Beiträge von Gaspode1974

    Wie kann man einer Bibel glauben, die voller Widersprüche ist ?
    Es ist wirklich erstaunlich, wie oft diese Frage gestellt wird. Diese Frage unterstellt, da? die Bibel voll von Widerspr?chen sei, die es unm?glich machen w?rden, an den g?ttlichen Ursprung der Bibel zu glauben. Es ist eine popul?re Haltung zu behaupten, da? die Bibel sich selbst widerspreche, was betr?chtlichen Zweifel auf ihre Glaubw?rdigkeit wirft.

    Sollte die Bibel tats?chlich nachweisbare Irrt?mer enthalten, so w?rde das beweisen, da? zumindest diese Teile nicht von einem vollkommenen, allwissenden Gott stammen k?nnen. Wir bestreiten nicht diese Schlu?folgerung, sondern die urspr?ngliche Pr?misse, da? die Schrift voll von Fehlern sei. Es ist sehr leicht, die Bibel der Ungenauigkeit zu beschuldigen, aber etwas ganz anderes ist es, das auch zu beweisen.

    Bestimmte Abschnitte scheinen auf den ersten Blick widerspr?chlich zu sein, aber eine eingehendere Untersuchung zeigt, da? dies nicht der Fall ist.
    Eines der Dinge, die wir im Hinblick auf m?gliche Widerspr?che fordern, ist Fairne?. Wir sollten das Problem weder herunterspielen noch ?bertreiben, und wir m?ssen immer davon ausgehen, im Zweifelsf?lle dem Autor recht zu geben. Das ist in der ?brigen Literatur die Regel, und wir verlangen, da? es auch hier die Regel ist. Wir stellen oft fest, da? die Leute andere Regeln anlegen wollen, wenn es darum geht, die Bibel zu untersuchen, und dem treten wir unverz?glich entgegen.
    Woraus besteht ein Widerspruch? Der Satz des ausgeschlossenen Widerspruchs, die Grundlage allen logischen Denkens, besagt, da? ein Ding nicht gleichzeitig A und Nicht-A sein kann. Mit anderen Worten, es kann nicht gleichzeitig regnen und nicht regnen.
    Wenn man eine Verletzung dieses Prinzips in der Schrift nachweisen kann, dann und nur dann l??t sich ein Widerspruch belegen. Wenn die Bibel z.B. sagen w?rde - was sie nicht tut - da? Jesus gleichzeitig in Jerusalem und in Nazareth durch Kreuzigung starb, dann w?re das ein nachweisbarer Irrtum.
    Bei der Betrachtung m?glicher Widerspr?che ist es von gr??ter Bedeutung, sich daran zu erinnern, da? zwei Aussagen voneinander abweichen k?nnen, ohne widerspr?chlich zu sein. Manche vers?umen es, die Unterscheidung zwischen Widerspruch und Abweichung zu treffen.

    Da ist z.B. der Fall der blinden M?nner in Jericho. Matth?us berichtet, da? zwei blinde M?nner Jesus trafen, w?hrend Markus und Lukas nur einen erw?hnen. Doch keine dieser beiden Aussagen leugnet die andere, vielmehr erg?nzen sie einander.
    Stellen Sie sich vor, Sie sprechen im Rathaus mit dem B?rgermeister Ihrer Stadt und mit dein Polizeichef. Sp?ter treffen Sie Ihren Freund Jim und erz?hlen ihm, da? Sie heute mit dem B?rgermeister gesprochen haben. Eine Stunde sp?ter treffen Sie Ihren Freund John und erz?hlen ihm, da? Sie heute sowohl mit dem B?rgermeister, als auch mit dem Polizeichef gesprochen haben.
    Wenn Ihre Freunde ihre Meinungen austauschen, finden sie einen scheinbaren Widerspruch. Aber es gibt keinen Widerspruch. Wenn Sie Jim gesagt h?tten, da? Sie nur mit dem B?rgermeister gesprochen haben, dann h?tten Sie mit dieser Aussage dem widersprochen, was Sie John gesagt haben.
    Die Aussagen, die Sie tats?chlich gegen?ber Jim und John gemacht haben, sind unterschiedlich, aber nicht widerspr?chlich. ?hnlich fallen auch viele biblische Aussagen in diese Kategorie. Viele glauben Irrt?mer in Passagen zu finden, die sie nicht richtig gelesen haben.

