Beiträge von Larah

    Hat Schäuble eigentlich irgendwelche Connections zum Studienzentrum Weikersheim?


    Ich habe leider nur gefunden, dass er dort mal einen Vortrag gehalten hat. Die Auffassung des Studienzentrums und Schäubles zur EU-verfassung differiert aber doch entscheidend. Gibt man den Namen des Leiters vom Studienzentrum und Schäuble ein, dann ergibt sich nix. Wenn also weitergehende Verbindungen bestehen, dann sind sie nicht offensichtlich.

    Gruss Larah

    Jede Kultur hat ihre Berechtigung und grade die kulturelle Vielfalt ist toll.
    Aber leider gehen immer mehr Kulturen den Bach runter. Das finde ich wiederum nicht gut.


    Jap, so isses, wenn wahllos alles in einen Topf geschmissen wird, dann kommt am Ende nur ein Mischbrei heraus, der keinen eigenen Charakter mehr hat. Ich liebe Pizza, ich liebe Döner, ich liebe mal ein indisches Curry, ich liebe eine Tahine, aber alles in einen Topf schmeissen und dann essen, möchte ich nicht.
    Besser finde ich da, mir das, was an wertvollen Anregungen aus den verschiedenen Kulturen da ist, als Impuls zu nehmen, aber nicht rumzumischen.

    Und wenn jetzt aus Deutschland Klein Türkei wird ? Was soll's, es musste nach Plan so sein oder aus der Schweiz Klein Bosnien, egal, nichts ist so wie es mit irdischem Denken zu sein scheint. Alles ist Egal = gleichwertig


    Lightpoint, sorry....
    Wenn ich mir Deutschland als Erlebnisspielplatz ausgesucht habe, dann möchte ich in Deutschland leben, sonst könnte ich ja gleich in beispielsweise die Türkei oder ein anderes Land der Welt ziehen. Die Vielfalt der Erlebnisspielplätze ist wichtig, oder willste auf Dauer egal in welchem Leben überall die gleichen Erfahrungen machen können? :wacko: Is doch eh schon immer weitgehend das gleiche!

    Dass die Schweiz plötzlich zu Bosnien wird, Deutschland zur Türkei funktioniert energetisch gesehen einfach nicht, jede Landschaft auf der Erde hat ihre eigene energetische Struktur! Wer mit dieser Struktur bzw. Energiesignatur und der sich daraus ergebenden KULT-UR, dem UR-Kult nicht klar kommt, kann sich nicht heimisch fühlen.
    Was willste, den ganzen Planeten auf 300 m überm Meeresspiegel einebnen? Am besten wir ziehen konsequent ein Gitternetz von Kanälen in 3 km Abständen über den ganzen Planeten......wegen der absoluten Gleichheit *stirnrunzel*???

    Also is doch wohl eher die Frage, was machen wir mit denen, die es nicht schaffen, sich hier heimisch zu fühlen, die mit der Energiesignatur des Landes und der hier lebenden Bevölkerung nicht zurecht kommen? Kann man sie unterstützen oder was gibt es sonst für Möglichkeiten?

    Die Zeitung Junge Welt veröffentlichte folgenden Artikel zum Thema:

    [size=14]Ausweisen statt fördern[/size]
    Von Rainer Balcerowiak

    Berliner Integrationspolitik: »Wenn du nicht anständig lernst, kannst du in ein paar Jahren die Koffer packen«

    Im neuen Schuljahr müssen viele Berliner Schüler nicht nur um ihre Noten oder das Erreichen eines Abschlusses bangen, sondern auch um ihren künftigen Aufenthalt in Deutschland. Hintergrund sind neue »Vorläufige Anwendungshinweise« der Berliner Ausländerbehörde (VAB), die es ermöglichen sollen, Jugendliche ohne deutschen Paß auszuweisen, wenn sie voraussichtlich keinen Schulabschluß erreichen werden und deswegen keine Chance auf einen Ausbildungsplatz hätten. Für diese Personengruppe kämen die unbefristete Verlängerung der nur bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres an den Status der Eltern gekoppelten Aufenthaltserlaubnis oder eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis »nicht in Betracht«, wie der Tagesspiegel (Dienstagausgabe) aus den VAB zitierte.

    Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) habe diese Regelung offenbar »klammheimlich auf den Weg gebracht«, erklärte die integrationspolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Bilkay Öney, am Mittwoch auf jW-Nachfrage. Weder den Parlamentariern noch den Senatsverwaltungen für Integration bzw. Schule sei dieser »Anwendungshinweis« bisher bekannt gewesen. Aufmerksam geworden sei man durch den Berliner Flüchtlingsrat, der bereits mit zwei Fällen konfrontiert gewesen sei, bei denen Jugendlichen im März unter Hinweis auf den fehlenden Schulabschluß und daraus folgende schlechte Berufsperspektiven die Nichtverlängerung der Aufenthaltsberechtigung angekündigt worden war. Öney hatte daraufhin eine Anfrage an den Senat gestellt, die jetzt beantwortet wurde. Dort räumt Körting ein, daß Jugendlichen, die sich nicht in einer Ausbildung befinden, »die zu einem anerkannten schulischen oder beruflichen Bildungsabschluß führt« die Niederlassungserlaubnis versagt werden kann, wenn die prüfende Behörde auch keine ausreichenden Bemühungen erkenne. Für Öney ist es ein Unding, daß ausgerechnet die für ihre rigide Praxis bekannte Berliner Ausländerbehörde die Anstrengungen von Jugendlichen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, nach eigenem Gutdünken bewerten soll. Sie wies darauf hin, daß allein im vergangenen Jahr knapp 1000 Jugendliche ohne deutschen Paß ihre Schullaufbahn ohne Abschluß beendet haben.

    Auch der migrationspolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus, Giyasettin Sayan, beteuerte gegenüber jW, von den bereits Ende Februar erlassenen VAB bisher nichts gewußt zu haben. Man werde aber im Innenausschuß und gegenüber dem Koalitionspartner SPD darauf drängen, daß der »Anwendungshinweis« zurückgenommen werde. Jugendliche mit Schulproblemen bräuchten »verstärkte Förderung und nicht verstärkten Druck«, so Sayan.

    Andere finden die neuen Bestimmungen dagegen ausgesprochen gut. Der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Kurt Wansner, erklärte am Mittwoch, der Staat müsse von Jugendlichen, die dauerhaft hier leben wollten »Anstrengungen einfordern«. Wer seine Bildungschancen verspiele, müsse wissen, »daß dieses Fehlverhalten schwerwiegende Konsequenzen hat und Sanktionen nach sich ziehen kann«. Wansner kritisierte allerdings auch den Senat, der die Chancen vieler Schüler auf einen erfolgreichen Abschluß »durch Lehrermangel und massiven Unterrichtsausfall massiv eingeschränkt« habe.

    Ganz einfach machte sich die Sache am Mittwoch die Innenverwaltung. Eine Sprecherin bezeichnete den Tagesspiegel-Bericht über eventuelle Abschiebungen »bildungsferner« Jugendlicher gegenüber jW ohne weitere Erläuterungen schlicht als »Falschmeldung«. Quelle

    Was haltet ihr davon?

    Gruss Larah

    Dazu mußt du ein paar andere Sachen annehmen, bei denne Ich Vorbehalte habe. Ich glaube wenn die Veorbedingungen erfüllt gewesen wären, hätte das deutlichere Spuren hinterlassen.


    Kann dir nicht ganz folgen... was nehme ich an? Siehe einfach unten. Wenn du Fragen hast und nicht selber lesen willst, frag.

