Beiträge von Jocelyne Lopez


    Tut mir Leid, aber das sagt Einstein nicht

    Das hast du doch selbst gesagt:


    Und eine gleichförmige Bewegung ist nunmal keine Beschleunigung.

    Soweit ich das verstanden habe, ist die Zeitdilatation tatsächlich symmetrisch, solange keine Beschleunigung stattfindet. Weil dann kommen zusätzliche Kräfte ins Spiel, die das ganze verkomplizieren.
    Wenn ein Raumschiff beschleunigt, ist die Kraft dafür ja relativ einfach zu berechnen, weil das Raumschiff diese Energie zur Beschleunigung ja ziemlich deutlich abgibt. Wie aber sollte das Raumschiff stehen und das Universum außenrum beschließen, dass es plötzlich beschleunigt?

    Einstein sagt nicht, dass die Zeitdilatation nur symetrisch ist, wenn keine Beschleunigung staatfindet. Er spricht auch nicht von Zurechnung oder Abzug von Beschleunigungen in seinem Postulat, sondern er spricht nur von einer Relativbewegung zwischen zwei Objekten. Mindestens ein der beiden Objekte muß also dabei als "bewegt" (also als beschleunigt) vorausgesetzt werden. Es kann ja keine Relativbewegung zwischen zwei Objekten geben, wenn beide ruhen. Also ist bei einer Relativbewegung zwischen zwei Objekten zwingend mindestens ein davon beschleunigt, anders geht es nicht, oder? Und da man sich gemäß seinem Postulat das "bewegte" (bzw. beschleunigte) Objekt zwischen den beiden frei und willkürlich aussuchen kann, ist es gehüpft wie gesprungen: Die Symetrie wird immer perfekt sein. Ich kann mir also ruhend auf der Erde vorstellen (und auch berechnen), dass ich relativ zu einem Raumschiff, das im Universum ruht, Abbremsungen und Beschleunigungen durchführe.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez


    Sein Postulat ist so formuliert, dass in allen IS die gleichen Naturgesetze gelten. Die Behauptung, dass die Bezugsystemabhänigkeit der Länge eines Objektes seinen physikaliscchen Zusstand ändert, stammt von ihnen und nicht von Einstein.


    Sorry, sie stammt nicht von mir, sondern von Einstein:

    Zitat

    Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern...

    Ein "Bezugssystem" bzw. ein "Koordinatensystem" kann nicht seinen "physikalischen Zustand ändern". Wie stellst Du Dir das vor? :huh: Ein Koordinatensystem ist ja nur eine abstrakte, immaterielle Hilfestellung der Menschen, es hat ja selbst keine "physikalischen Zustände"!!! Immaterielle Denkmuster haben verständlicherweise selbst keine "physikalischen Zustände", sie beschreiben nur mathematisch die physikalischen Zustände von materiellen Objekten.

    Deshalb kann es auch keine zahlenmäßigen Änderungen von Koordinatensystemen geben ohne physikalische Änderung des gerade beschriebenen Objektes. Wenn ich z.B. an einem Ort stehe, habe ich ein bestimmtes Koordinatensystem. Wenn ich zu einem anderen Ort fahre, ändert sich mein Koordinatensystem, und zwar nur deshalb, weil ich selbst als physikalische Objekt meinen physikalischen Zustand verändert habe. Mein Koordinatensystem kann sich ja nicht selbstständig ohne mich ändern, das ist ja völlig unsinnig!!! Es beschreibt lediglich meine jeweiligen physikalischen Zustände, mehr nicht, es existiert doch nicht ohne mich! :(

    Einstein hat also sehr wohl die physikalischen Zustände von Objekten gemeint, sonst ist die Vorstellung völlig unsinnig, dass Koordinatensysteme sich selbständig und unabhängig von den Objekten ändern, die sie beschreiben. :(

    Und das bestätigt Einstein übrigens auch eindeutig mit seinem Gedankenexperiment, dass er als "unabweisbare Konsequenz" seiner Prinzipien ansieht: Die physikalischen (bzw. biochemischen) Zustände der lebenden Organismen verändern sich materiell, je nach dem ob man sie als bewegt definiert oder nicht. Gemäß eigenen Worten Einsteins ist der Organismus, der er als ruhend definiert hat, schon seit mehreren Generationen tot, wenn der als bewegt definierte Organismus ganz jung gebliebene zurückkommt. Mehr für einen Organismus sich materiell und physikalisch ändern, als lebendig oder seit mehreren Generationen tot zu sein, gibt es wohl nicht, oder? Und wie gesagt, man kann sowieso keinem toten Organismus ein Bezugssystem und Koordinaten mehr zuordnen.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    Und an welcher Stelle schreibt Einstein, dass die Länge und die Lebensdauer Teile dieses physikalischen Zustandes sind, der sich nicht ändert?


    Man kann von Einstein nicht verlangen, dass er in einem dreizeilig formulierten Postulat alle möglichen "physikalischen Zustände" von Objekten auflistet, oder? Sein Postulat ist allgemein für alle physikalischen Zustände formuliert (sogar auch für biochemische Zustände).


    [size=10][color=#444444][font='Arial']

    Zitat

    [size=10pt][color=#444444][font='Arial']Zitat relativist:[/font][/color][/size]
    [font='Arial']


    [/font][font='Arial'][size=10]Sie verlassen sich also darauf, dass jemand andere gelesen hat, das Einstein gesagt hat... Ich nicht. Gibts vll. auch Orginalquellen zu den beiden Zitaten?[/size][/font]


    [/font]

    [font='Arial'][font='Arial'][size=10]Natürlich gibt es Originalquellen dazu, sie wurden auch von G.O. Mueller bei den beiden betroffenen Zitaten genannt (Einstein 1905, Seite 892 und Max von Laue 1913, Seite 50). Du darfst Dir also die Originaltexte in einer Bibliothek gerne leihen.[/size][/font][/font] [/color]

    [font='Arial'][size=10]Ich verlasse mich übrigens nicht darauf, was man sagt, dass Einstein gesagt hat: Wir untersuchen zum Beispiel gerade hier den Originaltext seines 1. Postulats und den Originaltext ein seiner Gedankenexperimente, das er als unabweisbare Konsequenz seiner festgesetzten Prinzipien ansieht.

    [/size][/font][font='Arial'][size=10]Von Dir habe ich dagegen in dieser Diskussion keine einzige Quelle für Deine Aussagen und Deine Behauptungen über die SRT genannt bekommen.
    [/size][/font]
    [size=10][font='Arial']Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    [/font][/size][/size]


    [font=Arial][size=10]Nach der SRT ändert sich die Länge des Objektes je nach BS. Sie setzten dies nun mit einer Änderung des physikalischen Zustandes gleich. Und genau das ist falsch, denn die aus der Newtonschen Mechanik bekannten starren Körper gibt es in der SRT nicht.