    Im Buch der Richter haben wir einen Bericht ?ber den Tod des Sisera. Richter 5,25-27 soll angeblich besagen, da? Jael ihn mit Hammer und Pflock erschlug, w?hrend der Milch trank. Richter 4,21 sagt, da? sie es tat, als er schlief. Doch genaueres Lesen von Richter 5,25-27 wird zeigen, da? dort nicht behauptet wird, er habe im Augenblick des Zuschlagens Milch getrunken. So verschwindet der Widerspruch.

    Manchmal scheinen zwei Passagen widerspr?chlich zu sein, weil die ?bersetzung nicht so genau ist, wie sie sein k?nnte. Die Kenntnis der urspr?nglichen Sprachen der Bibel kann Leseschwierigkeiten sofort beseitigen, denn sowohl das Griechische, als auch das Hebr?ische besitzen - wie alle Sprachen - Besonderheiten, die es schwierig machen, sie ins Deutsche oder eine andere Sprache zu ?bertragen.
    Ein klassisches Beispiel daf?r ist der Bericht ?ber die Bekehrung des Paulus, wie er in der Apostelgeschichte wiedergegeben wird. Apostelgeschichte 9,7 besagt: "Seine Begleiter standen sprachlos da; sie h?rten zwar die Stimme, sahen aber niemand." Apostelgeschichte 22,9 lautet: "Meine Begleiter sahen zwar das Licht, die Stimme dessen aber, der zu mir sprach, h?rten sie nicht."
    Diese Aussagen scheinen widerspr?chlich, wenn die eine besagt, da? die Begleiter des Paulus eine Stimme h?rten, w?hrend der andere Bericht sagt, da? keine Stimme zu h?ren war. Doch Kenntnis des Griechischen l?st dieses Problem. Wie der Fachmann f?r Griechisch, W.F. Arndt erkl?rt:
    "Die Konstruktion des Verbs h?ren' (akovo) in beiden Berichten ist nicht dieselbe. In Apostelgeschichte 9,7 wird es mit dem Genitiv, in Apostelgeschichte 22,9 mit dem Akkusativ gebraucht. Die Konstruktion mit dem Genitiv besagt einfach, da? man etwas h?rt oder da? gewisse Kl?nge das Ohr erreichen; damit wird nicht angezeigt, ob eine Person das, was sie h?rt, auch versteht oder nicht.
    Die Konstruktion mit dem Akkusativ jedoch beschreibt ein H?ren, das geistiges Begreifen der geh?rten Mitteilung einschlie?t. Daraus wird offensichtlich, da? die beiden Passagen einander nicht widersprechen.
    Apostelgeschichte 22,9 leugnet nicht, da? die Begleiter des Paulus irgendwelche Laute h?rten; es wird einfach erkl?rt, da? sie das Gesagte zwar h?rten, aber nicht verstanden. Unsere Sprache ist in diesem Fall einfach nicht so ausdrucksvoll, wie die griechische" (Does the Bible Contradict Itself, S. 13-14).

    Es mu? auch betont werden, da? es unvern?nftig ist zu behaupten, eine Passage der Bibel enthalte einen nachweisbaren Fehler, wenn es f?r diese Schwierigkeit eine m?gliche Erkl?rung gibt. Manche Probleme in der Schrift resultieren aus einer unzureichenden Kenntnis der Umst?nde und setzen nicht unbedingt einen Irrtum voraus. Sie beweisen nur, da? wir den Hintergrund nicht kennen.
    Mit dem Fortschreiten der historischen und arch?ologischen Forschung wird neues Licht auf schwierige Abschnitte geworfen, und viele ,Irrt?mer' sind mit dem neuen Verst?ndnis verschwunden. Manche Probleme machen eine abwartende Haltung notwendig.

    Wenn auch noch nicht alle Schwierigkeiten und Widerspr?che in der Bibel gekl?rt sind, so ist es doch unsere feste ?berzeugung, da? diese Probleme verschwinden werden, je mehr Kenntnisse man ?ber die Umwelt der Bibel gewinnt. Die biblische Vorstellung von Gott ist die eines allwissenden, allm?chtigen Wesens, das sich nicht selbst widerspricht, und so sind wir ?berzeugt, da? auch sein Wort, wenn es richtig verstanden wird, sich nicht widerspricht.

