Beiträge von Jo

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    Es reden und träumen die Menschen viel
    Von besseren künftigen Tagen,
    Nach einem glücklichen gold'nen Ziel
    Sieht man sie rennen und jagen,
    Die Welt wird alt und wieder jung,
    Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

    Die Hoffnung führt ihn in's Leben ein,
    Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
    Den Jüngling bezaubert ihr Geisterschein,
    Sie wird mit dem Greis nicht begraben;
    Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
    Noch am Grabe pflanzt er die Hoffnung auf.

    Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,
    Erzeugt im Gehirne des Toren,
    Im Herzen kündet es laut sich an:
    Zu was Besserem sind wir geboren!
    Und was die innere Stimme spricht,
    Das täuscht die hoffende Seele nicht.
    [size=10][font='Arial']von Friedrich Schiller

    [/font][/size]

    Deshalb kann ich mir auch nicht vorstellen, dass jemand, der niemals und in keiner Lebenslage Kompromisse macht, nicht einsam ist. ;)


    [color=#000000]Unklarheit der Begriffe ist von größter
    Schädlichkeit.
    [/color]

    [size=10]Johann Wolfgang von Goethe

    [/size]

    Um da näher darauf einzugehen, sollten wir vielleicht einen entsprechenden Faden in der Kategorie Philosphie aufmachen?

    LG Jo

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]1[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Lindes Rauschen in den Wipfeln,[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Vöglein, die ihr fernab fliegt,[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Bronnen von den stillen Gipfeln,[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Sagt, wo meine Heimat liegt?[/size][/font]

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Heut im Traum sah ich sie wieder,[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Und von allen Bergen ging[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Solches Grüssen zu mir nieder,[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Dass ich an zu weinen fing.[/size][/font]

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Ach, hier auf den fremden Gipfeln:[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Menschen, Quellen, Fels und Baum,[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Wirres Rauschen in den Wipfeln, -[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Alles ist mir wie ein Traum.[/size][/font]

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]2[/size][/font]

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Die fernen Heimathöhen,[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Das stille, hohe Haus,[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Der Berg, von dem ich gesehen[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Jeden Frühling ins Land hinaus,[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Mutter, Freunde und Brüder,[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]An die ich so oft gedacht,[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Es grüsst mich alles wieder[/size][/font]
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]In stiller Mondesnacht.[/size][/font]
    Joseph Freiherr von Eichendorff
    [size=8][/size]

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Wirst du, ein Wandersmann, vorübergehn
    an Türen, die dir gastlich offen stehn
    zu froher Menschen Runde und Verein,
    bringst du die Wahrheit nur nicht mit herein?

    Denn Türen schließen sich und Herzen auch,
    fühlt man an dir der Wahrheit herben Hauch.
    Sie stört Behaglichkeit und Illusion
    und wird gelohnt mit Haß nur oder Hohn.

    Bist du so stark, daß deiner Stimme Laut
    die Mauern stürzen macht,
    die Haß und Hohn dir baut?
    Erträgst du's, wenn man lacht?

    Dann nimm der Wahrheit köstlich schwere Last,
    und hüll dich in den Mantel Einsamkeit,
    und geh von Tür zu Tür als ungebetner Gast,
    als Heimatloser durch der Erde Zeit.

    Und laß sie lachen. -
    Doch willst du's besser machen,
    dann üb und gib ein lächelndes Verstehn
    als milde Gabe im Vorübergehn.

    Und lehr sie so ihr Lachen umzuwandeln.
    Doch laß dein Handeln
    von Lob wie Lachen unbeeinflußt sein.
    Des Tuns Verantwortung trägst du allein.

    Davon nimmt Lob nichts ab,
    und Lachen gibt nichts zu.
    Doch wisse du:
    Bringst du mit Wahrheit nur ein Herz zur Ruh,
    ein einzig Herz, das, dürstend aufgetan,
    aus deinen Händen nimmt den Becher an,
    Genesung trinkend von der Erde Wahn,
    dann, Wahrheitskünder, ist dein Werk getan
    Ephides

    [/size][/font]

    gerecht
    ge- richt
    ge- richtet

    Nun, es kommt immer darauf an, was der Einzelne unter GERECHTIGKEIT versteht. Man kann es wie Du negativ interpretieren,das ändert aber nichts an dem wahren Inhalt von Gerechtigkeit und wozu sie dient bzw. dienen soll.


    Zitat


    Gerechtigkeit wird weltweit als Grundnorm menschlichen Zusammenlebens betrachtet; daher berufen sich in allen Staaten Gesetzgebung und Rechtsprechung auf sie. Sie ist in der Ethik, in der Rechts- und Sozialphilosophie sowie in der Moraltheologie ein zentrales Thema bei der Suche nach moralischen und rechtlichen Maßstäben und für die Bewertung sozialer Verhältnisse.


