Beiträge von Skyphoenix

    Zitat von xaxl

    F?r den Rest des Jahres KONSEQUENT KEIN BENZIN MEHR BEI DEN BEIDEN GR?SSTEN ANBIETERN KAUFEN (SHELL UND ARAL)!!!!!

    WENN SIE KEIN BENZIN MEHR ABSETZEN, SEHEN SIE SICH GEZWUNGEN, DIE PREISE ZU SENKEN UM DIE KUNDEN WIEDER ANZULOCKEN.

    Sch?n, dass sich mal jemand Gedanken macht, aber ich sehe da einen ganz gro?en Haken: Was ist mit den ganzen Tankstellen-P?chtern? Ich wei? nicht genau, wieviel ein P?chter an einem Liter verkauftem Benzin verdient, viel ist es wohl nicht gerade. Aber aufgrund dieser Umsatzeinbu?en (Zigaretten und Co. kauft man dann ja schlie?lich auch an der Tanke, wo man gerade tankt), gehen dann nicht gerade die kleinen Tankstellen endg?ltig den Bach runter?? Die P?chter k?nnen nunmal am wenigsten was f?r die hohen Spritpreise...

    Oder seh ich da was falsch?? :|

    Gabs so eine Aktion nicht schonmal, wenn ich an Zeiten der Brent Spa ?lplattform von Shell denke ... ist bestimmt schon 10 Jahre her oder so. Da hatten die ganzen P?chter ganz sch?n dran zu knacken...

    Ich hab mir das Buch mal wieder ausm Regal gekramt, nachdem ich das hier gelesen habe. Ist schon lange her, dass ichs zuletzt gelesen hab. Ich hab mit Erstaunen festgestellt, dass ichs in der Ausgabe von 1979 habe.
    Das in neueren Auflagen die unterschiedlichen Schriften fehlen und die liebevolle Gestaltung finde ich wirklich sehr Schade. Damit geht den heutigen Lesern etwas verloren...

    Ich hab mal nachgeschaut und hinten im Buch stehen die ganzen Preise aufgelistet, die Michael Ende daf?r erhalten hat. Das waren 1979 immerhin schon 12 St?ck und ?bersetzt wars damals schon in 23 Sprachen...

    Mir liegt nichts ferner, als ICQ zu verteufeln, dazu hab ich schon viel zu gute Zeiten mit sehr sch?nen Gespr?chen gehabt. Sollen sie doch meinetwegen alles aufzeichnen. Den will ich sehen, der sich alleine mein Gesabbel durchlesen mag *gg*
    Was mich ?rgert, ist der "Update-Zwang". Den gabs doch sonst auch nicht, wenn eine neuere Version auf den Markt kam...

    Ich bleib erstmal bei Trillian, damit bin ich eigentlich ganz zufrieden.
    Skype werd ich mir dann halt bei Gelegenheit auch mal angucken, obwohl mein Freund der Meinung ist, das Programm h?tte gro?e Sicherheitsl?cken. Wei? jemand was dar?ber??

    F?r mich gibts da eigentlich nur zwei Deutungsm?glichkeiten, wenn man st?ndig gest?rt wird. Zum einen w?re das eine deutliche Warnung, das was man gerade plant, zu unterlassen (zu fr?h in der eigenen Entwicklung, falscher Ort, etc.) oder jemand von au?en versucht massiv zu st?ren.

    Ich w?rde manchmal gerne wissen, was Katzen sehen k?nnen.
    Mein Gro?er hatte eine Zeit lang die Marotte, in der K?che eine Stelle der Au?enwand anzumaunzen. Irgendwann kams mir immer komischer vor (und auf Dauer hats auch bissl genervt) und ich habe ?ber ein paar Ecken eine Frau gefunden, die mit Tieren channelt. Diese Frau meinte, der Kater w?rde da aus dem Fenster gucken, was mich zun?chst v?llig irritierte, weil da kein Fenster ist. Also habe ich meine Vermieterin gefragt, und siehe da: genau an der Stelle ist vor ungef?hr 12 Jahren ein Fenster zugemauert worden. Das wiederum irritierte meinen Kater, dem wir dann erkl?rten, dass das Fenster nicht mehr da ist und er sich demnach auch nicht auf die Fensterbank setzen kann. Seitdem hat er die Stelle auch nicht mehr angemaunzt.

    Langsam, Schritt f?r Schritt, tut sich was ... zumindest unter anderem hier in der Region.

    B?ume die umst?rzen werden nicht mehr wegger?umt, sondern an Ort und Stelle liegen gelassen. Aufgeforstet wird nur nach in sogenanntem naturnahem Waldbau, d.h. es wird nicht mehr sch?n brav in Reih und Glied gepflanzt sondern durcheinander in Klumpen (nennen die wirklich so *g*). Auch der Anfang des 19. Jahrhunderts so beliebte Fichte-Kiefern-Mix (wegen des schnellen Holzertrags) wird nicht mehr angepflanzt, sondern man geht wieder zur?ck zu den urspr?nglich vorhandenen Buche-Eiche-Mischw?ldern.
    Die Waldr?nder wachsen ganz dicht zu mit unterschiedlichsten Str?uchern und alles in allem siehts l?ngst nicht mehr so aufger?umt aus.

    Ob das jetzt allerdings eine Idee der Landesregierung Rheinland-Pfalz ist oder der F?rsten Hatzfeldt-Wildenburg, denen hier viele W?lder geh?ren, kann ich nicht sagen.

    Ich finds einfach nur sch?n :) und so nach und nach sieht man auch wieder Rehe auf den Feldern, immer mehr heimische Raubv?gel und - wenn man gut aufpasst - wie sich Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen ;) und vielleicht kommt dann auch irgendwann der Kuckuck wieder, den ich als Kind so gerne geh?rt habe...

    Zitat von ABRAXAS

    Was kann man wann, wo, wie und womit machen?
    Was muss sich ver?ndern?
    Wo liegen die Ursachen?

    Hihi, gute Fragen das :)

    Ich kann von mir auch nicht behaupten, gerne die H?nde in den Scho? zu legen und einfach abzuwarten, bis vielleicht irgendwann die n?chste ?nderung vorbeispaziert und ich sie nur noch einfangen brauche. Ich gehe dann lieber nach dem Satz: ?ndere Dich und es ?ndert sich ;)

    Da kann man dann wiederrum fragen: will man ?berhaupt etwas ?ndern und warum? Oder ist man der Meinung, es geht gar nicht? Schicksal, F?gung, freier Wille? Dazu pauschal irgendwas zu sagen, ist immer schwierig und ich verhedder mich gerne mal in meinen eigenen Aussagen ... Sprache ist schon was komisches *g* Oder liegts nicht an meiner Sprache sondern an meinem Denken?

    Was muss sich ?ndern? Muss sich ?berhauptwas ?ndern oder ?ndert es sich von alleine? Ist schon eine merk-w?rdige Sache mit den ?nderungen :lol:
    Ich kann von mir nur sagen, dass ich schon lange und oft gehadert habe, aber davon wirds nunmal auch net besser, man verdirbt sich h?chstens selbst den Tag.
    Mal als Beispiel: Ich habe ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen und das schon seit einigen Jahren. Aber egal, wie ich mich drehe und wende und von welcher Seite ich auch versuche, diesem Ziel n?her zu kommen, es geht und geht einfach nicht. Da f?hlt man sich schnell verlassen von Gott und der Welt...
    Seit kurzem l?st sich der Knoten scheinbar von alleine, es geht zwar nur langsam vorw?rts, aber es geht.
    Woran liegts? Hat sich im Au?en was ge?ndert? Oder in meinem Innen? Wars einfach nicht der richtige Zeitpunkt oder von allem etwas?

    Nach den Ursachen zu fragen ist wie ein Puzzle mit unbekannten Teilen...

    Fragen ?ber Fragen... ist doch irgendwie eine spannende Zeit, genau das richtige f?r jemanden, der gerne puzzelt (z.B. f?r mich *g*)

    Mir helfen in solchen Zeiten oft Texte wie der nachfolgende. Vielleicht tut er dem einen oder anderen von Euch einfach bissl gut, wer sowas net mag, kanns getrost ?berlesen ;)

    "Immer wenn eine Wandlung vollzogen wird, bringt sie Unsicherheit, Verwirrung, ?ngste mit sich und braucht ihre Zeit, bis sie sich verankert und stabilisiert hat. Versuche, die Kr?fte zu verstehen, die in der Zeit der Wandlung aus ihrem Gleichgewicht, ihrer gewohnten Bahn geworfen werden. Es geschieht zugunsten
    einer neuen, h?heren, erweiterten Ordnung. Der Widerstand der alten Kr?fte ist erheblich, denn es werden bestehende Strukturen aufgel?st. M?nner und Frauen m?ssen ihre alten Rollen aufgeben und gewohnte, tiefsitzende, zum Teil liebgewonnene Muster werden ans Licht gebracht, damit wir sie hinter uns lassen k?nnen. Heftige Schmerzen im K?rper tauchen unversehens auf und verschwinden wieder, ebenso pl?tzlich, wie sie gekommen sind. Sei geduldig mit Dir!
    Du kannst dir den Strahl der Erleuchtung wie Elektrizit?t vorstellen, die auf die Erde gesandt wird. Dein Wesen hat sich auf ein Energiemuster, auf eine bestimmte Spannung, eine bestimmte Energie eingeschwungen - jetzt aber wird
    mehr Energie auf die Erde gesandt. Bist du nicht vorbereitet oder bereit, so kann das Chaos und Verwirrung erzeugen. Die Frage nach dem Sinn des Lebens
    wird belebt. Das Gef?hl, dass alles zusammenbricht, ist stark. Unsicherheit und Neuorientierung finden statt. Hier gilt es, im Licht zu beten, sich ruhig zu verhalten und abzuwarten.
    Verzweifle nicht! Vertraue dem Proze?, und verankere dich im Lichte. Lasse zu, was geschehen muss, in dir, in deiner Umgebung, in deinem Wirkungsbereich, damit die Erweiterung und Erh?hung geschehen kann. Es ist wie eine Geburt. Die Wehen der neuen Zeit sind schmerzhaft, aber notwendig, um das Neue zu geb?ren. Doch sie gehen vor?ber. Vertraue darauf."

    (Quelle: Die Gegenwart der Meister, Seite 193)

    Nein, Abraxas, der Text stammt nicht aus meiner Feder. Ich hatte ihn heute morgen im Briefkasten. Hatte ich vergessen, dazu zu schreiben, ich habs aber schon ge?ndert.

    Nachfolgender Text ist ein Fundst?ck, Autor unbekannt.


    Es waren einmal sieben Zwerge, die lebten hinter den sieben Bergen.
    Tag f?r Tag suchten sie im Bergwerk nach Gold. Jeder der Zwerge war rechtschaffen, flei?ig und achtete den Anderen. Wenn einer von ihnen m?de wurde, so ruhte er sich aus, ohne dass die Anderen erz?rnten.
    Wenn es einem von ihnen an etwas mangelte, so gaben die Anderen bereitwillig und gerne. Abends, wenn das Tagewerk geschafft war, a?en sie eintr?chtig ihr Brot und gingen zu Bett. Am siebten Tage jedoch ruhten sie.

    Doch eines Tages meinte einer von ihnen, dass sie so recht nicht w?ssten, wieviel denn geschafft sei und begann, die Goldklumpen zu z?hlen, die sie Tag f?r Tag aus dem Bergwerk schleppten. Und weil er so mit Z?hlen besch?ftigt war, schufteten die Anderen f?r ihn mit.
    Bald nahm ihn seine neue Arbeit derart in Anspruch, dass er nur noch z?hlte und die Hacke f?r immer beiseite legte. Nach einer Zeit hob ein Murren an unter den Freunden, die mit Argwohn auf das Treiben des Siebten schauten. Dieser erschrak und verteidigte sich, das Z?hlen sei unerl?sslich, so sie denn wissen wollten, welche Leistung sie vollbracht hatten und begann, den Anderen in allen Einzelheiten davon zu erz?hlen. Und weil er nicht erz?hlen konnte, w?hrend die Anderen hackten und h?mmerten, so legten sie alle ihre Schaufeln beiseite und sa?en am Tisch zusammen. So entstand das erste Meeting.
    Die anderen Zwerge sahen das feine Papier und die Symbole, aber sch?ttelten die K?pfe, weil sie es nicht verstanden.

    Es dauerte nicht lange und der Controller (denn so nannte er sich fortan!) forderte, die Zwerge, die da tagein, tagaus schufteten, m?gen ihm ihre Arbeit beweisen, in dem sie ihm Zeugnis auf Papier ablegten ?ber die Menge Goldes, die sie mit den Loren aus dem Berg holten. Und weil er nicht verstehen konnte, warum die Menge schwankte, so berief er einen unter ihnen, die Anderen zu f?hren, damit der Lohn recht gleichm??ig ausfiele. Der F?hrer nannte sich Manager und legte seine Schaufel nieder.

    Nach kurzer Zeit arbeiteten also nur noch F?nf von ihnen, allerdings mit der Auflage, die Arbeit aller Sieben zu erbringen.
    Die Stimmung unter den Zwergen sank, aber was sollten sie tun?
    Als der Manager von ihrem Wehklagen h?rte, dachte er lange und angestrengt nach und erfand die Teamarbeit. So sollte jeder von ihnen gem?? seiner Talente nur einen Teil der Arbeit erledigen und sich spezialisieren. Aber ach! Das Tagewerk wurde nicht leichter und wenn einer von ihnen krank wurde, wussten die Anderen weder ein noch aus, weil sie die Arbeit ihres N?chsten nicht kannten. So entstand der Taylorismus.

    Als der Manager sah, dass es schlecht bestellt war um seine Kollegen, bestellte er einen unter ihnen zum Gruppenf?hrer, damit er die Anderen ermutigte. So musste der Manager nicht mehr sein warmes Kaminfeuer verlassen. Leider legte auch der Gruppenf?hrer, der nunmehr den Takt angab, die Schaufel nieder und traf sich mit dem Manager ?fter und ?fter zu Meetings. So arbeiteten nur noch Vier.

    Die Stimmung sank und damit alsbald die F?rdermenge des Goldes.
    Als die Zwerge w?tend an seine B?rot?r traten, versprach der Manager Abhilfe und organisierte eine kleine Fahrt mit dem Karren, damit sich die Zwerge zerstreuten. Damit aber die Menge Goldes nicht nachlie?, fand die Fahrt am Wochenende statt. Und damit die Fahrt als Gesch?ftsreise abgesetzt werden konnte, hielt der Manager einen langen Vortrag, den er in fremdartige Worte kleidete, die er von einem anderen Manager geh?rt hatte, der andere Zwerge in einer anderen Mine befehligte. So wurden die ersten Anglizismen verwendet.

    Eines Tages kam er zum offenen Streit. Die Zwerge warfen ihre kleinen Schaufeln hin und stampften mit ihren kleinen F??en und ballten ihre kleinen F?uste. Der Manager erschrak und versprach den Zwergen, neue Kollegen anzuwerben, die ihnen helfen sollten. Der Manager nannte das Outsourcing. Also kamen neue Zwerge, die fremd waren und nicht recht in die kleine Gemeinde passten. Und weil sie anders waren, musste auch f?r diese ein neuer F?hrer her, der an den Manager berichtete. So arbeiteten nur noch Drei von ihnen.

    Weil jeder von ihnen auf eine andere Art andere Arbeit erledigte und weil zwei verschiedene Gruppen von Arbeitern zwei verschiedene Abteilungen n?tig werden lie?en, die sich untereinander nichts mehr schenkten, begann, unter den strengen Augen des Controllers, bald ein reger Handel unter ihnen. So wurden die Kostenstellen geboren. Jeder sah voller Misstrauen auf die Leistungen des Anderen und hielt fest, was er besa?. So war ein Knurren unter ihnen, dass st?rker und st?rker wurde.

    Die zwei Zwerge, die noch arbeiteten, erbrachten ihr Tagewerk mehr schlecht als recht. Als sich die Manager und der Controller ratlos zeigten, beauftragten sie schlie?lich einen Unternehmensberater. Der strich ohne die geringste Ahnung hochn?sig durch das Bergwerk und erkl?rte den verdutzten Managern, die Gr?nde f?r die schlechte Leistung sei darin zu suchen, das die letzten Beiden im Bergwerk verbliebenen Zwerge ihre Schaufeln falsch hielten. Dann kassierte er eine ganze Lore Gold und verschwand so schnell, wie er erschienen war.

    W?hrend dessen stellte der Controller fest, dass die externen Mitarbeiter mehr Kosten verursachten als Gewinn erbrachten und ?berdies die Auslastung der internen Zwerge senkte. Schlie?lich entlie? er sie. Der F?hrer, der die externen Mitarbeiter gef?hrt hatte, wurde zweiter Controller.

    So arbeitete nur noch ein letzter Zwerg in den Minen. Tja, und der lernte in seiner kargen Freizeit, die nur noch aus m?hsam errungenen abgebummelten ?berstunden bestand, Schneewittchen kennen, die ganz in der N?he der Mine ihre Dienste anbot. Dann holte er sich bei ihr den Siff und verreckte elendig. Die Firma ging pleite, die Manager und Gruppenf?hrer und Controller aber fanden sich mit gro?z?gigen Summen gegenseitig ab und verpissten sich, um der Anklage wegen Untreue zu entgehen, ins Ausland und dieses deprimierende, aber wahrheitsgetreue M?rchen ist aus.