Beiträge von Malhi Sadah

    Der erste Teil ist ziemlich langwierig,ist aber zum Verst?ndnis der Umst?nde und der glaubw?rdigen Berichterstattung notwendig.Jedenfalls erweckt der Text dadurch Vertrauen,da? die genauen Umst?nde genau geschildert werden,wie man sie heute nicht nachvollziehen k?nnte.
    Clemens Flavius Romanus ist aus der weltlichen Literatur bekannt,aber stark verf?lscht und gek?rzt!
    Wer keine Lust hat l?ngere Texte zu lesen sollte es lassen.

    Titel: Clemens-Flavius-Romanus
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    Vorwort

    In Ephesus fand Marcion eine kl?gliche Situation vor - ganz ?hnlich wie in den meisten Gegenden hatte auch hier das judaisierte Scheinchristentum das echte Urchristentum schon beinahe g?nzlich unterdr?ckt oder gar physisch ausgerottet. Marcion traf den greisen Apostel Jovian (Johannes) in siechem Zustande an und quasi unter Kuratell gestellt. Johannes stand im neunundneunzigsten Lebensjahr und bot einen Anblick des Jammers. Eine F?gung Gottes, dass Marcion jetzt zu Johannes kam - denn es war der letzte Tag seines Erdendaseins. Als habe der schwer von Krankheit gezeichnete Johannes mit letzter Kraft auf diesen Tag gewartet, den Tag, an dem der Mann zu ihm kommen w?rde, der sein Erbe werden sollte - Marcion - starb er in dessen Armen. Zuvor hatte er ihm noch einige seiner heimlich aufbewahrten Schriften des wahren Evangeliums aush?ndigen k?nnen. Dazu geh?ren dieser Text und die Jovian-Offenbarung, die sp?ter von den Templern, und nach ihrer Ausrottung von der Erbengemeinschaft der Tempelritter aufbewahrt wird.

    Der Text Clemens Flavius (Romanus) geht auf eine Handschrift ohne Berichtigungen und Korrekturen zur?ck.

    Text

    1 Das Christentum zu Rom zur Zeit der Apostel Petrus, Lukas, ihres Mitarbeiters Linus des J?ngeren und dessen S?hne Cletus (Kleton) und Clemens (Kleomenes) und das Nazarener-Judenchristentum dortselbst unter Asser (Ascher) ben Kipas (der sich Kephas-Petrus nannte) und dessen Mitarbeitern Jacob ben Ahira und Philon ben Heber (dieser Philipus, der andere Jakobus sich nennend), dann aber ganz besonders unter Clemens Flavius Romanus.

    2 Des nachmaligen Kaisers Flavius Vespasian und dessen ?lteren Bruders Flavius Sabinus, des nachmaligen Stadtpr?fekten von Rom leibliche Schwester Flavia Valeria, war mit dem Senator Gajus Flavius Clemens verheiratet, aus welcher Ehe der oberw?hnte Clemens Flavius Romanus stammt; auch war Domitilla Anastasia, des Gajus Flavius Clemens weibliche Schwester, die Frau des Flavius Sabinus.

    3 Demnach waren der nachmalige Kaiser Vespasian und dessen Bruder Sabinus Oheime, die S?hne Vespasians und nachmalige Kaiser Titus und Domitian, des Clemens Flavius Vetter, Titus um sechzehn, Domition um sechsundzwanzig Jahre j?nger als Clemens Flavius ? und da die Mutter der beiden, Vespasians Frau, Flavia Domitilla, Tochter des ber?hmten Feldherrn Domitius Gn?us Corbulo starb [/li][*], als ihr Sohn Domitian kaum zehn Jahre alt geworden, lebte Domitian als Knabe teils im Hause seines Oheims Flavius Sabinus, Teils im Hause seines zweiten Oheims des Pr?torianers Gajus Flavius Clemens, dessen Frau (Vespasians und Sabinus Schwester) an der verstorbenen Mutter des Knaben mit gro?er Lieber gehangen ist, und wo der kleine Domitian an seinem Vetter Clemens Flavius (Romanus) nicht nur einen nahen Verwandten, sondern auch einen eifrigen Lehrer hatte.

    [*] Irrtum, die Mutter von Domitian und Titus war eine Tochter des Flavius Liberalis

    4 Zu dieser Zeit (R?merjahr 815 ? 62) war Clemens Flavius Romanus 37 Jahre alt, ein Mann von au?erordentlich gro?en, sch?nen Gestalt, beredsam, anziehend und der als oberster Aufseher-Episkopos, der r?mischen Nazarener-Judenchristengemeinde vorstehend, vollst?ndig auch in den neuen, nach Rom schon im neunzehnten und zwanzigsten Jahre des Tiberius gebrachten Lehren aufging und f?r nichts anderes einen Sinn aufbrachte, als auch sein ganzes Haus f?r die neue Lehre zu gewinnen, was ihm bei seinen zwei Schwestern bereits weitgehend gelungen war.

    5 Sein um f?nf Jahre j?ngere Schwester Domitia Valeria, an Lucius Graecinus, eines Neffen des unter Caligula hingerichtetetn Senators Graecinus verheiratet, also war Lucius Graecinus ein Vetter dessen Sohnes, Gnaeus Julius Agricola wie auch die zweite, um sieben Jahre j?ngere Schwester Claudia an den Rechtslehrer und Redner Tiberius Suetonius verheiratet und mit diesen auch die zwei T?chter des Stadtpr?fekten Flavius Sabinus, Domitilla Sabina und Cornelia Marcia, hingen ihm und der neuen Lehre an.

    6 Den eigentlichen Anla? zu der seelisch-geistigen Einstellung des jungen Clemens Flavius Romanus, der bis dahin an den G?ttern der R?mer hing, gaben die Ereignisse unter Kaiser Caligula, als dieser im August 793 (40) aus Britannia, Germania und Gallia nach Rom kam und im Sp?therbst aus Alexandria Abgesandte der Griechen und der Juden eintrafen, um gegenseitig widereinander zu klagen.

    7 Die Berichte ?ber die Beschuldigungen der Juden seitens der Griechen, die Widerlegungen der Juden und Beschuldigungen der Griechen erf?llten ganz Rom und als bekannt wurde, mit welcher Verachtung Caligula unter Zustimmung des Senats sprach und welche Schimpfnamen und Fl?che er gegen den Judengott und die Juden ausstie?, dann auch gleich den j?dischen Arabarchen Julius Alexander Lysimachos-Jedidja mit noch einigen Juden in den Kerker werfen lie?, w?hrendem dessen Bruder Philo ben Jedidja mit den andern abgesandten Juden sein Heil in der Flucht suchte, alles das machte auf den jungen, damals f?nfzehnj?hrigen Clemens Flavius Romanus einen so tiefen Eindruck, dass er auf offener Stra?e in Tr?nen ausbrach.

    8 Da trat zu ihm der etwa gleichaltrige und angefreundete Anacletus, einer der dreizehn S?hne eines der reichsten Juden Roms Aschub ben Abischur, der sich Marcus Anacletus Alexander nannte und von seinen vier Weibern au?er S?hnen noch f?nf T?chter hatte ? und fragte Clemens Flavius Romanus, warum er weine, worauf dieser zur Antwort gab:

    9 Weil der Kaiser unserer eigenen G?tter vergesssend, einem fremden Gotte flucht, als geh?re dieser nicht zu den G?ttern, deren Zahl doch kein Mensch kennt.

    10 Wie verwundert sah in der andere an und sprach: Clemens Flavius Romanus! Wir beide sind noch Knaben, aber du wie ich wei?t doch von der neuen Lehre, die hier schon seit sechs Jahren verk?ndet wird und der jetzt schon viele R?mer, aber auch nicht gerade wenige Juden neigen; ich wei? auch, dass die Anh?nger der neuen Lehre, schon von Anfang aus zwei einander feindlich gesinnten Gemeinden bestehen und dass eine die andere Falsches zu lehren beschuldigt.

    11 Ich wei? mehr noch; wenn du aber willst, komme einmal in das Haus meines Oheims Evaristus ben Riaja und dort wirst du von der neuen Lehre so viel h?ren, wie es unserem Alter zukommt; lasse aber diese Aufruhrtage vor?bergehen, la? mich dann wissen, wann du kommen willst und ich werde dich dort einf?hren.

    12 Diese Stunde war f?r alles weitere Tun und Wirken des jungen Clemens Flavius Romanus entscheidend; als er das erste Mal in das Haus des Evaristus ben Riaja kam, traf er dort Asser ben Kipa, der schon im R?merjahre 787 (34) dem j?ngeren Linus aus Jerusalem nach Rom nachgekommen ist und daselbst wider die von Linus dem J?ngeren gegr?ndete wahre Gemeinde Gottes Christi gegr?ndet hat ? und ihr unter dem t?ckischen Missbrauch des Namens Kephas ? Petrus vorstehend, sich Episkopos nennen lie?.

    13 Nach Rom brachte er gleich bei seiner ersten Ankunft zwei Mitarbeiter, Philon ben Heber und Jakob ben Ahira, von welchen dieser Jakobus, jener Philippus sicht nannte, und alle drei gaben sich f?r Apostel aus, von dem gekreuzigten und auferstandenen reinen und wahren Gotteslamm gesandt worden zu sein, zum Preise des Gottes Israels.

    14 Der Vater des dem Clemens Flavius Romanus befreundeten Knaben Anacletus, einer der reichsten Juden Roms, der sich Marcus Anacletus Alexander nannte, war des falschen Apostels Asser ben Kipas Oheim ? und Evaristus ben Riaja war desselben Asser ben Kipas m?tterlicherseits Bruder, der ihn und seine zwei Begleiter in seinem Hause beherbergte.

    15 W?hrend der sechs inzwischen verflossenen Jahre, war Asser ben Kipas zweimal l?ngere Zeit in Jerusalem und kam diesmal nach Rom mit den alexandrinischen Judengesandten, um den Ausgang des vom Kaiser selbst gehaltenen Gerichtes an Ort und Stelle zu erfahren; denn der von Caligula in den Kerker gesetzte Arabarch Julius Alexander Lysimachos-Jedidja war mit seinem Oheim Marcus Anacletus Alexander verschw?gert und daher auch mit ihm selbst und mit seinem Bruder Evaristus ben Riaja verwandt, desgleichen auch mit des Arabarchen Bruder Philo ben Jedidja.

    16 Also ward Asser ben Kipas (Kepher-Petrus) und neben diesem abwechslungsweise dessen zwei Mitarbeiter Jakob ben Ahira (Jakobus) und Philon ben Heber (Philippus), je demnach sie in Rom anwesend waren, des jungen Clemens Flavius Romanus Lehrer, er selbst aber ein Sch?ler, der im Verlaufe der Zeit ein solcher Meister der ihm ihrerseits eingefl?ssten neuen Lehre ward, dass sie selbst sich vor ihm neigten.

    17 Als Ende J?nner 794 (41) Caligula und mit ihm auch die Kaiserin Caesonia samt ihrem T?chterlein ermordet ward, kam auf den Caesarenthron Kaiser Claudius, der den eingekerkerten Arabarchen Julius Alexander Lysimachos-Jedidja samt den andern mit ihm gefangenen Juden freilie?, die Vor- und Sonderrechte der Juden (nach den einstigen Verf?gungen Caesars), besonders der zu Alexandria best?tigte und den gefl?chteten Philo ben Jedidja zur?ckrief, damit dieser die Klagen der Juden Alexandrias und ?gyptens wider ihre griechischen Mitb?rger im Senat vorbringe.

    18 Herodes Agrippa I., den Sohn des Aristobul und der Mariamme [*], ernannte Claudius zum K?nig der Juden, setzte diesen K?nig Herodes Agrippa I. ?ber ganz Pal?stina und erweiterte auch die Vor- und Sonderrechte der Juden zu Rom, die zweimal zuvor schon Tiberius aufgehoben, wieder aber gew?hrt, und die Caligula neuerlich aufgehoben hat.

    [*] richtig: Berenika, siehe Vers 27

    19 Diese Ma?nahmen des Kaisers Claudius hatten einen neuen Zustrom der Juden als allen L?ndern nach Italia und besonders nach Rom zur Folge und die ihnen zuerkannten Vor- und Sonderrechte, wie auch die Zahl der Proselyten, das hei?t der zum Judentum bekehrtern R?mer, Italier und der unter diesen hausenden andern V?lker, besonders der Frauen immer gr??er wurde; eine Erscheinung, gegen die der r?misch Senat schon unter Kaiser Augustus Ma?nahmen zu erlangen sich bem?ht hatte.

    20 In den letzten Jahren des Kaisers Augustus gab es allein in Rom ?ber f?nfzehntausend Juden und schon auch gegen dreitausend zum Judentum bekehrter R?mer; wohl in der weitaus ?berlegenen Mehrzahl Sklavinnen, Dienerinnen, schon aber auch Frauen, deren M?nner in mehr oder minder einflussreichen ?mtern standen, doch aber war auch die Zahl der M?nner eine immer gr??ere, die sich die Juden auf allerlei Art verpflichtet zu machen wussten und die, um weitere Vorteile nicht verlustigt zu werden zumindest Proselyten des Thors werden mussten, das hei?t; die j?dische Offenbarung und die j?dischen Satzungen als heilig und ?ber alles andere stehend zu bekennen und zu sch?tzen hatten, ohne unbedingt sich selbst der Beschneidung unterwerfen zu m?ssen.

    21 Unter Tiberius, im R?merjahre 772 (19) also im f?nften Jahre seiner Regierung, gab es allein in Rom schon weitaus ?ber drei?igtausend Juden und nicht weniger als siebentausend Proselyten. Anfangs dieses Jahres kamen aber Verbrechen auf, denen Tiberius mit Ma?nahmen begegnete, die er selbst auf die F?rsprache seiner Schw?gerin Antonia (die j?ngste Tochter des Triumvirs Antonius und Frau seines j?ngeren, in Germanien vom Pferde gest?rzten und dort verstorbenen Bruders Claudius Drusus) nicht zur?cknahm, obwohl Antonia ? sonst alles bei ihm erreichte.

    22 Anfangs des erw?hnten Jahres kamen gro?e Betr?gereien, Wucher und Erpressungen auf, die bestimmte Juden an den r?mischen Proselyten ?bten und nicht wenige der angesehensten R?mer nicht nur in Verruf, sondern auch im alles Verm?gen und Besitz brachten; unter andern war es der im ganzen R?merreiche bekannte und hochangsehene pers?nliche Freund des Kaisers Tiberius, der Senator Lucius Tiberius Saturninus, dessen Frau Fulvia als Proselytin, ihrem Mann nicht nur alles Wertvolle nach und nach gestohlen, sondern in seinem Namen auch so riesige Summen von Juden geborgt und j?dischen Betr?gern als Opfergabe f?r den Jerusalemer Tempel gegeben hatte, dass der Senator nicht nur als Bettler dastand, sondern dar?ber auch noch Summen schuldete, auf die schweres Gef?ngnis stand.

    23 Alles das, wie auch mehr noch alles damit sonst im Zusammenhang Stehende, brachte den an sich schon d?steren Sinn des Tiberius ma?los auf; er lie? viele der Schuldigen ausfindig machen, festnehmen und bei den Verh?ren stellte es sich heraus, dass die Betr?ger, Wucherer und Erpresser von all den erbeuteten Summen keine Sesterze nach Jerusalem gaben, sondern teils f?r sich und teils zum Fange neuer Proselyten behalten und verwendet hatten.

    24 Vier Juden, die den Hauptanteil an dem Ausrauben der Fulvia nahmen, lie? er noch an demselben Tage hinrichten, in den n?chsten Tagen gegen f?nfzig weitere, dergleichen und ?hnlichen Verbrechen ?berwiesene Juden (unter diesen aber auch elf r?mische Proselyten), an die zweihundert weitere lie? er in den Kerker werfen, alle j?dischen, auch religi?sen Versammlungen im ganzen italienischen Lande verbieten, beim Betreten aus dem Lande weisen, sechstausendf?nfhundert junge waffenf?hige Juden lie? er, eigene Cohorten bildend, gegen die zahlreichen R?uberhorden Sardiniens schicken und auch sonst alle gehabten Vor- und Sonderrechte der Juden aufheben.

    25 Diese strengen Ma?nahmen brachten es mit sich, dass die Zahl der Juden zu Rom im Verlaufe von nur vier Jahren von f?nfunddrei?igtausend, wieder auf rund f?nfzehntausend kleiner geworden ist, um aber mit dem R?merjahre 777 (24) zusehends wieder zu wachsen, da Tiberius vor vier Jahren wider die Juden getroffenen Ma?nahmen aufhob, indem er den Vorstellungen seiner Schw?gerin Antonia nachgab, in welcher die Juden ihrer Zeit die m?chtigste F?rsprecherin und Besch?tzerin hatten.

    26 Diese Frau, die eine der tugendhaftesten und g?tigsten Frauen war, die jemals auf dem Herrscherthrone sa?en oder ihm so nahe standen, besa? nach ihrem Vater Marc Antonius und ihrer Mutter Octavia auch in ?gypten gro?e Besitzungen, die ihr noch unter ihrem Oheim Kaiser Augustus (der ihrer Mutter Bruder war), Sejus Marc Bassus (Bruder des nachmaligen Legaten von ?gypten Julius Tiberius Bassus, unter Caligula), verwaltet hatte.

    27 Sie ware gute Freundin von Berenice, der Frau von dem ersten Herodes hingerichteten Aristobul und Mutter des nachmaligen Judenk?nigs Herodes Agrippa I.; als sie mit dieser ihrer Freundin ihre Besitzt?mer in ?gypten besichtigte, wurde sie von ihr zu dem Arabarchen Julius Alexander Lysimachos Jedidja gebracht; dort kam zur Sprache, wie viel Einnahmen der r?mische Verwalter aus den G?tern der Antonia schaffe ? und der Arabarch bot sich sich sogleich an, zumindest das Doppelte der Summe schaffen zu k?nnen als der R?mer ? und da er dann noch mehr hielt, als er versprochen hatte, wuchs die Gunst der Antonia f?r die Juden und sie tat mit dem Mehrertr?gnis viel Gutes ohne darnach zu fragen, auf welche Art und Weise ihr der Arabarch so gro?e Ertr?gnisse schaffe.

    28 Ihr hatte auch der nachmalige Judenk?nig Herodes Agrippa I. sein Leben zu danken; denn als dieser, um sich bei dem Thronfolger Caligula einzuschmeicheln, in Anwesenheit anderer zu ihm gesagt hatte, es w?re Zeit, dass Tiberius sterbe und ein W?rdigerer (also Caligula) auf den Thron komme, wurde es dem Tiberius hinterbracht, der im Zorne die sofortige Hinrichtung des Undankbaren beschloss, auf Bitten der Antonia aber, den schon gegebenen Befehl zur?cknahm und sich mit der Einkerkerung Herodes Agrippa I., begn?gte, den Caligula nach der Ermordung des Tiberius alsogleich freilie? und ihn mit Ehren und Titeln ?berh?ufte.

    29 Als Tiberius im Bezember des R?merjahres 776 (23) die im Jahre 772 (19) wider die Juden getroffenen Ma?nahmen aufhob, wuchs der Zustrom der Juden nach Italia und Rom derma?en wieder, dass sie im Jahre 781 (2 allein in Rom gegen vierzigtausend z?hlten und die Klagen der R?mer wider sie einen solchen Umfang nahmen, dass Tiberius von der Insel Capri aus im Sommer 782 (29) einen neuen Achtbefehl gegen sie erlie? und ihn im Sommer 783 (30) auf Grund der Berichte des Prokurators Jud?as, Pontius Pilatus, auch noch versch?rft handzuhaben befahl.

    30 W?hrend dieser zwei Jahre zogen allein aus Rom ?ber zehntausend, aus den anderen St?dten Italias ?berdrei?igtausend Juden aus, schwer bedr?ngt durch Aelius Sejanus, der den auf Capri hausenden Kaiser Tiberius vertrat und der in seiner Machtgewalt Verbrechen auf Verbrechen h?ufte, auf die Gunst gest?tzt, in der er bei Tiberius stand und die soweit ging, dass der Kaiser jedermann mit den schwersten Strafen, ja auch mit Verlust des Lebens bedrohte der es wagen sollte, ?ber Sejanus und seine Verf?gungen vor ihm zu klagen.

    31 Und wiedermals war es seine Schw?gerin Antonia, die in aller Stille f?r die Verbrechen des Sejanus Beweise gesammelt hatte und dabei die f?r sie f?rchterliche Entdeckung machen musste, dass es ihre eigene Tochter Livilla Livia war, die, als des Sejanus Geliebte und mit ihm verabredet, ihren eigenen Mann Drusus C?sar, den einzigen Sohn des Kaisers Tiberius im Jahre 776 (23) vergiftet hat lassen, um Livilla Livia zu heiraten und nach Beseitigung des Kaisers auf den Caesarenthron zu gelangen.

    32 Als sie Beweise f?r diese und noch andere Verbrechen des Sejanus in der Hand hatte und sie dem Tiberius vorwies, lie? dieser den Sejanus durch eigens dazu nach Rom gesandte Vertraute im Senat festnehmen, anklagen und dieser lie? ihn noch an demselben Tage hinrichten (Oktober 784 (31)).

    33 Auf Vorstellungen derselben Antonia hob Tiberius zu Ende desselben Monats alle wider die Juden in den Jahren 782 und 783 erlassenen Verf?gungen auf, und ihnen wieder jene Vor- und Sonderrechte zugestand, die ihnen Julius Caesar gegeben hatte.

    34 Nun wuchs der Zuzug der Juden nach Italia und besonders nach Rom aufs neue und selbst die Vorg?nge unter Tiberius Nachfolger Caligula unterbrachen den Zustrom nur wenig; als z?hlte allein Rom zu Ende der Regierung des Kaisers Tiberius gegen f?nfundvierzigtausend, zu Beginn der Regierung des Claudius ?ber f?nfzigtausend und im zehnten Jahre seines Kaisertums ?ber sechszigtausend Juden.

    35 Zu diese Zeit (also um das Jahr der R?mer 804 (51)) gab es in Rom und Italia, aber auch in anderen L?ndern und Orten des R?merreiches keine Bekenner des Judentums, also keine Proselyten aus den anderen V?lkern mehr; wie vorher schon erw?hnt, gab es zwar unter Tiberius im Jahre 772 (19) allein in Rom gegen siebzigtausend proselytische Bekenner des Judentums aus R?mern und aus den anderen dort hausenden V?lkern und diese Zahl hat sich, trotz der von ihm und vom Senat dagegen ergriffenen Ma?nahmen, bis in die Jahre 784 (34) und 789 (36) fast verdoppelt.

    36 Dieses Proselytentum nahm aber in diesen beiden Jahren eine Wendung, eine Gestalt, einen Geist und ein Wesen an, welches den Antichristen eifrig mithalf, dem wahren Christentum, das Grab zu schaufeln kaum dass es hingebracht und in einer kleinen Gemeine Gottes Christi verankert ward.

    37 Von den wahren Aposteln des Herrn dazu ausersehen und auf seinen eigenen Wunsch gesandt, kam der j?ngere Linus schon im R?merjahre 786 (33) nach Sicilia und Italia, wo er durch seine Mutter Sabina Cornelia, die aus dem weitverzweigten Haus der Cornelier (sie war eine Enkelin des Cornleius Nepos) stammte, zahlreiche Verwandtschaft in Catana, Syracusa, Metapontum, Pompeji, Capua und Puteoli, besonders aber auch in Rom hatte, predigte dort vorz?glich unter den Assidei-animi-Gemeinden das heilige Evangelium und gr?ndete Gemeinden Gottes Christi.

