Massenhaftes Erwachen?
Die Übergriffe der Sicherheitskräfte konnten diesmal keinen Abschreckungseffekt erzielen, der zur Zersplitterung der Bewegung geführt hätte. Stattdessen ist spätestens mit der breiten Unterstützung der Wall-Street-Besetzer durch Teile der amerikanischen Gewerkschaftsbewegung eine kritische Schwelle überschritten worden, bei der die Bewegung eine enorme Eigendynamik entfesselt und auf immer mehr US-Bürger anziehend wirkt.
Letztendlich sind es die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise, die immer mehr Menschen aus eigener bitterer Erfahrung zu der Einsicht kommen lassen, dass die gegenwärtige Gesellschaft ihnen keine annehmbaren Zukunftsperspektiven bieten kann.
Diese Protestwelle artikuliert somit nur die in der Bevölkerung weitverbreitete Ahnung, dass das bestehende Gesellschaftssystem fundamentale Fehlentwicklungen aufweist. Wenn es einen gemeinsamen Nenner dieser so vielfältigen und auch in sich widersprüchlichen Bewegung gibt, so ist es eben diese Einsicht, dass es "so nicht weitergehen kann".
Das Spektrum der von den Demonstranten angemahnten Veränderungen des bestehenden Systems ist so disparat wie die Zusammensetzung der Bewegung, es reicht von http://%20%5burl] gemäßigten Reformvorschlägen[/url] bis zu Forderungen nach einem grundlegenden, radikalen Systemwechsel, nach "kollektiver Befreiung". Viele Demonstranten begreifen diese Protestwelle als eine Art des "massenhaften Erwachens", währenddessen die Menschen die Illusion verlieren, bei der gegebenen Gesellschaft handele es ich um eine "natürliche" und letztendlich unabänderliche Konstante menschlicher Existenz. Der überwältigende Drang nach einer grundlegenden Veränderung des Entwicklungsgangs unserer Gesellschaft kommt in Aussagen wie etwa der folgenden zum Ausdruck:
Die Welt kann nicht auf dem gegenwärtigen Pfad verbleiben und überleben. Diese Idee ist egoistisch und blind. Es ist nicht tragbar.
[Blockierte Grafik: http://www.heise.de/tp/artikel/35/35663/35663_2.jpg]
Plakat aus San Francisco, das auch zeigt, dass Anonymous eine wichtige Rolle spielt. Bild: Occupy Together
Modell einer neuen Gesellschaft
Den insbesondere in US-Massenmedien aufgeworfenen Fragen nach klaren und realisierbaren Forderungen der Demonstranten versuchte das Magazin Adbusters in der Kurzreportage Die Forderung ist ein Prozess eine andere Wahrnehmung entgegenzustellen, bei der die Prozesse der Selbstorganisation innerhalb der Bewegung ins Zentrum der Betrachtungen rückten.
Vielleicht ist somit nicht entscheidend, wogegen die Demonstranten sind (deren gemeinsamer Nenner die Forderung nach Change, nach Wechsel ist), sondern welche Alternativen sie selber während ihrer Proteste konkret hervorbringen und auch vorleben:
Es ist ein Modell einer neuen Gesellschaft. Es ist kein Protest in dem Sinne, dass man gegen irgendetwas seinen Unmut artikuliert. Es ist ein Weg, etwas Neues zu formulieren.
Quelle
Mit diesen Worten beschrieb eine Aktivistin die basisdemokratisch durchgeführte Selbstorganisation in dem Protestcamp in New York. Viele der engagierten Kampteilnehmer in New York haben den Anspruch, diese Alternative, dieses "Neue" vorzuleben. Tatsächlich kann den Demonstranten auf dem Liberty Square in New York nicht vorgeworfen werden, Chaos oder Unordnung zu hinterlassen.
Der ehemalige Zuccotti Park ist in spezielle Zonen aufgeteilt worden, in denen Informationen, Nahrung, Bekleidung oder medizinische Versorgung gewährt werden. Hierfür sind spezialisierte Teams verantwortlich, die sich im Verlauf von Diskussionen in "Allgemeinen Versammlungen" herauskristallisiert haben. Demonstranten in entsprechenden Arbeitsgruppen sorgen so auch für die Absicherung des Geländes vor Polizeiübergriffen oder für die Müllbeseitigung.
Die ersten Aktivisten, die einem Aufruf der Zeitschrift Adbusters folgten und ab dem 17. September auf dem Park ausharrten, haben keinerlei organisatorische Vorbereitungen oder logistische Unterstützung. Der gesamte Organisationsprozess entwickelte sich basisdemokratisch über sogenannte "Allgemeine Versammlungen", auf denen alle Beteiligten stimm- und redeberechtigt sind. Innerhalb dieses wochenlangen demokratischen Organisationsprozesses haben sich die spezifischen Strukturen des Protestcamps ausdifferenziert.
Die konkreten "Regeln", die sich die Demonstranten in New York auf den Versammlungen selbst gegeben haben, befinden sich auch in permanenter Veränderung. Das Protestcamp gleicht somit einem sozialen Labor, in dem tatsächlich neue Formen des Zusammenlebens erprobt und auf ihre Praktikabilität überprüft werden. Ähnlich verhält es sich mit neuen kollektiven Eigentumsformen, sowie der alternativen Distribution von Ressourcen, die mitten im Zentrum des Finanzkapitalismus erprobt werden.
Diese "führerlose" und hierarchiefreie Struktur beschrieb der renommierte Journalist Chris Hedges, der etliche Tage unter den Demonstranten verbrachte, in einer seht lesenswerten Reportage. Die Besetzung der Wall Street habe eine alternative Gemeinschaft geschaffen, die das "profitangetriebene hierarchische System" des Kapitalismus herausfordere. Selbst wenn die New Yorker Polizei unverzüglich das Camp räumen sollte, sei es für die Mächtigen bereits zu spät, um gegenzusteuern, da "diese Vision und Struktur eingeschrieben wurde in Tausende von Menschen", die in dem Protestcamp lebten und kämpften, so Hedges. Dieser in New York vorgelebte Entwurf sei nun dabei, in "Städte und Parks im ganzen Land" transferiert zu werden. Hedges zufolge kann der gemeinsame Nenner dieses Kerns der Protestbewegung in einem Wort zusammengefasst werden:
Rebellion. Diese Demonstranten sind nicht gekommen, um im System zu arbeiten. Sie wollen keine Reform des Wahlrechts. Sie haben kein Vertrauen in das politische System oder in die beiden großen Parteien - und dies sollten sie auch nicht. Sie wissen, dass die Presse ihre Stimmen nicht verstärkten wird, und deswegen haben sie ihre eigene Presse geschaffen. Sie wissen, dass die Wirtschaft den Oligarchen dient, und deswegen haben sie ihr eigenes Gemeinschaftssystem geschaffen.
