Beiträge von Phasenverschobener

    Mehr als dir sagen, das du verarscht wirst, kann ich nicht. Die pöse etablierte Thermodynamik ist keineswegs nur für geschlossene System formuliert. Das war nie der Fall. Das ist ein Märchen, was leicht nachprüfbar ist. Du kannst es jeder Zeit selbst nachprüfen. Bibliothek gehen, selbst nachlesen.

    Die Argumentation, als es gibt doch keine geschlossene Systeme, ist Argumentum ad Ignorantiam und uralt. Richtig ist, das die Hauptsätze für geschlossene Systeme formuliert sind. Aber sich dann im folgenden über Energiebilanzgleichungen leicht auf beliebige, sprich auch offene Systeme übertragen lassen. Und auf die Hoffnung, der Unwissenheit über das 'aber dann' setzt diese alberne Argumentation. Und das ist so unglaublich leicht nachzuprüfen und trotzdem so oft diese falsche Unterstellung gebetsmühlenartig wiederholt, das es einfach nur noch nervt. Deswegen meine harsche Reaktion. Das du über die Thermodynamik nicht aus erster Hand schreibst, sondern nur nacherzählst, was man dir in den Mund gelegt hat kann ich leicht nachvollziehen, weil ich mich über Thermodynamik informiert habe. In wirklich jeden, nur halbwechs vernünftigen Lehrbuch wird in offene Systeme eingeführt. Der Wikilink sollte aber erstmal genügen. Du weißt einfach nicht, wovon du sprichst, weil du dich nie aus erster HAnd informiert hast, sondern nur nacherzählst was dir andere darüber sagen. Deswegen die Forderung, dich erst selbst zu informieren, bevor du urteilst.

    Gruß

    Hallo

    Probleme begegenen uns immer wieder und manchmal sind sie es wert gelöst zu werden. Nicht immer. Oft interessiert einem ein Problem gar nicht, manchmal kostet die Lösung eines Problemes zu viel Mühe und manchmal wird gar kein Problem gesehen. Aber gut, gehen wir mal davon aus, wir haben ein Problem, das gelöst werden soll. Dann kommen wir zur Heuristik. Heuristik beschäft sich damit, wie man Lösungen für Probleme finden kann. Nicht im Konkreten Fall, sondern mehr damit, wie man konkret vorgehen kann. Hier möchte ich sieben Methoden vorstellen, die ich aus einem Foliensatz von Timm Grams der Hochschule Fulda übernehme. Es ist m.E. kurz, bündig und leicht verständlich. Die Formatierungen habe ich angepasst.

    Wer meint dies sei mehr recht, als billig, der soll sich an den Rätseln versuchen und wird schnell eines besseren belehrt. Es klingt zwar erstmal billig, aber es wirklich im eigenen denken zu beherzigen ist alles andere als einfach. Was aber billig ist, sind diese kleinen Rätsel, wenn man sie mit einer noch viel, viel komplexeren Realität vergleicht. Wer einfach die Lösung nachschlägt, verarscht sich nur selbst, denn die Lösungen selbst sind hier billig. Lösungen selbständig finden zu können, ohne sie vorher zu kennen, das ist die Kunst um die es hier geht. Heuristik.

    Meine Intention ist es mal möglichsten vielen Ihre Grenzen im Denken aufzuzeigen. Ich denke mal, wer sich ehrlich dransetzt wird an diesen kleinen Rätseln ein wenig zu knappern haben. [*] Und wer seine Grenzen kennen lernt, kann anfangen seinen Horizont erweitern. Und auf Letzteres soll es ja hinauslaufen:

    [size=24]Sieben grundlegende Heuristiken
    [size=14]Neues finden heißt, die richtigen Fragen stellen.[/size]

    [/size]

    • Analogie: Habe ich etwas Ähnliches schon einmal gesehen? Kenne ich ein verwandtes Problem?
    • Generalisierung: Bringt mich der Übergang von einem Objekt zu einer ganzen Klasse von Objekten weiter?
    • Spezialisierung: Komme ich weiter, wenn ich zunächst einmal einen leicht zugänglichen Spezialfall löse?
    • Variation: Kann ich durch die Veränderung der Problemstellung der Lösung näher kommen? Kann man das Problem anders ausdrücken?
    • Rückwärtssuche: Hilft es, wenn ich beim gewünschten Resultat anfange? Welche Operationen können mich zu diesem Ergebnis führe führen?
    • Teile und herrsche: Lässt sich das Problem in leichter lösbare Teilprobleme zerlegen?
    • Vollständige Enumeration: Kann ich mir Lösungen verschaffen, die wenigstens einen Teil der Zielbedingungen erfüllen? Kann ich mir sämtliche Lösungen verschaffen, die diese Bedingungen erfüllen?

    Gruß

    [*] Wer hier nicht an seine Grenzen kommt, der schreibt mir bitte eine PN. Das ist nämlich steigerbar. Das weiß ich aus Erfahrung. ;)

    Wo im Universum haben wir jemals einen solchen geschlossenen Raum "beobachten" können?

    Wie wäre es, wenn du dich vorerst mit der Themodynamik beschäftigst, bevor du etwas dazu schreibst? Besonderst bevor du Urteile fällst. Die Thermodynamik kennt:

    • Offene Systeme
    • Geschlossene Systeme

    Und zahlreiche Zwischenkategorien. Ebenso wie sich die Hauptsätze auf offene System übertragen lassen. Ist recht billig, einfach nur Bilanzen bilden. Geht im übrigen schon aus Wiki hervor. Alternativ kann ich dir noch Standardwerke raussuchen. Jedenfalls ist deine Beschreibung unvereinbar mit der etablierten Thermodynamik. Viel mehr handelt es sich um einen verbreiteten Strohmann.

    Zitat

    In der Schule, Physik Leistungskurs, habe ich mich immer wieder gefragt, warum in Sachen Mechanik nicht ein Billiard-Tisch im Physikraum steht.

    Weil meist die Zeit fehlt, wissenschaftlich exakte Experimente durchzuführen. Und weil oft die Motivation fehlt. Auf Seiten der Schüler, wie auf Seiten der Lehrer. Wenn überhaupt Experimente gemacht werden, dann meist 0815-husch, husch. Meist wird erst in der Universität vernünftig in experimentelles Arbeiten eingeführt. Wo im übrigen die Lehre und die Forschung wieder näher zusammenrücken.

    Gruß

    Vielleicht mal was ganz grundsätzliches. Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte sind als solche keine juristischen Rechte. Es ist eine Absichtserklärung. Sie sind so juristisch bindend, wie sie das Gesetz einer Einzelnen Nation bindend machen. Und Gesetze wiederum sind nur so wirksam, wie für Ihre Einhaltung gesorgt wird. Aber viel Wichtiger ist: Die Menschenrechte sind für den Einzelnen Menschen als moralische/ethische Richtschnur so bedeutsam, wie er sie selbst für bedeutsam macht. Bei letzteren kann sich kein Mensch rausreden. Solange er freien Willen verfügt und keine stumpfe Marionette ist.

    Gruß

    Thx,

    Ja, interdiziplinäre Zusammenarbeit schlägt sich mehr und mehr im Handwerk nieder.Im Ingenieurwesen ist es schon etwas länger Gang und Gäbe, zumindest das vermischen von Elektrotechnik und Mechanik. Und vor allem auch Informatik, ohne die geht im Ingenieurwesen fast gar nichts mehr. Ich nehme zum Beispiel die Automatiserungstechnik. Es wird viel elektrisch automatisiert (das auch schon relativ lange), aber in den wenigsten Fällen ist das automatiserte System selbst elektrisch. Deswegen sprechen Automatiserungstechniker erstmal sehr allgemein von einem 'technischen Prozess'. Trotzdem bleibt der breite Fächerkanon bestehen und sind auch notwendig, weil die Komplexitätsgrade ins weiter steigen und von einzelnen Menschen kaum mehr zu bewältigen ist.

    Das macht Kommunikation sehr, sehr wichtig. Klare und genaue Ansagen, wie sich das eine, aufs das andere auswirkt. Nur so ist es möglich den Überblick zu behalten, ohne alles im Detail zu kennen.

    Gruß

    Hi

    Ich kenn mich mit Internetinformatik nicht so aus, inwieweit man hier vorgefertigte Bausteine verwendet und wie man eingreifen kann. Wenn es nicht zu viel Aufwand macht, wäre ein kurzes Skript cool das prüft ob im Quellcode die Anzahl der öffnenten Formatierungklammern mit den schliesenden übereinstimmt. Wenn die Anzahl nicht passt, sollte eine Fehlermeldung rausgegeben werden, statt wild zu compilieren...

    Code
    [....]Öffnente Formatierungssklammer
     [/...]Schliesende Formatierungssklammer

    Ist aber auch nicht sowichtig, wär nur komfortabel.

    Gruß

    Hallo

    Ich habe mich mal erdreistet eine kleine Einführung in die Ing-Wissenschaften zu schreiben. Ich beginne ersteinmal mit ein paar m.E. Guten Definitionen:

    Zitat von teachersparadise

    Die Ingenierwissenschaften verstehen sich als eine angewandte Wissenschaft. Selbstverständlich wird auch Grundlagenforschung betrieben, das Hauptaugenmerk liegt aber auf der praktischen Umsetzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse in Dinge, die dem Menschen direkt nützen. Die Ingenieurwissenschaften erheben nicht den Anspruch, eine exakte Wissenschaft im eigentlichen Sinne zu sein: Zu viele der Grundlagen, die bei der praktischen Anwendung von Naturwissenschaften auftreten sind in ihrer Kombination zu komplex, um exakt berechnet werden zu können. Daher versuchen die Ingenieurwissenschaften, _praktikable_ Verfahren zu finden, um die technischen Vorgänge sicher zu beherrschen. In der Regel geschieht dies dadurch, dass mathematische zu komplexe Aufgaben durch Annahmen vereinfacht werden, wobei sichergestellt wird, dass man bei den Annahmen "auf der sicheren Seite" bleibt. Zudem bemüht man sich, durch zusätzliche Sicherheitsfaktoren bei den Berechnungen Unwägbarkeiten vorzubeugen. Grundlegend gewandelt hat sich die Ingenierwissenschaft durch die Einführung der Computer. Während vorher mit Versuchen die konstruktiven Annahmen überprüft werden mussten bzw. Daten für die Konstruktion lieferten (etwa die Festigkeit eines Stahlträgers), so können heute immer mehr Versuche durch numerische Simulation am Computer ersetzt werden.

    Kurz und bündig nach Pro.Dr. Robert Funk :

    Zitat

    Bezeichnung für technische Berufe mit vorwiegend konstruktiver oder überwachender Tätigkeit.

    oder lexikalisch nach D. Schwartz der Universitätsbiblithek in Borum auf die Frage: Was ist ein Ingenieur?

    Zitat

    In Kluges etymologischem Wörterbuch der deutschen Sprache [1] findet man, daß Ingenieur von Ingenium stammt, was Scharfsinn, Begabung oder sinnreiche Erfindung bedeutet. Nach dem lateinischen Wörterbuch ist der Ingeniarius oder Ingeniator der Festungsbaumeister oder Geschützkommandant.In der Bundesrepublik Deutschland ist Ingenieur eine Berufsbezeichnung für wissenschaftliche oder auf wissenschaftlicher Grundlage ausgebildete Fachleute der Technik. Aufgabe des Ingenieurs ist es, auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Belange, technische Werke zu planen und zu konstruieren, sowie die Ausführung des Geplanten zu überwachen. Das grundlegende Ziel eines jeden Ingenieur-Prozesses ist die Herstellung von Produkten in kürzester Zeit und zu niedrigsten Kosten.Die Tätigkeit des Ingenieurs kann als ein Prozeß aufgefaßt werden, in dessen Verlauf Daten, Informationen und Wissen erworben, verarbeitet, produziert und zielgerichtet genutzt werden - die Ingenieurarbeit ist ein informationsverarbeitender Prozeß. Dies wird besonders dadurch deutlich, daß Ingenieure modernste Techniken der Datenverarbeitung benutzen.

    Last, but not least kann man sich noch Wikianschauen. Fand ich persönlich nicht so gut, weil man sich dort schon bei der Definition darüber auslässt ob es eine exakte Wissenschaft sei oder nicht, statt zu sagen, was es ist.

    Beim Ingenieurswesen liegt also der Schwerpunkt nicht darauf neues Wissen als Solches zu schaffen, sondern praktisch orientiert neue Technologien/Produkte zu schaffen. Was ist also Ingenieurwesen im weitesten Sinne? Systematisches anwenden von technischen Erkenntnissen und Methoden zur schöpferischen Tätigkeit. Diese basieren zum einen auf Wissenschaft und Theorie, wie zum anderen auf einem empirisch gewonnenen Erfahrungsschatz. Der relativ pragmatische Schwerpunkt hat auch zu Konsequenz, das auch andere Dinge im Auge behalten werden müssen. Scheinbar banale Dinger wie Kosten und Termine. Projekte, in denen etwas geschaffen werden soll, wollen auch geplant, die Kosten abgeschätzt und überwacht werden. All diese Dinge fallen ins Ingenieurswesen. Viele Technologien, Produkte, was auch immer müssen nicht nur entwickelt werden, sondern vor allem auch gefertigt. Die Fertigung ist also auch ein Punkt der immer irgendwie im Hinterkopf schwirren sollte. Man kann auf die schnell wilde Drahtgeflechte ansetzen oder eine Platine die vom Roboter problemlos bestückt werden kann.

    Was sind Ingenieurwissenschaften, wie grenzen sie sich zum Beispiel zur Grundlagenforschung und vom Handwerk ab und wie hängt wieder alles wieder miteinander zusammen? Einfach lässt sich das mit Lego erklären. Die Grundlagenforschung erforscht was es für Legosteine gibt, welche Eigenschaften sie haben und wie sie mit anderen interagieren. Der Ingenieur erstellt einen Plan, wie sich die Legosteine zu einem praktisch anwendbaren Gebilde zusammensetzen lässt und der Handwerker setzt sie dann zusammen. Beim erstellen des Bauplanes auchtet der Ing. achtet auf Zeit, Kosten, Qualität, Produktion und auch das, was eigentlich gewollt ist. Letzteres klingt banal, aber die Leute wissen nie so recht was sie wollen, wissen es jeden Tag anders, manches gar nicht und das was sie wollen auch noch für alle verständlich zu artikulieren ist wieder eine andere Geschichte.

    Die in Deutschland breitesten und bekanntesten Felder ist der Maschienenbau und die Elektrotechnik. Beides bildet ein großes wirtschaftliches Standbein in Deutschland. Aber auch in der Informatik fängt man mehr und mehr an ingenieurwissenschaftlichen Methoden anzuwenden. Weg vom wilden 'coden' hin zu einem systematischen Vorgehen. Wildes coden hat wieder und wieder zu massiven Fehlern geführt. So hat sich auch hier eine Teildisziplin entwickeln, das 'software engineering', das die Softwareentwicklung plant und strukturiert. Geprägt ist das Ingenieurwissenschaften heute durch die breiten interdisziplinären Zusammenarbeit. Nehmen wir ein modernes Auto, ein Motor elektronisch gesteuert über einen Microcontroller auf dem ein Programm geschrieben ist, das die Regelung des Motors übernimmt. Dort spiel Software, Elektrotechnik und Maschienenbau Hand in Hand. Überhaupt splitten sich die Ingenieurwissenschaften in ein unglaublich breiten Fächerkanon auf.

    Gruß

    PS: Bitte um PN bei Korrekturen und Kritik.

    Zitat von Mowgli


    Xango, du hast leider nicht verstanden, worum es mir bei diesem Vergleich geht.


    Wer nicht den Wert des Menschen schätzen weiß und meint man könnte ganze Gruppen mit solchen Vergleichen korrekt erklären, dem gehört der moralische Kompass mal geeicht.

    Ich bleibe bei den westlichen Grundwerten, die sich mit der Renaissance, Aufklärung, langsam, mühsam und über das Blut zweier Weltkriege herauskritallisiert haben, bevor ich mich widerwärtigen Ideologien wie die deiner oder von radikalen Islamisten anschließe. Im Kern nimmst du dir mit denen doch nichts. Der Unterschied zwischen Dir und ein Islamisten ist nur einer: Bei dir sind die pösen Moslems die Schädlinge und bei den Islamisten, die Kufar.

    Und ja, ich find die Kriminalistätsrate in Deutschland super. Weil sie im internationalen Vergleich so gering ist. Nein, gewiss nicht null, aber das ist Utopie.

    Ach, da war noch was. Warum ich keine Annäherung an amerikanische Verhältnisse möchte:
    http://klar-text.over-blog.com/article-26712470.html

    Gruß

    Bedienungsanleitung für das Posting:
    1) Das war eine Meinungsäußerung.
    2) Nein, das zusammensammeln von radikalen Äußerungen von Islamisten ist für mich kein Argument.

    Zitat von Illuminatus


    Doch, z.B. auf einer Flashdisk in einem Tresor, welcher eine Mikrowelle mit Akku enthält, die nach Ablauf einer gewissen Zeit automatisch losgeht und damit den Schlüssel sicher löscht


    Ich glaube du verstehst mich nicht. Statt den Schlüssel auf den Flashdisk zu ziehen, ziehst du einfach die Nachricht darauf. Es gibt zwei Möglichkeiten:

    a) Der Datenträger ist sicher verwahrt, dann kannst du auf jedwede Verschlüsselung verzichten. Da Schlüssel und Daten gleichgroß sind, macht das genau null Unterschied.

    b)
    Der Datenträger ist nicht sicher verwahrt, dann hilft dir OTP überhaupt nichts.

    Meine Methode gewährleistet praktisch die gleiche Sicherheit, wie OTP, nur ist sie weniger aufwändig. OTP bietet keinerlei Vorteile zu dieser Methode. Absolut keinen, das liegt in der Konzeption selbst:

    - Einmalige Verwendung
    - Gleiche Größe

    Und aus diesem einfachen Grunde hat sich OTP nie durchgesetzt. Denn es gibt immer eine diese viel einfachere Möglichkeit, die immer exakt genauso sicher ist wie OTP, nur viel weniger aufwändig. ;)

    Gruß[hr]

    Zitat von Illuminatus

    Und wie bewahrt man eine unverschlüsselte Datei sicher auf? Man verschlüsselt sie.


    ...und nun hast du einen Schlüssel an den Backen, für den sich haar genau das gleiche Problem stellt. Verstehst du nicht, du löst das eigentliche Problem nicht durch OTP, sondern verschiebst es nur auf den Schlüssel.

    Wenn du keine Sicherheit für die unverschlüsselten Daten gewährleisten kannst, kannst du es auch nicht für den Schlüssel. Wenn du Sicherheit für den Schlüssel gewährleisten kannst, dann kannst du per se drauf verzichten und statt den Schlüssel, einfach die Daten draufschreiben.

    Gruß

    Zitat von Illuminatus

    Da kommt es nur noch darauf an, den Schlüssel auf einem sicheren Kanal zu transferieren.


    Wieso übermittelst du nicht einfach die Nachricht auf diesen 'sicheren' Kanal? :huh:

    Zitat von laliel

    naja wenn ich einen 10GB Container habe und eine 1MB Datei ändere, möchte ich ehrlich gesagt nicht alles neu verschlüsseln.


    Vor allem ist der Schlüssel nirgendwo anständig aufzubewahren. Du musst dir erst einen zweiten, ebenfalls 10 GB Container (Schlüssel ist gleich groß) anschaffen und stets griffbereit haben. Ach und sicher aufbewahren. Nun kommt auch hier die gleiche Frage auf: Wenn du einen 10 GB Schlüssel sicher aufbewahren kannst, dann kannst du auch einen 10 GB-Datei dort aufbewahren. Wenn du die unverschlüsselte Datei nicht sicher aufbewahren kannst, dann kannst du es auch nicht mit dem Schlüssel und genau dort beist sich die Katze stets in den Schwanz. ;)

    Gruß

    Zitat von Illuminatus


    Es geht dabei nicht um die Sicherheit der Daten, denn die hängt noch von weiteren Faktoren ab, sondern um die Sicherheit der Verschlüsselung.


    Sorry, ich dachte es ging auch um praktische Unknackbarkeit, nicht nur um theoretische. Gegenüber Bruthforce ist man beim verschlüsseln immer im Vorteil, auch gegenüber den besten Supercomputer, eingeschlossen Cloudcomputing. Das hat einen simplen Grund: Die Zahl der möglichen Kombinationen nimmt mit jeder Ziffer in so hohen Maß zu, das man sich praktisch gegen jeden Bruthforceangriff schützen kann. Dabei ist nichts weiter zu tun, als ein paar Zeichen im Schlüssel hinzuzufügen. Der dann wirklich so dämlich ist, dann noch auf Brut Force zu setzen müsste entsprechend im gleichem Maße die Hardware aufpeppen. Du fügst nur zwei Zeichen mehr in den Schlüssel ein und der Angreifer muss sich exemplarisch fast 4000 neue weitere Server einspannen um den Schlüssel in gleicher Zeit zu knacken. Um mal beim Cloudcomputing zu bleiben. 6-Stellig auf 8 Stellig, mit Groß/Kleinschreibung und Zahlen. Von 6 auf 10 stellig: 14.672.952 mal mehr Server, um in der gleichen Knackzeit des Sechsteligen Schlüssels zu bleiben.

    Damit sind die Rollen klar verteilt: Gegenüber Bruthforceangriffen ist derjenige der verschlüsselt immer im Vorteil. Dagegen helfen weder Supercomputer, noch Serververbände.

    Hier wirds exemplarisch vorgerechnet:
    http://www.1pw.de/brute-force.html

    Aber unter knacken verstehe ich: Du verschlüsselst eine Nachricht, versendest sie und ein Hacker knackt den Schlüssel und ein Hacker kann sie lesen. Wie er das macht spielt keine Rolle. Du kannst gerne offen deine Spielregeln mitsenden. Bitte verwende nur rein krypthographische Methoden. Du kannst die aber sicher sein, ein guter Hacker hält sich schlicht nicht an deine Spielregeln. Damit bleibt deine theoretisch unknackbare Verschlüsselung praktisch knackbar.

    Für einen Schlüsseldiebstahl muss ein guter Hacker keinen persönlichen Kontakt, wie bei gewöhnlichen Schlüsseln haben. Nichts der gleichen. Er muss sich 'nur' in deinen PC einhacken. Dagegen hilft auch deine theoretische Verschlüsselung nicht und ein Hacker der kein absoluter Diletant ist, wird dich auch so angreifen und so deine Verschlüsselungen knacken.

    Spielen wir aufs volle Spektrum der Möglichkeiten an Verschlüsselungen zu knacken, wird die eigentliche Verschlüsselung fast zweitrangig. Denn die knackt man cleverer Weise nicht mit rein krythoraphischen Mitteln, einfach weil es praktisch viel effizientere und resourcenschonder ist den Schlüssel zu stehlen. :P

    Gruß

    Zitat von vlad_


    Tatsächlich lässt sich das One-Time-Pad überhaupt nicht knacken.


    Doch. Es ist nichts weiter, wie ein nahezu absolut sicheres Haustürschloss. In der Informatik gibt es eine Reihe praktisch unknackbarer Verschlüssungsverfahren.

    Aber auch wenn man die Tür nicht aufbrechen/knacken kann, kommt trotzdem unerlaubt rein: Schlüssel ausleihen und kopieren. Digitale Schlüssel sind praktischer Weise sogar mit sehr viel weniger Aufwand zu kopieren, als echte Haustürschlüssel. Und auch sehr viel unauffälliger auszuleihen. :P

    ....was fehlt also: Der Ausleih und Kopierschutz. Und nun gehts wieder von vorne los...

    ...was lernen wir daraus: Es gibt keine absolute Sicherheit. Alles eine Frage des Aufwandes. Und eine Frage, für was wieviel Aufwand wert ist. Um an Daten unerlaubt zu gelangen oder um Daten zu verschlüsseln.

    Gruß

    Die Bibel ist eine Ansammlung von Legenden vermischt mit Geschichte. Lagerfeuergeschichten, über eine lange Zeit hinweg. Sie wurde nicht 'gemacht', sondern ist entstanden im laufe der Menschheitsgeschichte. Das AT ist lange bevor es die Bibel gab, das Fundament der Juden gewesen. Dannach kam das NT, step by step. Sie ist kein homogenes Werk. Man muss sie nur lesen, dann sieht man das sie auch keine homogene Geschichte erzählt. Ja, nicht mal kategorische monotheistische. Stichwort: Kemosch, Astarte und nicht zu vergessen Baal. Baal ist sehr interessant, der in unterschiedlichen Rollen auftaucht.

    Gruß

    Zitat von Andros


    Larah, du weißt nicht das die Wissenschaft auf Annahmen basiert?


    Wissenschaft basiert auf der Annahme, dass Ihre Annahmen falsch sein können. Deswegen ist notwendig das, die Annahmen prinzipiell empirisch als falsch heraus stellen können. Tun sie das nicht, dann gelten die Annahmen als unwissenschaftlich. Das ist ein wesentlicher methodischer Unterschied zur Religion. Umberto Eco formuliert es wie folgt:

    "Die Untersuchung muß jene Angaben enthalten, die es ermöglichen nachzuprüfen, ob ihre Hypothesen falsch oder richtig sind, sie muß also die Angaben enthalten, die es ermöglichen, die Auseinandersetzung in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit fortzusetzen."
    Mehr dazu gibt es hier.

    Zitat

    Letztendlich ist doch Wissenschaft nichts anderes als ein Zusammentragen von Erkenntnissen und Erfahrungen und die Suche nach Neuem.


    Das ist Daten sammeln. Bestandteil der Wissenschaft, aber nicht alles. Diese Daten werden müssen dann mit einem konsitenten, theoretischen Konstrukt erklärt werden.

    Der simpelste ist das Beispiel der Gravitation. Das Körper wieder zu Boden fallen ist eine triviale Beobachtung und schon lange bekannt. Die Leistung Newtons war es, ein Gesetz zu formulieren, die das fallen der Körper präzise determiniert. Das Gravitationsgesetz. Nun wird einfach ad Hoc angenommen, dass dieses Gesetz Gesetz immer und überall gilt. Naturgesetze / naturwissenschaftliche Theorien müssen dabei obiges Kriterium erfüllen.

    Die Annahme wird fallen gelassen, sobald es ein besseres Gesetz gibt, das mehr erklärt.

    Gruß

    Hübscher Beitrag

    Mag nur eine Kleinigkeit anfügen: Der pH-Wert folgt einer logarithmischen Skala zur Basis zehn, was intuitiv gewöhnungsbedürftig und leicht zu groben Verschätzungen führt, da wir lineare Maßstäbe gewohnt sind (z.B. Meter).

    Zwischen zwei ganzzahligen Werten liegt im linearen Maßstab die dazugehörige Zehnerpotenz. Beispiel: Zwischen ph Wert 1 und 3 (Abstand 2) liegt dann in einem linearen Maßstab der Abstand von 100 = 10^2 für die Konzentration, der von Dir bereits erwähnten Ionen. Es tut sich also wirklich so einiges im Ionenhaushalt des Körpers im Laufe des Tages. Die Ionenkonzentrationen werden teilweise um das vierfache größer/ kleiner, was bei den logarithmischen Skala des pH-Wertes erstmal viel weniger errscheint:

    Zitat von Abraxas

    Merke: Gesunde Werte sind

    * morgens zwischen pH 6,2 - 6,8
    * abends zwischen pH 6,8 - 7,4

    Gruß

    Zitat von EquinoX


    Die Position des bisher unbeachteten Königs war gefährdet. Ist doch eigentlich glasklar, oder nicht ?


    Redest du nur über Phantasiekonstrukte oder hat deine Analogie auch ein reales Gegenstück? Ich fragte nach Letzterem. Wer war der König, der wodurch in seiner Position gefährdet war und warum wird er durch die Steuerdaten-CD gerettet?

    Gruß

    Zitat von EquinoX

    [...]Eine wirklich clevere Strategie, [...]


    Eine clevere Strategie ist es, die die eigentlich gegen einen sind, dazu zu bringen das Gefecht für einen auszutragen und glauben zu lassen, man kämpfe eigentlich gegen Sie.

    Zitat

    [...]matt-gefährdenden Affäre[...]


    Welche Position war denn gefährdet?

    Gruß

    Zitat von PaleRo


    Leider habe die Definitionen von Straftaten absolut nix mit der Arbeitsgrundlage der Polizei zu tun. Für diese Herren gelten die Bundespolizeigesetze und die Länderpolizeigesetze.

    In diesen Gesetzen sind die wohl üblichsten, vermeindlichen Gesetzesbrüche der Polizei geregelt.


    Jupp

    ...und auch die Strafprozessordnung... Aber gut, sei es drum. Mal ein paar News. Das hier richtig dicke Fische aufgescheucht worden sind kann man daran erkennen, welche Geschütze nun aufgefahren werden:

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/901/503128/text/

    Klar, klar. Es ging nur um ein paar Bauernopfer. Scheinen ganz schön einflussreiche Bauern zu sein. :P

    Gruß