    Sehr fraglich. Es gibt einfachere Wege so etwas zu finden. Ich weiß nicht ob das in Fitzcarraldo oder in El Dorado (Spanien, 1980er oder so) ist: *rupf* "Woher hast du das!" - *zeigt* "da runter"


    Woher habe ich was? Dass es Pyramiden in Australien gibt ist mittlerweile bekannt, ich habe es allerdings von jemand der so ein Ding gefunden hat und auch persönlich die Felszeichnungen kennt, die Schiffe zeigen, die ausschauen, wie die der antiken Phönizier. Warum in jener Zeit nach Gold gesucht wurde und nach welchem Gold ist auch bekannt ;) Dass die Aboriginees die Pyramiden NICHT gebaut haben, dürfte ebenso einleuchten. Solche Dinge sind der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt; aber wie wir beide wissen, heißt das noch lange nichts.
    Es gibt ja auch Leute, bei denen noch nicht angekommen ist, das Marlo Morgan nur eine nette Geschichte erfunden hat und nicht da unten war ;)

    Das Wissen wo die nächste Goldmine ist, hat in den meisten Gebieten der Welt seit 10000 Jahren Kontinuität, so viel ist naturwissenschaftlich Fakt. Naja, reicht würde ich sagen.


    Cool ......
    Naja, vielleicht waren die Aboriginees vor 40 000 Jahren oder vor 20 000 Jahren ja komplett anders drauf als heute
    - sie waren ganz sicher selber heiß auf das Gold (sehr plausibel muss ich schon sagen, wenn man sie heute sieht) bzw. haben sicherlich mit Kußhand ihre heiligen Plätze verraten (noch plausibler)
    - alternativ stelle ich mir so ein paar Zurückgelassene vor, die an den Küsten riesige Leuchtfeuer für die ankommenden Schiffe unterhalten und zwischendurch mal die Angriffe von ein paar Ureinwohnern abwehren :whistling:

    Deine Fakten ham was :D

    Ich halte jede Theorie für Augenwischerei, die prokanaainitische Inschriften analysiert aber für diese eher wenig bekannten Dinge keine schlüssige Erklärung gibt was sie sind und wie sie dort hingekommen sind.


    Die Erklärungen werden alle gegeben, man muss nur meinen link lesen, leider auf englisch wie schon erwähnt. Aber in Kurzfassung für dich:
    Diese sogenannten Prokanaaniten fuhren mit Schiffen über die verschiedenen Meere, um genau an diese spezifischen Orte zu gelangen. Auch weite Strecken über Land mussten überwunden werden. Sie beschrieben in ihren Petroglyphen auch ihre Verluste etc. erklärten ihre Fahrten aber damit, dass diese Orte für die Menschheit wichtige Zufluchtsorte im Falle einer prophezeiten Katastrophe in ferner Zukunft seien und die Menschheit daher diese Orte finden können, bzw. kennen müsse. Im Prinzip jedoch hat sich das mit den Zufluchtsorten erledigt, denn sie alle! sind mittlerweile militärische Sperrgebiete und auf jedem dieser Gebiete steht mittlerweile eine Haarp-Anlage :whistling:
    Dieser seltsame Zufall führt mich doch tatsächlich zu der Schlussfolgerung, dass diese Prokanaaniten genau wußten, warum sie genau DA hin wollten :rolleyes:
    Nur gut, dass die so hervorragend gekennzeichnet wurden, hätten die doch sonst nie gewußt, wo man die besten Kraftplätze für die Haarpien findet.
    In gewissen Kreisen ist James Hurtak und seine "Schlüssel des Enoch" wohl ein Begriff..... auch er "empfing" die gleichen Plätze und war offenbar ziemlich heiß drauf, Dan Eden zu treffen ;)
    Interessante Zusammenhänge und eine interessante story, die ich hiermit nochmal empfehlen möchte.

    Gruss

    Larah

    [size=14]Wir verstehen Herrn Schäuble glaub ich alle falsch........ er stellt sich vor das ganze Volk und testet die wahre Terrorismusbereitschaft in Deutschland![/size]

    [size=12]- ach ich vergass, es geht ja gar nicht um die friedliebenden Deutschen, die sich wie Schafe auch noch diesen Minister gefallen lassen, es geht ja um böse Islamisten....