    [/size][/font]


    [font=Arial][size=10]Sorry, aber wir sollen uns bitte an das 1. Postulat Einsteins halten, das wir hier im Originaltext untersuchen:[/size][/font][font=Arial][size=10]

    Zitat

    [size=10pt][font='Arial']1. Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden. [/font]
    [/size]

    [/size]
    [font=Arial][size=10]
    Und nach dem 1. Postulat Einsteins ändert sich physikalisch die Länge eines Objekts, das relativ zu einem anderen Objekt als bewegt definiert wird. Genauso wie nach dem Reziprozitätsprinzip sich auch die Länge eines Objekts physikalisch ändert, das als ruhend zu einem bewegten Objekt definiert wird.
    [/size][/font]
    [font=Arial][size=10]Und nach dem 1. Postulat Einsteins geht physikalisch eine Uhr langsamer, die als bewegt zu einer ruhenden Uhr definiert wird. Genauso wie nach dem Reziprozitätsprinzip auch eine Uhr physikalisch langsamer geht, die als ruhend zu einer bewegten Uhr definiert wird.[/size][/font][/font]

    [font=Arial][size=10]Und nach der SRT altert ein Organismus physikalisch langsamer, der als bewegt relativ zu einem ruhenden Organismus definiert wird. Und nach dem Reziprozitätsprinzip altert auch ein Organismus physikalisch langsamer, der als ruhend zu einem bewegten Organismus definiert wird.[/size][/font]

    [font=Arial][size=10]Dass Einstein jedoch in seine Folgerungen ins Schwimmen gerät, sich in Widersprüche verwickelt und seine eigenen per Postulat festgesetzten Prinzipien widerspricht ist ja nicht unser Fehler. :( [/size][/font]


    [font=Arial]

    Zitat

    Zitat relativist:

    Sie setzten dies nun mit einer Änderung des physikalischen Zustandes gleich. Und genau das ist falsch, denn die aus der Newtonschen Mechanik bekannten starren Körper gibt es in der SRT nicht.

    [/font]
    [font=Arial][size=10]Es gibt sie sehr wohl in der SRT, obwohl auch hier Widersprüche auftauchen, aber daran sind wir ja gewöhnt Siehe zum Beispiel G.O. Mueller,, der die Originaltexte Einsteins studiert hat, darauf kannst Du Dich verlassen:

    [/size][/font][size=10][font='Arial']

    Zitat

    [color=#444444]Kapitel 2 Seite 78[/color][color=#444444]

    Albert Einstein behauptet, die SRT "stützt sich ... auf die Kinematik des starren Körpers", und Max v. Laue behauptet, "Die Annahme eines starren Körpers ist mit der [speziellen] Relativitätstheorie unverträglich"

    Der Widerspruch bezüglich starrer Körper zwischen AE 1905 (S. 892), und M. v. Laue 1913 (S. 50), betrifft eine Grundbedingung der Theorie und hat Folgen für die behaupteten Effekte der Längenkontraktion und der Zeitdilatation, für die Reziprozität und die Realität oder Scheinbarkeit dieser Effekte.

    Der Widerspruch zwischen Albert Einstein und Max v. Laue ist bisher weder von den beiden Protagonisten selbst noch von den nachfolgenden Relativisten zur Kenntnis genommen und daher auch nicht bereinigt worden. Dieser Widerspruch stellt - wie immer er vom Leser aufgelöst wird, und solange er in der Fachdiskussion nicht in einem Konsens bereinigt wird - die Ursache für weitere widersprüchliche Deduktionen dar und ist ein starker Anhaltspunkt für die Annahme eines grundsätzlichen Theoriefehlers, und bis zum Beweis der einen oder der anderen Alternative (Starrheit gegeben und grundlegend oder geleugnet, weil unverträglich) ist dieser Widerspruch selbst der Beweis für den Theoriefehler: dieser besteht im widersprüchlichen ontologischen Status der behaupteten Effekte.[/color]

    [/font][/size]

    [font=Arial][size=10]

    Zitat


    Zitat relativist:


    [font=Arial][size=10].[/size]


    Was ist denn die Dauer eines Prozess? - Das ist die Zeit, die zwischen Beginn und Ende vergeht. Also also die "Strecke" zwischen der Zeitkoordinate "Beginn" und der Zeitkoordinate Ende. Und genau diese Koordinaten hängen vom BS ab. Nichts anderes sagt die SRT
    [/font]

    [/size][/font]

    [size=12][font='Times New Roman'][font=Arial][size=10pt]Unabhängig davon was die Dauer eines Prozesses ist, sagt Einstein eindeutig, dass der als ruhend definierte Organismus physikalisch schon lange tot ist, wenn der als bewegt definierte Organismus zurückkommt. Und ich zweifle sehr daran, dass tote Organismen überhaupt noch ein Bezugssystem und Koordinaten haben, wonach sie feststellen könnten, dass der von der Reise zurückkommende Organismus eigentlich noch ganz jung aussieht, oder? [/size][/font][/font][/size]

    [size=12][font='Times New Roman'][font=Arial][size=10pt]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/size][/font][/font][/size]

    Nein. Das Behaupten sie. Wie ich schon schrieb, ist die Länge eines Objektes bzw. die Dauer eines Prozesses ist keine physikalische Eigenschaft des Objektes alleine mehr, sondern hängt auch vom BS ab.


    Sorry, das behaupte wiederum ich nicht, sondern Einstein spricht von "Änderungen der physikalischen Zustände". Und die Verkürzung der Länge eines Objekts oder die Verlangsamung des Absterbens von Lebenzellen sind physikalische (bzw. biochemische) Zustände. Ein Koordinatensystem kann sich ja auch nicht "physikalisch" ändern, wie könnte es das??? Koordinaten sind ja immateriell, sie sind lediglich abstrakte Zahlen, sie sind Hilfs- und Denkmuster der Menschen. Zahlen oder Denkmuster können sich ja nicht "physikalisch" ändern, logisch. :thumbdown:

    Das ist ja auch ganz eindeutig im Gedankenexperiment Einsteins bestätigt, dass er mit "Änderung der physikalischen Zustände" reale physikalische Änderungen meint: Der als ruhend definierte Organismus ist nämlich schon längst gestorben, wenn der reisende Organismus zurückkommt. Und der Prozess des Todes ist wohl ein realer physikalischer (bzw. biochemischer) Prozess, oder? Oder meinst Du etwa, die Toten ändern nur ihre Koordinatensysteme?


    Zitat

    Zitat relativist:

    Es ist richtig, dass wenn man zwei gegeneinander bewegte Organismen hat, dass diese im BS des jeweils anderen langsamer altern.


    Sorry, aber Deine Behauptung ist nicht die Theorie Einsteins: Einstein hat nie gesagt, dass bei zwei gegeneinander bewegten Organismen jeder Organismus "jeweils im BS des anderen langsamer altert" (???). Wo hast Du das wieder her? :wacko:

    Einstein hat ganz eindeutig mit seinem Gedankenexperiment erläutert, dass der zuvor als "bewegt" definierte Organismus (der Reisende) langsamer altert als der zuvor als "ruhend" definierte Organismus. Und zwar so langsam altert, dass der ruhende Organismus schon lange tot ist, wenn er zurückkommt. Ganz was Anderes.