    _____________________soviel zu diesem Teil______________________

    Nun aber etwas anderes:

    Der "Messias"
    Das Wort "Messias" hatte f?r die Zeitgenossen Jesu niemals eine g?ttliche Bedeutung. Messias ist identisch mit dem griechischem Wort christos (Christ) und hei?t soviel wie "der Gesalbte".
    Als David zur Kr?nung gesalbt wurde erhielt er automatisch ebenfalls den Beinamen "Messias" oder "Christ". Jedes Mitglied des Hauses David trug diesen "Titel".
    Der Name "Messias" in der damaligen Zeit entbehrte alle g?ttlichen Bez?ge. Er galt in erster Linie als politischer Begriff.
    "Jesus der Messias" oder "Jesus der Christ" wurde verf?lscht in Jesus Christus.

    Die Kreuzigung
    Jesus wird zun?chst vom Sanhedrin -dem Hohen Rat- verurteilt, der ihn zu Pilatus bringen l?sst und den Prokurator beschw?rt sich gegen ihn auszusprechen. Dies ist -historisch gesehen- blanker Unsinn.
    In den drei synoptischen Evangelien (Matth?us, Markus und Lukas) wird Jesus vor Passah verhaftet und vom Sanhedrin verurteilt. Aber ein j?disches Gesetzt sagt, dass w?hrend des Passah-Festes der Rat nicht zusammtreten darf.
    Nach den Evangelien war er auch nicht berechtigt Todesurteile zu f?llen. In Wirklichkeit hatte der Sanhedrin sehr wohl das Recht Todesurteile zu verk?nden (Steinigung). Es w?re also v?llig unn?tig Pilatus zu bem?hen, ihn zum Tode zu verurteilen.

    Schuldabwälzung von den Römern
    Pilatus z?gerte Jesus zu verurteilen und das Volk dr?ngte ihn dazu.
    F?r Pilatus w?re es undenkbar gewesen, dem Volk nachzugeben, wenn er selbst zweifelte. Er war ein totalit?rer Herrscher.
    Die Kreuzigung war auch ausschlie?lich den feinden des R?mischen Reiches vorbehalten, nicht aber den Feinden der Juden.
    Somit war Jesus also ein Feind Roms, und nicht ein Feind der Juden, wie es in den Evangelien steht.


    Widersprüche in den synoptischen Evangelien

    Lukas (ca. 80 nach Christus)

    - Beschreibt Jesus als einen Abk?mmling Davids, aber wenig hoher Herkunft
    - Jesu Geburt: Er wird von Sch?fern besucht und in einer Krippe geboren
    - Jesu Familie lebt in Nazareth und kommt zur Volksz?hlung nach Bethlehem
    - Jesus wird als "Lamm" charakterisiert, sanftm?tig und g?tig
    - Bei der Kreuzigung sagt Jesus: "Vater in Deine H?nde lege ich meinen Geist" LK 23,46
    - Ort der Kreuzigung: Golgatha (Nordwestl. v. Jerusalem, ein ?der, mehr oder weniger Sch?delf?rmiger H?gel)
    - Barabbas: ein politischer Gefangener, ein Rebell, der des Mordes und der Aufruhr angeklagt wird
    Lukas war gezwungen die Schuld am Tod Jesu anderen als den R?mern anzulasten, da sich selber in der R?mischen Hauptstadt Pal?stinas aufhielt.


