Beiträge von Phasenverschobener

    Was die weiteren Versuche von Argumentum ad personam angeht, darauf werde ich jetzt das letzte Mal antworten. Von mir aus bin ich Mitglied von Alpha Centauri, von mir aus bin ich ein Illuminati, ein Kommunistischer Verschwörer, ein Industrieller Verschwörer, Mitglied eine christlichen/jüdischen/islamischen/(Religion könnt ihr euch aussuchen) Verschwörung oder ein Lohnschreiber für Amerika/Frankreich/ Deutschland (sucht es euch aus). Es ist vollkommen egal, sucht euch was aus oder erfindet was eigenes, es berührt mich in keiner Weise, weil es für euch sowieso keine Rolle spielt, was ich sage, selbst wenn ich sage ich bin nicht Imperator oder sonst irgendwas. Genauso wenig, werde ich antworten, wenn jemand auf die saublöde Frage kommt, welche Nationalität ich habe, welche Haarfarbe ich habe oder welche Klamotten ich trage. (Die letzten Dinger wurde ich schon gefragt) Ich bleibe da ganz bei Schopenhauer, entweder ihr habt stichhaltige Argumente oder ihr habt eben keine und müsst auf Argumentum ad personam zurückgreifen. Entweder Inhaltsdiskussion, alles andere ist mir zu kindisch.
    So zurück zum Thema.

    Erst einmal muß dadurch die wissenschaftliche Meinungsfreiheit "des Großteils aller Forscher" nicht auf Eis gelegt werden, wie kommst Du denn darauf?!

    Ganz einfach, du hast es klipp und klar gesagt, dass die wissenschaftliche Meinungsfreiheit für den Staat nicht gilt und die meisten Forscher gehören zum Staat. Gleiches für die Lehre. Es geht nicht darum eine Meinung nur für sich zu haben, sondern sie auch so frei äußern zu dürfen und auch lehren zu dürfen, wie man es selbst für richtig hält. Entweder man darf lehren was man will oder eben nicht und man bekommt etwas aufgezwungen, sei es GOM. Muss ich dich wirklich noch die Stelle wiederholt zitieren?

    Die wissenschaftliche Freiheit ist aber im Grundgesetz Art. 5 § 3 nicht nur für die Wissenschaftler definiert und garantiert worden, die die Relativitätstheorie für gültig und richtig halten, sondern natürlich auch für diejenige, die die Relativitätstheorie für ungültig und falsch halten und andere Modelle vertreten.

    Niemand hindert die Kritiker daran, sie dürfen ihre Bücher drucken, ihre Meinung frei äußeren, im Internet zu HPs zu betreiben und von mir aus lehren, sofern es Kritiker gibt, die an einer Universität unterrichten. Ich habe noch nie von einem Fall gehört, das eine Bewerbung auf einen Lehrstuhl daran gescheitert sein, dass er ein Kritiker der Relativitätstheorie sei. Allerdings dürfen andere nicht aufgezwungen bekommen, mittels Repressalien oder wie auch immer du dir das vorstellst, Modelle zu lehren, die man selbst für falsch hält.

    Es ist hier also überhaupt nicht angemessen und wissenschaftlich kategorisch zu behaupten, diese Modelle seien schon längst überholt.
    Ich halte es für angemessen und es mein Recht, diese Meinung frei zu äußern, genauso wie es mein Recht ist, diese Meinung zu lehren und das gilt nicht nur für mich. Ich muss nichts lehren, das ich für Unsinn halte. Wie ich zu dieser Meinung komme ist nachlesbar in den Vorgängerthreads nachzulesen, in dem ich festgestellt habe, das es den "Kritikern" offensichtlich nicht mal annähernd eine Ahnung von Physik haben, geschweige denn der dazugehörigen Mathematik.

    Auch die Streitereien über die Meßergebnisse und die Interpretationen des berühmten Experiments von Michelson-Morley (siehe oben) sind immer noch aktuell. Immer noch fordern Kritiker der Relativitätstheorie eine Wiederholung mit Teilnahme von Kritikern an die Messversuche (der Vorwurf von möglichen Datenmanipulationen bei wichtigen Experimenten grasiert nämlich schon lange, zum Beispiel für das Hafele/Keating Experiment von 1972 und für die Sonnenfinsternis-Beobachtung von 1919).

    Und was soll man tun? Soll man die Kritiker fesseln und knebeln und vor so ein Experiment zwingen? Wer hindert den die Kritiker daran meinetwegen an einem Interferometerversuch nach Michelson Morley teilzunehmen? Wenn die Kritiker das nicht tun, dann kann man es ihnen auch nicht aufzwingen. Das ist dann aber auch nicht Schuld von irgendwelchen Relativistischen sondern volle Eigenverantwortung der Kritiker.

    Gruß

    ob ihrs glaubt oder nicht aber ich bin mal nem schwarzen neo-nazi persönlich begegnet (is scho ne ganze ecke her) der gesagt hat: (Zitat) "Ich hasse meine Hautfarbe" - fand ich ziemlich krass dass ein mensch so über sich selber denken und reden kann...