    Zitat

    Zitat relativist:

    Wenn man allerdings ein "Zwillingsexperiment" durchführen will, bleibt der eine Zwilling auf der Erde und der andere reist durch die Gegend. Dazu muss er aber von der Erde weg beschleunigt werden, dann fliegt er eine Zeit lang, dann muss er wieder beschleunigen, nämlich um drehen, dann fliegt er wieder ein Zeit lang und dann muss er abbremsen um auf der Erde zu landen. Und genau dies macht den Unterschied zwischen dem reisenden und dem nicht reisenden Zwilling.

    Das hatten wir schon weiter oben: Einstein sagt nichts über die Beschleunigungen oder Abbremsungen eines Objekts (wo hast Du es wieder her?) sondern er spricht lediglich von der Relativbewegung von zwei Objekten zueinander - die logischerweise die jeweiligen Beschleunigungen oder Abbremsungen der Objekte beinhaltet - und die Änderungen ihrer physikalischen Zustände symmetrisch bewirken soll. Wie gesagt, falls man wiederum den Erdling als "bewegt" relativ zu dem Reisenden definiert (was man nach dem Postulat Einsteins darf), macht er spiegelbildexakt genau alle Beschleunigungen oder Abbremsungen seiner reisenden Bruder mit, ist ja trivial. Das ist doch eine Relativbewegung.

    Viele Grüße
    'Jocelyne Lopez

    Sie unterscheiden nicht, zwischen dem, was aus der SRT folgt und dem, was sie aus der SRT folgern. In der SRT ist alles, was mit Raum oder Zeit veknüpft ist, also zb. die Länge eines Objektes oder die Dauer eines bestimmten Prozesses, abhängig vom IS. Dies sind also keine physikalischen Eigenschaften des Objektes/Prozesses mehr, sondern Eigenschaften des Objektes/Prozesses und des IS.

    ????????
    Dein Satz ist leider unverständlich. :(


    Einstein spricht in seinem Postulat eindeutig von der Bewegung von zwei relativ zueinander bewegten Objekten.
    Und er spricht dabei eindeutig von den physikalischen Veränderungen dieser Objekte.

    Dies veranschaulicht er auch eindeutig mit seinem Gedankenexperiment:

    - Die zwei relativ zueinander bewegten Objekte sind zwei lebende Organismen.
    - Die Veränderungen der physikalischen Zustände betreffen das als zuvor "bewegt" definierte Objekt: Es altert langsamer und stirbt später.


    Zitat

    Zitat relativist:

    Der "reisende" Organismus wird beschleunigt. Das ist hier der Grund, warum es in diesem Beispiel keine Symmetrie mehr gibt.

    1. Einstein spricht in seinem Postulat nicht von der "Beschleunigung" eines einzelnen Objekts, wo hast Du das her. ?( Kein Wort darüber. Er spricht eindeutig von der Relativbewegung zwischen zwei zueinander bewegten Objekten.


    2. Auch wenn man eine Beschleunigung eines der Objekte voraussetzt, das ist es nach dem Postulat Einsteins gehüpft wie gesprungen: Man könnte genauso spiegelbildexakt die Beschleunigung auf das eine oder auf das andere Objekt beziehen, man darf ja nach dem Postulat Einsteins frei definieren, welches der beiden Objekte sich bewegt und welches ruht, das ist ja ausgerechnet die Grundlage seines Postulats.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez


    [font=Arial][size=10]Offensichtlich kann eine Uhr nur in Bezug auf eine Andere langsamer gehen ("nachgehen"). Mit nur einer Uhr macht das keinen Sinn. Man muss also angeben, in Bezug auch welche Uhr die erste Uhr langsamer geht. [/size][/font]

    [font=Arial][color=black][size=10]Ist schon klar... [/size][/color][/font]

    [font=Arial][color=black][size=10]Man untersucht hier auch die ganze Zeit zwei Uhren, und es reicht für einen Vergleich. Man kann sowieso jeweils immer nur paarweise Objekte vergleichen. [/size][/color][/font]

    [size=10][font=Arial][color=black]Und in der Relativitätstheorie wird eben gefolgert, dass die als bewegt definierte Uhr langsamer geht (in Bezug auf die als ruhend definierte Uhr).

    Der Bezug des Vergleiches ist also hier die ganze Zeit klar.[/color][/font][/size]


    [font='Arial']

    Zitat


    Zitat relativist:

    [font=Arial][size=10]Und genau dies tun sie hier nicht, sondern sie konstruieren einen "Widerspruch" in dem sie sprachliche Tricksereien verwenden.[/size][/font]

    [font=Arial][color=black][size=10]Sorry, aber die Tricksereien habe ich doch nicht konstruiert, sondern Einstein. Es handelt sich ja nicht um meine Theorie, oder? :evil:

    Und zwar:[/size][/color][/font]

    [size=10][font=Arial][color=black]1. [/color][color=black]Einstein postuliert, dass es bei einer Relativbewegung zwischen zwei Objekten (z.B. Uhren) egal ist, welches der beiden Objekte man als bewegt oder als ruhend definiert: Die Änderungen der physikalischen Zustände seien gleich.[/color][/font][/size]

    [size=10][font=Arial][color=black]2. Einstein folgert aber im gleichen Atemzug widersprüchlicherweise daraus, dass einzig bei dem als bewegt definierten Objekt Änderungen der physikalischen Zustände stattfinden.[/color][/font][/size]

    [size=10][font=Arial][color=black]Tja, zwischen Postulat und Folgerung hat er wohl das Postulat vergessen gehabt. :P [/color][/font][/size]

    [color=black][font='Trebuchet MS'][font=Arial][size=10]Man erkennt seine "Vergesslichkeit" auch ganz deutlich mit seinem weiter oben zitierten Gedankenexperiment mit dem bewegten Schachtel:

    [/size][/font][/font][/color][size=10][font='Arial']

    Zitat

    [size=10pt][font='Arial']Wenn wir z.B. einen lebenden Organismus in eine Schachtel hineinbrächten und ihn dieselbe Hin- und Herbewegung ausführen lassen wie vorher die Uhr, so könnte man es erreichen, dass dieser Organismus nach einem beliebig langen Fluge beliebig wenig geändert wieder an seinen ursprünglichen Ort zurückkehrt, während ganz entsprechend beschaffene Organismen, welche an den ursprünglichen Orten ruhend geblieben sind, bereits längst neuen Generationen Platz gemacht haben.[Hervorhebung im Fettdruck durch Lopez][/font][/size]


    [/font]
    [size=10][color=black][font='Arial']In diesem Gedankenexperiment definiert Einstein explizit als bewegt den Organismus, der in der Schachtel verreist (= triviale Vorstellung der Menschen). Der Organismus, der am Ort bleibt, wird explizit als ruhend definiert (= auch triviale Vorstellung der Menschen). Die Verlangsamung der Zeit bzw. das langsamere Altern wird jedoch explizit einzig dem Organismus zugesprochen, der vorher als bewegt definiert wurde, also dem reisenden Organismus.[/font][/color][/size]