    Matthäus (ca. 85 nach Christus, bediente sich weitgehend bei Markus; möglicherweise ist er der Zöllner von Kafarnaum)

    - Jesus ist von vornehmer Herkunft (Abstammung von David & Salomon, rechtm??iger K?nig)
    - Jesu Geburt: Er wird von K?nigen besucht und kommt in einem Haus zur Welt
    - Jesu Familie lebt schon lange in Bethlehem, erst nach ihrer Flucht nach ?gypten lassen sie sich in Nazareth nieder
    - Jesus wird als imposante, m?chtige Erscheinung charakterisiert: "...der nicht gekommen ist um Frieden zu bringen, sondern das Schwert" MT 10,34
    - Die letzte Worte: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen." MT 27,46
    - Kreuzigung fand einen Tag nach Passah statt
    - Ort der Kreuzigung: Golgatha (Nordwestl. v. Jerusalem, ein ?der, mehr oder weniger Sch?delf?rmiger H?gel)
    - Barabbas: ein "besonderer" Gefangener


    Markus (ca. 66-70 bis 132-135 nach Christus (zur Zeit der Aufstände), stammt aus Jerusalem, aber in Rom verfasst)

    - Beschreibt Jesus als armen Zimmermann
    - Die letzte Worte: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen." MK 15,34
    - Kreuzigung fand einen nach Passah statt
    - Ort der Kreuzigung: Golgatha (Nordwestl. v. Jerusalem, ein ?der, mehr oder weniger Sch?delf?rmiger H?gel)
    - Barabbas: ein politischer Gefangener, ein Rebell, der des Mordes und der Aufruhr angeklagt wird

    In diesen Evangelien best?tigt Jesus aber selbst seine K?nigliche Herkunft und seinen Anspruch auf den Thron:
    Pilatus fragt ihn: "Bist Du der K?nig der Juden?" Und Jesus antwortet ihm: "Du sagst es." (Mk 15,2)

    Johannes

    - Letzte Worte am Kreuz: "Es ist vollbracht" Joh 19,30
    - Kreuzigung einen Tag vor Passah
    - Ort der Kreuzigung: "An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten, und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war." Joh 19,41
    - Barrabas: (griech.) Laestai (Joh 18,40) = R?uber oder Bandit, historisch aber: R?mer bezeichneten militant nationalistische Revolution?re als "Laestai"

    Getürkter Tod?
    Im Johannesevangelium sagte Jesus am Kreuz: "Mich d?rstet." (Joh 19,28) Daraufhin wird ihm ein in Essig getauchter Schwamm gereicht, was gemeinhin als weitere sadistische Verh?hnung gewertet wird. Aber was es das wirklich? Essig wirkt, ?hnlich wie Riechsalz, zeitweilig stimulierend und wurde damals h?ufig zur Belebung ersch?pfter Galeerensklaven verwandt.
    Auch verwundeten spendet der Geruch und Geschmack des Essigs vor?bergehend neue Energie. Bei Jesus zeigt er jedoch genau die Gegenteilige Wirkung: Kaum hat er den Essig eingeatmet oder geschmeckt, spricht er seine letzten Worte und gibt "seinen Geist auf". Diese Reaktion ist physiologisch unerkl?rlich. Wohl aber w?re sie vereinbar mit einem Schwamm, der nicht in Essig, sondern in ein Bet?ubungsmittel getaucht wurde.
    Opium oder Belladonna zum Beispiel, im nahen Osten damals viel verwendet. Wozu ihm aber ein Schlafmittel verabreichen, wenn es nicht, die alle anderen Komponenten der Kreuzigung, Teil einer komplexen und klug ersonnenen List war - einer Strategie mit dem Ziel, einen toten?hnlichen Zustand herbeizuf?hren, w?hrend das Opfer in Wirklichkeit am Leben blieb? Dieser Trick h?tte Jesus nicht nur das Leben gerettet, sondern die Prophezeihungen des Alten Testaments erf?llt.

    Die Freigabe des Leichnams
    In der deutschen ?bersetzung der Bibel sicht die Geschichte nach der Kreuzigung recht einfach aus. Joseph von Arimathia bittet Pilatus um den Leichnahm Jesu, Pilatus wunder sich ?ber den schnellen Tod, l?sst ihn von einem Hauptmann best?tigen und willig dann ein, Josef den Toten zu ?berlassen.
    Im griechischen Original sieht die Sache etwas komplizierter aus. Joseph benutzt bei seiner Bitte das Wort soma, das ?berwiegend f?r lebende K?rper verwendet wurde. Pilatus gibt seinem ersuchen statt, gebraucht aber dabei den Begriff ptoma, der ausschlie?lich "Leichnam" bedeutet.
    Wenn wir uns vor Augen halten, dass es verboten war, Gekreuzigte zu bestatten, ist es wohl recht sonderbar, dass Joseph ?berhaupt eine Leiche ?berlassen wird. Wieso eigentlich? Und welchen Anspruch soll er ausgerechnet auf Jesu Leichnam erheben? Selbst wenn er ein heimlicher J?nger war, kann er kaum ein Anrecht geltend machen, ohne sich selbst zu verraten, es sei denn, Pilatus wusste ohnehin schon dar?ber Bescheid. M?glicherweise sprach aber auch ein ganz anderer Aspekt zu Josephs Gunsten.
    Aus den Evangelien geht hervor, dass Josph ein heimlicher J?nger Jesu sowie sehr wohlhabend war und dem Hohen Rat angeh?rte. Vor allem aus letzteren lasst sich schlie?en, dass er ein einflu?reicher Mann war. Darauf deuten auch seine Abmachungen mit Pilatus und die Tatsache hin, dass er ?ber einen Grundbesitz verf?gte, auf dem sich sogar eine Privatgruft befand.
    Mittelalterliche ?berlieferungen stellen Joseph von Arimathia als einen Abk?mmling aus dem Geschlecht Davids. Sp?teren Traditionen zufolge ist Joseph blutsverwandt mit Jesu und dessen Familie. Wenn das stimmt, lie?e sich ein Anspruch auf den Leichnam unschwer rechtfertigen.
    Pilatus, der den Toten wohl kaum einem Wildfremden ?berlassen h?tte, mag angesichts des Einflu?reichtums Josephs, dessen Verwandtschaft mit Jesus uns -nicht zuletzt- einer ansehnlichen Bestechungsumme surchaus ein Auge zugedr?ckt haben.
    _______________________________

    Ich möchte damit nicht den Glauben anzweifeln. Ich selbst glaube auch an Gott. Allerdings halte ich die Bibel f?r ein Werk der Kirche, f?r die Zwecke der Kirche.

    Wie denkt Ihr dar?ber?

    LG Dirk

    Tag Zusammen,

    interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass auch auf einer leere Autobahn, die sechs-Spurig ist, beinahe alle Autofahrer die den mittleren Fahrsteifen benutzen.
    Das behindert den Verkehr erheblich; denn die Brummifahrer sind daran nicht schuld. Gerade ?ltere Menschen sind der ?berzeugung, dass sie die mittlere Spur durchgehend benutzen d?rfen. Leider informieren sich die meisten Menschen nicht, was sie d?rfen und was nicht. Fragt man diese Menschen aber, ob es ein Rechtsfahrgebot gibt, so antworten alle mit "ja". Sehr interessant, dieser Widerspruch, oder?

    Dies Verhalten kann auch zu einer sog. solchen Erfahrung f?hren, schneller als es den meisten lieb ist.

    Gut, dass man nur einmal sterben kann.

    LG

    Dirk

    [size=18]Tierheime kosten die Kommune viel Geld[/size]

    Alle Hundehalter zahlen denselben Steuersatz in ihrer Gemeinde. Es gibt keine steuergerechte Differenzierung nach der finanzieller Leistungsf?higkeit des Hundehalters im Sinne von Gerechtigkeit, was bei allen anderen Steuerarten aber selbstverst?ndlich ist.

    Das eigentliche Kernproblem der Hundesteuer ist ihre grobe Ungerechtigkeit, ihre unsoziale Natur. Die Hundesteuer ist eine ungerechte Luxussteuer; ungerecht, weil sie f?r den Mischlingsfindling aus dem Tierheim genauso hoch ist wie f?r den teuren Rassehund, weil sie den sozial Schwachen genauso viel Geld abnimmt wie den Spitzenverdienern.

    Das hat allerdings nichts mit einer Vereinfachung der Steuer zu tun, sondern dient ausschlie?lich finanzpolitischem Interesse (Fiskalzweck).

    Eine steuergerechte Differenzierung nach der pers?nlichen und wirtschaftlichen Leistungsf?higkeit des Hundehalters wird Hundefreunden in Deutschland aus fiskalischen Gr?nden vehement verweigert. Dabei spielt es f?r die Politiker keine Rolle, ob es sich um eine alte Frau mit kleiner Rente handelt die aus Mitleid und gegen Vereinsamung ein bedauernswertes Gesch?pf vom Tierheim zu sich holt, oder ob es sich um einen reichen Industriellen Gro?verdiener mit wertvollem Rassehund handelt und die Hundesteuer schon deshalb nach dem Verfassungsgebot der Besteuerung nach der finanziellen Leistungsf?higkeit keinerlei Rechnung tr?gt.

    Eine Aufwandsteuer wie die Hundesteuer passt nach Meinung von Finanz- u. Rechtswissenschaftlern nicht mehr in unser heutiges modernes und sozialstaatliches Steuersystem, weil sie erhoben wird, ohne auf die pers?nlichen und wirtschaftlichen Verh?ltnisse des einzelnen Hundehalters R?cksicht zu nehmen und daher dem Gebot einer gerechten Besteuerung nach der pers?nlichen Leistungsf?higkeit widerspricht. Die Ma?st?be, die ?blicherweise zur Ermittlung der wirtschaftlichen Leistungsf?higkeit herangezogen werden, wie z.B. H?he des Einkommens etc., bleiben aus fiskalischen Gr?nden kommunaler Interessen bei der Hundesteuer unber?cksichtigt.


    [size=18]?bertrieben hohe S?tze von Kommunen festgesetzt![/size]
    Durch den Wegfall der Hundesteuer als L?ndergesetz der Bundesl?nder, mit f?r Kommunen aufgezeigten H?chstgrenzen, wird eine Selbstbedienung f?r die Gemeinden durch ?bertrieben hohe Hundesteuers?tze ?berhaupt erst m?glich. Bei der H?he der Hundesteuer gibt es in Deutschland keine einheitliche Regel. Die Steuers?tze werden von den Kommunen in freier und willk?rlicher Selbstentscheidung festgesetzt, wie dies bei keiner anderen Steuerart m?glich w?re. Dies erkl?rt auch die erheblich unterschiedlichen Hundesteuers?tze in ganz Deutschland.

    Durch den seit vielen Jahren andauernden Druck kommunaler Spitzenverb?nde und des St?dte- u. Gemeindebundes haben die L?nder durch eine umfassende Novellierung des Kommunalabgabengesetzes die Hundesteuer als Landesgesetz aufgehoben und voll in die Steuerhoheit und Steuererhebungskompetenz von Kommunen und Gemeinden ?bertragen. Seither erheben St?dte und Gemeinden die Hundesteuer nach dem Kommunalabgabengesetz (? 6 Abs.3 KAG) als sogenannte ?rtliche Aufwandsteuer unter Berufung auf Art. 105 Abs. 2a GG. Wonach die konkrete Ausgestaltung ihnen im Rahmen l ihrer kommunalen Selbstverwaltung eigenverantwortlich obliegt. Den Kommunen sind somit durch ein Landesgesetz keine H?chstgrenzen f?r die gemeindlichen Hundesteuers?tze mehr festgelegt und somit folgerichtig der ?kommunalen Willk?r" zu noch mehr Steuereinnahmen durch Hundehaltung T?r und Tor weit ge?ffnet. Die Kommunen genie?en hinsichtlich der Gestaltung von H?he und Struktur der Hundesteuers?tze grunds?tzlich einen sehr weit gedehnten Ermessensspielraum. Da Steuereinnahmen keinerlei Zweckbindung unterliegen (Bundessteuerrecht), z.B. Hundekotbeseitigung und Unterst?tzung von Tierheimen usw., ist die Hundesteuer f?r den Hundefreund absolut verlorenes Geld, Aus den Hundesteuereinnahmen erh?lt der Hundehalter keinerlei Gegenleistung.

    ?Hundehalter geh?ren jedoch nicht gerade zu den Gro?verdienern der Nation; sie finanziell bluten zu lassen, nur weil sie ein Herz f?r Tiere haben und Hunde lieben, ist ein finanzpolitischer Skandal und sollte die Politiker zutiefst besch?men.

    Ich pers?nlich halte die Hundsteuer f?r eine Willk?rsteuer, die sich eigentlich nicht einmal rechtfertigen l?sst. Wie denkt Ihr dar?ber, und ich meine auch die "nicht-Hundebesitzer". Ist die Steuer gerecht?

    Falls sich jemand dagegen aussprechen m?chte, sende ich gerne via eMail eine Unterschriftenliste zu. Gemeinsam sind wir stark.

    Gr??e

    Dirk

    [size=18][color=white]Der Wei?e Ring e. V.[/color][/size]
    ... ist die einzige bundesweite Hilfsorganisation f?r Kriminalit?tsopfer und ihre Familien. Der gemeinn?tzige Verein tritt auch ?ffentlich f?r die Interessen der Betroffenen ein und unterst?tzt den Vorbeugungsgedanken.

    Seit ich 16 bin bin ich Mitglied im Weissen Ring, einige Jahre war ich auch aktives Mitglied, aber mein Beruf l?sst es leider nicht mehr zu, so viel Zeit zu Opfern. Ich m?chte hier aber einige Informationen zum Verein geben.
    http://www.weisser-ring.de

    So hilft der Wei?e Ring

    Wir k?nnen Opfern auf vielf?ltige Weise helfen: von der pers?nlichen Betreuung nach der Straftat ?ber Hilfestellungen im Umgang mit den Beh?rden, Erholungsprogramme, einem Beratungsscheck f?r die kostenlose Erstberatung bei einem frei gew?hlten Anwalt, Rechtsschutz, einem Beratungsscheck f?r eine kostenlose medizinisch-psychologische Erstberatung bei seelischen Belastungen in Folge einer Straftat, Begleitung zu Gerichtsterminen sowie der Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen.


    Das Satzungsziel der Vorbeugung wird im Wei?en Ring ?ber verschiedene Wege bearbeitet:
    - Zun?chst werden Themen der Pr?vention ?ber Brosch?ren aufgenommen und verbreitet.
    - Daneben werden in der Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen der Vorbeugung Tipps zum Schutz vor Kriminalit?t weitergegeben.
    - Forschungsergebnisse werden beleuchtet oder Buchbesprechungen werden durchgef?hrt.
    - Wichtige Adressen der Vorbeugung werden aufgezeigt.

    ?ffentliches Eintreten:
    ?ber die unmittelbare Opferhilfe und die Unterst?tzung des Vorbeugungsgedankens hinaus setzt sich der Wei?e Ring auch ?ffentlich f?r die Belange von Kriminalit?tsopfern ein.

    Als gr??te deutsche Opferschutz-Initiative fordert der Wei?e Ring alle gesellschaftlichen Bereiche zum klaren Bekenntnis f?r die notwendige Verbesserung der rechtlichen und sozialen Situation der Gesch?digten auf. In dieser Verantwortung stehen Politik, Justiz und Verwaltung ebenso wie Wissenschaft, Wirtschaft und Medien.

    Millionen von B?rgerinnen und B?rgern sehen im Wei?en Ring die gesellschaftspolitische Kraft, die ihrer Solidarit?t gegen?ber den Opfern von Kriminalit?t und Gewalt sichtbar Ausdruck verleiht.

    Liebe Gr??e

    Dirk

    Einfach mal ausprobieren, ist ein Rezept von Tim M?lzer (VOX). Genial!

    Zutaten Key Lime Pie
    F?r 16 St?ck:
    200 g Butterkekse
    120 g Butter/Margarine
    6 frische Eier
    1 Dose ges??te Kondensmilch (z.B. Milchm?dchen-400 g)
    3-6 Limetten, unbehandelt, je nach Gr??e
    Salz
    180 g Zucker
    1/4 Tl Weinstein-Backpulver


    Zubereitung
    Kekse in einen Gefrierbeutel geben und fein zersto?en. Fett zerlassen, mit den Keksbr?seln verkneten. In eine gefettete Pieform (24 cm) dr?cken und 15 Min. kalt stellen. Eigelb und Dosenmilch mit den Quirlen des Handr?hrers mind. 5 Min. dicklich aufschlagen. Von 3 Limetten, die Schale abreiben und aus 3-6 Limetten 1/8 l Saft auspressen. Beides zur Creme geben und kurz unterr?hren.

    Die Masse auf den Keks-Boden geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180 ?C auf der untersten Schiene 25 Min. backen (Umluft nicht geeignet). Inzwischen die Eiwei?e und eine Prise Salz steif schlagen. Zucker nach und nach einrieseln lassen und 3-4 Min. weiterschlagen, bis ein cremiger fester Eischnee entsteht. Backpulver unterheben.

    Baisermasse auf den Kuchen geben und mit einem L?ffelr?cken wolkenf?rmig verstreichen. Im Ofen bei 250 ?C auf der untersten Schiene 2-3 Min. goldbraun werden lassen. Dabei st?ndig beobachten, damit das Baiser nicht verbrennt. Kuchen abk?hlen lassen und m?glichst bald verzehren.

    Tipp: Falls ges??te Kondensmilch nicht erh?ltlich ist - Folgende Creme herstellen: 200 ml Schlagsahne halbsteif schlagen, 250 g Zucker einrieseln lassen. 6 Eigelb (Kl. M) gut unterr?hren. Dann 200 ml Kondensmilch (10 % Fett),abgeriebene Schale von 3 Limetten und 1 /8 Limettensaft unterr?hren. Bei gleicher Temperatur, jedoch 40 Min. backen

    Viel Spa? damit! Ihr solltet den TIPP beachten!

    LG
    Dirk

    Hallo Zusammen,

    ich m?chte mich kurz vorstellen, nachdem ich etwas Kritik losgeworden bin; die aber positiv ist. Ich finde dies Forum sehr ?bersichtlich und gut durchdacht. Selten, dass sich jemand soviel Zeit nimmt, ein Forum zu entwerfen.
    Nun aber zu wichigeren Dingen: MIR :lol:

    Mein Name ist Dirk und ich bin derzeit 30 Jahre alt. Ich besch?ftige mich in meiner Freizeit mir Parapsychologie, Ungekl?rten Geschichten und Geheimnissen, Okkultismus, Spiritismus, Ufologie und Freimaurerei. Seit ich 16 bin interessieren mich all diese Themen und permanent lese und h?re ich mehr dar?ber. Ausgelernt hat man erst in der Stunde seines Todes.
    Hotelfachmann ist mein Ausbildungsberuf, nach einigen Jahren habe ich festgestellt, dass es aber nicht der Beruf ist, mit dem alt werden m?chte.
    Deshalb arbeite ich nun aus Ausbilder an einem NRW Flughafen und versuche mein Wissen in punkto Luftsicherheit weiter zu geben.

    Ich freue mich dies Forum gefunden zu haben und hoffe, hier auch einiges zur Diskussion beizutragen.

    Wer mehr ?ber mich wissen m?chte ist herzlich eingeladen sich auf meinen Websites umzusehen:
    [color=black]http://www.dirkkruse.net
    http://www.sicherheitskontrolle.de
    http://www.parapsychologie-online.de[/color]

    Liebe Gr??e aus dem M?nsterland

    Dirk

    Ps: Das Pseudo geht auf Terry Pratchett zur?ck, ein Autor f?r Fantasy-Romane. Im Scheibenwelt Lexikon findet sich zu GASPODE folgende Definition:
    "GASPODE (der Wunderhund). Klein, krummbeinig und schmutzig. ?berwiegend grau, an manchen Stellen aber auch braun, wei? und schwarz. Gaspode hat Fl?he und so ziemlich alle Krankheiten, die ein Hund haben kann, dazu Arthritis, verfaulende Z?hne und ?blen Mundgeruch. Vermutlich gibt es keinen anderen Hund auf der ganzen Scheibenwelt, der an Wollf?ule leidet (normalerweise sind nur Schafe davon betroffen). Meistens ist er von einer Staubwolke umgeben und riecht wie ein Abortteppich.
    Sein Name geht auf den <<ber?hmten>> GAspode zur?ck, der vor vielen Jahren einem Alten in Ankh (Anm. Stadt auf der Scheibenwelt) geh?rte. Als der Mann starb und bestattet wurde, hockte der Hund zwei Wochen lang auf dem Grab, heulte und knurrte jeden an, der sich ihm n?herte. Er galt als Musterbeispiel f?r die Treue eines Hundes - bis man feststellte, dass sein Schwanz unter der Grabplatte eingeklemmt war.
    (...)
    Oh, und er kann sprechen. Aber es achtet praktisch niemand darauf, weil alle Leute wissen, dass Hunde nicht sprechen k?nnen."