hallo sign,
ich weis gar nicht warum, aber ich habe schon wieder das bedürfnis dir für deine zeilen zu danken.
hätte ich in dieser phase die du beschreibst den mut aufgebracht ehrlich zu mir selbst zu sein, wäre mir ein ganz ähnlicher text aus der feder geflossen. ich kann diese situation gut nachvollziehen, hab ich sie doch selbst erlebt. Falls du dich noch immer in diesen zustand befindest kann ich dir sagen, der weg ist nicht mehr weit. Alles was jetzt kommt, kann nur noch gut werden, da du die richtige einstellung gefunden hast jede weitere erfahrung, unabhängig von ihrer qualität oder emotionalen färbung, positiv für dich zu nutzen.
Du hast den Punkt überschritten an dem du dir unnötig sorgen machst, und dich beginnst auf das wesentliche zu konzentrieren. Wenn ich mir deinen Text im erwachten tread ansehe, und mit dem hier im zusammenhang lese, dann sehe ich ganz deutlich das du über die schockphase hinaus bist und beginnst das erlebte zu verarbeiten und mit bekanntem zu verknüpfen. Ich hatte in der selben Phase oft das Problem dass ich die "alte Welt" nicht mit der von mir neu entdeckten in deckung bringen konnte. Das hat mich oft verzweifeln lassen. Vor allen das was du auch beschreibst, das die Welt voll Lug und Trug ist, das man daran verzweifelt wenn man überlegt wie man das ändern könnte, bis man erkennt das man gar nichts ändern kann, ausser sich selbst.
Was ist sende wird zu mir zurück kommen, naja janz neu ist das ja nicht, was ich sähe werd ich ernten, glaub ich hieß es zuerst. Ja das hab ich lange nicht begriffen und bin mir auch nicht sicher dass ich es jetzt besser verstehe, aber ich habe gelernt darauf zu vertrauen, was glaube ich schon mal der richtige weg ist. Auch habe ich festgestellt das eine erwartung (ganz egal um was er geht) immer den Blick verstellt für die realität. Auch dadurch erkennen viele nicht dass sie gerade etwas (zurück)bekommen haben.
Ich möchte gerne das weitergeben was mir ich sage mal so: geschenkt wurde. Leider habe ich feststellen müssen das es viele nicht für sich annehmen können. statt zu überlegen ob das was ich versuche zu übermitteln nicht doch wertvoll sein kann, wird oft dann der leichte weg gewählt: ich komme ich die schublade für spinner und das leben geht weiter wie bisher. Aber ich erwarte nicht das ich verstanden werde, ich sehe das als bild so: Ich setze Samen, manchmal offen manchmal versteckt, aber immer in dem Wissen das diese Saat früher oder später aufgehen wird. Vielleicht als erinnrungsfetzen, oder als positivere Einstellung zu manchen Themen oder zum Leben selbst. Ich gönne mir den optimismus davon auszugehen das die Saat aufgehen wird. Das weis ich, und damit ist es gut. Ich denke damit lässt sich leben, ich habe mich verändert und allein meine anwesenheit kann die stimmung im raum verändern, und schon hab ich ein stück der welt verändert.
Lieben Gruß
Ini