    Och, das glaub ich dir sehr gerne. Immerhin noch interessant, das er weiß, das in der Lehre der Nationalsozialisten schwarze nicht gerade gern gesehen waren. Mich wundert eigentlich nur, das er es erkannt hat, die die ich kenn blenden sowas einfach aus, aber was ist daran verwunderlich? Weil es keinen Sinn ergibt? Genau so gibt es in Russland radikale, die in SS-Uniformen rumrennen und auch Israeliten. Der Kult um den Nationalsozialismus besteht (in allerlei Variationen, Abwandlungen und Ableger) und bestand niemals, weil irgendetwas Sinn ergab oder gar logisch wäre.
    Genauso wie es Sinn ergibt jemanden zu bejubeln, der einen gerade ins Gesicht sagt, das er dafür sorgen wird, das er niemals mehr frei sein wird in seinem Leben..

    Gruß

    Bist Du der User IMPERATOR82 aus Politikforum.de, der auch nachhaltig in meinen Threads auftaucht, bei den gleichen Thematiken, und dasselbe Avatar-Bild wie Du benutzt - oder ist es ein Zufall?


    Hatten wir eine ähnliche Frage nicht schon einmal?! Dieses Bild ist sehr häufig und wird als synonym gegen alle möglichen rechtsradikalen Bewegungen benutzt. Wenn sich jemand den Schuh anzieht, dann ist das nicht mein Problem. Zurück zur Frage, es bleibt beim selben Dilemma wie beim letzten mal. Eine Antwort wäre nicht nachprüfbar, da ich anonym bin und der Imperator sicher auch und aus deiner Sicht könnte ich jeder Zeit lügen. Aber ich denke die Frage kann ich diesmal trotzdem zufrieden stellend beantworten. Wenn ich seine Beiträge so lese, dann fällt auf, dass er fast nur ein paar Zeilen schreibt und irgendwelche Fragen stellt. Ich hab mir jetzt nur die letzten Beiträge angeschaut, aber wirklich mein Stil ist das nun wirklich nicht. Du kennst ihn ja offensichtlich schon länger, von daher kannst du deine Frage am besten selbst beantworten, sieht nicht so aus, als wenn da irgendwo mal ein Beitrag kommt, der aus einen ordentlichen Text besteht.

    Gruß

    der allerdings eine Äthervorstellung vertrat und auch die Relativitätstheorie als Monstrum bezeichnet hat?

    Sicher? Kann ich mir schwerlich vorstellen, das Michelson in eine solche Artikulation verfällt, das würde ihn ja selbst disqualifizieren. Ich weiß lediglich, das viele Physiker der damaligen Zeit die Allgemeine Relativitätstheorie als mathematisches Monstrum nannten, im Sinne sehr schwer zu verstehen bzw. zu rechnen. Besonderst im Kontext, das vielen das einfach zu kompliziert war, nicht aber als abwertende Bezeichnung. Richtig ist meines Wissens, das Michelson bis zu seinem Lebensente eine Äthervorstellung vertrat, die er mit metaphysischen Eigenschaften ausstattete, damit sie im Einklang zu seinen eigenen Messung stehen.


    "[font=Times New Roman][font=Times New Roman][font=Times New Roman][/font][/font][/font][font=Times New Roman][font=Times New Roman][font=Times New Roman][size=12]off-topic, was Du über die Richtigkeit des gebrachten Einwandes im Buch von Max Born im Anhang 17 zitiert von Dr. Markus Pössel in einer privaten Korrespondenz mit Christoph von Mettenheim meinst, oder?[/size][/font][/font][/font][font=Times New Roman][font=Times New Roman][font=Times New Roman][size=12]"

    [/size][/font][/font][/font][font=Times New Roman][font=Times New Roman][font=Times New Roman][size=12]Sicher, da[/size][/font][/font][/font][font=Times New Roman][font=Times New Roman][font=Times New Roman][size=12]s[/size][/font][/font][/font][font=Times New Roman][font=Times New Roman][font=Times New Roman][size=12] will i[/size][/font][/font][/font][font=Times New Roman][font=Times New Roman][font=Times New Roman][size=12]ch ja gar nicht thematisieren, sollte Bedarf bestehen, dann in einem extra Thread. Thematisieren wollte ich, das wenn ein kritiker eine korespondenz Anfangen möchte, sich an gewisse Regeln der Höflichkeit zu halten hat. lWenn er das nicht tut, dann braucht er sich auch nicht zu wundern, das der Diskussionspartner keine Lust mehr hat und die Korrespondenz abbricht. Das hat aber nichts mit Unterdrückung zu tun, sondern ist eine ganz normale Folge aus den Verhalten von Herrn Mettenheim. Darauf hin hast du behauptet, das Herr Mettenheim lediglich reagiert hätte auf eine Mail, die Herr Pössel noch gar nicht geschrieben hat![/size][/font][/font][/font] :?:
    Ebenso hast du behauptet, das es unwissenschaftlich wäre, das wenn eine Rechnung schon vorhanden ist, einfach darauf verweist. Das ist aber ebenfalls völliger Humbug, das wird in jeder Facharbeit so gemacht. Inhaltlich möchte ich gar nichts dazu thematisieren.

