Beiträge von Jo

    herrmann[Blockierte Grafik: http://www.smiley-channel.de/grafiken/smiley2007/finger/smiley-channel.de_finger054.gif] *GG* gilt für alle deine Beiträge hier in diesem Faden :P

    Aus wiki:
    Milch enthält Calcium, das der Mensch zum Knochenaufbau benötigt. Milch beinhaltet außerdem viele essentielle Aminosäuren, die für den Körperzellenaufbau benötigt werden. Vor allem in Käse ist der Anteil an Calcium sehr hoch. Die Nurses' Health Study zeigte unter anderem, dass erhöhter Milchkonsum allenfalls tendenziell gegen Knochenbrüche vorbeugt. Allerdings lässt sich das Calcium aus der Milch isoliert nicht resorbieren, es wird dazu Vitamin D benötigt, das nicht in ausreichendem Maße in der Milch enthalten ist.[3]
    Die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel erklärt, dass [...] die Vorteile des Milchkonsums [...] die etwaigen Risiken übertreffen [...]. Es sei bewiesen, dass ein ausreichender Milchkonsum Osteoporose, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Übergewicht vorbeuge.[4]
    Eine Untersuchung der Universität Kopenhagen hat ergeben, dass das in der Milch enthaltene Calcium die Fettmenge im Blut nach den Mahlzeiten reduziert. Danach ist die Menge des Blutfettes Triacylglycerol bei Personen, die Calcium aus Milchprodukten aufnehmen, um 15-19% niedriger als bei Vergleichspersonen, die Calcium über Calciumsupplemente aufnehmen[5]

    Na, das sollten wir uns doch jetzt mal gut abspeichern, denn das wird vielleicht morgen schon nicht mehr ins "System" passen und was nicht ins "System" passt, wird einfach umgeschrieben und der Michel glaubt das dann auch - schließlich gibt es ja hier einen Faden: Deutschland klügstes Volk in Europa" ?( - Michel lernt schnell und nach Vorgabe. Mano, da möchte man die Dummen ja erst gar nicht kennenlernen.

    Jo

    Hallo Bkid

    Dann kommst du aber der Wahrheit nicht näher. Wie du schon sagtes, du warst nicht dabei. Die einzigsten einigermaßen zuverlässigen Information können sinnigerweiße nur von Leuten stammen, die dabei waren. Also die vorliegenden Informationonen.

    Gruß


    Ich denke schon, dass Bkid als Russen noch ganz andere Informationen vorliegen oder dass er auf diese zurückgreifen kann, als wir.

    Was den sogenannten "Personenkult" angeht: mein Vater pflegte zu sagen: "Heute schreien sie HURRA und morgen KREUZIGE IHN!" Er hat unbedingt recht.

    Jo

    Da der Milchbauer kein Geld verlangen darf (Zollabsurditäten, ich lese mich da gerade ein wenig ein), hat er gestern für den Kübel Milch von uns 10 Liter Apfelsaft von der Vorjahresernte bekommen. Natürlicher Tauschhandel. Ich finds einfach "geil". :D

    Wieso? Ist zwischen dir und eurem Bauern eine Landesgrenze?
    Meiner Meinung nach soll der Bauer darin gehindert werden, Milch auch noch privat abzugeben, dadurch gehen den "Milchkonzernen" ja noch ein paar Cent durch die Lappen, das darf man natürlich nicht dulden, zumindest nicht in D-Land, es muß alles seine Ordnung haben,

    Ansonsten meine Meinung: absoluter Blödsinn und Gängelei wie üblich. Na und wie man sieht, auch noch Wasser auf die Mühlen derjenigen, die auch noch gerne anderen vorschreiben würden, was man essen und trinken darf.

    Jo

    Solange man ohne murren einfach alles zahlt, wird sich nichts ändern.

    Ich lebe nun schon sehr lange in Frankreich und das ist fast der Spruch den die Franzosen in Bezug auf Deutsche drauf haben:

    "Die Deutschen meckern und zahlen."

    Als ich nach Frankreich ausgewandert bin, kostete der Sprit in Frankreich rund ein Drittel mehr als in Deutschland, heute ist er um einige Cent preiswerter.
    Herrmann hat das sehr schön geschrieben und es ist genau so, hier steht das Volk noch auf und läßt sich nicht alles gefallen. Selbst einen Feiertag, den man ihnen vor zwei Jahren abnehmen wollte, ist dieses Jahr wieder Feiertag, warum? Die Franzosen haben es nicht akzeptiert und sind einfach nicht arbeiten gegangen. So etwas hätte ich gerne mal in Deutschland erlebt. Aber solange der Deutsche Michel noch seine 4 F's genießt (für diejenigen, die nicht wissen was die F's sind: Filzpantoffeln, Fernseherm Fußball, Flasche Bier) wird er sich nie bewegen, das ist meine Meinung und meine Überzeugung, es geht ihm definitiv noch nicht schlecht genug. :whistling:

    Jo

    [size=10][font='Arial']So starb Iosif Wissarionowitsch Stalin,[/font][/size]

    [font='Arial']erzählt die französische Journalistenf Lilly Marcou, die nachgeforscht hat, als sich die Archive ein wenig öffneten, in ihrem Buch " Stalin. Sein Privatleben Ihre Schlussfolgerungen sind wie folgt:[/font]

    [font='Arial']In der Nacht vom 27. zum 28. Februar 1953, nachdem er zum unzähligen Male Tschaikowskis Schwanensee im Moskauer Bolschoi Theater besucht hatte, kehrt Stalin in sein Büro zurück. Mit Berija, Malenkow, Chruschtschow und Bulganin sehen sie sich in seinem Appartement im Kreml noch einen Film an. Danach geht Stalin verspätet zu einem Empfangsessen, das sich bis gegen 4 Uhr früh hinauszieht. Nachdem die letzten Gäste gegangen sind, verkündet Stalin der Leibwache, dass er auch schlafen gehe.[/font][font='Arial']Der Lebensablauf des Diktators war bekannt und längst zur Legende geworden. Er ging gegen Morgen schlafen, um dann erst nachmittags aufzustehen.[/font][font='Arial']Gegen 18.00 Uhr am 1. März 1953 wird die Leibwache unruhig. Obwohl um diese Zeit Stalin längst wach sein müsste, ist aus seinem Schlafzimmer noch immer kein Geräusch wahrzunehmen. Niemand traut sich, ins Schlafzimmer zu treten, um nachzuschauen. [/font][font='Arial']Nach langen Zögerungen, erst gegen 22.00 Uhr, fasst der stellvertretende Intendant der Villa P. Losgatschew den Entschluss einzutreten und nachzuschauen, was geschehen ist.[/font][font='Arial']Ihm bot sich ein Bild des Grauens: Stalin lag neben dem Tisch am Boden, halb ausgestreckt auf den Ellenbogen gestützt. Er hatte das Bewusstsein nicht verloren, konnte aber nicht mehr sprechen. Wie lange wird er wohl in dieser Lage ausgeharrt haben?
    Tatsache ist, dass er das Opfer des unnatürlichen Verhaltens derer aus seiner Umgebung wurde. Dieses Verhalten wurde von ihm selbst auferlegt.[/font][font='Arial']Losgatschew begann wie ein Reisig zu zittern und konnte nur die sinnlose Frage stellen: Was ist Ihnen passiert Genosse Stalin? Dieser konnte kein Wort mehr hervorbringen und antwortete nur mit einem s. Am Teppich neben Stalin lagen die Prawda und seine Taschenuhr mit Kette. Am Tisch standen ein Glas und eine Flasche Mineralwasser.[/font] [font='Arial']Hatte wohl Stalin die Krise, als er Richtung Tisch ging, um die Zeitung und das Glas zu holen, während er nach der Uhr sah? [/font][font='Arial']Über das Telefon wurden Staronzin und Tukow sowie die Dienerin Matriona Butusowa gerufen. Erneut die stumpfsinnige Frage: Genosse Stalin, wollen Sie auf das Sofa gehoben werden? Durch eine kaum wahrnehmbare Kopfbewegung bejahte es dieser. Mit großer Anstrengung konnten sie ihn auf eine Liege heben. Erst jetzt gaben sie sich Rechenschaft darüber, dass dringend ein Arzt gerufen werden musste, insbesondere weil Stalin schon etliche Stunden in der beschriebenen Lage ausgeharrt hatte. Er gab ihnen noch zu verstehen, dass er friere. [/font][font='Arial']Nun begann ein unglaubliches Wirrwarr. Der Chef der Leibwache verständigte den KGB-Chef Ignatiew. Statt sofort zu handeln, verwies dieser ihn an Berija, der einzige, der eine Entscheidung verantworten konnte.[/font][font='Arial']Alleingelassen, schleppten die Leibwächter Stalin aus dem Esszimmer in ein Nebenzimmer, wo er oft geschlafen hatte. Es war ein kapitaler Fehler, einen Schlaganfall-Geschädigten zu bewegen![/font][font='Arial']In der Verzweiflung appellierte der Chef der Leibwache an Malenkow. Dieser versprach zurückzurufen, wenn er Berija gesprochen habe. Nach einer halben Stunde rief Malenkow zurück, er habe Berija nicht gefunden und verweist die Leibwächter, Berija selbst zu suchen. Weitere wertvolle 40 Minuten verstrichen. Niemand fand Berija. Plötzlich läutete das Telefon. Am anderen Ende der Leitung war Berija. Dieser befahl knapp: Niemandem etwas sagen, niemanden rufen! Somit konnten die Leibwächter keinen Arzt rufen, der Einzige, der Stalin hätte retten können.[/font][font='Arial']Etwa 3.00 Uhr nachts hörte man ein Fahrzeug vorfahren. Nein! Es war nicht der Arzt, es waren Berija und Malenkow. Ohne sich Stalin zu nähern schlussfolgerte Berija, der Diktator habe nichts: Er schläft nur und soll nicht gestört werden. Vergeblich versuchten die Leibwächter klarzustellen, dass Stalin einen Schlaganfall hatte. Berija und Malenkow verließen den Salon. Unzufrieden wurde Staronzin von Berija gemustert, warum er so viele Leute alarmiert habe. Nachdem die beiden abgefahren waren, verblieben die Leibwächter weiterhin am Krankenbett. Es wurde 7.00 Uhr früh, kein Zeichen, kein Arzt.[/font][font='Arial']Um 7.30 Uhr erschien Chruschtschow. Er kam nicht mit einem Arzt, sondern kündigte nur an, dass ein Arzt kommen wird.[/font][font='Arial'] Endlich am 2. März, zwischen 8.30 Uhr und 9.00 Uhr erscheinen an die 10 Ärzte aus dem Kreml. Alle sind Professoren und Akademiemitglieder. Doch es war zu spät: 12 16 Stunden sind verstrichen, in denen nichts unternommen wurde! In einem Nebenraum wird eine andauernde ärztliche Beratung abgehalten. Sehr besorgt über den Ernst der Lage, mit überstürtzten Gesten, konnten die Ärzte Stalin das Hemd entfernen, um ihn zu untersuchen. Es musste mit der Schere zerschnitten werden. Die Diagnose war eindeutig: Hirnbluten. Die Hilfe kam zu spät, es konnte nicht mehr viel unternommen we[/font][size=10][font='Arial']rden.[/font][/size][font='Arial']Es wurden Spritzen mit Kampfer verabreicht und die Atmung mit Sauerstoff unterstützt. Danach wurden Elektrokardiogramme erstellt und die Lunge durchleuchtet. Konnte wohl eine Operation gewagt werden? Zu spät! Kein Chirurg würde dieses Risiko eingehen, insbesondere da Berija sie dauernd einschüchterte: Sind sie sicher, das Leben von Genosse Stalin garantieren zu können?[/font][font='Arial']Alle anwesenden Ärzte waren Berühmtheiten, aber keiner von ihnen hatte Stalin vorher behandelt. Sein ärztlicher Ordner wurde gesucht und die letzten Eintragungen des Akademiemitgliedes Winogradow gefunden. Dieser war der einzige Arzt, der über den Gesundheitszustand Stalins Bescheid wusste. Winogradow war aber in Haft und wurde zunächst nicht gefunden, sondern wurde erst später, leider zu spät, im Krankenhaus des Kreml entdeckt.[/font][font='Arial']Vom 2. bis 5. März 1953 lag Stalin in Agonie. Die Kunde von seiner Erkrankung war doch durchgedrungen. Die Telefone schrillten ununterbrochen. Zahlreiche Ärzte und Professoren boten ihre Hilfe an. Einige drängten sich sogar auf, mit der festen Überzeugung ihn retten zu können. Es kamen sogar Anrufe aus dem Ausland. Mit dem Verstreichen der Zeit verschlechterte sich auch der Zustand Stalins. Die Mitglieder des Politbüros hielten abwechselnd Wache an seiner Seite. Molotow und Mikojan wurden auch gerufen, obwohl sie nicht mehr der Führung angehörten.[/font][font='Arial']Von Zeit zu Zeit öffnete Stalin die Augen und machte Anstrengungen, die Lippen zu bewegen, obwohl niemand etwas verstehen konnte. Sobald er den geringsten Anschein von Klarheit bekundete, trat Berija sofort an ihn heran und küsste ihm die Hand.[/font][font='Arial']Am 5. März 1953 begann Stalins Puls nachzulassen. In diesem Augenblick trat Berija an ihn heran und sagte: Sagen Sie uns etwas, Genosse Stalin. Das ganze Politbüro ist hier. Woroschilow zog ihn am Ärmel und flüsterte: Es wäre besser, wenn ihm jemand aus dem Hause zureden würde, denn die kennt er besser.[/font][font='Arial']Istomina näherte sich Stalin, aber dieser durchlebte seine letzten Atemzüge. Istomina legte seinen Kopf auf Stalins Brust und begann zu heulen und zu jammern wie die Frauen aus dem Volk vor dem Tod.[/font][font='Arial']Es war am Morgen des 5. März 1953.[/font][font='Arial']
    --------------------[/font]
    [font='Arial'] Wie auch andere Historiker glaubt die französische Journalistin [/font][font='Arial']Lilly Marcou[/font], dass Stalins Tod [font='Arial']auf e[/font][size=10][font='Arial']i[/font][/size][font='Arial']nen Komplott zurückzuführen sei. Einige glauben sogar ganz einfach an Mord. Andere wieder behaupten, der Schlaganfall sei auf einen heftigen Konflikt mit der Gruppe, geführt von Kaganowitsch, zurückzuführen. Lilly Marcou bringt den Gedanken ins Spiel, es sei Totschlag durch Nichtgewährung von ärztlicher Hilfe gewesen. Berija hat alles daran gesetzt, einen rettenden Eingriff zu verzögern. Alle obigen Hypothesen sind möglich und auch gewagt. [/font][font='Arial']Eines ist aber ganz sicher: Totschlag durch unterlassener Hilfeleistung oder ganz einfach Mord, Stalin war das Opfer des eigenen Personenkultes. Wäre er nicht der verkörperte Gott, das Idol, die lebende Statue gewesen, sondern ein normaler Mensch oder zumindest der Führer eines demokratischen Staates, hätte er die Chance zum Überleben gehabt. Die Garde hätte es sich erlaubt, ohne zu zögern, einen Arzt zu rufen. [/font][font='Arial']Derjenige aber, der am Boden lag, war Stalin. Nur der Gedanke, dass der Sterbende ER, der Gott war, hatte alle gelähmt. So erklärt sich auch die Angst der Leibgarde ins Zimmer zu treten, obwohl sie wussten, dass etwas nicht in Ordnung war. Um einen Arzt zu rufen, war die Bewilligung von allerhöc[/font][size=10][font='Arial']hster Ebene notwendig.[/font][/size] [font='Arial']Stalin war so gefürchtet, dass niemand sich eine ganz normale, menschliche Geste erlauben konnte. Diese Geste hätte ihn retten können.[/font]
    Karl-Heinz Brenndörfer Quellennachweis: Dosarele ISTORIEI nr.4/1998

    Das alles klingt ganz anders. als das was Bkid über Stalin schreibt -aber keiner weiß heute mehr, was wirklich geschah.

    Jo

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    Naja, ich hab ja mich bisher fein zurückgelehnt und gar nicht argumentiert

    Stimmt und ich weiß es. Ich danke dir für diesen Beitrag. Im Grunde genommen ist es für mich in Bezug auf einen Menschen völlig unwichtig, welche "Rasse" oder Hautfarbe ihn ausmacht. Wichtig ist der Mensch für mich in seinem Wesen. Schön fände ich es, wenn man unterschiedliche Kultur bewahren könnte. Schön wäre es auch, wenn jeder die Andersartigkeit und die Kultur des anderen repektieren und achten würde, ich bezweifle aber sehr, dass die Menschen (im allgemeinen) dazu in der Lage sind.


    [left]DIE TEILUNG DER ERRDE
    [/left]


    Nehmt hin die Welt! rief Zeus von seinen Höhen
    Den Menschen zu, nehmt, sie soll euer sein.
    Euch schenk ich sie zum Erb und ewgen Lehen,
    Doch teilt euch brüderlich darein.

    Da eilt was Hände hat, sich einzurichten,
    Es regte sich geschäftig jung und alt.
    Der Ackermann griff nach des Feldes Früchten,
    Der Junker pirschte durch den Wald.

    Der Kaufmann nimmt, was seine Speicher fassen,
    Der Abt wählt sich den edeln Firnewein,
    Der König sperrt die Brücken und die Straßen,
    Und sprach, der Zehente ist mein.

    Ganz spät, nachdem die Teilung Iängst geschehen,
    Naht der Poet, er kam aus weiter Fern.
    Ach! da war überall nichts mehr zu sehen,
    Und alles hatte seinen Herrn!

    Weh mir! So soll ich denn allein von allen
    Vergessen sein, ich, dein getreuster Sohn?
    So ließ er laut der Klage Ruf erschallen,
    Und warf sich hin vor Jovis Thron.

    Wenn du im Land der Träume dich verweilet,
    Versetzt der Gott, so hadre nicht mit mir.
    Wo warst du denn, als man die Welt geteilet?
    Ich war, sprach der Poet, bei dir.

    Mein Auge hing an deinem Angesichte,
    An deines Himmels Harmonie mein Ohr.
    Verzeih dem Geiste, der, von deinem Lichte
    Berauscht, das Irdische verlor!

    Was tun! spricht Zeus, die Welt ist weggegeben,
    Der Herbst, die Jagd, der Markt ist nicht mehr mein.
    Willst du in meinem Himmel mit mir leben,
    Sooft du kommst, er soll dir offen sein.
    Friedrich Schiller

    Würden wir in einer Gesellschaft leben, in der wir uns wirklich dafür einsetzen, das Potential unserer Mitmenschen entlang unseres eigenden zu nutzen und uns wrklich zu helfen,.....


    ein schöner Gedanke, dem ich auch nur zustimmen kann, man sollte es für die Menschheit visualisieren, vielleicht würde er dann auch Früchte tragen.


    Hokioi,
    ich schätze deine Beiträge sehr und danke für viele Informationen.


    LG Jo

    Kann durchaus sein. In der Antike hat man im Mittelmeerraum Mastixpistazienzweige genommen, aber die sind es wohl nicht, weil sie primär Speisereste, Gemüsefasern und so weiter entfernen und antibakteriell wirken, aber ich wüßte nicht daß sie die Zähne weißen... das klingt eher nach einer Pflanze die reich an Katalase ist.

    Wäre interessant, herauszubekommen, was das für eine Gehölz ist. Selbst der lokale Name könnte bereits helfen.

    Ich denke Lightdrop hat Recht, es ist der Neem-Baum:

    Vor dem barocken Hintergrund von Schloss Nymphenburg fand am 8. Mai 2000 in München in den Räumen der Schweisfurth-Stiftung eine international besetzte Pressekonferenz statt. Neun Experten aus Indien, Sri Lanka, der Schweiz, Frankreich und den USA berichteten über Hintergrund, Geschichte und Tradition des indischen Neem-Baums und über die Neem-Baum-Kampagne und Neem-Baum-Patente.

    Der Neem-Baum, der aus Indien stammt und dessen botanischer Name Azadiracta Indica lautet, hat eine lange Tradition auf dem Subkontinent. Der Begriff Azadiracta ist eine Ableitung und Neukombination aus den Sanskritwörtern Azad und Draksha, was soviel wie "Baum der Freiheit" bedeutet. Der Neem-Baum stand bzw. steht im Ruf, Menschen, Tiere, Ernte und die Erde vor Krankheiten und anderen Übeln zu schützen. Seit Jahrhunderten benutzen indische Bauern die Blätter und Samen des Neem-Baumes als natürliches Pflanzenschutzmittel. Die Pflanze produziert ein Öl, das andere Nutzpflanzen vor dem Befall durch Pilze und Insekten schützt. Es war die Natur, die den Wirkstoff durch molekulare Evolution entwickelt hat, und es waren indische Bauern, die sich dieses "Naturgeschenk" zu Nutze gemacht haben. Den Hindus gilt der Baum als
    heilig.

    Ranjith de Silva, Repräsentant der International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM) aus Sri Lanka stellte die alltägliche Bedeutung, die der Gesundheitsbaum Neem noch heute in Indien und Sri Lanka besitzt, beeindruckend dar. [color=#0000ff]Der Neem-Baum braucht wenig Wasser, gedeiht auf fast jedem Boden, spendetSchatten und Kühle, weswegen er bevorzugt vor Wohngebäuden, Tempeln und auf Viehweiden gepflanzt wird und sorgt für reine, gesunde Luft. Kranke schlafen auf seinen gesundheitsfördernden Blättern, Gesunde reiben sich die Haut mit
    seinen heilenden Blättern ein, in Reissäcken schützen die Blätter die kostbare Nahrung und das Saatgut vor Reisschädlingen und auch bei der Zahnpflege ist der Neem-Baum unentbehrlich. Kleine Ästchen werden gekaut, um die Zähne weiß und sauber zu halten und vor Krankheiten zu schützen. Wer es westlicher liebt, kann auch Neem-Zahncreme erwerben. [color=#000000]Mit einem Wort: Seit Jahrhunderten werden der
    Neem-Baum, sein Holz, seine Früchte, seine Samen und sein Öl zum Wohle aller[/color][/color][color=#000000] frei un[/color]d uneingeschränkt verwendet und so soll es auch bleiben.

    Hier kann man alles lesen:
    http://umweltinstitut.org/gentechnik/pat…patent-206.html


    Jo

    Hokioi,
    vielen Dank für deine ausführliche Antwort, leider - siehe unten - gibt der Link nichts mehr her.

    Aber vielleicht am deutlichsten wird die Sache so:
    http://www.newamericancentury.org/RebuilcasDefenses.pdf
    Das ist der berüchtigte Bericht des PNAC von 2000. Nach 9/11 hatten sie mehr Ressourcen zur Umsetzung dieser Ziele zur Verfügung, als es je irgendein Staat, irgendeine Institution in der Geschichte der Menschheit jemals hatte, um irgendein wie auch immer geartetes Ziel umzusetzen.

    Dein Link zeigt dieses:
    <center>This Account Has Been Suspended</center>


    Please contact the billing/support department as soon as possible.

    Du solltest gerade hier sein, wenn du mehr weißt - meine Meinung.

    LG Jo

    Ab 1999 werden zunehmend kritische Massen erreicht. Gesellschaftliche, politische, ... Entwicklungen die bislang unmöglich waren (ob im Guten oder im Schlechten) sind seitdem zunehmend zu beobachten. Achte einfach mal drauf.


    Ich gehe mit dir konform, vor allen Dingen auch darin, dass man nicht die Augen aufmacht und "Schwups" ist es an irgendeinem Datum da.
    Ich denke auch, dass es ein längerer Prozess ist und 1999 war das Jahr der Wandlungen nicht nur im politischen Bereich, auch Beziehungen wurden "zurechtgerückt". Da wir unter Freunden darüber diskutiert haben, ist dieser Zeitraum bis jetzt natürlich präsent. trotzdem wüßte ich gerne, ob du noch mehr darüber weißt?

    neugierige und wissenwollende Grüße,

    Jo

    Die Wenigen, die was davon erkannt;
    Die töricht genug ihr volles Herz nicht wahrten,
    Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,
    Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.

    Gorthe

    Auch in der englischen Sprache spricht man in der Biologie nicht von Rassen sondern von subspecies. Dein Verständnissproblem mit der Unterart kann ich nicht nachvollziehen, ich habe dich doch zu Beginn gefragt, ob du weißt, was Nomenklatur der klassischen Systematik ist. In der Taxonomie ist eben diese Terminologie üblich. Du sprachst von einer Unterscheidung, die biologischer Rassen gleichzusetzen sei. Willst du dich nicht mal entscheiden? Natürlich gibt es auch genetische Unterschiede, aber die gibt es auch zwischen mir und meinen Nachbarn. Das rechtfertigt noch lange nicht, von eine Rasse im biologischen Sinn zu sprechen. Wie soll ich das denn sonst interpretieren? Redest du nun von Rassen im biologischen Sinn oder nicht?


    Habe mich mal zwischenzeitlich schlau gemacht, wie das Wort Rasse benutzt wird und habe auch den Erlass der Unesco gelesen. Vielleicht bin ich zu dumm dazu, aber vom Sprachgefühl her finde ich "Unterart" auch nicht besser im Gegenteil. Im Französischen "l'espèce" benutzt man u.a. für Geldsorte,, die sorte, die Art, die Spezies. Ich persönlich finde das absolut nicht besser, meine Meinung, ich finde das Wort Rasse selbst sehr schön - Meinungsfreiheit gibt es da wohl aber nicht. Da die Unesco in ihren Erlass festhält, dass die verschiedenen Völker keine genetischen (sie räumt immerhin ein "geringfügige" ein) Unterschiede haben, bin ich ein gehorsames Kind (manchmal) und werde nur noch für mich darüber nachdenken, warum sich denn dann sogar Interpol dafür interessiert. Also Fazit: Das Thema Rasse im biologischen Sinne ist für mich hiermit offiziell abgeschlossen.

    Zitat
    Was deine Geschichte mit Amala und Kamala angeht , da sie von Wölfen aufgezogen wurden hatten sie auch nie die Chance gehabt, eine Sprache zu lernen, die der Mensch auch zum Denken nutzt

    Eben nicht. Das wurde sehr lange versucht, es hat nicht wirklich geklappt. Die Chance war da, allerdings waren beide von der Kultur so stark geprägt, das sie nicht mehr fähig dazu waren. Die Auswirkungen der Kultur sind eben ungeheuer stark.

    Wie soll ich das denn verstehen? Sie hatten die Chance bei den Wölfen nicht! Lies mal genauer, was ich dazu geschrieben habe, hier sind wir doch wohl einer Meinung. Es wurde später versucht, aber da war es halt zu spät.

    Ehrlich gesagt, nicht wirklich, zumindest nicht an dich. Ein Versuch war es trotzdem wert. So etwas nennt man dann argumentieren. Was du machst ist Bücherwerbung, in dem du die Bücher herauspikst, die deinem Weltbild entsprechen. Man nennt das selektives denken. Soll ich auch mal anfangen? Was glaubst du, wieviele Bücher es gibt, die deinen 'Rassentheorien' kritisch gegenüber stehen? Das hat aber nichts mit Argumentation zu tun. Die Frage ist, wie kann man die eine oder andere Theorie argumentativ belegen. Selbständiges denken erfordert dann, das man genau die entsprechenden Argumente mit eigenen Worten wiedergeben kann.

    Von welchen Rassen redest du jetzt eigentlich, wenn nicht im biologischen Sinne? Das wäre auch mal schön zu wissen. Nürberger Gesetze, oder was?


    Ich wollte keine Bücherwerbung machen, wozu auch. Es gibt immer ein pro und contra. Wie gesagt, das Thema "im biologischen Sinne" ist für mich abgeschlossen. Von den Nürnberger Gesetzen, die du immer erwähnst - warum auch immer - war nie die Rede von meiner Seite. Mir ging es in erster Linie darum aufzuzeigen, dass zur Zeit eben noch nicht alles ein Einheitsbrei ist, ich finde die Vielfalt der Völker schön - was ist daran verkehrt? Die Forderungen nach Assimilation, was bleibt denn dann übrig? Mit Sicherheit keine homogene Gesellschaft , ein Kultursalat in dem der stärkere seine Macht ausüben wird (was immer schon so war und sich nicht ändern wird), aber nur meine Meinung. Die völkischen Identitäten und Gemeinsamkeiten, die kollektive Geschichte, die Wurzeln der einzelnen Völker werden verloren gehen natürlich auch bei den Europäern, aber ich denke, das ist so gewollt.

    Der Begriff Unterart ist der Taxonomische Begriff für Rasse. Wie gesagt, ich habe dich von Anfang an gefragt, ob du denn weißt, was die Nomenklatur der klassischen Systematik ist.

    Ich weiß, aber ich wollte dies nicht benutzen. Eigentlich dachte ich, dass ich meine Meinung auch so verständlich rüberbringen kann. Nun man lernt.

    In diesem Sinne gibt es auch noch was von:
    Friedrich Nietzsche (Deutschland hatte ja nicht nur Goethe)

    Das Wort
    Lebendgem Worte bin ich gut:
    Das springt heran so wohlgemut,
    das grüßt mit artigem Geschick,
    hat Blut in sich, kann herzhaft schnauben,
    kriecht dann zum Ohre selbst dem Tauben
    und ringelt sich und flattert jetzt
    und was es tut, das Wort ergötzt.
    Doch bleibt das Wort ein zartes Wesen,
    bald krank und aber bald genesen.
    Willst ihm sein kleines Leben lassen,
    mußt du es leicht und zierlich fassen,
    nicht plump betasten und bedrücken,
    es stirbt oft schon an bösen Blicken -
    und liegt dann da, so ungestalt,
    so seelenlos, so arm und kalt,
    sein kleiner Leichnam arg verwandelt,
    von Tod und Sterben mißgehandelt.
    Ein totes Wort - ein häßlich Ding,
    ein klapperdürres Kling-Kling-Kling.
    Pfui allen häßlichen Gewerben,
    an denen Wort und Wörter sterben.

    Gruß Jo


    Na das sind ja quasi "Worte des Friedens" die Du gewählt hast. Im Eifer des Gefechtes dürfte es wohl untergegangen sein oder ignoriert worden sein dass es nicht um die komplette Vermischung geht sondern um die von Herrn NEUSCHWABENLAND mit Wohnort WOLFSSCHANZE angestrebte "Reinerhaltung" einer angeblichen Rasse.

    Vor einer kompletten Vermischung braucht glaube ich niemand Angst zu haben. Aus meiner Erfahrung ist es jedoch in jeder Beziehung eine Bereicherung wenn die Völkerverständigung bis in die letzte Konsequenz geduldet wird. Ein Blick über den Tellerrand (und dies gilt für alle) bringt Nutzen und schadet niemandem.

    Eisbär, ich brauche keine Wort des Friedens wählen, hatten wir Krieg? dann mußt du mir das sagen.

    Nun, ich weiß ja, dass du was Mythologie betrifft nicht gerade ein fundiertes Wissen besitzt. Neuschwabenland spricht mitnichten von einer "angeblichen" Rasse. Nur für die Reinerhaltung dürfte es schon viel zu spät sein. Da es sie in der "reinen Form" nicht mehr gibt. Außerdem ist es seine Meinung - du hast eine andere, Ende.

    "....wenn die Völkerverständigung bis in die letzte Konsequenz geduldet wird. "
    Beim Blick über den Tellerrand dürfte dir wohl auch klar sein, dass damit eine komplette Vermischung nicht ausgeschlossen ist, bei konsequentem Durchdenken. Es ist auch keine Frage der Duldung, man kann es auch nicht verbieten und sollte man auch nicht, aber man kann mal darüber nachdenken und wo Licht ist, ist auch Schatten.

    Was deine Emotionen betrifft, tob dich aus, mich stört es nicht.

    Jo