    38 Zur Weihnachtszeit desselben Jahres, kaum sechs Woche nach der Ankunft Linus des J?ngeren in Rom, z?hlte die dortige wahre Christengemeinde bereits weit ?ber hundert Glieder, zur vierten J?hrung der Gedenktage der furchtbaren Selbstaufopferung Gottes Christi, seines Sterbens am Kreuze und seiner glorreichen Auferstehung 787 (34), war die Zahl schon eine dreifache.

    39 Bald aber nach diesen Gedenktagen kamen mit den aus Jerusalem vom Blutfeste des Passah zur?ckkehrenden italienischen und r?mischen Juden ? auch drei Abgesandte der Jerusalemer, von den dortigen Juden wider das wahre Christentum ins Leben gerufenen und mit allen erdenklichen Mitteln gef?rderten Nazarener-Judenchristengemeinde mit nach Rom und begannen alsogleich auch da ihr unheilvolles Werk.

    40 Es waren die gleich anfangs schon erw?hnten j?dischen Antichristen, betr?gerische und falsche Apostel, die sich im Einverst?ndnis mit den r?mischen, besonders mit den aus Jerusalem zur?ckgekehrten und wohlunterrichteten Juden, vorz?glich an die r?mischen, griechischen und sonstigen Proselyten-Judengenossen wandten und da die Zahl dieser allein in Rom gegen vierzigtausend betrug und sie mehr oder minder oberfl?chlich in die j?dische Offenbarungs- und Satzungslehren, vorz?glich aber in die verkehrten und niemals stattgefundenen ?gyptischen Wunder eingef?hrt waren, fanden die Antichristenapostel in ihnen einen f?r ihre Saat schon vorbereiteten Boden und immer reichlicher war auch ihre Ernte.

    41 Zur Weihnachtszeit desselben Jahres 787 (34) z?hlte die wahre , von Linus dem J?ngeren ein Jahr zuvor zu Rom gegr?ndete Gemeine Gottes Christi kaum sechshundert, dagegen die von den drei scheingetauften falschen Aposteln, Betr?gern und Antichristen, Asser ben Kipas (Kephas-Petrus), Jakob ben Ahira (Jakobus) und Philon ben Heber (Philippus) wider das wahre Christentum dort errichtete Nazarener-Judenchristengemeinde, ?ber viertausend Glieder, unter welchen es kaum nur drei?ig Juden gegeben hat, die s?mtliche f?hrende Stellen hatten und mit Sammeln der Gaben, wie auch mit Verteilung von Almosen an Arme betraut waren.

    42 Zu dieser Zeit bestanden die gleichen Nazarener-Judenchristengemeinden, au?er der ersten von den Juden wider das wahre Christentum zu Jerusalem errichteten, auch zu Damaskus, zu Ephiphania und Antiochia in Syrien, zu Alexandria und einigen Orten Kleinasiens; keine aber, auch nicht die zu Jerusalem, z?hlte auch nur ann?hernd so viele Glieder, als die zu Rom.

    43 Auch wurden im Laufe dieses Jahres 787 (34) von den scheingetauften und nichtgetauften Oberen der Nazarener-Judenchristengemeinde zu Jerusalem nicht weniger als sechzig falsche Apostel mit einigen drei?ig Betr?gerpropheten ausgesandt, um ihre falschen Evangelien in alle gr??eren Orte der L?nder des R?merreiches zu tragen und mit Hilfe der dort hausenden Juden unter den V?lkern wider das wahre Christentum eigene Gemeinden zu gr?nden.

    44 Kein Wunder, dass diese Ma?nahme der Juden, mit aller ihnen eigenen T?cke, List Verstellungs- und ?berredungskunst, Heuchelei und wo es Erfolg verhie?, auch mit allen anderen Mitteln und mit Freigebigkeit betrieben sehr bald einen solchen Erfolg hatte, dass die aus den V?lkern gewonnenen Nazarenaer-Judenchristen sich selbst f?r wahre Christen hielten und sich gegen die wahren Christen hetzen lie?en, die ihnen von den beschnittenen Antichristen deshalb als Gottesl?sterer dargestellt wurden weil sie den allein wahren ewigen Gott in Christo dem Herrn sehen in dem Er Mensch geworden ist, wogegen ihren Evangelien nach ?der Herr Jesus? ein blo?er Gesandter, Gesalbter und zum ?Sohne Gottes? gleich Israel erhobener Mensch sei, durch sein Sterben am Kreuze, ?ein wahres Gotteslamm?.

    45 Kein weiteres Wunder, dass die Uneingeweihten aus den V?lkern zwischen dem wahren Christentum und dem Nazarenerjudenchristentum keinen Unterschied kannten und in beiden nichts anderes sahen, als eine neue, aus dem Judentum hervorgegangene Partei und Sekte, deren Aufgabe es ist, dem Judentum unter einem anderen Namen Proselyten, das hei?t Judengenossen zu schaffen.

    46 Diese Annahme aller Uneingeweihten war bez?glich des Nazarenerjudenchristentums nur insoferne nicht ganz richtig, weil sie nicht wussten, dass seine Hauptaufgabe die ist: Das wahre Christentum so weit wie nur m?glich auszurotten und das was von ihm trotz allem bleiben sollte, den V?lkern so darzustellen, als w?re es tats?chlich aus dem Judentum hervorgegangen.

    47 Von den Uneingeweihten aus den V?lkern wusste es kein Mensch, dass der unbewusste und unfreiwillige Urheber der von den Jerusalemer Judenoberen wider das wahre Christentum gegr?ndeten ersten Nazarenerjudenchristengemeinde kein anderer war, als der Prokurator Jud?as, Pontius Pilatus.

    48 So unglaublich diese Tatsache auch seinen mag, ist und bleibt sie Tatsache, doch mag Pontius Pilatus selbst niemals auch entferntest nur daran gedacht haben; er kannte die Juden wohl, aber alle ihre Findigkeit kannte er noch lange nicht und darum war er unbewusst der unfreiwillige Urheber der Gr?ndung jener von den Juden zu Jerusalem ins Leben gerufenen Nazarenerjudenchristengemeinde, die dem wahren Christentum das Grab zu schaufeln beschlossen hatte.

    49 Mit der Ermordung Gottes Christi glaubten die Juden alles Licht und Leben Seines heiligsten Wesens, Geistes und Wortes mitermordet, beseitigt und vernichtet zu haben ? siehe aber, Er ist am dritten Tage, so wie Er es vorher wiederholt gesagt hatte glorreich auferstanden, ist in blutleerem Leibe sieben Wochen lang mit den Seinen gegangen und hat weitere Gotteswerke getan.

    50 Still, als w?ssten sie von alledem nichts, verhielten sich die Juden, denn sie wussten es wohl, dass Pilatus auf Rache sinne wider sie, die, seinen augenblickliche Ohnmacht ausn?tzend, da er ohne seine Cohorten dastand, den dreimal von ihm freigesprochenen Christus eigenm?chtig seiner oberstrichterlichen Gewalt entrissen hatten, damit ihn, den Schwiegersohn des Kaiser Tiberius und alles R?merrecht h?hnend.

    51 Nun aber waren seine Cohorten da, drei?ig Stunden nach dem furchtbarsten Geschehen aller Zeiten der Ewigkeit, eingetroffen und da hielten die Juden sich still zur?ckgezogen; denn auch sie kannten Pilatus so, wie er sie. Auch er sa? im Pr?torium zur?ckgezogen, lie? sich nicht sehen und gerade das beunruhigte alle diejenigen, die dem R?merrecht und ihm die Schmach angetan hatten, Den von ihm freigesprochenen und f?r gerecht erkl?rten Christus eigenm?chtig zu morden.

    52 Auch wusste er genau, dass seine Neider und Hasser, die zahlreich genug waren, gerade auch dieses Geschehen wider ihn auszun?tzen suchen werden, was tats?chlich auch seitens des im Jahre 783 (30) noch unbeschr?nkt herrschenden Sejanus geschehen ist, der in einem Sonderschreiben dem Landpfleger eine an Feigheit grenzende Schw?che vorwarf, da er einem einmal nach dem R?merrecht Freigesprochenen, wer immer es gewesen sein mag und mit diesem auch dem richterlichen Spruch unter allen Umst?nden Recht zu schaffen hatte selbst dann, so ihm auch nur ein einziger S?ldner zur Verf?gung gestanden und er samt ihm das Leben eingeb??t h?tte.

    53 Sejanus lie? dem Pilatus schreiben: Was, ist ein Schwiegersohn des Kaisers und Prokurator eines Landes, der das R?merrecht und sich selbst von Juden h?hnen und mit den F??en treten l?sst, indem er einen f?r gerecht gefundenen und freigesprochenen Menschen sich einfach entrei?en und ihn mit noch anderen t?ten l?sst, ohne zu der Waffe zu greifen?

    54 Darf ein Prokurator einer solchen Verh?hnung des R?merrechtes, des Kaisers, der r?mischen Obrigkeit und in diesem Falle der Verh?hnung deiner selbst so tatenlos zusehen und ohne jeden Versuch eines Schwertstreiches ruhig auch geschehen lassen?

    55 Sieht das Ganze nicht einer stillschweigenden Auslieferung, einem Einverst?ndnis, oder einer ma?losen Furcht vor zusammengerotteten Judenhorde gleich? Ich kenne deine zwei Berichte an den Kaiser, hoffe aber, dass er diesbez?glich derselben Meinung sein wird wie ich und andere, von denen du nicht sagen kannst, dass sie deine Feinde w?ren, der auch ich nicht bind, dir aber die Wahrheit sage.

    56 Es handelt sich bei alledem nicht um den einen, oder die anderen Hingerichteten, sondern einzig und allein um das Prestige und Ansehen des R?merrechtes und der R?mermacht, die du durch deine Tatenlosigkeit mit zu h?hnen geholfen hast, wof?r ich dich zur Verantwortung zu ziehen gedenke,

    57 Es war gut, dass gleichzeitig mit diesem Schreiben auch ein Brief des Kaisers von der Insel Capri an Pilatus gekommen ist, in dem Tiberius dem Landpfleger zwar auch Vorw?rfe wegen tatenlosen Duldens solcher Ausschreitungen der Juden wider das R?merrecht schreiben l?sst, zum Schlusse aber bemerkt er, dass der Fall keines solchen Aufhebens wert sei, da er die R?mermacht in keinerlei Weise verringern k?nne; als Ma?nahme f?r die, dem R?merrechte und dem Landpfleger angetane Verh?hnung und Missachtung , sollte Pilatus die Juden desto strenger im Zaume halten, wie er, der Kaiser selbst, seine im Vorjahre gegen die in Italia und besonders in Rom hausenden Juden erlassenen Ma?nahmen, mit aller Strenge und Sch?rfe handzuhaben bereits befohlen habe.

    58 Dieser Brief des Tiberius hat ganz sicher abertausenden Juden und Pilatus selbst das Leben gerettet, denn der Brief des Sejanus brachte den Prokurator in eine solche Wut, dass er wie von Sinnen tobte, den Juden und dem Sejanus die furchtbarste Rache schwur, diese an den Juden auch nahm, nicht aber an Sejanus, der kaum ein Jahr darauf, auf Befehl des Tiberius im Senat festgenommen, verurteilt und alsogleich auch hingerichtet ward.

    59 Sieben Wochen lang ging der auferstandene Christus mit den Seinen, die dann Zeugen Seiner glorreichen Himmelfahrt waren, eine weitere Woche verflo? und schon glaubten die Jerusalemer Juden, dass sich die Seinen verlaufen, zerstreuen werden und alles das Geschehen mit der Zeit in Vergessenheit geraten werden.

    60 Pl?tzlich aber, den Tag nach der Sendung des heiligen Geistes Gottes Christi ewiger Wahrheit den Seinen sichtbar im Lichte Seiner Kraft, traten die Apostel mit den J?ngern ?ffentlich in Jerusalem auf, das heiligste Wort Christi, Seine frohe Botschaft, Sein Evangelium verk?ndigend und nach der Stille der letzten acht Wochen, wirkte ihr Auftreten auf die Antichristen ?rger, als k?me es zu einer neuerlichen Belagerung Jerusalems, durch irgend einen Feind.

    61 Dem Prokurator wurde es alsogleich berichtet, doch h?tte es dessen gar nicht bedurft, da er vom S?ller des Praetoriums selbst einer Ansammlung zusah und der mit m?chtigen Stimme vorgetragenen Predigt des Apostels Andreas Jonius zuh?rte; doch aber sandte er seine Vertrauten aus, um sich berichten zu lassen, wie viele solche Ansammlungen es gibt und befahl den Centurionen ihre Cohorten bereit zu halten, falls das friedliche Verhalten der einzelnen Gruppen irgendwie von dritter Seite gest?rt und es zu Tumulten kommen sollte; wozu es aber nicht kam.

    62 Nun aber erschienen bald Abgesandte der Hohepriester und des Synhedrions, um Pilatus alle auf das Vorgehen der Anh?nger des Nazareners (wie sie Christus Den Herrn nannten) aufmerksamn zu machen und von ihm zu fordern, er m?ge den Aufwieglern und L?gnern (wie sie die Apostel nannten) ihr Tun verbieten, am besten aber sie wegen Auflaufes gefangen setzen.

    63 Pilatus aber wies sie in Erinnerung des ihm Angetanen zornbebend kurzweg ab mit der Er?ffnung, er lasse jeden Tag verk?nden und auch geschrieben anschlagen, dass jedermann auf der Stellte niedergehauen wird, der den Predigern des Friedens feindselig entgegenzutreten auch nur versuche.

    64 Diese Er?ffnung, die Pilatus tats?chlich auch verk?nden und viersprachig anschlagen lie?, sie auch durch Aufstellung von ganzen, oder Teilen seiner Cohorten in der N?he der t?glichen Ansammlungen auch noch erh?rtete, - so unbedeutend sie an sich zu sein scheinen mag ? sollte und ist dem wahren Christentum so verh?ngnisvoll geworden, dass sie nur an den Folgen zu messen ist ? denn was taten die Juden?

    65 Sie berieten! Die Hohepriester berieten, die Glieder des Synhedrions berieten und wieder war es der alte Annan ben Schia-Seth (Hanan, Annas) mit den Seinen, der einen Plan entwarf, ?der beharrlich durchgesetzt und mit allen erdenklichen Mitteln gef?rdert, das Judentum nicht nur retten, sondern es endlich auch ?ber alle V?lker der Erde erheben werde, so er halbwegs nur gelinge, und er wird gelingen m?ssen, sollte das Judentum durch die Lehren des Nazareners nicht vollst?ndig untergehen.?

    66 Auf eine gewaltsame Unterdr?ckung der aus neue lebendig gewordenen Bewegung war anbetrachts der Einstellung des Prokurators nicht zu denken ? an den Kaiser und an den r?mischen Senat sich zu wenden, war angesichts der im Vorjahre neuerlich wider die Juden ergriffenen Ma?nahmen unm?glich ? der Legat Syrien Pomponius Flaccus war des Pilatus bester Freund und bei ihm Klage zu f?hren, war schon aus dem einfachen Grunde ausgeschlossen, weil die Bewegung durchaus friedlich war ? und zu warten, bis ein den Juden gutgesinnter, oder bestechlicher Legat und ein solcher neuer Landpfleger k?me, w?re vielleicht nie mehr gut zu machendes Vers?umnis gewesen.

    67 Das gewaltige Anwachsen der Bewegung forderte einen raschen Entschlu? und rasches Handeln ohne offensichtlicher Gewaltt?tigkeit und als ward beschlossen, einige Freiwillige aus der eigenen Mitte werden sich mit den von ihnen dazu ausersehenen, listigen, beredsamen und verstellungst?chtigen M?nnern ihres Bekanntenkreises zu den Anh?ngern des Nazareners begeben, ihre Predigten h?ren, die Lehre eifrig lobpreisen, bald getauft zu werden verlangen, bei der erhaltenen Taufe die Namen der sie taufenden Apostel annehmen, sich ?beraus gl?ubig stellen, ihr volles Vertrauen gewinnen, dabei durch Freigebigkeit die ?rmeren Glieder der Bewegung an sich zu ziehen und da es bekannt war das Jovian [*] und Matth?us die Frohe Botschaft des Erscheinens des Wortes und der Werkte des Nazareners, Das Evangelium schreiben, dieses st?ckweise auch schon von einigen Juden abschreiben lassen, derselben Schriftst?cke bald habhaft zu werden auf jede Art und Weise.

    [*] Der J?nger Johannes war griechisch-r?mischer Abstammung und hier Jovian, was sp?ter zu ?Joschanan? judaisiert und dann zu ?Johannes? wiederum griechisiert wird. Siehe auch Jovian-Offenbarung.

    68 Ist es so weit gekommen, bleibt eine Anzahl der Scheingetauften der Lehre und den Aposteln scheinbar weiter treu, wogegen einige andere, die durch Freigebigkeit viele der ?rmeren an sich gezogen haben einen Streit mit den Aposteln beginnen, sie vor m?glichst vielen Ohrenzeugen Falsches zu lehren beschuldigen und ihnen er?ffnen werden, dass sie, von ihnen getrennt, eine eigene Nazarenergemeinde gr?nden werden, in welcher die Frohe Botschaft des Herrn Jesus wahr und rein vertreten und verk?ndet wird.

    69 Ist dann diese Gemeinde errichtet, werden die den Aposteln scheinbar weiter treu gebliebenen Scheingetauften die Trennung verstellungst?chtig schwer beklagen, die Hohepriester und der Synhedrion mit anderen Judenobern scheinbar beide Gemeinden nach au?enhin verdammen, aber die Gemeinde der Scheingetauften mit allen Mitteln unterst?tzen und f?rdern, je mehr Glieder aus den V?lkern sie gewinnen und gegen die Gemeinde der Apostel einstellen.

    70 Die Hauptaufgabe der den Aposteln scheinbar weiter treu gebliebenen Scheingetauften bleibt aber, eines jeden geschriebenen St?ckes des Evangeliums weiter habhaft zu werden und dieses den f?hrenden Oberen der Nazarenerjudenchristengemeinde, oder den anderen dazu bestimmten und namhaft gemachten Juden einzuh?ndigen.

    71 Solcher Weisungen gab es noch viele und es dauerte gar nicht lange, gab es zu Jerusalem neben der wahren, von den Aposteln dort gegr?ndeten Gemeinde Gottes Christi ? auch schon eine antichristliche Nazarenerjudenchristengemeinde, an deren Spitze scheingetaufte Juden standen, von welchen die Mehrzahl die Namen der Apostel trug und deren Glieder gleich bei ihrer Aufstellung weniger aus dem Judentum, sondern aus den Griechen, Syrern, Nabat?ern, ?gyptern und den anderen V?lkern zusammengebracht waren, die meisten von der Freigebigkeit der Oberen angezogen.

    72 Einige Wochen nach der Gr?ndung dieser wider das wahre Christentum von den Juden errichteten Gemeinde waren ihre Oberen im Besitze des Einen wahren, von Jovian und Matth?us geschriebenen Evangeliums und alsbald berief der alte Anan ben Schia-Seth die ma?gebendsten Jerusalemer Juden zu einer gro?en Beratung, die tagelang viele Stunden hindurch fortgesetzt wurde.

    73 St?ckweise ward das wahre Evangelium vorgelesen, ein jeglicher schrieb sich in kurzen Worten Stellen auf, die ihm besonders missfielen, wobei es nicht an Verw?nschungen und Fl?chen fehlte und als es zur Hauptberatung kam, ward (in kurzen Worten gesagt) Folgendes beschlossen:

    74 Vor allem anderen darf unter keine Umst?nden jene Lehre des Nazareners ? (sie haben Ihn aber auch ganz anders noch genannt!) unter die V?lker (Gojim nennen sie alle V?lker) gelangen und bekannt werden, die klar und deutlich sagt, dass

    75 die Seele und der Geist eines jeglichen lebendigen Wesens als seelisch-geistiger Same in aller Ewigkeit mit und neben Ihm (Der selbst Gott zu sein behauptet und wegen L?sterung des Gottes Israel get?tet werden musste) dagewesen ist;

    dass Er f?r all den seelisch-geistigen, aber leblosen Samen die wahre Welt Seines Reiches geschaffen, es dort aufgenommen, ihm das Leben von Seiner eigenen ewigen Lebenskraft gegeben hat;

    dass alle Menschen der Erde, sowohl die dagewesenen, wie auch die noch kommenden, Aeonen von Zeiten hindurch in Seligkeit und Frieden schaffend t?tig in der wahren Welt Seines Reiches gelebt haben,

    dann aber von einem b?se gewordenen Gro?engel und von seiner Schar verf?hrt, ihm bald nachgezogen sind, nachdem er mit seiner Schar das Himmelreich verlassen hatte, um sich mit seiner Schar sein Reich der H?lle zu schaffen,

    dass die ihm dann nachziehenden Scharen nicht zu ihm gelangen konnten, in der weltenlosen Leere und Unendlichkeit, ihn im Himmelreich sich aufgebauten Leib verloren haben, gestorben und wieder zu einem blo?en seelisch-geistigen, jedoch lebendigen Samen geworden sind,

    der nun nach und nach auf die, inzwischen von dem Nazarener, mit dem All dieser Welt geschaffene Erde gelangt, um im irdischen Leibe einmal da durchzugehen und je seinen da getanen Werken nach in eine entsprechende Welt des Jenseits, oder gleich in das Himmelreich des Nazareners zur?ckzukehren, zum wahren ewigen Leben.

    76 Diese Lehre darf unter keinen Umst?nden unter die Gojim [*] gelangen, denn ganz davon abgesehen, dass sie die Lehren und den Glaube der arjanischen V?lker, der alten Perser und ?gypter zu einem kleinen Teile best?tigt, im ganzen aber vervollst?ndigt, indem die ihre Irrt?mer klar aufzeigt, mu? sie ausgerottet und vernichtet werden, weil sie die Offenbarung des Gottes Israel als L?gen hinstellt und sie aufhebt, wie es der verfluchte Nazarener so schon getan hat.

    [li] Das Wort ?Heiden? f?r ?Gojim?, oder auch f?r ?Etn??, fand erst Luther, und zwar ganz falsch, da das j?dische Wort ?Gojim? ein Schimpfname ist, in welchem die tiefste Verachtung aller Nichtjuden liegt.

    77 Weiters ist es unerl?sslich, nicht nur aus dem Nazarener, sondern auch aus allen den Seinen Juden zu machen, das hei?t, den Gojim ihn und sie alle durch Wort und Schrift so darzustellen, dass ihr Glaube, wonach der Nazarener und die Seinen vom Judentum abstammen, unausl?schbar festgelegt bleibe, was schon aus dem Grunde nicht schwer durchzusetzen sein wird, weil er selbst und die meisten der Seinen in unserem Lande geboren sind und er unter uns t?tig war.

    78 Vernichten wir also seine Lehre ?ber das ewige Sein der Seele und des Geistes und ersetzen sie durch eine ihm geltende Geschlechtstafel; wir selbst m?ssen aus ihm wider unserem Wissen und Willen jenen Messias machen, der uns durch die Propheten verhei?en ist, was unseren Schriftgelehrten ein Leichtes ist, denn es behaupten des Nazareners Apostel und J?nger, dass er aus der Jungfrau zu Bethlehem geboren ist, Einer, dessen Sein vor jeglichem Anfange in aller Ewigkeit ist.