    Ein Michelson Jahr für die damalige Äthervorstellung wäre ja ziemlich hirnrissig, sie wird in der heutigen Physik gar nicht mehr berücksichtigt, weil sie schon längst überholt ist. Die Relativitätstheorie und die Quantenmechanik sind die Grundlage dessen, was man heute "moderne Physik" nennt. Insofern ist ein Einstein Jahr schon logisch... Das ist aber ein Entwicklung die ihre Forschergruppe völlig verschlafen hat, zeitlich liegt sie in etwa 100 Jahre zurück. Dirac oder Quantenchromdynamik sucht man vergebens. Insofern müsstest du dich selbst mal "meinungsneutral" schlau machen, allerdings glaube ich nicht, das du das jemals machen wirst. Auch für andere Persönlichkeiten gibt es offizielle Ehrungen, alles andere fand im Rahmen von "Wissenschaft im Dialog" statt.

    Um mal konstruktiv zu werden, nehmen wir doch mal an, deine Forderungen müssten erfüllt werden und Unis kämen dem nach und wären gesetzlich gezwungen alle möglichen Kritiken mit in ihre Vorlesungen mit einzubauen und die wissenschaftliche Meinungsfreiheit wird für den Großteil aller Forscher auf Eis gelegt. Ebenso so, wie die Freiheit der Lehre. Da fast alle Lehrstühle ebenfalls staatlich sind, dürften in deine Konsequenz die Freiheit der Lehre für die meisten Profs ebenfalls außer Kraft treten. Alle sind gezwungen, jede x-beliebige Kritik mit auf zu nehmen in ihre jeweilige Lehre.

    Zusätzlich möchte ich mal den Kategorischen Imperativ zu Grunde legen. Wenn das für GOM gelten soll, wie du es hier haben möchtest, so müßte dies dann auch in der Form für alle anderen Theorien, sei es die Welt ist rund gelten. Jeder Lehrbetrieb wird damit faktisch völlig unmöglich gemacht, weil zu jeden Modell sicher 100 kritische Meinungen gibt. Selbst zur "Die Welt ist rund" gibt es heute noch Kritiker.


    Endergebniss wäre, das faktisch gar keine effektive Lehre mehr möglich wäre. Man muss sich mit allem auseinandersetzen und das ist so ungeheuer viel, das es unmöglich zu bewältigen wäre, selbst wenn man ein ganzes Menschenleben Zeit hätte.

    mfg

    Der unsägliche Dr. Markus Pössel dagegen, der seinen Gesprächspartner lediglich auf die Lektüre von Schulliteratur verweise mit der Empfehlung, Nachhilfeunterricht bei Studenten zu nehmen (die sowieso auch nie etwas von einer Kritik der Relativitätstheorie im Unterricht und im Studium gehört und sich damit auch nie auseinandergesetzt haben) kann man in der Tat weder wissenschaftliches Niveau noch ernsthafte Diskussionsbereitschaft zusprechen, da muß man Christoph von Mettenheim schon Recht geben.

    Da der gebrachte Einwand im Buch von Max Born im Anhang 17 expliziet geklärt wird, warum sollte Herr Pössel nicht darauf verweisen? Das ist in jeden Wissenschaftlichen Disput und auch in jeder Facharbeit üblich, das man etwas, das schon da ist, nicht widerholen muss sondern einen Verweis auf die ensprechende Literatur bzw. Arbeiten macht. Das mit dem Studenten verwechselt du chronologisch. Das kam erst nach Mettenheims entsprechenden Äußerungen. Ebenfalls aus der Korrespondenz ersichtlich.

    Herr Mettenheims Äuserung war in der Mail von 25. 10. 2005.
    Die Reaktion mit dem Studenten kam am: 20. 11. 2005

    Ich halte es für unglaubwürdig das Herr Mettenheim die entsprechende Äußerung vom 20. 11. 2005 bereits am 25. 10. 2005 bekannt war. Ansonsten gibt es ein gute alte Volksweisheit: Wie man in den Wald ruft, so hallt es zurück. Zu den anderen Einwänden deinerseits noch mal ein kleiner Auszug aus der Korrespondenz:
    "Ich möchte Sie noch einmal darauf hinweisen, dass das Gästebuch ein Angebot an unsere Besucher ist einen "Kommentar" zum Einsteinjahr 2005 abzugeben. Dieser kann positiv wie negativ sein und wird nicht gelöscht. Es kann dem Anspruch, gleichzeitig ein Forum für tiefgehende wissenschaftliche Fragestellungen zu bieten, leider nicht gerecht werden."

    Anbei würde ich gerne mal zu den kategorischen Imperativ bezüglich der Thematik zurückkommen... Ich finde nämlich nicht, das man alle Mögliche Kritik aufnehmen muss in einer Vorlesung oder gar in der Schule, weil das den Lernbetrieb völlig unmöglich machen würde. Wie gesagt, zu jeden naturwissenschaftlichen Modell gibt es hundertfach Kritik, selbst zu ganz trivialen Theorien... Auch gerade "weil" eine naturwissenschaftliche Theorie keinen Anspruch auf absolute Wahrheit hat.


    Gruß

    Hallo Jocelyne

    Ich bin deinen Links inzwischen ausführlich nachgegangen. Dort ersieht man jedoch, dass Christoph von Mettenheim Antwort erhalten hat.

    hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Einträge in unserem Gästebuches auf http://www.einsteinjahr.de herausgenommen wurden. Damit wollen wir die Bedeutung Ihres wissenschaftlichen Diskurses auf keinen Fall schmälern. Im Gegenteil, wir haben unseren Partner, das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, hinzugezogen, um Ihre Argumente von Experten prüfen zu lassen und Ihrer Fragestellung genau nachzugehen. Sobald uns eine Stellungnahme vorliegt, werden wir sie Ihnen persönlich zukommen lassen.