    [size=10][color=black][font='Arial']Einstein hat eben dabei sein revolutionäres und bahnbrechendes Denken auf der Strecke vergessen: Man darf genauso umgekehrt den reisenden Organismus als ruhend und den am ursprünglichen Ort bleibenden Organismus als bewegt definieren, wobei hier der am Ort gebliebene Organismus eben langsamer altert, weil die Änderungen der physikalischen Zustände nur dann erfolgen, wenn man einfach ein Objekt vorher als bewegt definiert, ohne weitere Kausalität. Simsalabim. :P [/font][/color][/size]

    [size=10][color=black][font='Arial']Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font][/color][/size]
    [/size][/font]

    [font=Arial][size=10]Hallo zusammen,

    Als Nachtrag und Ergänzung zu meiner Argumentierung weiter oben verweise ich auf meinem heutigen Eintrag in meinem Blog: [color=#800080]Einstein widerspricht und widerlegt selbst seine eigene Arbeitshypothese:[/color]

    Ich verweise auf [/size][/font][color=#800080][font=Arial][size=10]Austausche im Forum Politikforum[/size][/font][/color][font=Arial][size=10] im Rahmen der [/size][/font][color=#800080][font=Arial][size=10]Anfrage von Ekkehard Friebe[/size][/font][/color][size=10][font=Arial] an die Deutsche Physikalische Gesellschaft über das Hafele-Keating Experiment und über den vermeintlichen Nachweis der Zeitdilatation der Speziellen Relativitätstheorie Einsteins:
    [/font][/size]

    Zitat

    [font=Arial][size=10]Und was macht es für einen nicht-wissenschaftler dieser Materie für einen Unterschied, ob Einstein richtig oder falsch gelegen hat? [/size][/font]

    [font=Arial][size=10] [/size][/font]

    [font=Arial][size=10]Arbeitshypothesen aufzustellen gehört zur Wissenschaft und es ist auch sehr nützlich, dagegen ist nichts einzuwenden. Jedoch muß eine Arbeitshypothese, auch wenn sie nicht (oder noch nicht) experimentell nachgeprüft wurde, erst einmal in sich widerspruchsfrei sein, sonst darf sie nicht angenommen werden, das leuchtet wohl jedem ein, oder?

    [/size][/font][font=Arial][size=10]Die Arbeitshypothese Einsteins aus seinem 1. Postulat ist zwar als solche zulässig, weil sie keinen Widerspruch enthält, sie wird aber durch widersprüchliche Folgerungen unannehmbar und sie hätte eigentlich einer seriösen Prüfung schon von vorneherein nicht bestehen können. Diese seriöse Prüfung hat wohl auch nicht stattgefunden: Die SRT Einsteins als unbekannter 26-jähriger Patentprüfer wurde 1905 quasi über Nachts unter mysteriösen Umständen gleich von der damaligen etablierten Physik veröffentlicht und in einer Phase von weltweit extrem hoher Aktivität und Unsicherheit in der damaligen theoretischen Physik gleich als gültig angenommen. Das handschriftliche Originalmanuskript Einsteins, das möglicherweise von den Herausgebern verändert wurde, wurde auch gleich zerstört, es liegt nur die gedrückte Version vor. Vielleicht ist die Aussage Einsteins Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr in diesem Kontext zu sehen.

    [/size][/font][font=Arial][size=10]Zur Erinnerung: Einstein postuliert nämlich

    [/size][/font][font=Arial][size=10][font=Arial]

    Zitat

    [font=Arial][size=10pt][font=Arial][size=10pt]1. Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden.[/size][/font] [/size][/font]


    [/font][/size][size=10][font=Arial]Wenn man nämlich per Prinzip festsetzt, dass es kein bevorzugtes Bezugssystem existiert, und dass die physikalischen Zustände zwischen zwei relativ zueinander bewegten Objekten sich unabhängig davon ändern, welches der beiden Objekte man als ruhend oder als bewegt willkürlich definiert, würden logischerweise zwei zueinander bewegten Uhren gleichermaßen nachgehen, je nachdem, ob man sie gerade als ruhend oder als bewegt willkürlich definiert. Es würde per Prinzip gar kein Unterschied zwischen den Gängen der Uhren geben. Man würde demzufolge per Prinzip keine Zeitdilatation feststellen können oder berechnen wollen. Die Uhren würden per Prinzip immer exakt synchron laufen. Das Prinzip, das Einstein für seine Theorie festsetzt (Reziprozität) ist im vernichtenden Widerspruch zu der rein mathematisch hergeleiteten Folgerung (Zeitdilatation), die er daraus zieht. :(

    Diesen inneren Widerspruch in seiner Theorie hat Einstein 1911 selbst eklatant dargelegt:[/font][/size][/font]
    [size=10][font=Arial]

    Zitat

    [size=10pt][font=Arial]Wenn wir z.B. einen lebenden Organismus in eine Schachtel hineinbrächten und ihn dieselbe Hin- und Herbewegung ausführen lassen wie vorher die Uhr, so könnte man es erreichen, dass dieser Organismus nach einem beliebig langen Fluge beliebig wenig geändert wieder an seinen ursprünglichen Ort zurückkehrt, während ganz entsprechend beschaffene Organismen, welche an den ursprünglichen Orten ruhend geblieben sind, bereits längst neuen Generationen Platz gemacht haben. Dies ist eine unabweisbare Konsequenz der von uns zugrundegelegten Prinzipien, die die Erfahrung uns aufdrängt. [Hervorhebung in Fett durch Lopez]

    [/font][font=Arial]A. Einstein: Die Relativitätstheorie. In: Naturforschende Gesellschaft in Zürich. Vierteljahrsschrift.56. 1911, H. 1/2, S. 1-14; darin: S. 12. [/font][/size]


    [font=Arial][size=10]Dies ist hier aber gar keine unabweisbare Konsequenz der von [ihm] zugrundegelegten Prinzipien, sondern ganz im Gegenteil es ist ein unabweisbarer Widerspruch der von ihm zugrundegelegten Prinzipien!!!

    Wenn man nämlich die physikalischen Veränderungen in den jeweiligen Bezugssystemen der beobachteten lebenden Organismen untersucht, die man willkürlich und abwechselnd als bewegt oder als ruhend annehmen darf, würden diese Veränderungen per festgesetzes Prinzip exakt identisch sein, und zwar spiegelbildexakt identisch sein, und zwar mathematisch exakt identisch sein, und zwar ohne Messungen vornehmen zu müssen identisch sein, und zwar logischerweise unabhängig davon welche Anzahl von hin-und-her Bewegungen oder welche Geschwindigkeiten zwischen den beiden Objekten stattfinden, das ist hier irrelevant, man kann sie immer per Prinzip spiegelbildexakt willkürlich auf das eine oder das andere Objekt beziehen.

    Und nicht nur die zwei gerade beobachtete Organismen würden immer nach dem von Einstein festgesetzten Prinzip exakt gleich altern, sondern auch alle anderen Organismen auf der Welt, weil man immer das Reziprozitätsgesetz von Einstein per Prinzip zwischen allen relativ zueinander bewegten Organismen paarweise anwenden kann. Und nicht nur zwei gerade beobachtete Uhren würden immer exakt synchron laufen, sondern alle anderen Uhren auf der Welt, weil man immer das Reziprozitätsgesetz von Einstein per Prinzip zwischen allen relativ zueinander bewegten Uhren paarweise anwenden kann.

    Berechnungen oder Messungen von Abweichungen (Zeitdilatation) sind hier im vernichtenden Widerspruch zum Postulat, weil es ausgerechnet per Prinzip vorweg festgesetzt wurde, dass es keine Abweichungen geben kann (genaues Spiegelbild) Die gerechnete Zeitdilatation von Einstein widerspricht und widerlegt also seine eigene Theorie.[/size][/font][/font]

    [font=Arial][size=10]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/size][/font]
    [/size]

    [font=Arial][size=10]
    Ja. Was ich sagen will, insgesamt ist es doch egal, ob der ruhende Käfer den anderen langsam altern sieht oder der bewegte den anderen schnell.

    Mit deinem Text verstehe ich aber wenigstens auch, was du sagen willst. Das wäre aber auch einfacher gegangen. Habe ich das richtig verstanden, dass du sagen willst:
    [/size][/font][font=Arial][size=10]Das Raumschiff fliegt relativ zur restlichen Materie außenrum ganz schnell -> Zeit im Raumschiff verlangsamt sich.
    Das Raumschiff steht und die Materie außenrum bewegt sich ganz schnell -> Zeit im "bewegten" Raum um das Raumschiff verlangsamt sich.
    => Kann nicht beides gelten.

    Sorry, aber deine verworrenen Gedanken sind (auch aufgrund der Wortwahl) oft nicht so toll nachvollziehbar. [/size][/font]

    [size=10][font='MSTT31c5e1'][font=Arial]
    Hier bist Du eben auf einen fundamentalen inneren Widerspruch der SRT gestoßen und Du hast es mit Deinem Beispiel auch ganz gut veranschaulicht. Diese verworrenen Gedanken sind aber nicht unsere verworrenen Gedanken, sondern sind in der Tat Bestandteil und sogar Grundlage der SRT. :(

    [/font][/font][/size][size=10][font='MSTT31c5e1'][font=Arial]Wenn man nämlich per Prinzip festsetzt, dass es kein bevorzugtes Bezugssystem existiert, und dass die physikalischen Zustände zwischen zwei relativ zueinander bewegten Objekten sich unabhängig davon ändern, welche der beiden Objekte man als ruhend oder als bewegt definiert, würden logischerweise beide Uhren gleichermaßen nachgehen, je nachdem, ob man sie gerade als ruhend oder als bewegt definiert. Es würde per Prinzip gar kein Unterschied zwischen den Gängen der Uhren geben. Man würde demzufolge keine Zeitdilatation feststellen können oder berechnen wollen. Die Uhren würden per Prinzip immer exakt synchron laufen. Das Prinzip, das Einstein für seine Theorie festsetzt (Reziprozität) ist im vernichtenden Widerspruch zu der Folgerung (Zeitdilatation), die er daraus zieht. :(

    [/font][/font][/size][size=10][font='MSTT31c5e1'][font=Arial]Und nicht nur die zwei gerade beobachtete Uhren würden immer nach dem von Einstein festgesetzten Prinzip exakt synchron laufen, sondern auch alle anderen Uhren der Welt, weil man immer paarweise das Reziprozitätsgesetz von Einstein per Prinzip zwischen allen relativ zueinander bewegten Objekten anwenden kann.

    Dass jedoch Uhren selten synchron laufen (einschließlich Atomuhren) erkennt sogar Einstein selbst (er definiert sogar auch in seinen Argumentationen und seinen Gedankenexperimenten Objekte als "ruhend"...) und es ist auch nie von jemandem bestritten worden, was auch jeder einleuchten kann und in der Praxis tagtäglich bestätigt wird. Die SRT widerlegt sich also selbst, sie basiert auf einem unannehmbaren und unzulässigen Postulat. Die Theorie ist in sich widersprüchlich. Das ist auch weltweit eine Kernaussage der Kritiker seit Aufstellung der Theorie, die jedoch immer von den Relativisten ignoriert wurde.

    [/font][/font][/size][size=10][font='MSTT31c5e1'][font=Arial]Darauf weist z.B. G.O. Mueller wiederholt und mit einer Vielzahl von Autoren in seiner Dokumentation hin, zum Beispiel:

    [/font][/font][/size][size=10][font='MSTT31c5e1'][font=Arial]

    Zitat

    Kapitel 1 Einleitung - Seite 34

    [font=Arial][size=10pt][font='MSTT31c5e1']Als schönstes Beispiel ist auf die massive Kritik von H. A. Lorentz hinzuweisen, den die Relativisten gern als einen der Väter der Speziellen Relativitätstheorie reklamieren wollen, was ihnen angesichts der Ahnungslosigkeit der Fachleute wie der Öffentlichkeit auch gelingt, ohne Widerspruch zu ernten. Lorentz hat bereits in seinen Göttinger Vorträgen von 1910 und noch entschiedener in seinen Vorlesungen in Teylers Stiftung in Haarlem, die 1914 in deutscher Sprache erschienen sind, eine massive Kritik an den Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie vorgetragen: sie ist von den Relativisten nur mit Schweigen quittiert worden, ihrem Erfolgsrezept.

    Lorentz weist in seinen Vorlesungen nach, daß die zum Relativitätsprinzip gehörende Reziprozität zu unauflösbaren Widersprüchen führt und ein Kernpunkt der Speziellen Relativitätstheorie, die angebliche Relativierung der Gleichzeitigkeit, aufgegeben werden muß, da eine absolute Gleichzeitigkeit existiert, unabhängig von Meßprozeduren.

    Dieser zentrale Kritikpunkt ist die schlüssige Widerlegung der Theorie. Die Theorie scheitert an der Reziprozität, die zum Inhalt des Relativitätsprinzips gehört, und zwar in zweierlei Hinsicht: entweder die Theorie beachtet konsequent die Reziprozität, dann ist sie mit wider sprüchlichen Aussagen konfrontiert, die sie nicht entscheiden kann; oder sie verletzt die Reziprozität und behauptet einseitige reale Effekte, dann kann sie nicht begründen, warum überhaupt und in welchem von zwei Systemenein realer Effekt auftreten soll. Beobachtete Effekte, die erklärt werden müßten, liegen ohnehin nicht vor.