    Nach Platons Verständnis ist Gerechtigkeit eine innere Einstellung. Sie ist für ihn die herausragende Tugend (Kardinaltugend), der entsprechend jeder das tut, was seine Aufgabe ist, und die drei Seelenteile des Menschen (das Begehrende, das Muthafte und das Vernünftige) im richtigen Verhältnis zueinander stehen.[4] Aristoteles
    und Thomas von Aquin betonten hingegen, dass Gerechtigkeit nicht nur eine Tugend, sondern stets in Bezug auf andere zu denken sei (Intersubjektivität).[5] Handlungen wie Wohltätigkeit, Barmherzigkeit, Dankbarkeit oder Karitas gehen über den Bereich der Gerechtigkeit hinaus (Supererogation).[6]


    http://de.wikipedia.org/wiki/Gerechtigkeit

    Ich gehe mit Platons Auffassung vonm Gerechtigkeit konform.

    Gruß,
    Jo

    Liebe Sonja, bist Du wirklich der Meinung, dass wir bzw. ich etwas anderes wünsche?
    Zu Frieden und Liebe gehört aber auch Gerechtigkeit - wenn diese fehlt kann man Frieden und Liebe nur in seiner eigenen Welt wirklich verwirklichen, aber nicht für die gesamte Menschheit. Denn ohne Gerechtigkeit geht es immer zu Lasten einiger oder vieler.

    Lieben Gruß

    Jo

    Jo
    Etwas was mich immer verwundert:
    Was hat Israel bei der Qualifikation zur Europameisterschaft im Fußball zu suchen?


    Auweis, da hab ich ja was verpasst, liegt aber wohl daran, dass ich nicht zu der Fußnallkuckenden und biertrinkenden Mehrheitsgesellschaft gehöre - was man da alles veräumt ?(

    Na, wenn Israel auch zu Europa gehört (die unendliche Erweiterung), dann sollte er vielleicht besser dahin auswandern, wenn er dann als Israelit zurückkommt, hat er noch mehr Vergünstigungen - wie Cherub in einem anderen Faden schon nachgewiesen hatte :) .

    Aber Südamerika gehört wohl noch nicht zu Europa?? Aber kann ja noch werden :P .

    Hier eine Leserzuschrift von einem Deutschen, der leider das falsche Land gewählt hatte und zudem auch noch versäumt hat, die dortige Staatsbürgerschaft anzunehmen - so für die Zukunft, im Hinblick auf die europäische Erweiterung.

    Zitat

    Das passiert einem Deutschen, wenn er nach langjährigem Auslandsaufenthalt zurückkommt:
    Ich habe 7 Jahre in Südamerika gearbeitet. Auf eigene Faust. Dort eine Deutschstämmige geheiratet und 3 Kinder bekommen. Als die Kinder schulpflichtig wurden, ging ich zurück. Zunächst alleine, um Arbeit und Wohnung zu suchen. Arbeit hatte ich schnell, mit der Wohnung dauerte es länger.

    Das Familienbuch ist mir mit 3 eingetragenen Kindern vom Zentralstandesamt Berlin über die deutsche Botschaft ausgehändigt worden. Es wurde aber in Deutschland nicht anerkannt. So hatte ich also in D als "Lediger" Steuern zu zahlen, bekam kein Kindergeld und musste natürlich auch meine Familie im fernen Südamerika unterhalten.

    Das erzählte ich meinem SPD-Abgeordneten. Er sagte mir, ich solle schleunigst meine Familie rüberholen. Nur: Wie sollte ich das machen, wenn mein verdientes Geld schnell für Steuerklasse I, ohne Kindergeld, Wohnungsmiete und Familienunterhalt draufging? Der Petitionsausschuß schickte mir 3 Seiten mit Paragrafen, die ich nicht verstand.

    Letztendlich war es so, daß ich einem Ausländer gleichgestellt wurde, weil wohl früher ausländische Dokumente missbräuchlich verwendet wurden, um Kindergeld und Steuerermäßigung zu ergaunern. Dass ich aber deutsche Dokumente hatte, spielte gar keine Rolle.

    Als Deutscher fühlte ich mich gewaltig diskriminiert. Inzwischen habe ich Deutschland wieder verlassen und habe es bis heute nicht bereut.
    Gute Nacht Deutschland!

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz…,724066,00.html

    Tja, da kann man nur sagen, selber schuld, definitiv die falsche Staatsangehörigkeit. Ich habe Verständnis für Herrn Alsbach, er darf nur nicht vergessen, wenn er denn in Isarel oder Türkei ist, die entsprechende Staatsbürgerschaft zu beantragen und anzunehmen. Unter europäischen Staaten sollte das ja kein Problem darstellen.

    Gruß Jo

    Ich bitte Sie, mir zu helfen, wie ich nun bald Türke werden kann. Ich
    möchte kein Deutscher mehr sein, schäme mich sogar, Deutscher zu sein.
    Gibt es Hoffnung für meinen Wunsch? Was muss ich machen?

