Also zuvorderst sollte erst mal jeder für sich entscheiden, was Eifersucht für IHN bedeutet.
Einige Menschen werden schon eifersüchtig wenn der partner einen längeren Blick auf eine andere Person wirft und wieder andere lässt das völlig kalt.
Ich kann was das ganze angeht nur aus dem ähm Nähkästchen plaudern.
Mein derzeitiger Status : Single.
Ich denke das sollte ich vorweg erwähnen, denn alles was ich hier niederschreibe, liegt also schon bischen zurück und ist nicht aktuell.
Doch denke ich mal das vergangene erlebnisse durchaus als Indikator für kommendes herangezogen werden können.
Meine Wunschbeziehung : Unkompliziert und offen in alle richtungen.
Auch das sollte erwähendswert sein, denn es ist die summe aller erlebnisse aus der vergangenheit.
Praktisch das Ergebniss dessen was man so in den Jahren erlebte und was man sich dort zwar wünschte das es so wäre
aber am ende nur zur zerstörung der beziehung beitrug.
Eifersucht : Nunja ich sage mal ich bin nicht wirklich eifersüchtig, nie gewesen.
Manche Freunde sagten das sei ein fehler, andere beneiden mich darum.
Ich halte es weder für einen fehler noch für beneidenswert.
Eine partnerschaft einzugehen, bedeutet immer auch etwas des eigenen selbst in eine kiste zu packen und in den keller zu stellen wo es mit der zeit staub ansetzt und vergessen wird bis . . . . ja bis zu dem moment wo die beziehung für die man dieses tat, anfängt zu bröckeln.
Nicht so läuft wie man sich das gewünscht hat.
Alte gewohnheiten werden ausgegraben, die man lange ablegte.
Alte Erfahrungen werden herangezogen und man erwischt sich immer öfter dabei über frühere beziehungen nachzudenken.
Ja sogar soweit zu gehen, vergleiche zu ziehen, zum JETZT.
Die Kiste wird entstaubt und man schaut hinein.
Man beginnt heimlich nachzudenken.
" War das alles ? "
" Was kommt noch ? "
" Ist sie/er wirklich die/der richtige ? "
Diese und viele fragen mehr werfen sich auf.
Die oben genannte kiste ist wie die Büchse der Pandora.
Öffnet man sie ist es bereits zu spät und das einzige was einen noch dran hindert eine beziehung als gescheitert anzusehen und sie zu beenden ist im grunde bequemlichkeit und Feigheit.
Feigheit sich eine art von niederlage einzugestehen oder auch eigene fehler.
Feigheit oder auch Angst davor, sein bisheriges leben aufzugeben und den sprung ins kalte wasser zu wagen.
Wenn man an den anfang einer beziehung schaut dann ist dort alles rosarot.
Man wünscht sich das diese zeit immer so bliebe, nie zu ende geht.
Das gegenseitige kennenlernen ist als würde man einem Archäologen gleich, in unbekannte welten vorstossen.
Fast schon kindliche neugier am anderen, lässt einen mit scheuklappen vor den augen herum durchs leben gehen.
Die kleinen fehler des anderen werden dabei vor lauter verliebtsein völlig ignoriert.
Schlimmer noch, in dieser zeit verbiegt man sich.
Man verbiegt das eigene selbst so weit, bis fast nichts mehr davon über ist, nur um dem anderen zu gefallen.
Und genau hier liegt der fehler.
Liebe und Rationalität, passen nunmal nicht zusammen.
Wenn man verliebt ist, dann sieht man die welt mit anderen augen.
Weltliche Probleme rücken an zweite stelle, Ängste und Sorgen rücken in weite ferne.
Im grunde kann man verliebtsein auch mit einem drogenrausch vergleichen.
Das geht solange gut bis dieser verfliegt, der altag einzieht.
Die kleinen anfänglich ignorierten fehler des anderen, werden plötzlich zur wichtigsten sache der welt.
Einst fand man, das grade diese fehler noch süß und niedlich sind, sie im grunde genommen sogar ein grund für das eigentliche verlieben gewesen sind.
Doch dann werden sie plötzlich störend.
Der ganz normale Altag zieht ein, Freunde des partners tauchen auf.
Einige gefallen einen und werden zu gemeinsammen freunden, andere gefallen einen weniger und schon kommt es zum ersten zerwürfniss mit dem partner.
Es geht weiter über persönliche interessen beider.
Der eine geht lieber schick essen in romantischen ambiente der andere ( meistens männer *G* ) spart sich sowas auf für besondere Tage.
Karriere ist auch so ein knackpunkt.
Hier geht man im grunde, sofern nicht beide den selben beruf haben, definitiv getrennte wege.
Das alles was ich bisher beschrieb, passiert nicht bewusst.
Diese dinge passieren ganz unbewusst und nicht gezielt.
Aber denoch sind es dinge die ganz vorsichtig nur zu einem ergebniss führen : Eifersucht.
Sei es eifersucht auf die freunde des anderen, Eifersucht auf die karriere des anderen, eifersucht auf die interessen des anderen und damit einhergehende bekanntschaften.
Ich selber hab immer gedacht das ich eigentlich ein sehr rational denkender mensch bin.
Aber Liebe macht selbst aus dem größten logiker einen Trottel *G*
Wenn man anfängt diese kleinen Dinge des altags überzuberwerten, dann entsteht Eifersucht.
Wenn man sich fragt wieso der partner, unbedingt mit freunden alleine ausgehen will, dann fragt man sich auf einmal ob einen der andere noch liebt.
Aber sein wir mal erlich, beziehung hin oder her, irgendwann möchte man einfach mal den partner NICHT dabei haben.
Das ist kein zeichen dafür das einen der andere nicht mehr liebt, doch leider wird es meistens genauso interpretiert.
Erstes Misstrauen ?
Die Frage muss doch eher sein, engt man den partner vielleicht zu sehr sein, sucht er vielleicht genau deswegen ab und an etwas abstand.
Ich für meinen Teil würde dies mit JA beantworten.
Je mehr mein eigenes ICH beschnitten wird, je mehr ich von mir selber aufgebe nur um den partner zu gefallen, umso mehr geniesse ich die augenblicke in denen ich auch mal einfach nur ICH sein darf.
Der andere hingegen wird eifersüchtig.
Zu schnell interpretieren wir in diesen drang des anderen, einen dritten, eine person.
Zu schnell und meistens ohne nachzudenken, versuchen wir unter allen umständen herauszufinden, wieso sich der partner plötzlich anderen Menschen zuwendet .
Für den Partner ist das normal für einen selber muss zwingend ein dritter dahinter stecken.
Vielleicht um nicht eingestehen zu müssen das man den anderen zu sehr einengte ?
Vielleicht um nicht eingestehen zu müssen das man eine beziehung nach dem verblassen der ersten rosaroten liebe nicht grade nachhaltig pflegte ?
Jemand kluges ( fragt mich nich wer ) hat mal gesagt, eine beziehung zu einem anderen menschen ist wie eine Zimmerpflanze.
Man muss sie ständig giessen und hegen und pflegen - sonst geht sie langsam ein.
Viele von uns ( so auch ich früher ) taten genau das gegenteil.
Man redet sich ein die leibe fürs leben gefunden zu haben.
Man ist so naiv zu glauben das wenn man einmal einen partner gefunden hat, dies auch immer so bleiben wird.
Man vergisst aber dabei das der andere ein lebendes atmendes wesen ist, mit bedürfnissen und wünschen.
Einer Beute gleich führt man den partner in sein eigenes leben ein.
Man verschwendet gar keinen gedanken daran, das dies auch ganz fix vorbei sein könnte wenn man sein eigenes leben und das des anderen nicht zu kombinieren versucht.
Nur die eigenen gefühle und das eigene wohlbefinden sind vordergründig.
Und dann wäre da noch was *G*
Man bildet sich ein das der andere genauso denkt.
Großer fehler.
Seltsammerweise schaffen es menschen sich zb in ihrem Job oder anderen gewinnbringenden aktivitäten , ständig zu behaubten.
Sie arbeiten, machen karriere und tun wirklich alles, ihre haut teuer zu markte zu tragen.
Nur in einer beziehung gibt man sich mit dem zufrieden was man hat ?
Wieso eigentlich ?
Sollte man nicht grade HIER, jeden tag aufs neue den partner an seinem leben teilhaben lassen ?
Wirklich und warhaftig ALLES teilen.
Was ist also so schlimm daran die mails des anderen zu lesen ?
Was so schlimm daran das handy des anderen zu durchstöbern ?
Eigentlich gar nichts - wenn in einer beziehung alles stimmt und diese auf gegenseitiges geben und nehmen basiert, vor allem aber auch bedingungsloser erlichkeit.
Alles ist jedoch falsch daran, wenn man zu genau diesen dingen nicht bereit ist, ständig grübelt und vor allem angst hat eigentlich alles falsch zu machen.
Niemand so weis ich heute, sollte sich in einer partnerschaft selber aufgeben nur um den anderen zu gefallen.
Entweder der andere nimmt einen wie man ist, mit allen macken und marotten oder man sollte das ganze schnellstens beenden.
Niemals sollte man versuchen den partner so zu verbiegen, bis im grunde nichts mehr von dem übrig ist in das man sich anfangs verliebte ( sry das ich das jetzt so sage *G* aber grade frauen neigen dazu fast immer )
Nach einer gewissen zeit sollte man in einer partnerschaft einfach keine geheimnisse mehr vor dem anderen haben.
Unbedingte offenheit - gegenseitig versteht sich - ist das A und O.
Dem anderen die kleinen fehler verzeihen.
Ja ich weis ich bin ein träumer *G*
Ich rede hier von dingen die ich selber oftmals nicht in der lage war zu geben oder mir einzugestehen.
Mittlerweile weis ich aber was ich will und auch wo meine fehler in der vergangenheit lagen.
Eine partnerschaft sollte auf gegenseitigen vertrauen oder freundschaft basieren im idealfall beides.
[align=left]Etwas das ich persönlich gar nicht tolerieren kann, ist gewalt in einer partnerschaft.
Ganz gleich was die gründe dafür sind, es gibt NICHTS absolut gar nichts das gewalt, ganz gleich in welcher form in irgendeiner art rechtfertigt.
Spätestens wenn eifersucht zu gewalt ausartet, ist alles zu spät.
Kitten kann man dann nichts mehr, der andere wird einen dieses NIE verzeihen.
Der Punkt diese partnerschaft zu beenden ist dann erreicht.
Vertrauen sagte ich sollte die basis sein, doch ich sagte auch das man den anderen nicht verbiegen und einengen soll.
Also ist es zum einen ein vertrauensbruch das handy des anderen zu lesen oder seine mails ohne dessen einverständniss.
Hat der andere nichts zu verheimlichen, wird er es zulassen, nachdem man fragte.
Hat er hingegen was zu verheimlichen, nun dann könnte man fast schon davon ausgehen das kein vertrauen mehr da ist.
Scheisse ich schreibe hier schon wieder seiten *G*