Jede Kultur hat ihre Berechtigung und grade die kulturelle Vielfalt ist toll.
Aber leider gehen immer mehr Kulturen den Bach runter. Das finde ich wiederum nicht gut.
Jap, so isses, wenn wahllos alles in einen Topf geschmissen wird, dann kommt am Ende nur ein Mischbrei heraus, der keinen eigenen Charakter mehr hat. Ich liebe Pizza, ich liebe Döner, ich liebe mal ein indisches Curry, ich liebe eine Tahine, aber alles in einen Topf schmeissen und dann essen, möchte ich nicht.
Besser finde ich da, mir das, was an wertvollen Anregungen aus den verschiedenen Kulturen da ist, als Impuls zu nehmen, aber nicht rumzumischen.
Und wenn jetzt aus Deutschland Klein Türkei wird ? Was soll's, es musste nach Plan so sein oder aus der Schweiz Klein Bosnien, egal, nichts ist so wie es mit irdischem Denken zu sein scheint. Alles ist Egal = gleichwertig
Lightpoint, sorry....
Wenn ich mir Deutschland als Erlebnisspielplatz ausgesucht habe, dann möchte ich in Deutschland leben, sonst könnte ich ja gleich in beispielsweise die Türkei oder ein anderes Land der Welt ziehen. Die Vielfalt der Erlebnisspielplätze ist wichtig, oder willste auf Dauer egal in welchem Leben überall die gleichen Erfahrungen machen können? :wacko: Is doch eh schon immer weitgehend das gleiche!
Dass die Schweiz plötzlich zu Bosnien wird, Deutschland zur Türkei funktioniert energetisch gesehen einfach nicht, jede Landschaft auf der Erde hat ihre eigene energetische Struktur! Wer mit dieser Struktur bzw. Energiesignatur und der sich daraus ergebenden KULT-UR, dem UR-Kult nicht klar kommt, kann sich nicht heimisch fühlen.
Was willste, den ganzen Planeten auf 300 m überm Meeresspiegel einebnen? Am besten wir ziehen konsequent ein Gitternetz von Kanälen in 3 km Abständen über den ganzen Planeten......wegen der absoluten Gleichheit *stirnrunzel*???
Also is doch wohl eher die Frage, was machen wir mit denen, die es nicht schaffen, sich hier heimisch zu fühlen, die mit der Energiesignatur des Landes und der hier lebenden Bevölkerung nicht zurecht kommen? Kann man sie unterstützen oder was gibt es sonst für Möglichkeiten?
Die Zeitung Junge Welt veröffentlichte folgenden Artikel zum Thema:
[size=14]Ausweisen statt fördern[/size]
Von Rainer Balcerowiak
Berliner Integrationspolitik: »Wenn du nicht anständig lernst, kannst du in ein paar Jahren die Koffer packen«
Im neuen Schuljahr müssen viele Berliner Schüler nicht nur um ihre Noten oder das Erreichen eines Abschlusses bangen, sondern auch um ihren künftigen Aufenthalt in Deutschland. Hintergrund sind neue »Vorläufige Anwendungshinweise« der Berliner Ausländerbehörde (VAB), die es ermöglichen sollen, Jugendliche ohne deutschen Paß auszuweisen, wenn sie voraussichtlich keinen Schulabschluß erreichen werden und deswegen keine Chance auf einen Ausbildungsplatz hätten. Für diese Personengruppe kämen die unbefristete Verlängerung der nur bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres an den Status der Eltern gekoppelten Aufenthaltserlaubnis oder eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis »nicht in Betracht«, wie der Tagesspiegel (Dienstagausgabe) aus den VAB zitierte.
Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) habe diese Regelung offenbar »klammheimlich auf den Weg gebracht«, erklärte die integrationspolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Bilkay Öney, am Mittwoch auf jW-Nachfrage. Weder den Parlamentariern noch den Senatsverwaltungen für Integration bzw. Schule sei dieser »Anwendungshinweis« bisher bekannt gewesen. Aufmerksam geworden sei man durch den Berliner Flüchtlingsrat, der bereits mit zwei Fällen konfrontiert gewesen sei, bei denen Jugendlichen im März unter Hinweis auf den fehlenden Schulabschluß und daraus folgende schlechte Berufsperspektiven die Nichtverlängerung der Aufenthaltsberechtigung angekündigt worden war. Öney hatte daraufhin eine Anfrage an den Senat gestellt, die jetzt beantwortet wurde. Dort räumt Körting ein, daß Jugendlichen, die sich nicht in einer Ausbildung befinden, »die zu einem anerkannten schulischen oder beruflichen Bildungsabschluß führt« die Niederlassungserlaubnis versagt werden kann, wenn die prüfende Behörde auch keine ausreichenden Bemühungen erkenne. Für Öney ist es ein Unding, daß ausgerechnet die für ihre rigide Praxis bekannte Berliner Ausländerbehörde die Anstrengungen von Jugendlichen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, nach eigenem Gutdünken bewerten soll. Sie wies darauf hin, daß allein im vergangenen Jahr knapp 1000 Jugendliche ohne deutschen Paß ihre Schullaufbahn ohne Abschluß beendet haben.
Auch der migrationspolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus, Giyasettin Sayan, beteuerte gegenüber jW, von den bereits Ende Februar erlassenen VAB bisher nichts gewußt zu haben. Man werde aber im Innenausschuß und gegenüber dem Koalitionspartner SPD darauf drängen, daß der »Anwendungshinweis« zurückgenommen werde. Jugendliche mit Schulproblemen bräuchten »verstärkte Förderung und nicht verstärkten Druck«, so Sayan.
Andere finden die neuen Bestimmungen dagegen ausgesprochen gut. Der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Kurt Wansner, erklärte am Mittwoch, der Staat müsse von Jugendlichen, die dauerhaft hier leben wollten »Anstrengungen einfordern«. Wer seine Bildungschancen verspiele, müsse wissen, »daß dieses Fehlverhalten schwerwiegende Konsequenzen hat und Sanktionen nach sich ziehen kann«. Wansner kritisierte allerdings auch den Senat, der die Chancen vieler Schüler auf einen erfolgreichen Abschluß »durch Lehrermangel und massiven Unterrichtsausfall massiv eingeschränkt« habe.
Ganz einfach machte sich die Sache am Mittwoch die Innenverwaltung. Eine Sprecherin bezeichnete den Tagesspiegel-Bericht über eventuelle Abschiebungen »bildungsferner« Jugendlicher gegenüber jW ohne weitere Erläuterungen schlicht als »Falschmeldung«. Quelle
Was haltet ihr davon?
Gruss Larah