    Rund fünfzig Jahre später hat Herbert Dingle dieselbe Frage zugespitzt formuliert und in Großbritannien eine öffentliche Antwort gefordert. Er hat alle Autoritäten der Reihe nach zu Stellungnahmen aufgefordert und keine öffentliche Antwort erhalten. In seinem Buch Science at the crossroads (1972) hat er detailliert seine Erfahrungen und den beschämenden Zustand seiner Branche geschildert.[/font] [/size][/font]

    und

    Zitat

    Seite 101

    Herbert Dingle hat das Physik-Establishment in Großbritannien spätestens seit 1960 mit der Ungültigkeit der SRT konfrontiert, indem er die Frage stellte ("Dingles Frage"), mit welchem Argument aus der SRT die behaupteten einseitigen Effekte einer realen Kontraktion der Körper und einer realen Verlangsamung von Uhren in nur einem (von unendlich vielen möglichen) Inertialsystemen begründet werden sollen. Ein solches Argument aus der SRT gibt es nicht.

    Dingle hat darauf keine öffentliche Anwort erhalten und über das Ergebnis seiner jahrelangen Anfragen und über seine Erfahrungen mit den verschiedenen Einrichtungen und Gremien der akademischen Physik in Großbritannien im Jahre 1972 in seinem Buch "Science at the crossroads" berichtet. Seine Initiative war von besonderer Bedeutung durch seine herausragende berufliche Stellung und die Tatsache, daß er selbst bis in die fünfziger Jahre die SRT als gültig vertreten hatte. Abtrünnige und Ketzer werden, wie in den alleinseligmachenden religiösen, so auch in der physikalischen Kirche der Relativistik gnadenlos verfolgt.
    Vgl. die Veröffentlichungen von Ian McCausland, der sich nach dem Tod von Dingle für eine sachgerechte Würdigung und Beantwortung seiner Anfrage eingesetzt hat, vergeblicherweise.Es ist anzunehmen, daß eine öffentliche Anfrage wie die von Herbert Dingle in allen Ländern der westlichen Welt von den Physik-Machthabern mindestens ebenso wie in Großbritannien nicht-beantwortet worden wäre.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font][/font]
    [/size]

    Wenn es nur Kritik an der Methodik ist, wie das Experiment damals durchgeführt wurde, dann ist es doch gut. Eine nochmalige Überprüfung kann ja auch nicht schaden.

    [font='Arial'][size=10]Ich meine in diesem Kontext auch, dass eine nochmalige Überprüfung nicht schaden kann, im Gegenteil.
    [/size][/font]
    [size=10][font='Arial']Außer den schon in diesem Thread genannten Autoren, die sich kritisch zum Hafele/Keating-Experiment geäußert haben (A.G. Kelly, Dr. Walter Theimer, G.O. Mueller, N. Rudakov, J.P. Wesley) haben z.B. auch folgende Autoren Einwände, Bedenken und kritische Argumente vorgebracht (aus [/font][font='Arial']G.O. Mueller[/font][font='Arial']):

    [/font][/size][size=10][font='Arial']Essen, Louis 1978 (der Vater der Atomuhren)
    [/font][/size][size=10][font='Arial']Georg Galeczki / Peter Marquardt, 1997
    [/font][/size][size=10][font='Arial']Agathangelidis, Antonis 2001
    [/font][/size][size=10][font='Arial']Aspden, Harold 1980
    [/font][/size][size=10][font='Arial']Hayden, Howard C. 1991
    [/font][/size][size=10][font='Arial']McCarthy, Dennis J. 1997 u. 2001
    [/font][/size][size=10][font='Arial']McCausland, Ian 1980
    [/font][/size][size=10][font='Arial']Oliveira, E. C. de, 1989
    [/font][/size][size=10][font='Arial']Rodrigues, Waldyr Alves, jr. 1988
    [/font][/size][size=10][font='Arial']Selleri, Franco 1998[/font][/size]
    [size=10][font='Arial']Weitzel, Donald F. 1998[/font][/size]

    [size=10][font='Arial']Viele Grüße
    [/font][/size][size=10][font='Arial']Jocelyne Lopez[/font][/size]

    Korrekt wäre, dass Versuche der Falsifizierung und Kritik als Qualitätskontrolle von wissenschaftlichen Theorien traditionell als notwendig angesehen wurden - mit dieser Tradition haben es die RT-Befürworter gebrochen.

    Das stimmt leider.
    Und dazu verweise ich zum Beispiel auf Ausführungen von Karl Popper in seinem Buch "Die Zukunft ist offen":
    [color=#8e1600][color=#000000]Die kritische Einstellung ist das Wesentliche in der Wissenschaft[/color] [/color]

    oder auf seinen Interview 1990 mit der Zeitung DIE WELT: [color=#8e1600]Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine große Gefahr. [/color]

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    [font=Arial][size=10]Eine [/size][/font][font=Arial][size=10]Buchempfehlung[/size][/font][font=Arial][size=10]:

    [/size][/font][font=Arial][size=10]Ratlos vor der Großen Mauer
    [/size][/font][font=Arial][size=10]Das Scheitern der Urknall-Theorie
    [/size][/font][font=Arial][size=10]Josef Lutz - Wolf-Dieter Rochlitz - Dr. Gert Balzer-Jöllenbeck
    Verlag Neuer Weg, Essen, 3. Auflage Sept. 1994
    [/size][/font][font=Arial][size=10]ISBN 3-88021-213-9

    [/size][/font][font=Arial][size=10]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/size][/font]


    Dann kannst du ja gut nachvollziehen, warum GOM, Du und die anderen selbsternannten RT-Kritiker auf der Ignorierliste der Wissenschaft stehen. Könnte sein, dass Euch mal jemand wegen Belästigung, Störung des Wissenschaftsbetriebs oder Stalking verklagt.
    Grüße
    Lillebror
    Stockholm, Schweden


    Tu das, bitte, es steht Dir völlig frei, wenn Du der Meinung bist, dass ich irgendjemanden "belästigt", den "Wissenschaftsbetrieb gestört" und "Stalking" betrieben habe. Ich bin selbst sehr dafür, dass die Gesetzgebung geachtet wird. Tu das also, es steht Dir völlig frei. Belegen mußt Du aber diese drei Anschuldigungen vor dem Richter ganz genau, und zwar nicht unter einem Nick "Lillebror, Stockholm, Schweden", ist es Dir klar, oder? Der Neueinsteiger "relativist" macht auch kein Geheimnis im Internet und in seinem Stamm-Forum "Alpha Centauri" um seine Identität als Joachim Schulz und um seine Adresse in Schweden. Sei also konsequent mit Dir selbst.

    Jocelyne Lopez

    Hallo zusammen,

    PS: Warte mal hübsch auf die Antwort. Ist dir aufgefallen, das die Anfrage an ein Institut geschickt wurde, das eure Truppe schon kennt und auch schon weiß, wie sie mit euch umgeht! :thumbup:


    [size=10][font='Arial']Für diejenige Teilnehmer, die die Hintergründe dieser hämischen Antwort nicht kennen, ein paar Informationen zur Beurteilung der Sachlage und zur persönlichen Meinungsbildung:

    [/font][/size][size=10][font='Arial']Mit dem Ausdruck die Anfrage wurde an ein Institut geschickt, das eure Truppe schon kennt und auch schon weiß, wie sie mit euch umgeht! :thumbup: erwähnt hier Phasenverschobener das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Albert-Einstein-Institut in Potsdam.

    [/font][/size][size=10][font='Arial']
    Erfahrungsgemäß pflegt dieses Institut in der Tat:

    [/font][/size][size=10][font='Arial']1) Öffentliche Anfragen über die kritische Hinterfragung der Relativitätstheorie hartnäckig zu ignorieren und keine öffentlichen Stellungnahmen dazu zu geben.
    [/font][/size][size=10][font='Arial']Siehe zum Beispiel in meinem Blog der Schicksal einer Anfrage über die experimentelle Bestätigung des Postulats Einsteins, die Lichtgeschwindigkeit sei unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters, die völlig ignoriert wurde, trotz Erinnerungen und trotz der Tatsache, dass diese Anfrage über das Bundesministerium für Bildung und Forschung geleitet wurde:

    [/font][/size][size=10][font='Arial'][color=#0000ff]August 2006: Antwort von Jocelyne Lopez an Frau Dr. Annette Schavan, Bundestagsabgeordnete
    und Bundesministerin für Bildung und Forschung[/color]

    [/font][/size][size=10][font='Arial'][color=#0000ff]http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=88[/color]

    [/font][/size][size=10][font='Arial'][color=#0000ff]Mai 2007: Jocelyne Lopez schreibt an Prof. Dr. Jürgen Richter und Frau Dr. Annette Schavan,
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    [/color]
    [/font][/size][size=10][font='Arial']http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=98[/font][/size]

    [size=10][font='Arial'][color=#800080]Mai 2007: Antwort von Prof. Dr. Jürgen Richter (Bundesministerium für Bildung und Forschung) an Jocelyne Lopez
    [/color]
    [/font][/size][size=10][font='Arial']http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=99

    [/font][/size][size=10][font='Arial'][color=#0000ff]Mai 2007: Jocelyne Lopez schreibt an den Präsidenten des Vorstandes der Max-Planck-Gesellschaft,
    Prof. Dr. Peter Gruss und die Generalsekretärin, Frau Dr. Barbara Bludau
    [/color]
    [/font][/size][size=10][font='Arial']http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=101

    [/font][/size][size=10][font='Arial'][color=#0000ff]Juni 2007: Jocelyne Lopez schreibt an den Präsidenten des Vorstandes der Max-Planck-Gesellschaft
    Prof. Dr. Peter Gruss und die Generalsekretärin, Frau Dr. Barbara Bludau
    [/color]
    [/font][/size][size=10][font='Arial']http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=102

    [/font][/size][size=10][font='Arial'][color=#0000ff]August 2007: Jocelyne Lopez schreibt an Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung
    [/color]
    [/font][/size][size=10][font='Arial']http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=104

    [/font][/size][size=10][font='Arial'][color=#800080]Kennt Prof. Dr. Jürgen Richter auch kein Experiment zur experimentellen Bestätigung des Postulats Einsteins?
    [/color]
    [/font][/size][size=10][font='Arial']http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=210[/font][/size]


    [size=10][font='Arial']2) Kritische Beiträge aus der Öffentlichkeit vom Bundesministerium zensieren zu lassen, siehe zum Beispiel Löschung von kritischen Gästebuch-Einträgen von zwei Bürgern während dem Einstein-Jahr 2005:
    [/font][/size][size=10][font='Arial']
    [color=#800080]Verletzung des § 5 Art. 3 Grundgesetz über die Wissenschaftsfreiheit durch Frau Dr. Annette Schavan,
    Bundesministerin für Bildung und Forschung
    [/color]
    [/font][/size][size=10][font='Arial']http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=180

    [/font][/size][size=10][font='Arial'][color=#800080]Einsteinjahr: Und wo bleibt die Kritik?
    [/color]
    [/font][/size][size=10][font='Arial'][color=#800080]http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=226[/color]


    http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=226[/font][/size]


    [size=10][font='Arial']3) Einen Mitarbeiter als offizieller Ansprechpartner für die Kritiker zu beschäftigen (Dr. Markus Pössel), der seit mehr als 10 Jahren hämische, beleidigende und diffamierende Äußerungen über die Kritiker der Relativitätstheorie ungeniert im Internet propagiert, sowie Beschwerde über das menschlich und wissenschaftlich unvertretbare Verhalten dieses Mitarbeiters zu ignorieren:

    [/font][/size][size=10][font='Arial'][color=#0000ff]Dr. Markus Pössel: Die Kritiker der Relativitätstheorie sind cranks[/color]
    [/font][/size][size=10][font='Arial'][color=#0000ff]http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=147[/color][/font][/size]


    [size=10][font='Arial']Der anonyme User Phasenverschobener (der irgendwie den Anschein erweckt, dass er privaten Kontakte zu diesem wissenschaftlichen Institut habe) geht also hier davon aus, dass die Anfrage über das Hafele-Keating-Experiment an das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik/Albert-Einstein-Institut in Potsdam geschickt wurde, und dass sie demzufolge auch ignoriert wird.

    [/font][/size][size=10][font='Arial']Dies ist aber nicht aus der Antwort von Prof. Dr. Gerd Litfin, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft zu entnehmen, weder dass die Anfrage an das MPI/AEI Potsdam geschickt wurde (er spricht von einem Fachverband Gravitation der DPG), noch dass diese Anfrage voraussichtlich ignoriert wird. Hier noch einmal die Antwort von Prof. Dr. Gerd Litfin: [color=#800080]'http://www.jocelyne-lopez.de/blog/?p=286[/color].[/font][/size]

    [size=10][size=10pt]Warten wir also ab, ob die hämische Voraussage des anonymen Teilnehmers Phasenverschobener, dass die Anfrage ignoriert wird, sich verwirklicht. Immerhin erweckt diese Anfrage über das Hafele-Keating-Experiment sehr große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit der Foren und Leser haben schon mitgeteilt, dass sie auch sehr daran interessiert sind, wie die Antwort der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in dieser Angelegenheit ausfallen wird.

    [/size][/size][size=10][font='Arial']Viele Grüße[/font][/size]
    [size=10][font='Arial']Jocelyne Lopez[/font][/size]


    Hiermit breche ich die Diskussion mit Dir ab. Du bist auf meiner Ignorierliste, wie einige aus "Deiner Truppe". :D

    Zufälligerweise bist Du auch ein paar Tage nach meiner Registrierung im Forum "Auf zur Wahrheit" hier in diese Thematik eingesprungen, ein Zufall, natürlich. :D

    Jocelyne Lopez

    Mit deinem Text verstehe ich aber wenigstens auch, was du sagen willst. Das wäre aber auch einfacher gegangen. Habe ich das richtig verstanden, dass du sagen willst:
    Das Raumschiff fliegt relativ zur restlichen Materie außenrum ganz schnell -> Zeit im Raumschiff verlangsamt sich.
    Das Raumschiff steht und die Materie außenrum bewegt sich ganz schnell -> Zeit im "bewegten" Raum um das Raumschiff verlangsamt sich.
    => Kann nicht beides gelten.


    Ganz genau ist das, so habe ich es gemeint, und so hat es Einstein auch postuliert: Es ist egal, ob man bei zwei relativ zueinander bewegten Objekten das eine oder das andere als ruhend oder als bewegt definiert, die Änderung der physikalischen Zustände ist gleich: "[font='Arial'][size=10]1. Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden."[/size][/font] (Einstein, SRT).

    Außer, dass er Deine Folgerung "kann nicht beides gelten" nicht nachvollzogen bzw. selbst widersprochen hat.

    Wenn man definiert, dass das Raumschiff fliegt und die Materie um das Raumschiff ruht (z.B. die Erde), dann gehen die Uhren im Raumschiff langsamer (relativistisch ausgedrückt: "die Zeit im Raumschiff verlangsamt sich") als auf der Erde.

    Wenn man aber definiert, dass das Raumschiff ruht und die Erde von ihm wegfliegt, dann gehen auch auf der Erde die Uhren langsamer.

    Also es passiert bei beiden mentalen Definitionen der "Ruhe" oder der "Bewegung" der Objekte gemäß Einstein auf jeden Fall eine "Verlangsamung der Zeit", bei beiden Vorstellungen würden alle Uhren langsamer gehen, wenn ein Raumschiff durch die Gegend fliegt. Die Insassen des Raumschiffes und die Einwohner der Erde würden gleichermassen langsamer altern (Die "Zeit" würde für alle dilatieren).


    Sorry, aber deine verworrenen Gedanken sind (auch aufgrund der Wortwahl) oft nicht so toll nachvollziehbar.

    Es sind nicht meine "verworrenen Gedanken", sondern die verworrenen Gedanken Einsteins, die ich mit meinen eigenen Worten formuliert habe, wie übrigens Du auch, wie übrigens alle Menschen, die über die Relativitätstheorie diskutieren.

    Einstein widerspricht sich nämlich innerhalb seiner SRT selbst: Es setzt als Prinzip, dass die Änderung der physikalischen Zustände zwischen zwei zueinander bewegten Objekten gleich sind, und innerhalb der gleichen Theorie folgert er, dass die als bewegt definierten Käfer langsamer altern, als die als ruhend definierten Käfer... :thumbdown:

    Darüber hinaus wird tagtäglich seine SRT in der Praxis widerlegt: Gemäß dem von Einstein festgesetzten obigen Prinzip dürfte es also keinen Unterschied im Gang von einer als bewegt definierten Uhr mit dem Gang von einer als ruhend definierten Uhr geben: beide sollten sich gleichermaßen verlangsamen, also immer synchron laufen. Das wird in der Praxis tagtäglich widerlegt - wie übrigens auch im Experiment Hafele und Keating: Man stellt am laufenden Band Gangunterschiede zwischen "bewegten" und "ruhenden" Uhren, zwischen allen Uhren, sie laufen nicht synchron, sie gehen sogar sowohl nach- als auch vor.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    So lange ist das nicht her. Ich habe dir ein Kernprinzip der Physik genannt, der auch der ganz klassischen ohne Relativitätstheorie und du hast ganz klar gesagt, das es falsch sei. Diesem Prinzip bediehnen sich alle meine genannten Bereiche der Naturwissenschaft. Da ist nichts verdreht, deine Rabulistik kannst du dir schenken. Gedächnisauffrischung gefällig:

    Gruß


    Wenn Du herabsetzend, aggressiv und ständig mit persönlichem Bezug auf sachliche Argumente reagierst (ich habe nämlich nach dem "Falsch" sehr wohl begründet, warum ich es als falsch ansehe), werde ich auch mit Dir weitere Austausche einstellen. Das muss nicht sein und keiner muß sich das auch gefallen lassen. Das reicht mir langsam. Ich habe es nicht nötig, mich von Dir anfahren zu lassen. Also pass bitte auf Deine Ausdrucksweise und auf Deinen Umgang auf, sonst darfst Du Dich gerne mit Anderen austauschen, mit mir aber nicht. Ich habe es nicht nötig. Ich werde Dich auch ignorieren. Man läuft mir seit Jahren durch die Forenlandschaft nach, nicht andersrum.

    Jocelyne Lopez

    Aha.
    Kurz gesagt: Die ganze Physik ist Humbug.

    Wo habe ich das nun wieder gesagt???? Es ist nervig, wie Du mir die Worte im Munde ständig drehst, echt nervig. :evil:

    Ich habe gesagt, dass man in der Physik Messungen mit Messinstrumenten vornimmt und die Meßinstrumente abliest am Ort, wo sie sich befinden. Inwie fern ist das "Humbug"??? :evil:


    Zitat

    Zitat Phasenverschobener:

    Nicht nur die Relativitätstheorie, sondern auch klassische Physik, technisches zeichnen (auch hier wird der Bezugssystem immer dahin gelegt, wie es dem Konstrukteur gerade passt und nicht dahin, wo gerade was gemessen wird oder ein physikalischer Vorgang stattfindet)

    Wenn es keine Ausnahme gibt, dann muss das ja alles Humbug sein. Der Bezugspunkt muss ja immer beim Messinstrument liegen. :thumbup:


    Natürlich ist es keine Ausnahme. :thumbdown:
    Und natürlich liegt das Messinstrument immer dort, wo was gemessen wird, wo denn sonst? :thumbdown:

    Das ist lediglich die mathematische Weiterverarbeitung von konkreten Messungen, die vorgenommen wurden, am Ort, wo sich das Meßinstrument befindet. Logisch. Mathematische Berechnungen sind ja keine Messungen!!!!!!!!! Mathematische Berechnungen verarbeiten nur Messungen.

    Wenn ich z.B. die Oberfläche meines Schreibtisches mathematisch berechnen möchte, dann muß ich vorher am Ort wo mein Schreibtisch sich befindet, das Meßinstrument an die längere Kante und an die kürzere Kante meines Schreibtisches anlegen und die Werte ablesen. Wenn ich die Werte abgelesen habe, dann laufe ich zu den Mathematikern und bitte sie, diese Meßdaten zu verarbeiten und mir die Oberfläche meines Schreibtisches zu berechnen (na ja, in diesem Fall brauche ich nicht zu den Mathematikern zu laufen, das kann ich gerade noch selbst :whistling: ). Die Verarbeitung von Meßdaten ist keine Messung!!! Wie kommst Du denn darauf?? Eine Messung wird immer mit einem Meßinstrument vorgenommen, am Ort wo sich das Meßinstrument befindet. Immer. Es gibt keine Ausnahme.

    Ich kann z.B. auch nicht die Temperatur auf der Oberfläche der Sonne messen. Ich kann darüber (mathematisch) extrapolieren bzw. spekulieren, mehr nicht. Die Mathematik ist keine Messung. Sie kann auch nicht Messungen ersetzen. Sie verarbeitet nur Messungen.
    Die Physik dagegen ist eine messende Wissenschaft.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez