Beiträge von maky

    hier könnt ihr eure lieblings-musik und videos reinstellen. alles was ihr so gerade hört oder was euch inspiriert hat.

    ich mach mal den anfang:

    http://youtube.com/watch?v=2PBeKzVhWHY&mode=related&search=
    venetian snares - Szamár Madár

    http://youtube.com/watch?v=LInbJI1ib1I
    Nobukazu Takemura - Let My Fish Loose [Aphex Twin Remix]
    das video dazu handelt zwar von ufos und hat mit dem lied wenig zu tun, aber das lied ist einfach wunderschön und ungewohnt unelektronisch für einen aphex track.

    Zitat von Robin


    Nochmal Porcupine Tree, eher etwas schnellerer Sound, trotzdem gemütlich, einfach mit mehr drive (diesmal Original Videoclip)http://www.youtube.com/watch?v=9CvxoeasJrelated&search=

    Mercury Rev - Goddess on a Hiway
    http://www.youtube.com/watch?v=5mAop0p0EnE

    Hier eins meiner Lieblingslieder von Mercury Rev - Dark is Rising
    http://www.youtube.com/watch?v=BgVoYONg8related&search=

    sehr schöne und entspannende musik, aber auch ein bisschen melancholisch. die videos passen wunderbar zur musik. das ist die art von "pop/gitarrenmusik" die mir gut gefällt.

    :thumbup: ^^

    Zitat


    Wenn es kein -Gott- gäbe, könnte man nicht danach fragen ob es ( Gott ) tatsächlich existiert, denn erdacht ist es doch vorhanden.

    nun steht natürlich die frage im raum ist dieser gott ein produkt der materie oder ist die materie ein produkt von gott...

    ich sage es stimmt beides. gott benötigt das produkt der erfahrung die aus der materie resultiert, jedoch kann die materie ohne gott nicht existieren. vllt. besteht zwischen diesen beiden welten eine beziehung die auf gegenseitigkeit beruht.

    [size=14]Der Schmerz der ganzen Welt[/size]
    Von Andreas Borcholte

    Vielleicht sehen wir alle bald so resigniert aus wie Clive Owen in "Children of Men". Alfonso Cuaróns düsterer Zukunftsthriller ist ein Fest für Pessimisten und Untergangs-Theoretiker: Mit grandioser Lakonie projiziert er die Krisen der Gegenwart in eine erschütternde Zukunft.Den englischen Ausdruck world weary würde man wohl am besten mit "lebensmüde" übersetzen. Weniger Todessehnsucht ist damit gemeint als vielmehr ein generelles Leiden an der Welt, Überdruss am Alltag, der einen hohläugig aussehen lässt und tiefe Furchen durchs Gesicht zieht. Insofern ist Clive Owen die perfekte Besetzung für Theo, die Hauptfigur in Alfonso Cuaróns Film "Children of Men". Der britische Schauspieler, unrasiert, verzagt schauend, in einen abgetragenen Mantel gekleidet, ist die Personifizierung von world weary. Als in der Londoner Fleet Street ein Grill-Imbiss in die Luft fliegt, den Theo gerade eben verlassen hat, verzieht er keine Miene. Terror erzeugt im London des Jahres 2027 keinen Schrecken mehr. Er gehört zum Alltag.

    Der mexikanische Regisseur ("Y tu Mamá también") war eigentlich nach England gekommen, um einen Harry-Potter-Film zu drehen. Nachdem die Arbeit an "Der Gefangene von Askaban" abgeschlossen war, blieb er in London und machte sich an die Adaption einer Geschichte, die die Schriftstellerin P.D. James Anfang der Neunziger geschrieben hatte. Befreit von jeglichem Upperclass-Dünkel und konservativer Weltsicht, kommt "Children of Men" jetzt als düstere und melancholische Reflexion über die Auswirkungen unserer gegenwärtigen Krisen und Gesellschaftsprobleme in die Kinos. Cuarón selbst nennt seinen Film bescheiden "nichts als einen rasanten Verfolgungsjagd-Thriller". Dabei hat ist er viel mehr als das.