    Das Gästebuch des Einsteinjahres ist leider nicht als Forum konzipiert und kann komplexen und sehr tiefgehenden physikalischen Fragestellungen, wie den Ihren, nicht gerecht werden. Ich möchte Sie deshalb um Verständnis bitten und in ähnlich wissenschaftlichen Fragen an das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik verweisen.

    Darauf musste er sich einen wissenschaftlichen Diskurs mit Dr. Markus Pössel stellen des Max Planck Instituts stellen.

    Endergebnis von Herr Pössel:
    aus meiner Sicht ist es gerade andersherum: Hinter unseren Diskussionsschwierigkeiten scheinen mir Ihre diversen (und zum Teil ja recht elementaren) Missverstaendnisse zum Thema Spezielle Relativitaetstheorie zu stecken. Ich habe versucht, geduldig auf Ihre Fragen einzugehen, aber wenn der Lohn dafuer letztendlich in beleidigenden Aussagen besteht (Stichwort "Diskussion auf wissenschaftlichem Niveau"), sehe ich endgueltig keinen Sinn mehr darin, die Korrespondenz fortzufuehren.

    Herr Mettenheim schließt mit:
    Ich selbst kann in den Äußerungen von Herrn Dr. Pössel weder wissenschaftliches Niveau noch ernsthafte Diskussionsbereitschaft erkennen. Ich bin also der Ansicht, daß die Zusage, die das Ministerium mir im Schreiben vom 7. 6. 2005 (Dokument Nr. 1) gegeben hat, um die einseitige Beseitigung der Einträge auf der Einsteinjahr-Seite zu rechtfertigen, bisher nicht eingehalten wurde.

    Mich würde interessieren, ob diese Beurteilung von anderen Lesern geteilt wird oder ob sie persönlicher Voreingenommenheit entspringt.

    Dazu kann ich nur sagen, dass beleidigende Äußerungen in einem wissenschaftlichen Diskurs nichts zu suchen haben. Das ist meiner Ansicht auch völlig unabhängig von der Thematik, das Herr Mettenheim das nicht einleuchtet ist mir völlig unverständlich. Da verweise ich auf mein Schopenhauer Zitat im vorhergehenden Posting. Die vollständige Korrespondenz ist hier nachzulesen.

    Bezug ist diese Arbeit , die ich bei Bedarf in einem seperierten Thread diskutieren werde.

    Gruß

    Die Kartoffelerde oder ein Ellipsoid oder doch lieber eine Scheibe? Darum geht es mir nicht, von mir aus ein Tetraeder oder ein hohle Welt, vollkommen egal. Aber keine der Thesen selbst wollte ich thematisieren, sondern in einem explizit erwähnten Kontext zur hier Thematisierten Forderung.

    Zu Hausrecht und Meinungsfreiheit: Das Hausrecht gilt natürlich nur in dem Haus, dem es auch gehört. In fremden Häusern sollte es nicht gelten und genau dies war hier gegeben. Die besagte HP ist nicht das Haus von Jocelyne, um metaphorisch zu bleiben und Jocelyne selbst macht eifrig in ihrem Haus vom Hausrecht gebrauch. Das möchte ich hier aber auch nicht weiter kritisieren, denn auch das ist ihr gutes Recht. Wie gesagt, Hausrecht.
    Ausnahme in der freien Meinungsäußerung bildet Absatz (2) von Artikel 5, den auch erwähnt habe und in keiner Weise bestritten habe. Wo ist dein Problem bezüglich der Thematik. Die wird doch gar nicht davon tangiert.

    Wenn du Jocelynes Beiträge lesen würdest, dann würdest du auch erkennen, dass sie sich auf das geltende Recht beruft und dieses nicht in Frage stellt, auch nicht Absatz 2 von Artikel 5, sowie der ganze Rattenschwanz an Einzelreglungen, der sich da anschließt bzw. darauf beruft. Insofern nehme ich die Deduktion als Basis meiner Argumentationsstruktur. Jocelyne möge mich korrigieren, wenn ich diesbezüglich etwas Falsches sage.

    Ansonsten, deine weiteren Anspielungen auf meinen Avartar und meiner Sig, sind mir salopp gesagt zu kindisch um darauf weiter eingehen zu wollen, genauso wie dein Versuch des Einbringens von Argumentum ad Personam im Sinne von Lohnschreiber. Da zitiere ich doch immer wieder gern Schopenhauer :

    Wenn man merkt, daß der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persönlich, beleidigend, grob. Das Persönlichwerden besteht darin, daß man von dem Gegenstand des Streites (weil man da verlornes Spiel hat) abgeht auf den Streitenden und seine Person irgend wie angreift: man könnte es nennen argumentum ad personam, zum Unterschied vom argumentum ad hominem: dieses geht vom rein objektiven Gegenstand ab, um sich an das zu halten, was der Gegner darüber gesagt oder zugegeben hat.

    Wenn dir was Besseres einfällt, dann meld dich wieder. Vorschlag wäre zum Beispiel Titel und Autor eines zensierten Werkes, das die Relativitätstheorie behandelt. Das wäre dann mal eine Behauptung, die ohne weiteres nachprüfbar wäre.

    Gruß

    Das muss nicht ein Gericht für den Staat tun. Der Staat hat seine Pflichten im Rahmen der Bestimmungen des Grundgesetzes selbst zu erfüllen.

    Das heißt, der Staat soll die Meinung der Profs vorschreiben.
    Aber wie soll es bei Studenten aussehen, sollen die dann auch neuerdings spezielle Bücher aufgezwungen bekommen? Von mir aus vom Staat, nicht von einem Gericht.

    Ich gebe mal einen Einwand:Wenn die wissenschaftliche Meinungsfreiheit für den Großteil aller Forscher nicht gelten soll, welchen Wert hat sie dann. Gerade die direkt betroffenen Berufsgruppen dürfen sich nicht darauf berufen, findest du das nicht widersinnig?

    Zusätzlich möchte ich mal den Kategorischen Imperativ zu Grunde legen. Wenn das für GOM gelten soll, wie du es hier haben möchtest, so müßte dies dann auch in der Form für alle anderen Theorien, sei es die Welt ist rund gelten. Jeder Lehrbetrieb wird damit faktisch völlig unmöglich gemacht, weil zu jeden Modell sicher 100 kritische Meinungen gibt. Selbst zur "Die Welt ist rund" gibt es heute noch Kritiker.

    Gruß

    Du musst bedenken, dass der Staat kein Bürger wie jeder andere ist, auch in Deutschland nicht.
    [...]
    [size=10][font='Arial']Der Staat als juristische Person hat gesetzlich selbst keinen Anspruch auf eine eigene wissenschaftliche Meinungsfreiheit.[/font][/size]

    Wer soll deiner Meinung nach bestimmen, welche Meinung den Professoren an den Universitäten aufgezwungen wird? Ein Gericht? Zum anderen sind ein Großteil aller Forscher verbeamtet, gehören also dem Staat an und die sollen keinen Anspruch auf wissenschaftliche Meinungsfreiheit haben? Im Klartext, ein Großteil aller Forscher, sollen deiner Meinung nach, keinen Anspruch auf [size=10][font='Arial']wissenschaftliche Meinungsfreiheit haben? [/font][/size]Sollen Studenten kritische Bücher auch gerichtlich aufgezwungen werden? Momentan ist es wie gesagt so, das es keine festen Lehrbücher gibt, sondern das der Student die Hintergrundinformationen selbst einholen muss.

    Gruß

    Antwort:
    wenn ich sowas lese, faellt mir ein ei aus der Hose!
    sach ma junge wo laesst du denken ?
    Ich kann dir anhand von eigenen erlebnissen VERSICHERN, dass es nicht so ist.
    (und ich habe sogar einen Vermerk aufs Hausrecht und wen ich diesbezueglich auf der Seite NICHT haben will....)

    Ließ bitte einfach den Kontext, dann erledigt dein Beitrag, zum anderen deuten die Anführungszeichen an, das dies nicht wörtlich zu nehmen ist, in diesem Fall metaphorisch. Wenn ich beispielsweise ein Gästebuch betreibe, kann ich schreiben lassen wen ich will. Ebenso in einem Forum, das nennt man Hausrecht. Dem Eigentümer Der Staat bildet sicher eine Ausnahme und darf zur Strafverfolgung das Hausrecht brechen, wenn spezielle Voraussetzungen (Die gesetzlich geregelt sind) erfüllt sind.

    Zitat

    das steht zwar irgentwo, wird aber nicht so gehandhabt. Bsp gibt es genug.
    willst du aber bestimmt nicht sehen und anerkennen sonst wuerdest du nicht so einen Unsinn schreiben.

    Auch hier: Kontext lesen.
    [size=10][font='Verdana'][color=black]"(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre."
    [/color][/font][/size]

    [size=10][font='Verdana'][color=black]Ist mir wohl bekannt und keines der Einschränkungen trifft zu. Würdest du mir bitte mal ein Werk zeigen, das:[/color][/font][/size]
    [size=10][font='Verdana'][color=black]a) [/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Die Relativitätstheorie kritisch behandelt.[/color][/font][/size]
    b) [size=10][font='Verdana'][color=black]Zensiert wurde in den physikalischen Inhalten.
    [/color][/font][/size]


    [size=10][font='Verdana'][color=black]Ich bin ganz hellhörig.
    [/color][/font][/size]

    Gruß

    PS: Mein Avatar steht nicht zur Debatte und auch das Hakenkreuz muss man im Kontext betrachten, wie du auch meine Beiträge im Kontext zu zu dem worauf ich antworte lesen solltest. In diesem Kontext ist das Hakenkreuz nämlich nicht verboten.

    Hallo Tempelritter

    Klasse Eröffnungsposting. :)

    Noch eine kleine Ergänzung, zu Wiki. Meiner Meinung nach ist Wiki eine tolle Sache, natürlich sind die von dir genannten Probleme bei Wiki vorhanden. Als vorläufige Orientierung ist Wiki richtig gut, wobei ich finde, das man sich niemals direkt auf Wiki beziehen sollte oder gar als Grundlage für einen Meinungsbildungsprozess benutzen sollte. Die Quellenangaben und Belege in den jeweiligen Artikeln sollte man besondere Beachtung schenken. Sind die Artikel ausreichend belegt? Wenn nein, kann man den Artikel eh vergessen, wenn ja, sollte man den Belegen nachgehen und sich dann darauf beziehen.