    79 Und da es in den Propheten Jesaja und Micha geschrieben steht: Siehe! Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn geb?ren, den man Emmanuell, das hei?t ?Gott ist bei uns? nennen wird; du Bethlehem Ephrata bist klein unter den St?dten Jud?a, aber aus dir wird Der kommen, dessen Ausgang vor dem Anfang, von Ewigkeit her ist ? und uns ist ein Sohn geschenkt, auf dessen Schulter alle Herrlichkeit ruhet und zu dem man sagen wird: Wunderbarer, Ratgeber, Friedensf?rst, Gott und Vater der Ewigkeit!

    80 Also alles das, was der verfluchte Nazarener von sich selbst geredet hat, lassen wir ihm zukommen durch die von uns wider seine Brut errichtete Gemeinde.

    81 Er kann ein Messias, Heiland, Gesalbter, ja gleich dem erstgeborenen Sohne Gottes Israel, auch ein Sohn Gottes, kur er kann alles sein und alles bleiben was er ist, allein aber das mu? durchgesetzt und unausl?schlich festgelegt werden, dass er der Gesandte unseres Gottes, des Gottes Israel sei.

    82 ?bereilter Missgriff war es von uns, dass wir ihn an das Kreuz gebracht haben, denn in den ganzen Jahren seiner T?tigkeit unter uns, hat er nicht so viele Anh?nger gefunden, als die Seinen in wenigen Tagen und Wochen; aber auch dieser unser ?bereilter Missgriff, wird sich mit der Zeit auf den Landpfleger abw?lzen lassen.

    83 Wir d?rfen kein Mittel unversucht lassen und keine Opfer scheuen, um die Ausbreitung der von uns wider die Gemeinde der Apostel des Nazarener aufgestellten Gemeinde so zu f?rdern, dass die anderen in ihr nach und nach langsam ersticke und die Unseren obenan als F?hrer die ganze Bewegung dahin bringen, dass unser Gott, der Gott Israel obenan bleibe, dass im Namen des verfluchten Nazareners alle Knie vor dem Gott Israel sich beugen, die an den Namen des Gehenkten glauben und noch glauben werden, denn mit unserem Gott stehen, oder fallen auch wir.

    84 Jetzt haben wir das Geschriebene, das diese verfluchten Gojim Evangelium nennen, vollst?ndig in unserer Hand und wissen nun was wir davon lassen, was wir davon vernichten und was wir davon umstellen m?ssen, damit es dem von uns gefassten Beschlusse entspricht; wir werden es durchsetzen, denn die armselige Brut der Seinen, kommt uns auf die Dauer nicht auf.

    85 Es m?ssen alsbald unserer Evangelien geschrieben und nicht nur abertausendmal abgeschrieben, sondern auch in Sprachen umgeschrieben werden; damit werden unsere Apostel mit eigens dazu abgerichteten Propheten unter die Gojim aller L?nder gehen, wohin sich des Nazarener Brut wenden wird, ja die Unseren m?ssen m?glichst auch noch vor ihnen St?dte und Orte aufsuchen, die dort heimischen Unseren aufkl?ren, ihnen unsere Briefe ?berbringen und im Einverst?ndnis mit ihnen jene Gojim erfassen, die auch als Proselyten des Thors weiterhin Judengenossen bleiben auch dann, so sie an den Nazarener, als an den Gesandten, Gesalbten, Messias, Sohn und Lamm Gottes glauben.

    86 ?berall dort aber, wo des Nazareners Brut auf die von ihm Geheilten und auf die vielen Aschai-Essaier der Gojim gest?tzt, seine Gemeinden schon gegr?ndet hat, muss alsogleich auch eine Gegengemeinde aufgerichtet und alle die Unseren verpflichtet werden, sie mit allen Mitteln so zu f?rdern, dass die andere nach und nach in ihr aufgeht und erstickt.

    87 Die Taufe, mit der unsere Apostel die Gojim taufen werden, ob diese bereits Proselyten-Judengenossen sind, oder auch nicht, darf nicht in dem verfluchten Namen des Nazareners erfolgen, sondern sie werden taufen: Im Namen Gottes des Vaters, Sch?pfers der Himmel und der Erde, des Opferlamm der Herr Jesus ist, f?r die S?nden der Welt.

    88 Finden wir es sp?terhin f?r vorteilhaft, k?nnen wir auch das ?ndern, wie wir auch unsere Evangelien nicht gleichlautend schreiben und abschreiben lassen werden, damit bald ein Durcheinander auch durch die Schrift entsteht, was unter den Gojim von selbst Streitigkeiten, Zweifel, Zank, Hader und K?mpfe hervorbringen wird und durch das alles unsere Apostel und Propheten desto besser weiter sch?ren k?nnen.

    89 In unseren Evangelien muss der Nazarener immer wieder auf unsere Schrift hinweisen, nicht aber in der Art und Weise, wie er es getan hat und wie es im Evangelium seiner Brut geschrieben steht, in unseren Evangelien muss der Nazarener zum Vater beten, ihn anrufen, als von Ihm gesandt reden, Ihm f?r die Wunderkr?fte danken, die er ihm verliehen hat; auch darf er darin nicht auferstanden sein, sondern Gott hat ihn von den Toten auf erweckt; seine Himmelfahrt darf in unseren Evangelien keine andere sein als die, welche zuvor unserem Henoch und Elia zuteil ward: Gott hat sie hinweg genommen.

    90 Die Sendung des heiligen Geistes kann bleiben, doch muss es der Geist Gottes unseres Vaters sein und nicht der des Nazareners; auch darf in unseren Evangelien das Web dem Mann nicht gleichgestellt werden, darin wird der Nazarener die Weiber und selbst seine eigene Mutter irgendwie zurechtweise und beiseite stellen m?ssen; darin muss er selbst auch irgendwie zornig, fluchend und gewaltt?tig dargestellt werden, nicht nur duldend, vergebend und segnend, was dem Worte unsere Gottes und unserer Schrift so widerspricht, wie die Lehre des Nazareners ?ber das ewige Sein der Seele und des Geistes, der Offenbarung unserer Schrift ?ber die Sch?pfung.

    91 Unsere Schrift sagt im Hiob, dass unser Gott, Vater und Herr mit dem Satan um die Treue Hiobs gewettet hat ? das Evangelium der Brut des verfluchten Nazarener schreibt sein auf uns gerichtetes Wort: Euer Vater ist der Satan, M?rder und L?gner von Anfang an, der L?ge Vater!

    92 Darum muss er in unseren Evangelien vom Satan versucht werden und dabei auf unsere Schrift und durch sie auch auf unseren Gott hinweisen; in unseren Evangelien muss er sagen, dass er nicht gekommen ist unsere Schrift, unser Gesetz und unsere Propheten aufzuheben und aufzul?sen, sondern das Wort Gottes so zu erf?llen, wie es geschrieben steht.

    93 Je mehr Widerspr?che in sein eigenes Wort gelegt werden, desto besser, denn das wird Streit unter den Gojim entfachen, der von den Unseren gesch?rt, jenen keine Zeit lassen wird, tiefer in das Grundwesen unserer Schrift und ihrer Satzungen einzudringen; denn wie bisher wird sie lle unser Gott, Vater und Herr auch weiter mit Blindheit schlagen, wie es geschrieben steht.

    94 Ihr sehet, sprach Anan ben Schia-Seth (Annas, Hanan), dass und wie unser Gott gerade die Gro?en, Vorderen, Oberen und M?chtigen der Gojim mit Blindheit schl?gt, dass sie dem Heute leben und dem Augenblicke folgen ? uns aber weiset er den Weg zur Zukunft und gibt uns richtige Fingerzeige zur richtigen Zeit, so dass wir unter den gro?en und zahlreichen Gojim klein sind und sie doch weitaus ?berragen, dass wir unter ihrer Herrschaft stehen und sie beherrschen, dass wir die Besiegten sind, sie uns aber dienen und wir auf ihre Hacken treten, wie es die letzten Worte Moysis sagen.

    95 Auch wir sind gelegentlich blind, uns aber ?ffnet unser Gott die Augen bald und gibt uns Fingerzeige durch seinen Geist; kurzsichtig geworden, verlangten wir vom Pilatus, er m?ge dem Treiben der Brut Einhalt gebieten und sie unsch?dlich machen, unser Gott aber schlug ihm mit der Blindheit des Gr??enwahnes und mit Drohungen wies er unsere Abgesandten schroff hinaus.

    96 Mit Blindheit geschlagen, l?sst er die Brut des verfluchten Nazareners gew?hren und verleiht ihnen seinen Schutz, um auch dadurch seine Machtgewalt zu zeigen und an uns auch auf diese Weise Rache zu nehmen, gerade aber dadurch ?ffnet unser Gott und Herr unsere Augen, damit wir desto besser sehen, je mehr er die Gojim mit Blindheit schl?gt und nun sehen wir auch den Weg, den wir zu seinem Preise und zum Heile seines auserw?hlten Volkes gehen m?ssen und eifrig auch gehen werden, wie ein einziger Mann.

    97 Ich bin wohl kein Prophet und Seher, aber in diesem Geschehen sehe ich den Beginn dessen, was im Propheten Jesaja geschrieben steht: ?Du wirst Gojim rufen, die du nicht kennst und die Gojim die dich nicht kennen, werden zu dir laufen deines Gottes wegen, des Heiligen in Israel!? ?Ich schw?re bei mir selbst, spricht der Herr: Mir sollen sich beugen alle Knie und alle Zunge mir sch?ren!?

    98 Also spricht der Herr unser Gott durch Jesaja; diejenigen aber, zu denen er also spricht, sind heute wir, und wir m?ssen daf?r sorgen, dass dieses Wort unseres Gottes wahr wird ? und es wird werden, denn niemals noch war eine solche Gelegenheit dazu gegeben wie jetzt und niemals wird sie wieder kommen.

    99 In dem verfluchten Namen des Nazareners werden wir die Gojim rufen durch unsere Apostel und sie werden zu uns laufen unseres Gottes wegen, den wir den Gojim durch unsere Evangelien geben werden, die auf unsere Schrift weisen, durch die unser Gott zu uns spricht und ihm werden sich alle Knie beugen, ihm werden alle Zungen schw?ren!


    Spuren der Wahrheit im sog.Neuen Testament der Bibel :
    Johannes 8,42-48 :
    "Da sagte Jesus zu ihnen:" W?re Gott eurer Vater,h?ttet ihr Liebe zu mir,denn.......
    44> Ihr stammt aus dem Teufel als Vater und wollt nach den Gel?sten eures Vaters tun. Dieser war ein Menschenm?rder von Anbeginn;er steht nicht in der Wahrheit,weil in ihm nicht die Wahrheit ist. Wenn er die L?ge sagt,so sagt er sie aus dem ,was ihm eigen ist;denn ein L?gner ist er und Vater von ihr. 45> Mir aber, der ich die Wahrheit rede,glaubt ihr nicht. 46> Wer von euch kann mich einer S?nde zeihen?Wenn ich die Wahrheit verk?nde,warum glaubt ihrmir nicht? 47 > Wer aus Gott ist,h?rt auf Gottes Wort;deshalb h?rt ihr nicht,weil ihr nicht aus Gott seid."
    Herr Marduk! Beschirmer des Mitternachtsberges! Schleudre Deinen Speer gegen den Feind! Errette unser Volk!

    Apostel Paulus an Titus 1,1-16 u.2,1-12 (Auszug) :

    Vers 10 Es gibt ja viele Widerspenstige,Schw?tzer und Verf?hrer,besonders die aus der Beschneidung,...."
    Vers 14 >"... und nicht auf j?dische Fabeln h?ren und auf Satzungen von Menschen,die von der Wahrheit sich abkehren."

    Zitat von Malhi Sadah

    Ausz?ge:
    ".....Ich sah,erz?hlte er mir"in Germanien,wo jetzt die W?lder sich l?ngs der Ufer der Str?me hinziehen,ein ungeheuer gro?es ,furchtbares,von unz?hligen Menschen bewohntes Land.Als ich mit Bewunderung dorthin schaute,h?rte ich pl?tzlich eine Starke Stimme gleich dem Brausen des Sturmwindes an den Gipfeln der Berge,die zu mir sprach:"Ich bin der Geist,der ausgeht von den sieben Leuchten vor den Throne dessen,der da ist,sein wird und war,und der waltet ?ber dem Menschengeschlechte seit Anfang der Dinge.?ffne dein Auge und schaue! H?re auf das, was ich dir sagen werde! Siehe! Ich will meine Ferse auf den Erdboden setzen und ein Volk soll emporsprossen,wo jetzt der Wald die Fl?che bedeckt und der Eber dem Speere des Unfreien erliegt,und der Ur der Falle des jungen J?gers.Ich werde es gro? machen unter allen V?lkern der Erde.Die Sonne ,die vom S?den die Welt erleuchtet und erw?rmt,will ich nach Norden versetzen und aus den Gegenden des Schreckens und der Nacht soll ein Licht ausgehen,dergleichen man bisher nie gesehen .Aus Germaniens Gr?nden wird der Strom hervorquellen,der die Welt ?berflutete.
    Wehe jenen,die sich erk?hnen ,dem Lauf dessen zu widerstehen,der seine Pflugschar ?ber die Berge zieht und den Staub seiner F??e gegen Abend am Meere absch?ttelt.Es wird unter den St?mmen Germaniens ein Volk auferstehen und ein Haupt werden ?ber all seinen Br?der.Langer Zwiespalt wird dem Glanze seiner Macht vorangehen.Der Herr wird gegen den Knecht und der Untergebene wider seinen Vorgesetzten sein recht behaupten und verfechten.Dann wird ein Mann aufstehen mitten aus dem Strudel der Parteiungen.Er wird,ohne denm Unrecht St?tzpunkt zu sein,doch mit dem rechte Recht sprechen wider das recht,und vom Aufgange zum Niedergange wird sein Name in aller Leute Mund sein.Verdammt und geha?t von den einen,wird er bewundert von den anderen werden.Zwar wird uns?gliches Elend an seine Schritte gekn?pft sein und sein Name leben in der Geschichte inmitten von Leichenbergen und Tod.
    Auch wird nicht das geschehen,was die Mehrzahl der Menschen glauben wird,da? er erstrebe.Er wird vielmehr das Werkzeug des Geschickes sein dazu bestimmt,die alte Welt in Tr?mmer zu schlagen und wollend oder nicht wollend das Volk aus dem er Hervorgegangen,zur Freiheit zu bringen.Wehe dem,der in jener furchtbaren Zeit lebend,seinen Standpunkt verstetzt und,geblendet durch das Gaukelspiel tr?gerischer D?mone,sich auf Abwege begibt,die ihm selbst,seinem Volke und Geschlechte verderbenbringend werde.Denn es werden in jenen Tagen des Zweifels und des Unglaubens falsche Propheten aufstehn und mit glei?ender Stimme ihr Gift feilbieten und jene elendig zugrunde richten,die leichtgl?ubig und von einseitigen Urteilen befangen,ihnen Glauben schenken(Vielleicht ist hier A.H. gemeint und die jahwistischen L?gen-Holocaust-propheten?).
    ........
    wird forgesetzt :? :lol: :oops: :roll: :idea:


    --------------------------------------------------------------------------------
    Fortsetzung:
    ..........

    "Keinem Sterblichen wird es gegeben,das Jahr und den Tag zu erfahren,wann das in Erf?llung gehen soll,dessen Verlauf ihm offenbart worden.Aber ich will dich die Zeichen lehren,die jenen Tagen vorausgehen werden und sie ank?ndigen wie die her?berkommende Schwalbe die Wiederkehr des Fr?hlings."
    ......
    Der Geist sagte: "Schau empor! Erkenne das Sternbild des himmlischen Krone dort mittagsw?rts von deinem Scheitelpunkte.In dieser Sternenkrone wird ein neues Juwel eingesetzt werden und ein Stern hellgl?nzend da erscheinen,wo du jetzt nur die unerforschliche Bl?ue des Weltenraumes erblickst.Wenn dieser Stern als weithin leuchtendes Feuerzeichen erscheinen wird,dann ist die Zeit nahe,wo jene Tage ?ber die Menschheit kommen werden,von denen ich zu dir gesprochen habe. "
    " Dann sind die Tage vieler gez?hlt wie die Tage der Ernte,wenn der Schnitter die Sichel wetzt.Aber die Zeit,wann jenes Zeichen am Himmel erscheinen wird,vorher zu wissen ist keinem Sterblichen gegeben."
    ......

    "Ich sah einst in einer n?chtlichen Schau einen Mann von riesigem Wuchs.Er sa? an einem Bache und war damit besch?ftigt,einen Streitkolben aus verschiedenen d?rren Holzst?ben herzustellen.Als er die St?be lose aneinander hielt,leistete sie nur geringen Nutzen; und ein Schlag,den er damit f?hrte,zerging machtlos in der Luft. Da fasste es die St?be und befestigte sie dicht aneinander durch eine Anzahl von eisernen Reifen und N?geln. Da bemerkte ich einen Ur,der mit Wut gegen den am Bache sitzenden Mann anst?rmte.Dieser aber richtete sich ohne Furcht empor,trat seinen drohenden Feinden entgegen und streckte ihn durch einem Schlag vor die Stirn zu Boden. Als ich dieses gesehen,sprach die Geisterstimme zu mir ."Sieh ! So wird dereinst sich ein geteiltes Volk zusammenscharen und umschlungen von m?chtigen Banden,und es wird seinen Feinden die Spitze bieten und dieselbe mit m?chtigen Schl?gen niederschmettern. Nachdem dieses aber geschehen,wird das eiserene Band,das alle umschlang und zu vereinter Tat verband,sich l?sen und jeder einzelne wird,wenngleich mit der Gesamtheit verbunden,als selbstst?ndiges Reis seine eigenen Wege emporstreben.!"

    Nette Mord-Ethik

    Das Blutvergie?en ist unter einem Nichtjuden sowohl gegen?ber einem Nichtjuden als auch gegen?ber einem Israeliten strafbar,dagegen bei einem Israeliten gegen?ber einem Nichtjuden straffrei.
    Talmud ,Traktat Sanhedrin 57a.

    Den Rechtschaffensten unter den Gojim bringe um,der Besten unter den Schlangen zerschmettere das Hirn.
    Rabbi Ismael in seinem Midrach.Buch "Mechilta" ,Abschnitt Beschallach 11,1.

    Wer das Blut der Gottlosen(d.i.Nichtjuden)vergie?t,der tut eben so viel,als wenn er Gott ein Opfer bringt.
    Rabbi Simon Karta in "Jalkut Schimoni" 245,3

    Die Worte : Du sollst mnicht t?ten,bedeuten,da? man keinen Israeliten umbringen soll.Denn die T?tung von Tieren ist den Juden erlaubt.So ist ihnen auch geboten,die ?brigen V?lker zu t?ten,da befohlen ist,da? sie keine Seele von ihnen leben lassen sollen.Daraus folgt,da? das Verbot sich nur auf die Israeliten bezieht.
    Rabbi Levi ben Gerson in seinem Bibelkommentar 77,4.

    ?ber duie Nichtj?dischen V?lker lehrt die Schrift : "Deren Fleisch gleich ist dem Fleische der Esel.deren Samen gleich ist dem Samen der Pferde."Israel,das am Berge Sinai gereinigt worden ist,hat all seine Unreinigkeit verloren;daher kann es beide(vorher erw?hnten)Stufen zu gleicher Zeit erreichen,w?hrend es schwer ist,einem (zum judentum)?bergetretenen Nichtjuden,sogar noch ?ber die dritte Generation hinaus,die Unreinhet zu nehmen.Daher lehrt uns die m?ndliche ?berlieferung,da? selbst der Beste unter den Nichtjuden den Tod verdiene."
    Sohar II ,14b.

    Und ferner gibt es ein Gebot rituell vorschriftsm??ig Sch?chtens in bezug auf Fremde, die keine Menschen sind,sondern dem Vieh gleichen,jene,die sich nicht mit der j?dischen Lehre besch?ftigen.Man mu? aus ihnen gebetsopfer machen,die dem heiligen,Gebendeiten dargebracht werden.Denn wenn sie dem Heiligen,Gebenedeiten unter Gebet geopfert werden und viele Qualen erdulden,dann geschieht,was geschrieben staeht(Psalm 44,22) : "Denn um Deinetwillen werden wir get?tet den ganzen Tag,werden wir geachtet wie Schlachtschafe."
    Tikkune ha-Sohar (Erg?nzungen zu Sohar),Ausgabe Berditschew,88b,?bersetzt von Dr.Erich Bischoff in einem Gerictsgutachten.

    ZUM SCHLUSS :

    Der Talmud ist die ma?gebende Gesetzesquelle der Juden und besitzt noch heute volle G?ltigkeit.
    Rabbiner Dr.Selig Gronemann in einem Pro?esse vor dem Landgericht in Hannover,23.11.1894,laut Theodor Fritsch in "Der falsche Gott",Leipzig S.91

    Hass gegen Nichtjuden:

    Das auserw?hlte Volk,welches das g?ttliche Gestez beobachtet,wird des ewigen Lebens w?rdig sein,d.h. seine Seelen werden nicht mit dem Leib sterben,wie es beim Pferd,dem Maulesel und den ?brigen Tieren und auch bei den ?brigen V?lkern der Fall ist,die den Eseln gleich stehen.
    Jsaak Abarbanel in seinem Bibelkommentar 230,4

    "Ihr (Israeliten) seid Menschen.die ?brigen V?lker aber sind keine Menschen....denn ihre Seelen kommen vom unreinen Geist her,w?hrend die Seelen der Israeliten vom heiligen Geist herr?hren."
    Rabbi Menachem Recanati in seinem Bibelkommentar 14,1


    "Die Israeliten werden Menschen genannt,weil ihre Seelen vom h?chsten Menschen heruntergekommen sind,die Abg?ttischen aber,deren Seelen vom unreinen Geist herkommen,werden Schweine genannt.Wenn dem so ist,so ist der Leib eines abg?ttischen ein Leib und eine Seele eines Schweines."
    Rabbi Reuben H?schke in "Jalkut Reubeni"10(12),2.

    "Obwohl die V?lker der Welt dieselbe Gestalt wie die Israeliten haben,so sind sie doch den Menschen gegen?ber wie Affen zu halten."
    Rabbi Jesaja halevi Horowitz in "Schene luchoth haberith"250,2.
    Kommentar-"Menschen sind nach hebr.Auffassung nur Juden!"

    Jesus Christus wird von den Juden genannt:
    Talui,d.i.der Gehenkte>in "Magen Abraham",Kap.74; in Rabbi Lipmanns "Nizzachon",S.19;in Rabbi Bechais"Kad hakemach" 19,4.
    Hammekullal,d.i. der Verfluchte,z.B. in Rabbi Lipmanns "Nizzachon",S.249.
    Schophet oder Nafal,d.i. der Narr,z.B.im Talmud,Tr.Sabbath 104B.
    Ben Charja,d.i. Sohn des Kots,in Rabbi Lipmanns "Nizzachon",S,67.
    Mamser,d.i. Hurenkind,und Mamser den hannida,d.i.Hirenkind einer Menstruierenden in "Toldoth Jeschu"(Geschichte Jesu).
    Ul hassima,d.i.Kind des Lasters,im N?rnberger"Machsor"(Gebetsbuch).
    Hakkelef hammeth,d.i.der tote Hund,in einem Gebet in "Jggereth hawikuach" des Rabbi Falaquera.