    Resignation und Desillusionierung sind nicht nur in Clive Owens Zügen zu lesen, sie bestimmen den Alltag in der Zukunft: "The World has collapsed; only Britain soldiers on", propagiert das staatliche Fernsehen in einer Hommage an George Orwell: Nach dem Kollaps der Welt marschiert nur Großbritannien unverdrossen weiter. Tatsächlich scheint London in der Zukunft von "Children of Men" die einzige Zuflucht für eine von Krieg und Terror vertriebene Menschheit zu sein. Überschwemmt von illegalen Immigranten, verlotterten Gestalten, die an jeder Straßenecke zusammengepfercht und in militärisch bewachte Hochsicherheits-Auffanglager abgeschoben werden, hat sich das Vereinigte Königreich in einen Polizeistaat verwandelt.

    Vielleicht soll man es als Strafe Gottes verstehen, vielleicht will aber auch nur die Natur noch größeres Elend verhindern: Die Menschheit in "Children of Men" ist seit Jahren unfruchtbar, der jüngste Erdenbürger, ein 18-Jähriger namens Baby Diego, wurde gerade von einem Fanatiker erschossen. Held Theo wollte früher einmal als Polit-Aktivist die Welt verändern. Heute fristet er als kleiner Beamter einen tristen Büroalltag.
    Aus seiner Apathie reißt ihn schließlich seine Ex-Frau Julian (Julianne Moore), die sich in der Rebellengruppe "Human Project" engagiert und ihn um Hilfe bittet. Die Beziehung zwischen den beiden erkaltete, nachdem ihr gemeinsames Kind ums Leben kam. Nun soll Theo ein Mädchen, angeblich eine illegale Immigrantin, an die Küste bringen, wo sie von "Human Project" übernommen werden soll.

    Man erfährt nicht, was genau eigentlich die Ziele dieses "Human Project" sind, und die verschlagenen Gestalten in Julians Gefolge erwecken auch nicht gerade viel Vertrauen. Aber sei's drum, es kommt wie es kommen muss: Nach einigen turbulenten, virtuos inszenierten Action- und Verfolgungsszenen, bei denen Julianne Moore ihren kurzen Auftritt in diesem Film beendet, sind Theo, das Mädchen Kee und eine Amme auf sich allein gestellt. Bezeichnenderweise enthüllt Kee in einem Stall, dass sie - als einzige Frau auf Erden - schwanger ist. Ein Wunder. Und die neue, vielleicht letzte Hoffnung der Menschheit.

    Das alles hätte allzu leicht in alt- und neutestamentarisches Gewaber abdriften können, wenn nicht Cuarón mit eiserner Hand über den lakonischen, zuweilen fast dokumentarischen Stil seines Film gewacht hätte: Über weite Strecken wird das Geschehen von einer wackeligen Handkamera gefilmt, als wäre der Kinozuschauer ein Reporter, den es in ein Kriegsgebiet verschlagen hat. Tatsächlich bilden die grünen Landschaften Albions einen krassen Gegensatz zum urbanen Raum, der, so wollte es Cuaròn, an zernarbte urbane Krisenareale im Kosovo oder Libanon erinnert. In dieser pragmatischen, streng aufs Überleben ausgerichteten Welt, gibt es den Luxus eines Gottes nicht mehr.

    Einen einzigen sakralen Moment gönnt sich der Film, als Kee mit ihrem Kind im Treppenhaus eines unter Beschuss liegenden Hochhauses die Stufen herunter schreitet. Für einen Moment scheint angesichts des zerbrechlichen neuen Lebens alles still zu stehen: Flüchtlinge strecken staunend und mit feuchten Augen ihre Hände aus; Soldaten lassen ergriffen ihre Gewehre sinken. Die menschliche Rasse stirbt aus ohne Nachwuchs, Punkt. So nüchtern und ganz unpathetisch fundamental entwirft "Children of Men" eine beängstigende Zukunft, in der die Hoffnung stets am seidenen Faden hängt. Das Schicksal der jungen Mutter und ihres neugeborenen Kindes - es bleibt auch am Ende offen.
    Nahezu jeder gesellschaftliche Konflikt unserer Zeit wird in "Children of Men" gestreift, zum Teil nur en passant: Da sind die den Folterungen von Abu Ghureib nachgestellten Szenen am Bahnsteig eines Immigrantenlagers, an denen Theo und Kee in einem Zug voller Flüchtlinge vorbeifahren. Da gibt es einen Aufstand bewaffneter muslimischer Terrorgruppen mitsamt "Allah ist mächtig"-Gebrüll, während der Staat der Überalterung mit der Sterbehilfe-Pille "Quietus" Einhalt gebieten will.

    Auch die massiven Einschränkungen der Pressefreiheit aus Gründen der "Homeland Security" sind ein Thema: Die unfreiwillig zusammengewürfelten Flüchtenden, eine schwangere schwarze Einwandererfrau und ein bleicher, resignierter Brite, finden kurzzeitig Unterschlupf bei Theos altem Freund Jasper (Michael Caine), einem Ex-Aktivisten und Alt-Hippie, der heimlich Marihuana raucht und "Ruby Tuesday" hört. Jaspers Lebensinhalt besteht darin, seine im Rollstuhl sitzende Frau zu pflegen, eine ehemalige Reporterin, die in die Mühlen der Staatsmacht geriet und seitdem im Wachkoma vegetiert.

    Es sind die Szenen in Jaspers Landhaus, einer fast weichgezeichneten Oase der Nostalgie, die "Children of Men" seine Schwere und Glaubwürdigkeit verleihen. Hier läuft Clive Owen mit Flip-Flops und einem alten verschlissenen Sweatshirt der Olympischen Spiele von 2012 herum, hier ist ein letzter Rest Humanität und Wärme zu spüren.

    In der liebevollen Inszenierung Jaspers, halb Verschwörungstheoretiker, halb gutmütiger Friedensapostel, outet sich Cuarón auch ein bisschen als Träumer: Die Sixties und Seventies als Hort der bis jetzt letzten menschlichen Utopie - Make Love, not war, danach kam nicht mehr viel. Wie passend, dass "Children of Men" an ein Film-Genre anknüpft, das seine Blütephase in eben jener Zeit erlebte. Von "Planet der Affen" bis zu "Soylent Green" und "Omega Man" ist hier alles drin, was Kino zum Thema Dystopie zu sagen hatte - mit Clive Owens lebensmüden Theo als Wiedergänger des Replikantenjägers Deckard in "Blade Runner".

    Der erste echte Zukunftsthriller des 21. Jahrhunderts verströmt also eine gehörige Portion Retro-Charme. Vielleicht sind es ja wirklich nur noch die Visionen von gestern, die im Morgen Trost spenden. An dieser Aussicht könnte man nun wirklich verzweifeln, wenn "Children of Men" nicht gerade wegen Alfonso Cuaróns Mut zur Anti-Ironie einer der besten und wichtigsten Filme dieses Jahres geworden wäre.

    (quelle: http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,447040,00.html )

    ich meinte damit ja auch die waffenherstellung im algemeinen. diese verschwendung von arbeitskräften ist halt ein willkommener nebeneffekt für die mächtigen. und damit mein ich nicht die herren politiker, sondert die hintermänner der grössten industrie und wirtschaftstycoone, also diese die so unvorstellbar reich sind, das sie die herren politiker leicht und ohne probleme als spielball nutzen können.

    aber nun zurück zum thema, ich denke das atombomben, und wenn auch nur im kleinen format früher oder später genutzt werden, da dieses potenzial einfach vorhanden ist. und dann heißt es gute nacht frau mutter natur auf planeten erde.

    Zitat von Robin


    hmm, also,ich schreib jetzt mal was dazu und es ist vielleicht etwas harrsch, aber sag mir einfach, wenn du es als persönliche Beleidigung ansiehst, und ich lass dich indann in Ruh oder versuchs netter zu sagen (bin halt eher einer, der vor allem dann was gelernt hat, wenn einer mal direkt gesagtwas gesagt hat ohne es vorher durch die Blume abzuschwächen, daher mach ich das halt auch so, aber eben, wenn's zu viel ist, sag's einfach..)

    Auf keinen fall sehe ich diesen kommentar als beleidigung, dafür schreib ich ja in diesen forum, um resonanz von anderen zu bekommen.

    Zitat von Robin


    also 1. Du willst ja offenbar in diese "nicht materielle" Welt, wo alles supadupa ist etc. (salopp gesagt), sprichst aber gleichzeitigdavon jede handlung gegenüber Krsna zu machen und nicht für dich. Obwohl du diese Handlung, die du ja für Krsna machst in wirklichkeit darum machst, WEIL du von dieser Welt wegwillst, sprich, auch wenn du jede handlung (scheinbar) für Krsna machen willst/machst, im Grunde hat sich die Situation noch nicht viel geändert und du machst es immer noch für dich (nur verschleierst du es etwas....).

    im grunde genommen handelt jeder für und durch krsna (dem ganzen), nur weiß es der eine und der andere weiss es nicht. ich weiß es und handle damit standartmässig "krsna-bewusst". ich erwarte aber nicht in die materielle welt zu kommen, da ich ja keinen anderen beweis dafür habe ausser meine logik, die für mich nichts anderes zulässt, als das vorhanden sein einer nichtmateriellen welt als pendant zu dieser welt.

    Zitat von Robin


    2. Rückzug von jedwediger Sinnbefriedigung: Du gehst offenbar davon aus, dass Krsna nicht will, dass du hier bist und dass er von dir erwartet diese Welt hier als Illusion abzutun und keine Freude daran zu haben. Wie du ja aber weisst, hast du ja eh keine Wahl und wenn Krsna nicht gewollt hätte, dass du hier bist und das alles erlebst, dann wärst du ja gar nicht erst hier, oder?

    Diese Welt hier zu verachten und nichts damit zu tun haben wollen ist ja auch wieder nur eine Art zu sagen, Krsna hät's nicht gern, dass es so ist (obwohl er ja der ist, der dass so gemacht hat..) Das ist eigentlich das übliche Missverständniss, dass ich schon bei manchen Suchern angetroffen habe. Nicht-Annhaftung heisst eben nicht, dass man nichts mehr mit der Welt zu tun hat (weil das eh auch schon wieder eine Annhaftung ist, einfach eine umgekehrte) sondern, dass du die Welt halt so akzepiterst wie sie ist, mit all ihren Freuden und Leiden, die nun mal hier sind. Somit kannst du dich freuen und nicht freuen und egal was nun grad passiert, es ist beides gleich gültig, beides ok, beider darf sein, alles andere ist auch nur wieder Zwang und somit Annahftung (auch wenn es eine Annhaftung an eine Idee ist, es ist immer noch Annhaftung..).

    genau das denke ich auch mittlerweile. ich denke mittlerweile das die bhagavad-gita nur die möglichkeit bitten soll die ungeläuterten seelen, welche sich noch vollkommen oder teilweiße mit der materie und ihrem ego identifizieren, zur spiritualität zu fuhren und ihnen schrittweise mehr einsichten geben soll. da der geist meist wenig kontrolliert wird und diese menschen sich dadurch schnell von materiellen ablenken lassen und so nicht diese philosophie verstehen können, ist es nötig diese davon abzubringen. aber da ich das große ganze schon erkennen kann ist es nicht mehr nötig diese materie abzuhalten. warscheinlich hab ich mich davon zu sehr einnehmen lassen und hab garnicht gesehen das es für mich nur ein schritt zurück ist.

    aber trotzdem stimmt es das krsna-bewusstsein schritt für schritt wissen gibt und freude spendet, wenn es mit vollen ernst ausgeführt wird.
    dies ist so weil das lebewesen sich nun in ihrer wesensgemässen stellung befindet und keine angst mehr zu haben brauch.

    danke für deine antwort.

    maky

    Zitat von maky


    ich kann jeden benutzer diesen forum nur dringend raten sich die bhagavad-gita durchzulesen und sich ein eigenes bild zu machen. jeder der auf der suche nach der wahrheit ist darf dieses buch nicht vernachlässigen!

    ich möchte damit nur sagen das dieses buch zur pflichtlektür für jeden spirituellen menschen gehört, nach dem studieren kann ja jeder sein eigenes urteil bilden.
    mir hat es geholfen und erfüllt mich nachhaltig mir freude die mit materiellen freuden nicht vergleichbar ist.

    wenn ich sage ich lebe in krisna bewusstsein, meine ich das ich alles was ich tue krsna (also der ursprung von materie und spiritueller natur und die summe dessen(die höchste persönlichkeit gottes)) opfere ohne etwas für mich zu erwarten. das bedeutet das ich ständig an krishna denken will, aus der überzeugung von der philosophie des vedischen weltbildes heraus. ich weiß das materie illusion ist und das alles seinen vorprogrammierten lauf nimmt. krsnas niedere energie, die materie, also alles was man fühlen, riechen, schmecken, sehen, tasten und hören kann ist die aussenwelt, welche durch krsnas höhere natur ausgebeutet wird, sprich durch die seelen, welche die verschiedensten materiellen körper bekommen. nur kann diese spirituelle natur nicht mit der materie agieren, sondern befindet sich nur in der illusion mit ihr zu agieren, da es die materie ist die sich wandelt. aus diesem grund kann man im grunde jede handlung in hingebungsvollen dienst für krsna tun (auch wenn man weiß das es illusion ist, innerhalb dieser muss man trotzdem "handeln"). deswegen verurteile ich niemanden und weiß warum es ist wie es ist.

    ich behaupte nich vollständiges, absolutes wissen zu besitzen, aber denke das ich nahe dran bin und baue deswegen auf den austausch mit anderen gottgeweihten.

    ich habe zu dem thema schon einen faden eröffnet, aber leider hat sich bis jetzt kaum einer darauf gemeldet und ich wollte mir noch ein wenig mehr darüber im klaren werden, bevor ich weiter darauf antworte. hier der Link!

    ich selbst bin auch eine erwachte seele und lebe im krishna bewusstsein. ich weiß das dass was in den veden und speziel in der bhagavad gita steht die wahrheit ist.

    ich kann jeden benutzer diesen forum nur dringend raten sich die bhagavad-gita durchzulesen und sich ein eigenes bild zu machen. jeder der auf der suche nach der wahrheit ist darf dieses buch nicht vernachlässigen!

    grüsse vom maky

    gott ist für mich der Ursprung der materie und der spirituellen natur.

    gott ist die gesammtheit von materie und spiritueller natur.

    gott ist die höchste wahrheit und steht transzendental über allem.

    gott ist erfüllt mit absoluten wissen

    gott ist die überseele in jedem menschen und gibt jeden menschen das was er will/verdient.

    gott ist persönlich, ewig und unerschöpflich und das höchste ziel.


    der mensch als fragmentarischer teil gottes hat seine ewige beziehung zu gott vergessen und auch seine stellung als ewiger diener dessen und verfängt sich deshalb in illusion, irrglaube und glaubt er allein wäre der herr über die materie.

    Die absolute Wahrheit erfüllt jeden Wissenden mit Freude und Frieden
    Die absolute Wahrheit bringt Verständnis für alles und jeden
    Die absolute Wahrheit ist neutral und fällt kein Urteil
    Die absolute Wahrheit ist objektiv

    Handelt in hingebungsvollen Dienst für den Herren, aber erwartet keine Gegenleistung und ihr erreicht dieses Wissen und die damit verbundene transzendentale Freude.

    ich fand seine geschichten oft nicht unbedingt traurig oder deprimierend, sondern eher sehr lustig und sakastisch. er hätte einen wunderbaren schwarzen humor, mit dem er natürlich auch auf misstände in der gesellschaft aufmerksam machten wollte.

    wenn man gott als ganzes, also als alles begreift (materie und spirituelle natur dahinter), dann ist es einfach falsch zu sagen man sei mit gott auf einer gleichen ebene, da man nur ein fragmentarischer teil dessen ist.

    das wäre so wie wenn ein blatt eines baumes meint der ganze baum zu sein.

    aber ich gebe ja hier nur meine meinung zum besten, jeder muss für sich seine erfahrungen machen! ;)

    grüsse vom maky

    Zitat von Abraxas


    Wenn ich an die Kosten für diese Waffen denke, könnte man brüllen, denn damit würde man sicher viele Bäume pflanzen, Mägen füllen und Arbeitsplätze schaffen können.

    ich erinnere hier nur an das prinizip warum in der dystopie "1984" waffen gebaut wurden: um arbeitskräfte zu verschwenden für dinge die eh zerstört werden und keinerlei weiteren nutzen haben. nur um die menschen immer im mangelzustandt zu halten und so die macht in den ganz obersten schichten zu wahren. ähnlich ist es auch in der realität.

    das gesetzt der resonanz, wie annuki es nennt, sehe ich als gesetzt des karmas. alles was man tut kommt auf gleiche weise früher oder später auf einen zurück.

    @ rei dei dii:

    wir sind alle teile gottes und damit auch göttlichen ursprungs, wir gleichen damit qualitativ gott , jedoch nicht quantitativ. das darf man nicht vergessen!

    vollständiges wissen beinhaltet wissen über die materie, die spirituelle natur dahinter und das wissen über dem ursprung der beiden. vollständiges wissen bedeutet daher transzendentales wissen.

    jaja die alte frage nach zufall oder vorherbestimmung, freier wille oder schicksal...

    gäbe es wirklich einen vollkommenen freien willen , könnten wir unabhängig von zeit und raum alles tun, das würde praktisch die materie sprengen. das bedeutet für mich das es so etwas nicht gibt innerhalb der materie. es gibt immer nur ein weg der beschritten werden kann, das ist unser schiksal, gäbe es vollkomene freiheit könnten wir alle wege gleichzeitig beschreiten.

    zum thema zufall: ich weiß nicht was zufall heissen soll, ausser so definiert, das wir die eine seite einer gleichung nur als variable kennen, diese aber trotzdem schon feststeht.
    z.b. ein pc kennt auch kein zufall, nur in der form das ein algorythmus diesen erstellt, das ist aber kein zufall.

    vllt. hat ja jemand von euch eine saubere definizion von zufall, ich kenne keine, mir erscheint dieses wort unlogisch...

    grüsse vom maky

    p.s.:
    hier noch ein zitat von herrn einstein:

    Ich glaube nicht an die Freiheit des Menschen.
    Schopenhauers Wort:"Der Mensch kann wohl tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will."
    Begleitet mich in allen Lebenslagen, und versöhnt mich mit den Handlungen der Menschen,
    auch wenn sie mir recht schmerzlich sind.
    Diese Erkenntniss von der Unfreiheit des Menschen, schützt mich davor,
    mich selbst und meine Mitmenschen als handelnde und urteilende Individuen
    all zu ernst zu nehmen, und den guten Humor zu verlieren.

    hier ein paar worte zu einem meiner lieblingsautoren:

    Henry Charles Bukowski jr. (* 16. August 1920 in Andernach als Heinrich Karl Bukowski; 9. März 1994 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller polnisch-deutscher Abstammung. Er veröffentlichte zwischen 1960 und den frühen 1990er-Jahren über vierzig Bücher mit Gedichten und Prosa.

    Bukowskis Geschichten sind häufig teilautobiografisch, wenngleich meistens satirisch überhöht. Angesichts seiner Biografie wundert es nicht, dass es häufig um Menschen geht, die sich auf der Schattenseite des American Way of Life durchs Leben schlagen. Seine Protagonisten sind Kleinkriminelle, Säufer, Obdachlose, Huren und er selbst in Form seines literarischen Alter Egos Henry Chinaski (genannt Hank). Ein gern besuchter Schauplatz ist die Rennbahn, seien es Pferde- oder Hunderennen.

    Auf der Basis seiner eigenen Erfahrungen schrieb er in knappem Stil harte, witzige Stories, Romane und Gedichte über das Leben in den Randzonen der bürgerl. amerikan. Gesellschaft. Schockwirkung durch die Darstellung brutaler Gewalt, obszöner Sexualität und des Schmutzes der Gosse.
    Der Literatur-Brockhaus: in acht Bänden

    "Bukowski beherrst seine Kunst. Besser kann man Dialoge nicht schreiben; schneller kann man nicht erzählen. Er gilt im Augenblick als der neue Schreibweltmeister im Schwergewicht."
    - Der Spiegel

    Poesie
    In den Gedichten hält er sich in kurzen, leicht verständlichen Sätzen an keine Regeln des Reims oder Rhythmus, aber ab 1974 schleicht sich auch ein melancholischer Akzent in seine Schriften ein.

    Prosa
    Bukowski schreibt in einer harten, direkten Sprache, und er spart in seinen Geschichten die schmuddeligen Aspekte des menschlichen Lebens keineswegs aus. Insbesondere seine Dialoge sind exzellent beobachtet und auf höchstem Niveau geschrieben (vereinzelt bis zur Drastik eines Edward Albee oder Arthur Miller). Kritiker nannten ihn auch den Schreibweltmeister im Schwergewicht. In seinem erzählenden Werk ist er zugleich meist komisch, erstaunlich absurd (mit Ausnahme einiger Short Stories), angereichert mit Selbstironie und überwiegend positiv.
    Den intimsten Einblick in seine Kindheit und Jugend gibt der Coming-of-Age-Roman Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend. Den Originaltitel Ham on Rye wählte Bukowski in Anlehnung an den Titel Catcher in the Rye (Der Fänger im Roggen) von J. D. Salinger.
    In dem Roman Pulp (dt. Ausgeträumt), den er während seiner letzten schweren Krebserkrankung beendete, verlässt er den Bereich des autobiografischen Schreibens, obwohl er auf der Ebene des personalen Erzählers bleibt. Erzählt wird die Geschichte des Privatdetektivs Nick Belane, der den Tod in der Figur einer schönen Frau findet. Autobiografische Züge sind in diesem letzten Roman nur noch in symbolischer Form und stark verfremdet zu finden.

    liebe grüsse und viel spass beim lesen wünscht maky