    Hmmm, warum wollen die dann UNSERE Fingerabdrücke????

    Haben Politiker wie Herr Schäuble z. b. etwa Angst, dass es selbst den friedliebenden Deutschen irgendwann zu bunt wird oder dass sie sich über alle aufgebauten Propagandamauern hinweg gar noch mit den muslemischen Mitbewohnern verbünden?
    Die Vorstellung von Osama Bin Laden konspirativ wirkend im Hinterzimmer eines bayerischen Bierkellers hat doch was ;)
    [/size]

    Larah

    Wenn jeder versuchen würde bei sich zu bleiben, sein Leben spirituell zu betrachten, vor seiner Türe zu kehren, sähe es ganz anders aus auf unserem Planet


    In dem Zusammenhang finde ich auch folgendes ganz lustig: wenn wir mal davon ausgehen, dass es Reinkarnation gibt, dann hat sich unser höheres Selbst sicherlich schon in verschiedensten Ländern inkarniert...... Ne wa - also was für ein Wahnsinn das abzulehnen, was wir selber mal waren oder sein werden ;)
    Nichtsdestotrotz wäre es dumm und gegen sich selbst gerichtet, würde man Schwierigkeiten, die es im Zusammenhang mit dem Thema gibt, einfach ignorieren. Man muss sich das Leben nicht absichtlich schwer machen. Zudem haben wir uns in einem bestimmten Land inkarniert, da eben dort die allgemeine Ausrichtung und Schwingung für unsere Lebensziele die richtigen Impulse gibt. Das hat für mich nichts mit Feindseeligkeit, sondern mit purer Vernunft zu tun. Also liegt mir am Herzen, dass es nicht zu solchen Problemen in der Gesellschaft kommt, bzw. die bestehenden auf eine konstruktive Weise gelöst werden. In dem Zusammenhang fand ich auch Carlson's Unterscheidung in Enheimische (das ist jeder der sich heimisch fühlt) und Fremde (jeder sich fremd fühlt) gut. Er/sie hat zwar andere Worte gewählt, aber ich finde, diese treffen es und hoffentlich auch den Sinn von Carlson's Beitrag.

    Gruss Larah

    Abgesehen davon, wenn mir was abhanden kommt, denke ich mir, es hat nicht mehr zu mir gehört.


    HÄH???? Und wenn mich jemand umbringt war meine Zeit wohl abgelaufen? Und wenn mich jemand schlägt halte ich auch noch die andere Wange hin?

    " Schaut mal her, wir sind bald in der Minderheit " wollen sie übermitteln.


    Dabei darf man die Wählerstimmen nicht vergessen ;) Auf der einen Seite gehört das Thema Ausländer"feindlichkeit" in Deutschland zu den politisch unkorrekten Themen, und diese Feindlichkeit wird auch da schon gewittert, wo nur kritisch hinterfragt wird - zum anderen gibt es genug Politiker, die der Wählerstimmen zuliebe auf den Zug aufspringen.

    @ Carlson
    Am deinem Beispiel Schweden sieht man, wie alles zum Übel verwendet werden kann.
    Mal so ein wenig zu meinen Beobachtungen zur Entwicklungspsychologie:
    Kleine Kinder fangen ab einem gewissen Alter an, sich für andere Kinder vor allem in ihrem Alter verstärkt zu interessieren. Das habe ich so etwa bei 8 bis 9 Monaten beobachtet. Es handelt sich hier um erste bewußte Kontaktaufnahmen und Spielerfahrungen, die Anwesenheit einer Bezugsperson, zu der das Kind jederzeit Kontakt hat, ist aber unerlässlich. In Spielgruppen kann dieses Bedürfnis gut befriedigt werden, oder besser, es muss befriedigt werden, was in einer Familie mit mehreren Kindern oder einer intakten (Dorf-)gemeinschaft ganz automatisch geschehen würde.
    Das Kindergartenalter ist mit 3 bis 4 Jahren prinzipiell auch richtig gewählt, wobei hier ein Vormittag optimal wäre, im Alter gemischte Gruppen sind eindeutig vorzuziehen. Die sorgfältige Auswahl des Kindergartens und ausführliche Gespräche mit der Leitung lohnen sich! Es gibt große Unterschiede in Verständnis und Ansatz!

    Auch hier haben wir den gleichen Fall, die Kinder haben meist nicht mehr die Geschwister, von denen sie lernen können bzw. die Dorfgemeinschaft mit ihrer Gruppe von Kindern, in die das Kleinkind aufgenommen wird. Zumindest die Mutter war früher dennoch jederzeit für das Kind erreichbar. Das Kind konnte sich entfernen und sich und seine Umgebung erproben, doch es konnte auch jederzeit zurückkehren....
    Die Natur, in der sich immer etwas zum Spielen und Beobachten finden läßt, ist in den Städten nicht gegeben. Was sollen die Kinder dort lernen - wie sich der Säufer um die Ecke verhält? Darauf reagieren wir mit Waldkindergärten, was zwar nicht schlecht ist, aber wieder nur ein Ersatzkonzept darstellt..... die bewußte Rückkehr zu kleineren Lebens und Arbeits-Gemeinschaften ist meiner Meinung nach die Lösung.

    Leider Gottes haben wir es kollektiv zugelassen, dass unser Ego durch künstlich erzeugte Bedürfnisse schon seit langem aufgebläht wird, so dass wir sehr auf unsere angeblichen "Bedürfnisse" achten, doch weniger Bewußtsein für die Bedürfnisse des Ganzen haben. Für dieses "Ganze" denken andere, denn jedes (Macht)-Vakuum füllt sich. Interessanterweise wurde und wird dieses Machtvakuum von den gleichen erzeugt, die dann diese Lücke füllen ;)

    Also kurz und knapp:

    [size=12]Wir brauchen andere Lebens- und Wirtschaftskonzepte, denn der Liberalismus und der Kapitalismus machen uns krank und korrumpieren uns![/size]

    Gruss Larah

    der Kontrolle kann man sich schon entziehen. Aber was machste, wenn du an keine Adresse mehr rankommst, ohne fett zu blechen? Denn alle Adresszuweisungen laufen damit über die USA.
    China macht sich davon unabhängig - vielleicht sollten wir alle chinesisch lernen, um dann in ein zwar zensiertes (naja is bei uns bei etlichen Theman auch nicht anders) aber immerhin noch frei zugängliches Internet zu kommen.

    Gruss Larah

    Hallo Rabe,
    Ich hätte wohl nie von diesem Getreide erfahren.... man kann es nicht mehr Weizen und nicht mehr Roggen nennen, daher ja der neue Ausdruck Triticale.
    Bekannte von mir bauen das an. Wie etliche Bauern ist die Landwirtschaft für sie ein Nebenerwerb. Nach ihren Aussagen wird das Triticale als Brotgetreide angebaut. Sozusagen statt Weizen und Roggen zu mischen wird gleich dieses Getreide verwendet. Wieder mal so ne praktische Erfindung :huh: fragt sich nur, was sowas energetisch noch taugen kann, wenn es voll steril ist :S
    Sicherlich arbeiten nicht alle Bäcker damit, doch wird, soweit ich gehört habe, auch in Bäckereien immer mehr mit fertigen Backmischungen gearbeitet. Der Backshop umme Ecke, wo die frischen Brötchen vor des Kunden Nase aus dem Ofen gezogen werden, arbeiten doch sicher nur mit Fertigmischungen? Irgendwo muss das Zeug ja drin sein, wenn es zum Brotbacken genutzt werden soll..... Vielleicht kannst du mehr dazu sagen?

    Gruss Larah

    [size=18]Welternährungsorganisation beklagt schwindende Nahrungspflanzenvielfalt[/size]

    Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO sind im vergangenen Jahrhundert 75 Prozent der Nahrungsmittelpflanzen verloren gegangen. Insgesamt leben die Menschen im Großen und Ganzen von nur drei Nahrungspflanzen: Weizen, Reis und Mais. Die Katastrophe daran ist, dass ärmere Länder fast doppelt so stark von diesen Pflanzen abhängig sind wie reichere Nationen, berichtet BBC-Online. Nun suchen Experten nach einer Lösung aus der Misere.
    12.03.2008

    London/Rom/Wien (pte/UD) - in Beispiel hat der Experte für tropischen Landbau, Sayed Azam-Ali von der University of Nottingham in den Kolli Hills in Tamil Nadu in Indien gefunden. Die Menschen in der bis 1960 völlig von der Außenwelt abgeschnittenen Region lebten in erster Linie von Hirse, die hier seit Jahrhunderten angebaut wurde. "Das war in der Tat die einzige Nahrungspflanze, auf die sich die Menschen verlassen konnten", so Bala Ravi, Forscher der Swaminathan Research Foundation. Mit der Erschließung der Region durch Verkehrswege haben viele der Bauern auf andere wesentlich ertragreichere Pflanzen wie etwa Cassava - auch Tapioka genannt - umgesattelt. Das habe im Lauf der Zeit dazu geführt, dass die alte Kulturpflanze und ihre Anbaustrategien verloren gegangen sind.

    Die Forscher haben die Bauern nun wieder dazu ermuntert, auf Hirse umzusteigen, da diese bessere Chancen bietet und zudem mehr Sicherheit. "Genau das ist ein altbekanntes Problem", meint Peter Zipser, Obmann der Gesellschaft zur Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt, im pressetext-Interview. "Viele der früher gezüchteten Kulturpflanzen waren optimal auf die geographischen Bedingungen angepasst." Zipser schätzt die Zahl der weltweit wesentlichen Kulturpflanzen mittlerweile auf knapp 30. "Die Rahmenbedingungen für den Anbau von Kulturpflanzen haben sich weltweit verschärft. Argumente, die für oder gegen eine Sorte sprechen, sind allerdings nicht notwendigerweise der Geschmack, sondern schon eher die Gestalt, die Transportfähigkeit, die Größe oder die Farbe. "Ein gutes Beispiel dafür sind die heute in Supermärkten angebotenen Tomaten", so Zipser. Was auf den Markt komme, bestimmen nicht mehr die Bauern, sondern der Handel.

    Der seinerzeit unter Bauern übliche Saatguttausch sei längst illegal und verboten. "Die Folgen davon sind dramatisch. Die meisten Länder können sich nicht mehr selbst ernähren. Die Ernährungsautonomie ist weggefallen", meint Zipser. Selbst arme Länder wie etwa in Zentralafrika erledigen nur Auftragsarbeit für die industrielle Landwirtschaft in Europa oder in den USA. "Den Menschen wird Gemüse, das in Europa angebaut wurde, zu Schleuderpreisen verkauft. Damit werden lokale Produzenten komplett vom Markt verdrängt", kritisiert der Experte. Wie dramatisch die Auswirkungen sind, zeige sich anhand der 40.000 Suizide unter indischen Kleinbauern, berichtet Vananda Shiva, Trägerin des alternativen Nobelpreises. Der Saatgutbereich werde von einigen wenigen globalen Playern betreut. Diese bestimmen darüber, was verkauft werden dürfe und was nicht.

    Einige Experten geben der industriellen Landwirtschaft keine besonders großen Zukunftschancen. Der Ausweg aus dieser Krise könne nur in einer vielfältig, lokal angepassten kleinräumigen Form der Landwirtschaft möglich werden, meint der Humanökologe Peter Weish von der Universität für Bodenkultur gegenüber pressetext. "Diese ist in der Lage im Einklang mit biologischer und kultureller Vielfalt die Ernährungsbasis der Menschen zu sichern." Ein Grund, warum Weish auch Gentech-Gegner sei, liege darin, dass mit Hilfe der Gentechnik in Händen von Agro- und Chemiekonzernen die Globalisierung der industriellen Landwirtschaft weiter beschleunigt und zukunftsfähige agrikulturelle Strukturen weltweit aus dem Feld geschlagen werden. Weltweit wächst die Einsicht, dass die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft nur auf dem Weg der Ökologisierung möglich ist. "Das bedeutet Wirtschaften mit der Natur, Schließen der Stoffkreisläufe, lokal angepasste kleinräumige Strukturen mit reicher Sortenvielfalt. Auf diesem Weg ist die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig möglich und es sind hohe Flächenerträge zu erzielen." Quelle

    [size=14]Weizen, Reis, Mais......????[/size]

    [size=18]Verbraucher hierzulande werdet euch wieder eurer Macht bewußt![/size]
    Die Zusammenhänge sind Komplex, eben deshab müssen die Lösungen einfach sein

    - Durch giftige Spritzmittel bedingt sterben unsere Bienen, ohne Bienen verschwinden viele Gemüse- und Pflanzenarten!
    - Nahrungsmittel werden z.t. angebaut um den unersättlichen Bedarf an Energie zu stillen, das führt zu Hunger durch Verteuerung der Nahrungsmittel in ärmeren Ländern!
    - Der industrielle Landbau zerstört dringend erforderliche Nischen für einheimische Tiere, auch Wildkräuter und Wildgemüse werden zunehmend zurückgedrängt!
    - Die kompletten Rechte auf bestimmte Nahrungsmittel liegen in Form von Patenten bei einigen Großkonzernen!
    - Unser täglich Brot besteht heutzutage auch aus Triticale (x Triticosecale). Dies ist ein Getreide. Es ist eine Kreuzung aus Weizen (Triticum aestivum L.) als weiblichem und Roggen (Secale cereale L.) als männlichem Partner. Bei der Kreuzung entsteht eine Hybride. Die Kreuzungsnachkommen sind hochgradig steril!
    - Vielfalt? Die schaffen wir künstlich durch verschiedenste Arten der Zubereitung und Würzung, die das ursprüngliche Nahrungsmittel z.t. komplett entstellen!

    Das nur mal so aus dem Handgelenk geschüttelt, aber was sind denn die Konsequenzen? Wie können wir als Verbraucher zumindest ein wenig Einfluss nehmen?

    Meine Vorschläge:
    - konsequent wo immer es geht eigenes Gemüse ziehen. Es gibt gute Möglichkeiten auf Dauer vermehrungsfähige Samen zu bestellen. Kauft sie bei Anbietern, die sich den Schutz der Artenvielfalt zur Aufgabe gemacht haben und wählt nicht die Hybridsorten! Sie sind eine Sackgasse, denn damit hat man euch im Sack. Schaut mal hier z.b.
    - verzichtet auf "raffiniertes" "Päckchenfutter". Habt Mut bei einem Ausflug oder wenn ihr Glück habt vor eurer Tür die dort wachsenden Wildpflanzen zu sammeln und baut sie in euren Speiseplan ein.
    - politischer Druck muss ausgeübt werden, denn es kann nicht sein, dass auf Nahrungsmittel Patente vergeben werden. Es darf genauso nicht sein, dass Strom und Wasserversorgung nicht in staatlicher Hand sind. Der Staat macht seine Bürger damit zu Wirtschaftssklaven!
    - fallt nicht auf vermeintlich ökologische Alternativen der Energie aus Palmöl herein.
    - Was ökologisch sein will, muss lokal orientiert sein, achtet darauf beim Kauf von Obst und Gemüse, unterstützt lokale Bauern.
    - Energiegewinnung soweit wie möglich auch vor der eigenen Haustür - Stichwort Erdwärme oder eine solche Windturbine z. b.

    Was meint ihr ist das wichtigste? Wie können wir als Individuum solchen Meldungen begegnen?

    Gruss Larah