    J?dische Moral:

    Rabbi Jirmeja sagte:
    Mit drei Jahren und einem Tag kann eine weibliche Person den Beischlaf angetraut werden.
    Talmud,Traktat Sanhedrin 69a.


    J?disches Recht

    "Die G?ter der Nichtjuden gleichen der W?ste,und wer von ihnen Besitz nimmt,eignet sie sich an."
    Talmud,Traktat Baba bathra 54b.

    "Einen Juden ist erlaubt,einen Goj unrecht zun tun,weil geschrieben steht: Du sollst deinem N?chsten nicht unrecht tun; des Gojs wird hier nicht gedacht:"
    Tamud,Trakt.Sanhedrin 57a,Tossafot. :D :evil: :arrow: :idea:

    Vom Messias und der Weltherrschaft:

    Der Messias wird den Juden das k?nigliche Regiment zur?ckgeben,alle V?lker werden ihm dienen und alle K?nigreiche ihm untert?nig sein.(Tr.Schabb.120.1; Tr.Sanh.99.1)
    Dann wird jeder Jude 2800 Knechte und 310 Welten haben.
    (Jalk.Schim.zu Js.56,4 n. 359;Bechai a.a.O.p.37 f.168.2 u.a.)
    (Tr.Sanh.101.1)
    Aber ein gro?er Krieg gehrt vorher,worin zwei Drittel der V?lker umkommen,soda? die Juden 7 Jahre n?tig haben,die eroberten Waffen zu verbrennen.
    (Abarbanel Maschm.Jesch.49.2 u.3; 74.4)

    Aus Baruch Levy in einem Brief an Karl Marx,laut Salluste in "Les Origines secretes du Bolchevisme",Paris 1930,S.33 :

    "Das j?dische Volk,als ganzes genommen,wird selbst sein Messias sein.Seine Herrschaft ?ber die Welt wird erreicht werden durch die Vereinigung der ?brigen menschlichen Rassen,die Beseitigung der Grenzen und der Monarchien,die der Wall des Partikularismus sind,und durch die Errichtung einer Weltrepublik(eine Welt),die ?berall den Juden die B?rgerrechte zubilligen wird.In dieser neuen Organisation der Menschheit werden die S?hne Israels,die auf der ganzen Oberfl?che der Erde verstreut sind,?berall das f?hrende Element sein,ohne auf Widerstand zu sto?en,besonders,wenn es ihnen gelingt,die Arbeitermassen unter die feste Leitung von einigen der ihrigen zu bringen.Die Regierungen der V?lker,die die Weltrepublik bilden,werden mit Hilfe des Sieges des Proletariats ohne Anstrengung alle in j?dische H?nde geraten.Das Privateigentim wird dann durch die Regierenden j?discher Rasse unterdr?ckt werden k?nnen,die ?berall das Staatsverm?gen verwalten werden.So wird die Verhei?ung des Talmud erf?llt werden,da? die Juden,wenn die Zeiten des Messias gekommen sind,die Schl?ssel zu den G?tern aller V?lker der Erde besitzen werden."

    Protokolle der Weisen v.Zion 3,1 :
    Ich kann Sie versichern,da? wir heute nur wenige Schritte von unserem Ziele entfernt sind.Nur noch ein kurzer Weg und der Kreis der symbolischen Schlange,das Sinnbild unseres Volkes,wird geschlossen sein.Und sobald sich der Kreis schlie?t werden alle Staaten Europas darin wie in einem Schraubstock eingeschlossen sein."

    Israel Zangwill,Aufsatz "Der Zionismus" in Israelitische Wochenschrift",Berlin 13.10.1899,S.645.:
    "Amerikanische Juden haben ihr Ideal ganz trocken in den Worten ausgesprochen:"Wasington ist unser Zion".

    Karl Marx,Aufsatz "Zur Judenfrage" in Deutsch-franz?sische Jahrb?cher",Paris 1844,Neudruck Leipzig 1925,S.211/212.:
    "Das Geld ist der eifrige Gott Israels,vor welchem kein anderer Gott bestehen darf.Das Geld erniedrigt alle G?tter des menschen und verwandelt sie in eine Ware....Der Gott der Juden hat sich verweltlicht,er ist zum Weltgott geworden.Der Wechsel ist der wirkliche Gott des Juden.Sein Gott ist nur der illusorische Wechsel."

    Beherrschung der Medien:

    "Wenn wir es schon jetzt verstanden haben,die Gedankenwelt der nichtj?dischen Gesellschft derart zu beherrschen,da? fast alle Menschen die Ereignisse der Welt nur mehr durch die farbigen Brillen ansehen,die wir ihnen aufgesetzt haben;wenn es schon jetzt keine Schranken mehr gibt.die uns verhindern k?nnten,in das einzudringen,was die Nichtjuden in ihrer Dummheit Staatsgeheimnisse nennen,wie mag es erst dann werden,wenn wir die anerkannten herren der Welt inder Person unsres Weltherrschers sein werden?"
    Protokolle d.Weisen.v.Zion 12,5 :D :oops: :roll: ;) :evil: :arrow: :idea: :P

    Mein Kommentar-Ist alles schon eingetroffen und verwirklicht.Nur noch nicht der kommende Krieg,der aber schon l?ngst vorbereitet ist ,und sehr bald zur Ausf?hrung kommen wird!

    Was meinst du mit gezielter Provokation?
    Von wem?
    F?r wen?
    Warum?
    Oder Tatsache?
    Es ist Tatsache wie die Geschicht klar best?tigt!
    S?mtliche Rechtfertigungen,in Schutz nehmen oder Entschuldigungen sind v?llig verfehlt!
    Gr??e :D :arrow: :evil: :arrow: :idea: :roll:

    Selbstzeugnisse des Jahwevolkes

    Um nochmal auf deine Argumente zur?ckzukommen.Den Text den du zitierst hast Joh 8: 31 ist in anderen ?berstetzungen so nicht gegeben.Er lautet zum B. in der "Die gute Nachricht:"Jesus sagte zu den Juden,die zu ihm hielten",in anderen ?hnlich.
    Das ergibt einen ganz anderen Sinn.Aber egal ob man diese oder deine nimmt,so kann man feststellen das die darauffolgenden Verse eben deiner Auffasung widersprechen. Und auch die davor.
    Vers 21 :" Ich werde fortgehen.Dann werdet ihr vergeblich nach mir suchen und an eurer Schuld zugrunde gehen.Wohin ich gehe,dorthin k?nnt ihr nicht folgen."
    Weiter Vers 23(Auszug):"Ihr seid hier von unten,aber ich komme von oben.Ihr geh?rt zu dieser Welt,aber ich bin nicht von dieser Welt.Deshalb habe ich zu euch gesagt.da? ihr an eurer Schuld zugrunde gehen werdet...."

    Sp?ter Vers 37 (Auszug):"Trotzdem versucht ihr mich zu t?ten,weil ihr mein Wort nicht in euch wirken la?t.Ich rede ?ber das was mein Vater mit gezeigt hat.Ihr aber tut das,was eurer Vater euch gesagt hat."

    Vers 43:" Warum versteht ihr nicht was ich sage?Weil ihr nicht aus Gott seid!"
    Vers 44:"Ihr seid Kinder des Teufels ,der ist eurer Vater,und nach seinen W?nschen handelt ihr.Er ist von Anfang an ein M?rder gewesen und hat niemals auf der Seite der Wahrheit gestannden,weil es f?r ihn keine Wahrheit gibt.Wenn er l?gt,so entspricht das seinem Wesen und nach den Begierden eures Vaters w?nscht ihr zu tun!"
    usw.usw..

    Hier f?llt Christus also klar ein Pauschalurteil ?ber sie ohne ihnen zu vergeben!Im Gegenteil!
    Es wird hier total klar wie fremd sie sich waren.
    Die letzten Texte zeigen den absoluten Widerspruch zu deinem zitierten,denn die "an ihn glaubten(nach deiner Darlegung)"werden als Kinder des Teufels(Jahwe-El Schaddai) bezeichnet.
    Das zeigt ja andererseits wie sich der Text widerspricht und daher gef?lscht sein mu?.
    Die Templer?berlieferungen zeigen dagegen einen sehr klaren widerspruchsfreien Text(sieh die Fragmente des urspr?nglichen Ev. J.Christi nach Joh.-siehe meinen Beitrag).
    Aber um hier einiges grunds?tzlich klarzumachen-ich verurteile keine Menschen(das steht niemanden zu)auch keinen einzigen Juden,sondern Christus tat es,das war hier klarzustellen.!
    Da er "von oben ist"n?mlich die Gottheit selbst(und kein Jude)konnte er dieses Pauschlurteil f?llen,da er das Vormenschliche Dasein dieser Geister kannte,deshalb urteilte er so.Man lese nur "Jovian der Seher,oder Das Babylonbuch,oder die ILu Ischtar.Da wir die Kosmogenesis und die Parakosmologie beschrieben.Das hilft dir weiter wenn du erkennen willst.
    Der Text aus Joh.8:17 zeigt noch deutlicher wie fremd sie sich waren :"Auch in eurem Gesetz steht geschrieben..."
    Da steht nicht in unserem Gesetz! Das h?tte er gesagt wenn er Jude gewesen w?re.

    Zum Schlu? m?chte ich noch Aufmerksam machen auf einige Behauptungen und Argumente die immer vorgebracht werden wenn es um diese Texte geht.N?mlich das Christus nur zu den Pharis?ern gesprochen h?tte.
    Auch diese Annahme ist v?llig verkehrt,auch wenn auf Joh.8:3 hingwiesen wird.Denn erstens fehlen diese Verse in den Handschriften (Aleph,B ,Sy) und werden von einigen ?bersetzern v?llig ignoriert.
    Andererseits zeigt der Text aus Joh.8:48 :"Die Juden (also alle Juden,die sich so nennen,inklusive Schriftgelehrte ,Pharis?er und Kohanim=Priester)gaben ihn zur Antwort...."Das zeigt das hier von allen nicht nur von den Pharis?ern geredet wurde.

    Mu? hier noch was nachlegen,den Text aus Joh.8:14 ."
    "Auch wenn ich ?ber mich selbst Zeugnis ablege,ist es g?ltig,weil ich wei?,woher ich gekommen bin und wohin ich gehe,Ihr(Juden)aber wi?t nicht woher ich komme und wohin ich gehe."


    Zum Vergleich>J?dische Selbstzeugniss<
    Chronik des Hasses und Rassismus:

    "Vernichtet die Deutschen wo immer sie auch sind.Jeder Deutsche ist unser Feind.Habe kein Mitleid mit Frauen,Kinder oder Alten.Vernichtet die Deutschen ,killt sie..."
    (Ilja Ehrenberg,Glaser S.111)

    "Der zweite Weltkrieg dient zur Verteidigung des fundamentalistischen Judaismus"
    (Zitat des Rabbi Felix Mendelsohn,Chikago Sentinel,8.Okt.1942)

    "Christen singen st?ndig von und ?ber Blut.Geben wir ihnen genug davon.Lasst uns ihren Hals durchschneiden und schleifen wir sie ?ber die Alt?re.Ertr?nken wir sie in ihrem eigenen Blut.Ich tr?ume davon,dass eines Tages der letzte Priester mit den Ged?rmen eines anderen erh?ngt wird"
    (Gus Hall.J?disches Vorstandsmitglied der Kommunistischen Partei Amerikas,1920)

    "Kriege sind die Ernten der Juden.F?r diese Ernten m?ssen wir die Christen vernichten und deren Gold uns nehmen.Wir haben schon 100 Millionen vernichtet und das ist noch lange nicht das Ende"
    (Chef-Rabbi Reichorn in Frankreich 1859)

    "Wir Juden sind die Vernichter und wir werden immer die Vernichter bleiben.Egal was ihr auch tun werdet,unsere W?nsche k?nnt ihr nie befriedigen.Wir werden daher immer vernichten,denn wir wollen unsere eigene Welt"
    (Aus den Buch "YOU GENTILES"vom j?dischen Autor Mautrice Samuel,S.155)

    "Wenn nur mehr Juden ?brig sein werden,dann erst geben wir zu ,dass Satan unser Gott ist"
    (Harald Rosenthal,Berater von Senator Jacob Javits w?hrend eines Interviews)

    Weiter zum Vergleich-aus dem Buch "Visionen"(vermutlich)von Richter> Vermutlich von einem Oberrabbi,Kohen=Cohn oder Zaddik!<

    "Heute ,am 8.Mai 1990,dem Jahrestag der Kapitulation der Deutschen Streitkr?fte vor den Armeen Jahwes treffen sich in Berlin der "j?dische Weltkongre?"und die deutschen Mitsieger,um den Triumph des Sieges ?ber das Volk der Lichtbrtinger auszukosten,um damit der Deutschen Nation und der Welt die wahren Machtverh?ltnisse begreiflich zu machen.Wir nehmen dies zur Kenntnis.
    Wir m?ssen auch zur Kenntnis nehmen,da? der Rest des deutschen Volkes auf dem Wege der Massent?tung der Ungeborenen,der freiwilligen Kinderlosigkeit und der Masseneinwanderung aus aller Herren L?nder auf dem Pfad des sicheren Todes geht,getr?stet und begleitet von den Priestern der N?chstenliebe.

    Wir wollen nun Richter zu Ende h?ren:
    "Jahwe kam dabei das Recht zu,mit den V?lkern nach seinem Gutd?nken zu verfahren.Schon Deut.7,16(5.Mose)verhei?t es dem Volk Israel:"Und du wirst alle V?lker verzehren,die Jahwe,dein Gott,dir geben wird.Dein Auge soll ihrer nicht schonen,und du sollst ihren G?ttern nicht mehr dienen;denn das w?rde dir ein Fallstrick sein".?hnlich Jesaja 63:6,wo der triumphiernede Jahwe frohlockt:"Und ich stampfte fortw?hrend V?lker nieder in meinem Zorn,und ich ging daran,sie trunken zu machen in meinem Grimm und ihr hervorspritzendes Blut zur Erde niederrinnen zu lassen."
    Am Ende kann nach j?discher-und romchristlicher-Eschatologie nur der Sieg des Stammesgottes Jahwe ?ber die V?lker der Erde stehen:"Und es soll geschehen im Schlu?teil der Tage,da? der Berg des Hauses Jahwes fest gegr?ndet werden wird ?ber die Gipfel der Berge,und er wird gewi?lich erhaben sein ?ber die H?gel;und zu ihm sollen alle Nationen str?men.Und viele V?lker werden gewi?lich hingehen und sagen: >Kommt,und la?t uns hinaufziehen zum Berge Jahwes,zum Hause des Gottes Jakobs;und er wird uns seine Wege unterweisen,und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln<.Denn von Zion wird das Gesetz Gottes ausgehen und das Wort Jahwes von JERUSALEM !
    Jahwe und mit ihm die christlichen Gro?kirchen dulden neben sich keine autonomen Stammes-und arteigenen G?tter und Traditionen.In Luzifer aber,der,anders als Jahwe vom lokalen Kultzentrum eines semitischen Volksstammes aus,den V?lkern das Licht von Norden brachte-ohne Ketzerverfolgungen,Hexenverbrennugen und Religionskriegen-,in Luzifer haben Rom und Jerusalem ihren gef?hrlichsaten Gegner erkannt: DAS LICHT UND DIE WAHRHEIT ! Noch lebt der Lichtbringer;noch ist das Chaos nicht zur Weltherrschaft gelangt,noch besteht Hoffnung,das apokalyptische Szenario,das mit der Heraufkunft der Dunkelm?chte einhergeht,von unserem(j?dischen?) Planeten abzuwenden....."
    Meine sehr gesch?tzten Zuh?rer,ich habe diesen tiefen Gedanken kaum mehr etwas hinzuzuf?gen.M?ge jeder der hier Anwesenden aus diesem Vortrag die Erkenntnis mit nach Hause nehmen,da? er und wir ALLE gefordert sind,das LICHT UND DAS VOLK DER LICHTBRINGER,U N S E R VOLK, ZU BEWAHREN ! "
    (Sch?n ist am Ende die Rabulistik der Umkehrung zu erkennen!)

    Vom Messias und der Weltherrschaft:

    Der Messias wird den Juden das k?nigliche Regiment zur?ckgeben,alle V?lker werden ihm dienen und alle K?nigreiche ihm untert?nig sein.(Tr.Schabb.120.1; Tr.Sanh.99.1)
    Dann wird jeder Jude 2800 Knechte und 310 Welten haben.
    (Jalk.Schim.zu Js.56,4 n. 359;Bechai a.a.O.p.37 f.168.2 u.a.)
    (Tr.Sanh.101.1)
    Aber ein gro?er Krieg gehrt vorher,worin zwei Drittel der V?lker umkommen,soda? die Juden 7 Jahre n?tig haben,die eroberten Waffen zu verbrennen.
    (Abarbanel Maschm.Jesch.49.2 u.3; 74.4)

    Aus Baruch Levy in einem Brief an Karl Marx,laut Salluste in "Les Origines secretes du Bolchevisme",Paris 1930,S.33 :

    "Das j?dische Volk,als ganzes genommen,wird selbst sein Messias sein.Seine Herrschaft ?ber die Welt wird erreicht werden durch die Vereinigung der ?brigen menschlichen Rassen,die Beseitigung der Grenzen und der Monarchien,die der Wall des Partikularismus sind,und durch die Errichtung einer Weltrepublik(eine Welt),die ?berall den Juden die B?rgerrechte zubilligen wird.In dieser neuen Organisation der Menschheit werden die S?hne Israels,die auf der ganzen Oberfl?che der Erde verstreut sind,?berall das f?hrende Element sein,ohne auf Widerstand zu sto?en,besonders,wenn es ihnen gelingt,die Arbeitermassen unter die feste Leitung von einigen der ihrigen zu bringen.Die Regierungen der V?lker,die die Weltrepublik bilden,werden mit Hilfe des Sieges des Proletariats ohne Anstrengung alle in j?dische H?nde geraten.Das Privateigentim wird dann durch die Regierenden j?discher Rasse unterdr?ckt werden k?nnen,die ?berall das Staatsverm?gen verwalten werden.So wird die Verhei?ung des Talmud erf?llt werden,da? die Juden,wenn die Zeiten des Messias gekommen sind,die Schl?ssel zu den G?tern aller V?lker der Erde besitzen werden."

    Protokolle der Weisen v.Zion 3,1 :
    Ich kann Sie versichern,da? wir heute nur wenige Schritte von unserem Ziele entfernt sind.Nur noch ein kurzer Weg und der Kreis der symbolischen Schlange,das Sinnbild unseres Volkes,wird geschlossen sein.Und sobald sich der Kreis schlie?t werden alle Staaten Europas darin wie in einem Schraubstock eingeschlossen sein."

    Israel Zangwill,Aufsatz "Der Zionismus" in Israelitische Wochenschrift",Berlin 13.10.1899,S.645.:
    "Amerikanische Juden haben ihr Ideal ganz trocken in den Worten ausgesprochen:"Wasington ist unser Zion".

    Karl Marx,Aufsatz "Zur Judenfrage" in Deutsch-franz?sische Jahrb?cher",Paris 1844,Neudruck Leipzig 1925,S.211/212.:
    "Das Geld ist der eifrige Gott Israels,vor welchem kein anderer Gott bestehen darf.Das Geld erniedrigt alle G?tter des menschen und verwandelt sie in eine Ware....Der Gott der Juden hat sich verweltlicht,er ist zum Weltgott geworden.Der Wechsel ist der wirkliche Gott des Juden.Sein Gott ist nur der illusorische Wechsel."

    Beherrschung der Medien:

    "Wenn wir es schon jetzt verstanden haben,die Gedankenwelt der nichtj?dischen Gesellschft derart zu beherrschen,da? fast alle Menschen die Ereignisse der Welt nur mehr durch die farbigen Brillen ansehen,die wir ihnen aufgesetzt haben;wenn es schon jetzt keine Schranken mehr gibt.die uns verhindern k?nnten,in das einzudringen,was die Nichtjuden in ihrer Dummheit Staatsgeheimnisse nennen,wie mag es erst dann werden,wenn wir die anerkannten herren der Welt inder Person unsres Weltherrschers sein werden?"
    Protokolle d.Weisen.v.Zion 12,5

    Mein Kommentar-Ist alles schon eingetroffen und verwirklicht.Nur noch nicht der kommende Krieg,der aber schon l?ngst vorbereitet ist ,und sehr bald zur Ausf?hrung kommen wird!

    Hass gegen Nichtjuden
    Das auserw?hlte Volk,welches das g?ttliche Gestez beobachtet,wird des ewigen Lebens w?rdig sein,d.h. seine Seelen werden nicht mit dem Leib sterben,wie es beim Pferd,dem Maulesel und den ?brigen Tieren und auch bei den ?brigen V?lkern der Fall ist,die den Eseln gleich stehen.
    Jsaak Abarbanel in seinem Bibelkommentar 230,4

    "Ihr (Israeliten) seid Menschen.die ?brigen V?lker aber sind keine Menschen....denn ihre Seelen kommen vom unreinen Geist her,w?hrend die Seelen der Israeliten vom heiligen Geist herr?hren."
    Rabbi Menachem Recanati in seinem Bibelkommentar 14,1


    "Die Israeliten werden Menschen genannt,weil ihre Seelen vom h?chsten Menschen heruntergekommen sind,die Abg?ttischen aber,deren Seelen vom unreinen Geist herkommen,werden Schweine genannt.Wenn dem so ist,so ist der Leib eines abg?ttischen ein Leib und eine Seele eines Schweines."
    Rabbi Reuben H?schke in "Jalkut Reubeni"10(12),2.

    "Obwohl die V?lker der Welt dieselbe Gestalt wie die Israeliten haben,so sind sie doch den Menschen gegen?ber wie Affen zu halten."
    Rabbi Jesaja halevi Horowitz in "Schene luchoth haberith"250,2.
    Kommentar-"Menschen sind nach hebr.Auffassung nur Juden!"

    Jesus Christus wird von den Juden genannt:
    Talui,d.i.der Gehenkte>in "Magen Abraham",Kap.74; in Rabbi Lipmanns "Nizzachon",S.19;in Rabbi Bechais"Kad hakemach" 19,4.
    Hammekullal,d.i. der Verfluchte,z.B. in Rabbi Lipmanns "Nizzachon",S.249.
    Schophet oder Nafal,d.i. der Narr,z.B.im Talmud,Tr.Sabbath 104B.
    Ben Charja,d.i. Sohn des Kots,in Rabbi Lipmanns "Nizzachon",S,67.
    Mamser,d.i. Hurenkind,und Mamser den hannida,d.i.Hirenkind einer Menstruierenden in "Toldoth Jeschu"(Geschichte Jesu).
    Ul hassima,d.i.Kind des Lasters,im N?rnberger"Machsor"(Gebetsbuch).
    Hakkelef hammeth,d.i.der tote Hund,in einem Gebet in "Jggereth hawikuach" des Rabbi Falaquera.

    J?dische Moral:

    Rabbi Jirmeja sagte:
    Mit drei Jahren und einem Tag kann eine weibliche Person den Beischlaf angetraut werden.
    Talmud,Traktat Sanhedrin 69a.


    J?disches Recht "Die G?ter der Nichtjuden gleichen der W?ste,und wer von ihnen Besitz nimmt,eignet sie sich an."
    Talmud,Traktat Baba bathra 54b.

    "Einen Juden ist erlaubt,einen Goj unrecht zun tun,weil geschrieben steht: Du sollst deinem N?chsten nicht unrecht tun; des Gojs wird hier nicht gedacht:"
    Tamud,Trakt.Sanhedrin 57a,Tossafot.

    Nette Mord-Ethik

    Das Blutvergie?en ist unter einem Nichtjuden sowohl gegen?ber einem Nichtjuden als auch gegen?ber einem Israeliten strafbar,dagegen bei einem Israeliten gegen?ber einem Nichtjuden straffrei.
    Talmud ,Traktat Sanhedrin 57a.

    Den Rechtschaffensten unter den Gojim bringe um,der Besten unter den Schlangen zerschmettere das Hirn.
    Rabbi Ismael in seinem Midrach-Buch "Mechilta" ,Abschnitt Beschallach 11,1.

    Wer das Blut der Gottlosen(d.i.Nichtjuden)vergie?t,der tut eben so viel,als wenn er Gott ein Opfer bringt.
    Rabbi Simon Kara in "Jalkut Schimoni" 245,3

    Die Worte : Du sollst nicht t?ten,bedeuten,da? man keinen Israeliten umbringen soll.Denn die T?tung von Tieren ist den Juden erlaubt.So ist ihnen auch geboten,die ?brigen V?lker zu t?ten,da befohlen ist,da? sie keine Seele von ihnen leben lassen sollen.Daraus folgt,da? das Verbot sich nur auf die Israeliten bezieht.
    Rabbi Levi ben Gerson in seinem Bibelkommentar 77,4.

    ?ber die Nichtj?dischen V?lker lehrt die Schrift : "Deren Fleisch gleich ist dem Fleische der Esel.Deren Samen gleich ist dem Samen der Pferde."Israel,das am Berge Sinai gereinigt worden ist,hat all seine Unreinigkeit verloren;daher kann es beide(vorher erw?hnten)Stufen zu gleicher Zeit erreichen,w?hrend es schwer ist,einem (zum Judentum)?bergetretenen Nichtjuden,sogar noch ?ber die dritte Generation hinaus,die Unreinheit zu nehmen.Daher lehrt uns die m?ndliche ?berlieferung,da? selbst der Beste unter den Nichtjuden den Tod verdiene."
    Sohar II ,14b.

    Und ferner gibt es ein Gebot rituell vorschriftsm??ig Sch?chtens in bezug auf Fremde, die keine Menschen sind,sondern dem Vieh gleichen,jene,die sich nicht mit der j?dischen Lehre besch?ftigen.Man mu? aus ihnen gebetsopfer machen,die dem heiligen,Gebendeiten dargebracht werden.Denn wenn sie dem Heiligen,Gebenedeiten unter Gebet geopfert werden und viele Qualen erdulden,dann geschieht,was geschrieben staeht(Psalm 44,22) : "Denn um Deinetwillen werden wir get?tet den ganzen Tag,werden wir geachtet wie Schlachtschafe."
    Tikkune ha-Sohar (Erg?nzungen zu Sohar),Ausgabe Berditschew,88b,?bersetzt von Dr.Erich Bischoff in einem Gerichtsgutachten.

    ZUM SCHLUSS :

    "Der Talmud ist die ma?gebende Gesetzesquelle der Juden und besitzt noch heute volle G?ltigkeit."
    Rabbiner Dr.Selig Gronemann in einem Pro?esse vor dem Landgericht in Hannover,23.11.1894,laut Theodor Fritsch in "Der falsche Gott",Leipzig S.91
    Blut-und Sexualopfer in Oskar Goldbergs"Die Wirklichkeit der Hebr?er"
    (Verlag David ,Berlin 1924;eine aus dem Nachla? erg?nzte Neuausgabe des Werkes erschien 2005 im Verlag Harrassowitz,Wiesbaden;S.158ff,166ff u.128ff)

    Es ist dargelegt..worden,da? es sich f?r jeden Elohim zu allererst darum handelt,in der hiesigen "dreidimensinalen "Welt festen Fu? zu fassen,um sich Entfaltungsm?glichkeiten zu schaffen,da? dieser Proze? sich zun?chst als "Abstieg"in die Materie,als ein Verk?rperungsproze? darstellt...Es ist nunmehr zu zeigen,wie die Verk?rperung des Elohim vor sich geht.Da sichdas Verh?ltnis von Gott zu Volk(hier ist immer gemeint JHWH und Israel,m.Meinung)wie das Zentrum zur Peripherie verh?lt,das Volk somit das Kr?ftefeld Gottes ist,so ist notwendig das Volk selbst das Elementt,in welchem sich die Eink?rperung des Elohim vollzieht.Das bedeutet:Das Volk ist dazu da,dem Gott den K?rper zu liefern;anders ausgedr?ckt:der K?rper des Elohim wird dem Volksk?rper entnommen.Das l??t sich sowohl kosmologisch als auch anthropologisch verst?ndlich machen:kosmologisch gesehen ist-gem?? der zu Anfang dargelegten Grundauffassung,da? der Organismus des Gottes mit dem des Volkes in der Transzendenz zusammenf?llt-das /empirische)metaphysischee Volk ?berheupt nichts anderes als ein St?ck vom Organismus des Gottes,das in die "hiesige" Welt eingetreten ist. Dies Organst?ck ist aber in eine gro?e Reihe von Einzelk?rpern zersplittert(...)Die Sammlung der sich vereinzelnden Volkskr?fte ist deshalb m?glich,weil zwischen dem Gott und dem Boden seiner Entfaltung,dem Volk,biologische Kr?fte kursieren.die, da sie ?ber das Individuum hinausgehen,nicht mehr an den Einzelnen
    gebunden sind: es somit der ?berschu? an biologischer Kraft ,der konzentriert und unabl??ig vom Einzelk?rper wirksam werden kann.Innerhalb des Wechselwirkungssystems zwischen Volk und Gott f?llt somit den Volk die Aufgabe zu,aus sich,d.h.aus dem" Sammelbecken der ?bersch?sse" einen einheitlichen Volksk?rper zu schaffen und ihn Gott(JHWH)zur Verf?gung zu stellen,damit das transzendente Prinzip des Gottes an die Gesamtheit der Einzelnen gebunden werden kann.Die Volksintitution,die dazu da ist,die Zentralistion der metaphysischen Volkskr?fte herbeizuf?hren und den "Organismus h?herer Ordnung"herzustellen ist der Opferdienst.(...) Der Elohim setzt sich mit den zerlegten Tieren zu einem neuen einheitlichen Organismus zusammen(...)Da? das Opfer der Eink?rperung des Elohim dient,geht aus dem Pentateuch direkt und unzweideutig hervor...Das sogenannte "Opfer"...wird ausdr?cklich als "lechem Elohim",die "Nahrung des Elohim"bezeichnet.(...) S?mtliche Opfer-und R?ucherhandlungen sind dazu da,die regul?ren,gewisserma?en allt?glichen Eink?rperungen des Elohim herbeizuf?hren und zu unterhalten.(...) Der Volksk?rper ist oben als der Sammelbereich der biologisch-konstrucktiven Kr?fte,die ?ber die Einzelnen hinausgehen,abgeleitet worden.Da er somit eine transzendentale biologische Bedeutung hat,so stellt er sich (wie jedes Organ)notwendig als ein in st?ndiger Funktion befindliches gemeinsames Zentrum der Erneuerung dar,in welchem die metaphysischen Volkskr?fte st?ndig auswechselt und in Gleichgewicht erhalten werde..Das bedeutet aber,da? sich innerhalb des Volksk?rpers-trotz seines prinzpiellen Andersgeartetsein als der Organismus des Einzelnen-transzendente Vorg?nge abspielen,deren Analogon,auf die Physiologie des Einzelnen ?bertragen,der Verbrennungsproze? ist.Daraus folgt: es kann f?r den Volksk?rper nicht gleichg?ltig sein,was im Einzelk?rper"verbrannt"wird,weil hierdurch die Strucktur der biologischen ?bersch?sse(und ihre Eignung f?r die Eink?rperung des Elohim)entscheidend beeinflu?t wird,F?r den Pentateuch gilt somit der Grundsatz:essen=opfern.(...)
    Die Zuordnung von Gott,d.h.der Tatbestand,da? so wie zwischen "Gott und Volk",so auch zwischen Gott und Land"eine Wechselwirkung besteht,bewirkt,da? es ein Ritual des Landes bzw.des Erdbodens gibt.Das bedeutet:Das Land,besser der Erdboden,wird f?r Elohim unbrauchbar,sobald sich bestimmte,die dynamische Wechselwirkung zwischen Gott und Land st?rende Vorg?nge auf ihm abspielen.Ein solcher Vorgang ist der Mord.Deshalb sagt IHWH zu Kain:"H?re!das Blut deines Bruders ruft zu mir vom Erdboden"(d.h.daher wei? ich von dem Mord).Und jetzt wird dir die Existenz aberkannt von dem Erdboden,der seinen Mund ge?ffnet hat,das Blut deines Bruders aus deiner Hand anzunehmen(d.h.der Erdboden selbst ist es -nicht eimal ich-,der dir die Existenz unm?glich macht).Deshalb:"wenn du den Erdboden bebeust,so wird er dir nicht mehr seine Kraft geben,hin und her geworfen wirst du auf Erden werden."...Deshalb ferner lautet die begr?ndung der Mordgesetzgebung im Pentateuch:"ihr sollt nicht zum Heuchler machen das Land,in welchem ihr seid,denn das Blut macht das Land zum Heuchler,und dem Lande wird keine L?sung zuteil von dem Blute ,das auf ihm vergossen worden ist,es sei denn durch das Blut dessen,der es vergi?t."So wie der Mord,so sind unerlaubte Sexualvorg?nge ebenfalls geeignet,den Verkehr zwischen Gott und Land zu st?ren.So lautet die Begr?ndung der Sexualgesetzgebung im Pentateuch:"Ihr sillt euch nicht verunreinigen mitallen diesen Dingen,denn mit allen diesen haben sich die V?lker verunreinigt,die ich vor euch vertreibe.Da wurde das Land unrein,und als ich sein Schicksal(d.h.die Folgen der Verunreinigung)an ihm(dem Lande)vollzog,da spie das Land seine bewohner aus..Denn alle diese abscheulichen Dinge haben die Leute des Landes,die vor euch in ihm lebten,getan,und fda wurde das Land unrein"(...)Es erhebt sich nun die Frage,woher es kommt,da? verbotene T?tungen und Sexualhadlungen,wenn ihr Grund im Pentateuch kein"allgemein-sittlicher"ist,den Verkehr zwischen Gott und Land zu unterbinden geeignet sind.
    Das hat folgenden Grund:es ist dargelegt,da? die Elohim s?mtlich"organische"Abstammungszentrum des betreffenden metaphysischen Volkes ist,so ist die Sexualit?t notwendig als eine Seite des lebengesetzliche Verkehrs zwischen dem Volk und dem Gott anzusehen.Deshalb ist das Sexualverhalten eines Volkes dazu geeignet,auf das System der Wechselwirkung zwischen Volk und Gott eien bestimmten Einflu? auszu?ben.Und deshalb wird im Pentateuch der unerlaubte Verkehr der Hebr?er mit anderen,namentlich mit ihren fr?heren Elohim,als ...unerlaubte Sexualbeziehung bezeichnet.

    .....unerlaubte Sexualbeziehungen.
    Es ist ferner bereits pentateuchm??ig nachweisbar,da? der Sexualakt eine von den Kultmethoden ist,mit denen einer Reihe der anderen Elohim gedient wird.Damit erh?lt aber die Sexualit?t einen anderen Sinn als gew?hnlich,und zwar bekommt sie die umgekehrte Funktion:sie ist nicht mehr Mittel,das die Abstammung von dem betreffenden Elohim bef?rdert,sondern sie ist zugleich das Mittel,das die R?ckkehr zum biologischen Zentrum bewerkstelligt.Das bedeutet:der Sexualakt ist in diesem Falle der Zugang zu dem betreffenden Elohim,sein Beschw?rungsmodus.F?r den Sexualakt kann aber auch das Sexualopfer eintreten,bei welchem der Sohn oder die Tochter dem betreffenden Gott geopfert wird:somit h?ngt diese Art des Dienstes eng mit der T?tung von Volksangeh?rigen zusammen.(...)daher wird bei der Anwendung unerlaubter Sexualhandlungen,die eo ipso Beschw?rungs-,d.h.Materialisationensmethoden anderer Elohim sind,das Land selbst "unz?chtig"(wie es ausdr?cklich hei?t),es bricht das Ritual und wird(wie bei unerlaubten T?tungen)zum "Heuchler",indem es etwas anderes scheint als es ist:inden es "vorgibt",dem Elohim IHWH zu geh?ren,in Wirklichkeit aber der Boden f?r Materialisationensvorg?nge anderer Elohim ist."

    Soweit der Text von Oskar Goldberg.

    Um es mit eigenen Worten kurz zusammenzufassen:

    "Der Mord verletzt nicht allgemein-sittliche Regeln.Er ist dann nicht erlaubt,wenn nicht f?r IHWH get?tet wird,egal ob Tiere,S?hne oder T?chter.Dieser Mord dient der Materialisation des IHWH.Der sonstige Mord ist geheuchelt,da er nicht IHWH dargebracht wird.Ebenso verh?lt es sich mit dem Sexualakt."
    Diese Praxis wird also noch heute(oder besonders heute?)angewendet,da ja das Buch 2005 neu und verbessert aufgelegt wurde.Warum sonst?

    Interessant ist hier zu beobachten,wie der "Intellekt" alles begr?nden kann.Er ist also eine Hure,die sich unter jeden legt.

    Warum entferne ich mich von Gott wenn ich alte Schriften lese?
    Soll ich bei Dir lesen?
    Es ist m.E. umgekehrt.
    Alte Schriften die sich mit der Wahrheit(au?erbiblischer Quellen) besch?ftigen ,und mit der Wirklichkeit ?bereinstimmen,k?nnen nicht schlecht sein,und mich nicht von Gott entfernen.
    Wie sollte das geschehen und warum?
    Das ist doch nur so eine Behauptung.
    Im Gegenteil sie k?nnen mich einiges ?ber Gott lehren.
    Aber um es gleich deutlich zu machen,es geht hier um ?berlieferungen.
    Es sind also nur zum Teil Offenbarungen der Gottheit,sonst eben Geschichtsberichte,die sonst verschwunden w?ren h?tten man sie nicht bewahrt,durch g?ttliche F?gung.Und eben das ist mit den Templerschriften geschehen.Und diese sind eben in ?bereinstimmung mit anderen ?berlieferungen,so z.B. der der Zarathustrier.
    Aber es nat?rlich so,da? du deine Meinung behalten solltest,denn jeder ist ja seines Gl?ckes Schmid oder wie Goethe es ausdr?ckte."Du gleichst dem Geist den du begreifst!"
    Aber bitte immer sch?n kritisieren und Widersprechen,da? lenkt ja gerade die Aufmerksamkeit auf den Gegenstand,so wie ich ihn ansprewchen will!
    Liebe Gr??e Malhi :D :roll: :idea:

    Zitat von Modwulf

    diese monster copy paste parties sind unm?glich. gibt doch einfach links an und schreib mal deine meinung oder hast du keine eigene?

    Danke f?r den "starken ironischen" Kommentar.
    Umkehrt wird ein Schuh daraus.Gib mal deine eigene Meinung an!
    Brauchst es ja nicht zu lesen,wen es dich langweilt!
    Lies mal lieber die starken Seiten !!! :D

    Um nochmals auf deine Argumente zur?ckzukommen. Mann ! Super!!
    Klingt irgentwie nach dem essen des Heiligenscheins als ein Brezel!
    Immer sch?n kritisieren und weiter argumentieren und wiedersprechen,denn das ist genau das was die Aufmerksamkeit auf den Ggegenstand lenkt.
    Weiter so!

    Marcion (90 - 165 n.Chr.) http://www.artfond.de/templerwelt.htm

    Marcion war Gr?nder einer gnostischen Gemeinschaft aus fr?hchristlicher Zeit.

    Der Bischofssohn Marcion war ein reicher Reeder aus Sinope am Hellespont. Er kam 140 nach Rom und erwarb in der Kirche zun?chst hohes Ansehen, bis er in den Bann der Lehre des Gnostikers Cerdo geriet.

    144 wurde er von der christlichen Gemeinde in Rom angeblich wegen unmoralischen Verhaltens und abweichender Lehre ausgesto?en. Die von ihm gebildete m?chtige Gegenkirche hielt sich bis in das 6. Jahrhundert.

    Sp?ter verschmolz die Lehre der Marcioniten vielfach mit dem Manich?ismus.

    Inhaltsverzeichnis

    Marcion - der erste Reformator
    Das Evangelium vom fremden Gott und der Panchristismus
    Die Antithesen Marcions
    Marcion - der erste Reformator

    Nach den Forschungen Harnacks* m??te Marcion aus der Geschichte der Gnosis gestrichen werden. *Die folgende Darstellung schlie?t sich eng an Harnack an und will nur eine kurze Zusammenfassung seiner Ergebnisse bringen, soweit sie mir gesichert erscheinen.

    Er ist seiner ganzen geistigen Struktur nach kein Gnostiker gewesen. Er steht mystischem Denken und Spekulieren fern, ist reiner Rationalist, Textkritiker, der die Allegorie verwirft, ein Buchgelehrter, der eine ausschlie?lich biblische Theologie begr?ndet und alle mysteri?sen Beziehungen zu anderen Religionen und zur Philosophie meidet; er gr?ndet keine Geheimorganisation, sondern eine Kirche, die mit dem Anspruch auftritt, die allein wahre christliche Kirche zu sein.

    Und doch haben die Kirchenv?ter ihn mit den Gnostikern auf dieselbe Stufe gestellt, ja, er erscheint neben Simon Magus als der zweite Erzketzer des Urchristentums. Hierzu hatten sie ein Recht, wenn sie nicht auf die Antriebe und Motive, sondern auf den Erfolg seiner Gedankenarbeit sahen.

    Das Weltbild, das er entwarf, die geschichtlichen Perspektiven, die er aufbrach, die Stellung zum Alten Testament und noch vieles andere trafen mit den Ergebnissen der gnostischen Denker auf weite Strecken hin zusammen.

    So hat er selbst, ohne es zu wollen, die Ausbreitung der Gnosis gef?rdert, und eine Reihe von gnostischen Lehren wird erst recht verst?ndlich, wenn man die Religionsphilosophie des Marcion zu ihrer Deutung heranzieht, den Harnack neben Paulus und Augustinus als den dritten selbst?ndigen und sch?pferischen Denker der patristischen Zeit stellt.

    Er wurde um das Jahr 85 in Sinope am Pontus geboren. Sein Vater war der Bischof der dortigen Christengemeinde. Von seinem Bildungsgange wissen wir nichts. Seine gelehrte Arbeit und Hieronymus, der ihn ?ardens ingenii et doctissimus? nennt, beweisen, da? er nicht nur ein gebildeter, sondern auch ein gelehrter Mann war.

    Von seinem eigenen Vater wurde er wegen der Vertretung einer der Gemeinde unertr?glichen Lehre exkommuniziert. Er ging nach Kleinasien, wurde aber auch hier von den Gemeinden zur?ckgesto?en. Dann begab er sich in das Zentrum der Christenheit, nach Rom.

    Auf seinem eigenen Schiffe fuhr er dorthin als beg?terter Mann, dessen Name in Rom als Schiffsherr bekannt war. Hier trat er der Christengemeinde, die wahrscheinlich von seiner Stellung in Glaubenssachen nichts wu?te, bei und schenkte ihr bei seiner Aufnahme die gro?e Summe von 200 000 Sesterzen.

    In der Stille arbeitete er in Rom sein Neues Testament und seine Antithesen aus. Als er das Werk vollendet hatte, trat er vor die r?mische Gemeinde hin und forderte ihre Presbyter auf, zu dieser seiner Arbeit und zu seiner Lehre Stellung zu nehmen.

    Die Verhandlungen endeten mit einer scharfen Abweisung und dem Ausschlu? Marcions aus der Gemeinde, die ihm auch das gestiftete Geld wieder zur?ckgab.

    Marcion, ?berzeugt von der Wahrheit seines Evangeliums, zieht hieraus die Konsequenzen.

    Er wird zum Reformator des Urchristentums. Nicht eine Sekte, sondern eine immer gr??erwerdende Kirche, die sich aus festgeordneten Teilgemeinden zusammensetzt, die wahre Kirche Christi, stellt er in dem Bewu?tsein, der berufene Nachfolger des Apostels Paulus zu sein, der katholischen Kirche entgegen.

    Um 150 schreibt Justin in seiner Apologie, Marcions Evangelium erstrecke sich ?ber das ganze Menschengeschlecht, und ebenso berichtet Tertullian: ?Marcions h?retische Tradition hat die ganze Welt erf?llt.? Noch um 400 gibt es Marcioniten in Rom, ?gypten, Pal?stina, Arabien, Syrien und auf Kypros.

    Marcion wurde zum Ketzer, weil er unter allen Christen seiner Zeit der einzige Philologe war, der die alttestamentlichen und urchristlichen Schriften nicht allegorisch deutete, sondern in ihrem eigentlichen, buchst?blichen Sinn erfa?te.

    Nietzsche hat einmal geschrieben:
    ?Wie wenig das Christentum den Sinn f?r Redlichkeit und Gerechtigkeit erzieht, kann man ziemlich gut nach dem Charakter der Schriften seiner Gelehrten absch?tzen. Sie bringen ihre Mutma?ungen so dreist vor wie Dogmen und sind ?ber die Auslegung einer Bibelstelle selten in einer redlichen Verlegenheit.

    Immer wieder hei?t es; ?ich habe recht, denn es steht geschrieben? ? und nun folgt eine unversch?mte Willk?rlichkeit der Auslegung, da? ein Philologe, der es h?rt, mitten zwischen Ingrimm und Lachen stehen bleibt und sich immer wieder fragt: ist es m?glich! ist dies ehrlich? ist es auch nur anst?ndig? ? Was soll man von den Nachwirkungen einer Religion erwarten, welche in den Jahrhunderten ihrer Begr?ndung jenes unerh?rte philologische Possenspiel um das Alte Testament aufgef?hrt hat; ich meine den Versuch, das Alte Testament den Juden unter dem Leibe wegzuziehen, mit der Behauptung, es enthalte nichts als christliche Lehren und geh?re den Christen als dem wahren Volke Israel; w?hrend die Juden es sich nur angema?t h?tten.

    Und nun ergab man sich einer Wut der Ausdeutung und Unterschiebung, welche unm?glich mit dem guten Gewissen verbunden gewesen sein kann? (Morgenr?te, Aphorismus 84).

    Diesen Sinn f?r philologische Redlichkeit, den die Christen der damaligen Zeit ebensowenig hatten wie der gr??ere Teil der Gelehrten und Philosophen der Antike ?berhaupt, besa? Marcion in h?chstem Grade verbunden mit einer Energie folgerichtigen Denkens, die seiner Predigt die gr??te ?berzeugungskraft sicherte.

    Er ging von den Briefen des Paulus, insbesondere vom Galater- und R?merbrief aus, versenkte sich in ihren Geist und buchst?blichen Sinn. Da erkannte er, da? das hier verk?ndigte Evangelium im sch?rfsten Gegensatze zum Alten Testamente steht, sobald man dieses ebenfalls mit dem Auge des Philologen las und alle ?blichen allegorischen Interpretationen, die damals nicht nur bei den Christen, sondern auch bei den Juden, ja sogar bei Paulus selbst, den eigentlichen Inhalt verdunkelten, prinzipiell ausschlo?.

    Es ergibt sich folgende Kette k?hner Schlu?folgerungen:

    Das Evangelium von Christus lehrt die barmherzige Liebe, das Alte Testament aber eine ?belwollende Strafgerechtigkeit. Christus ist der Sohn eines Gottes der Liebe, und der Glaube an diesen Gott ist das Wesen des Christentums.

    Das ganze im Alten Testamente geschilderte Weltgeschehen von Adam bis zu Christus aber ist ein schlechtes und widerliches Drama, inszeniert von einem Gotte, der diese Welt so schlecht wie m?glich geschaffen hat und darum selbst nicht besser ist als seine elende Sch?pfung.

    Folglich kann Christus unm?glich der Sohn dieses im Alten Testamente offenbarten Weltsch?pfers sein. Dieser Sch?pfer ist gerecht und grausam, Jesus aber ist die Liebe und die G?te selbst. Und doch ist Jesus nach seinen eigenen Worten der Sohn Gottes. So kann er nur der Sohn eines ganz anderen Gottes als des im Alten Testamente verk?ndigten sein.

    Er ist der Sohn eines guten Gottes, der bisher den Menschen unbekannt und dieser ganzen Welt fremd war, weil er ?berhaupt nichts mit ihr zu tun hatte.

    Das ist der ?unbekannte Gott?, den Paulus auf dem Markte in Athen predigte. Das ist der ?fremde Gott?, dessen Sohn Jesus Christus ist.

    Damit ist das Alte Testament als heilige Urkunde der Christen aufgegeben.

    Es kennt den guten Gott nicht, und es wei? nichts von Jesus. Die Worte der Propheten und Psalmen, die man als Weissagungen auf Christus deutete, sind wieder w?rtlich und buchst?blich zu verstehen, und dann gehen sie nicht auf Jesus. Das Gesetz und die Propheten reichen nur bis zu Johannes dem T?ufer.

    Er ist der letzte j?dische Prophet, der wie alle anderen Propheten Israels nur von dem grausam gerechten Weltsch?pfer k?ndet, aber von dem guten Gotte nichts wei?, der allen Juden fremd geblieben ist.

    Da? dies alles sich so verh?lt, best?tigt Jesus selbst.

    Er hat das alttestamentliche Gesetz immer wieder mit Taten und Worten gebrochen und so dem Gotte nicht gehorcht, der es erlassen hat.

    Er hat gerade den Gesetzeslehrern, den Schriftgelehrten und Pharis?ern, den Krieg erkl?rt.

    Er hat die S?nder aufgenommen und sich von denen abgewendet, die im Sinne des Alten Testamentes als gerecht galten.

    Er hat den letzten Propheten des alttestamentlichen Gottes, Johannes den T?ufer, f?r einen unwissenden und ?rgernis erregenden Mann erkl?rt.

    Er hat vor allein selbst gesagt, da? nur der Sohn den Vater kennt und folglich alle, die vor ihm da waren, nichts von ihm wu?ten, sondern einen anderen Gott gepredigt haben.

    fDamit f?llt ein helles Licht auf zwei Spr?che Jesu, die bei Marcion programmatische Bedeutung gewinnen.

    Wenn Jesus von dem schlechten Baume spricht, der nur schlechte Fr?chte zu tragen vermag, und von dem guten Baume und seinen guten Fr?chten, so meint er mit dem schlechten Baume den alttestamentlichen Gott, der nur B?ses und Schlechtes geschaffen hat und schaffen kann.
    Der gute Baum aber ist der Vater Christi, der nur Gutes hervorbringt.

    Und wenn Jesus es verbietet, auf ein altes Kleid einen neuen Lappen zu setzen und neuen Wein in alte Schl?uche zu gie?en, so hat er damit den Seinen aufs deutlichste untersagt, sein Evangelium zur alttestamentlichen Religion und ihrem Gotte in irgendeine Beziehung zu bringen.

    Wird aber so das Alte Testament preisgegeben, dann steht die neue Religion, die Christus bringt, nackt und schutzlos da.

    Sie ist nicht mehr historisch verankert. Keine Weissagung aus grauer Vorzeit deutet auf sie hin und bereitet ihr den Weg. Aus keiner Literatur l??t sich der Beweis f?r ihre Notwendigkeit erbringen.

    Gerade in dieser Beweislosigkeit und in dieser absoluten Neuheit besteht das Wesen des Evangeliums.

    Marcion beginnt sein Antithesenbuch mit den Worten:
    ?O Wunder ?ber Wunder,Verz?ckung, Macht und Staunen ist, da? man gar nichts ?ber das Evangelium sagen, noch dar?ber denken, noch es mit irgend etwas vergleichen kann.?

    Es tritt als ein Fremdes, vollkommen Neues, in dieser Welt durch nichts Angek?ndigtes, durch nichts Vorbereitetes auf. Es ist allein die Gnade des guten Gottes, die es den Menschen schenkt ohne ihr Verdienst, ohne da? sie es wollen, ohne da? sie es auch nur ahnen.

    Das ist die ?gratia gratis data?. Nur der fremde, gute Gott, der mit dieser Welt gar nichts zu tun hatte, war dieses Gnadenaktes f?hig.

    W?re er der Sch?pfer der Menschen gewesen, so war es seine aus seiner G?te entspringende Pflicht, sich der Menschen anzunehmen. H?tte er aber eine solche Verpflichtung gehabt, so w?re seine Gnade nicht gratis data, sondern eben Pflicht gewesen.

    Darum kann der die Erl?sung bringende Gott mit dem Menschen und der Welt in gar keinem naturhaften Zusammenhange stehen.

    Er wohnt au?erhalb des Kosmos und wurde bisher nicht in ihn einbezogen. Niemand kannte ihn, kein Prophet konnte etwas von ihm ahnen.

    Wovon aber dieser fremde Gott den Menschen durch seine Gnade erl?sen will, das ist diese elende Welt und dieser ebenso elende Gott, der sie schuf.

    Das Alte Testament ist kein L?genbuch.

    Es enth?lt die wahrheitsgem??e Darstellung einer wirklichen, aber unendlich traurigen und furchtbaren Geschichte. Diese Geschichte ist nun zu Ende. Die Erl?sung ist da.

    Die Welt, die im Alten Testamente geschildert wird, ist nicht mehr; sie ist ?berwunden.

    Der Gott des Alten Testamentes hat seine Macht verloren.

    Er ist der Feind, der von den Erl?sten ?berwunden wird, und mit ihm ist auch das Buch, in dem von ihm und seinen Werken geschrieben steht, der Feind der Erl?sten.

    Wo aber war die Offenbarung des guten Gottes zu finden? Was sollte nun an die Stelle des Alten Testamentes als die heilige Urkunde der Christen treten?

    Eine Menge Material stand zur Verf?gung: unsere vier Evangelien, die wenigstens in Rom eine Autorit?t in der Gemeinde besa?en, die Paulusbriefe, aus denen Marcion sein Christentum gesch?pft hatte, die Apostelgeschichte des Lukas, die Johannesapokalypse und eine F?lle anderer christlicher Prophetenschriften und Briefe von Aposteln und Apostelsch?ler.

    Wie aber sahen diese Schriften aus, und was bewiesen sie f?r das eigentliche und einzige Evangelium, von dem Paulus geschrieben hatte? Die ganze Christenheit war durch und durch judaistisch gesinnt; sie lebte in dem Glauben, da? Jesus der Sohn des alttestamentlichen Sch?pfergottes sei und da? die j?dischen Propheten von ihm geweissagt h?tten.

    Die Evangelien und alle anderen christlichen Schriften spiegelten diesen Glauben wider; selbst in den Briefen des Paulus stand vieles, was diesen Wahn zu best?tigen schien.

    Wie war das m?glich, und wie war das zu erkl?ren?

    Eine gro?e Verschw?rung wider die Wahrheit mu? sofort, nachdem Christus die Welt verlassen hatte, eingesetzt haben mit der Absicht, dem Judengott wieder zur Herrschaft zu verhelfen und das Erl?sungswerk des guten Gottes zu vernichten.

    Paulus k?mpft ja selbst gegen die judaistische Verf?lschung des Evangeliums. Ein ungeheurer Betrug enth?llt sich vor Marcions Augen.

    Das Evangelium gef?lscht, die Briefe des Apostels entstellt, falsche Apostel ?berall, die die Irrlehre verbreiten. Der heilige Eifer des Reformators fa?t ihn; das wahre Evangelium gilt es zu retten, die Macht des Judengottes von neuem zu brechen.

    Es mu? ein authentisches schriftliches Evangelium geben; denn Paulus spricht selbst von ihm. Wo aber ist es? Christus kann nicht zugelassen haben, da? es ganz verschwand. Es ist unter lauter F?lschungen und Entstehungen in den vier Evangelien enthalten.

    Marcion entschlie?t sich f?r das des Paulussch?lers Lukas als das relativ echteste. Auch in ihm sind F?lschungen enthalten. Er macht sich an die rein philologisch-kritische Aufgabe, diese als solche zu erkennen und aus ihnen das wahre Evangelium herauszusch?len.

    Auch die Paulusbriefe beginnt er zu reinigen. Die gro?e Masse seiner Korrekturen besteht in Streichungen; dazu kommen wenige Verbesserungen des Textes und einige, oft nur in einzelnen Worten bestehende Zus?tze.

    Die bei den Streichungen beobachteten Grunds?tze sind nach Harnack folgende:

    Der Weltsch?pfer und Gott des Alten Testamentes darf nicht als Vater Jesu Christi erscheinen; er ist ?gerecht? und b?sartig, seine Verhei?ungen gelten dem j?dischen Volke und sind irdisch.

    Das Alte Testament kann nichts geweissagt haben, was sich in Christus erf?llt hat; es darf nicht von Christus oder Paulus als Autorit?t herangezogen sein; Gesetz und Propheten sind nach dem Buchstaben zu verstehen.

    Der gute Gott mu? bis zu seinem Erscheinen dem Weltsch?pfer verborgen gewesen sein.

    Er darf nicht als Lenker der Welt oder als der Gott der weltlichen Vorsehung betrachtet werden.

    Er darf nicht als Richter erscheinen, sondern ausschlie?lich als der Barmherzige und als der Erl?ser.

    Seine Erl?sungen und Verhei?ungen beziehen sich nur auf das ewige Leben.

    Der Sohn des guten Gottes, Christus, ist in seinem Verh?ltnis zum Vater modalistisch zu verstehen; er hat nichts Irdisches an sich gehabt, also kein Fleisch und keinen Leib, und kann daher auch nicht geboren sein und Verwandte haben.

    Er hat das Gesetz nicht erf?llt, sondern aufgel?st, den entscheidenden Gegensatz von Gesetz und Evangelium aufgedeckt und seine Erl?sung allein auf den Glauben gestellt.

    Er verlangt von den Menschen v?llige Losl?sung von der Welt und den Werken des Weltsch?pfers.

    Er hat nur einen echten Apostel erweckt, nachdem die urspr?nglichen sich als unbelehrbar erwiesen haben; das Evangelium des Paulus ist das Evangelium Christi.

    Er wird nicht als Richter wieder erscheinen, sondern am Ende der Tage die gro?e Scheidung, die sich vollzogen hat, deklarieren.

    Seltsame Verh?ltnisse wurden durch diese Umwertung geschaffen.

    Marcion bek?mpft das Alte Testament und das Judentum.

    Dadurch aber, da? er Gesetz und Propheten buchst?blich verstand und die Prophezeiungen entweder als bereits erf?llt betrachtete oder auf ein irdisches Reich, einen Judenmessias und Kriegsk?nig bezog, r?ckte er in die unmittelbare N?he der Auffassung des orthodoxen Judentums und in Gegensatz zu seinen Mitchristen.

    Das Alte Testament wurde ganz und gar als echte Urkunde verstanden, die Evangelien aber galten ihm f?r gef?lscht und entstellt.

    Die Christen aber nahmen das Alte Testament nicht in seinem echten und urspr?nglichen Sinne; die Evangelien dagegen wurden w?rtlich als reine Geschichte verstanden, an der jeder Buchstabe, der von Jesu Erdendasein zeugte, unmittelbare Wahrheit enthielt.

    Marcions Werk hatte sowohl f?r die Kirche wie auch f?r die Gnosis unerme?liche Bedeutung. Auf ihn geht der Gedanke zur?ck, dem Alten Testament eine neue heilige Schrift an die Seite zu stellen.

    Er hat zuerst dem Gesetz und den Propheten die Evangelien und Episteln gegen?bergestellt. Die Kirche hat diesen Gedanken aufgenommen und in ihrem Neuen Testamente verwirklicht. Abgelehnt hat sie die Lehre vom Judengott als dem Weltsch?pfer und Widersacher Christi, der nicht des Judengottes, sondern eines fremden und allg?tigen Gottes Sohn ist.

    Gerade dieses Motiv aber war es, das mit den gnostischen Gedanken vom guten und b?sen Gotte zusammentraf und ihnen durch seine biblische Verankerung erst den sicheren Boden schuf, auf dem sich der gnostische Erl?sungsglaube innerhalb des in der Gedankenwelt des Alten Testamentes heimischen Christentums auswirken konnte.

    In dem gewaltigen Ringen zwischen j?dischem und griechischem Geiste war es die Kirche, die dem Alten Testamente und dem j?dischen Gotte f?r die kommenden Jahrtausende einen sicheren Platz und, je mehr man die allegorische H?lle abstreifte, einen um so gr??eren Einflu? auf die Kultur des Abendlandes einr?umte.

    Sie hat vieles von Marcion und von den Gnostikern gelernt und ?bernommen; wo es sich aber um das Alte Testament handelte, war sie unerbittlich.

    Hier hat der Geist des Petrus immer ?ber den des Paulus gesiegt.

    Quelle S.271ff. Kr?ner Stuttgart, Kr?ners Taschenausgabe Band 32, Hans Leisegang, Die Gnosis ?1985 by Alfred Kr?ner Verlag in Stuttgart Ver?ffentlichung auf Philos-Website mit freundlicher Erlaubnis des Alfred Kr?ner Verlages, Stuttgart

    Das Evangelium vom fremden Gott und der Panchristismus

    Die Schriften sind ihrem Wortsinn nach zu verstehen; alle Allegoristik ist zu verbannen - das Evangelium steht auf sich selbst; es bedarf keiner Beglaubigung durch ?u?ere Autorit?ten und Weissagungsbeweise *, keines Unterbaus durch die Philosophie, keiner Verkl?rung durch die ?sthetische Anschauung und keiner Belebung durch den Synkretismus oder durch Enthusiasmus, Mystik und Pneumatik - das AT ist das Buch des minderwertigen j?dischen Gottes - f?r das geschichtliche Verst?ndnis des kirchlichen Christentums mit seinen Gesetzlichkeiten mu? man auf den Kampf zwischen Paulus und den judaistischen Christen zur?ckgreifen - um das Wesen des Christentums f?r die Zukunft sicher zu stellen, bedarf es gegen?ber dem AT und modernen Schriften einer kanonischen Sammlung seiner echten Urkunden - diese Sammlung mu? zweiteilig sein, d. h. Christus und Paulus umfassen; denn dieser, und nur er, ist der authentische Interpret jenes - die Kirche ist nicht nur im Glauben, sondern auch tats?chlich einheitlich zusammenzuschlie?en und zu begr?nden, aber nicht auf irgendeine philosophische Dogmatik, sondern auf die Glaubens- und Lebensprinzipien des Evangeliums - :

    wenn Marcion nur diese S?tze geltend gemacht und, wie er es getan, kraftvoll vertreten h?tte, so h?tte er schon genug getan, um sich eine einzigartige und eminente Stellung in der Kirchengeschichte als ein ebenso scharfer, wie profunder, und als ein ebenso realistischer wie religi?ser Geist zu sichern.

    *Es seien hier um ihrer Bedeutung willen die Marcionitischen Worte deutsch wiedergegeben, die uns durch Origenes (in Joh. II, ? 199; s. o. S. 108) erhalten sind:

    ?Der Sohn Gottes braucht keine Zeugen, (d, h. keine Propheten, die auf ihn geweissagt haben); denn in seinen machtvollen Heilandsworten und in seinen Wundertaten liegt die ?berzeugende und tiefersch?tternde Kraft?.

    Und nun ganz w?rtlich:
    ?Wenn Moses Glauben gefunden hat um seines Wortes und seiner Krafttaten willen und nicht n?tig hatte, da? ihm weissagende Zeugen vorangingen, und wenn ebenso jeder Prophet vom Volk als von Gott gesandt angenommen wurde, um wieviel mehr hat nicht der, der viel mehr war als Moses und die Propheten, die Kraft, ohne vorherbezeugende Propheten das auszuf?hren, was er will, und der Menschheit zu helfen?.

    Ist doch in dem, was er ablehnt und was er fordert, ein ganz bestimmter und charaktervoller christlicher Religionstypus gegeben, n?mlich der, nach welchem die christliche Religion schlechthin nichts anderes ist als Glaube (im Sinne der fides historica und fiducia) an die Offenbarung Gottes in Christus.
    Da dabei der Rekurs auf jede religi?se Anlage (im Sinne des Prologs der Konfessionen Augustins) wegf?llt, der Mensch also der (fremden) Heilsbotschaft gegen?ber ?truncus et lapis? ist, so ist wirklich der Glaubensbegriff Luthers derjenige, der dem Marcionitischen am n?chsten steht, wie schon Neander (s.S.198) gesehen hat.
    Aber weit ?ber Luther hinaus hat Marcion den Kontrast zwischen Gott, dem Heiland und der Welt, zwischen dem Wunder der Erl?sung und dem Menschlichen - sei es auch dem h?chsten - auf die Spitze getrieben, und hierin besteht seine singul?re Eigenart.
    Er hat das Evangelium, d. h. Christus, so erlebt, da? er schlechthin jede religi?se Offenbarung und Erweckung au?er ihm als falsch und feindlich beurteilt hat.

    Hieraus mu?te er die ersch?tternde, aber in ihrer Einfachheit zugleich befreiende Folgerung ziehen, die ihn auf dem Boden des Christentums zum Religionsstifter gemacht hat: der bekannte Gott dieser Welt ist ein verwerfliches Wesen; das Evangelium aber ist die Botschaft vom fremden Gott ; er ruft uns nicht aus der Fremde, in die wir uns verirrt, in die Heimat, sondern aus der grauenvollen Heimat, zu der wir geh?ren, in eine selige Fremde.

    Nur sofern sie soteriologisch orientiert ist, tr?gt diese Religionsstiftung den Stempel ihrer Zeit*; sonst ist sie vollkommen unj?disch und ebenso unhellenisch.

    *Niemand konnte damals ein Gott sein, der nicht auch ein Heiland war; nur die wenigen genuinen [unverf?lschten] Stoiker dachten anders dar?ber. Kann es etwas Unhellenischeres geben, als diesen v?lligen Verzicht auf die Kosmologie, die Metaphysik und das ?sthetische?* * ? Haec cellula creatoria? - h?tte je ein Hellene so absch?tzig von Himmel und Erde sprechen k?nnen? Diese Welt des physischen und moralischen Ungeziefers!

    Und wenn hier jedes Paktieren mit dem h?heren Menschentum, mit dem Genialischen, dem Prophetischen und dem Spekulativen, ebenso streng ausgeschlossen ist wie mit dem Moralismus, dem Legalen und dem blo? Autoritativen - welch' eine Umwertung der Werte und welch' eine Aufl?sung der Kultur mu?te die Folge sein!

    Im neuen Lichte des Evangeliums verk?ndigte Marcion der ganzen alten Welt und ihren glei?enden Idealen die G?tterd?mmerung: ?Die falschen G?tzen macht zu Spott; ein neuer Herr ist Gott? (Tolstoi).* *Auf die Verwandtschaft mit Tolstoj sei schon hier hingewiesen.

    Man mu?, um Marcion vollkommen zu verstehen, den Versuch machen, die zeitgeschichtlichen Ger?ste abzubrechen. Man kann das, ohne ihn auch nur in einem Zuge zu modernisieren; im folgenden ist der Versuch gemacht:

    In dieser b?sen Welt, der wir angeh?ren, und in uns selbst verschlingen sich zwei Reiche:

    das eine ist das der Materie und des Fleisches, das andere das des ?Geistes?, der Moral und der Gerechtigkeit.

    Vereint und in sich verschlungen sind sie, obschon sie im Gegensatz zueinander stehen; das weist auf die jammervolle Schw?che dessen zur?ck, der f?r diese Sch?pfung verantwortlich ist; er, obgleich ?Geist? und moralische Kraft, war nicht imstande, etwas Besseres als diese entsetzliche Welt zu schaffen, zu der er den ?Stoff? aus der von ihm als schlecht geha?ten Materie nehmen mu?te.

    In dieser Welt steht der Mensch; aus fleischlicher Lust und der uns?glich gemeinen Begattung entstehend, mit dem Leibe behaftet und an ihn gekettet, zieht es ihn hinunter in das Treiben der Natur, und die gro?e Menge der Menschen ergeht sich in allen Schanden und Lastern und lebt in brutalem Egoismus schlimm, schamlos und ?heidnisch?.

    So will sie der Gott nicht, der sie geschaffen hat; er will sie ?gerecht?, hat ihnen einen Sinn f?r das Gerecht-Gute eingepflanzt und sucht sie zu diesem zu leiten.

    Aber was ist dieses ?Gerecht-Gute?, was ist das h?chste Ideal? Und wie leitet er sie? Die Antwort auf diese Fragen kann man aus der ?Welt? und der Geschichte, aus dem ?Gesetz? und der Moral selbst ablesen; denn die ?Welt? und das ?Gesetz? sind ja nichts anderes als der Gott dieser Welt und als der Gott des Gesetzes.*

    *Marcion hat diese Gleichungen ausdr?cklich vollzogen, s. S. 103. Der objektive Befund zeigt also ein widerspruchsvolles Durcheinander, das jeder Rechtfertigung spottet.

    Einerseits gewahrt man eine strenge und peinliche Gerechtigkeit. die sich im Physischen und Moralischen durchzusetzen strebt, mit Verboten, Pr?mien und Strafen arbeitet und so das Naturhafte und Gemeine zu ?berwinden trachtet; man gewahrt den Geist der zehn Gebote, der Autorit?t, der Gehorsamsforderung, des Knechtisch-Guten und einer m?hsam sich durchsetzenden, angeblich sittlichen Weltordnung.

    Aber mit diesem ?Gerechten? ist Sinnloses, H?rte und Grausamkeit und wiederum Schwanken, Schw?che und Kleinliches so untrennbar verbunden, da? alles zu einem j?mmerlichen Schauspiel wird. Und selbst damit ist noch nicht das Schlimmste gesagt:

    diese Gerechtigkeit selbst, und zwar gerade dort, wo sie am reinsten erscheint und das Naturhafte mehr oder weniger geb?ndigt hat, ist im tiefsten unsittlich; denn sie ist ohne Liebe, stellt alles unter Zwang, reizt eben dadurch erst zur S?nde und f?hrt nicht aus der Welt heraus.

    Dieser ?Gott?, d. h. also diese Welt, ist das Schicksal des Menschen; ihm bleibt nur eine bange Wahl: entweder er entzieht seinem Sch?pfer durch Libertinismus, Schande und Laster den Gehorsam und verf?llt damit als entsprungener Sklave seinem Zorn und Gericht - das ist das Los der gro?en Mehrzahl -, oder er folgt ihm und seinem launenhaften Willen mit knechtischem Gehorsam und wird ein Gerechtigkeits-, Gesetzes- und Kulturmensch; dann ?berwindet er zwar das Gemeine, aber es wird schlimmer mit ihm; denn im Grunde ist nicht das B?se der Feind des Guten - sie sind inkommensurabel und das B?se ist heilbar -, sondern jene erzwungene, angelernte und selbstzufriedene ?Gerechtigkeit?, die von Liebe ebensowenig wei? wie von einer Erhebung ins ?berweltliche, und die zwischen Furcht und tugendstolzem Behagen abwechselnd, niemals zur Freiheit kommt.

    Die furchtbare Tragik des Menschenschicksals ist damit gegeben. Nicht glei?ende Laster sind die Tugenden des Menschen, wohl aber stumpfen sie hoffnungslos gegen H?heres ab.

    Wie viel tiefer schaute Marcion in das Menschliche hinein als die Durchschnittschristenheit seiner Tage*.

    *Sie konnte unter Umst?nden die Welt wohl noch h?rter beurteilen als Marcion, indem sie erkl?rte, dieser ?on sei ganz des Teufels ; aber - der mundus ist doch gut, nur das saeculum ist schlecht, und als vern?nftiges Wesen kann der Mensch jederzeit zum ?Guten? sich erheben

    Das angepriesene Heilmittel, das heteronome Gesetz, ist in seinem Effekt, so lehrte er, schlimmer als das Grund?bel!

    Es befreit wohl von diesem ?bel, aber es f?hrt ein schlimmeres herauf, die Verh?rtung in einer selbstgerechten Lieblosigkeit und Mediocrit?, die unheilbar ist. Daher - fort mit jeder Theodizee und fort mit jeder teleologischen Kosmologie; an dieser Welt samt ihren Idealen und ihrem Gott ist nichts zu rechtfertigen, und ihre ?Gerechten? sind Sklaven!

    Hier gilt nicht nur: ?Valet will ich dir geben, du arge, falsche Welt? sondern noch vielmehr ein heiliger Trotz gegen?ber den ?himmlischen M?chten?, die in dieses Leben hineinf?hren, den Menschen schuldig werden lassen und ihn mit ihrer emp?renden ?Gerechtigkeit? beherrschen -bis zum physischen Ekel vor allem, was die Menge ?Gott? nennt und was doch ?Welt? ist, soll man den Widerwillen empfinden.*

    *Man erinnere sich wiederum Tolstois. Aber so zu empfinden vermag nur, wem das ?Ganz Andere?, das ?Fremde? aufgegangen ist - aufgegangen als die Macht der Liebe, und nicht nur als ein subjektiv, sondern auch als ein objektiv Neues.

    Hier bleiben selbst die weit hinter Marcion zur?ck, die, wie Paulus und seine Sch?ler, von der ?neuen Kreatur? und dem ?neuen Zustand der Seele? in ergreifenden Bekenntnissen gesprochen haben;* denn sie dachten immer nur an eine neue Art der Offenbarung Gottes:

    solch ein Halbgedanke aber in bezug auf Gott war Marcion ein Greuel.

    Er verk?ndete deshalb den fremden Gott mit einer ganz neuen ?dispositio?.

    An Christus hatte er ihn erlebt und nur an ihm; daher erhob er den geschichtlichen Realismus des christlichen Erlebnisses zum transzendenten und erblickte ?ber der dunklen und dumpfen Sph?re der Welt und ihres Sch?pfers die Sph?re einer neuen Wirklichkeit. d. h. einer neuen Gottheit.*

    * Pascal, Pens?es p. 340: ?La premi?re chose que Dieu inspire ?l??me qu?il daigne toucher v?ritablement, est une connaissance et une vue tout extraordinaire, par laquelle l??me consid?re les choses et elle m?me d?une facon toute nouvelle. Cette nouvelle lumi?re lui donne de la crainte?. *

    *Wenn heute die Religionsphilosophie wieder das Objekt der Religion (das ?Heilige?) grundlegend als das?ganz Andere?, als das ?Fremde? oder ?hnlich definiert und zu dieser Grunddefinition Forscher vom Pietismus, von der reformatorischen Orthodoxie, vom Katholizismus und vom Kritizismus her gelangen, und wenn sie ferner von allen ?Beweisen? abzusehen lehren und allein das Ph?nomen f?r sich sprechen lassen wollen, so haben sie allen Grund, sich des einzigen Vorg?ngers in der alten Kirchengeschichte zu erinnern, der diesen fremden Gott kannte, bei Namen rief und alle Beweise und ?Bezeugungen?, damit man an ihn glauben k?nne, abgelehnt hat.

    Sie ist Liebe, nichts als Liebe; schlechterdings kein anderer Zug ist ihr beigemischt. Und sie ist unbegreifliche Liebe; denn sie nimmt sich in purem Erbarmen eines ihr ganz fremden Gebildes an und bringt ihm, indem sie alle Furcht austreibt, das neue, ewige Leben.

    Nunmehr gibt es etwas in der Welt, was nicht von dieser Welt ist und ?ber sie erhebt!

    Als unfa?liches Geschenk wird es durch das Evangelium verk?ndet und ausgeteilt:
    ?O Wunder ?ber Wunder, Verz?ckung, Macht und Staunen ist, da? man gar nichts ?ber das Evangelium sagen, noch ?ber dasselbe zu denken, noch es mit irgendetwas vergleichen kann!?

    In dem?tigem Glauben allein wird es empfangen von den Armen und denen, die da hungern und d?rsten.

    In der Konzeption. da? Gott nichts ist als Liebe, ist der Gottesbegriff zugleich auf die h?chste und auf die eindeutigste Formel gebracht.

    Wohl mu? man fragen, ob da noch das Heilige als mysterimn fascinosum et tremendum bestehen kann, wo der ?Zorn Gottes? abgelehnt wird, wo es keine ?Furcht? mehr geben soll, wo der Lobpreis ?die Himmel erz?hlen die Ehre Gottes? verstummt, und wo sich die Liebe an kein Gesetz gebunden wei?.

    Aber es bedarf nur eines Blicks auf die eben zitierten Worte Marcions: ?O Wunder ?ber Wunder? usw., um zu erkennen, da? f?r diesen Mann das Erhabene und Geheimnisvolle, das Gro?e und Heilige der Religion wirklich in der Liebe beschlossen war; denn diese Liebe war ihm doch die unfa?bare, allm?chtige Liebe.

    Zwar kann zur Zeit der fremde Gott, der tief das Innerste erregt, ?nach au?en nichts bewegen?; als Elende und Geha?te m?ssen daher seine Gl?ubigen diese entsetzliche Welt noch ertragen; aber in Christus ist sie schon ?berwunden, und am Ende des Weltlaufs wird es sich zeigen, da? der, der jetzt in uns ist, gr??er ist als der, der in der Welt ist.

    Die Welt mitsamt ihrer Gerechtigkeit, ihrer Kultur und ihrem Gott wird vergehen: aber das neue Reich der Liebe wird bleiben.

    Und in der Gewi?heit, da? nichts von der Liebe Gottes scheiden kann, die in Christus erschienen ist, sind die Elenden und Geha?ten doch auch jetzt schon die Triumphierenden.

    Vom Geiste der Liebe regiert und zu einem Bruderbund in der heiligen Kirche zusammengeschlossen, sind sie schon jetzt ?ber die Leiden dieser Zeit erhaben.

    Sie haben Geduld und k?nnen warten. Dies alles ist aber keine blasse und erkl?gelte, aus dem Trotz der Verzweiflung ?ber die Welt ersonnene Spekulation, sondern christliches Erlebnis; denn an der Person Christi ist dieses Neue eine leibhaftige Wirklichkeit; an ihm ist sie empfunden.

    Die Liebe ist Er, und Er ist die Liebe; die Erbarmung ist Er, und Er ist die Erscheinung des ?berweltlichen Gottes und des ?berweltlichen Lebens. Das Reich des Guten und der Liebe ist Panchristismus.

    Durch Christus und nur durch Ihn vollzieht sich auch die Umwertung der Werte: gewi?, auch Er lehnt das naturhaft Gemeine, den Fleischessinn ebenso ab wie der Weltsch?pfer - diese moralische Ablehnung versteht sich immer von selbst -, aber nur die S?nder vermag er zu erl?sen; denn die, welche sich aus der S?nde in die ?Gerechtigkeit? dieser Welt gefl?chtet haben, in ihr Gesetz und ihre Kultur, sind als verh?rtete ?Gerechte? der Erl?sung nicht mehr f?hig.

    Ist das eine verstiegene Behauptung ? Hat Marcion nicht wirklich recht gegen?ber der gro?en Christenheit, damals und heute noch?
    Bringt er nicht das konsequente Schlu?glied f?r die Kette, die durch die Propheten, Jesus und Paulus bezeichnet ist, trotz des gewaltigen Unterschieds?
    Ist denn der paradoxe Unterschied zwischen den Propheten und Jesus etwa geringer, wenn Jesus die Propheten zwar best?tigt, aber verk?ndigt: ?Niemand kennt den Vater denn nur der Sohn??
    Und wiederum, ist der paradoxe Unterschied zwischen Jesus und Paulus kleiner, wenn Paulus sich zwar in allem an das Wort des Herrn halten will, aber ihn gegen dieses Wort als das Ende des Gesetzes bezeichnet und einen antinomistischen Glaubensbegriff entwickelt, der durch kein Wort Jesu wirklich gedeckt ist?

    Ferner, gibt es eine rationale Theodizee, die nicht ihrer selbst spottet, und ist es nicht ein immer wieder gescheitertes Unternehmen, Wesen und Art, Grund und Hoffnung des Glaubens irgendwie mit der ?Welt? in Einklang zu setzen, d. h. von der Vernunft und dem Weltlauf aus zu begreifen?
    Wird der Geist nicht wirklich erst zum Geist, die Seele zur Seele und die Freiheit zur Freiheit, wenn ihnen jene unbegreifliche Liebe geschenkt wird, die nicht von dieser Welt ist?
    Und sind ?Gerechtigkeit?, Moral und Kultur wirkliche Heilmittel f?r den ans Sinnliche gebundenen Menschen, sind sie nicht Palliative [Arzneimittel, das die Beschwerden einer Krankheit lindert, aber nicht deren Ursachen bek?mpft], die schlie?lich das ?bel noch ?rger machen, wenn der selbstlose h?here Liebeswille fehlt?
    Erzeugt der gestirnte Himmel ?ber mir und das Sittengesetz in mir wirklich den Aufschwung zur aeterna veritas und vera aeternitas, die in der Liebe zu Gott und den Br?dern gegeben ist, oder sind sie nicht Kr?fte, die bei jeder gro?en Probe versagen ?
    Gibt es nicht wirklich drei Reiche, von denen zwei trotz ihres Gegensatzes, untrennbar in sich verflochten sind, und nur das dritte eine neue Sph?re bezeichnet?
    Und ist nicht Christus - tats?chlich, was geht einen lebendigen Menschen die Frage nach dem Absoluten an? - der Anf?nger und Vollender der neuen, freimachenden Gotteskraft?

    In allen diesen Fragen, die hier nicht willk?rlich an Marcion herangebracht sind, sondern in denen sein Glaube lebte, ist seine Entscheidung klar. Der Christ und der Religionsphilosoph mag aber noch folgendes bedenken: Marcion hat mit einer herrlichen Sicherheit verk?ndet, da? der Liebeswille Jesu, also Gottes, nicht richtet, sondern hilft, und er will, da? schlechthin nichts anderes von ihm ausgesagt werde.

    Er hat ferner diesem Evangelium so vertraut, da? er das Furchtmotiv in jedem Sinne ausgeschaltet hat und daher auch in bezug auf die S?nde nur das eine Motiv gelten l??t:

    ?Absit, absit? ; d. h. nur die Abkehr von der S?nde ist wirklich Abkehr, die aus dem Abscheu von ihr entspringt.

    Es ist auch kein Sophismus, wenn er erkl?rt, da? Gott am Ende der Dinge nicht richten werde, und doch einr?umt, da? die gro?e Menge der Menschen nicht erl?st werden wird; denn sie werden, wie er sich ausdr?ckt, von den Augen Gottes entfernt, weil sie sich selbst schon definitiv von ihm entfernt haben.

    Im ?brigen kommt er hier, wie an anderen Punkten seiner Orientierung ?ber Welt und Religion dem gesunden Agnostizismus sehr nahe. Im Grunde hat er ja auch keine Prinzipienlehre - er mu? diese (wie die verschiedenen Schulen, die er zugelassen hat, beweisen, s. o.) freigelassen haben -; vielmehr zeigt die v?llig verschiedene Art, in welcher er den guten Gott, den Weltsch?pfer und die Materie fa?t, da? ihre Nebeneinanderstellung nicht den Sinn haben kann und soll, als seien sie formell gleichartige Gr??en.

    Er ist, so mu? man seine Gedanken deuten, bei seinen Betrachtungen auf die Sinnlichkeit, auf die Welt (als Kosmos und Gesetz) und auf die reine Liebe als auf die letzten, nicht weiter zu reduzierenden und unvereinbaren Gr??en gesto?en, hat folgerecht bei ihnen haltgemacht und ihre Gebiete durch die Integrale Materie, Weltsch?pfer (Gesetzgeber) und ?fremder Gott? bezeichnet.*

    *Da? ?Sinnlichkeit? und ?Kosmos? sehr wohl vereinbar sind und da? Marcion vielleicht durch gnostische Einfl?sse zu ihrer Trennung gekommen ist, daran sei erinnert.

    Das alles ist so rein gedacht und - eben weil weitere Spekulationen ausgeschlossen werden (anders Apelles). - so widerspruchslos, da? man auch intellektuelle Freude an seinen Gedanken hat, die Dutzende von Einw?rfen, denen die Kirchenlehre ausgesetzt ist, entwaffnen. Auch kommt, das sei nur nebenbei bemerkt, seine Art das Evangelium zu verk?ndigen, den Bed?rfnissen der Gegenwart merkw?rdig entgegen, vielleicht auch deshalb, weil die Zust?nde seiner Zeit den unsrigen verwandt waren.

    Die tiefsten Kenner der Volksseele, wie sie in den Ver?chtern des kirchlichen Christentums heute lebt, versichern uns, da? nur die Verk?ndigung der Liebe, die nicht richtet, sondern hilft, noch Aussicht hat geh?rt zu werden.

    Hier tritt Marcion auch Tolstoi zur Seite und hier Gorki. Jener ist durch und durch ein marcionitischer Christ.

    Was wir an direkten religi?sen Aussagen von Marcion besitzen, k?nnte auch er geschrieben haben, und umgekehrt w?rde Marcion in Tolstois ?Elenden und Geha?ten?, in seiner Auslegung der Bergpredigt (die ja auch f?r Marcion ?die Gedanken Jesu waren, in denen er die Eigenheit seiner Lehre ausgedr?ckt hat?) und in seinem Eifer gegen die gemeine Christenheit sich selbst wiedererkannt haben.

    Gorkis ergreifendes St?ck ?Das Nachtasyl? aber kann einfach als ein Marcionitisches Schauspiel bezeichnet werden; denn ?der Fremde?, der hier auftritt, ist der Marcionitische Christus, und sein ?Nachtasyl? ist die Welt.

    Soviel ist gewi? - da? in der Kirchengeschichte und in der Religionsphilosophie das Marcionitische Evangelium kaum jemals wieder verk?ndigt worden ist, ist mindestens in der Regel nicht die Folge einer tieferen und reicheren Erfahrung gewesen, sondern ein Zeichen religi?ser Stumpfheit und tr?ger Abh?ngigkeit von der Tradition.

    Zwar geht ein Marcionitisches Wetterleuchten durch die ganze Kirchen- und Dogmengeschichte von Augustins Gnaden- und Freiheitsempfindung an, deren theoretischer Deutung die Marcionitische Lehre ohne gro?e Schwierigkeiten unterlegt werden kann; aber eben nur ein Wetterleuchten ist zu konstatieren.

    Nur ein religionsphilosophisches Werk gibt es, welches streng Marcionitisch ist, wenn auch Marcions Name in ihm nicht genannt wird:

    ?Das Evangelium der armen Seele? (mit einem Vorwort von H. Lotze, 1871). Der anonyme Verfasser (J u l i u s B a u m a n n) hat jedoch seine Aufgabe nicht streng wissenschaftlich aufgefa?t und schrieb breit und zerflossen. So ist das sehr beachtenswerte Buch wirkungslos zu Boden gefallen; heute aber m??te es wieder aufgenommen werden; denn der Marcionitismus, den es vertritt, hat Tieferes zu sagen als die Erscheinungen der Philosophie des ?Als ob? und des Agnostizismus.

    Ernstlich erhebt sich sowohl f?r die christliche Dogmatik wie f?r die Religionsphilosophie die Frage, ob der Marcionitismus, wie er heute gefa?t werden mu? - wie leicht lassen sich seine zeitgeschichtlichen Ger?ste abbrechen! -, nicht wirklich die gesuchte L?sung des gr??ten Problems ist, d. h. ob die Kurve ?die Propheten, Jesus, Paulus? sich nicht zutreffend nur in Marcion fortsetzt, und ob die Religionsphilosophie sich nicht gen?tigt sehen mu?, die Antithese ?Gnade (neuer Geist und Freiheit) > Welt (einschlie?lich der Moral)? als das letzte Wort anzuerkennen.

    Was l??t sich gegen Marcion einwenden?

    Hier eine ersch?pfende Antwort zu geben, die letztlich nur eine ablehnende sein kann, aber die Hauptmotive Marcions in Kraft erh?lt, hie?e die ganze religionsphilosophische Frage aufrollen: ich beschr?nke mich daher auf einige Andeutungen:

    Erstlich, es liegt etwas Expressionistisches in der Marcionitischen Orientierung ?ber Gott und Welt, man kann auch sagen, eine gewisse Flucht vor dem Denken; einem scharfen Denker mu? es, wie im Altertum so auch heute noch, schwer fallen, sich bei ihr zu beruhigen.

    Dazu kommt, da? seine Deutung des Wirklichen zur Mythologie zu f?hren droht; denn nach der Anlage unseres Geistes k?nnen wir als Denker wohl Monisten und Pluralisten, nicht aber Dualisten sein, ohne Mythologen zu werden, d, h. uns in Phantasien zu verlieren.

    Sodann empfindet man das dezidierte Urteil ?ber die Welt bei aller berechtigten Emp?rung ?ber den Weltlauf doch als Vermessenheit; kommt es dem Menschen zu, ?ber die Gesamtheit des Wirklichen in Natur und Geschichte, soweit es nicht Gnade und Freiheit ist, den Stab zu brechen?

    Und sind ?Moral? und Freiheit im geschenkten Guten wirklich nur Gegens?tze und nicht auch Stufen?

    Weiter, man darf zwar Marcion den Vorwurf nicht machen, da? er keine Vorsehung kennt - er leugnet sie nur in bezug auf den Weltlauf, ist jedoch gewi?, da? den Erl?sten nichts von der Liebe Gottes zu scheiden vermag, und fordert daher eine unersch?tterliche Geduld - , aber er beschneidet doch das Leben der Fr?mmigkeit aufs empfindlichste, wenn sie Kreuz und Leiden nicht mehr als Schickungen desselben Gottes betrachten darf, der das Heil schenkt.

    Ferner ist es nicht falsche Innerlichkeit, ja Lieblosigkeit, wenn man gebietet; die ganze Welt als unheilbar preiszugeben, sich nur auf die Predigt des Evangeliums zu beschr?nken und sonst nichts in Wirken und Tat zu versuchen ?

    Setzt aber nicht alles Wirken die Reformabilit?t des Wirklichen und damit ein urspr?nglich Gutes in ihm voraus?

    Damit h?ngt endlich das letzte eng zusammen: eine Gottes- und Weltanschauung, die, wenn sie die Bilanz zieht, die Askese so weit treiben mu?, da? sie die Fortpflanzung des Menschengeschlechts f?r alle unterbindet, kann nicht die richtige sein; denn sie hebt die Grundvoraussetzung alles positiven Denkens auf, n?mlich, da? das Leben irgendwie etwas Wertvolles sein mu?.

    Und wenn die Liebe nicht nur alles duldet, sondern auch alles hofft, darf man da die Hoffnung aufgeben, da? ihr Geheimnis und ihre Kraft, sei es auch wider allen Augenschein, doch auch die Welt und die Geschichte mit ihrem Elend und ihrer S?nde a fundamentis umspannen, um sie in melius zu reformieren?

    Dies m?gen die wichtigsten Einw?rfe sein, die man Marcion entgegenzuhalten hat; er h?tte wohl auf jeden etwas zu sagen, aber ich zweifle, ob etwas Durchschlagendes.

    Die Kirchenlehre samt ihrem Alten Testament ist freilich damit noch lange nicht gerettet, wohl aber der erste, allen Marcionitismus absto?ende Artikel ihres Glaubens: ?Ich glaube an Gott, den allm?chtigen Vater?.

    Dennoch kann man nur w?nschen, da? sich in dem wirren Chor der Gottsuchenden heute wieder auch Marcioniten f?nden; denn ?leichter erhebt sich die Wahrheit aus der Verirrung als aus der Verwirrung!?

    Quelle S.223ff. Aus: Adolf von Harnack, Marcion ? Das Evangelium vom fremden Gott. Eine Monographie zur Geschichte der Grundlegung der katholischen Kirche. Neue Studien zu Marcion. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt

    Die Antithesen Marcions

    (I) Der Demiurg wurde Adam und den folgenden Geschlechtern bekannt, der Vater Christi aber ist unbekannt, wie Christus selbst von ihm in den Worten gesagt hat: Niemand hat den Vater erkannt au?er der Sohn.

    (II) Der Demiurg wu?te nicht einmal, wo Adam weilte und rief daher: Wo bist du? Christus aber kannte auch die Gedanken der Menschen.

    (III) Josua hat mit Gewalt und Grausamkeit das Land erobert; Christus aber verbietet alle Gewalt und predigt Barmherzigkeit und Friede.

    (IV) Der Sch?pfergott machte den erblindeten Isaak nicht wieder sehend, unser Herr aber, weil er gut ist, ?ffnete vielen Blinden die Augen.

    (V) Moses mischte sich ungerufen in den Streit der Br?der, fuhr den ?belt?ter an: Warum schl?gst du deinen N?chsten? und wurde von ihm zur?ckgewiesen: Wer hat dich zum Lehrer oder Richter ?ber uns gesetzt ? Christus aber, als ihn einer aufforderte, da? er Erbschlichter sei zwischen ihm und seinem Bruder, verweigerte seine Mitwirkung sogar in einer so billigen Sache - weil er der Christus des guten und nicht des Richter Gottes war - und sprach: Wer hat mich zum Richter ?ber euch gesetzt ?

    (VI) Der Sch?pfergott gab dem Moses beim Auszug aus ?gypten den Auftrag: Seid bereit, an den Lenden umg?rtet, beschuht, die St?be in den H?nden, die S?cke auf den Schultern, und traget Gold und Silber und all das, was den ?gyptern geh?rt, mit euch davon; unser Herr aber, der Gute, sprach zu seinen J?ngern bei ihrer Aussendung in die Welt: Habt keine Schuhe an den F??en, keinen Sack, kein zweites Gewand, kein Kleingeld in euren G?rteln!

    (VII) Der Prophet des Sch?pfergotts stieg, als das Volk in der Schlacht stand, auf den Gipfel des Berges und breitete seine H?nde aus zu Gott, damit er m?glichst viele in der Schlacht t?te; unser Herr aber, der Gute, breitete seine H?nde (scil. am Kreuze) aus, nicht um Menschen zu t?ten, sondern um sie zu erl?sen.

    (VIII) Im Gesetze hei?t es: Auge um Auge, Zahn um Zahn; der Herr aber, der Gute, spricht im Evangelium: Wenn dich jemand auf den einen Backen schl?gt, so biete ihm auch den andern dar.

    (IX) Im Gesetz hei?t es: Kleid um Kleid; aber der gute Herr sagt: Wenn jemand dein Kleid nimmt, la? ihm auch den Mantel.

    (X) Der Prophet des Sch?pfergotts lie?, um in der Schlacht m?glichst viele zu t?ten, die Sonne stille stehen, damit sie nicht untergehe, bevor die feindlichen Gegner des Volks s?mtlich vernichtet seien; der Herr aber, der Gute, spricht: Die Sonne soll nicht untergehen ?ber eurem Zorn.

    (XI) Die Blinden sind David bei der Wiedereroberung von Zion feindlich entgegengetreten, indem sie gegen seinen Einzug sich stemmten, und David hat sie t?ten lassen; Christus aber kam aus freien St?cken den Blinden hilfreich entgegen.

    (XII) Der Weltsch?pfer schickt auf die Forderung des Elias die Feuerplage; Christus aber verbietet den J?ngern, Feuer vom Himmel zu erbitten.

    (XIII) Der Prophet des Sch?pfergotts gebot den B?ren, aus den Dickicht hervorzubrechen und die ihm begegnenden Kinder zu fressen; der gute Herr aber spricht: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht. denn solcher ist das Himmelreich.

    (XIV) Elisa, der Prophet des Weltsch?pfers, hat von so vielen israelitischen Auss?tzigen nur den einen Auss?tzigen, den Syrer Naaman, gereinigt; Christus hat, obgleich ?der Fremde?, einen Israeliten geheilt, den sein Herr [der Weltsch?pfer] nicht hatte heilen wollen, und Elisa brauchte einen Stoff zur Heilung, n?mlich Wasser, und siebenmal, Christus aber heilte durch e i n einmaliges blo?es Wort und sofort. Elisa hat nur einen Auss?tzigen geheilt, Christus aber zehn, und diese gegen die gesetzlichen Bestimmungen; er lie? sie einfach des Weges gehen, auf da? sie sich den Priestern zeigten, und auf dem Wege reinigte er sie bereits - ohne Ber?hrung und ohne ein Wort, durch schweigende Kraft, lediglich durch seinen Willen.

    (XV) Der Prophet des Weltsch?pfers spricht: Meine Bogen sind gespannt und meine Pfeile gespitzt gegen sie; der Apostel aber sagt: Ziehet die R?stung Gottes an, auf da? ihr die feurigen Pfeile des Schlimmen auszul?schen verm?gt.

    (XVI) Der Weltsch?pfer sagt: Mit den Ohren sollt ihr nicht (mehr) h?ren; Christus dagegen: Wer Ohren hat zu h?ren; der h?re.

    (XVII) Der Weltsch?pfer sagt: Verflucht ist jeder, der an das Holz gehenkt ist; Christus aber erlitt den Kreuzestod.

    (XVIII). Der Juden-Christus wird vom Weltsch?pfer ausschlie?lich daf?r bestimmt, das Judenvolk aus der Zerstreuung zur?ckzuf?hren; unser Christus aber ist vom guten Gott mit der Befreiung des gesamten Menschengeschlechts betraut worden.

    (XIX) Der Gute ist gegen alle gut; der Weltsch?pfer aber verhei?t nur denen, die ihm gehorsam sind, das Heil... Der Gute erl?st die, die an ihn glauben, nicht aber richtet er die, die ihm ungehorsam sind; der Weltsch?pfer aber erl?st seine Gl?ubigen und richtet und straft die S?nder.

    (XX) Maledictio charakterisiert das Gesetz, benedictio den Glauben (das Evangelium). (XXI) Der Weltsch?pfer gebietet, den Br?dern zu geben, Christus aber, schlechthin allen Bittenden.

    (XXII) Im Gesetz hat der Weltsch?pfer gesagt: Ich mache den Reichen und den Armen; Christus aber preist (nur) die Armen selig.

    (XXIII) In dem Gesetze des Gerechten wird das Gl?ck den Reichen gegeben und das Ungl?ck den Armen; im Evangelium ist es umgekehrt.

    (XXIV) Im Gesetz spricht Gott (der Weltsch?pfer) - Du sollst lieben den, der dich liebt, und deinen Feind hassen; unser Herr, der Gute, aber sagt: Liebet eure Feinde und bittet f?r die, die euch verfolgen.

    (XXV) Der Weltsch?pfer hat den Sabbat angeordnet; Christus aber hebt ihn auf.

    (XXVI) Der Weltsch?pfer lehnt die Z?llner als nicht j?dische und profane Menschen ab; Christus nimmt die Z?llner an.

    (XXVII) Das Gesetz verbietet die Ber?hrung eines blutfl?ssigen Weibes, Christus ber?hrt sie nicht nur, sondern heilt sie auch.

    (XXVIII) Moses erlaubt die Ehescheidung, Christus verbietet sie.

    (XXIX) Der Christus des AT verspricht den Juden die Wiederherstellung des fr?heren Zustandes durch R?ckgabe ihres Landes und nach dem Tode in der Unterwelt eine Zuflucht in Abrahams Scho?; unser Christus wird das Reich Gottes, eine ewige und himmlische Besitzung, aufrichten.

    (XXX) Beim Weltsch?pfer sind der Straf- und der Zufluchtsort, beide, in der Unterwelt gelegen f?r die, die in der H?rigkeit des Gesetzes und der Propheten stehen; Christus aber und der Gott, zu dem er geh?rt, haben einen himmlischen Ruheort und Hafen, den der Weltsch?pfer niemals verk?ndet hat.

    Wer die Antithesen mit dem von Marcion hergestellten Bibeltext (aber auch mit dem Inhalt des gef?lschten Laodizenerbriefs und dem der ?Argumenta?) vergleicht, mu? staunen ?ber die wuchtige Einheit und Einf?rmigkeit der wenigen Hauptgedanken, auf die alles hier reduziert wird.

    Nach Marcion soll man Evangelium, Briefe und AT nur unter dem Gesichtspunkte lesen, wie neu die Botschaft von dem erl?senden Gott der Liebe und wie furchtbar und j?mmerlich zugleich der schlimm-gerechte Gott der Welt und des Gesetzes ist.

    Nie wieder sind in der Geschichte des Christentums das Evangelium und das ?berlieferte alttestamentliche und sp?tj?dische Kapital so stark reduziert, so eindeutig interpretiert und in einer so einfachen Formulierung zusammengefa?t worden, wie es hier geschehen ist.

    Nur Luther mit seinem Rechtfertigungsglauben vermag hier mit Marcion zu rivalisieren; aber indem er die Identit?t des Sch?pfergottes und des Erl?sergottes festhielt, vermochte er mit diesem Glauben den ganzen Reichtum der Heilsgeschichte und der ?Gottesspuren? zu verbinden, den Marcion preisgeben mu?te.

    Quelle: S.89ff. Aus: Adolf von Harnack, Marcion ? Das Evangelium vom fremden Gott. Eine Monographie zur Geschichte der Grundlegung der katholischen Kirche. Neue Studien zu Marcion. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt


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    Fakt ist, da? die Offenbarung des Johannes in Form und Inhalt erheblich von den anderen Kapiteln der Bibel abweicht. Mag Marcion vielleicht der Verfasser gewesen sein?


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    Zitat

    In einem ?hnlichen Thema wurde bereits darauf hingewiesen, dass die Offenbarung des Johannes, welche wir aus der Bibel kennen, urspr?nglich von Marcion verfasst wurde.

    Letztendlich stellt sie nichts weiter dar, als eine Zusammenfassung des Schlussteiles der Jovian-Offenbarung. Marcion verschl?sselte diese Zusammenfassung um den Verf?lschern keinen Angriffspunkt zu bieten. Trotz sp?terer Einsch?be konnte der eigentliche Inhalt somit bis heute bewahrt werden. Um die Bedeutung wieder zu verstehen m?ssen nat?rlich erst einmal die unz?hligen Symbole entschl?sselt werden.

    Im Buch "Z-Plan", das von der CN herausgegeben wird, werden einige dieser Schl?ssel genannt:

    "Dieser Kampf zwischen Licht und Finsternis, spricht von dem nicht auch die Apokalypse des Johannes? Kommt danach nicht mit dem 14. Kapitel der Sieg des Lichts? Ich h?rte davon reden. Der alte Mann l?chelte verschmitzt und nahm die Bibel zur Hand.

    "Ja", antwortete er, "ja, daran ist viel Wahres. Denn diese Zusammenfassung des letzten Teils der Apokalypse, mehr ist es n?mlich nicht, hat Marcion verfa?t. Und weil er wu?te, da? alle Wahrheit Christi verf?lscht werden w?rde, verschl?sselte er diese Schrift gleich so, da? allein Eingeweihte sie richtig deuten konnten! Die Verf?lscher kannten sich damit nicht aus! Zwar schoben sie hier und da einige Begriffe aus dem Alten Testament hinein, wie sie das im ganzen sogenannten Neuen Testament taten.

    Liest man nach, pa?t es nie zusammen - und so kommt also auch in der Apokalypse der Name Moses vor und so weiter. Doch dank der schon zuvor von Marcion vorgenommenen Verschl?sselung, konnten die Verf?lscher blo? wahllos vorgehen und darum den Sinn nicht zerst?ren. F?r die Unterrichteten liest sich dieser Text noch immer sehr klar! Schauen Sie einmal her."

    Er schlug die Bibel auf und bl?tterte bis zur Apokalypse:

    "Im 13. Kapitel kulminiert die Jetztzeit. Dabei m?ssen Sie sich vorstellen, wie ein Seher im ersten Jahrhundert die Dinge der heutigen Zeit sah. Bomber, Panzer, Fernsehen und all Solches war ihm unbekannt. Er mu?te daher Beschreibungen w?hlen, die ihm anschaulich erschienen.

    Aber zun?chst die wichtigsten Schl?ssel zur N.T. - Apokalypse:

    Das Lamm ist Christus, der Gott des Lichts.

    Der Drache ist Jahwe, der Satan.

    Das erste Tier sind die Anbeter Jahwes.

    Das zweite Tier sind deren Dienstwillige.

    Die Heidenv?lker sind jene, die das Tier anbeten und diesem dienen.

    Die Heiligen hingegen sind diejenigen, die sich gegen das Tier und dessen Knechte stellen.

    Die Gro?e Hure ist die Kirche.

    Babylon - dieser Name wurde nachtr?glich hineingef?lscht, Marcion schrieb nur "gro?e Stadt" - ist die Hauptstadt der Anbeter des Tiers in der Endzeit. Das ist also ohne Zweifel New York.

    Die Zahl 666 ist die Geldmacht; dies bezieht sich auf das Alte Testament, 1. Buch K?nige, Kapitel 10, Vers 14, wo es hei?t: 'Das Gewicht des Goldes, das allj?hrlich bei Salomo einging, betrug 666 Goldtalente. Der Berg Zion ist hier der Berg Sin, der Mitternachtsberg, was ?brigens besonders deutlich im 48. Psalm zum Ausdruck kommt - die meisten Psalmen gehen auf babylonische, assyrische oder ph?nizische Texte zur?ck.

    Dies sind die Ausgangspunkte, die Sie brauchen, um die Apokalypse zu lesen. Schauen wir uns jetzt das 13. Kapitel ein wenig an; es betrifft dieses Jahrhundert.

    Vers 13.1 meint, das Tier steigt aus dem Meer der V?lker auf und gewinnt sich viel Einflu?. Das meint die Anbeter Jahwes.

    Vers 13.2 schildert die beiden Weltkriege. Die Gegner Deutschlands: Der Leopard, gefleckt, verschiedenfarbig, kommt ?ber das Meer. Das sind die U.S.A. Die Tatzen des B?ren, das ist Ru?land. Das Maul des L?wen, England. Der Drache verlieh diesen die Macht, den Krieg zu gewinnen, denn er ist der Herr des finsteren Zeitalters, der F?rst dieser Welt, so lange es w?hrt.

    In Vers 13.5 lesen Sie sogar von 42 Monaten. Genau so lange waren die U.S.A. gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Und so geht es vollkommen schl?ssig weiter.

    13.13: Der Bombenterror gegen die Zivilbev?lkerung,

    13.17: Wer nicht Materialist ist, die Zahl 666 nicht im Kopf und kein Geld in der Hand hat, vermag nichts auszurichten. Das Tier und seine Knechte scheinen nun unumschr?nkt auf dieser Erde zu herrschen - und doch kommt schon bald, in wenigen Jahrzehnten, alles ganz anders. "
    :D :roll: :P :idea:

    Ich glaube nicht,da? du alles ?ber Hassan ibn Sabah wei?t,denn einige Schriften,die von ihm ?berliefert wurden,sind aus babylonischen,assyrischen,ph?nizischen Quellen,und sind auch anderswo gefunden worden(zum B.in karthago).Deshalb k?nnen sie von ihm nicht gef?lscht sein,eben weil er nur der ?berbringer war.
    Der Koran ist gef?lscht und ist wie jedes Buch(eben auch die Bibel(AT) und vor allem der Talmud)satanisch,schon wenn man den Inhalt lie?t und sich ansieht wie solche Menschen ,die das glauben sich benehmen.Ich habe Asien besucht,und kann mir ein Bild machen.Der Koran wie die Bibel(AT)und der Talmud sind m?rderischen B?cher.Habe auch den Koran zu Hause.Sie sind weit davon entfernt Offenbarungen Gottes zu sein.Kein Buch ist eine Offenbarung Gottes,denn keiner weder Moses noch Christus noch Mohamed haben B?cher geschrieben. Gott ist nicht in einem Buch,auch nicht in einer Lehre ,oder in einem Land ,sondern in unserem Herzen.Da ist der Tempel Gottes!

    Zitat v.Goethe:
    ".... Ich kenne nichts ?rmeres
    unter der Sonne als euch,G?tter!
    Ihr n?hret euch k?mmerlich
    Von Opfersteuern
    Und Gebetshauch
    Eure Majest?t
    Und darbtet,w?ren
    Nicht Kinder und Bettler
    Hoffnungsvolle Toren..."

    Zum Schlu?:
    Es ist eine Beleidigung Gottes zu behaupten der Koram w?re die letzte Offenbarung Gottes.Weit gefehlt.
    Es gibt jede Menge Offenbarungen Gottes nach dem Koran,die du aber nicht kennst oder kennen willst.
    Schon allein die Templeroffenbarungen von 1235 sind sp?ter,auch die Offenbarungen von J.Lorber.usw.usw..
    In der natur gibt es jeden Tag Offenbarungen Gottes.In vielen Menschen gibt es jeden Tag Offenbarungen.Im Innern!ist der Offenbarungstemple Gottes!Im Herzen!!
    Aber nicht in einem dogmatisch an geschriebenen Glaubensinhalten eines Buches!!!

    Hjalmar Brauner:

    Besinnung
    Vieler Art von Lehren
    wollen dich bekehren.
    ?berreden dich zu glauben
    folgen einer These,
    Heil und Segen dir beschert.

    Ausgangspunkt f?r viel Get?se
    Pomp mit heiligem Gepr?ge,
    zelebriert dem GLaubensvolk,
    verbietet Zweifel am Geschehen.

    Starr geregelt das Verhalten,
    fest gezurrt der freie Sinn,
    Hinterfragen nicht geziemt.
    Seelenheil nur m?glich ist,
    wer der Kirche(Moschee,Synagoge(?))Vorschrift liest.

    Heilig-Sein erfassen,
    nicht Vorrecht einer Glaubenskehre.
    Offenbarung Sch?pfergeist,
    Seele dir Erkennen weist,
    allem Leben innewohnt.

    Johann Gottlieb Fichte in seiner "Anweisung zum seligen Leben":

    "Erheben wir uns in den Standpunkt der Religion,dann schwinden die H?llen,die Welt vergeht und die Gottheit selbst tritt wieder in Dich ein,als Dein eigenes Leben."
    :idea:

    Emanuel Geibel 1859:

    Einst geschieht?s,da wird die Schmach seines Volkes der Herr zerbrechen;
    Der auf Leipzigs Feldern sprach,wird im Donner wieder sprechen.
    Dann, o Deutschland,sei getrost! Dieses ist das ersteZeichen:
    Wenn verb?ndet West und Ost wider Dich die Hand sich reichen.
    Wenn verb?ndet West und Ost wider Dich zum Schwerte fassen,
    Wisse,da? dich Gott nicht l??t,so Du dich nicht selbst verlassen!
    Deinen alten Bruderzwist wird das Wetter dann verzehren;
    Taten wird zu dieser Frist,Helden Dir die Not geb?ren.
    Bis Du wieder,stark,wie sonst,auf der Stirn der Herrschaft Zeichen,
    Vor Europas V?lkern thronst,eine F?rstin sondergleichen.
    Schlage ,schlage dann empor, L?utrungsglut des Weltenbrandes!Steig als Ph?nix draus hervor,Kaiseraar des Deutschen Landes!

    Zur Erg?nzung "Stephan George"Dichter 1868-1933:

    "Wenn einst dies Geschlecht sich
    gereinigt von Schande,
    vom Nacken geschleudert
    die Fessel des Fr?ners,
    nur sp?rt im Geweide
    den Hunger nach Ehre;
    ........
    dann jagen auf Wolken
    lautdr?hnende Heere,
    dann braust durchs Gefilde
    der schrecklichste Schrecken,
    der Dritte der St?rme,
    der Toten Zur?ckkunft!"

    Exoriare aliquis nostris ex ossibus ultor !
    Aus den Gebeinen (unserer Vorfahren) wird dereinst der R?cher erstehen!

    "Wen es bestimmt ist zu wissen,der wei? wer zu ihm spricht!"
    Vive le Dieu Saint-Amor
    Sapere aude" ;)

    Hallo,
    Das glaubst du zwar ,aber es ist eben nicht alles wahr was in der Bibel oder im Koran steht,weil diese B?cher gef?lscht worden .Es gibt aber Offenbarungsquellen,die der Zensur nicht unterworfen wurden.
    So z.B.die Templer?berlieferungen,die ?brigends zum gro?en Teil mit der ?berlieferung der Zarathustrier(Jesat Nassar und Yehoshua)) ?bereinstimmen,und mit den Offenbarungen des J.Lorber,sowie mit anderen Schriften, die der Rosenkreuzer.
    Man mu? sehen,da? Mohamed seine Offenbarungen vom"Engel Gabriel" bekam,und das war ein Geber oder Zarathustrier.Von diesen wurde er unterrichtet.
    Die k?rzlich in Jordanien gefundene Koranschrift zeigt ,da? sie gef?lscht wurde genau wie die Bibel(ein satanisches(Satan =Sheitan) Buch).
    Ein Teil der Templer?berlieferungen stammen vom "Alten vom Berge"bzw.von Hassan ibn Sabah.
    :D :roll: :idea:

    Von: Heinz Gerhard Dr.Vogelsang
    An: Auskunftsstelle des Deutschherrenklub
    Gesendet: Mittwoch, 28. M?rz 2007 18:03
    Betreff: Wir m?ssen uns fundamental vom Staatszwang befreien


    Wenn Merkel auf uns schie?en lassen kann, was die EU-Verfassung vorsieht, wird es schwerer

    Herr Gerd Sch?ler, gerd-schueler@mail.ru, aus Ru?land teilt mit, da? David Rockefeller/USA, der Merkel ins Kanzleramt hievte, auf der Bilderberger-Konferenz in Kanada am 16.06.2006 forderte, achtzig bis neunzig % der Weltbev?lkerung zu vernichten. Einen Grund nannte er nicht und konnte das auch nicht, weil nach den Positivszenarien von F.A.O., Weltbank und anderen Braintrusts bereits heute f?nfzig Milliarden Menschen zugleich in W?rde und Wohlstand auf der Erde leben k?nnen, Tendenz steigend wegen st?ndig wachsendem Menschheits-Know how.

    Rockefeller?s Pl?ne passen zu denen von Prof. Hubert Markl, Max-Planck-Gesellschaft, der f?nf Milliarden Menschen eliminieren will.

    Geisteskranke wie Rockefeller und Merkel verhindern die richtige Bewirtschaftung der Erde. Sie geh?ren in Psychiatrische Anstalten und nicht in Konferenzen, die ?ber das Schicksal der Menschheit beraten.

    Der n?chste Schritt, um diese Todeskr?fte nach dem Auftrag von Papst Johannes Paul II (Weihnachtsbotschaft 2000) aus der ?ffentlichkeit zu entfernen, sind f?lschungssichere Wahlen. Um diese einzu?ben, empfehle ich ein Internet-Portal und bitte um Mitteilung, wenn eine(r) von Ihnen dieses einrichten kann.

    Geheime Wahlen sind f?r den Demokratischen Souver?n unkontrollierbar und k?nnen jederzeit gef?lscht werden. Au?erdem verderben sie den Volkscharakter und sind eine Grundvoraussetzung der Korruption. Keulenschl?ge aus dem Hinterhalt wie die Rentenbesteuerung, die die Betroffenen nicht mehr ausgleichen k?nnen, sind die Konsequenz. Geheime Wahlen sind antidemokratisch und m?ssen ebenso wie das Staatsgeheimnis aus den Verfassungen entfernt werden.

    Vielmehr mu? mit vollen Personalien und Telefonnummer abgestimmt werden. Das Ergebnis erhalten alle auf CD-ROM ausgeh?ndigt. Wenn jeder nur einen Kontrollanruf quer durch die Republik t?tigt, fliegt Betrug sehr schnell auf.
    Vor allem mu? die CD-ROM f?lschungssicher sein. Sonst kann die Einzel-Wahlentscheidung richtig gespeichert sein und richtig best?tigt werden, enth?lt aber ein Z?hlprogramm, das mit ?blichen Mitteln nicht detektierbar ist und statt des wirklichen ein beliebiges politisch gew?nschtes Ergebnis editiert.

    Bis das organisiert ist, m?ssen ?ber das Internetportal Probeabstimmungen stattfinden. Sie sind Vorstufe der direkten statt der repr?sentativen Demokratie. Die nach Art. 146 Grundgesetz zu schaffende Deutsche Verfassung mu? den in Permanenz tagenden Souver?n konstituieren. Den Parlamenten wird die Entscheidungsbefugnis entzogen, die Legislaturperioden entfallen.

    Dr. H. G. Vogelsang, 47802 Krefeld.
    :twisted: :arrow: :idea: