8. also deutsch ist oberflächlich, beschreibt das was ist und sind zuwenige begriefe um zu beschreiben was dachinter steht. als beweiss: zuviele philosophen, zuviele philosophische bücher.
Bkid, ich sage es zwar ungern, aber Du hast NULL Ahnung von der Deutschen Sprache. - Auch wenn Du Dich ganz gut verständlich machen kannst in dieser Sprache, sind Dir da jedoch absolute Grenzen gesetzt.
Wenn Du Dich dabei jedoch auf diejenigen beziehst, die zumeist (und das vowiegend im Internet, mailen und chatten) die Grammatiki und Stilistik als reinen Luxus ansehen, den man nicht benötigt, Die weder den Willen noch die Fähigkeit haben, einen schönen sauberen und ausdrucksstarken Text zu schreiben (zu sprechen)- orientierst Du Dich an den falschen Leuten. Hier ist aber zu trennen zwischen der Sprache und dem dämlichen Kindergelalle vollgestopft mit Anglizismen.
Illuminatus hat Dir ja eine ausführliche Antwort gegeben.
Auch wenn Worte wie Mottek, Maloche, oder Fisimatenten aus dem Jiddischen stammen.
Also woher Mottek oder Maloche kommt, weiß ich nicht, Fisimatenten lieber Abraxas, da sind sich selbst die Gelehrtern nicht ganz einig. Das Wort ist tatsächlich älter schon belegt, deutlich vor der französischen Besatzung, und entstammt wahrscheinlich der lateinischen Amtssprache des ausgehenden Mittelalters.
In "Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache" von Friedrich Kluge, 21. Aufl. 1975 - Berlin, New York - kann man hierzu finden:
"Fisimatenten Plur. 'Flausen, Umständlichkeiten, Ausflüchte'. Visae patentes (literae) „ordnungsgemäß verliehenes Patent“, im 16. Jahrhundert als visepatentes reichlich belegt, wird durch spöttische Auffassung des Bürokratischen 'überflüssige Schwierigkeit'. Unter Einfluss von visament 'Zierat' tritt m an die Stelle von p. so schon 1499 "it is ein viserunge und ein visimatent". Alle Nachweise bei Spitzer, Teuthonica 1, 319 und Schoppe, Mitt.d.schles.Ges.f.Volkskde. 29,298"
In den neueren Auflagen des Kluge (23. Auflage 1999 und 24. Auflage 2002) wird es dagegen als "Streckform zu frühneuhochdeutsch fisiment = bedeutungsloser Zierat (am Wappen)" bezeichnet.
Peter Wehle[1] und das Wahrig Fremdwörterlexikon[2] verweisen auf eine weitere unbelegte Herleitung von visae patentes, also vidierte, geprüfte Dokumente, die, wenn ihre Echtheit nur behauptet wurde, bei Behörden Schwierigkeiten gemacht haben.
Wolfgang Teuschl[3] gibt das italienische Wort fisima (Laune, Grille)[4] als Ursprung an.
QUelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Fisimatenten
Jüdisch???? - Du wirst uns bestimmt eine Quelle dafür angeben. bin gespannt.
Im Volksmund ist es so, wie EO sagt: visitez ma tente - passt ja auch gut: mach keine Fisimatenten. Aus der Napoleonischen Zeit hat man noch mehr hergeleitet unter anderem das Wort "Pumpernickel" - Napoleon soll gesagt haben, als er das schwarze Brot der Deutschen gesehen hat: "C'est bon pour Nickel" (gut für Nickel, Nickel war dann der Name seines Pferdes
)
Noch etwas - in meinen Augen - sehr Schönes:
ODE AN DIE BUCHSTABEN
Josef Weinheber
Dunkles, gruftdunkles U, samten wie Juninacht!
Glockentöniges O, schwingend wie rote Bronze:
Groß - und Wuchtendes malt ihr:
Ruh und Ruhende, Not und Tod.
Zielverstiegenes I, Himmel im Mittagslicht,
zitterndes Tirili, das aus der Lerche quillt:
Lieb, ach Liebe gewittert
flammenzüngig aus deinem Laut.
E im Weh und im Schnee, grell und wie Messer jäh
schreckst du das Herz empor – aber wie Balsam legt
labend auf das verzagte
sich das Amen des klaren A.
Bebend wagt sich das B aus einer Birke Bild.
Federfein und ganz Mund, flaumig wie Frühlingsluft,
flötenfriedlich – ach fühl im
F die sanften Empfindungen.
Doch das girrende G leiht schon den runden Gaum
ihr, der Gier. Und das Glück, treulos und immer glatt,
es entgleitet den Gatten,
eh sich wandelt der Rausch in Scham.
Eh das H mit der Kraft heiliger Höhe heilt
Das gebrochene Herz. Ob auch ein Buchstab nur,
H ist hoh: Allen Lebens
Atem ist sein erhabener Hauch.
Hauch, entstoßen der Brust, wildes, empörtes K,
das voransteht der Kraft, das uns den Kampf befiehlt:
Gott ist milde und lässt dir
leise folgen der Liebe L.
Gab das M uns im Mahl, gab uns das Maß, den Mut.
Warm und heimatlich M, wahrhafter Mutterlaut!
Wie so anders dein Nachbar,
Hat das N nur ein näselnd Nein.
Springt das P mit Galopp über Gestrüpp und Klipp,
löst sich Lippe von Lipp’, und das hochherr’sche R
dreht, ein Reaktionär, das
Rad zurück und beraubt uns rasch.
Schwarze Luft, und sie dröhnt von der Drommeten Zorn,
und im Sturm steht das S, sausend und steil und stark,
und es zischen die Wasser
schäumend über Ertrinkende.
Doch das schreckliche Wort, tönend wie Tuba-Ton,
formt das doppelte T. Treffendstes, tiefstes Wort:
Tot… Wer fände noch Trost nach
Solchem furchtbaren Eisentritt?
Aber Gott will uns gut, gab auch das weiche W,
das wie wohliger Wind über das Weinen weht.
Gab das Z uns: Es schließt den
Tanz, den Glanz und die Herzen zu
Jo