Beiträge von Stardust

    Zitat von waterbrunn

    Kannst du es dir leisten, mit einem halb bezahlten Haus, zwei Kindern und einer Frau wegen einer "Meinung", die du laut vorgetragen hast, die soziale Reputation, Einkommen und Eigentum zu verlieren und f?r 5 Jahre in den Bau zu gehen?


    Nicht "klammern" an solche Dinge. Denk doch mal an Galilei. Wenn dir deine eigene Familie und dein H?uschen wichtiger ist als die [rainbow]Wahrheit[/rainbow], die viel mehr in Millionen von Leben ver?ndern kann als du in deiner kleinen Existenz dir je vorstellen kannst, dann bist du Egoist oder Materialist oder beides.

    Nat?rlich sagt sich das an meiner Stelle jetzt leicht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich in so einer Situation nicht gegen die Wahrheit entscheiden w?rde, was mir auch drohen w?rde. Gibt es einen Weg, das zu beweisen? Eine riskante [rainbow]Wahrheit[/rainbow], f?r die man noch niemanden gefunden hat, der den Kopf hinh?lt? Her damit!

    Zitat

    Du sagst nur die vernunftbegabten Menschen seien anf?llig (empf?nglich) f?r Manipulation.

    Besteht die Vernunftbegabung in deinen Augen schon darin einen Fernseher einschalten zu k?nnen?


    Nein, aber wer im Stande ist, die Gedanken zu verstehen, mit denen er dort konfrontiert wird, wer so weit "mitkommt", dass es ihn manipulieren kann, der ist auch vernunftbegabt genug, das Geh?rte weiter zu weben. Faulheit bzw. Bequemlichkeit ist ein ganz anderes ?bel, das man nicht mit mangelnder Vernunftbegabung verwechseln darf.

    Dass die Gesellschaft und von mir aus auch das Schulsystem die "Schafe" so erzieht, dass sie zu tr?ge werden, selbst weiterzudenken, das w?rde ich unterschreiben wollen.
    Aber ich sage es nochmals plakativ: wer nicht zu bl?d ist, um zu verstehen, ist prinzipiell auch nicht zu bl?d, um dr?ber zu reflektieren. Dazu geh?rt keine h?here Intelligenz. Nur macht es eben Arbeit.

    Hallo auch, waterbrunn,

    in deinen Argumentationen sehe ich einige zumindest kritikw?rdige Punkte:

    Zitat von waterbrunn

    Bei uns herrschen jetzt die selben Zust?nde, wie einst in der DDR. Vom Idealbild des m?ndigen B?rgers, der seiner Meinungsfreiheit nachkommt, kann keine Rede mehr sein. Es gibt Themen zu denen es nur noch EINE Meinung geben darf, und zwar die offizielle.


    Und ich muss dir wieder mit der Aufkl?rung kommen und altem deutschen Liedgut: Die Gedanken sind frei ...
    Selbst wenn es nur eine Meinung geben darf, ist es ein Zeichen von mangelnder Courage, wenn sich dann herausstellt, dass es au?er dieser "zugelassenen" Meinung de facto keine weiteren Meinungen gibt.

    Zitat

    Wer das nicht anerkennt geht in den Knast! Er darf sich nicht einmal verteidigen oder seine Aussagen unabh?ngig pr?fen lassen.
    Das geht soweit, dass Menschen die in die "rechte Ecke" gestellt wurden und jetzt wegen irgendwelcher Aussagen im Knast sitzen ganz offiziell nicht zur Klientel von Amnestie International z?hlen.


    Jeder, der sich seine Meinung durch diesen Druck "austreiben" l?sst, begeht das Kant'sche "Selbstverschulden". Kann ich f?r meine Meinung in den Knast gehen? Sag mir doch, was man nicht sagen darf, dann w?rde ich auch f?r deine Meinung ins Gef?ngnis gehen.
    Und schon wieder Aufkl?rung:

    Zitat

    Monsieur, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich w?rde mein Leben daf?r einsetzen, damit Sie sie ?u?ern k?nnen.
    --- Voltaire


    Das ist eine Frage des Prinzips und eine Frage der M?ndigkeit. Gesetze, Normen und Verbote k?nnen n?mlich nur solange "Schrecken verbreiten", solange sie auf eine Gesellschaft treffen, in welcher sie Anspruch auf Einhaltung einger?umt bekommen.

    Zitat


    Wir haben wieder eine Stasi, die jetzt aber Staatsschutzpolizei hei?t, die Gesinnungsschn?ffelei betreibt. Nat?rlich nur zum Schutz vor Terroristen und "Gesinnungst?tern". Perfider weise weisst du immer erst nachdem du angeklagt und verurteilt worden bist, was du besser nicht h?ttest sagen sollen! Unsere Zeitungen und anderen Medien sind so gleichgeschaltet, dass man sie gleich "Prawda" oder "Neues Deutschland" nenne kann!


    Die m?chte ich sehen und mit denen m?chte ich mich anlegen. Womit f?ngt man Staatsschutzpolizisten?

    Zitat

    Es kann nat?rlich sein, dass du nicht meinst, dass in unserem Staat ein unsichtbarer Feind die F?den zieht und alles zum Schlechten wendet.


    Tats?chlich, die M?glichkeit besteht :roll:
    Nicht, dass ich mich nicht gerne von der [rainbow]Wahrheit[/rainbow] ?berzeugen lasse. Aber bevor wir unsere Selbstverschuldung und damit unsere Eigenverantwortung an einen "unsichtbaren Feind" abtreten, muss es schon plausible Gr?nde daf?r geben. Sonst sieht das so aus, als w?rde man es sich zu einfach machen.

    Zitat

    Alle unserer Politiker in h?chsten ?mtern sind nur Marionetten der Schattenregierung. So lange du noch auf der einfachen Ebene der Medieninformationen argumentierst, fehlen dir wichtige Bestandteile dessen, was wirklich l?uft! Du kannst es bei uns aber nachlesen!


    So what? Wenn das stimmt, dann kann sich kein Mensch das System vorstellen, in dem es nicht so ist, weil es ja ohnehin immer schon so gelaufen ist. Was ich sagen will: Die Ursache, warum unsere Zivilisation so ist, wie sie ist, spielt keine Rolle. Wir k?nnen uns vielmehr von der Wirkungsebene an die Dinge wagen und dort das ver?ndern, was uns st?rt.
    Denn so wie du argumentierst, k?nntest du genausogut die These vertreten: Gott hat die Schwerkraft dem Menschen als Schikane in den Weg gelegt; wir m?ssen uns aus dieser Misere befreien und schweben lernen, um unsere wahre Bewegungsfreiheit zu erlangen.
    Mit anderen Worten: es gibt Dinge, die sich unserem Einfluss entziehen. Ob wir Energie damit verschwenden wollen, das zu ?ndern, bleibt uns unbenommen.
    Nat?rlich muss ich mir nun sofort den Vorwurf gefallen lassen, dass ich durch geschickte dialektische Manipulation zu Denkstrukturen und Antworten wie diesen gezwungen bin ... :?

    Zitat


    Deinen Kant kannst du nicht anwenden. Denn der Vorwurf, jeder solle selbst denken, greift nicht, wenn die B?rger von staatswegen mit falschen Informationen "gebildet" werden, man ihnen ein Lebensumfeld anbietet, dass sie krank macht und zus?tzlich intensiv Ablenkungen anbietet, die f?r die eigene Entwicklung des Geistes hinderlich sind. Da ist es zuletzt perfide dem Menschen zuzurufen: "H?ttest halt anfangen sollen selbst zu denken!"


    Mein Kant, dein Kant ... Kant ist f?r uns alle da! 8)
    Und wie ich weiter oben schon geschrieben habe, gerade dann, wenn Manipulation und Miss-Bildung am Werke ist, ist es unsere B?rgerpflicht, dagegen aufzustehen. Wo falsche Informationen keinen N?hrboden finden, k?nnen sie nichts ausrichten. Man muss genau differenzieren zwischen seinem eigenen, selbst erworbenen, wirklichen Wissen (dem man vertrauen kann), seinem Verstand (dem man hoffentlich grunds?tzlich auch vertrauen kann) und den gedanklichen Schl?ssen, die er aus diesem Eigen-Wissen ableiten kann auf der einen Seite und dem nicht nachpr?fbaren, von au?en oktroyierten "Fremdwissen" (Sokrates). Wer das beherzigt, wird vieles, was er von au?en mitbekommt, vom Alltagsleben bis hin zum Weltbild, in einem kritischeren Licht sehen und weitestgehend immun gegen die vielzitierte Dialektik.
    :arrow: Sapere aude!
    Perfide? Wirklich? Auch wenn ich mich wiederhole: Das halte ich f?r die B?rgerpflicht des Einzelnen, seine Anschauung selbst zu entwickeln. Und ich glaube, es ist nicht utopisch, wenn ich darin einen tats?chlich f?r jeden vernunftbegabten Menschen (auf alle anderen wirkt ?berhaupt keine Form von Manipulation, selig die Armen im Geiste) gangbaren Weg sehe, eventueller Massenmanipulation zu begegnen.

    Ich bin gespannt auf eure Antworten

    Gr??e

    Stardust

    Zitat von ABRAXAS

    In Deutschland sollte man eben Deutsches achten.


    Nenne es "Leitkultur" und du wirst ausgepeitscht. :oops:

    In dieser Hinsicht muss ich Stoiber durchaus beipflichten. Mich wundert es immer wieder, dass es so einen gro?en Widerstand gegen diese Einstellung gibt. Zeitweise fragt man sich sogar, ob man selbst irgend einen Faktor ?bersehen hat, weil man diese Sache so grundlegend anders sieht als viele andere.

    Einmal mehr stellt sich Stolz auf den Freistaat und "die Partei" ein, die in dieser Hinsicht kompromisslos bei seiner "unpopul?ren" Ansicht bleibt. Jetzt wird es mir niemand mehr glauben, wenn ich sage, dass ich diesen bayerischen Lokalpatriotismus erst vor wenigen Tagen in der Form an mir entdeckt habe.

    Zitat von waterbrunn

    Wer hat schon gemerkt, dass nicht die "DDR" der "BRD" beigetreten ist, sondern die Grenzen der "DDR" ?ber das Bundesgebiet geworfen wurden!


    Das habe ich jetzt, um ganz ehrlich zu sein, nicht verstanden. Bitte erkl?rs mir.

    Zitat

    Ich denke, du wei?t was ich sagen will. Schreib es um, dass das Wort Feind nicht vorkommt, die Konsumschafe aber trotzdem wissen was gemeint ist!


    Mit Vergn?gen, so schwer f?llt es gar nicht. Einer meiner Lehrer hat es mal auf den Punkt genau und unmissverst?ndlich in zwei Worten ausgedr?ckt:
    selber denken ;)

    Oder, wers lieber traditionalistisch hat (ich danke meinem Geschichtslehrer, da ist wohl doch mehr h?ngen geblieben als ich je f?r m?glich gehalten h?tte):

    Zitat

    Aufkl?rung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unm?ndigkeit. Unm?ndigkeit ist das Unverm?gen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unm?ndigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschlie?ung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
    Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
    ist also der Wahlspruch der Aufkl?rung.
    --- Immanuel Kant

    http://gutenberg.spiegel.de/kant/aufklae/aufkl001.htm

    Ganz kurz ein paar Worte zum Hoffmann von Fallersleben:

    Ich bin froh, dass man die dritte Strophe als staatstragende Hymne genommen hat, weil die ersten beiden Strophen dem Charakter einer Nationalhymne nicht gerecht werden. Man k?nnte jetzt einwerfen, dass sie das nicht m?ssen, und als Beispiel etwa die Marseillaise anf?hren, aber ich bin der Meinung, es schadet nicht, wenn man einen w?rdevollen Text nimmt, der auch die Gesinnung des Volkes wiederspiegeln soll.

    Die erste Strophe ist zun?chst mal wegen der territorialen Ausdehnung "von der Maas bis an die Memel" etc. nicht mehr "in", passt nicht mehr auf die heutige Zeit. Die Parole "Deutschland, Deutschland ?ber alles" kann man durchaus vertreten, ist sie doch ein Appell ans Wir-Gef?hl. Man muss aber auch hinzuf?gen, dass sich zur Zeit der Verfassung 1841 Deutschland in einer schwierigen innenpolitischen Situation befand, und sich in dieser Parole in erster Linie der Wunsch nach politischer Einigung manifestiert hat, im Sinne von "Unser h?chstes Streben gelte der politischen Einheit der deutschen St?mme". Im Gro?en und Ganzen ist das nichts mehr, was man sich noch w?nschen m?sste, weil es weitestgehend vollzogen ist.

    Zur zweiten Strophe l?sst sich sagen, dass sie als Demonstration der deutschen "Partylaune" noch l?ngst nicht zum alten Eisen geh?rt. F?r ein Deutschlandlied ganz sch?n, aber als Nationalhymne klingt das dann doch mehr nach Spa?gesellschaft. Ok, als zweite Strophe k?nnte man dr?ber reden, vielleicht, aber nicht zwingend notwendig. Die bedeutsamste Strophe aus heutiger Sicht ist und bleibt nun mal die dritte, die auf die wahren Werte unseres Volkes abzielt und sp?testens seit dem weltweit einzigartigen Ereignis der deutschen Wiedervereinigung die deutsche Ethik wiedergibt. Ich will diese paar Zeilen auch nicht ?berbewerten, jedoch sind sie aus heutiger Sicht inhaltlich "staatstragender" als die anderen Strophen.

    P.S.: In meinem Geschichtsunterricht wurde die Vertreibung der Deutschen, die Verlegung Polens und was da alles dazugeh?rt hat durchaus lang- und breitgetreten. Kann mich genau erinnern, dass ich in einer Rechenschaftsablage unter anderem mal den Unterschied zwischen "Fl?chtling" und "Vertriebener" erl?utern musste.

    P.P.S.: Gegen die absolute Formulierung "der Feind" muss ich mich (mal wieder) verwehren. So eine Schwarz-Wei?-Klassifikation tr?gt oft genug dazu bei, dass die Situation falsch eingesch?tzt wird.
    Noch etwas st?rt mich daran: die Wahrnehmung als abstraktes Kollektiv. Wir sollten nie aus den Augen verlieren, dass es sich um Ideen und Denkstrukturen realer menschlicher Individuen handelt, nicht um intelligente Ideale, die sich verselbstst?ndigen, auf willenlose Menschenmassen ?bergreifen und sie f?r ihre Zwecke versklaven. Spitzfindig? Ansichtssache, denn unsere Denkstrukturen wirken unterbewusst auf unsere Anschauungen und damit auf unsere Taten.

    Die Zeit vor dem Nationalsozialismus ist meines Wissens nach der Kini, der Luitpold und wie sie alle hie?en. Man kann doch nicht zu einem Zustand zur?ckkehren, in dem man niemals war?

    Ein faux pas wenn ich sage: Das K?nigreich Bayern war niemals preu?isch? Mit Napoleon h?chstens mal so gut wie franz?sisch. Lasse mir aber gerne Nachhilfe in Geschichte geben, weil das nie "mein Fach" war.

    N?, Nescius, da muss ich dich entt?uschen, in dem Fall - "nomen est omen" - stimmt ?x = 5 leider nicht.

    Tipp f?r Clonk:
    ?x gibt eine Differenz an, n?mlich den Unterschied, der entsteht, wenn die unabh?ngige Variable von x* zu x1 wird. Quasi das, was dazwischen liegt *mit dem Zaunpfahl wink*

    Analog gibt ?y - f?r sich betrachtet - die Auswirkungen dieser Ver?nderung auf die abh?ngige Variable y an.

    Noch'n Tipp (Binsenweisheit): y ? f(x)

    Ich hoffe, das hilft euch :twisted: - jetzt lasse ich euch erst mal weiter t?fteln.

    The most important thing is to avoid mechanical thinking. (Josh Waitzkin)

    In der Tat, wenn man von einer Kausalit?t ausgeht, die nicht an die Zeit und ihre "Flussrichtung" gebunden ist, w?rde das einiges erkl?ren. Die Frage ist, ob dann so eine Kausalit?t noch als "Kausalit?t" im Sinne des Erfinders betrachtet werden kann, oder ob wir uns f?r diese Wechselwirkungen besser einen anderen Namen ?berlegen sollten.

    Was mich im Moment noch daran hindert, diese Alternative vollst?ndig zu akzeptieren, ist die daraus resultierende Legitimation von "Willk?r" in unserer zeitlichen Erfahrungswelt - zumindest kommt es im Effekt als Willk?r bei uns an, weil wir zeitlich gesehen nur "mit dem Strom schwimmen" k?nnen. Genau genommen k?nnte man mit der Unabh?ngigkeit der "Kausalit?t" (habe noch kein besseres Wort) vom Zeitgef?ge nicht nur einiges sondern alles erkl?ren.

    Zitat von Illuminatus

    Man k?nnte das als Einschr?nkung des freien Willens sehen, man k?nnte es aber auch genausogut lassen.

    Warum sollte man es lassen? Vor allem in den Momenten, wo eine "Kausalit?t" gegen unsere Zeitrichtung wirkt, die nicht durch uns ausgel?st wird, haben wir es uns ja eben gerade nicht selbst ausgesucht, sind unz?hlige Situationen denkbar, in denen es sich niemand ausgesucht hat. Chaostheorie r?ckw?rts, vorw?rts und ?berhaupt?
    Wenn man das als Grundlage nimmt, k?nnte man doch gleich aufh?ren, ?ber Ursachen und Wirkungen nachzudenken, weil diese Art von "Kausalit?t" (erfindet mal jemand ein anderes Wort f?r mich - danke) f?r uns nicht wahrnehmbar ist und damit wie gesagt auf uns als "Willk?r" wirken muss.

    Solange ich mich also nicht von der Zeit, wie ich sie kenne losl?sen kann, macht es f?r mich kaum einen Sinn, dieses Prinzip anzunehmen, da es ebenso auf mich wirkt, als wenn es kein Prinzip g?be. Womit sich gerade beim Thema Zeitreisen die Katze in den Schwanz bei?t.
    Scheinbar muss man Zeitreisen erlebt haben, um sie zu legitimieren? Das meine ich nicht nur im Sinne von "ich glaube es erst, wenn ich es sehe", sondern auch im Sinne der Logik. Die Idee erfordert ein Postulat von R?ckw?rts-Kausalit?t, das erst dann als absolut g?ltig angenommen und begriffen werden kann, wenn man in der Lage ist, selbst den Weg r?ckw?rts zu gehen.

    Hoffentlich war das jetzt nicht zu lang, wortreich, abschweifend, redundant.

    Abschlie?ende Reflexion:

    [size=18]Gott w?rfelt nicht.[/size] ;)

    Zitat von Modwulf


    egal wie du logik definierst es kann schlichtweg nicht funktionieren aus rein nachvollziehbaren gr?nden die nichts mit wissenschaft zu tun haben sondern allein mit der ?berlegung von lieschen m?ller, mir und dir.


    In dieser Sache neige ich stark dazu, Modwulf zuzustimmen. Zeitreisen in die Zukunft k?nnen (zum Beispiel in Zusammenhang mit der ?berlichtgeschwindigkeit) durchaus denkbar und m?glich sein, aber eine Reise in die Vergangenheit sprengt meines Erachtens die Kausalit?t.

    Dass wir heute da stehen, wo wir stehen, ist doch die Folge aller Handlungen, die vorher "uns widerfahren" oder nach Chaostheorie sogar "jemals passiert" sind. Macht man nun eine Zeitreise r?ckw?rts, beeinflusst man seine eigene Vergangenheit und damit die Situation, die es einem ?berhaupt m?glich macht, die Zeitreise anzutreten.

    Man kann noch weitergehen, letzten Endes w?re dann die Zeitreise die Bedingung daf?r, dass man "sp?ter einmal" diese Zeitreise machen wird, also letztlich sich selbst begr?ndend. (Jetzt wirds endlos, sp?testens wenn man sich ?berlegt, was das f?r Spiritisten bedeutet: auf sich selbst gr?ndend)

    Daher muss ich darauf bestehen, dass vor dem Hintergrund der Kausalit?t Zeitreisen nur vorw?rts m?glich sein k?nnen. Vielleicht ist aber auch meine Pr?misse falsch und Kausalit?t eine Illusion? ?berzeugt mich!

    Zitat von waterbrunn

    Hallo Stardust,

    du hast selbst die L?sung der Frage geschrieben, ohne es zu merken:


    Das habe ich so geschrieben, weil ich es f?r mich selbst als nicht wahr beantworten w?rde. Die Frage ist, wie die Mehrheit der Leute, das "gemeine Volk" dazu eingestellt ist.

    Vielen Dank f?r deine Ausf?hrungen, waterbrunn

    Gegen eine "R?ckkehr zum Preu?ischen" muss ich mich allerdings entschieden aussprechen. :lol:

    Soso, da haben wir Kurvendiskussionsfans unter uns. Ich h?tte auch eine kleine beizutragen :roll:

    Gegeben sei eine Polynomfunktion zweiten Grades mit der Funktionsgleichung

    f(x) = a2x2 + a1x + a0.

    Bestimmen Sie f?r a2 = 1, a1 = 5 und a0 = -8 zun?chst ?x und ?y/?x, wenn sich x ?ndert von x* = 1 zu x1 = x* + ?x = 1,2.

    Was ist die geometrische Bedeutung des Ausdrucks ?y/?x ?

    Vorweg: Ganz sicher war ich nicht, in welchen Forumsbereich dieser Beitrag einzuordnen ist. Vielleicht w?re doch Geschichte oder gar Politik besser gewesen? Vergebt mir, ich bin neu hier, ich darf das :lol:

    J?rgen Klinsmann hat bei der FIFA Fu?ball-Weltmeisterschaft 2006 Deutschland seinen Patriotismus Wir-Gef?hl zur?ckgegeben ... hei?t es zumindest. Pl?tzlich ist jeder von uns also wieder mit Leib und Seele Deutscher ... sagt man.

    Wie beurteilt ihr diesens angeblichen neuen Patriotismus nationale Einheitsgef?hl? Hochgespielt von den Medien, am Ende gar aufoktroyiert durch die Gro?e Koalition?

    Und, daran ankn?pfend: Wie nehmt ihr eure "Stammeszugeh?rigkeit" in der Welt wahr? Seid ihr Kosmopoliten, Europ?er, Deutsche ...?

    An dieser Stelle muss ich f?r meine Position ein klares Statement abgeben, das mir sicherlich nicht ?berall Beifall bringen wird. Zumindest was das Inland anbelangt, f?hle ich mich tats?chlich als Bayer mehr denn als Deutscher. (Im Ausland neige ich auch dazu, mich nicht als Deutscher zu f?hlen sondern in gr??erem Kontext zu denken ... wer will mir Schuldkomplexe unterstellen? =)

    Das ist nicht normativ zu verstehen (wer wei? schon, was unter welchen Gesichtspunkten "besser" w?re), sondern schlicht meine pers?nliche Wahrnehmung. Wie geht es euch in dieser Hinsicht? Und die Wertung ?berlasse ich auch euch: Sollten sich Tendenzen in die eine oder andere Richtung herauskristallisieren, welche Schl?sse sind daraus zu ziehen?

    Auch wenn schwarz-rot-gold derzeit unwahrscheinlich gro? in Mode ist, irgendwie versp?re ich nicht das Bed?rfnis, die Flagge in meinem Profil zu f?hren. Nichts gegen euch, selbstverst?ndlich :roll: aber ich habe das Gef?hl, es "w?rde mir nicht entsprechen".
    Ernste Sache, oder bausche ich die Angelegenheit mehr auf, als sie es verdient?

    Auf jeden Fall schlage ich vor, falls m?glich, L?nderflaggen zu implementieren.
    Ned, dass des wichtig waar ... ;)
    Die Idee kam mir mehr im Zusammenhang zum Thema, will damit nicht sagen, dass mir was fehlt, wenn ich kein Rautenbanner in meiner N?he habe.

    Bin daf?r, ganz klar.

    Aber ist es zu optimistisch, zu hoffen oder gar zu vermuten, dass die Sache in weiteren zwanzig Jahren, wenn auch die letzten der Teilnehmergeneration nicht mehr unter uns sind (im Inland wie im Ausland) von selbst abebben wird?

    Das Kybalion, also das hermetische Hauptwerk (wem erz?hle ich das), habe ich zuerst in einer, wie ich finde, lesbareren weil kommentierten Version kennengelernt, als in Aquilas Link.
    [color=#ff6600]Leider existiert diese Seite nicht mehr[/color]
    http://www.klarerblick.de/pdf/kybalion.pdf

    Die Frage ist nat?rlich, inwieweit solche "Auslegungen" die Wahrheit verf?lschen oder gar die Gefahr von Manipulation bergen.

    Aber ich denke, die Interessenten von Hermetik, die "Zielgruppe" sozusagen, besteht aus Leuten, die sich ohnehin lieber ihre eigene Meinung bilden und nicht vollkommen unkritisch an die Sache herangehen?

    Hallo, tach auch ... von mir aus hier an die Ger?te zu Hause

    Warum bin ich hier? Daniel sagt, ich sollte hier mal reinschauen - aber haupts?chlich, weil ich hier sein will. Warum? Das wei? ich nicht, ebensowenig, was ich mir davon erwarte. Ob das gut, oder schlecht istm wird sich zeigen.

    Zu mir selbst gibts nicht viel Aufregendes zu sagen: Ich bin BWL-Student (FH), derzeit im vierten Semester (und das hoffentlich nicht mehr allzu lange) :roll: und habe meinen Sinn des Lebens immer noch nicht gefunden. Langsam wirds Zeit daf?r, glaube ich, man ist mit 21 auch nicht mehr der J?ngste, und das ist mit ein Grund, warum ich hier bin.

    Wohnhaft derzeit in einem ebenso kleinen wie namenlosen Ort in Oberbayern unweit der ?sterreichischen Grenze und der Kulturmetropole Salzburg :lol:
    Sollte mir jemand von euch schon mal ?ber den Weg gelaufen sein (die Welt ist klein), traut euch und sagt es mir. Wiedersehen macht Freude ;)

    Auf gute Nachbarschaft und viele hochersprie?liche Gespr?che :idea: