Einsichten in was? .......

    [Blockierte Grafik: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2a/Pi-unrolled-720.gif/220px-Pi-unrolled-720.gif]

    Hier seht ihr einen Kreis mit dem Durchmesser 1. Der Radius ist demzufolge die Hälfte des Durchmessers, also 1/2.
    Der Umfang eines Kreises ist mehr als 6 mal der Radius, wie man hier sehr schön auf dem Bild sieht. Diesem Problem sahen sich die Menschen seit der Antike gegenüber. Sie hätten beispielsweise festgestellt, dass ein Metallreifen zum Beschlagen eines Rades mit einem bestimmten Durchmesser mehr als dreimal so lang sein mussten, wie eben ihr Durchmesser. Man stellte fest, dass ein Vielfaches von pi benötigt würde, wobei erst relativ spät pi für die gesuchte Zahl verwendet wurde.
    Der Einfachheit halber stellen wir fest, dass mehr als dreimal so lang wie der Durchmesser bedeutet, dass der Umfang auch mehr als sechs mal so lang wie der Radius ist.
    Daraus folgt, dass das Abtragen des Radius eines Kreises auf seinem Kreisbogen NIEMALS an den Ausgangspunkt zurückführen kann und die Blume des Lebens nur mit Schummeln so schön wird :dodgy:

    Man könnte es auch anders sagen: NUR, wenn wir mit pi rechnen, kann die Blume des Lebens exakt konstruiert werden und ist eine Quadratur des Kreises möglich. Die echte Zahl pi aber ist nicht so einfach zu bestimmen:

    Zur Antiken Annäherung an pi aus Wiki

    Doch erstmals Archimedes gelang eine mathematische Bestimmung der Zahl, die jedoch unvollständig bleiben musste, da pi eine nicht endende, eine sogenannte transzendente Zahl ist.

    Schönen Sonntag wünscht Larah

    Danke für deine Antwort nanabosho,

    sicher würde auch bei anderen Themen geschrieben, manchmal braucht es ein wenig Geduld. Doch kann ich mir vorstellen, dass die herrschende Persistenz auf einige Leute recht abschreckend wirkt. Es bringt uns nicht voran.... doch was uns voranbringt geschieht hier zur Zeit nur ausserhalb vom Forum durch andere Strukturen, die Abraxas initiiert hat. Mir scheint, da beißt sich die Katze in den Schwanz....

    Ich denke, wir alle verbringen unsere Zeit lieber sinnvoll. Sicherlich ein Thema, wenn Abraxas wieder da ist.

    LG Larah

    die Lust haben über ein anderes als das immer gleiche Thema in leichten Variationen zu schreiben?
    Persönliche Verarbeitung und von mir aus ..... auch die gleiche Meinung zum fünften mal ist ja gut und schön, aber langsam wird es langweilig und es kommt mir wie dieser Song vor: Tausend mal berührt, tausend mal ist nix passiert..... Nur mag ich nicht auf das tausendeinte Mal warten ;) Habe da auch meine Zweifel, dass es wirklch bumm machen würde.

    Abraxas Aufrufe konstruktiv etwas zu schaffen scheinen ungehört zu verhallen, ausser bei denen, die sich persönlcih zur Zusammenarbeit zusammengefunden haben.
    Ich frage mich: Sind Schreiber grundsätzlich passiver oder haben sie einfach was zu verarbeiten - was mich wohl in der Vergangeheit eingeschlossen hat....
    Mich persönlich würde interessieren, wem es noch so geht und wer sich sogar davon abschrecken lässt wieder zu schreiben und natürlich auch, wer Interesse hat, gemeinsam Themen zu erarbeiten, statt nur seine Position zu verteidigen und noch mehr auszufeilen.... das persönliche Gehackel und wenn der Ton noch so zivilisiert ist, erinnert eher an Gefechte als an Zusammenarbeit.

    LG Larah