    Ich empfehle Herrn Alsbach in die Türkei auszuwandern und alle diejenigen mit zu nehmen, die sich auch schämen Deutsche zu sein, an erster Stelle unsere geliebte Kanzlerin. Falls es ihm da dann nicht ganz so guu gehen sollte, kann er ja wiederkommen, als Migrant steht ihm dann sofort Hartz4 zu - ohne Probleme.


    Zitat


    Auch ein Migrant, der nie in Deutschland gearbeitet hat, kann unbefristet Hartz IV erhalten. Das hat das Bundessozialgericht entschieden. Die Regel gilt allerdings nur für Zuwanderer aus 17 [color=#990000]europäischen Ländern. [/color]
    Kassel - Ausländische Langzeitarbeitslose haben den gleichen unbefristeten Anspruch auf Hartz IV wie Deutsche - wenn sie aus [color=#990000]bestimmten europäischen Staaten[/color] kommen. Die Richter des Bundessozialgerichts in Kassel urteilten, dass dies auch für Zuwanderer gelte, die vorher nicht in Deutschland gearbeitet haben.

    Die Richter verwiesen auf das Europäische Fürsorgeabkommen aus dem Jahr 1953. Dies haben 18 europäische Staaten unterschrieben, darunter Deutschland, Frankreich und die Türkei.


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz…,724066,00.html


    Ob er das allerdings umgekehrt auch in der Türkei erhält, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich stelle sowieso fest, dass ich Wissenslücken habe, denn bis jetzt wußte ich nicht, dass die Türkei ein Europäischer Staat ist, aber man lernt ja gerne dazu.

    Also gute Reise,

    Jo

    Zu spät. Sie sind bestimmt und fix definiert. Die Ziele und die Grundsätze. In welchen Punkt der Ziele und Grundsätze liegt das Problem? Inhaltlich?!


    Das Problem liegt auf dem Weg dahin, dieser ist ein anderer, als sich der gewohnliche Mensch vorstellt und glaubt.

    Ich denke das Problem liegt keinesfalls in der inhaltlichen Aussage der fixierten Punkte,
    sondern an der vielmehr meist interessenpolitisch bestimmten Missachtung einiger
    dieser Inhalte von Nationen, Konzernen etc. in der Praxis.

    Du nimmst mir die Antwort aus der Feder :) Die Charta ist eine fromme Illusion, die in der Wirklichkeit keinen Platz hat, bis auf die Feindstaatenklausel.
    Heiligt hier der Zweck auch die Mittel?

    Gruß Jo

    Einige wissen, das es in der Verfassung der Weimarer Republik einen Artikel gibt, der eine Steuerpflicht des Bürgers definiert. Dieser Artikel wurde nicht im Grundgesetz übernommen, Wer die Konstruktion der BRD kennt, wird wissen warum, denn damit wäre ein sehr spezielles Hoheitsrecht der Verwaltung gegeben worden. Steuern sind nämlich abhängig davon, ob die Verwaltung einen Vollzugriff auf die Gebietskörperschaft hat. Dies war aber beim Grundgesetz nicht der Fall. In der BRD gibt es folglich keine Steuerpflicht und alle Steuergesetze sind darauf beschränkt, das sie zwar sagen wer Steuern erhebt, wie die Steuern verteilt werden usw. aber nicht, das es überhaupt eine Pflicht zum Steuerzahlen gibt.
    Demnach ist das Steuerzahlen freiwillig.
    Wenn es aber freiwillig ist, dann müßten die Menschen, die für Frieden sind jede Finanzierung des Staates von kriegerischen Aktivitäten mindern, indem sie sagen: "Ich zahle keine Steuern mehr, weil ich mich sonst mitschuldig am Krieg mache."

    Wer, so frage ich jetzt um den Bogen zu bekommen, von den Damen und Herren hier würde nun konsequenterweise der Regierung ja jeder staatlichen Stelle die Gefolgschaft verweigern?
    Wer würde die Steuern verweigern für diese verbrecherische illegale Regierung?
    Wieviele Begründungen, das es doch unbedingt Steuern geben müßte ,würden hervorgebracht? Schließlich müssen Lehrer ja bezahlt werden usw.

    Entschuldigt bitte, wenn ich das alles so krass schreiben mußte, aber ich meine, das wir mitten drinn stecken in einer Sache, wo es kaum noch einen Systeminternen Weg gibt sich aus der Sache rauszuhalten oder nur einen Zipfel der Freiheit, die wir uns alle ständig vormachen, zu ergattern, um uns daran herauszuziehen aus diesem Sumpf.

    Hiermit gibst Du schon fast selbst die Antwort.

    Das Problem liegt in der Hauptsache darin, (ok erst einmal, dass sich die meistenen - nehme ich an - nicht dafür interessieren) dass keine Verwaltung ein so schnellen Zugriff auf Dein Konto hat, um es zu pfändeh, wie die Finanzverwaltung GmbH und dabei wird Dir auch niemand helfen, dieses abzuwenden. Jeder Einzelne hat Verpflichtungen, denen er nachkommen muß, wie Strom, Gas etc.oder Hypotheken. Rentner, die Steuern zahlen sind abhängig mit ihrer Rente von der BRD. Man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder Unter-Brücken-Wohung oder angenehmes Zuhause mit der Auflage Steuern zu entrichten. Wenn Du nicht uneingeschränkter Selbstversorger bist, hast Du kaum eine Chance und und siehe hier und auch hier Also, was glaubst Du wie die Wahl zur Zeit wäre?

    Aber ich kenne Menschen, die bereit sind dieses durchzuziehen und dabei sind es zu tun - es ist ein Kampf dessen Ausgang man in keiner Weise abschätzen kann.

    Gruß Jo

    Und lasse ich es zu, das gleich nach der Geburt, wie hier in unserem Land in den 50ern bis 80ern, die Kinder von den Müttern getrennt und in sogenannte Schreisäle verfrachtet werden, dann muß ich mich nicht wundern das diese Kinder kein Urvertrauen haben und eine Borderline-Syndrom-Gesellschaft entsteht,
    Wie Bruce Lipton sagt: "Die Umwelt machst Dummkopf!"


    Hallo Milan, wo bist Du denn aufgewachsen? Davon habe ich ja noch nie etwas gehört "Schreisäle" Sowas ist ja geradezu erschreckend. Also das kenne ich entschieden anders, und muß hier ein Veto einlegen. In dieser Zeit war es vielmehr so, dass viele Mütter ihre Kinder noch zuhause betreuten und ihnen Werte vermittelten, da ein Verdienst des Partners ausreichte, um die Familie zu ernähren. Es gab weder so viele Alleinerziehende noch Kinder die Kinder bekamen. Ab den 90-igern wurde dann der Spruch geprägt "Früher hatten Kinder Rotznasen, heute haben Rotznasen kinder". Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du in der ehemaligen DDR aufgewachsen bist?


    Unterschiedliche Auffassungen resultieren aus unterschiedlichen Erfahrungen. Das ist in allen Lebensbereichen so. Ob es das Gespräch mit dem Nachbarn ist oder die Politik im Allgemeinen - grundsätzlich gehen die Meinungsverschiedenheiten auf unterschiedliche Erfahrungen zurück.

    Jeder Mensch entwickelt damit seine persönliche Wahrheit. Das, was er erlernt hat ist wahr. Einen Kompromiss zu schließen ist einfach nur das Abrücken von einer festen Meinung, um zu sehen, ob es anders nicht auch funktionieren könnte.

    Eine persönliche Wahrheit gründet sich nicht notwendigerweise auf das, was ein Mensch erlernt hat, sondern meiner Meinung nach aufgrund seiner Erfahrungen und seines eigenen Erlebens. Wenn dies dann noch mit "Gelernten" übereinstimmt, bildet sich daraus mit der Zeit eine "feste Meinung". Diese feste Meinung wird nur ins Wanken geraten, wenn gegenteiliges Erleben oder Erfahrung eintritt. Aber nicht aufgrund dessen, dass XY eine andere Meinung vertritt, die man durchaus als Meinung des Anderen akzeptieren kann, ohne sie zur eigenen machen zu wollen.


    Jeder Mensch schließt immer wieder Kompromisse. Das geht auch gar nicht anders, weil andere eben auch andere Erfahrungen haben. Wer stolz darauf ist, kompromisslos zu sein, ist ein ziemlich einsamer Mensch. Denn niemand will mit ihm reden, weil er seine Meinung durchzusetzen versucht, ohne darüber nachzudenken, dass andere Menschen andere Erfahrungen haben könnten. Erfahrungen, die möglicherweise sogar wertvoller sind als seine eigenen. Und dieser Mensch beraubt sich selbst der Chance, aus den Erfahrungen anderer zu lernen und diese Erfahrungen für sich nutzbringend einzusetzen.

    Das bezweifle ich stark. Ein Mensch der in sich ruht, wird keinen Kompromiss eingehen. Ein Kompromiss ist eine Sache bei der keiner zufrieden und glücklich sein kann. Und dass niemand mit demjenigen reden will, ist genauso nicht richtig. Hinzu kommt, dass Erfahrungen und Erleben eines anderen, nichts mit einem selbst zu tun hat, es sind Erfahrungen und Erleben eines anderen Menschen. Wie ich oben schon schrieb; "es bedeutet durchaus nicht, dem anderen seine Meinung nehmen zu wollen, oder seine eigene Meinung aufzuzwingen - man akzeptiert sie als Meinung des anderen, eben weil andere Erfahrung und Erleben dahinter stehen (hoffe ich) auf der anderen Seite gibt es ja auch genügend "Mitläufer" die irgendwo etwas gehört haben, was sie toll finden und es dann als "ihre Meinung ausgeben" und wenn man tiefer gräbt, kommt nur hohle Luft, weder Wissen, noch Erfahrung, noch Erleben!