Chris Hedges
Diese vielgestaltige und auch widersprüchliche Rebellion ist längst dabei, auch auf andere Länder und Kontinente überzugreifen. Ähnliche Aktionen fanden bereits in http://%20%5burl]Dublin[/url] statt. Demnächst startet eine vergleichbare Besetzungskampagne in London, wo inzwischen Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen mit der Besetzung der Westminster Bridge gegen Privatisierungspläne protestieren. In Brüssel haben Hunderte von spanischen Aktivisten ein Protestlager errichtet, die von belgischen Demonstranten unterstützt wurden. Selbst in Deutschland sind bereits Dutzende von Facebook-Gruppen entstanden, die sich der Bewegung anschließen.
Als ein weiteres Kraftzentrum dieser Protestwelle fungiert die spanische Bewegung der "Empörten" (Europa vom Empörten-Virus infiziert), aus deren Umfeld auch die Initiative zu dem globalen Aktionstag gegen die kapitalistische Dauerkrise am 15. Oktober erwuchs. An diesem Tag will diese global in Entstehung begriffene Bewegung daran gehen, im gemeinsamen Kampf für einen weltweiten Wandel die nationalen und weltanschaulichen Differenzen all der Menschen zu überwinden, die zu den 99 Prozent zählen, die bei der derzeitig eskalierenden Krise unter die Räder zu geraten drohen.
Beiträge von Jo
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Jaa ... - dann wäre diese Darstellung eine riesige Verarsche; und diejenigen, welche bislang überteuerte Preise für ein "scheinbar knappes" Gut bezahlt haben - dürften mächtig sauer werden, wenn dies raus kommt.
Diejenigen sind WIR doch, oder?
Da wir in allen wesentlichen Dingen belogen werden, gehe ich davon aus, dass wir auch mit der Endlichkeit es Oels belogen werden. Das Maerchen, dass das Oel fast zu Ende ist ist schon mindestenns 50 Jahre alt. Ich weiss ja nicht, ob einer von Euch den "autofreien Sonntag" in den 70ern mitgemacht hat, ist ja nur erst 40 Jahre her und gucke mal da, Oel ist immer noch da. ES geht nur um Abzocke und um nichts anderes. Also Volksentscheid fuer einen Popelsbahnhof, der sowieso nix aendert und bei wichtigen Dingen wie z.B
Eurorettungsschirm, Benzinpreise, Heizoelpreise die Schnauze halten.Jo
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Morgen findet die Abstimmung ueber die Euro-Rettung statt:
"Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, sorge für einen bequemen Sattel - es könnte ein langer Ritt werden!"
(Frank Menzel 2008)Fallbeispiel
"Ein totes Pferd reiten"Erfolgsstrategien für die moderne Verwaltungsführung
Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt:
"Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."Diese Einstellung ist geprägt von Resignation und Passivität und damit kein Vorbild für uns. Na ja, was verstehen die Sioux auch schon von Pferden?
Da sind wir weiter. Wir als hochqualifiziertes Führungspersonal in der kommunalen Verwaltung haben für derartige Situationen zahlreiche erfolgsorientierte Strategien und zielführende Methoden entwickelt:Wir sagen: "So haben wir das Pferd doch immer geritten."
Wir weisen den Reiter an, sitzen zu bleiben, bis das Pferd wieder aufsteht.
Wir stellen dem Reiter eine Beförderung in Aussicht.
Wir ordnen Überstunden für Reiter und Pferd an.
Wir schließen mit dem Reiter eine Zielvereinbarung über das Reiten toter Pferde.
Wir gewähren dem Reiter eine Leistungspämie, um seine Motivation zu erhöhen.
Wir schicken den Reiter auf ein Weiterbildungsseminar, damit er besser reiten lernt.
Wir organisieren regelmäßige Teamgespräche mit einem externen Supervisor, um die Kommunikation zwischen Reiter und totem Pferd zu verbesseren.Wir schlagen dem Personalrat vor, Leistungsanreize für tote Pferde einzuführen.
Wir erläutern dem Pferd, dass sein Verhalten zur Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen führen könnte.
Wir setzen den Reiter um und schreiben die Stelle verwaltungsintern aus.
Wir schreiben die Stelle des Reiters des toten Pferdes bundesweit aus, nachdem sich aus dem eigenen Haus kein qualifizierter Bewerber gefunden hat.Wir besorgen eine größere Peitsche.
Wir verdoppeln die Futterration für das Pferd.
Wir wechseln den Pferdelieferanten.
Wir wechselnd den Futterlieferanten.
Wir wechselnd das Stroh im Stall aus.
Wir lassen den Stall renovieren.Wir schließen mit dem Personalrat eine Dienstvereinbarung über den Einsatz toter Pferde in der Verwaltung.
Wir berufen einen ämterübergreifenden Arbeitskreis, um das tote Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Verwaltungen, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir stellen fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand.
Wir schließen uns einem interkommunalen Vergleichsring an, um entsprechend dem best-practice-Gedanken das tote Pferd zu optimieren.Wir bringen im Rahmen des Budgets die Produkt- und die Finanzverantwortung des toten Pferdes zur Deckung.
Wir starten einen verwaltungsinternen Ideenwettbewerb zum Reiten toter Pferde.
Wir ernennen einen Verwaltungsmitarbeiter zum Beauftragten für das Totepferdewesen.
Wir beauftragen eine renommierte Beratungsfirma mit einem Gutachten, ob es billigere und leistungsfähigere tote Pferde gibt.
Das Gutachten stellt fest, dass das tote Pferd kein Futter benötigt und empfiehlt, nur noch tote Pferde zu verwenden.
Ein Ergänzungsgutachten ergibt, dass die Leistung des toten Pferdes etwa doppelt so hoch ist wie die Arbeitsleistung eines durchschnittlichen Beamten und empfiehlt die Verbeamtung des Pferdes. ("Häh???")Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
Wir lassen das tote Pferd nach DIN EN ISO 9001 zertifizieren.
Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie gemeinsam schneller werden.
Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht doch motivieren könnte."
Wir beantragen Fördermittel der EU aus dem Landwirtschaftsfond für Pferdehaltung.
Alternativ schlagen wir vor, das tote Pferd als EU-Kommissar nach Brüssel zu berufen.
Wir erklären: "Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen".Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
Wir überarbeiten die Dienstanweisung für das Reiten von Pferden.
Wir richten einen unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements das tote Pferd als bewegliches Anlagevermögen zu bewerten ist.
Wir definieren ein eigenes Produkt "Reiten toter Pferde".
Wir erstellen eine Power-Point-Präsentation, um zu zeigen, was das Pferd könnte, wenn es denn nicht tot wäre.Wir bilden innerhalb der Verwaltung ein neues Sachgebiet mit Integration aller toten Pferde, um Synergieeffekte zu nutzen.
Wir überlegen die Gründung einer kommunalen GmbH für tote Pferde, nachdem die Einrichtung eines optimierten Regiebetriebes bzw. eines Eigenbetriebes keinen Erfolg brachte.
Wir suchen einen finanzstarken Partner aus der Privatindustrie und gründen zusammen mit dessen toten Pferden ein Public-Private-Partnership-Projekt.Wir tauschen das tote Pferd gegen ein anderes totes Pferd aus, das laut Produktbeschreibung schneller läuft.
Wir tauschen das tote Pferd gegen eine tote Kuh aus.
Wir erschießen alle lebendigen Pferde, um die Chancen unseres toten Pferdes zu erhöhen. (Thomas Vogler)Wir kündigen nach Anhörung des Personalrates dem Pferd fristlos, da es sich um einen klaren Fall von Arbeitsverweigerung handelt.
Wir verklagen das Pferd zivilrechtlich auf Schadensersatz wegen Nichterbringung einer zugesicherten Leistung.Wir wenden die Helmut-Kohl-Strategie an: Wir setzen uns hin und warten sechzehn Jahre, ob das Pferd sich nicht einfach nur tot stellt.
Wir wenden die Gerhard-Schröder-Strategie an: Wir schnallen dem toten Pferd einen leichteren Sattel um, damit es die Chance hat, sich wieder von selbst zu erholen.
Wir wenden die Angela-Merkel-Strategie an: Alle dürfen munter sich widersprechende Vorschläge machen und am Schluss ist der Koalitionspartner schuld, wenn das Pferd sich nicht bewegt.Wir erklären, daß ein totes Pferd von Anfang an unser Ziel war.
Wir legen das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.
Wir leugnen, jemals ein Pferd besessen zu haben.
Modernes Verwaltungsmanagement"[Blockierte Grafik: http://de.toonpool.com/user/463/files/euro-rettungsschirm_verdoppeln_1356515.jpg]
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Nun stehe ich hier am Rande und beobachte die Dinge und deren Ablauf von einer mir aufgegebenen Distanz.
Die Chance, hierbei mitzumischen habe ich vertan, denn da wo es darauf ankam, habe ich an Stelle ja zu sagen, nein gesagt. Eben die unerwünschte Antwort. Hätte ich ja gesagt, würde ich zu den Lobbyisten gehören, die mit Bundesverdienstkreuz geehrt werden. Würde wahrscheinlich einen Posten als Botschafterin gar Ministerin bekommen, oder die Stimme von Radio-Azadi in Prag, BBC in London oder Deutsche Welle in Bonn werden. Hätte ich ja gesagt, so würde wahrscheinlich auch ich mir anderen Gedanken über anderen Sachen machen, nämlich wie kann ich meine Position erhalten, in dem ich weiterhin ja sage. Nun habe ich aber nein gesagt.
Als Neinsager ist man isoliert und auf sich geworfen. Man macht sich am Rande des Geschehens Randgedanken. Man stellt sich Randfragen. So frage ich mich, haben die Menschen in Afghanistan, Somalia, Sudan, Pakistan je zu irgendetwas nein gesagt, sodass sie isoliert und auf sich geworfen, am Rande des Geschehens nur noch aufgerissene Augen bei eigener Hinrichtung sind. Illegal durch Terroristen und legal durch die Friedenstruppen und um Friedenswillen. Kann man Leben gegen Leben aufwerten? Wie kann man von Frieden in Afghanistan sprechen, wenn nach mehr als 8 Jahren immer noch unklar ist, in welche Richtung die aufgesetzte Regierung von Karzai gehen will. Denn der Spagat zwischen Scharia und Demokratie ist gescheitert. Das Regime in Kabul ist nur noch ein politischer Witz. Die Verantwortlichen in und um Afghanistan sind nur noch Jasager. Sie sagen ja, wenn es darum geht, die Kriegsfürsten als Regierungsmitglieder des Kabuler Regimes zu dulden. Sie sagen ja wenn es darum geht, dass in Kabul überwiegend die NGOs als Geldwäsche-Organisationen agieren. Sie sagen ja, wenn es darum geht, ein weiteres Ministerium zu kreieren, damit der Gereral-X oder Marchal-Y, deren politische Kariere als Kriegsverbrecher bereits während des so genannten Freiheitskrieges gegen die Russen begonnen hat, eien würdigen Posten erhält. Die Korrupten, Dieben, die jenige, die wo andres als Terrorist verfolgt werden, werden in Afghanistan als Regierungsmitglied und Minister toleriert. Stellt man die Neinfragen, so wird die Gegenfrage laut, wie soll es dann angehen, damit Frieden in Afghanistan herrscht. Diese Frage kann nicht losgelöst von den politischen Belangen der Region beantwortet werden. Solange die Herrschaften wie Jung und zu Guttenberg die Menschen in Afghanistan als nur noch Zahlen betrachten und überheblich behaupten, der Krieg erfordert auch Zivilopfer, kann von Frieden keine Rede sein. Man soll sich fragen; warum alle diese Aufwand, die Mittel, die gesandte Soldaten, wenn es nicht mit den Frieden in der Region ernstgemeint ist. Dass man sich mit einem Verbrecher verbündet, um den anderen zu bekämpfen. Frieden kann man nicht subventionieren, in dem man die Kriegsverbrecher an der Regierung beteiligt. Es wird kein Frieden in Afghanistan geben, wenn die Bewaffneten, Lobbyisten und Jasager das Sagen haben. Wenn die Menschen nur noch als Zahlen und Ziffern betrachtet werden. Wenn diese Zahlen dann auf dem Schreibtisch bzw. in der Schulbade eines Ministers irgendwo vergessen werden. Das Kind, das vor ca. 2 Wochen im Stern abgebildet war, das durch Bomben der Bundeswehr in Kunduz nach Tagen des höllischen Verbrennungsschmerzen seiner Verletzungen erlag, war für seine Mutter das Kind, der Sohn und keine Zahl. Sie kann ihn nicht vergessen, falls auch sie nicht durch Friedensbomben ums Leben gekommen ist.
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Letztere halte ich, was ja eigentlich auch durchaus beweisbar ist, für eine extremistische Strömung.
Gegen solche bin ich allgemein, da diese nicht der Bürger sondern die Macht interessiert.
Sie schüren Hass und zersetzen Völker und Nationen.
Dies sollte man definiviv thematisieren dürfen.Ja, sehe ich genau so. Jedoch ist eine Diskussion darueber nicht moeglich. Diie Gehirnwaesche ist bei den Meisten (damit meine ich weltweit, wobei man gerechterweise sagen muss, dass Muslime ziemlich resistent dagegen sind) zu weit fortgeschritten, wenn nicht sogar schon abgeschlossen ist. Das heisst mit anderen Worten, sie schmeissen Zionismus und das juedische Volk in einen Topf und schon erscheint eine der Totschlagkeulen, (gibt es ja mittlerweile mehrere, wie Nazi, Rassist, Antisemit etc.) Damit wird der Blick auf das Wesentliche verwehrt und die implizierten Keulen haben ihren Zweck erfuellt. Hinzu kommt, dass man sch ja mit "sowas" nicht belasten will, (hier kommen dann die "Esoteriker" ins Spiel,ich will das gar nicht weiter ausfuehren) verkennt aber dabei, dass auch das Wissen, warum etwas geschieht, eine Bereicherung im Leben darstellt und man nur durch das entsprechende Wissen darum Negativem begegnen kann bzw. einen Umkehrprozess einleiten kann.
LG Jo
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Die Frage ist: wie soll man dies erreichen? Es ist ethisch klar bestialisch, dies durch Mord in irgendeiner Hinsicht (wozu ich neben Genozid auch Kriege etc. zähle) zu erreichen. Also bleibt nur eine Lösung: die Geburtenrate muss massiv reduziert werden - den Rest (wie stark muss in welchem Zeitraum die Rate zurückgehen) erledigen mathematische Standardmodelle, wie sie zur Berechnung von Lebensversicherungen eingesetzt werden.
Eigentlich braucht man Deinem Beitrag nichts mehr hinzuzufuegen. Ich sehe das auch als die einzige humane Loesung.
China macht es vor:
[...]
Die Ein-Kind-Politik wird 30 Jahre nach ihrer Einführung auch weiterhin in China bestehen bleiben. Das bestätigte das chinesische Regime in einem offiziellen staatlichen Medienbericht am Montag.„Jeder, der verbotener Weise ein zweites Kind zur Welt bringt, wird bestraft. Die Strafen reichen von Schulentlassung bis hin zu Lohnkürzungen oder Geldstrafen“, sagte die Chinesin Han Mei zur Nachrichtenagentur AFP. „Wenn du das Geld zum Strafe zahlen nicht hast, wird dein Haus demoliert oder deine Möbel und Habseligkeiten werden vom Amt für Familienplanung eingezogen.“ [...]
Nun ganz so krass muss man es nicht so handhaben - aber Aufklaerung tut not,
Jo
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Man könnte dies mit entsprechenden Büchern durch Christen, Moslems, Deutschen, Anglikanern, Schwarzen, Weißen, Linken, Rechten, Schwule, Heterosexuelle usw. ersetzen.
Das widerum glaube ich nicht, nicht (zumindest nicht alle, die du aufgezaehlt hast). Das es Dir Bauchschmerzen bereitet, verstehe ich. Weiterhin faellt gerade dieses Thema in der BRD unter ein Tabu. Ich werde es auf jeden Fall lesen. Generell koennte man auch ueber das AT diskutieren und dieses mal genauer betrachten und zum Vergleich auch die Geschichte und Mythologie heranziehen, Interessant fuer mich ist auch, das Anastasia auch ueber die Leviten schreibt. Es geht also um den Zionismus. Aber grundsaetzlich spielt das keine grosse Rolle; wenn Du ein Kind mit dem Gewehr in der Hand erziehst (ueber Jahrzehnte) , wird es das als normal ansehen und als richtig empfinden und zwar solange, bis es etwas anderes kennenlernt, das seinem inneren Wesen mehr entspricht.
Aber keine Bange, ueber unerwuenschte Themen diskustiere ich in einem Forum nicht.
Gruss Jo
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eine frage die sich dabei aufdrängt ist die: Woher nehmen? - wenn´s doch schon an allen Ecken und Enden "zwackt" ....
Naja, vielleicht bietet sich ja hier jemand an

[Blockierte Grafik: https://www.berlinonline.de/berliner-zeitu…katuren-334.jpg]
Quelle -
Nur die Mutigen können lieben
Liebe erfordert den Mut der Hingabe an die Liebe selbst.
Irgendwann kommt jeder in einer Beziehung an den Punkt der Entscheidung: entweder ICH oder die Liebe.
Liebe ist nichts für Feiglinge
Feiglinge können nicht lieben.
Nur die Mutigen können lieben, denn Liebe benötigt Hingabe.
In der Liebe ist es notwendig, das Ego fallen zu lassen.
Wenn du dich völlig vergessen kannst, dann steigt Liebe in dir auf.
Der Feigling lebt in Furcht, in ständiger Angst vor dem Tod.
Grundsätzlich fordert die Liebe den Tod des Egos.
Deshalb braucht die Liebe Mut.
Die Blüte der Liebe kann nur in dem fruchtbaren Boden von Mut aufgehen.
Osho[Blockierte Grafik: http://i42.tinypic.com/kcxb11.jpg]
Fühle mit jedem Lebewesen
Es ist ganz normal: Jeder denkt nur an sich. Geliebt wird, wer oder was MIR gut tut. Die folgende Meditation lehrt den Einstieg in eine völlig neue Welt. Eine Welt, in der geliebte Menschen mehr als Gegenstände sind.
Vom Denken zum Fühlen
Eine Meditationstechnik aus dem Buch der Geheimnisse (Vigyan Bhairav Tantra):
Empfinde das Bewusstsein jedes Menschen so, als sei es dein eigenes Bewusstsein.
Werde so zu jedem Lebewesen, ohne Rücksicht auf dein Selbst.
Du empfindest dein Bewusstsein als deines, aber das Bewusstsein anderer fühlst du nie. Du kannst allenfalls logisch nachvollziehen, dass die anderen auch bewusst sein müssen. Aber du empfindest sie nicht als bewusst. Wir denken, die Welt um uns herum ist da, aber das Herz wird von ihr nicht berührt. Das ist der Grund, warum wir mit anderen umgehen, als wären sie keine Personen, sondern Dinge. Ein Ehemann verhält sich seiner Frau gegenüber so, als wäre sie ein Gegenstand, den er besitzt. Auch die Frau betrachtet den Ehemann als wäre er ihr Eigentum.
Wir nehmen immer nur unser eigenes Selbst wahr. Selbst wenn wir verliebt sind, achten wir nur auf uns selber. Sonst könnte sich Liebe niemals in Unglück verwandeln. Liebe könnte der Himmel sein, sie wird aber zur Hölle, weil sogar Liebende nur mit sich selbst beschäftigt sind. Der andere wird deshalb geliebt, weil er dir Glück beschert. Der andere wird deshalb geliebt, weil du dich mit ihm wohl fühlst. Aber der andere wird nicht deshalb geliebt, weil er oder sie etwas Wertvolles an sich sind. Der Wert des Geliebten bemisst sich an dem Vergnügen, das er dir bringt. Nur deshalb, weil du Genugtuung und eine gewisse Befriedigung verspürst, ist dir der Andere wichtig geworden.
Versuche einmal täglich eine Stunde mit etwas Lebendigem empathisch und mitfühlend zu sein. Setze dich an einen Baum und spüre, wie sich der Baum anfühlt. Der Wind frischt auf und der ganze Baum beginnt sich zu schütteln und zu beben. Spüre das Schütteln und Beben in dir. Wenn die Sonne aufgeht und der ganze Baum zu Leben erwacht, fühle diese Lebendigkeit in dir. Der Baum ist lebendig, er fühlt. Wenn du eins mit ihm wirst, dann wirst du das am eigenen Körper erfahren. Ebenso wie du dich in jedem Moment veränderst, ändert sich auch der Baum.
Anfangs wirst du dir dabei albern vorkommen und vielleicht denken: Was mache ich hier? Aber das ist nur am Anfang so. Sobald du diese Welt betreten hast, in der alles Leben gefühlt werden kann, wird dir die gewohnte Welt verrückt vorkommen. Das Leben schenkt mit vollen Händen und wir bekommen nichts davon mit, weil wir so verschlossen und mit uns selbst beschäftigt sind. Wir lassen das Leben nicht in uns hinein. Das Leben kann nur zu uns kommen, wenn wir uns ins Leben begeben.
Osho, Das Buch der Geheimnisse[Blockierte Grafik: http://i40.tinypic.com/mlm59g.jpg]
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sooo
[Blockierte Grafik: http://www.funnyden.com/funnypics/438/cartoon29.gif]
oder doch noch mal lieber informieren?
[Blockierte Grafik: http://de.toonpool.com/user/701/files/sex_manual_518145.jpg]
hmmm, ansonsten schaun, was Ma so macht:
[Blockierte Grafik: http://fang-nix.de/resources/guzano_come_manzana.gif]
ansonsten gibt es auch die Endloesung:
[Blockierte Grafik: http://media-pe.bei-uns.de/b/pt/1n/rmjeopw0w40wg0wccs8g-1.jpg]
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Ach, dazu muss man nur ein paar Sachen ändern (willste bestimmt nicht wissen, da es etwa 40 Seiten sind ^^). Geht alles mit dem jetzigen System. Man muss es nur zu nutzen wissen ;P
Doch, du irrst, ich will das gerne wissen und 40 Seiten schrecken mich keineswegs.
Jo
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Ein Problem dürfte auf europäischer Ebene bestehen, wo Deutsch keine "Amtssprache" ist. Dies sollte man schon wegen der "Verhältnismäßigkeit" der gesprochenen Sprachen im europäischen Bereich machen. Das dies nun nicht so ist, dass wird ja in diesem Forum zu genüge (mal mehr, mal weniger Verschwörungen dabei) beredet.Die deutsche Sprache (kurz Deutsch /dɔʏ̯ʧ/) gehört zum westlichen Zweig der germanischen Sprachen und wird vor allem in Deutschland, Österreich, der Deutschschweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien, Südtirol, im Elsass und von Minderheiten in weiteren mitteleuropäischen Ländern gesprochen. Außerdem zählt Deutsch zu den Nationalsprachen Namibias. Zu den Varietäten der deutschen Sprache gehören einerseits die deutsche Standardsprache, die auf der Grundlage hochdeutscher Mundarten entstanden ist und auch als Hochdeutsch, Standarddeutsch, Schriftdeutsch oder als deutsche Literatursprache bezeichnet wird, andererseits eine Vielzahl von Lokaldialekten, die sich in hochdeutsche und niederdeutsche Mundarten aufteilen lassen und von der Standardsprache überdacht werden. Das Deutsche ist die meistgesprochene Muttersprache in der Europäischen Union und wird zu den zehn wichtigsten Sprachen der Welt gezählt.[16]
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache
"Dies sollte man schon wegen der "Verhältnismäßigkeit" der gesprochenen Sprachen im europäischen Bereich machen."Da Deutsch die meistgesprochene Sprache in der Europaeischen Gemeinschaft ist, waere es nur normal, wenn diese auch Amtssprache waere. So gesehen ist es ein Witz, dass die Sprache eines kleinen Inselvolkes dazu mutiert.
Habe den gesamten Faden nochmals gelesen, um evtl. von Dir angemerkte Verschwoerungen zu finden – ich sehe nur Fakten, koenntest Du das naeher erklaeren?
Da das Machtgefüge nunmal so ist und man in Deutschalnd auf die freie Marktwirtschaft setzt (Deutschland war mal eine soziale Marktwirtschaft!) hat man sich dazu entschlossen, Englisch als die Sprache der Wirtschaft zu wählen.
Wie ist das Machtgefuege denn? Macht impliziert fuer mich auch immer Druck (Machtausuebung) War das ein freiwilliger Entschluss – oder eher ein aufgedruecktes notwendiges Uebel?Medien, Politk und Wirtschaft unterstützen es, daß immer mehr englische Wörter die deutsche Sprache zersetzen.
Wir brauchen uns also nicht wundern, wenn es immer mehr wird. Dahinter steckt voll und ganz eine Absicht.Demokrat, ist diese Aussage jetzt eine Verschwoerung, oder ist es vielmehr Fakt?
P.S.: Was ich noch hinzufügen möchte: Wir haben Udo Jürgens auf unserer Seite. Versucht mal sein Lied zu finden "Alles ist so easy"!
Dein Wunsch ist mir Befehl (in der Hoffnung, dass das Video auch in D-land spielt)
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30.000 ist stark untertrieben

Im Gegensatz zu den Bücherverboten(?) samt öffentlichkeitswirksamen Verbrennungen unter dem NS-Regime ist die umfangreiche Büchervernichtung durch die Siegermächte nach 1945 kaum bekannt.
Einem Befehl des obersten Chefs der Sowjetischen Militärverwaltung aus dem September 1945 folgend, wurde am 13. Mai 1946 der „Befehl Nr. 4“ des Alliierten Kontrollrats erlassen,
„die Einziehung von Literatur und Werken nationalsozialistischen und militaristischen Charakters betreffend“.
Danach gab die Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone amtlich verbindliche „Listen der auszusondernden Literatur“ heraus, auf die auch in den Westzonen zurückgegriffen wurde.
Der ersten Liste von 1946 wurden 1947, 1948 und 1952 Nachträge mit insgesamt fast 35.000 Buchtiteln nachgereicht. 5zusaetzlich)
1983 wurden sie in der „Toppenstedter Reihe“ des Verlages Uwe Berg als Reprints herausgegeben, die allerdings bald vergriffen waren.
Nun hat derselbe Verlag in seiner „Sammlung bibliographischer Hilfsmittel zur Erforschung der Konservativen Revolution und des Nationalsozialismus“ als Bände 1, 2, 3 und 8 diese „Liste“ und deren Nachträge neu herausgegeben.Quelle: Junge Freiheit
Jo
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Bis dato kann selbst ein Jörg Gastmann nur Personen einfangen die einen IQ unterhalb der 90 haben... Alles andere hat vor jahren schlagartig das Schiff verlassen.
Was mir so bei Deinen Beitraegen auffaellt: alles Behauptungen ohne irgendeinen Beweis! Was befuerchtest Du?
Hatte aber einen Eintritt bei der DDP überlegt, da mir das Programm sehr sympatisch ist.
Entweder man ist aufgrund seines Wissens und Denkens davon ueberzeugt, dass ein Programm gut ist und steht dazu, oder aber man laesst sich durch Hinz und Kunz beeinflussen und stellt seine eigene Meinung in Frage. Ich finde die dahin geworfenen Saetze von Demokrat witzig und bislang ohne Hand und ohne Fuss. Mal sehen, ob da auch was fundiertes und Nachpruefbares kommt.
Zitat
[...] Die ddp verspricht in ihrem Programm unter "Parteienentmachtung" unter anderem die Begrenzung der Mandate auf 4 Jahre, um Seilschaften zu stören beziehungsweise zu verhindern und Abgeordnete auf die Interessen der Bürger auszurichten, indem sie selbst mit den Folgen der Gesetze leben müssen, die sie beschließen. Sollten wir in die Position kommen, unsere Versprechen als Gesetzgeber umsetzen zu können, und sollten wir dann unsere Versprechen brechen, muss man uns abwählen. So, wie die Wähler jede Partei konsequent abwählen sollten, die ihre Versprechen bricht. [...]
Interview mit Jörg Gastmann, dem Bundesvorsitzenden der ddpTja, wer kennt eine Partei, die jemals Versprechen gehalten hat?
Leider habe ich keine Ahnung, wo die Wahlurne steht,die dafuer zustaendig ist Parteien bzw. deren ausuehrende Organe , abzuwaehlen.Jo
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Mohamed Atta war inteligent, aber leider auch seelisch gebrochen. Und das hat nichts mit Verschwörung oder sonstwas zu tun, sondern mit der einfachen Realität. Es ist gehschehen, wer Ihn letztndlcih alles beigebracht hat ist die eine Sache, aber geflogen ist er selber.
Klar, - fragt sich nur wohin - hast Du nicht auch noch ein Foto?
Jo
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Das Bandbreitenmodell - Eine gute Lösung
Man sollte es nur im komplett ganzen lesen und vor allem auch die Tragweite verstehen.
Weiter kommt, dass um die heutigen Probleme ernsthaft anzugehen, man die Gesellschaft neu strukturieren muss.Ja, sie zeigt vor allen Dingen auch die Crux auf, die Schizophrenie, die herrscht. Ob es umsetzbar waere? Man muesste mal ein Experiment wagen, also ein Bundesland nehmen, z.B. Baden Wuertemberg- oder ein anderes (also erst einmal in einer kleinen Einheit) und dieses durchexerzieren, um zu pruefen, ob die Theorie in der Praxis Bestand hat.
Dass das den Machthabern nicht gefallen wird, liegt m.E. auf der Hand. Auf der anderen Seite ist es so, dass das Volk vielleicht gerade noch die Moeglichkeit hat, seinen Willen bei denen, die seinen Willen respektieren sollten, auch durchzudruecken. Man muss es also publik machen, das Volk mehr als 50% hinter sich bringen, um es ueberhaupt erst mal in Angriff nehmen zu koennen. Das waere in meinen Augen der erste Schritt, bevor man beginnt eine Gesellschaft umzustrukturieren. Ansonsten bleibt es meiner Meinuing nach nur eine graue Theorie.
Wird verstanden, wenn es nicht jemand ist, der Polen die Alleinschuld gibt für den Krieg.
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Manches ist einfach nur ein Schmierentheater auf dieser Weltbuehne und wird eben von der Masse sehr geschaetzt und beklatscht - was auch ok ist fuer die; die es so moegen. Ich sehe manche Dinge eben anders und die Vereinigung mit Mitteldeutschland waere so oder so gekommen - lapidar ausgedrueckt, die DDR war von ihrem Besatzer ausgesaugt und insofern nicht mehr von Nutzen. (Vielleicht war dies sogar eine abgesprochene Handlung, um das Gesicht zu wahren)
Ich entschuldige mich bei allen ehemaligen DDR-Buergern fuer diese drastische Ausdrucksweise.Das hat absolut nichts mit einer Schuldfrage zu tun!
Aber da zeigt sich halt einer der Gründe, warum viele Menschen angewidert von dieser Partei sind.
Abraxas lieben Dank, dass Du meinen Gefuehlen das richtige Adjektiv zugeordnet hast
Angewidert, ja das ist es.LG Jo
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Ich wuchs im Osten auf und habe deshalb vielleicht nicht alles miterlebt, was im Westen unter "68er" verstanden wird. So ist mir der Name Cohn-Bendit nur theoretisch ein Begriff, d. h., ich weiß nicht mal, wer dieser Mensch war und wer er jetzt ist. Vielleicht hat er ein Buch geschrieben, das ich niemals gelesen habe. Nicht mal vom Fernsehen her kenne ich ihn.
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So sieht er heute aus und er ist seit 2001 im Europaparlament (Gruene)Ja und er hat ein Buch geschrieben „Der Bazar“, welches nicht mehr erhaeltlich ist und ueber das man das Tuch des Vergessens gebreitet hat.
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1998 schrieb er: "Ich bin als Bastard aufgewachsen. Ich habe eine Teil deutsche (= Vater, Berliner Trotzkist), einen Teil französische Identität,
und der Nationalsozialismus hat mich als Juden definiert. ( Anm.: In der Realität wohl eher nicht (mehr) - in Frankreich im Frühjahr 1945 )
Gleichzeitig habe ich überhaupt keine jüdische Lebenspraxis, meine Frau ist keine Jüdin, mein Sohn ist nicht beschnitten. ( Anm.: Und ?)
Trotzdem würde niemand auf die Idee kommen zu sagen, ich wäre eine Jude." ( Als Kind jüdischer Elternteile - warum eigentlich nicht ?)Cohn-Bendit wurde am 4. April 1945 im südwestfranzösischen Montauban geboren. Seine Eltern waren aus Deutschland emigriert (= 1933).
Sein Vater, berichtet er, sei nicht gläubiger Jude gewesen. ( Anm.: Dafür Maquis?) Als Halbwüchsiger (= 1958 ) kam Cohn-Bendit nach Deutschland.1965 wandert er mit einem deutschen Wiedergutmachungs-Stipendium wieder nach Frankreich.
Dort war er der Einpeitscher der Mai-Unruhen 1968, die das Land fast in einen Bürgerkrieg stürzten
Von den französischen Behörden ausgewiesen, avancierte er in Deutschland zu einem Anführer der APO-Linksextremisten.In seinem 1973 erschienen Buch "Der große Basar" schildert er, wie er als "fortschrittlicher" Pädagoge am Kindergarten
der Universität Frankfurt am Main "ständigen Flirt mit allen Kindern, der bald erotische Züge annahm" hatte.
Weiter: "Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen."
Es sei ihm "mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln".
Er habe den Kleinen gesagt, sie mögen doch andere Kinder streicheln. "Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie gestreichelt."Auch schildert er im bewussten Buch genüsslich sein, wie er selber schrieb, "parasitäres Leben"
1976 gründete Cohn-Bendit das extrem linke Blatt "Pflasterstrand" mi Joschka Fischer.
1984 stieß er zu den Grünen, deren ( ehrenamtlicher!) "Stadtrat für multikuturelle Angelegenheiten" er in Frankfurt von 1989 bis 1997 war.
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Er trat als Hauptrepräsentant der "Realos" auf und plädierte 1999 energisch für das grüne JA zur deutschen Beteiligung am NATO-Krieg gegen Serbien.[/color]1994 gelang Cohn-Bendit für die Grünen der Bundesrepublik, 1999 für die Grünen Frankreichs ins Europaparlament. ( Dort sitzt er noch heute! )
Für mich bedeutet "Wert der 68er" z. B.: "Stell dir vor, es ist Krieg und niemand geht hin!"
Dann ist das ein sehr stark reduziertes Bild der 68er, macht nix, man kann ja auch nicht alles wissen.
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Diese Grafik wurde von Käthe Kollwitzschon vor dem 2. WK geschaffen. Sie ist fast 100 Jahre alt, und?
Nach dem 2. WK schwor das deutsche Volk und deren "Politiker" NIE WIEDER KRIEG" und das weit vor den 68ern.
Das ohne W.B. der kalte Krieg nie entschaerft worden waere, wage ich stark zu bezweifeln. Und des weiteren, ein Volk das am Boden liegt, das nichts mehr hat, glaubst Du wirklich, dass man denen die Lustlosigkeit am Krieg anerziehen muesste?
Nein zum Glueck ist der Mensch noch nicht komplett planbar, aber sie arbeiten daran.Es wurden auch andere Lieder gesungen, froehliche Lieder, aber es ist ja praktisch sich immer die Rosinen rauszupicken und vor allen Dingen auch die Geschichte des Deutschen Volkes auf 2 WK zu reduzieren.
Nach 68 undenkbar! Da galt es als Irrsinn, den "Heldentod" sterben zu wollen. (Ein extremer innerer Wandel einer gesellschaftlichen Wertvorstellung, und nie zuvor gab es so viele Wehrdienstverweiger (auch im Osten!) wie in den 70er und 80er Jahren!
Das mag von Deinem Kenntnisstand gesehen zutreffen. Aber das stimmt nicht so, den Heldentod wollte niemand nach diesem Krieg mehr sterben und dass schon viel frueher, naemlich direkt danach. Es war nur schwieriger den Kriegsdienst bzw. BW zu verweigern, man brauchte Zeugen, die bestaetigten, dass derjenige von seiner Gesinnung her nicht dazu in der Lage war. Ich selbst war bei so einer Anhoerung auch dabei, als Zeuge.
Ich denke, die Geschichte der 68er muesste erst mal geschrieben werden.
Aber ganz nebenbei: mit dem Zurueckgehen und Erkennen war mehr gemeint. Wir koennen es aber so belassen, da es auch nichts bringen wuerde.
Nun Fridjof Capra steht auch in meinem Buecherregal, wobei ich das Tao der Physik mehr schaetze, weil es fuer mich mehr Neues enthielt. Ueber die Musik huelle ich mich in Schweigen, denn auch das gehoert zu dem weiteren Zurueckgehen.
Aber Deine Begeisterung dafuer und wie du es siehst und fuehlst und fuer Dich erklaerst, beruehrt mich.Um mit Herrmann Hesse zu sprechen:
Ehe ich in dieses Erdenleben kam
Ward mir gezeigt, wie ich es leben würde.
Da war die Kümmernis, da war der Gram,
Da war das Elend und die Leidensbürde.
Da war das Laster, das mich packen sollte,
Da war der Irrtum, der gefangen nahm.
Da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
Da waren Haß und Hochmut, Stolz und Scham.Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
Die voller Licht und schöner Träume sind,
Wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage,
Und überall der Quell der Gaben rinnt.
Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
Die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
Wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
Als Auserwählter hoher Geister denkt.Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute,
Mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde draus ich blute,
Mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
Und als ich so mein künftig Leben schaute,
Da hört ein Wesen ich die Frage tun,
Ob ich dies zu leben mich getraute,
Denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme —
»Dies ist das Leben, das ich leben will!«
— Gab ich zur Antwort mit entschloßner Stimme.
So wars als ich ins neue Leben trat
Und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward ich geboren in diese Welt.
Ich klage nicht, wenns oft mir nicht gefällt,
Denn ungeboren hab ich es bejaht.Jeder hat seine sich selbst gestellte Aufgabe in diesem Leben (denke ich) und um auf die Piraten zurueckzukommen, ich hoffe; sie wissen was sie tun und bleiben sich selber treu,
LG Jo
PS
(Mir kam es ja nur auf Beispiele an, die zeigen sollten, dass wir bisher Leistung einseitig bewertet haben, und Lernen ist in meinen Augen durchaus eine Leistung.)
Lernen ist in meinen Augen der Wille zum Ueberleben. Vereinfacht ausgedrueckt: Selbstzweck.
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@ Ich bin's, stimme Dir voll und ganz zu
Wer es jedem recht machen will bleibt letztendlich selber auf der Strecke,Gruss Jo
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Ich schließe daraus auch: Ohne jenen Krieg und dessen Ausgang wäre es niemals zu dem gekommen, was wir heute die 68er Bewegung nennen, oder wenigstens viel später. Alles hängt mit allem zusammen und alles fließt.
Ob die neuen Werte halten oder sich bewähren, kann nicht erfahren werden, wenn man sie aus der Taufe hebt, sondern erst, wenn sie eine Weile Gültigkeit hatten. (Was bisher f ü r zumindest einiger der 68er Werte spricht: Wir hatten keinen Krieg mehr! Und sogar die Revolution, die wir im Osten vom Zaun brauchen, verlief friedlich und kostete kein Blut! In meinen Augen ist das ein Fortschritt.)
Welche Werte denn??? – Die von Cohn-Bendit, der Mitanfuehrer der 68er? Diese Werte; die er im franzoesischen Fernsehen vertreten hat, indem er das Folgende von sich gibt:
“ Wissen Sie, wenn ein kleines fünf-, fünfeinhalbjähriges Mädchen sie auszuziehen beginnt, ist das fantastisch. Es ist fantastisch, weil es ein Spiel ist, ein wahnsinnig erotisches Spiel.“ – kann mir lebhaft vorstellen, dass das fuer manchen Menschen ein besonderes Wertegefuehl darstellt.Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Es geht in diesem Fall um die sexuelle Umerziehung von Kindern, um sie missbrauchen zu koennen und um nichts anderes, nicht um Gutenberg, auch nicht um Columbus etc. pp. und sonstigen Verlauf und Entwicklung der menschlichen Geschichte. Nicht umsonst versuchen die Gruenen die Paragraphen die Jugendliche vor sexuellem Missbrauch schuetzen sollen, aufzuweichen und wenn es nach ihnen ginge, abzuschaffen.
Naja, aber wie Du schon sagtest, jeder hat seine eigenen „Wertebegriff“ – subjektiv natuerlich! In Deinen Augen Schlagworte – ist doch schoen, wenn man immer einen draufsetzen kann, denn „Worte“ haette ja genuegt.Ich bestreite gar nicht, dass alles fliesst (schoener Allgemeinplatz), deswegen muss ich aber nicht die Richtung gutheissen, anderen das Denken ueberlassen, die dann den Fluss nach eigenem Gutduenken beeinflussen und das auch noch obendrein gut finden, weil das angeblich der fliessende Lebenslauf ist. Mit wennste, haette und aber kommt man da nicht weiter.
(Was bisher f ü r zumindest einiger der 68er Werte spricht: Wir hatten keinen Krieg mehr! Und sogar die Revolution, die wir im Osten vom Zaun brauchen, verlief friedlich und kostete kein Blut! In meinen Augen ist das ein Fortschritt.)
Um Krieg zu vermeiden waren die 68er nicht notwendig, das ist Quark im Grundgesetz heisst es: "Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen." (GG Art. 26,1)
Darum nochmal die Frage : „welche Werte“ ?????
Das die Revolution in Mitteldeutschland friedlich verlaufen ist und ohne Blut, lag wohl auch daran, dass die „Gegner“ stillgehalten haben und es befuerwortet haben und dass die Westdeutschen es auch gut fanden und nicht dagegen rebelliert haben, nur mal so nebenbei.
Das, was zuweilen "Dekadenz" genannt wird, sind geschichtlich gesehen meistens nur kurzlebige Experimente, die entweder die Allgemeinheit provozieren oder neue Modelle tatsächlich ausprobieren wollen.
Deine Ansicht – meine Ansicht ist etwas anders, in meinen Augen signalisiert Dekadenz einen Verfall, welcher Art auch immer.
Also ein Gespraech mit Dir Auge in Auge stelle ich mir auesserst interessant vor,
LG Jo
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nanabosho,
Du machst es Dir sehr einfach - mit dem Zurueckgehen, aber sei's drum, insofern geht das konform mit meiner Erwartung, alles andere haette mich positiv ueberrascht.Du willst mir doch nicht ernsthaft erzaehlen, dass dieser Weg zur Reinheit und Natuerlichkeit der Naturvoelker fuehrt? Diesen Weg zurueck gibt es nicht. Was hier passiert ist etwas ganz anderes. Wir sind weder Tiere noch Pflanzen, wir sollten Menschen sei n und diesem Status gerecht werden.
Als HobbyèVoelkerkundler weisst Du bestimmt auch, wie sich Dekadenz anfuehlt, wenn nicht, dann fuehle Dich in diese Gesellschaft, in der Ethik, Moral, Wahrhaftigkeit, Tugendl und Achtung vor dem Mitmenschen nur noch leere Worthuelsen sind, ohne Leben.LG Jo