
"Ihr seid allesamt schwarze Schafe des Universums, und ich habe euch das zuvor schon einmal gesagt!", begann Seth pl?tzlich unter einem Ansturm von Beifall. "Ihr seid alle schwarze Schafe des Universums, und ich werde euch heute Abend einige Anst??e geben, denn heute Abend..." hier wirft Seth Janes Barett, "bin ich ein junger Mann!"
Sue spricht weiter: "Wir haben uns alle auf einen ausgedehnten Kommentar, ?ber unsere Kost?me, die wir f?r diesen Abend ausgesucht haben, vorbereitet, mit einer Analyse, was wir h?tten tun oder nicht tun k?nnen." Anstatt dessen wurde Seths Stimme nun leiser und intimer:
"Einst gab es einen Gott, der doch kein Gott war, falls ihr mit Legenden umgehen k?nnt. Es gab einmal einen Gott im alten ?gypten und sein Name war Seth, und er war nicht hoch angesehen. Und er verwarf all die Establishments, und wann auch immer andere G?tter daherkamen und sagten, 'Wir sind die Wahrheit, wir sind rein und wir sind heilig!', da stand dieser niedere Gott auf und mit einer Stimme von Donner begleitet sagte er: 'Ihr seid Schwachk?pfe!'
Und die anderen G?tter mochten ihn nicht, denn wann immer sie auf ihren Alt?ren sa?en, kam er wie ein Donner herbeigeeilt, aber spielerisch, und warf die Altare um, und sagte dann: 'St?rme sind nat?rlich und gut, ein Teil der Erde, so wie es auch ruhige Himmel sind. Winde sind gut. Fragen sind gut. M?nner und Frauen sind gut. Selbst G?tter und D?monen sind gut, falls man an D?monen glauben muss. Aber Strukturen sind begrenzt.'
Und so fuhr dieser Gott, der keiner war, fort, ?ber das Ablegen der Strukturen zu reden. Er scharte andere um sich, die die Strukturen abgelegt hatten und sie waren sie selbst, gleichg?ltig ob sie M?nner oder Frauen waren, gleichg?ltig ob sie selbst gut oder b?se waren, oder Sommer oder Winter, oder zu alt oder zu jung, sie waren Sch?pfer. Sie waren Fragende.
Und wann immer sich eine Pers?nlichkeit erhebt und sagt, 'Ich bin euer Gott, und f?r euch bin ich und ist mein Wort Gesetz', dann sagte Seth, "Du bist ein Schwachkopf', und begann die Strukturen niederzurei?en.
Und so seid ihr ihr selbst, auf eure Art, alle Seths, die ihre Strukturen niederrei?en, und ihr seid die schwarzen Schafe aller Religionen und die schwarzen Schafe aller Naturwissenschaftler, und die schwarzen Schafe aller Physiker, und die schwarzen Schafe eurer M?tter und V?ter, eurer Schwestern und Br?der.
Und jetzt lauschen die M?tter und die V?ter und die Schwestern und die Br?der, denn sie haben nicht den Mut schwarze Schafe zu sein, und sie n?rgeln in die Stimme des Donners, der so spielerisch ist, dass sie es nicht verstehen, denn sie setzen Lautst?rke mit Gewalt gleich, sie glauben, dass das Weibliche passiv ist und das M?nnliche aggressiv, da? dann Krieg und Gewalt f?r die menschliche Realit?t entst?nde.
Und dort seid ihr, in jedem Fall, schwarze Schafe des Universums, denn Seths sind stets die schwarzen Schafe des Universums gewesen!
Nun, um ein Sethie zu sein, muss man nicht diesem Seth folgen, ihr folgt einfach nur dem Seth in euch selbst, denn dieser Seth in euch ist ein Fragender, ein Forscher und ein Sch?pfer. Der Seth in euch selbst wei?, wann er sich passiv mit dem Wind zu treiben hat, der durchs Fenster kommt in einer sommerlichen Stadt, und wann er sich gegen die M?chte eurer Umgebung aufzulehnen hat. Ihr ward Sethies noch bevor ihr mich traft, und da gab es auch einen Seth, bevor ich einer war, denn der Geist folgt durch die Zeitalter hindurch, wie ihr sie kennt.
An diesem Abend ist euch gegeben worden und ihr gebt euch selbst eure eigene Unterrichtsstunde ?ber eure Glaubenss?tze. Seht, dass jeder von euch mit seinen privaten Fragen durchkommt und ich bitte euch nun, kehrt zur?ck zu eurer 'niederen' Klasse!"
Sue scherzte, "Schwarze Schafe, wie?" Wir lachten, polterten und gratulierten uns selbst. Man k?nnte sagen, dass es eine "minderwertige" Klasse war, allesamt minderwertig genug, um das zu tun, was wir mit diesem ausl?ndischen Experiment getan hatten. Jedoch w?rde Seth sp?ter mit der Beobachtung einwenden, bez?glich des Schwarze-Schafe-Kultes, "Meine Analogie sollte euch dienen, aber ein Schaf ist ein Schaf! Ich will nicht sagen, dass da irgendwas verkehrt ist mit guten, schwarzen, wei?en, orangenen oder lilanen Schafen... ein Schaf, das folgt, ist ein exzellentes Schaf. Es ist ein perfektes, werdendes Schaf, wie es ein Schaf nur sein kann. Es wei?, wie es zu folgen hat. Es hat eine Ahnung von seiner eigenen Integrit?t. Es folgt keinen ?rschen, zum Beispiel, aber erkennt, dass ich stets auf mehreren Ebenen gleichzeitig (zu euch) rede, denn wenn es keinen Arsch gibt, versucht das Schaf trotzdem zu folgen."
von Seth s. http://www.matrixseite.de/seth/schwarzeschafe.html