    Gruß Jo

    Ich hatte vor hier einiges über die Aktivitäten der Milanstation regelmäßig zu berichten, sozusagen als Botschafter der Milanstation und dachte das auch daniel oder jemand anderes aus dem Forum bei uns im ForumMilanum als Botschafter fungieren könnte. Doch unter den gegebenen Umständen sehe ich darin keine Perspektive mehr.


    Ich bedaure das sehr, dass Du das so siehst. Wieso gibst Du so schnell auf? Wegen Facebook? - Ich persönlich habe damit keine Erfahrung, ich würde mich nie im Leben da anmelden. Das bedeutet natürlich auch, dass man nicht zu dieser "grandiosen Gemeinschaft " gehört und die eigenen Daten, Ansichten usw von USA NICHT verwaltet und gesichtet werden (bis auf das, was sie sowie schon tun), - dass man auch hier und anderswo keine "Bewertungen" abgeben kann :) aber das ist auch unwichtig, wenigstens für mich. Meine Ansprüche sind anderer Art.

    Wir sehen uns,
    Gruß Jo

    Hi Sonja,
    ich finde es auch super was Du machst- Ich denke, jeder tut es auf seine Weise und jeder ist ein Puzzle-Teilchen im Großen und Einem. Das bedeutet für mich, das eine bedingt dás andere. Wenn diese Flüchtlinge nicht in deinem Umkreis wären, würdest du etwas anderes zu tun finden bzw. haben. Also sind diese Menschen auch für Dich da, damit Du das tun kannst, was Du von Herzen gerne tust,

    lieben Gruß
    Jo

    Wir hatten bereits mal einen Faden über "Wettermanipulation" der heute im Archiv versunken ist. und das kam im Wesentlichen dabei raus:

    Zitat

    von Equinox
    Hmmm.. das Wettermanipulation schon ein patentiertes Verfahren ist mir neu.
    Ich bezweifle bzw. kann nicht nachvollziehen wie das funktionieren soll.

    Das Wetter und die Wolkenbildung .... ist ein Kreislauf der von sovielen verschiedenen Faktoren abhängt , das es kaum vorstellbar ist, das dieser Kreislauf stabil wirksam manipuliert werden kann. Naja ..wenn die seriösen Nachrichten der Tagesschau darüber informieren muss es doch 100 % stimmen. :D

    Zitat

    von Shooter
    ... lässt aber kein Schnee vom Himmel fallen. (Toll kopiert Mahli. Gibts auch was neues? )

    https://aufzurwahrheit.com/archiv/wetterm….html#post58379

    Aus diesem Grunde bedeutet es für mich schon einiges an Überwindung überhaupt über etwas Weltbewegendes hier zu informieren. Aber vielleicht bleibt mal der Spott da, wo er hingehört.

    20.01.2011

    Wetterbeeinflussung kein Mythos: Wissenschaftler erzeugen Unwetter über Abu Dhabi

    Mike Adams

    Die Diskussion über technische Verfahren zur bewussten Wetterbeeinflussung beschränkte sich in der Regel auf die leise geäußerten Gerüchte der Verschwörungstheoretiker, aber nun zeigt sich, dass die Verschwörungstheoretiker (wieder einmal) Recht hatten. In Abu Dhabi wurden ganze regionale Wettersysteme erfolgreich so manipuliert, dass im vergangenen Jahr in der Wüstenregion um die Stadt Al-Ain im Osten Abu Dhabis an der Grenze zu Oman über 50 Platzregen niedergingen.


     [Blockierte Grafik: http://info.kopp-verlag.de/data/image/Mik…%28Small%29.jpg]


    Dieser Erfolg ist einem Team von Wissenschaftlern zu verdanken, das für das Staatsoberhaupt des Emirats, Scheich Chalifa bin Zayid Al Nahyan, arbeitet. Die Wissenschaftler errichteten ganze Felder mit riesigen Luftionisierern, die elektromagnetische Wellen aus negativ geladenen Teilchen abstrahlen, die in die niedrigeren Schichten der Atmosphäre aufsteigen und dort Staubpartikel anziehen. In der Umgebung dieser elektrisch geladenen Staubpartikel kondensiert Feuchtigkeit, und wenn eine ausreichend große Kondensation erreicht wurde, können die so entstandenen Wolken das Wasser nicht mehr halten und regnen sich ab.

    Vor allem in den Sommermonaten Juli und August, in denen normalerweise große Trockenheit herrscht, kam es im vergangenen Jahr zu starken Regenfällen. Der Erfolg des Projektes erstaunte sogar das Max-Planck-Institut für Meteorologie, das das Vorhaben begleitet. Der frühere Institutsleiter Prof. Hartmut Grassi wird mit den Worten zitiert: »Dies könnte eine wichtiger Schritt für die Menschheit sein.«

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/…BDCC7F0E1D881C8


    In diesem Beitrag wird auch auf ein Video von Jesse Ventura hingewiesen, das er zu diesem Thema produzierte - eine Folge über HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program).Die Folge ist unter diesem Link zu sehen.

    Die Aussage des Videos behinhalten im Wesentlichem das Folgende:
    "HAARP oder das aktive Sonnen-Hochfrequenz-Forschungsprogramm, wurden von den internationalen Ölkonzernen als ein leistungsstarker Weg entwickelt, um, sich mit den Unterseebooten zu verständigen, die extrem niedrige Radiowellen der Frequenz (ELF verwenden) , um in den Ozean einzudringen. Als das US-Militär seine Macht erkannte, kaufte es HAARP. Jetzt sagen einige Experten, dass HAARP auch einen weitaus ruchloseren Zweck erfüllt, es dringt in menschliche Schädel ein, um den Verstand seiner Opfer zu steuern. HAARP ist in einem massiven 35 Morgen großen Komplex mit 180 Aufsätzen in Gakona, AK untergebracht. Die Antennen können 3.6 Million Watt leistungsfähige Radiowellen in das oberste Teil der Erdatmosphäre schießen; sie aufheizen und damit Unregelmäßigkeiten erzeugen, die die Ionosphäre veranlasst, die Funksignale zurück zum Boden schnellen lassen. Aber viele skeptischen Alaskaner glauben, dass HAARP in Wirklichkeit ein hoch entwickeltes Waffensystem ist, das ankommende Flugkörper zerstören
    kann, das Wetter manipulieren und sogar menschliche Gehirne steuern kann...."

    Jo

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Fortsetzung
    Doch nicht nur im fernen Südamerika scheint es Tore zu mythischen Unterwelten zu geben, sondern [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]auch in Europa. Einen klaren Beleg dafür bilden die gerade hier so zahlreichen und einander immer ähnelnden Sagen über Zwerge und Berggeister.

    Im Sagenkreis um Dietrich von Bern beispielsweise wird auch der mythische Zwergenkönig Laurin erwähnt. Man erfährt folgendes über ihn:
    „In den Tiroler Bergen, tief unter der Erde, lebt König Laurin, der Herrscher über das Zwergenreich. Kaum drei Spannen ist er lang (ca. 1,20 m.), aber weit umher im Lande
    gefürchtet, denn schon manchem starken Recken, mochte er auch noch so kühn sein, hat er besiegt.... - An Gold und Edelsteinen besitzt er mehr als jeder andere König. Am liebsten von all seinen Schätzen ist ihm jedoch sein Rosengarten, den er selbst hoch oben zwischen Felsen, Eis und Schnee anlegte....
    Nur ein seidener Faden umspannt den Garten. Doch wehe dem Fremden, der den Faden zerreißt....“

    Der „Rosengarten“ wird an anderer Stelle noch einmal etwas genauer beschrieben; Tagelang ritten Dietrich von Bern und sein Waffenbruder Witege duch dichten Tannenwald. Endlich aber lichtete sich das Waldesdunkel. Vor ihren Augen breitete sich eine weite grüne Wise aus und mittendrin lag der Rosengarten.[/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10] An allen Rosen funkelten Edelsteine u und ein berauschender, süßer Duft stieg aus jeder Blüte...“

    An einer anderen Stelle der Dietrichsage wiederum wird das unterirdische Reich der Zwerge beschrieben: „Da durchschritten alle die Pforte, die sich hinter ihnen sofort wieder schloß.... Taghell strahlte das Innere des Berges, denn von allen Wänden der Gänge strahlten und funkelten unzählige Edelsteine. Endlich kamen sie in die große Halle...“

    Erinnert diese Beschreibung nicht verblüffend an die Berichte der buddhistischen Mönche, welche angeblich in Agartha waren? Auch sie hatten „unterirdische Gewölbe, erfüllt von einem milden Licht“ gesehen. Zwar werden in der Dietrichsage „edle Steine“ als Lichtquelle genannt, doch ist allgemein bekannt, daß echte Edelsteine nicht selbsttätig leuchten. Aus technischer Sicht dürfte es sich bei der genannten Beleuchtung um künstliche, indirekte Lichtquellen gehandelt haben, die den Menschen des frühen Mittelalters natürlich als „funkelnde Edelsteine“ erscheinen mußten.

    Fassen wir an dieser Stelle kurz zusammen. Der Zwergenkönig Laurin verfügte über einen „Rosengarten“, der in schwer zugänglichem Gebiet unter äußerst ungünstigen kilmatischen Bedingungen angelegt war. Das Zwergenvolk war in der Lage, die unterirdische Welt mittels künstlicher Lichtquellen zu erleuchten. Ferner verfügten die Zwerge über einen unvergleichlich höheren Lebensstandard als die Menschen des frühen Mittelalters in Europa. Weiterhin werden in der Dietrichsage seltsame Hilfsmitel beschrieben, deren sich die Zwerge bei Gefahr bedienten, um sich zu schützen. So wird die Tarnkappe erwähnt - ein Mantel, der seine Träger unsichtbar macht. Ferner gibt es da „einen Gürtel, welcher die Kraft von 12 Männern verleiht“, Ringe, die, wenn man sie am Finger trägt, die Wirkung der Tarnkappen wieder aufheben sowie Panzerwesten, welche allen mittelalterlichen Waffen mühelos widerstanden.

    Nun ist es so, daß Sagen nicht als Dokumente von historischer Beweiskraft angesehen werden können und Zwerge in das Reich der Fabel gehören. Doch in den meisten Sagen ist ein realer Kern historischer Wahrheit zu finden. Die Beschreibungen des geheimnisvollen Zwergenvolkes und seiner Hilfsmittel weisen aus heutiger Sicht eindeutig auf das Wirken einer hochtechnisierten Zivilisation hin.Bestes Beispiel für diese Hypothese ist die vielzitierte Tarnkappe, welche ihren Träger der Sichtbarkeit im optischen Bereich entzieht. Die Sichtbarkeit oder eben Unsichtbarkeit eines bestimmten Gegenstandes erweist sich letztlich als eine rein technische Fragestellung (sie auch: Ganzkörprtbildschirm soll Menschen unsichtbar machen) . [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]
    Es kommt nur darauf an, das einfallende Licht so zu beeinflussen, daß es nicht auf die Oberfläche des entsprechenden Gegenstandes trifft, sondern um ihn herumgeleitet wird. Dieser Prozeß läßt sich beispielsweise durch hochfrequente elektromagnetische Wechselfelder realisieren. Hierzu sei auf das seit langem kontrovers diskutierte, sehr umstrittene sogenannte „Philadelphia-Experiment“ hingewiesen. Dieses Experiment bestand aus einer Reihe von Versuchen, welche die US-Kriegsmarine in den Jahren 1943 - 1945 durchführte. Das Ziel dieser Versuche bestand darin, zu testen, ob ein Kriegsschiff der US-Navy, USS „Eldridge“, mittels oben genannter, elektromagnetischer Wechselfelder in die Unsichtbarkeit versetzt werden könnte. Ob diese Versuchsreihe tatsächlich Erfolg hatte, ist bis heute noch nicht endgültig geklärt. Als gesichert kann jedoch betrachtet werden, daß die außergewöhnlich strenge Geheimhaltung der Aktivitäten der USS „Eldridge“ seinerzeit beträchtliches Aufsehen erregte.

    Beherrschte jenes mysteriöse Zwergenvolk also schon vor mehr als tausend Jahren das Verfahren. welches die US-Navy erst im 20. Jahrhundert erprobte? Anscheinend ja - ebenso die Möglichkeit, die Unsichtbarkeit durch geeignete Gegenmittel wieder aufzuheben. Darin dürfte das Rätsel der „Ringe“ bestehen, welche getragen wurden, um die „Zwerge“ auch unter ihren „Tarnkappen“ erkennen zu können.

    Die Laurin-Legende wäre nicht erwähnenswert, wenn sie einen ausgesprochenen Einzelfall darstellen würde. Aber auch in vielen anderen europäischen, speziell aber deutschen Epen, so zum Beispiel im "Nibelungenlied", im Sagenkreis um „Wieland der Schmied“ oder um „Ortnit und Wolfdietrich“ ist recht oft von „Zwergenkönigen“ und deren unterirdischen Reichen die Rede. Meist werden die Zwerge hier als sehr kluge, wissenschaftlich und technisch äußerst begabte Geschöpfe geschildert, welche mit den Wertmaßstäben der Menschen, die in ihre Welt eindringen, zumeist in Konflikt geraten- Das Streben nach möglichst großem materiellen Besitz und Macht scheint ihnen vollkommen fremd zu sein. Sie sind oft bereit, den Menschen zu helfen, erfüllen deren Wünsche, wenn sie dabei eigene Ziele verfolgten, die den Menschen des frühen Mittelalters unverständlich bleiben mußten.

    Zu den literarisch und historisch wertvollen Heldenepen, welche über Begegnungen mit „Zwergen“ berichten, gesellt sich noch eine schier unüberschaubare Anzahl lokaler Sagen gleichen oder ähnlichen Inhaltes. Diese Lokalsagen berichten meist über das Zusammentreffen mittelalterlicher Bergleute mit seltsamen Wesen unterirdischer Welten - mit „Zwergen“ oder eben „Berggeistern“.

    [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Nun waren ja die mittelalterlichen Bergknappen geradezu prädestiniert für Begegnungen mit [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]geheimnisvollen Wesen. Der Bergbau zu jener Zeit stellte eine sehr harte und recht oft auch lebensgefährliche Arbeit dar. Ständig bedroht von plötzlich nachgebenden Gestein, Schlagenden Wettern oder unvermutet auftretenden Wassereinbrüchen kämpften sich die Hauer in den schlecht belüfteten und nur mangelhaft abgestützen Stollen Meter um Meter durch das Gestein voran. Der alte Bergmannsgruß „Glück auf“ hat schon einen tieferen Sinn, bedeutete er doch damals, im wahrsten Sinne des Wortes, nach getaner Arbeit auch wieder glücklich die Erdoberfläche zu erreichen.

    Sicher beflügelten die vorstehend genannten Faktoren die Phantasie dieser Menschen. Manch unverhofft entdeckte, reiche Erzader mochte nur mit Hilfe eines kundigen Zwerges gefunden worden sein und mancher Bergsturz erschien wohl als die Rache des in seiner Ruhe gestörten Berggeistes. Wenn in etlichen Sagen davon die Rede ist, daß der Berggeist für die geleistete Hilfe bei der Auffindung einer Erzader Gegenleistungen - zumeist in Naturalien - verlangte, so manifestiert sich hier die tief verwurzelte Überlieferung von Speise- und Trankopfern in animistischen Kulten. Dieses Brauchtum stammte noch aus archaischer Zeit und konnte selbst durch den christlichen Glauben nicht vollständig ausgerottet werden, wie die vorliegenden Sagen beweisen. Rübezahl zum Beispiel ist s0 ein Berggeist in meiner Heimat. Sie sind für uns nur insofern interessant, da auch sie belegen, daß Begegnungen zwischen Menschen und Wesen, welche vorwiegend unter der Erde lebten, tatsächlich rgendwann einmal stattgefunden haben müssen. Um diesen Fakt zu verstehen, sollte man versuchen, sich an die Stelle eines mittelalterlichen Menschen zu versetzen. Sein Weltbild war bei weitem einfacher und schematischer als das unsere und vor allem von tiefer Religiosität geprägt. So wird verständlich, daß diesen Menschen vieles als „Wunder“ oder „Zauberei“ erscheinen mußte, was sich heute relativ leicht als gezieltes Wirken einer hochtechnisierten Zivilisation interpretieren läßt. (wie z.B. "Das Wunder von Guadalupe" )

    Zu diesen Phänomenen gehört auch der „Zeitsprung“, welchem manche Bergleute zum Opfer fielen. Sagen, die einen solchen Zeitsprung beschreiben, haben -fast übereinstimmend- folgenden Inhalt:

    Fortsetzung....


    [/size][/font]

    1.
    Dreifach ist der Schritt der Zeit:
    Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
    Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
    Ewig still steht die Vergangenheit.

    Keine Ungeduld beflügelt
    Ihren Schritt, wenn sie verweilt.
    Keine Furcht, kein Zweifeln zügelt
    Ihre Lauf, wenn sie enteilt.
    Keine Reu', kein Zaubersegen
    Kann die Stehende bewegen.

    Möchtest du beglückt und weise
    Endigen des Lebens Reise?
    Nimm die Zögernde zum Rat,
    Nicht zum Werkzeug deiner Tat,
    Wähle nicht die Fliehende zum Freund,
    Nicht die Bleibende zum Feind.

    2.
    Dreifach ist des Raumes Maß.
    Rastlos fort ohn' Unterlaß
    Strebt die Länge fort in's Weite;
    Endlos gießet sich die Breite;
    Grundlos senkt die Tiefe sich.

    Dir ein Bild sind sie gegeben.
    Rastlos vorwärts mußt du streben,
    Nie ermüdet stille stehn,
    Willst du die Vollendung sehn;
    Mußt in's Breite dich entfalten,
    Soll sich dir die Welt gestalten;
    In die Tiefe muß du steigen,
    Soll sich dir das Wesen zeigen.

    Nur Beharrung führt zum Ziel,
    Nur die Fülle führt zur Klarheit,
    Und im Abgrund wohnt die Wahrheit.
    [font='Arial'][size=10]Friedrich Schiller


    [/size][/font]

    Es pfeift im Hagedorn,
    Laut ächzt es in den Föhren,
    Da läßt sein schmetternd Horn
    Der wilde Jäger hören.

    Hoch droben durch die Schlucht
    Der sturmzerriss’nen Wolke
    Jauchzt er in wilder Flucht
    Vorbei mit seinem Volke.

    Er schwingt den Eschenschaft
    In erzgewalt’gen Händen,
    Und Lebensüberkraft
    Flammt in des Auges Bränden. -

    „Der du verschmäht die Rast
    Des Himmels und des Grabes,
    Der du begehrt die Last
    Des ew’gen Wanderstabes,

    Ruf’ mich in Sturm und Nacht
    Empor, dich zu geleiten
    Auf wilder Lebensjagd
    Durch alle Ewigkeiten.

    Die Seel’ erstickt in mir,
    Denk’ ich der Gruft, der engen,
    Und tobend möcht’ ich schier
    Des Todes Fesseln sprengen.

    Endlose Lebenslust,
    Nein! du sollst nicht verrauchen,
    Nicht elend in den Wust
    Des Staubes untertauchen.

    Wenn über meiner Gruft
    Die Frühlingswinde pfeifen,
    Wenn wirbelnd in der Luft
    Die falben Blätter schweifen;

    Dann bannt auch mich nicht mehr
    Der dumpfe Totenhügel,
    Dann jag’ auch ich daher
    Auf freiem Sturmesflügel.“

    Arthur Fitger