Beiträge von Jo

    Arm am Beutel, krank am Herzen,
    Schleppt' ich meine langen Tage.
    "Armut ist die größte Plage,
    Reichtum ist das höchste Gut!"
    Und zu enden meine Schmerzen,
    Ging ich, einen Schatz zu graben.
    "Meine Seele sollst du haben!"
    Schrieb ich hin mit eignem Blut.

    Und so zog ich Kreis um Kreise,
    Stellte wunderbare Flammen,
    Kraut und Knochenwerk zusammen:
    Die Beschwörung war vollbracht.
    Und auf die gelernte Weise
    Grub ich nach dem alten Schatze
    Auf dem angezeigten Platze:
    Schwarz und stürmisch war die Nacht.

    Und ich sah ein Licht von weiten,
    Und es kam gleich einem Sterne
    Hinten aus der fernsten Ferne,
    Eben als es zwölfe schlug.
    Und da galt kein Vorbereiten.
    Heller ward's mit einem Male
    Von dem Glanz der vollen Schale,
    Die ein schöner Knabe trug.

    Holde Augen sah ich blinken
    Unter dichtem Blumenkranze;
    In des Trankes Himmelsglanze
    Trat er in den Kreis herein.
    Und er hieß mich freundlich trinken;
    Und ich dacht': "Es kann der Knabe
    Mit der schönen, lichten Gabe
    Wahrlich nicht der Böse sein."

    "Trinke Mut des reinen Lebens!
    Dann verstehst du die Belehrung,
    Kommst, mit ängstlicher Beschwörung,
    Nicht zurück an diesen Ort.
    Grabe hier nicht mehr vergebens.
    Tages Arbeit! Abends Gäste!
    Saure Wochen! Frohe Feste!
    Sei dein künftig Zauberwort."
    Johann Wolfgang von Goethe
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    [font='Arial']Ein Druide
    Es lacht der Mai,
    Der Wald ist frei
    Von Eis und Reifgehänge.[/font]
    [font='Arial']Der Schnee ist fort,
    Am grünen Ort
    Erschallen Lustgesänge
    Ein reiner Schnee
    Liegt auf der Höh;
    Doch eilen wir nach oben,
    Begehn den alten heilgen Brauch,
    Allvater dort zu loben.
    Die Flamme lodre durch den Rauch!
    So wird das Herz erhoben. [/font]


    [font='Arial']Die Druiden.
    Die Flamme lodre durch den Rauch!
    Begeht den alten heilgen Brauch,
    Allvater dort zu loben!
    Hinauf! hinauf nach oben![/font]
    [font='Arial']Einer aus dem Volke
    Könnt ihr so verwegen handeln?
    Wollt ihr denn zum Tode wandeln?
    Kennt ihr nicht die Gesetze
    Unserer harten Überwinder?
    Rings gestellt sind ihre Netze
    Auf die Heiden, auf die Sünder.
    Ach, sie schlachten auf dem Walle
    Unsre Weiber, unsre Kinder.
    Und wir alle
    Nahen uns gewissem Falle [/font]


    [font='Arial']Chor der Weiber
    Auf des Lagers hohem Walle
    Schlachten sie schon unsre Kinder.
    Ach, die strengen Überwinder!
    Und wir alle
    Nahen uns gewissem Falle.[/font]

    [font='Arial']Ein Druide
    Wer Opfer heut
    Zu bringen scheut,
    Verdient erst seine Bande.
    Der Wald ist frei!
    Das Holz herbei!
    Und schichtet es zum Brande.
    Doch bleiben wir
    Im Buschrevier
    'Am Tage noch im stillen,
    Und Männer stellen wir zur Hut
    Um eurer Sorgen willen.
    Dann aber laßt mit frischem Mut
    Uns unsre Pflicht erfüllen. [/font]


    [font='Arial'] Ein Wächter
    Diese dumpfen Pfaffenchristen,
    Laßt uns keck sie überlisten!
    Mit dem Teufel, den sie fabeln,
    Wollen wir sie selbst erschrecken.
    Kommt! mit Zacken und mit Gabeln
    Und mit Glut und Klapperstöcken
    Lärmen wir bei nächtger Weile
    Durch die engen Felsenstrecken.
    Kauz und Eule
    Heul' in unser Rundgeheule! [/font]


    [font='Arial'] Ein Druide
    So weit gebracht,
    Daß wir bei Nacht
    Allvater heimlich singen!
    Doch ist es Tag,
    Sobald man mag
    Ein reines Herz dir bringen.
    Du kannst zwar heut
    Und manche Zeit
    Dem Feinde viel erlauben.
    Die Flamme reinigt sich vom Rauch:
    So reinige unseren Glauben!
    Und raubt man uns den alten Brauch,
    Dein Licht, wer will es rauben?[/font]

    [font='Arial'] Ein christlicher Wächter
    Hilf, ach, hilf mir, Kriegsgeselle!
    Ach, es kommt die ganze Hölle!
    Sieh, wie die verhexten Leiber
    Durch und durch von Flamme glühen!
    Menschenwölf und Drachenweiber,
    Die im Flug vorüberziehen!
    Welch entsetzliches Getöse!
    Laßt uns, laßt uns alle fliehen!
    Oben flammt und saust der Böse,
    Aus dem Boden
    Dampfet rings ein Höllenbroden![/font]

    [font='Arial'] Chor der christlichen Wächter
    Schreckliche verhexte Leiber,
    Menschenwölf und Drachenweiber!
    Welch eintsetzliches Getöse!
    Sieh, da flammt , da zieht der Böse!
    Aus dem Boden
    Dampfet rings ein Höllenbroden! [/font]


    [font='Arial'] Chor der Druiden
    Die Flamme reinigt sich vom Rauch:
    So reinige unsern Glauben!
    Und raubt man uns den alten Brauch,
    Dein Licht, wer kann es rauben![/font][font='Arial']
    Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
    [/font]

    [Blockierte Grafik: http://images.wikia.com/forscherliga/images/5/5a/Nachtelfen_Druide.jpg

    Als noch, verkannt und sehr gering,
    unser Herr auf der Erde ging,
    und viele Jünger sich zu ihm fanden,
    die sehr selten sein Wort verstanden,
    liebt’ er sich gar über die Maßen,
    seinen Hof zu halten auf der Straßen,
    weil unter des Himmels Angesicht
    man immer besser und freier spricht.
    Er ließ sie da die höchsten Lehren
    aus seinem heiligen Munde hören;
    besonders durch Gleichnis und Exempel
    macht’ er einen jeden Markt zum Tempel.

    So schlendert’ er in Geistes Ruh’
    mit ihnen einst einem Städtchen zu,
    sah etwas blinken auf der Straß’,
    das ein zerbrochen Hufeisen was.
    Er sagte zu Sankt Peter drauf:
    "Heb doch einmal das Eisen auf!"
    Sankt Peter war nicht aufgeräumt,
    er hatte soeben im Gehen geträumt,
    so was vom Regiment der Welt,
    was einem jeden wohlgefällt:
    Denn im Kopf hat das keine Schranken;
    das waren so seine liebsten Gedanken.
    Nun war der Fund ihm viel zu klein,
    hätte müssen Kron’ und Zepter sein;
    aber wie sollt’ er seinen Rücken
    nach einem halben Hufeisen bücken?
    Er also sich zur Seite kehrt
    und tut, als hätt’ er’s nicht gehört.

    Der Herr nach seiner Langmut drauf
    hebt selber das Hufeisen auf
    und tut auch weiter nicht dergleichen.
    Als sie nun bald die Stadt erreichen,
    geht er vor eines Schmiedes Tür,
    nimmt von dem Mann drei Pfennig dafür.
    Und als sie über den Markt nun gehen,
    sieht er daselbst schöne Kirschen stehen,
    kauft ihrer, so wenig oder so viel,
    als man für einen Dreier geben will,
    die er sodann nach seiner Art
    ruhig im Ärmel aufbewahrt.

    Nun ging’s zum andern Tor hinaus,
    durch Wies’ und Felder ohne Haus;
    auch war der Weg von Bäumen bloß,
    die Sonne schien, die Hitz’ war groß,
    so daß man viel an solcher Stätt’
    für einen Trunk Wasser gegeben hätt’.
    Der Herr geht immer voraus vor allen,
    läßt unversehens eine Kirsche fallen.
    Sankt Peter war gleich dahinter her,
    als wenn es ein goldner Apfel wär’;
    das Beerlein schmeckte seinem Gaum!
    Der Herr nach einem kleinen Raum
    ein ander Kirschlein zur Erde schickt,
    wonach Sankt Peter schnell sich bückt.
    So läßt der Herr ihn seinen Rücken
    gar vielmal nach den Kirschen bücken.
    Das dauert eine ganze Zeit.
    Dann sprach der Herr mit Heiterkeit:
    "Tätst du zur rechten Zeit dich regen,
    hättst du’s bequemer haben mögen.
    Wer geringe Ding’ wenig acht’t,
    sich um geringere Mühe macht."
    Johann Wolfgang von Goethe

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    Tja, das ist mit das Traurigste - dass die Menschen nichts aus der Geschichte lernen. Ist aber auch schwierig, wenn dieselbe permanent (und in zunehmendem Maße) verfälscht wird...


    In einer Internet-Botschaft ruft die Nummer zwei des Terrornetzwerks El Kaida zum Kampf gegen Gaddafi auf. Vize El Sawahiri begrüßt darin auch den Sturz des ägyptischen Präsidenten Mubarak – und warnt vor einer Invasion des Westens. Die arabischen Armeen müssten in Libyen eingreifen und helfen, Muammar el Gaddafi zu vertreiben, bevor „die Hilfe des Westens ... sich in eine Invasion verwandelt“, sagte Aiman El Sawahiri in dem auf einer Islamistenseite im Internet veröffentlichten Video.

    Nach Angaben des US-Senders ABC vom Donnerstagabend (Ortszeit) wurde die 69-minütige Botschaft des Stellvertreters von Osama bin Laden offenbar vor dem Beginn des Nato-Einsatzes in Libyen aufgezeichnet.

    Kampf gegen die Söldner Gaddafis
    El Sawahiri sagte demnach: „Sollten die Amerikaner und die Nato-Truppen in Libyen einmarschieren, dann sollten sich ihre Nachbarn in Ägypten und Tunesien und Algerien und dem Rest der muslimischen Länder erheben und sowohl die Söldner Gaddafis als auch die Nato bekämpfen.“
    El Kaida ruft zum Kampf gegen Gadaffi auf

    Wenn das nicht ein noch willkommenerer Anlaß für "den Westen" ist, die libysche Bevölkerung zu unterstützen und "zu befreien". Man kann sich bidlhaft vortstellen, wie Libyien während und nach einer "Befreiung" aussieht. Man schaue nur zum Irak und nach Afghanistan, um nur von den letzten Befreiungsaktionen zu sprechen. Gründe zur "Befreiung" findet der "Westen" sehr schnell.

    Sollte dieses mal in unseren europäischen Ländern passieren, dann sind wir natürlich Terroristen (siehe Lissabon-Vertrag), dann muß man eben das Land auch befreien, nämlich von den Terroristen.

    Schwedische Sage

    Schwedische Heide, Novembertag,
    Der Nebel grau am Boden lag,
    Hin über das Steinfeld von Dalarn
    Holpert, stolpert ein Räderkarrn.

    Ein Räderkarrn, beladen mit Korn;
    Lorns Atterdag zieht an der Deichsel vorn,
    Niels Rudbeck schiebt. Sie zwingen's nicht,
    Das Gestrüpp wird dichter, Niels aber spricht:

    »Busch-Ginster wächst hier über den Steg,
    Wir gehn in die Irr', wir missen den Weg,
    Wir haben links und rechts vertauscht, –
    hörst du, wie der Dal-Elf rauscht?«

    »Das ist nicht der Dal-Elf, der Dal-Elf ist weit,
    Es rauscht nicht vor uns und nicht zur Seit',
    Es lärmt in Lüften, es klingt wie Trab,
    Wie Reiter wogt es auf und ab.

    Es ist wie Schlacht, die herwärts dringt,
    Wie Kirchenlied es dazwischen klingt,
    Ich hör' in der Rosse wieherndem Trott:
    Eine feste Burg ist unser Gott!

    Und kaum gesprochen, da Lärmen und Schrein,
    In tiefen Geschwadern bricht es herein,
    Es brausen und dröhnen Luft und Erd',
    vorauf ein Reiter auf weißem Pferd.

    Signale, Schüsse, Rossegestampf,
    Der Nebel wird schwarz wie Pulverdampf,
    Wie wilde Jagd, so fliegt es vorbei; –
    Zitternd ducken sich die zwei.

    Nun ist es vorüber ... da, wieder mit Macht
    Rückwärts wogt die Reiterschlacht,
    Und wieder dröhnt und donnert die Erd',
    Und wieder vorauf das weiße Pferd.

    Wie ein Lichtstreif durch den Nebel es blitzt,
    Kein Reiter mehr im Sattel sitzt,
    Das fliehende Tier, es dampft und raucht,
    Sein Weiß ist tief in Rot getaucht.

    Der Sattel blutig, blutig die Mähn',
    Ganz Schweden hat das Ross gesehn: –
    Auf dem Felde von Lützen am selben Tag
    Gustav Adolf in seinem Blute lag.
    Theodor Fontane
    (1868)

    Déjà-vu im libyschen Luftraum

    von Douglas Birch, dapd - Die Luftangriffe auf Libyen wecken Erinnerungen: Vor 25 Jahren bombardierten die USA schon einmal Flugplätze und Kasernen. Auch Gaddafi war im Visier.
    ^weiter hier

    [size=18][font='Arial'][color=#695a46]Afghanistan[/color][/font][/size] (Rückblick)
    [font='Arial']Am 27. Dezember 1979, kurz nach dem NATO-Doppelbeschluss, besetzen sowjetische Truppen die afghanische Hauptstadt Kabul.[/font]

    [font='Arial']Aus historischer Sicht hätte die UdSSR erkennen müssen, dass Afghanistan kaum zu erobern ist.Schon im 19. Jahrhundert hatten es die Engländer dreimal versucht; ausser einem Vertrag mit Afghanistan als Pufferstaat zwischen der Sowjetunion und dem United-Kingdom hatte dabei aber nichts herausgeschaut.[/font]

    [font='Arial']Durch einen Staatsstreich gelangte die kommunistische Partei Afghanistans am 27. April 1978 an die Macht. Die kommunistische Partei war jedoch nur schwach in der Bevölkerung verankert. Grosse Teile der afghanischen Bevölkerung war dem aus dem Iran kommenden, islamischen Fundamentalismus näher. Diese Spannungen zwischen der kommunistischen Regierung und dem islamischen Fundamentalismus führten im Sommer 1978 zu einem Bürgerkrieg.[/font]

    [font='Arial']Der ausbrechende Bürgerkrieg veranlasste die Sowjets, Truppen nach Kabul zu entsenden, um die kommunistische Partei zu unterstützen. Die Zahl der Soldaten erreichte innerhalb weniger Wochen 90'000 Mann. Gleichzeitig belieferten die USA die Widerstandskämpfer mit Waffen. Damit war die Phase der Ost-West-Entspannung endgültig vorbei.[/font]

    [font='Arial']Die Invasion löste scharfe Kritik aus, was sich darin zeigte, dass die USA die Ratifizierung des SALT-II- Abkommens verweigerten und ein Exportverbot für hohe Technologie sowie ein Getreideembargo gegen die UdSSR verhängten.[/font][font='Arial'] Am 14. Januar 1980 forderte die UNO Vollversammlung die Sowjetunion auf, Afghanistan sofort zu verlassen.[/font]

    [font='Arial']Während sich die afghanischen Widerstandskämpfer an den pakistanischen Grenzgebieten behaupteten und immer wieder Verstärkung aus den in Pakistan stationierten Flüchtlingslagern bekamen, kontrollierte die Sowjetunion mit ihrer Armee die grossen Städte und die wichtigsten Verkehrswege.[/font]

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    [size=10][font='Arial']
    [color=#695a46]Guerrillakämpfer sprengten einen Lastwagen in die
    Luft.[/color][/font][/size]

    [font='Arial']Weil der Afghanistankrieg eine schwere Belastung für die Sowjetunion darstellte und den Reformkurs Gorbatschows gefährdete, bezeichnete ihn Gorbatschow als "unsere blutige Wunde"[/font]5[font='Arial']. Das Ansehen der UdSSR litt vor allem in den Entwicklungsländer und in Asien.[/font]

    [font='Arial']Am 14. April 1988 unterzeichneten die Vertreter der Konfliktparteien in Genf die Beendigung des Afghanistan-Konflikts. Sowohl die USA als auch die UdSSR verpflichteten sich, sich künftig nicht mehr in den Konflikt einzumischen. Bis am 15. Februar 1989 musste die Sowjetunion alle Truppen abgezogen haben.[/font]


    [Blockierte Grafik: http://www.kssursee.ch/schuelerweb/ka…lussgebiete.jpg
    [size=10][font='Arial'][color=#695a46]
    Der Ost-West Gegensatz im Mittleren Osten Mitte der 80er Jahre.[/color][/font][/size]


    [font='Arial']Als die Sowjets unter Gorbatschow den Truppenabzug wie vereinbart einhielten, war beinahe ein Jahrzehnt seit Beginn des Konflikts vergangen. Der Krieg forderte etwa 1,2 Millionen Opfer unter der Zivilbevölkerung und vertrieb mehrere Millionen Menschen aus Afghanistan. Die Sowjets hinterliessen ein total zerstörtes Land.Obwohl der Bürgerkrieg mit dem Abzug der sowjetischen Truppen noch nicht beendet war, mischten sich die USA und die Sowjetunion nicht mehr in das Kriegsgeschehen ein.[/font]
    Afghanistan

    *****************

    Es ist doch sehr interessant sich den amerikanischen Einfluss des Ost-West Gegensatzes Mitte der 80er Jahre anzusehen. Heute wissen wir, daß sie sowieso im Irak sind und daß sie dabei sind Afghanistan unter ihre Kontrolle zu bekommen. Und was liegt als einziger weißer Fleck mittendrin und umzingelt ? der IRAN . - Die Frage ist, wie lange wird dieser Fleck noch weiß bleiben.


    Die Erde bebt in Fieberschauern

    wie ihr!

    Die Elemente warten, lauern,

    Dämonen, die in dunklen Tiefen,

    im Fels, im Sumpf, in Feuern schliefen,

    gebannt seit undenklichen Zeiten,

    und die zum Aufstieg sich bereiten

    wie ihr.

    Die neue Zeit hat angefangen

    in euch!

    An alle ist der Ruf ergangen-

    vom Bösen scheiden sich die Guten.

    Auch die in eurer Seele ruhten,

    die Widersprüche, Härten, Gluten,

    die Wunden brechen auf und bluten

    in euch.

    Der Zeitenwender eurer Welten

    ist hier!

    Die Sterne, die sein Haupt erhellten,

    kann er in Seinen Händen halten.

    Er löst, Er bindet die Gewalten,

    Er sucht und findet die Erwählten,

    und die zu Seinem Volke zählten,

    sind hier.

    In diesem Zusammenhang fällt mir auch das Buch Isis Unveiled ein, auf Deutsch: Isis entschleiert. Da geht es natürlich ganz klar um geistige Dinge. Man hätte auch sagen können "Isis offenbart" oder "Isis geoffenbart", aber das klingt etwas holprig und missverständlich. Da klingt "Isis enthüllt" deutlich geschmeidiger. Aber nicht zuletzt spielt eben der Schleier der Isis eine ganz besondere Rolle, weshalb die Übersetzung "Isis entschleiert" perfekt ist.


    Blavatski hat ein Buch geschrieben auf Deutsch "die Entschleierung der Isis, weiß aber nicht, ob du dieses meinst- Hoffe Lightdrop wird sich mal dazu äußern.

    Jo

    Da interessiert mich immer noch, woran er erkannt hat, dass anglophone Personen mit dem Wort Revelation plötzlich keine Offenbarung mehr, sondern eine Enthüllung assoziieren. Ist ja eine spannende Frage.

    Mich auch und ich kann es mir nur über die Assoziation erklären (darum habe ich das noch einmal so ausführlich gemacht, war keine Nichtachtung Deiner Beiträge ;( ).

    England hatte zwar keinen ML aber auch mehrere Wörter (Synonyme)

    disclosure die Enthüllung
    discovery / die Enthüllung
    exposure / die Enthüllung
    revealment / die Enthüllung
    revelation / die Enthüllung
    uncovering / die Enthüllung
    unveiling / die Enthüllung

    also, choose one Jo

    Man Bkid, Du stellst immer Fragen :) - Versetze ein Volk (oder die Menschheit) in Angst und Schrecken und sie werden Dir überall hinfolgen, wie die Schafe. Ich weiß nicht, was so etwas aufhalten könnte - außer die Vernunft derjenigen, die mit solchen Gedanken spielen, Machtgefühl und Macht ausüben ist etwas, was keine Grenzen kennt, keine Ethik und keine Moral.

    Also, was genau möchtest Du uns sagen, den DASS Du etwas damit sagen willst und DASS Du eine Antwort darauf hast, daran habe ich nicht den geringsten Zweifel.

    LG Jo

    Ent-hüllung und Offen-barung kann man doch ziemlich synonym verwenden. Es stammt aus dem Lateinischen:
    revēlāre, revēlō, revēlāvī, revēlātum - enthüllen, offenbaren, aufdecken
    Französisch: révéler
    Englisch to reveal
    Italienisch rivelare
    Spanisch revelar

    irgendwie schon - rein oberflächlich betrachtet. Aber ich sehe es so, dass es nicht von ungefähr unterschiedliche Worte gibt, selbst wenn man meint sie wären mehr oder minder gleich in ihrer Aussage. Ein Wort erzeugt immer gewisse Assoziationen und Bilder, Offwenbarung erzeugt bei mir z.B. etwas im geistigen Sinne, während Enthüllung mehr ins materielle hineingeht so ähnlich wie ent- /aufdecken. Und ich denke, dass das für jeden Muttersprachler in seiner Sprache gilt. Insofern denke ich, dass der von Lightdrop bemerkte (erahnte) Paradigmenwechsel mit der Assoziation zu tun hat. Lass mich gerne belhren, falls das nicht so sein sollte.

    Jo

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Die Pole sind ja leicht zu kontrollieren - wer verläuft sich schon dahin ausser ein paar 'Verrückten' und jenen, die an den dortigen Stationen (im Falle das Südpols) arbeiten und somit ohnehin kontrolliert werden. Auf Tibet und insbesondere Lhasa und dem Pottala haben die Chinesen die Daumen drauf...
    Und seltsam, dass die Russen gerade Ende der 70er dort in Afghanistan einmarschiert sind - gerade als auch immer mehr westliche Touris dort aufkreuzten - und seitdem wagen sich natürlich nur noch lebensmüde Zivilisten dorthin...[/size][/font]

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]

    Danke für den Einwurf Lightdrop. Von dieser Seite aus betrachtet finde ich das sehr interessant, es eröffnet eine weitere Sichtweise :)


    [/size][/font]

    Zitat

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]......
    Statt einem offenen Kampf glich der Krieg der Sowjets in Afghanistan oft einer Gespensterjagd. Unterirdische Tunnel-Labyrinthe aus Flussarmen und Kanälen, Hunderte Kilometer lang, und perfekt getarnte Höhlensysteme waren der Albtraum der Russen. „Im September 1983 wurden wir bei Kandahar beschossen. Kaum machten wir den Feind ausfindig, war er wie vom Erdboden verschluckt“, erzählt Grin. „Die haben Gleise unter der Erde, fahren ihre Geschosse blitzschnell weiter. Einige Minuten später schießen sie aus einer anderen Ecke. Im Gebirge bewegen sich die Felsen wie von Geisterhand, und plötzlich stehst du einem Granatwerfer gegenüber!“
    Russlandeinsatz in der Hölle
    [/size][/font]

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]
    Nach R. Charroux gibt es auf der Erde vier große Eingänge in das unter-irdische Reich Agartha. Das Hautpeingangstor soll sich in Shambhala in Tibet befinden. - [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Lhasa - vom Potala, dem Palast des Dalai Lama, gehen unterirdische Gänge mit offiziell nicht bekannten Ziel aus. In seinem Buch über die Innere Erde schreibt[/size][/font][size=10][font='Arial, Helvetica, sans-serif'] Bernard[/font][/size][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10] diese Gänge seien die Verbindung zu Agarthi einerseits und andererseits Teil des weltweit die Erdkruste durchziehenden Tunnelssystems.[/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]

    Die Pole

     [Blockierte Grafik: http://www.lebensstufen.de/1blu/Hohle%20Erde/11erde_2.jpg]

    [/size][/font] [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10][color=black]Auf diesem Bild sieht man die amerikanische Forschungsstation am Südpol. Es fällt auf, dass es ein Gebiet gibt, auf dem es keine einzige Forschungsstation gibt. Am 180° Längengrad befindet sich die Ross Ice Shell = Ross-Schelfeis. Westlich der Ross Ice Shelf befindet sich Mary Byrd Land. Weiter westlich ist die Walgreen Coast. (Wieso Walgreen?) Die einzige Station die sich auf dem Südpol und am südlichen und hinter dem 83. Breitengrad befindet ist natürlich die Amerikanische. (fällt auf!)[/color][/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]


     [Blockierte Grafik: http://www.lebensstufen.de/1blu/Hohle%20Erde/11erde_12.png]

    [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10][color=black]1Geographischer Nordpol
    2 Magnetischer Nordpol
    3 Geomagnetischer Nordpol
    4 Unzugänglicher Nordpol [/color][/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10][color=black]

    Der Südpol wurde erstmals (angeblich) vom Norwegen Rolland Amundsen 1911 / 12 erreicht, er soll auch den Nordpol überflogen haben, ähnlich wie Admiral Byrd... 1927-28 wurde die Antarktis erstmals vom Norwegen Haakan Mosby umrundet. Der Südpol wurde (angeblich) von den Amerikanern (!) Admiral Richard E. Byrd, Hubert Wilkins und Lincoln Ellsworth in den 30er und 40er überflogen, diese überflogen auch (angeblich) den Nordpol. Hätten sie die Polöffnung überflogen oder umflogen (davon gewusst), müssten sie lügen, wie Admiral E. Byrd. [/color][/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10][color=black]Einige werden nun sagen dass die beiden Pole schon oft überflogen wurden, deswegen hätte man doch die Geschichte mit den Polöffnungen schon an die Öffentlichkeit gebracht - wenn sie wahr wäre! Ja, die Pole wurden schon mehrmals überflogen, und zwar von Admiral E. Byrd! Und nach den geheimen Tagebüchern von Admiral Byrd (das Tagebuch des Admiral Byrd's habe ich in einem der ersten Beiträge als PDF angehangen) ist die Geschichte um die Innerirdischen wahrscheinlich wahr! Byrd flog Februar 1947 (wahrscheinlich wollte man überprüfen ob sich am Nordpol genauso eine Öffnung befindet) in die Nordpolöffnung ins Innere. Er wurde dort von den Arianni empfangen und bekam eine Botschaft mit auf dem Weg.Byrd wurde von der Regierung befohlen zu schweigen. Erst Jahre danach tauchten einige geheime Tagebücher von Admiral Byrd auf die vom Nordpol Vorfall berichten.

    Ein anderer berühmter Mann der behauptet im Inneren gewesen zu sein ist der skandinavier Olaf Jensen. Olaf machte mit seinem Vater 1829, eine Expedition zum Nordpol. Beide segelten mit einem kleinem Fischerboot 'in' die Polöffnung, die sich hinter denn Eismassen befindet, ins Erdinnere. Nach Jensens angaben gedeiht dort eine üppige Vegetation. Und es sollen 3,5-[/color][/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10][color=black]4 Meter[/color][/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10][color=black] große Menschen dort leben (Prä-Astronauten wissen: Diese gab es früher auch auf der Erdoberfläche, Homo Gigantus) Übrigens erklärt Jensen dort Mammuts beobachtet zu haben, genau wie Admiral Byrd! Als Jensen die beschwerliche Reise zurück auf die Oberfläche schaffte (sein Vater starb dabei, und sein Fischerboot wurde zerstört), und seine Geschichte in die Öffentlichkeit kam, wurde er für ganze 28 Jahre ins Irrenhaus gesteckt! Um die Zeit schrieb Jule Verne "Reise zum Mittelpunkt der
    Erde" Olaf Jensen traute sich erst mit 95 Jahren, im Sterbebett sein Buch "The Smocky God" rauszugeben, und es klingt nicht als währe es von einem Verrückten geschrieben, im Gegenteil!
    als Grundlage diese Quelle
    http://%3C/font%3E%3Cfont%20size=[/color][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][/font][/size][/font]

    Jo: in einem der bücher von e.v.d (erichvondäniken) habe ich über ähnliche unterirdische tunnelsysteme gelesen, die sich über viele kilomter imnordöstlichen teil ecuadors sind. vielleicht lassen sich dazu ja ein paar bildchen finden .... n


    Ja, das stimmt - im Moment weiß ich nicht in welchem Buch er darüber schreibt (ich habe - glaube ich - so ziemlich alle Bücher von ihm), aber das bekomme ich schon raus :)
    (siehe Rest der Antwort weiter unten.)


    auch ich habe in Brasilien von meiner damaligen Freundin - ordinierte Macumba-Priesterin - erfahren, dass es riesige unterirdische Tunnelsysteme geben soll - mit Dimensionen der Gänge, dass dort locker Lastwagen selbst bei Gegenverkehr Platz hätten; leider kam es dann wegen diverser Verwicklungen nicht zu einer Besichtigung...


    Amerika (Süd und Nord) kommt noch ausführlich. Ich finde es nur gut, wenn eine gewisse Struktur beibehalten wird, bevor der Bogen zurück nach Amerika geschlagen wird, Mir fehlen hier noch z.B. Russland, Türkei, um zwei zu nennen - es wird noch spannend, jedenfalls sehe ich das so. So ganz kann man die Außerirdischen nicht vorlassen, denn auch darüber gibt es Legenden, Berichte und Theorien (nich nur von EvD). Jedenfalls gibt es eine Unmenge Informationen, die ich versuche einigermaßen strukturiert auf die Reihe zu kriegen, und Dank an Sooma, die mich dabei unterstützt. Und Euch danke ich dafür, dass Ihr mir das Gefühl gebt, diese Arbeit nicht umsonst zu tun, obwohl ich riesigen Spass dabei habe.

    LG Jo

    Ich kenne das sehr hut, es isr wie magie und zauberei die Synchronizität der Ereignisse, wenn man das erst einmal bemnerkt hat, fließen viele Dinge von alleine.

    Zitat

    [color=#000000][font='Verdana'][size=10]Wenn wir anfangen, Synchronizität, bzw. Synchronizitäten in unserem Leben zu bemerken, heisst das zuerst schon, dass wir anfangen, magisch zu denken, denn normalerweise werden diese Geschehnisse als Zufälle gedeutet. Ähnlich wie beim déjà-vu, ist man zwar verwundert, denkt aber nicht weiter darüber nach. Erst wenn sich die Vorkommnisse, bzw. die Aufmerksamkeit auf diese häufen, sind wir soweit sensibilisiert, dass wir sie auch hinterfragen, ergründen, entschlüsseln und später sogar zielgerichtet nutzen wollen. Es geht um die Gleichzeitigkeit zweier nicht kausal verbundener Geschehnisse, die sich meistens wie folgt äussern: Ein aus dem Innern kommender Impuls, etwa ein Spontangedanke während eines anregenden Gesprächs oder eine intensive Beschäftigung mit einem Problem oder der Ansatz einer noch unausgereiften Idee wird plötzlich zeitgleich be- oder verstärkt durch eine Begebenheit oder das Auftauchen eines im Zusammenhang stehenden Symbols im unmittelbaren Umkreis. Es ist, als ob quasi aus der Zeit-Dimension ein Echo, eine Art Bejahung, eine Bekräftigung erfolgt. Und damit ist man für Sekunden (oder für die Ewigkeit) eingebunden im Gleichen, also simultane Abgabe und Aufnahme von Energie. Der ganze Vorgang ist magisch in dem Sinn, dass wir (noch) nicht verstehen, wie er zustande kommt. Eine Schlussfolgerung wäre demnach, dass mit dem Beginn der Aufmerksamkeit auf synchrone Ereignisse auch ein Beginn zum magischen Bewusstsein und Handeln vorliegen kann. Man ist dann bei jedem Vorhaben mehr bereit, auf "Zustimmung" von dieser speziellen Zeit-Energie zu achten und sich danach zu richten, als vorher. Der "magische" Mensch kann diese Energien irgendwann auch nutzen, indem er durch bestimmte Rituale oder Willenskraft die Voraussetzungen für synchrone Geschehnisse in seinem Sinne schafft. [/size][/font][/color]

    [color=#000000][font='Verdana'][size=10]http://www.oana.de/synchron.htm

    Die Synchronizität der Ereignisse, wie ich sie nenne, ist wirklich magisch - ich achte schon sehr lange darauf. Man fühlt sich eingbunden in das Geschehen und es gibt einem das Gefühl, dass diese wirklich nur für einen selbst passieren, Situationen, Bücher, Menschen, Gespräche und a.m.. wenn man einmal seine Aufmerksamkeit darauf gerichtet hat, fällt es einem auch verhäuft auf.

    LG Jo
    [/size][/font][/color]

    Huch! Bei der Recherche nach etwas völlig Anderem bin ich auf Folgendes gestossen:
    [Blockierte Grafik: http://www.st-josef-waldram.de/Bibeli1.JPG]
    (Quelle: http://www.st-josef-waldram.de/Bibelinfo.htm )

    Wo liegt der biblische "Garten Eden"?
    Zitat aus dem Buch "Die innere Welt von Agarthi"

    Sind wir irgendwann daraus vertrieben worden? Stimmt die Hypothese, dass einige Auserwählte nach dem Untergang von Atlantis (ca. 12.000 v. Chr.) nach "Hyperborea" gegangen sind? Woher stammt unser Schöpfungsmythos in der Bibel? Und warum heißt das Paradies ausgerechnet Eden? Woher kam Apoll? Aus Hyperborea? Und errichteten ihm die Griechen nicht auch einen Tempel in einem Ort namens Delphi, berühmt für sein Orakel? In jenem Land jenseits des Nordwinds, im Inneren unseres Planeten gibt es eine Stadt, die ebenfalls Delphi heißt, und sie liegt in einem riesigen Hain von Bäumen. Und was pflanzten die Griechen am Südhang von Delphi? Einen Hain mit 2000 Olivenbäumen. Zufall?

    Helena Petrowa Blavatsky schreibt im Buch "Die entschleierte Isis": "Wir beginnen mit dem Garten Eden, der als Örtlichkeit genommen, durchaus kein Mythos ist. Er gehört zu jenen Landmarken der Geschichte, die es dem Schüler gelegentlich begreiflich mache, dass die Bibel nicht ein allegorisch zu nehmen ist. Eden oder das hebräische Garten-Eden, was den Park oder Garten Eden bedeutet, ist ein archaischer Name des Landes, das, vom Euphrat und seinen vielen Armen bewässert, sich von Asien und Armenien bis zu dem erythräischen See erstreckt."

    Möglich. Könnte aber auch sein, dass sich dieser Garten Eden im Inneren unseres Planeten befindet? Wie Olaf Jansen berichtet, liegt die Hauptstadt Eden tatsächlich in einem riesigen, paradiesisch anmutenden Garten, aus dem vier Flüsse in jede der vier Himmelsrichtungen entspringen. Einer dieser innerirdischen Flüsse heißt Euphrat. In Tibet existieren noch heute viele Sagen um das unterirdische Land Agartha. Die Mongolen glauben, dass die unterirdische Welt von Agartha vom König der Welt regiert wird, der in einer heiligen Stadt namens Shamballa thront.Angenommen, dies stimmte - würde "unterirdisch" dann bedeuten, dass Agrtha sich in der Erdkruste befände - oder auf der Oberfläche der inneren Welt? Der russische Entdecker Ferdinand Ossendowski erfuhr auf seinen Reisen durch Tibet von Geheimnisen, die von roten und gelben Lamas bewahrt wurden. Der Lama Gelong erzählte ihm, dass vor über sechstausend Jahren ein heiliger Mann in der Erde verschwand, begleitet von einem Stamm Menschen und nie mehr auf die Oberfläche zurückkehrte. Diese innere Welt sei auch von verschiedenen anderen Männern, wie Cakya-Muni, Undur-Ghenegen Paspa, Baber und anderen besucht worden.
    Niemand wisse mehr, wo jener Eingang liegt. Man vermutet, er befinde sich in Afghanistan oder in Indien.

    *******************

    Zur Ergänzung "Österreich"

    Aber in Europa gibt es noch mehr. Einweiteres Beispiel:

    Osterreichisches Tunnelsystem gibt Experten Rätsel auf

    Dunkle Unterwelt / 04.10.2009, 13:26


    [Blockierte Grafik: http://imgl.krone.at/Bilder/2009/10…NF8E1uvocgw.jpg]

    Vor Jahrtausenden ist mit größter Wahrscheinlichkeit von Menschenhand in der Oststeiermark ein kunstvolles Tunnelsystem geschaffen worden, dessen Zweck und Entstehungsgeschichte unbekannt sind. Wer hat die kilometerlangen Gänge warum und wann aus dem Fels gehauen? Der Grazer Wissenschafter Heinrich Kusch beschäftigt sich seit Jahren mit dem unterirdischen Geheimnis - und hat nun ein Buch darüber geschrieben Tore zur Unterwelt: Das Geheimnis der unterirdischen Gänge aus uralter Zeit.

    Es ist eines der großen Geheimnisse der Menschheitsgeschichte - und es liegt direkt unter uns. Kilometerlange Tunnelsysteme, kunstvoll und mit kaum vorstellbarem Aufwand aus dem Fels gehauen, Jahrtausende alt. Und keiner weiß, wer sie wann und wofür geschaffen hat. Den bekannten steirischen Prähistoriker und Anthropospeläologen Dr. Heinrich Kusch und sein Team beschäftigt das subterrane Rätsel seit vielen Jahren.

    Tausende Stunden haben er, seine Gattin Ingrid, Johann Dinauer sowie Aloisia und Ferdinand Reiß auf eigene Kosten in den letzten Jahren in der oststeirischen Unterwelt verbracht und dabei verblüffende Entdeckungen gemacht. Die spannende Suche nach Erklärungen haben der Grazer und seine Frau jetzt in einem 208 Seiten dicken Text-Bildband mit dem Titel "Tore zur Unterwelt" eindrucksvoll beschrieben. Allein: Das Rätsel wird darin auch nicht gelöst - aber Kusch erzeugt Gänsehaut. Unter uns existiert das (noch) Unerklärliche. Er wird weiterforschen, aber jetzt lässt er uns alle daran teilhaben.

    Parallelen zu ausländischen Entdeckungen Die Gänge, die Kusch & Co. entdeckt haben, sehen großteils gleich aus. Nur wenig davon ist zugänglich, aber man weiß, dass viele Kilometer davon geschaffen wurden. Wann, von wem und wofür? "Ähnliche Entdeckungen hat man auch anderswo gemacht", sagt Heinrich Kusch, "in Russland, England,
    Frankreich oder Italien etwa. Auch in anderen Teilen Europas, in Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien oder Spanien, weiß man von den sogenannten "Erdställen". Dabei handelt es sich - simpel ausgedrückt - um meist kleine Anlagen unter der Erdoberfläche."

    Als Entstehungszeitraum hat man bis jetzt das Früh-oder Hochmittelalter angegeben. Aber man weiß auch, dass das Alter einzelner unterirdischer Anlagen vor allem im Mittelmeerraum bis in das Neolithikum, also die Jungsteinzeit, zurückreicht. Doch: Waren die Menschen damals überhaupt in der Lage, so tief unter der Erdoberfläche kunstvolle Gänge mit dem damals zur Verfügung stehenden primitiven Werkzeug (Steinäxte) aus dem Fels zu hauen? Wohl kaum.

    Alter Plan in Kanonenkugel entdeckt

    Kusch & Co. sind durch einen alten Plan auf das Mysterium aufmerksam geworden. Das Papier - eine Kopie des Originals aus dem 15. Jahrhundert -steckte in einer Kanonenkugel, die beim Abriss eines alten Bauernhauses vor etwa drei Jahrzehnten entdeckt wurde. Darauf sind gewaltige unterirdische Anlagen verzeichnet, die sich unter dem Stift Vorau weithin erstrecken. "Als uns am Beginn der Suche nach den Erdställen erstmals bewusst wurde, in welch unerforschtes Gebiet wir da vordringen, haben wir beim besten Willen nicht begreifen können, welche Dimensionen unsere Forschungen in der Zukunft erreichen würden", sagt Heinrich Kusch.

    "In den folgenden Jahren haben wir - teils durch die Mithilfe der Bevölkerung - zahlreiche Zugänge zu diesem Gangnetz entdeckt und teilweise erkundet. Auch Sondierungsbohrungen haben wir mit Unterstützung der Vorauer Chorherren unternommen und einzelne Teile in mühsamer Grabungsarbeit freigelegt. Dabei haben wir erkannt, dass die Stollen mit unheimlicher Präzision und unerklärbarer Technik aus dem Sedimentgestein herausgearbeitet wurden. Noch unglaublicher sind die später,
    wahrscheinlich in der Megalithzeit - also vor 3.500 bis 6.500 Jahren - entstandenen Steingänge, welche die älteren, oberflächennahen Felsgänge ersetzt haben, weil diese eingestürzt waren.

    Unfassbarer Arbeitsaufwand

    Hier wurden mit Unmengen von Steinplatten, die einzeln bis zu einer Tonne schwer sind, und mächtigen Steinen lange Zugänge zum alten, teils noch intakten System geschaffen. Ein Arbeitsaufwand, der nach unserem Verständnis kaum möglich zu sein scheint." Wieder die Frage: Wer waren die Bauherren, wie und warum sind die Gänge entstanden?

    Dem Laien drängt sich da die Frage auf, die sich der seriöse Wissenschafter nie und nimmer zu stellen wagt: Hat es vor der uns bekannten Kultur vielleicht einmal eine ganz andere gegeben? Die wahren Antworten kann nur die Wissenschaft finden. Artefakte, die zweckdienliche Hinweise auf diese Fragen geben könnten, haben Kusch & Co. bisher noch nicht gefunden. Die Hoffnung, dass man irgendwann Erklärendes unter der oststeirischen Erde entdecken könnte, lebt aber weiter.
    von Werner Kopacka, Kronen Zeitung

    Von den in Afghanistan eingesetzten Bundeswehrsoldaten kehren zwei Prozent mit psychischen Problemen nach Hause zurück. Das entspricht etwa 300 Soldaten pro Jahr, erklärten Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden bei der Vorstellung ihrer Studie. Die Teilnehmer der Afghanistan-Mission haben damit ein sechs- bis zehnfach höheres Erkrankungsrisiko als ihre Kameraden ohne Auslandserfahrung.


    [Blockierte Grafik: http://www.mdr.de/I/8274754.jpg]


    Todesfälle in den eigenen Reihen sind eine der größten Belastungen für die deutschen ISAF-Soldaten. Dazu kommen Kämpfe, Verletzungen, aber auch die Isolation im fremden Land.

    Wenige Betroffene, aber hohe Dunkeziffer

    Die Wissenschaftler untersuchten im Rahmen ihres Forschungsprogramms zu den Folgen von Auslandseinsätzen 10.000 ISAF-Soldaten, die 2009 an den Hindukusch entsandt worden waren. Zwar berichtete über die Hälfte von traumatischen Erlebnissen bei den Auslandseinsätzen, aber nur ein Bruchteil von ihnen erlitt eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Dabei kann es sich um Angstzustände, Depressionen, Panikattacken oder auch körperliche Schmerzen handeln. Ein Problem sehen die
    Wissenschaftler darin, dass nur jeder zweite Betroffene nach seiner Rückkehr professionelle Hilfe in Anspruch genommen hat, um seine Probleme zu bewältigen. Die Forscher gehen deshalb von einer hohen Dunkelziffer aus.

    Psychologische Studie der Uni Dresden

    ...Fortsetzung

    [size=10][font='Arial']Es gibt Leute auf der Welt, die sich der allergrößten Mühe unterziehen, um auf die Schwächen einer Religion oder einer Sprache hinzuweisen, und dann freundlich ihrer Wege gehen, ohne irgendwelche Verbesserungsvorschläge zu machen. Ich gehöre nicht zu dieser Sorte. Ich habe dargelegt, dass die deutsche Sprache reformbedürftig ist. Nun denn, ich bin bereit, sie zu reformieren. Zumindest bin ich bereit, die richtigen Vorschläge zu machen. Solch ein Unterfangen mag bei einem anderen unbescheiden erscheinen; ich jedoch habe fürs Erste und Letzte neun volle Wochen dem sorgfältigen und kritischen Studium dieser Sprache gewidmet und dadurch ein Vertrauen in meine Fähigkeiten, sie zu

    reformieren, gewonnen, das mir eine nur oberflächliche Bekanntschaft nicht hätte verschaffen können. Zunächst einmal würde ich den Dativ weglassen. Er bringt die Plurale durcheinander, und außerdem weiß man nie, wann man sich im Dativ befindet, es sei denn, man bemerkt es zufällig – und dann weiß man nicht, wann und wo man hineingeraten ist oder wie lange man schon darin ist oder wie man jemals wieder herauskommen soll. Der Dativ ist nichts weiter als schmückender Unsinn – es ist besser, ihn abzuschaffen.

    Sodann würde ich das Verb weiter nach vorne holen. Man mag ein noch so gutes Verb laden, bei der gegenwärtigen deutschen Entfernung bringt man nach meiner Beobachtung das Subjekt nie wirklich zur Strecke – man schießt es nur an. Ich empfehle daher mit Nachdruck, diese wichtige Wortart an eine Stelle vorzuziehen, wo man sie leicht mit bloßem Auge sehen kann.

    Drittens würde ich ein paar starke Ausdrücke aus dem Englischen importieren – zum Fluchen und auch zur kraftvollen Beschreibung aller möglichen kraftvollen Vorgänge:

    „Verdammt“ und seine Variationen und Erweiterungen sind Wörter von allerhand Bedeutung, aber ihr Klang ist so sanft und wenig ausdrucksvoll, dass deutsche Damen sie benutzen können, ohne dass es eine Sünde wäre. Deutsche Damen, die durch keinerlei Überredung oder Zwang dazu gebracht werden könnten, eine Sünde zu begehen, stoßen ohne Zögern eines dieser harmlosen kleinen Wörter aus, wenn sie sich ihr Kleid zerreißen oder die Suppe ihnen nicht schmeckt. Sie klingen ungefähr so verrucht wie unser „My gracious“. Deutsche Damen sagen dauernd „Ach Gott!“ „Mein Gott!“ „Gott im Himmel!“ „Herr Gott!“ „Der Herr Jesus!“ usw. Sie glauben vielleicht auch, unsere Damen frönten demselben Brauch, denn ich hörte einmal, wie eine vornehme und reizende alte deutsche Dame zu einem süßen jungen amerikanischen Mädchen sagte: „Die beiden Sprachen ähneln sich sehr – wie angenehm das ist; wir sagen ‚Ach Gott!‘, und Sie sagen ‚Goddam‘.“

    Viertens würde ich die Geschlechtszugehörigkeit neu regeln und die Verteilung gemäß dem Willen des Schöpfers vornehmen. Dies schon aus Respekt.

    Fünftens würde ich diese großen, langen, zusammengesetzten Wörter abschaffen oder zumindest von dem Sprecher verlangen, sie abschnittweise vorzutragen mit Erfrischungspausen dazwischen. Sie gänzlich abzuschaffen wäre das Beste, denn Gedanken werden leichter aufgenommen und verdaut, wenn sie einer nach dem anderen und nicht zu großen Haufen geballt daherkommen. Mit der geistigen Nahrung verhält es sich genauso wie mit jeder anderen: Es ist angenehmer und bekömmlicher, sie mit dem Löffel anstatt mit der Schaufel zu sich zu nehmen.

    Sechstens würde ich von dem Sprecher verlangen, dass er aufhört, wenn er fertig ist, und nicht noch eine Kette dieser nutzlosen „haben sind gewesen gehabt haben geworden sein“ hinten an den Satz anhängt. Solcher Tand schmückt das Gesagte nicht, sondern raubt ihm seine Würde. Er ist daher ein Ärgernis und sollte abgeschafft werden.

    Siebtens würde ich die Parenthese abschaffen. Desgleichen die Überparenthese, die Oberüberparenthese, die Außenumoberüberparenthese und schließlich auch die letzte, weitreichende, alles umfassende Hauptparenthese. Ich würde von jedermann, ob hoch oder niedrig, verlangen, dass er mir einfach und geradezu mit dem kommt, was er mir erzählen will, oder aber seine Geschichte zusammenrollt und sich daraufsetzt und Ruhe gibt. Übertretungen dieses Gesetzes müssten mit dem Tode bestraft werden.

    Und achtens und letztens würde ich „Zug“ und „Schlag“ mit allen ihren Anhängseln behalten und das übrige Vokabular abschaffen. Dies würde die Sprache sehr vereinfachen.

    Ich habe nun die Änderungen genannt, die ich für die nötigsten und wichtigsten halte. Dies sind wohl alle, die man von mir gratis erwarten kann; aber ich habe noch weitere Vorschläge, die ich machen kann und auch machen werde, falls meine geplante Bewerbung dazu führt, dass ich von der Regierung offiziell angestellt werde, an der Reform der Sprache zu arbeiten.

    Aufgrund meiner philologischen Studien bin ich überzeugt, dass ein begabter Mensch Englisch (außer Schreibung und Aussprache) in dreißig Stunden, Französisch in dreißig Tagen und Deutsch in dreißig Jahren lernen kann. Es liegt daher auf der Hand, dass die letztgenannte Sprache zurechtgestutzt und repariert werden sollte. Falls sie so bleibt, wie sie ist, sollte sie sanft und ehrerbietig zu den toten Sprachen gestellt werden, denn nur die Toten haben genügend Zeit, sie zu lernen.[/font][/size]

    [size=10][font='Arial']Eine Rede zum 4. Juli in deutscher Sprache, gehalten bei einem Bankett des Anglo-Amerikanischen Studentenclubs vom Autor dieses Buches[/font][/size][size=10][font='Arial']

    Gentlemen, Since I arrived, a month ago, in this old wonderland, this vast garden of Germany, my English tongue has so often proved a useless piece of baggage to me, and so troublesome to carry around, in a country where they haven’t the checking system for luggage, that I finally set to work, and learned the German language. [/font][/size][size=10][font='Arial']Also! Es freut mich dass dies so ist, denn es muss, in ein hauptsächlich degree, höflich sein, dass man auf ein occasion like this, sein Rede in die Sprache des Landes worin he boards, aussprechen soll. Dafür habe ich, aus reinische Verlegenheit – no, Vergangenheit – no, I mean Höflichkeit – aus reinische Höflichkeit habe ich resolved to tackle this business in the German language, um Gottes willen! Also! Sie müssen so freundlich sein, und verzeih mich die interlarding von ein oder zwei Englischer Worte, hie und da, denn ich finde dass die deutsche is not a very copious language, and so when you’ve really got anything to say, you’ve got to draw on a language that can stand the strain.

    Wenn aber man kann nicht meinem Rede Verstehen, so werde ich ihm später dasselbe übersetz, wenn er solche Dienst verlangen wollen haben werden sollen sein hätte. [/font][/size][size=10][font='Arial'](I don’t know what “wollen haben werden sollen sein hätte” means, but I notice they always put it at the end of a German sentence – merely for general literary gorgeousness, I suppose.)

    This is a great and justly honored day – a day which is worthy of the veneration in which it is held by the true patriots of all climes and nationalities – a day which offers a fruitful theme for thought and speech; und meinem Freunde – no, meinen Freunden – meines Freundes – well, take your choice, they’re all the same price; I don’t know which one is right – also! ich habe gehabt haben worden gewesen sein, as Goethe says in his Paradise Lost – ich – ich – that is to say – ich – but let us change cars.

    [/font][/size][size=10][font='Arial']Also! Die Anblick so viele Grossbrittanischer und Amerikanischer hierzusammengetroffen in Bruderliche concord, ist zwar a welcome and inspiriting spectacle. [/font][/size][size=10][font='Arial']And what has moved you to it? Can the terse German tongue rise to the expression of this impulse? [/font][/size][size=10][font='Arial']Is it Freundschaftsbezeigungenstadtverordnetenversammlungen- familieneigentümlichkeiten? Nein, o nein! This is a crisp and noble word, but it fails to pierce the marrow of the impulse which has gathered this friendly meeting and produced diese Anblick – eine Anblick welche ist gut zu sehen – gut für die Augen in a foreign land and a farcountry – eine Anblick solche als in die gewöhnliche Heidelberger phrase nennt man ein “schönes Aussicht!” Ja, freilich natürlich wahrscheinlich ebenso wohl! Also! Die Aussicht auf dem Königsstuhl mehr grösser ist, aber geistlische sprechend nicht so schön, lob’ Gott! [/font][/size][size=10][font='Arial']Because sie sind hier zusammengetroffen, in Bruderlichem concord, ein grossen Tag zu feiern, whose high benefits were not for one land and one locality, but have conferred a measure of good upon all lands that know liberty today, and love it. [/font][/size][size=10][font='Arial']Hundert Jahre vorüber, waren die Engländer und die Amerikaner Feinde; aber heute sind sie herzlichen Freunde, Gott sei Dank! [/font][/size][size=10][font='Arial']May this good-fellowship endure; may these banners here blended in amity so remain; may they never any more wave over opposing hosts, or be stained with blood which was kindred, is kindred, and always will be kindred, until a line drawn upon a map shall be able to say: “This bars the ancestral blood from flowing in the veins of the descendant!”

    [/font][/size][size=10][font='Arial']Textgrundlage:
    Mark Twain: Gesammelte Werke in zehn Bänden. Ausgewählt und zusammengestellt von Norbert Kohl. Band 4: Bummel durch Europa. Deutsch von Gustav Adolf Himmel. Frankfurt am Main (Insel) 1985. S. 527–545. — Die Übersetzung wurde von Michael Schneider revidiert und ergänzt.

    [/font][/size]