    Gruß

    Hallo Jocelyne

    Erst einmal vorweg: Ich bitte dich diesmal von gleich von Beginn an, keinerlei meiner Postings o.ä. in andere Foren zu kopieren und dort zur Diskussion zu stellen. Es letzte Mal hat sich gezeigt, das diese im Sinn so entstellt hast, dass diese nicht meiner Meinung entsprachen, in andere Foren kopiert hast. Ich bitte dich, das zu respektieren. Ich habe ganz einfach kein Bock, mich in 101 Foren zu registrieren und dort das nachträglich richtig zu stellen.

    Dann fange ich mal an:

    Zu 1.) Also in den Lehrbüchern, die ich kenne, wird i.d. Regel die klassischen Modelle kurz vorgeführt und die experimentellen Untersuchungen angeführt. Das Michelson Morley Experiment, dass das alternative Modell der Ätherdrift untersucht ist wohl das bekannteste Beispiel. Würdest du mal ein konkretes Beispiel nennen? Buch und ISBN? Ansonsten muss ich darauf aufmerksam machen, dass in Deutschland die Meinungsfreiheit fest verankert ist. In Büchern darf man rein schreiben was man will und darf nicht von Staat gezwungen werden, etwas Bestimmtes zu schreiben. Wenn ich ein Buch schreibe, kann ich auf die Einführung über die alternativen Modelle auch verzichten und die Relativitätstheorie als gesichertes Wissen darstellen. Keiner darf mir reinreden, was in meinem Büchern drin stehen muss. Warum soll das Bundesministerium für Bildung und Forschung dieses Grundrecht eines jeden Autors außer Kraft setzen dürfen?

    Gleiches gilt in der Lehre an den Universitäten. Jeder Professor an den Universitäten legt selbst den Lehrstoff fest, das ist nicht wie an der Schule. Wer studiert hat, weiß das sehr genau. So ist mein Mathematikprof Forscher auf den Gebiet der Zahlentheorie. Obwohl das für mein Studium ziemlich unwichtig ist, lässt er sehr viel von seinem Forschungsgebiet mit einfließen. An anderen Universitäten ist das wieder anders. Mein Physikprof schwärmt von Kathrin und der Infoprof lässt keinen Augenblick unversucht, uns an Hand von Beispielen zu zeigen, das ein Programm geschrieben wird und nicht gezeichnet. (Bezieht sich auf eine Recht gängige Lehrmethode, dass man Algorithmen gerne als Zeichnung darstellt) Jeden Professor steht es frei zu lehren.

    Was Förderung angeht: Wer Forschungsgelder haben möchte, der muss einen entsprechenden Antrag stellen. GOM hat, nach dem Überblick den ich habe, nicht einen einzigsten gestellt. Korrigier mich, wenn ich hier was Falsches sage. Wenn ihre Forschergruppe dazu nicht fähig ist, dann ist für diese Unfähigkeit nicht irgendwer verantwortlich, sondern nur GOM selbst. Übrigens ist es momentan gar nicht so schwierig Forschungsgelder zu bekommen, jedenfalls an meiner Uni. Das finaziell Mögliche ist dort gar nicht voll aus geschöpft.

    Zu 2.) Dieses Jahr geschieht im Rahmen der Initiative Wissenschaft im Dialog und wird jedes Jahr entsprechend gefördert. Dieses Jahr ist es die Mathematik. Die Entstehungsgeschichte dieser Initiative können sie doch selbständig recherchieren, auch wie der Themenfindungsprozess von statten geht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird dir diese Arbeit garantiert nicht abnehmen. Dann würde ja jeder kommen, anstatt sich zu informieren, schreibt man den Ministerium Obwohl, in Schulreferaten wäre das früher mal eine Klasse ausrede gewesen: Sorry, ich konnte darüber nichts schreiben, das Bundes Ministerium hat mir nicht geantwortet und das und das erklärt Klingt irgendwie besser wie: "Mein Hund hat die Hausaufgaben gefressen!" ;)

    Zu 3.) In Internetseiten gilt Hausrecht. Das ist das gleiche, wie bei dir zu Hause. Du musst nicht jeden durch die Haustür lassen. Ebenso wenig musst du dich dafür vor irgendwen rechtfertigen. Gleiches gilt für die Betreiber von Homepages. Man kann die Schreiben lassen, wie man gerade Lust und Laune hat. Punkt. Niemand kann einen zwingen, jemanden bestimmtes rein zu lassen.

    Zu 4.) Hatte ich dir auch schon erklärt. Niemand nimmt es dir, Bibliotheken zu Besuchen oder dich in eine Universität ein zu schreiben, um deine Fragen zu beantworten. Wenn du interessiert bist, dann tu das. Wenn nicht dann lass es eben. Dann liegt aber offensichtlich auch kein Interesse vor. Du kannst jedoch niemand ein Gespräch aufzwingen, mit wen sich wer unterhält steht jeden frei. Auch einem Professor. Übrigens gibt es keinen expliziten Experten für die Relativitätstheorie. Diese Expertise gibt es in Deutschland nicht in anerkannter Form. Ansonsten ist jeder Physiker ein Experte für die Relativitätstheorie. Such dir die nächste Uni, da gibt es Tage der offenen Tür und unterhalt dich einfach mal mit einen Experten für die Relativitätstheorie.

    Zu 5.) Warum sollte es auch? Auch hier gilt das Grundgesetz der Meinungsfreiheit. Jeder darf schreiben was er will, so lange es nicht die Grundrechte eines anderen beeinträchtigt. Wenn dies der Fall ist, so muss der jenige, der sich in seinem Grundrecht beeinträchtigt fühlt vor Gericht gehen. Fallbeispiel: Jemand wird beleidigt. Sinnvoll wäre es erst mal in einem offenen Gespräch mit den Beleidiger zu gehen. Das ist wie gesagt nur sinnvoll, aber nicht notwendig. Führt dies zu nichts, dann kommt der Gang vor Gericht. Wobei hier zu beachten ist, das man die jeweiligen Fristen einhält. Man kann nämlich nicht ewig warten. Ein Ministerium hat damit gar nichts am Hut. Man muss sich mal überlegen, wie viele Streitgespräche im Internet stattfinden. Nehmen wir ein Streitgespräch über Innenpolitik an und es kommt zu Beleidigungen, dann hat das entsprechende Ministerium damit nichts am Hut. Das ist Sache der beteiligten Diskutanten und wenn diese nicht fähig sind, sich selbst zu einigen, eben Sache eines Gerichts. So einfach ist das. Übrigens sind die Gerichte, das einzige Staatsorgan, das überhaupt rechtswirksam urteilen darf. So ist das nun mal (mit guten Grund) in der deutschen Verfassung festgelegt.

    Gruß

    Vor einigen Jahren traf ich auf einem Symposium ?ber Super Ionisiertes Wasser (SIW - auch sehr interessantes Thema) zwei Leute die mich mit dem Begriff Global Scaling Theorie konfrontierten. Einer von ihnen hat mitlerweile sogar die Ausbildung als Raum-Energie-Berater abgeschlossen :) Damals wusst ich ?berhaupt noch nix mit dem Begriff anzufangen und heute denke ich ist es ein genialer Ansatz zu einer ganzheitlichen Naturwissenschaft.

    Hallo

    Ich hab mal eine Frage, stehst du mit diesen zwei Leuten noch in Kontakt, die ihre 'Ausbildung' als 'Raum-Energie-Berater' machen bzw abgeschlossen haben? Könntest du mir eine E-Mail Adresse vermitteln? Ich möchte gerne mit beiden in Kontakt treten und ein wenig mit ihnen diskutieren.

    Gruß

    Hmm, am 20. Dezember 1955 wurde tatsächlich die erste offizielle "Anwerbevereinbarung" von Seiten der Bundesregierung getroffen mit Italien. Was aber offiziell ist und Realität ist wieder eine andere Frage, ich würde glatt mal postulieren, das auch schon zuvor eifrig aus dem Ausland angeworben wurde, einfach wegen der wirtschaftlichen Situation und mit dieser Vereinbarung lediglich eine rechtliche Grundlage geschaffen wurde. Das kann ich momentan aber noch nicht verifizieren. Von der politischen Seite war es jedoch 1955...

    50 Jahre Bundesrepublik, 50 Jahre Einwanderung , S. 186 ff...
    Hab das Buch leider noch nicht in Gänze vorliegen, scheint aber lohnenswert zu sein bezüglich dieser Thematik.

    Gruß

    Hallo Abraxas

    Ja die Bundeswehr im Ausland, soll schön die Amis nachahmen,
    wenn es nach den Amis ginge. Ich hatte selbst glücklicherweiße nie das zweifelhafte Vergnügen im
    Ausland stationiert zu werden, obwohl ich mich eigentlich auch zur Verfügung
    gestellt hatte. Ich war ganz einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich habe
    jedoch in meiner Bundeswehr Zeit viele Kameraden kommen und gehen gesehen und
    möchte mal ein bisschen aus den Hören sagen über die Stimmung zum Besten geben,
    wohlgemerkt Hörensagen Alle Kameraden, die ich kannte und kenne sind bisher glücklicherweise
    nicht nur gegangen, sondern auch wieder gekommen.

    Wie sieht es aus, Amerikaner und die Deutschen. Es gibt
    eklatante Unterschiede zwischen beiden Armeen. Überspitzt dargestellt, eine der
    beiden geht ungefähr so vor: Erst schießen dann fragen. Vielleicht sollte man
    dazu sagen, dass unsere Armee auch wieder auf Basis der Wehrmacht des dritten
    Reiches aufgebaut wurde, was das militärische angeht. Wer mag, kann ja mal die
    Vorschriften beider Armeen miteinander vergleichen.

    Ein Schuss fällt, kurzes Deckungsfeuer und Stellung. Feind
    ausmachen, Meldung und der gezielte Schuss, wenn befohlen.
    Ein Schuss fällt, ein ganzes Magazin leer ballern und dann melden.

    Im Kosovo muss es wohl so sein, das die Deutschen wesentlich
    mehr Rückhalt in der dortigen Bevölkerung hat, als die Amerikaner. Wo dran das
    wohl liegen mag und Afghanistan? Es sei einfach nur ein Drecksland

    Gruß

    Phasenverschobener, du weißt nicht worum es geht, macht aber nichts aber wenn man ein Kommentar abgibt, sollte man es eigentlich wissen - nur eins, ich habe diesen Satz nicht geschrieben, oder vielmehr, er stammt nicht von mir,

    Ich weiß, aber was ändert das an meinem Kommentar?
    Hab ich was verpasst? Klär mich auf, wo belege für die Aussage von Fels oder deinerseits (in leicht abgeschwächter Form) liegen? Ich meine recht aufmerksam zu lesen und weder für die eine, noch die abgeschwächte Form dieser Behauptung habe ich einen Beleg gefunden. Klär mich auf, Link zum entsprechenden Post genügt, dann werde ich meine Aussage in diesen Kommentar selbstverständlich revidieren.

    Gruß

    das die Industriellen Arbeitskräfte aus dem Ausland Rekrutiert haben nur um die Löhne zu drücken ?
    Das waren wohl eher die Industriellen, die damit die Löhne für einfache Arbeiten drücken konnten.

    Es geht ganz einfach darum, das du deine Prämissen auch belegen musst, so einfach ist das.
    Diese Prämissen, ist etwas völlig objektiv prüfbares anhand der "kalten Fakten".
    Gut behauptet ist halb bewiesen und dann als Fakt hinstellen ist ganz einfach lächerlich.
    Wo liegt denn das Problem, die aktuellen Lohnentwicklungen sowie die Wirtschaftslage mal zu referieren?
    Zu faul oder Angst vor der Wahrheit?

    Gruß

    Hallo

    Zum konkreten Fall, hab ich ja noch gar nichts gesagt, das will ich noch einmal nachholen. Eigentlich habe ich nur fleißig beobachtet, um zu schauen was passiert, näheres am Schluss.

    Der so genannte Jedermanns Paragraph und die Notwehr, wie er beim Bund so schön genannt wird ist ziemlich klar und eindeutig, eigentlich völlig überflüssig eine großartige Diskussion drüber zu führen. Ich habe mir die Darstellung über den Tathergang des Staatsanwaltes mal angehört (er hat ja genügend Interviews gegeben) und wenn die korrekt sind, dann trifft es vollkommen zu, dass es sich um Notwehr handelt. Zu entscheiden hat so etwas der Richter bzw. der Staatsanwalt, ob dieser überhaupt Anklage erhebt. Privatklage einreichen kann man in einem solchen Fall immer noch, bzw. in diesem Fall die Verwanden.

    Wer keine ellenlange und tausendfach wiederholten Belehrungen über den Jedermanns Paragraph und Notwehr genossen hat, kann ich das noch mal kurz zusammenfassen. Eigentlich ist es ganz einfach, es geht darum eine Situation in dem man von anderen bedroht wird, durch Anwendung von Gewalt die Kontrolle über diese Situation zu behalten, um sich selbst zu schützen. Der Jedermanns Paragraph befasst damit, wenn man irgendjemanden bei einer Straftat einer Straftat ertappt, darf man durch verhältnismäßige Anwendung von Gewalt, ihn daran hindern. Notwehr ist eigentlich selbst erklärend, aber auch hier gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Ganz einfach kann man sagen, Verhältnismäßigkeit heißt, man wendet immer nur das Minimum von Gewalt an, das ausreicht um sich selbst zu schützen.

    Wenn jemand am Boden liegt und es wird von zwei Personen auf einen eingeprügelt, dann ist es vollkommen legitim, mit einem Messer zu reagieren. Wie kann er denn wissen, ob er zu Tode geprügelt wird oder nicht? Gar nicht! Kann er noch irgendwie anders wieder Herr der Lage werden? Ich sehe kein verhältnismäßigeres Mittel, was in einer solchen Situation noch möglich wäre. Hinzu kommt noch, dass er schon einige Schläge eingesteckt hat. Prinzipiell hätte er ihn mit dem Messer nicht tödlich verwunden müssen. Das ist aber kaum noch möglich, wenn von zwei Leuten auf einem eingeprügelt wird. Er hat einfach irgendwie zu gestochen. Dabei ist es halt passiert, dass er ihn tödlich getroffen hat. Man könnte noch argumentieren, er hätte vorwarnen müssen. Bei einem Angreifer vielleicht, aber bei zweien, die dem Opfer schon ordentlich zugesetzt haben, Panik, Angst usw? Ich denke nein.

    Das Urteil darüber gebührt in einem Rechtstaat letztlich dem Rechtswesen und Punkt, anders funktioniert ein Rechtsstaat nun einmal nicht. Die Sachlage ist eigentlich völlig klar, darüber gibt es eigentlich nichts groß zu diskutieren.


    Hier geht es jedoch um etwas völlig anderes, hier sowie auch in Köln. Hier im Forum kann man das wunderbar erkennen, denn 90% der Postings sind ja eigentlich völlig off-Topic. Es geht um Probleme wie: Gleichbehandlung, Rassismus und Ausländerkriminalität. Dieser spezielle Fall hat da etwas hochgeschaukelt, was ganz schön eskaliert ist und prinzipiell auch so kommen musste, früher oder später. Es gibt noch einige viel Stadtteile mehr, in denen ähnliche Verhältnisse herrschen. Es ist doch nur ein Vorwand und ich sage ganz klar, das man um die Themen, um die es eigentlich geht, nicht mit den Vorwand dieses Falls rangehen sollte. Das ganze ist emotional viel zu sehr aufgeladen und sorgt für den Verlust jeglicher Objektivität. Insofern kann mich den letzten Worten Baloos auch nur anschließen.

    Gruß