Beiträge von freierMilan

    Hallo Abraxas,
    du scheinst mich grundlegend mißverstanden zu haben.

    Welchen Sinn macht es sich zu beschweren,
    in einem "öffentlichen" Forum, dass die Inhalte die man schreibt,
    gelesen werden?


    Ich habe nichts dagegen gelesen zu werden im Gegenteil.

    Sollte man nicht eher eigenverantwortlich darauf achten, wie man mit seinen Daten umgeht und
    was man ins Netz stellt? Wer Bilder von der letzten Sauftour auf Malle ins Netz stellt,
    braucht sich nicht wundern, wenn es auch andere sehen.


    Facebook-Button machen es mir unmöglich eigenverantwortlich auf meine Daten zu achten.

    Zitat

    Aber eins ist richtig. Der Datenschutz muss verbessert werden,
    so dass Unternehmen nicht einfach ohne Erlaubnis des Dateninhabers
    diese an dritte weitergeben und verkaufen oder man plötzlich viel Werbung bekommt.


    Wenn ich das Forum als Unternehmen von dir betrachte, machst du genau das. Du erlaubst sowohl Facebook als auch google mein Surf-Verhalten zu studieren, ohne das ich je eine Zustimmung dazu gegeben habe und das gilt ebenso für alle die, die nicht einmal angemeldet sind; sie können in ihrem Verhalten durch diese Button gescannt werden.

    Zitat

    Nun wenn die Qualität der Beiträge hier sehr gut ist, dann wird das die Leute eher zum Forum
    kommen lassen als umgekehrt, da bei Facebook nicht die kompletten Inhalte angezeigt werden.
    Social Networking kann man auch positiv nutzen, wenn man es versteht, nix böses ausheckt oder Phobien hat.

    Sorry ich finde es unmöglich die berechtigte Kritik in eine derartige Ecke zu schieben.

    Nochmal im Klartext. Ich habe dir keine Zustimmung gegeben, das du meine Daten an facebook oder google weiterleitest. Ich werfe dir nicht vor, das du nun daher gehst und meine Daten da hinschickst, sondern du nimmst es billigend in Kauf, das meine Daten per eingebundene Button und Scripte an diese Damen und Herren Überwacher automatisch gesendet werden. Das nennt man fahrlässiges Handeln.

    Da den meisten dies überhaupt nicht bewußt ist, habe ich extra diesen Thread begonnen um aufzuklären welche Bedeutung das hat. Ich gebe mir Mühe sachlich die Angelegenheit zu betrachten und ich glaube nicht, das ich von der Sachlichkeit abgewichen bin.

    Umsomehr verwundert es mich, das du einerseits von Selbstverantwortung schreibst und andererseits aber über derartige Fahrlässigkeit hinweg schaust. Da ja eine Selbstverantwortlichkeit von mir nicht mehr wahrgenommen werden kann - oder habe ich die Möglichkeit die facebook-Button und den Twitter-Button auszuschalten, wie die social bookmarks? - liegt es an dir etwas zu tun.

    Ich habe also keine Wahl und deshalb liegt es in deiner Verantwortung entweder Abhilfe zu schaffen oder aber dazu zu stehen, das du bewußt das Verhalten der Surfer scanbar machen willst.

    Und mehr will ich nicht erreichen mit meiner Kritik.

    Wer sich bewußt ist was er tut, muß es auch verantworten.

    Also, ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren weiterhin hier tätig zu sein, solange facebook meine Aktivität hier überwachen kann. Ich werde zwar meinen Account nicht löschen, aber mich sehr zurückhalten und nur per PN auf Beiträge zu dem, was ich hier geschrieben hab reagieren. Auch wenn selbst auf der PN-Seite eine google-Anzeige zu sehen ist. Damit bin ich zwar einen Kompromiss eingegangen, aber ich lasse die Tür auf, damit sich hier etwas ändern kann. Vielleicht lasse ich mich ja sogar noch ab und zu dazu hinreissen nach Abwägung der Vor- und Nachteile weitere Arbeiten hier reinzustellen, aber das muß ich jetzt nicht entscheiden. Ich bin nämlich eigentlich kein Prinzipienreiter.

    Zumindest setze ich so erstmal ein Zeichen.
    Ob Abraxas und andere darauf reagieren werden, ist ihre eigene Entscheidung und auch ihre Verantwortung.

    Vielleicht gibt es ja auch die technische Möglichkeit das im Profil eine Einstellung untergebracht wird die die entsprechenden Buttons, Scripte und links deaktiviert, sodaß jeder Benutzer selbst entscheiden kann ob er sie sehen und/oder benutzen will. Theoretisch ist das möglich. Vielleicht sogar sehr einfach indem ein entsprechender Template-Satz angeboten wird.

    Wir werden sehen.

    Viele Grüße an alle.
    freierMilan

    Nachtrag: Gerade habe ich im Profil festgestellt das wenigstens die social Bookmarks ausgeschaltet werden können. Leider aber nicht facebook gefällt und Twitter. Sehr schade.

    die Fachleute haben gesprochen - prima ;)

    Nun ich sprach von Admintools, weil ich eben auf einer anderen Ebene programmiere.

    Ich verwende htaccess für meine selbstgeschriebenen Sachen und weiß aber von der forensoft von der ich ja auch sprach das dort eine andere Methode verwendet wird oder nur teilweise htaccess.

    Eben deshalb fragte ich nach dem Admin-Tool, denn auch der Admin des Forums ist ein Admin gewissermaßen.

    Mir ist jedenfalls auf Serverebene derzeit kein solcher Anti-bot-Knopf bekannt ;) Und auch kein admintool das soetwas anbieten würde. Da ich lernbereit bin ...

    Also wie schön in eurer Diskussion herausgekommen ist sind die allermeisten Benutzer des Internets nicht in der Lage sich Wege zu suchen, wenn Oberflächen zwischen ihnen und dem Server liegen die entsprechend manipuliert werden können um das zu realisieren wovon ich sprach. Es wäre beispielsweise bezüglich Apache die Möglichkeit im Filtermodul etwas zu implementieren das bestimmte ips versteckt je nach anfragenden ips.

    Natürlich wird das einen Hacker oder einen versierten Benutzer nicht abhalten, aber es wird die Masse abhalten.
    Und interessanterweise sind die meisten politisch stark interessierten nicht gerade die Internet-Profis sondern eher solche, die wenig mit dem Internet zu tun haben und daher größte Probleme haben überhaupt zu erkennen das sie nicht alles sehen was sie sehen wollen.

    Ein beliebtes Beispiel ist da z.B. der Internetexplorer. (Ich weiß nicht ob es noch bei der aktuellen Version gilt) Lange Zeit hat der nämlich einfach den css 2.0 Standard nur fehlerhaft dargestellt was vor allem Tabellen und positionierung von Bereichen betrifft.
    Seiten die problemlos mit Mozilla, Firefox und opera vollständig zu sehen waren zeigte der Internetexplorer nur zur hälfte nä,mlich erstaunlicherweise die Linke Hälfte ;)

    Ein IE-Benutzer konnte das nur daran merken das ein anderer ihm sagte da fehlt was!

    Also es geht nicht darum in meiner Argumentation das prinzipiell der Weg vom Benutzer zu bestimmten Webseiten gesperrt werden, sondern das die Masse den Weg nicht findet.
    Derzeit kommt das nächste an den Tag.
    Wer nicht einen speziellen Zugang bezahlt wird mit längeren Wartezeiten zu tun bekommen.
    Wie wird das denn geregelt?
    Wenn ich sehe wie derzeit das Händy und das Internet "Fernsehtauglich" gemacht wird kann ich mir vorstellen, das die Performance erheblich gesenkt wird für den Einzelnen.
    Damit die Fernseh-Streams dann überhaupt funktionieren und nicht abreissen müßte schon eine Art privilgierung bestimmter Verbindungen oder Pakete stattfinden.
    Und genau so wirds wohl sein. Auch das wird zum größeren Teil eher über die Oberflächen kontrolliert als im Kern des Protokolls implementiert stattfinden.

    Und es ist auch gut in eurer Diskussion heraus gekommen, das es nun entscheidend wird die Spuren im Netz nicht zu hinterlassen, dabei spielt es überhaupt keine wesentliche Rolle in einem bestimmten Aspekt, ob der Benutzer dabei identifizierbar ist, Alein die Häufigkeit der Besucher eines bestimmten Themas kann signifikante Aussagen über soziale Bewegungen geben.

    Das schon erwähnte Web-Robot-Projekt, was ursprünglich mal für die Börse gemacht wurde, nun aber alle relevanten Themen untersucht sagtr für den 21.12.2012 eine Katastrophe voraus. Naja für die Massen an Seiten die dieses Thema behandeln kann der Robot auch keine andere evidenz errechnen und eigentlich ist das schon vorher klar gewesen ;) aber welche Wirkung haben solche "Prophezeiungen" wenn der Effekt der selbsterfüllenden Prophezeiung hinzugenommen wird?

    Ich will darauf hinaus, das eine Monostruktur in Sachen Oberflächen, wie sie durch facebook etc. etabliert werden oder auch die fast gleich aufgebauten PHP-Foren z.B. darstellen den Robots es wesentlich einfacher machen die sozialen Bewegungen vorauszusagen wann sie gefährlich werden können. Und ich wette das diese Informationen sehr wohl längst einbezogen werden in die Planung der Herrschaft. Und ich wette, das alle die dem System wirklich gefährlich werden könnten auf diversen Ebenen und mit diversen Methoden behindert gestört und beobachtet werden. Ein direkter Zugriff auf die Person oder eine direkte Sperrung wird tunlichst vermieden damit die tatsächliche Überwachung im Nebel der Verschwörungstheorien untertauchen kann.

    Gerade deshalb mußte ich diesen Thread beginnen um eben darauf aufmerksam zu machen und eben eine Haltung zu demonstrieren. Ich bin mir klar, das ich nun langsam konsequent handeln muß, denn trotz dieser aufklärerischen Gedanken ändert sich nichts bisher hier im Forum.

    Weiterhin sozial Bookmarks und facebook und twitter Button. Wenn wenigstens die Icons vom eigenen Server kämen und nur das Anclicken eine Aktion auslösen würde aber nichtmal das ist der Fall.

    Ich habe übrigens mal einen Perlscript geschrieben der als Antwort nur ein leeres Gif zurück liefert und damit einen Seiten-Zähler realisiert. Und ich hätte den Apache dazu bringen können, das der Aufruf des Scriptes auch mit der Endung gif hätte laufen können, wenn ich alle anderen gifs ebenso von einem Script hätte senden lassen. Das hätte niemand bemerkt. Für google oder die anderen großen ist das kein Problem einen einzelnen Rechner nur für solche Aufrufe zu hosten. Das Log das mein script schrieb hat alle relevanten Daten protokolliert welche ich haben wollte. Und wenn ich dazu eine Statistik-Soft geschrieben hätte wäre es kein Problem gewesen das Surf-Verhalten der Besucher genauestens zu analysieren, also wann wer wo wielange war und woher er kam, welche internen Links er angeklickt hat und welches seine erste und letzte besuchte Seite war, aber auch wie oft er wiedergekommen ist, wenn ich dabei die Browserkennung in Relation zum ip-Bereich gesetzt hätte.
    Wenn ich dann den Inhalt der Seiten geschickt gewählt hätte und einbezihe in die Statistik könnte ich herausfinden wie interessiert derjenige an bestimmte Themen ist und dementsprechend könnte ich sogar psychologische, soziale und wirtschaftliche Einschätzungen durchführen.
    Der eigentiche Script war nur eine halbe Seite perlcode und die Protokollierung und Auswertung vielleicht 10 Seiten. Eine Statistik soft dazu wären vielleicht nochmal 50-100 Seiten. Mehr ist für sowas nicht nötig.

    Unsinn. Wenn der Programmierer an Sicherheitsrelevante Dingen arbeitet, sollte man ihn unbedingt entfernen. Denn mit der Aussage outet er sich als komplett Ahnungsloser, der nicht im Ansatz begriffen hat wie TCP/IP-Protokoll funktioniert.


    Na du mußt es ja wissen.

    Zitat

    Unsinn zum Quadrat. Bots werden seperat gehandhabt, weil es schlicht aus werbegründen gewollt ist, das Bots in die verdeckten/gesperrte Bereiche reinkommen. Wenn ein Admin nicht will, das Bots in verdeckte Bereiche reinkommen, dann sollte der mal das Häckchen bei 'ich mache eine Ausnahme für Bots und lasse sie rein' wegmachen. :rolleyes:


    Son bissi kenn ich mich ja auch aus, und hab ja auch selbst eine Domain, programmiere in perl und warte meine Seite Domain selbst. Wenn ich das richtig sehe gehst du über ein Admintool auf deine Seite, wo auch so ein Häckchen vorhanden ist ;)
    Mich würde mal interessieren was das für ein Admintool ist. Denn robot.txt ist ja eh nur eine freiwillige Vereinbarung.

    Zitat

    Achso, du meinst also, es waren rein zufällig alle ägypthischen Server alle zusammen ausgefallen sind.


    Nein das meine ich nicht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Ja, das ist interessant. Andererseits sollte aber auch bedacht werden das es da ein Web Robot-Projekt gibt, das über die öffentlich zugänglichen Teile des Netzes versucht voraussagen zu machen was abgehen wird.

    Das heißt auch die sozialen Netze versorgen dieses Projekt mit Daten und wer die als erstes auswerten kann, wird die Ergebnisse für sich nutzen.

    Da die EU nach Süden erweitert werden soll, müssen die bisherigen Regime dort fallen. Rein strategisch betrachtet ist also eine gewisse Notwendigkeit da, das dort was passiert.

    Andererseits kann man dann mit solchen scheinbaren Erfolgen sehr einfach dafür gesorgt werden, das die Leute hier sich auf sowas wie facebook verlassen und noch mehr als bisher die Fähigkeiten verlieren selbst solche Technologie herzustellen oder die Technik dafür zu organisieren.

    Ich sterlle mir mal vor esgäbe entsprechend viele Foren mit unterschiedlichster Software. Dann hätte es ein Robot nicht so einfach auch die verdeckten Forenteile zu scannen.
    Aber bei facebook ist das kein Problem. Das ist das gleiche Problem wie mit Windows. Würde es nur Windows geben wäre es den Viren-Programmierern sicher schon längst gelungen das Netz und die gesammte Infrastruktur lahm zu legen. Wie es bei Monokulturen eben der Fall ist ein Schädling kann da ausreichen.

    Sind erst genügend bei facebook versammelt, dann reicht ein Schalterdruck aus, um den Leuten die Basis zu stehlen.

    Von meinen Freunden bei den Sicherheits-Programmierern weiß ich das gezielt bestimmte ips gesperrt werden können oder das bestimmte Leute quasi nur bestimmte Seiten ansurfen können. Es kann also mittlerweile per Knopfdruck die Kommunikation zwischen bestimmten Leuten verhindert werden ohne das gesamte Netz oder ein Segment des Netzes lahmlegen zu müssen.

    Der Artikel indem dieser Blogger der da interviewt wurde spiegelt ein Wunschdenken wieder, das genau dem Ziel der Selbstaufwertung des Bloggers entspricht.

    Diese Art der "Berichterstattung" über einschätzungen ohne konkrete Daten ist nichts als Meinungsmache.
    Es sei gut das eine oberflächliche Beschäftigung mit Politik ein Fortschritt sei. mhm Sich mit Politik beschäftigen sei jetzt einfacher geworden und weniger Zeitintensiv.

    Naja das die Hauptarbeit für die Aufklärung aber nicht facebook oder facebook-Benutzer sondern die vielen Webseiten-Betreiber in den Jahren davor geleistet haben wird weggeblendet.

    Schön und gut wenn dann im facebook über die Arbeit derer die nicht in facebook ihre Infos über Jahre hinweg aufgebaut haben dann diskutiert werden, aber das dann als den Erfolg zu verkaufen ist schon ziemlich anmaßend und irreführend.

    Ich denke das Seiten wie Infokrieg.tv und andere bei weitem mehr für die Politisierung gebracht haben und das ohne die Millionen im Rücken.

    Auch die Folgerung das Mubarak wegen der Internet-Organisierung das Netz ausgeschaltet hätte halte ich für ein Gerücht.
    Ich denke da eher an Cyberangiffe denen die Führung nicht Herr wurde.
    Diesbezüglich ist noch gar nichts klar.

    Es passt aber ins derzeitige blogger-Bild nach den Vorgängen um wickileaks nun auch hier "die armen Internetler als Opfer staatlicher Willkür" hinzustellen.

    Damit ist man im Netz als Blogger auf jedenfall auf der richtigen Seite.

    Mir kommt das alles eher wie eine geplante Aktion vor, sowohl in Tunesien als auch in Ägypten.

    Es wird die Gegenelite an die Macht gebracht damit diese den Weg zur EU freiräumt.

    Ob das wirklich ein Fortschritt für die Freiheit ist wage ich allerdings zu bezweifeln.


    nun freirMilan ich schätze dich als einen scharfen denker. dann denk wieso Du auf dem wort "resonanz" hängen geblieben.


    Das ist wohl eher deine Interpretation.
    Ich möchte nur vermeiden, das hier nicht Äpfel mit Birnen vertauscht werden. Das als Hängenbleiben zu charkterisieren, lässt den Schluß zu, das mich jemand, nämlich du, absichtlich mit sanften Worten in eine Ecke und in eine Verhaltensrolle drängen möchte. So jedenfalls könnte ich das interpretieren. Wobei ich natürlich nicht in dein Gehirn oder deine Seele schauen kann.
    Es ist übrigens eine weit verbreitete Unart (m.E.) ein bischen Allgemein-Psychologie anzuwenden und Charakterdeutungen zu machen, wenn es um Sachthemen geht und einem die Argumente fehlen. Das ist die Methode die Person in den Mittelpunkt zu stellen und wenn dies gelungen ist, kann dann auch schnell bewirkt werden, das das, was die Person sagt, nicht bedeuten muß, das eine solche Person ja gar nicht zu den richtigen Schlüssen kommen kann.
    Ich möchte dir da keine Absicht unterstellen, aber es hat schon recht starke Ähnlichkeit. Vielleicht ein Versehen eine Unachtsamkeit?

    Zitat

    Du schreibst ganzer Abfolgung wieso Du nicht in Resonanz zur forum stehst. ?(


    Ja ich schreibe gerne und viel - ich bin Autor. Hast du ein Problem damit, das Menschen Sprache gerne benutzen? Ist das ein Fehler für dich?

    Zitat

    Der primäre gedanke meiner aussage war eine andere, aber anscheinend bist Du hier um zu reden.


    Natürlich nutze ich ein Sprach-Medium um zu reden und mit anderen Gedanken zu tauschen. Das ist doch selbstverständlich. Wir können hier im Forum schlecht ohne Worte Liebe machen ;)

    Zitat

    dann gestate mir eine geschichte: die biene liebt blümen und süssen nektar.die fliege liebt die blümen auch und jedesmal wenn die fliege losfliegt um nektar einer blüme zu trinken, unterwegs zur blümenwiese begegnet sie ein misthaufen. "hm"-denkt die fliege-"wie ist es möglich das auf der schöner wiese ein stück dreck liegt. ich muss nachschauen und die sache klären wemm das gehört".

    jeder selbst entscheidet wofür er lebt.: einer steht jeden morgen auf und dankt der sonne und den sein,der andere läuft in der früh zur seinem computer um nachschauen was nwo noch so alles erfunden hat, um menschen zu maniepulieren.

    Was hier fehlt ist die selbstkritk. selbstkritik ist eine tugend.kritik an anderen macht schwach. das betrifft uns alle.

    Nette Geschichte, eine Fabel mit der du mir etwas über die menschlichen Verhaltensweisen mitteilen möchtest.

    Du solltest aber nicht übersehen, das ich hier über ein bestimmtes Thema und seine Folgen "rede" und das dies für mich auch ein Akt der Überwindung bedeutet eine solche Kritik auszusprechen. Wie ich schon schrieb, werden Menschen oft ausgegrenzt, wenn sie der angewohnten Gruppennorm nicht entsprechen. Im Positiven wie im Negativen übrigens.
    Und dieser Thread ist nicht identisch mit meinem ganzen Sein.
    Ich beschäftige mich überwiegend mit Lösungen anstatt mit Problemen. Ich erfinde täglich neue Systeme und Gedankenmuster, um eine größere Kohärenz zwischen den widerstreitenden Menschen meiner Umwelt zu erreichen.
    Allerdings nicht, indem ich alles unter den Tisch kehre, was nicht passen will und einen auf friedliche Welt tue, sondern indem ich scharf, ja manchmal messerscharf, die Probleme herausstelle. Manchmal ist es einfach notwendig direkt auf den üblen Haufen auf der Wiese hinzuweisen, um den die Leute in der Regel und bequemer Weise einen Bogen machen. Denn wenn dieser üble Haufen eine illegale Giftmülldeponie ist, hat das auch dann folgen, wenn mensch nicht hinschaut. Und da er nicht einfach so verrottet, sondern mitunter seine eigene Dynamik entfaltet, sollten die Augen mal darauf fokussiert werden.
    Bei facebook ist es nicht einfach den üblen Haufen zu sehen, denn er ist mit viel Honig und anderen Bequemlichkeiten und Schleckereien versüßt, sodaß manche ihn nicht mehr von einer edlen Blume unterscheiden können.
    Da ich nun ungern Leute in offene Messer rennen lasse und weiß, das nicht jeder oder besser die Wenigsten einen derartigen Überblick über die Hintergründe der Herrschaft sich erarbeitet haben, erhebe ich öfter die warnende Stimme.

    Und sicher kann ich auch was falsch machen, was falsch einschätzen oder sehen. Darum ist eine Kommunikation über diese Themen m.E. sehr wichtig. Nicht als Suchender, sondern als der selbstkritische Mensch, muß ich mich schon allein deshalb in solche Diskussionen wagen.

    Was mache ich?
    Ich bin nicht bei facebook.
    Ich bin noch bei Youtube und habe damit Bauchschmerzen.
    Ich suche eine Alternative und hab schon einige ausprobiert, aber noch nicht das richtige gefunden.
    Ich würde lieber auf einem eigenen Portal meine Filme hochladen, aber da fehlt mir noch das Geld für den Traffic.
    Ich habe auf meiner Website nur an ganz wenigen Stellen Werbung, nämlich auf dem neuen Teil http://medial.milanstation.de und die ist ausgewählt zu dem entsprechenden Video passend (Werbung für ein dazu passendes Buch)
    Also ich versuche die Besucher meiner Site davor zu bewahren, das ihr Surfe-Verhalten über die aufgerufenen Werbebanner analysiert werden kann.
    Ich verzichte also auf eventuelle Werbeeinnahmen zu Gunsten der Sicherheit und Freiheit der Benutzer.

    Ich setze also meine Bedenken auch in konkrete Handlungen um und mecker nicht nur über andere Leute ;)

    Was Facebook noch betrifft, lese ich heute in der Tageszeitung, das in der vorigen Woche diese Börsenfirma Websitesbetreibern den Zugang zu Mitgliederadressen und Telefonnummern geben wollte, aber diesen Plan wieder auf Eis legte und "Nachbesserung" versprach.
    Eine sehr typische Vorgehensweise nach dem Motto zwei Schritte vor und ein zurück, denn gleichzeitig können wir sehen, das eine andere Werbemöglichkeit eingeführt wurde. "Sponsored Stories" Hier handelt es sich darum, das Benutzereinträge gescannt werden nach Stichworten und diese mit Links hinterlegt werden auf Werbung. Gemeiner Weise sehen das nur die Freunde.

    Also gewöhnen wir uns langsam daran, das unsere Aussagen vieldeutige Verknüpfungen erhalten und wir als Wirte für die viralen Werbungen dienen.
    Wer dann eigene Links setzen möchte hat dann zwar das Nachsehen, aber wen kümmert es außer ein paar verückte Datenschützer die immer nur meckern können ;)

    Ich würde sagen, das hier das Resonanz-Prinzip auch wieder hervorragend genutzt wird allerdings von der Werbe-Industrie. ;)
    Denn es wird über andere Kanäle die resonierenden Gedanken bereits in die Köpfe transferiert und dann erneut angesprochen.

    Werte(r)? Bkid,

    Ich kenne diese oftmals mißbrauchte Vorstellung die sich im Stichwort Resonanz-Gesetz vermittelt.

    Nun scheinen aber die Benutzer nicht zu realisieren was sie da eigentlichen pushen.

    Resonanz ist eine maipulative Kraft eine Fernwirkung.

    Es wird dabei immer wieder synonym gebraucht mit der Kohärenz.

    Um es etwas zu verdeutlichen:

    Resonanz geht davon aus, das zwei Teile eine gleichartige sogenannte Resonanz-Frequenz haben und das ein Teil nur in Schwingung versetzt werden muß um das andere in die gleiche Schwingung zu versetzen.

    Wer also Resonanz benutzt muß 1. Annehmen das beide Teile eine gemeinsame gleiche Frequenz haben die 2. dann von dortaus manipuliert wird wo derjenige Zugriff auf eines der elemente hat.

    Nicht umsonst wird dem konstruierten Hermes Trismegistos und seiner angeblichen Lehre vorgeworfen zur Beherrschung der Heiden erfunden worden zu sein.

    Die Kohärenz, oder manche nennen sie auch die Herzkraft, hingegen ist eine vermittelnde Kraft die zwei Elemente mit unterschiedlicher grundfrequenz so zusammenwirken lässt das ein Ausgleich eine Annährerung stattfindet.

    Mit anderen Worten wer sich auf Resonanz bezieht gibt im gleichen moment zu das er die Menschen manipulieren will, Wer sich aber auf die Kohärenz bezieht möchte zwischen den verschiedenen oft widerstreitenden Kräften einen Ausgleich bewirken.

    Die Kohärenz wird deswegen Herzkraft genannt weil erkannt wurde, das das "Herz-Gehirn" zwischen dem "Bauch-Gehirn"(Überlebenserfahrung) und dem "Kopf-Gehirn" (Verarbeitung der überlebenswichtigen Außenwahrnehmungen) vermitteln kann.

    Kohärenz verführt nicht zur Passivität und dem Versuch sich in ein vorgestelltes Weltganzes als kleines Rädchen einzupassen wie es Resonanz oftmals bedingt.
    Kohärenz ist ein verantwortungsvolles aktives Schaffen neuer Lösungen im intensiven Kontakt zur Gemeinschaft.

    Resonanz ist abhängig von den Behauptungen welche Elemente die gleiche Frequenz haben sollen und daher von der grundsätzliche Weltkonstruktion bestimmter religiöser Hierarchien und Annahmen, die als Doktrin(Lehren) vermittelt werden in den Glaubenssätze die Hauptrolle spielen.

    Glaube ist Handlung besagt nicht, das ich jeden Scheiss nur glauben brauche und dann käme schon die richtige Handlung heraus. ;)

    Meine Arbeit ist eine Kohärenz-Arbeit und ich suche nicht die Resonanz, denn ich will niemanden manipulieren.

    allo Phasenverschobener,

    Papier ist geduldig.

    Wären sie wirksam fixiert müßte es keinen sicherheitsrat geben der bestimmten Staaten Veto-Recht einräumt.
    Meine Frage war aber wer bestimmt die Ziele, denn Zeiten ändern sich und es kann keine fixierten Ziele geben, sonst würden wir uns heute noch im Mittelalter befinden.

    Die Ziele wurden und werden von den jeweils Herrschenden der verschiedenen Nationen bestimmt.

    Nicht von den Völkern selbst.

    Da aber nach Völkerrecht und Staatsdefinition es ausreicht, das eine Gewalt ein Stück Land beherrscht auf dem ein Volk ansässig ist, kann eine solche Vereinbarung unter den Mächtigen kein Ausdruck der Menschen sondern nur der ausdruck von Herrschaftsinteresen sein.

    Die Uno ist ein strategisches Kriegsbündnis. Sie löste den europäisch dominierten Völkerbund ab in den die USA nicht eintreten wollte und wurde bereits während des WK2 vorbereitet.

    Und noch was von dieser Seite ganz oben:

    Zitat

    Fc Registrieren, um sehen zu können, was deinen Freunden gefällt.


    Wer kann einer derartigen Omipräsenz wiederstehen?
    Das ist so als würde an jeder Ecke Champagner stehen...

    und unten dann der Twitter-Button

    ... und Joints rumliegen.

    Achja Cherub ich vergaß noch:

    Zitat

    Artikel 19 der Menschenrechte der Vereinigten Nationen, 10 Dezember 1948

    Dann solltest du aber auch Artikel 29 Absatz 3 zitieren:

    [size=12]3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.[/size]

    Und rate mal wer die Ziele bestimmt ;) 8)

    Wie wäre es damit:
    Artikel 5 Die Freiheit des Geistes

    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten.

    (2) Jeder hat das Recht, sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    (3) Eine Einschränkung dieses Rechtes ist nur dann möglich, wenn dadurch Gewalt minimiert werden kann. Um eine Einschränkung vornehmen zu können, muss ein rechtsstaatliches Verfahren erfolgen.

    (4) Es ist ein Verbrechen, wenn der Menschheit ein Wissen vorenthalten wird, das zur ökologischen Stabilisierung oder zur Minimierung der Gewalt führen würde.

    Ich habe hier also Menschen gefunden, die es zumindest intellektuell einsehen in welcher Zwangslage wir stecken, aber ändert diese Einsicht etwas? Aus euren Antworten meine ich entnehmen zu können, es ändert nichts.

    Machen sich die Menschen, die also eine solche Einsicht haben, dann selbst unglücklich, weil sie von den Dingen wissen, aber dennoch nichts tun können?
    Verfallen diese Leute dann in die Strategie doch wenigstens im Kleinen was zu ändern, vertrocknet der Widerstand derer, die sich trauen doch glatt.

    Wäre es dann nicht besser, wenn es gelänge, diejenigen, die sich trauen, aus dem System heraus zu unterstützen, damit einerseits der Widerstand verstärkt wird und echte Alternativen aufgebaut werden und andererseits diejenigen, die sich nicht trauen wenigstens indirekt dazu beitragen, das sich etwas ändern kann?

    Und um es praktisch werden zu lassen eine Analogie zum bestehenden System, was sehr deutlich machen kann wie pervers es oft aussieht, was wir als Widerständler zu ertragen haben:

    Systemkonform gedacht verteidigt ein Front-Soldat in Afghanistan die Demokratie und damit er da an der Front für die "demokratische Freiheit" eintreten kann, wird ihm die Last der Existenz seiner Familie abgenommen. Er bekommt ein gutes Gehalt und eine Vollversorgung und jede Menge Material, damit er seinen Job gut erfüllen kann.
    Das er diese Ressourcen benutzen kann, dafür sorgen bestimmt mehr als hundert Leute, die den ganzen Kram produzieren und da hinschaffen pro Soldat.
    Wir können also rechnen, das den Staat das ganze Verteidigungsdingens um die Demokratie eine ganz schön lange Stange Geld kostet.
    Wer bezahkt das? Die Steuerzahler.

    Nun wenn wir dieses Beispiel übertragen auf die Freiheitskämpfer hier im Inland an der sozialen Verteidigungs- und Aufklärungs-Front, dann müssten diese Leute ebenfalls für ihre Aufgabe bezahlt werden und mächtig unterstützt dazu. Es würde ja schonmal ausreichen ihre Existenz zu decken, aber was bekommt man zu hören, wenn man in gleicherweise wie ein Soldat in Vollzeit Basispolitik treibt. He Alter kannst dich nicht selbst ernähren, haste keine Arbeit? Mann, geh erstmal arbeiten dann kannste auch Politik machen.

    Und weiter im Text.

    Wie schonmal Abraxas mir schrieb und ich es genauso erlebt habe: Da kannst du mit den Leuten politisch gesehen genau resonant sein und die gleichen Ziele verfolgen sogar viele Wege gemeinsam als gangbar sehen, aber wenn du dann den Leuten sagst, wir müßten jeder 5 Euro pro Monat in einen solchen Font reintun damit wir ein paar Figuren als Front-Kämpfer finanzieren können, die uns ein neues Systemaufbauen, dann wirst du schon als Abzocker und Betrüger hingestellt.
    Da kann doch was nicht stimmen, da wollen Leute für den Freiheitskampf Geld haben - das geht ja gar nicht - Sowas mußt du aus purem Althruismus machen und wenn es dir eben deine Situation nicht erlaubt, hast du es zu lassen.

    Das meine Damen und Herren ist so deutliches Suchtverhalten, das einem Beobachter eigentlich die Spucke wegbleiben müßte.

    Aber wehe du eröffnest diesen Menschen diesen Blickwinkel. Dann bist du die längste Zeit Freund gewesen. Wie kann man diese Menschen derart beleidigen, wo man doch was von ihnen will ;) Noch ne Suchtstruktur!

    Wie also können wir die Suchttherapie starten mit dieser Gesellschaft, die durch und durch abhängig gemacht wurde von Geld, Konsum, falscher Sicherheit und dem arrogantesten Weltblick den es auf der Erde gibt?

    Ich kann diese Menschen nicht mal verurteilen, ich weiß ja, wie sie in dieses Schlamassel geraten sind, weil ich mich selbst aus diesem Sumpf befreien konnte.
    Ich habe gut lachen, aber es bleibt mir immer im Halse stecken, denn diese Menschen bauen die Zukunft meiner Kinder.
    Sie ignorieren die täglich 30 000 verhungernden anderen Kinder unter fünf Jahren, die an diesem Sucht-System sterben, was wir fahren.

    Und da ist es gleichgültig wieviel Hoffnung auf Änderung ich denn wohl haben mag und wie groß der Berg an Arbeit ist der zu bewältigen wäre.

    Wer Glaubt der handelt auch.

    Wer also seinen Informationen die intellektuell ja erarbeitet sind, glaubt, muß etwas tun. Ansonsten hat er das beste Indiz, das er immernoch mit seinem Glauben das alte System festhängt und neue Systeme bezweifelt, ihnen deshalb keine Unterstützung und keine Chance gibt.

    Selbsterfüllende Prophezeihung ist der Schlüssel des Glaubens. Und das wissen die Herrschaften genau. Und wir sind so dämlich und lassen uns erzählen wie ohnmächtig wir sind und das es jahrhunderte brauchen würde bis sich die Menschen ändern oder Außerirdische uns helfen müssen oder der Glaube an Gott uns rettet.

    Nein es gibt keinen Automatismus, der die Menschen reifen lässt. Es ist jede Handlung die Einfluß nimmt auf den Lauf der Dinge. Und jeder von uns hat es durch seine Handlung in der Hand etwas zu ändern. Die Summe der Handlungen bestimmt, ob die Menschheit sich weiter entwickelt oder untergeht und jeder ist für seine Handlung verantwortlich vor sich selbst.

    In früheren Zeiten haben die Kirchen aller Religionen die Weltbilder der Menschen geprägt. Man hat den Menschen gesagt, was sie tun und lassen sollen und was für die Gesellschaft, in der man lebt, vorteilhaft ist.


    Da stimme ich durchaus überein.

    Zitat

    Seit der Industrialisierung im 18. Jahrhundert haben sich die Menschen ihr eigenes Bild von der Welt geschaffen. Die Kirchen verloren ihren Einfluss, weil das Weltbild, das den Menschen dort vermittelt wurde, oftmal im krassen Gegensatz zu dem stand, was der Mensch täglich am eingenen Leib erfuhr. Diese persönlichen Erfahrungen der Menschen sind es, die das persönliche (eigene) Weltbild prägen.


    Hier allerdings spielt der Wunsch die oberste Geige ;)
    Es ist eher Fakt das die gebildete Oberschicht die Gottes-Autorität durch die Wissenschafts-Autorität austauschen mußte und diese fortan bestimmte was die Menschen zu denken hätten. Natürlich nicht eine wertfreie Wissenschaft sondern eine politisch und vor allem technisch geprägte Wissenschaft.

    Zitat

    Das fängt als Kind an und geht das ganze Leben lang weiter. Gute Erfahrungen, schlechte Erfahrungen und sogar Angst-, und Panikreaktionen werden so geprägt. Damit ist klar, dass es keine zwei Menschen auf dieser Welt gibt, die das gleiche Weltbild haben.


    Hier stimme ich wieder überein, aber muß bemerken, das das Umfeld entscheidend den Werdegang bestimmt.
    schmeisse ich wie bei einem beobachteten indigenen Stamm auf Papua-Neuginea das Kind gleich nach der Geburt in einen Weidenkorb und das Kind überlebt, dann wird es ein guter Krieger, dementsprechend auch eine kriegerische Kultur. Lasse ich das Kind in den ersten zwei Jahren nichtmal den Boden berühren und beschäftige mich mit dem Kind wie in Bali, dann wird auch ein friedliebender Mensch und eine entsprechende Kultur daraus. Und lasse ich es zu, das gleich nach der Geburt, wie hier in unserem Land in den 50ern bis 80ern, die Kinder von den Müttern getrennt und in sogenannte Schreisäle verfrachtet werden, dann muß ich mich nicht wundern das diese Kinder kein Urvertrauen haben und eine Borderline-Syndrom-Gesellschaft entsteht,
    Wie Bruce Lipton sagt: "Die Umwelt machst Dummkopf!"

    Zitat

    So entstehen auch die verschiedenen Moralvorstellungen unterschiedlicher Kulturen. Kulturen sind Gesellschaften unterschiedlicher Weltbilder, Vorstellungen und Erfahrungen. Einfach nur im Großen, während jede einzelne Person dieser Kulturen ihre eigenen Erfahrungen mit einbringt.


    So einfach ist es eben nicht, sondern es sind gezielte Manipulationen im Spiel.
    Heute können wir beobachten wie schon immer das diejenigen die es sich leisten können ihre Kinder in Privatschulen aufwachsen lassen und dort werden die Kenntnisse der Wissenschaft angewendet die zur entfaltung der Persönlichkeit dienen und ein bestimmtes Weltbild wird zusätzlich indoktriniert damit "Führungspersönlichkeiten herauskommen um den Machterhalt zu sichern. Während in den normalen Schulen Gewalt und das sich gegenseitig fertigmachen mangels der chronischen Unterversorgung der Schulen die Macht übernommen hat.
    Kulturen entstehen nicht einfach so sie werden gemacht!

    Zitat

    Unterschiedliche Auffassungen resultieren aus unterschiedlichen Erfahrungen. Das ist in allen Lebensbereichen so. Ob es das Gespräch mit dem Nachbarn ist oder die Politik im Allgemeinen - grundsätzlich gehen die Meinungsverschiedenheiten auf unterschiedliche Erfahrungen zurück.


    Natürlich aber was will der Autor damit sagen oder was bereitet er vor?

    Zitat

    Jeder Mensch entwickelt damit seine persönliche Wahrheit. Das, was er erlernt hat ist wahr. Einen Kompromiss zu schließen ist einfach nur das Abrücken von einer festen Meinung, um zu sehen, ob es anders nicht auch funktionieren könnte.


    Ah der Anschein soll entstehen das es ein unveränderliches Element der Entwicklung gäbe und nur ein einziges weiteres Element die Sache selbst auflockern könnte - oder sehe ich das falsch?

    Zitat

    Jeder Mensch schließt immer wieder Kompromisse.


    Komprommisse stinken und ich möchte lieber in klarer Luft leben. Selbst wenn diese Behauptung stimmen würde, würde ich Kompromisse meiden wie der Teufel das Weihwasser.

    Zitat

    Das geht auch gar nicht anders, weil andere eben auch andere Erfahrungen haben. Wer stolz darauf ist, kompromisslos zu sein, ist ein ziemlich einsamer Mensch.


    Wie kommt der Autor auf derartige Schlußfolgerungen?
    Fehlt ihm der Respekt eine andere Meinung einen anderen Standpunkt als solchen stehen zu lassen? Ist die Welt nicht groß genug um verschiedene Leben leben zu können ohne das ein Kompromiss geschlossen werden muß?

    Zitat

    Denn niemand will mit ihm reden, weil er seine Meinung durchzusetzen versucht, ohne darüber nachzudenken, dass andere Menschen andere Erfahrungen haben könnten.


    Warum soll das so sein? Auch wenn ich einen bestimmten Standpunkt einnehme und mich dadurch überhaupt erst angreifbar mache muß ich eine andere Art zu leben nicht verurteilen, solange der andere nicht von mir verlangt meine Lebensweise aufgeben zu müssen.

    Zitat

    Erfahrungen, die möglicherweise sogar wertvoller sind als seine eigenen.


    Ja aber auch die Erfahrung eine Sache kompromisslos für sich zu leben kann wertvoller sein als ein Kompromiss, kann mehr Erfüllung geben als eine Halbherzigkeit.

    Zitat

    Und dieser Mensch beraubt sich selbst der Chance, aus den Erfahrungen anderer zu lernen und diese Erfahrungen für sich nutzbringend einzusetzen.


    Ganz im Gegenteil nur wer sich seines Standpunktes bewußt ist, kann auch einen anderen Standpunkt als solchen erkennen und von seinem unterscheiden. Derjenige der ständig Kompromisse macht, der es allen Recht machen will und der ständig versucht das Leben der anderen im Grunde zu leben, verliert seine Persönlichkeit und wird zu einer gesichtlosen Massenfigur, die leicht zu handhaben ist über gewohnte Gedankenstrukturen, die keine Ecken und Kanten hat.

    Erstmal danke für eure Antworten.

    Es ist natürlich ein Reizthema weil es die Kompromisse anspricht, die jeder für sich bereits eingegangen ist.

    Sich jedoch im Grunde "rauszureden", das es doch "facebook" war und nicht der "Freund", ist aus meiner Sicht schon ein Erfolg von der "Methode Facebook". Gesichter-Buch!!!

    Jeder dieser Freunde hat bereits durch seine Entscheidung zu facebook zu gehen sich einverstanden erklärt die "Mehode Facebook" zu benutzen. Deshalb ist es für mich kein wesentlicher Unterschied, ob nun facebook eine automatische Mail generiert oder jemand es einzeln autorisiert.

    Ich möchte es mal mit folgendem vergleichen auch wenn es vielleicht hinkt.
    Einige wissen, das es in der Verfassung der Weimarer Republik einen Artikel gibt, der eine Steuerpflicht des Bürgers definiert. Dieser Artikel wurde nicht im Grundgesetz übernommen, Wer die Konstruktion der BRD kennt, wird wissen warum, denn damit wäre ein sehr spezielles Hoheitsrecht der Verwaltung gegeben worden. Steuern sind nämlich abhängig davon, ob die Verwaltung einen Vollzugriff auf die Gebietskörperschaft hat. Dies war aber beim Grundgesetz nicht der Fall. In der BRD gibt es folglich keine Steuerpflicht und alle Steuergesetze sind darauf beschränkt, das sie zwar sagen wer Steuern erhebt, wie die Steuern verteilt werden usw. aber nicht, das es überhaupt eine Pflicht zum Steuerzahlen gibt.
    Demnach ist das Steuerzahlen freiwillig.
    Wenn es aber freiwillig ist, dann müßten die Menschen, die für Frieden sind jede Finanzierung des Staates von kriegerischen Aktivitäten mindern, indem sie sagen: "Ich zahle keine Steuern mehr, weil ich mich sonst mitschuldig am Krieg mache."
    Nun wissen wir weiterhin, das seit 2001 der Kriegszustand ausgerufen wurde durch die Nato. Der Bündnisfall wurde nämlich ausgerufen. Das verpflichtet die BRD vertraglich entsprechend finanzielle und andere Mittel beizutragen. Das Grundgesetz sagt aber, das ein Angriffskrieg verboten ist und wenn ein Verteidigungsfall vorliegt, müßte dieser im Bundestag festgestellt werden und der Bundestag daraufhin aufgelöst werden. Und erst wenn der Verteidigungsfall aufgehoben würde, gäbe es auch wieder Wahlen zum Bundestag. Daraus folgt, das die Bundesregierungen, die bei Wahlen nach 2001 "gewählt" wurde illegal sind.

    Wer, so frage ich jetzt um den Bogen zu bekommen, von den Damen und Herren hier würde nun konsequenterweise der Regierung ja jeder staatlichen Stelle die Gefolgschaft verweigern?
    Wer würde die Steuern verweigern für diese verbrecherische illegale Regierung?
    Wieviele Begründungen, das es doch unbedingt Steuern geben müßte ,würden hervorgebracht? Schließlich müssen Lehrer ja bezahlt werden usw.

    Die Menschen suchen sich aus der bestehenden Situation das heraus, was ihnen einen Vorteil verschafft und sind noch korrupter als die Politiker selbst dabei, solange sie am System profitieren. Alles andere wird verdrängt ins Reich der Verschwörungen, Illusionen und schrägen Sichtweisen verbannt.

    Meine Damen und Herren die Menschen verhalten sich wie profane Junkies, sind abhängig von Konsum und Sicherheit, verkaufen die Freiheit ebenso, wie die Geschichte ihrer Großmutter aus Ostpreussen und rechtfertigen es damit, das sie alleine sowieso nichts dagegen tun könnten, auch wenn niemand von ihnen verlangt hat, das sie es alleine schaffen sollen.

    facebook baut auf dem gleichen Strickmuster der Bedürfnis- und Gewohnheits-Kontrolle auf, die schon Bernayse in seinem Buch Propaganda beschrieben hat und womit in Amerika das Rauchen der Frauen etabliert wurde, sowie überflüssige und ungewollte Autobahnen und in Mitteleuropa zur Akzeptanz des Holocaust führten. Heute wurde diese "Public Relation"-Methode verfeinert und mit neuesten Kenntnissen von viralem Marketing, MK-Ultra-Beeinflussung, und neuronalem-Marketing bis hin zu chemischer und frequenztechnischer Manipulation(inklusive der Sublimations-Bilder) ergänzt und zur Perfektion getrieben.

    Sie meinen, wie ein Alkoholiker, das Mittel(Alkohol/facebook) im Griff zu haben und nur so zu benutzen, das es ihnen nicht schadet und stecken dennoch schon voll in der Abhängigkeit.

    Erst wenn es zum Kollaps kommt, wenn der Alkohol mal ausbleibt oder der Körper es nicht mehr geregelt bekommt, wird ihnen bewußt, wie tief sie bereits drinstecken und dann ist es schwierig sich dieser Sucht fernzuhalten, denn um sie herum haben "alle" ihre Freunde bereits ihr Leben mit facebook gefüllt und die Kontrolle darüber längst verloren.

    Entschuldigt bitte, wenn ich das alles so krass schreiben mußte, aber ich meine, das wir mitten drinn stecken in einer Sache, wo es kaum noch einen Systeminternen Weg gibt sich aus der Sache rauszuhalten oder nur einen Zipfel der Freiheit, die wir uns alle ständig vormachen, zu ergattern, um uns daran herauszuziehen aus diesem Sumpf.

    Werte Mitglieder dieses Forums,

    heute habe ich von daniels facebook-Account eine dieser Werbe-Emails erhalten in der das unbewußte Bedürfnis gefördert wird doch zu der großen facebook Gemeinschaft gehören zu müssen weil dort doch alle Freunde zu sein scheinen.

    Wie immer ärgerte ich mich darüber eine solche email zu bekommen und erneut festzustellen das manche meiner Freunde nicht bis zur Nasenwurzel denken können und beliebig mit den ihnen anvertrauten Daten (meine email-Adresse) umgehen.

    Weder daniel noch einem anderen der inzwischen bei facebook ist hatte ich erlaubt meine email diesem System bekannt zu machen. Doch die "Freunde" scheint es nicht zu interessieren das jeder das Recht hat über den Aufbewahrungsort dieser persönlichen Daten bestimmen zu können.

    Ich halte diese Form der Weitergabe persönlicher Daten für eine Zumutung besonderer Art, denn die Benutzer von facebook werden als Informeller Mitarbeiter (IM) benutzt um immermehr emaildaten durch das sogenannte soziale Netzwerk facebook sammeln zu lassen.

    Auch Menschen, die sich gegen diese Form des Datamining wehren wollen und bewußt gegen die Teilnahme sich entschieden haben, werden so in das virtuelle schwarze Daten-Loch der Großkonzerne gezogen. Aber das ist nicht die einzige Wirkung.

    Daniel sagte mir im persönlichen Gespräch er wolle facebook nur dazu nutzen um Leute von dort auf sein Forum aufmerksam machen zu können. Das mag seine Absicht sein. Aber der andere Weg geht auch. Und so ist nun sein Forum ein Teil des sekundären Umfeldes das facebook noch attraktiver und sein Einfluß noch größer machen wird.

    Schon als ich mich hier anmeldete hatte ich Bauchschmerzen wegen der sozial-bookmarks die einen gleichen Effekt haben und ich habe nur sehr ungern hier im Forum gelesen weil diese adons und auch google-Werbung auf der Seite existiert. Den meisten ist es anscheinend nicht bewußt oder es wird verdrängt, das anhand dieser AddOns sehr genau das Surf-Verhalten protokolliert wird.

    Normalerweise kann uns das ja egal sein, aber wie der Fall Savange zeigte ist es den US-Gerichten ebenfalls egal ob es informationelles Selbstbestimmungsrecht gibt oder nicht und sie fordern dann derartige Daten einfach von den großen Providern facebook und twitter an.

    Ich finde es immer ziemlich absurd, das auf der einen Seite auf Sicherheit, z.B. verschlüsselte emails usw. großer Wert gelegt wird und auf der anderen Seite eine derartige Fahrlässigkeit begangen wird.

    Als Benutzer haben wir ja wenig Einfluß auf derartige vorgänge und umso mehr sollte der Betreiber darauf achten seine Leute nicht "in Versuchung" zu führen.

    Ich kann verstehen warum daniel nach facebook geht und versucht alle erdenklichen Mittel zu benutzen dieses Forum attraktiver zu machen. Ich verstehe es, weil ich selbst ein Forum betreibe und sehe wie wenig Unterstützung dieses von seiten der Benutzer erfährt.
    Ich kann verstehen wenn die Leute auf solche Plattformen wie facebook abfahrenund wie die neuronale Werbung funktioniert damit die Leute drauf abfahren.
    Ich kann auch verstehen das durch facebook ein sterben der kleinen Foren stattfindet analog zu dem Sterben der Tante-Emma-Läden bei einführung der Discounter.
    All das kann ich verstehen, aber ich kann es nicht entschuldigen.

    Auf die Gefahr hin immer einsamer zu werden in den konsequenten Handlungsweisen und zum Schluß als Rufer in der Wüste da zu stehen, muß ich dennoch hier deutlich machen, was mich bewogen hat mein noch nur geringes Engagement einzustellen.

    Ich hatte vor hier einiges über die Aktivitäten der Milanstation regelmäßig zu berichten, sozusagen als Botschafter der Milanstation und dachte das auch daniel oder jemand anderes aus dem Forum bei uns im ForumMilanum als Botschafter fungieren könnte. Doch unter den gegebenen Umständen sehe ich darin keine Perspektive mehr.

    Wer die Eskalationsleiter der sozialen Verteidigung kennt wird wissen das in den letzten Jahrzehnten diese Leiter immer nur bis zu einer bestimmten Sprosse erklommen wurde. Dort wo der Übergang zu eigenen Systemen organisiert werden müßte und somait das alte System die Basis entzogen werden könnte wurde regelmäßig der Widerstand kanalisiert und es ist daher nie dazu gekommen das die soziale Verteidigung ihre vollen Möglichkeiten bis hin zum Regierungssturz ausspielen konnte.

    Warum passierte das?

    Die Menschen denken innerhalb des alten Systems und sind von diesem System vollständig abhängig, sowohl materiell als auch geistig.

    Nur gelegentlich gibt es die eine oder andere Person die sich von der geistigen Abhängigkeit wenigstens befreien konnte aber doch immerwieder auf der Existenz-Ebene ins Sklaven-Glied zurückdrängen ließ oder Verunfallt wurde.

    Wenn es ernsthaftes Interesse daran gibt die Sklaven-Welt oder wie andere sagen den Gefängnis-Planet oder das globale Herrschaftssystem zu verändern, dann kann das nicht in den Systemen passieren die uns von den Globalisten vorgebetet und kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

    Und hier gilt es eine Entscheidung zu treffen, eine ganz persönliche Entscheidung, ob das alte System weiterhin durch uns attraktiv gehalten wird oder ob wir unsere ganze Kraft einem neuen System geben, das aus unsere Hände Arbeit entsteht und das wir selbst kontrollieren.

    Ich habe mich entschieden. Wie ihr das seht ist eure Sache.

    Da wo ich es sofort kann aus alten Systemen auszusteigen tue ich es sofort. Da wo ich noch keine Alternative habe arbeite ich an einer Alternativen und steige dann aus dem alten aus. Und damit ich es mir erspare wieder aussteigen zu müssen werde ich in die "neuen" alten Systeme(wie facebook und Twitter) gar nicht erst einsteigen.

    ICH entscheide worin ich lebe, und es muß auch meine Entscheidung bleiben wo sich meine Daten befinden.

    Deshalb möchte ich von hier aus alle auffordern, die meine Daten bei facebook eingegeben haben, sie dort sofort wieder zu löschen. Ich möchte auch nicht eure Bilder bei facebook anschauen und keine Einladungen zu googlegroups bekommen oder ähnliche Zumutungen.

    facebook interessiert mich nur insofern ich beobachte wer damit Geld verdient. Der größte Sponsor von facebook ist Goldman and Sachs.

    Warum hat dieser Konzern ein solches Interesse an facebook? Kann mir das vielleicht einer mal erklären ;) oder beginnt da schon die selbstschützende Ignoranz?

    Seit langer Zeit quält mich der Konflikt zwischen diesen beiden so grundsätzlichen Rechtsansichten und inzwischen habe ich mich zu folgender Position durchgerungen.

    Beide Rechtsauffassungen haben ihre Berechtigung und es ist eher eine Frage des "wann der jeweilige Rechtszweig angewandt werden kann und soll" und "wann welcher Rechtszweig eine Teilwirkung haben wird".

    Es ist wie ein ewiges Wirken von Hell und Dunkel, von Ordnung und Chaos, was hier zu beobachten ist.
    Auch wenn ich es mir nicht erlauben würde eine der beiden Rechtsauffassungen nun einer der polaren Kategorien zuzuordnen, ist es die Qualität dieser Polarität, die sich hier ausdrückt.

    Das Natur-Recht wird als ein angeborenes oder von der Vernunft oder Gott abgeleitetes Recht aufgefasst und das positive Recht wird durch einen Setzungsakt der Gemeinschaft gelegt und da beide Teile immer im Verein auftreten, ist es für mich nicht endgültig entscheidbar, ob das eine oder das andere Rechts-Prinzip nun einen Vorrang haben sollte.

    Im Gegenteil bin ich der Auffassung, das es immer beide Teile sind, die nur im Einkalng zueinander zur Gerechtigkeit führen kann.

    In meinem Vortrag "Menschenrechte quo vadis?" hatte ich bereits erste Ansätze dargelegt, wie ich mir die korrekte Rechtsbildung vorstelle.

    Ich habe aus den beiden angenommen Grundeigenschaften des Universums dem Schwingen und der Attraktion bereits die Herleitung der verschiedenen Positionen, die ein Mensch als sowohl soziales als auch individuelles Wesen, eines individuell und kollektiv schauenden Beobachters seiner Innen- und Außenwelt durchgeführt.
    Daraus entnehme ich die naturrechtliche Kompetenz des Menschen als Handlungsfähiges Wesen und diese Handlungsgewalt ist im Grunde erst Regelungsbedürftig durch eine Gemeinschaft. Soll heißen, das erst durch die Gemeinschaft Regelungen für dieses Handlungsrecht notwendig erscheinen.
    An dieser Stelle kann der Rechtspositivist natürlich sich der Tatsache verweigern und sagen, das vor der kollektiven Übereinkunft kein Recht existiert und erst durch die Vereinbarung ein solches Recht, eben ein aufgeschriebenes Recht, existieren kann.

    Rein logisch erscheint dies zwar, aber wie ist es mit dem Recht "Recht zu bilden", woher nimmt die Gemeinschaft dieses?

    Wer legitimiert die Gemeinschaft?

    Bisher gibt es dazu religiöse oder vernünftige Transzendenz-Bezüge.

    Also, "die Vernunft sagt" oder "Gott sagt", wobei dann die weitere Begründung sich erspart wird.

    Ich meine jedoch, das diese Frage nach dem Anfang von Recht ins Leere geht.

    Eine Elfenbeinturm-Frage sozusagen.

    Was für einen praktischen nutzen hätte denn eine Antwort, außer jeweils die eine oder andere Seite auszumerzen und dafür die Nachteile der übrig gebliebenen Seite zu kassieren.

    Ich sage Gerechtigkeit ist das, was zwischen den beiden Auffassungen passiert und kann nie von einer der beiden Seiten vollständig erreicht werden.

    Was ist dann anderes die Aufgabe der Menschen, die sich der Gerechtigkeit verschrieben haben, als diesen ewigen Diskurs der beiden Seiten zu führen?

    Und wie muß ein Rechtssystem aussehen, das beide Seiten berücksichtigt und an den Stellen, wo es scheinbar heute keine Möglichkeit des Ausgleichs gibt, goldene Brücken zu bauen?

    Gehen wir zum Anfang eines rechtspositivistischen Rechts und sagen dieser Anfang, die Konstitution der gemeinschaftlichen Obersten Ordnung soll bestimmten Kriterien folgen, damit sie für alle Menschen anerkennbar werden kann.

    So haben wir einerseits transzendente Vorgaben für die Konstitution, aber auch im Grunde durch den vorhergehenden Gang der Einigung über den formellen Werdegang der Konstitution bereits rechtspositivistische Vereinbarungen.

    Also schon hier am Anfang des rechtspositivistischen Zweiges ein Tohuwabohu beider Prinzipien?

    Nur scheinbar. Mit jeder Vereinbarung gehen wir einen Schritt auf dem Weg des Rechtspositivismus und mit jeder Annahme einer gedanklichen Voraussetzung nähern wir uns wiederum dem Naturrecht.

    Wie meine Damen und Herren sollte das nun je vermieden werden?

    Es dürfte immerwieder die Situation trotz größtem Bemühens entstehen, das sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite Vertreter sein werden und eine Einheitlichkeit trotz größtem Wunschdenkens nicht erzielt werden kann.

    Wenn, wie ich versucht habe, das Recht auf das elementarste Recht reduziert wird, sehen wir als eine erst Voraussetzung die Handlungfähigkeit und in der Umsetzung dieser Handlungsfähigkeit den Gleichheitsanspruch auf die Würde des Menschen und im Einklang dieser Grundsätze den Kanon des einfachsten Menschenrechts im Naturrecht.

    Sind es nun zwei oder besser drei Grundsätze, die wir transzendent voraussetzen, auch wenn die Rechtspositivisten berechtigterweise sagen, das erst die Gemeinschaft und ihre Vereinbarung Recht schaffen?

    Es sind drei Elemente.

    Handlungsfähigkeit, Gleichheit(Ausgleich) und Würdefähigkeit

    Wobei nun die umrahmenden Elemente Handlungsfähigkeit und Würdefähigkeit die Gleichheit als kohärentes Werkzeug nutzen.

    Warum kohärent und nicht resonant dürfte einleuchten, da doch die Kohärenz etwas unterschiedlichen Ursprungs in Übereinstimmungen bringen soll und Resonanz eine abhängige Gleichheit voraussetzt, die aber nicht existiert, sondern erst hergestellt, ja immerwieder hergestellt werden muß.

    Es ist somit ein aktiver Akt für Gerechtigkeit zu sorgen und kein wie auch immer gearteter Automatismus kann dafür sorgen.

    Leben ist Bewegung und diese Bewegung hat unendliche Freiheitsgrade, ist daher unberechenbaren Schwankungen unterworfen.

    Das ermöglicht nicht nur die Vielfalt des Lebens, sondern auch die ständige Erneuerung und Erweiterung aller Erkenntnisse.

    So wie wir beständig trotz ähnlicher Zyklen auf Neues stoßen, weil wir uns in jeder Sekunde unseres Lebens an einem anderen Ort aufhalten und daher die Welt immerwieder aus einem neuen Blickwinkel betrachten können, brauchen wir andererseits auch Regeln die dieses Schauen praktisch erlebbar machen, denn wenn nicht ein gewisses Maß an Beständigkeit erreicht wird, ergibt sich die Muse nicht, die wir für eine ruhige Betrachtung der Welt genauso benötigen, wie den Wandel der Welt.
    Wenn der Standpunkt, von dem aus wir beobachten, sich zu schnell bewegt, können wir den zu beobachtenden Unterschied nicht mehr wahrnehmen und verbleiben im Chaos der Bewegung verhaftet. Anderseits ist ein zu fester Standpunkt wiederum dem Tod der Eintönigkeit ausgeliefert.

    Fazit:
    Eine neue Rechtsordnung muß zwangsläufig beides, die Dynamik der Erkenntnis und die Bewährung der Erfahrung enthalten. Sie muß zugleich Festigkeit und Flexibilität beinhalten. Und diese zwei Seiten einer Medaille kann nur in einem nie endenden Prozess exisistieren. Also ist es notwendig diese Rechts-Ordnung mit den nötigen Organen zu bestücken, die diesen Prozess durchführen können. Wir sind nicht in der Lage jemals ewig Werte zu definieren, aber wir können wertfreie Eigenschaften und Fähigkeiten, die Gutes und Schlechtes zur gleichen Zeit bewirken, in einem Fließgleichgewicht halten durch ständiges Ringen um Gerechtigkeit.

    Seien wir uns also bewußt, ohne das ständige Bemühen für Gerechtigkeit mutiert jede Rechts-Ordnung zur Herrschafts-Ordnung. Nur eine Rechts-Ordnung, die einen ständigen Qualitäts-Kontrolle durch die Gemeinschaft selbst unterliegt und dessen Mitglieder der Gemeinschaft eine selbstbestimmte positive Identifikation mit der Gemeinschaft, also ohne Zwang und Tabu, ermöglicht, kann eine Rechts-Ordnung lebendig und gerecht erhalten.

    Dies bedingt, das sich die Menschen ihrer individuellen konstitutionellen Handlungsgewalt bewußt sind und dies geschieht in der jetzigen Gesellschaft nicht, denn diese individuelle konstitutionelle Handlungsgewalt wird derzeit über einen höchst komplexen Konstrukt von den Menschen ferngehalten.

    Vor vielleicht 4000 Jahren als die ersten Rechts-Ordnungen mutmaßlich entstanden sind, gab es noch keinen wesentlichen Unterschied zwischen dem weltlichen und dem religiösen Oberhaupt eines Staates. Und deshalb ist der Transzendenz-Bezug des Rechts, also der Bezug, woher das Recht kommt, bevor es niedergeschrieben wird, als positives Recht eindeutig und scheinbar klar, das Recht wird von den Göttern den Menschen gegeben.

    Die Menschen in ihrer Naivität aber merkten nicht, das sie sich aus religiösen Gründen das konstitutionelle Handlungsrecht abnehmen ließen. Das Recht selbstbestimmt sich eine Gemeinschaft mit ihren Regeln (der obersten Ordung) zu bilden. Betrachten wir also in der Rückschau die überlieferten Rechts-Texte, dann sehen wir, wie das Recht in erster Linie über tausende von Jahren hinweg die Herrschaft sicherte.

    Das ein Herrscher auch irgendwie gerecht sein soll gegenüber seinen Untertanen, ist ein bischen Sozial-Marketing, könnten wir sarkastisch anmerken. Und das dies nicht von jedem Herrscher gemacht wird, erklärt sich der naive Mensch dann damit, es gäbe halt böse und gute Herrscher. Ich kann solche Naivität nicht teilen, die dann natürlich zu einer sogenannten realpolitischen Sichtweise führen muß und die Resignation, beim Versuch für die eigenen Rechte einzutreten, erzeugt.

    Seit also die Herrscher im weltlichen wie im religiösen ihre Position eingenommen haben und die Weltkarte unter sich per Krieg und Gewalt aufteilten, als wären sie Mafia-Klans, wird jedes Recht im Zeitverlauf auf älteres Recht bezogen und abgeleitet.
    Insbesondere wird dann das Territorium als Bezugspunkt genommen und versucht mit Hilfe des ethnischen Zusammenhangs Ansprüche zu konstruieren, aus denen Herrschaftsrechte abgeleitet werden können.
    Wie ich in einem Artikel über die Organisation des Adels bereits anmerkte, spielt in den letzten 1500 Jahren insbesondere das verbriefte Recht die entscheidende Rolle und wer dieser Spur folgt, wird feststellen, wie mächtig bis heute das sogenenannte Kirchenrecht Einfluß auf die internationale Rechtseben hat und welche Zusammenhänge zwischen vererbtem Familienrecht, Erbrecht und Landeigentum in Form der Gebietskörperschaften auftauchen.
    Diese ganzen Themen gehen im Wust aktueller Rechtsdiskussionen meistens unter und wir können behaupten, das dieser Wust grundsätzlich die tatsächliche Rechts-Problematik der Legitimation überdecken und verschleiern soll.
    Eine Art Hyperaktivismus an der Oberfläche lässt gar nicht erst die Frage der Legitimation aufkommen, ja, es wird eben von denen, die sich zum Beispiel für Menschenrechte einsetzen, abgetan, das solche Fragen keine Rolle spielen würden.
    Dies ist aber falsch auf Unrecht lässt sich kein Recht aufbauen. Das bedeutet solange das Fundament des Rechts auf wackligen Beinen steht, kann das Haus des Rechts nicht sicher darauf gebaut werden.

    Solange die oberste Ordnung durch den einzigen Souverän eines Staates, dem König, bestimmt wird, war das Herrschafts-Recht nicht wesentlich in Gefahr und es gab klare Verhältnisse. Der König hat Gottgegeben Macht.
    Seit der Aufklärungszeit wird es allerdings schwieriger, denn Gott wurde nicht mehr überall als höchste Autorität gesehen und die Naturwissenschaft und die "Vernunft" wurde an seine Stelle als Autorität gesetzt. Dementsprechend vermaterialisierte sich auch das Recht und der Rechtspositivismus nahm zu. Das ableiten aus verbrieften Rechten mußte nun andere Wege gehen, als durch direkte Präsentation eines Herrschers und der aufsteigende Geld-Bürger forderte seinen Einfluß ein.
    Die Demokratie scheint eine Möglichkeit darzustellen, den politischen Prozess der Machtausübung so zu gestalten, das auf der einen Seite die bisherigen Machthaber weiterhin ihre Strippen ziehen konnten und dennoch der Bevölkerung suggeriert wurde, sie seien diejenigen, von denen die Staatsgewalt ausginge. Möglich hat dies der Geschäftssinn der Geld-Bürger gemacht, die es wohl sehr begrüßen mußten, als Darwin mit seiner Evolutionstheorie ihnen die Rechtfertigung von Konkurrenz als natürliches Prinzip lieferte. Zwar gab es zum gleichen Zeitpunkt auch andere Wissenschaftler, die sagten, das dies falsch sei, aber Darwin passte gut in das calvinistisch und puritanisch geprägte Welbild.

    Im Laufe der rasant ablaufenden industriellen Entwicklung und den kapitalistischen Entscheidungen lenkend in die Entwicklung der Menschheit einzugreifen, ergibt sich ein großes Potenzial von Werkzeugen verschiedenster Art, um die Menschen zu beherrschen. Nicht nur die Waffen entwickelten sich rasant, sondern auch die Techniken große Menschenmengen zu manipulieren. Das war bereits während der Entfaltung der Demokratie der Tod echter Mitbestimmung am politischen Gemeinwohl.

    Also noch vor den Weltkriegen war entschieden, das Demokratie nicht zum Wohle der Menschen, sondern zur Verschleierung und Tarnung der Versklavung benutzt wird.

    Es gab verschiedene Ansätze ohne Herrschaft Gesellschaften zu gründen, doch diese wurden sofort im Keim erstickt.

    Geblieben ist uns ein Wahnsinn an formeller Machtausübung, die sich längst nicht mehr aus dem Volk legitimieren kann und das Rechtssystem ist derart vollgestellt mit zig-tausenden von Gesetzen, Verordnungen und Erlassen, das kein Mensch mehr durchblickt, geschweige denn in absehbarer Zeit sein geschriebenes Recht auch erhalten kann.

    Dazu werden bestimmte Rechtswege trotz Rechtswege-Garantie nicht zugelassen. Z.B. gibt es keinen Paragrafen im Strafgesetzbuch der eine Menschenrechtsverletzung bestraft. Eine entsprechende Petition einen solchen Paragrafen zu machen wurde vom Petitionsausschuss abgelehnt.
    Was soll also das Bekenntnis des deutschen Volkes im Artikel 1 des GG, wenn es keine Möglichkeit gibt, einen Verstoß dagegen zu bestrafen?

    So werden Gesetze heute gestaltet, damit sie Eindruck schinden und rein gar nichts für die Bevölkerung bringen, sondern nur die Rechtsanwälte reich machen.
    Neben dem Geldsystem, was auf seiner Ebene Geld und Werte wie ein Staubsauger zur Elite der Menschheit saugt, ist auch das bestehende Rechtssystem dazu da, die Menschen finanziell auszusaugen.

    Wußten Sie, das ein römischer Vollbürger das Recht besaß sich vor dem Richter selbst zu verteidigen?
    Wissen Sie, das sie ohne Rechtsbeistand ab einer bestimmten Stufe der hiesigen Gerichte nicht auftreten können?
    Sind wir also keine Vollbürger mehr und merken nicht, wie wir nur mehr als Sache nach dem Rechtsstatus capitis deminutio maxima gehandhabt werden?

    Wir sagen zwar heute noch immer mal "Lohnsklave", aber sind uns der Wahrheit dieser Aussage nicht bewußt.
    Wir können bei all den "Freiheiten" die wir angeblich genießen nicht zulassen, das der Gedanke aufkommt, das rechtlich gesehen eine Investitur-Liste unserer Rechte und Freiheiten keine Einträge mehr vorweisen kann.
    Wir blenden das eigene Sklaventum einfach aus und sagen es geht uns doch gut, einigermaßen, anderen geht es viel schlechter.

    Wer sich intensiv mit den vorhanden Rechts-Ordnungen auseinandersetzt, wird, jedenfalls solange er unabhängig vom System ist, feststellen müssen, das einerseits das Natur-Recht benutzt wurde, um den historischen Grund eines Herrschaftsanspruches zu liefern (Transzendenz-Bezug) andererseits aber dann positives Recht und verbrieftes Recht (also Patronats-Recht) dazu benutz wurde, weiterhin die Herrschaft kontinuierlich bestimmten Personengruppen zu sichern. Und damit sich ja keiner bewegen kann und eigenes Recht schafft mit dem konstitutionellen Handlungsrecht freier natürlicher Personen, wird über das Territorial-Prinzip schon von Geburt eines Menschen die Sklavenkette der Gebietskörperschaft angeschweisst.

    Aus diesem wahrlichen Dilemma herauszukommen benötigen wir eigentlich nur eins. Erklären sie Ihre Freiheit unwideruflich und kündigen sie jede Teilnahme am Herrschafts-System.
    Dann sind sie wieder eine natürliche Person und keine juristische Sache, zu der sie gemacht wurden.
    Doch Sie haben derzeit dann keinen Schutz, Sie sind wahrlich vogelfrei, denn es gibt kein Gericht, wo sie den illegalen Einfluß des bisherigen Systems zur Anklage bringen können. Denn dieses Gericht, was ja selbst eine Juristische Person ist, braucht natürliche Personen als handelnde Organe. Und das würde ja bedeuten, das dort natürliche Personen ihren Dienst tun müßten.
    Solche Gerichte wären Staatsgerichte, konstituiert durch die Menschen und nicht durch verbrieftes Recht.

    Hiermit ist der erste Teil einer Serie abgeschlossen. In der nächsten Folge zeige ich Ihnen wie eine Befreiung aus diesen Dilemma möglich ist.
    Original-Beitrag

    Es ist nicht erstaunlich das noch immer das Höhlengleichnis dazu verwendet wird die Herrschaft zu legitimieren.
    Selbstverständlich wird vorausgesetzt das es das Gute persé geben soll und das es vom Bösen getrennt wird.
    Es ist auch immer wieder Praxis dabei das Liniengleichnis und vor allem das Sonnengleichnis von Platon dabei unberücksichtigt zu lassen wenn eigene Interpretation des Höhlengleichnisses erfolgt, Doch beide Gleichnisse bereiten das Höhlengleichnis vor.

    So ist deine Interpretation zwar aus deiner Sicht folgerrichtig, doch heute im Grunde nicht mehr haltbar:

    Zitat

    Im Höhlengleichnis ist das dann, wenn der, der am Licht war, die URSACHE und WIRKUNG des Seins erkannte, und wieder in die Höhle zurück kommt.
    Später wird gesagt, daß NUR DIESER, das Recht hätte, ein politisches Amt auszuüben – ein Volk zu regieren.

    Wer das so erkennt, für den ist klar ersichtlich, daß die Massen, welche noch gefesselt in der Höhle sitzen, die Geistesgröße dessen, der vom Licht zurück gekommen ist, NICHT erkennen kann.

    Wir wissen, wie der Lehrer von Platon schon vor tausenden von Jahren, das wir nicht wissen. Bestätigt durch das Unbestimmtheitstheorem von Kurt Gödel und den Thesen der radikalen Konstruktivisten kann keine eindeutige und objektive Wahrheit für alle Menschen gefunden werden.
    Deshalb sind Sonnengleichnis und Liniengleichnis die fehlerhaften Voraussetzungen für das Höhlengleichnis,

    Das Höhlengleichnis bestätigt in einem Teil sogar die radikalen Konstruktivisten, nur das die Vorstellung, die Sonne sei das "ansich Gute" und der Weg zu ihr der Weg der Erkenntnis hat "bei Lichte" betrachtet ;) die üble Herrschaft der Methaphysik des Absoluten fundamentiert.

    Eine derartige Arroganz des adligen Privilegs (Platons) philosophisch verpackt, muß natürlich gut argumentiert werden, damit es greifen kann. Und ein Relativismus wie der Satz "Ich weiß das ich nicht weiß" kann, weil er eine permanente Unsicherheit vermittelt, nicht derart auftrumpfen.

    Es ist daher kein Wunder nach dem tiefen Bedürfnis nach Sicherheit, das bei jedem Menschen eine Hauptrolle spielt, das die Absolutheits-Lehre über tausende von Jahren die Herrschaft berechtigt oder unberechtigt sichern konnte. In chaotischen Zeiten ist der Ruf nach einem Führer oftmals laut zu hören in der Masse und das wissen die Herrscher zu genau. Deshalb ist die Methode Angst zu schüren doch derart effektiv!

    Freiheit aber ist immer mit Gefahr verbunden. Bedeutet immer das Sicherheit nachrangig ist und kann deshalb nur dann erreicht werden, wenn wir das Risiko nicht ausschließen oder elimenieren wollen.

    Der Ruf nach der "Guten Re-gier-ung", nach den weisen Philosophen ist zugleich das wichtigste Mittel der Demokratie. Deshalb ist Demokratie auch keine Volksherrschaft, sondern eine Vertreterherrschaft. Und weil sie dies ist, ist sie korrumpierbar.

    Volksherrschaft wäre Laokratie und sie wäre vom Prinzip her die Herrschaft des Durchschnitts (wer's böse ausdrückt, würde sagen die Herrschaft der Dummheit).

    Beide Formen bleiben Herrschaft und beide Formen setzen das politische System der Gemeinschaft auf die Gewalt des Staates der ein Gebiet beherrscht.

    Die Grundlage ist schon der der falsche Ansatz.

    Auf dieser Grundlage einer gepflegten und geförderten Konkurrenz zwischen Arm und Reich, zwischen Gut und Schlecht, zwischen Klug und Dumm, Fleißig und Faul, kann kein Gemeinwohl wachsen, das Frieden und Gerechtigkeit vermitteln könnte und zugleich die Freiheit des Einzelnen erhält.

    Das ist erst möglich, wenn wir erkannt haben, das die Gewalt des Staates, die Herrschaft über das Territorium das korrumpierende Moment ist, das jede politische Form zum Zwecke der Gesellschaftstrennung von unten und oben benutzt.

    Wem ist es bewußt, das die feudale Rechtsprechung in erster Linie die Legitimation der Herrschaft im Sinn hatte und das über das Territorial-Prinzip und die Gebietskörperschaft die Versklavung der Menschen organisiert wird?

    Wem ist schon bewußt, das Höhlengleichnisse und ähnliches die philosophische Rechtfertigung der Herrschaft bedeutet und das es mehrere tausend Jahre nicht gelungen sein soll die Menschen klug und befähigt zu machen ihr Schicksal selbst zu bestimmen?

    Wenn wir also seit Plato wissen, das die Masse wenig Wissen hat, warum wurde sie nicht geschult, um ihrer politischen Pflichten verantwortungsvoll nachzukommen?

    Ist dann vielleicht das Höhlengleichnis nichts anderes als eine selbsterfüllende Prophezeiung?
    Und die Forderung nach der guten Regierung, die Fortsetzung der Versklavung, weil erneut die Bildung der Allgemeinheit vernachlässigt und die Bildung der Elite (Excelenz heißt es schon heute wieder) gefördert wird angeblich aus Gründen des Marktes?

    Selbst wenn wir den religiösen und universalistischen Blickwinkel der Begründung der Elitebildung betrachten. Was bedeutet es anderes als die Pflege des Absolutismus, wenn ich von universalen Gesetzen rede und von Einklang mit Gottes Geboten?

    Absolut heißt "getrennt sein von" und das was göttliche Eigenschaften ausmacht sind Absolutheiten.

    Was bedeutet Religio anderes als Rückbindung an den Urgrund?

    Wer sagte uns das wir getrennt sind von Gott und wird dahinter vielleicht nur der Wunsch versteckt als Priester den Menschen einen Weg weisen zu können und somit die erste Ursache einer angeblich "gott-gewollten" Hierarchie darzustellen?

    Die Bescheidenheit des "Ich weiß das ich nicht weiß" oder der "Beobachter beeinflußt das, was er beobachtet" oder "eine eindeutig objektive Wahrheit gibt es nicht", die uns in eine Art haltlosen Relativismus zu stürzen scheint, erweißt sich da dann doch als Davids Waffe gegen den Goliath der Megasysteme ob nun religiös, wissenschaftlich oder wirtschaftlich.
    Sie bedeuten nämlich, das uns bewußt werden konnte, das große Systeme nicht mehr überschaubar sind und daher unverantwortlich für den Menschen, das deshalb die Megasysteme in kleine Einheiten geteilt werden müssen. Sie bedeuten auch, das die kleinen Einheiten mit Respekt für einander kommunizieren lernen müssen. Und das bedeutet auch, das Eliten überflüssig werden als Staatsführer, denn der expansionscharakter, der noch für die griechische noch viel mehr für die römische Kultur ein wesentlicher Faktor der Staatführung war, ist heute in unserer Erkenntnis nicht mehr notwendig. Vor allem dann wenn das Territorial-Prinzip aufgelöst und die Legitimation der Gemeinschaft nicht mehr auf dieses Prinzip aufbaut, sondern auf dem Rechtsverhältnissen zwischen den Menschen selbst und deren angeborenen Menschenrechten gegenüber der Gemeinschaft.

    Die Unmnöglichkeit der Befreiung ist selbst eine Unmöglichkeit, denn jeder Mensch ist frei geboren hat volles Recht und von einem Tag auf den anderen, nur weil wir es tun wären alle Menschen befreit vom Joch der falschen Arroganz der Herrschaft.

    Es sind die achso schlauen Philosophen, die das Volk durch ihre Wertzuweisung zum Dummen und zum Sklaven machen, weil sie der Herrschaft ständig die Rechtfertigung gegeben haben.

    Ich habe Wissenschaftler gesehen, die nichteinmal in der Lage waren einen Nagel in die Wand zu schlagen, ohne einen dicken Daumen zu bekommen.
    Ich würde sagen, die meisten Wissenschaftler würden verhungern, wenn sie selbst auf dem Feld ihre Nahrung anbauen müßten, spätestens im ersten Winter!

    Ohne den derzeitigen "Sklaven" und ohne seine Kunst des Lebens, sind die meisten Wissenschaftler und auch ein Plato nichts wert.

    Zur Wiederholung: [size=14]Warum also haben es die ach so schlauen Philosophen nicht geschafft, trotz ihrer Erkenntnis, ein Bildungswesen für die Masse zu schaffen, in den letzten 2-3000 Jahren, damit jeder seine politische Pflicht in der Gemeinschaft guten Gewissens leisten kann?[/size]

    Und nu noch die Frage "Ist dann nicht auch die Idee des scheiterns der Demokratie nichts anderes als eine ideele, eine Wunsch-Vorstellung, allerdings aus dem Blickwinkel der Herrschenden?"

    Erstmal herzlichen Dank für euer Wohlwollen.

    Ich bin mit dem nächsten Beitrag für dieses Unterforum noch nicht ganz fertig, weil gerade die Vorbereitungen für die Eröffnungssendung am Sonntag 19.00 Uhr all meine Resourcen bindet.
    Ich möchte daher um etwas Geduld bitten und euch Einladen zu dieser Eröffnungs-Sendung unseres livestreams. Zugleich wird auch eine Subdomain der Milanstation eröffnet.

    Alles weitere dazu dann am Sonntag


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    # Einladung zum livestream-Event
    # Eröffnung der Subdomain
    # medial.milanstation
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    # Werte Bewegte der Milanstation,
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    # am Sonntag den 28.11.2010
    # gegen 19.00 Uhr werden wir die
    # Subdomain
    # medial.milanstation.de
    # eröffnen und das zeitgleich mit
    # unserer Erst-Sendung
    # des livestream-Kanals
    # medialmilanstation.
    #
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    # weitere Informationen findet ihr
    # hier:
    http://www.milanstation.de/cgi-bin/yabb24…=1290612601/0#0
    # und ab Samstags auch
    # hier:
    http://www.livestream.com/medialmilanstation
    #
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    Es wird gesagt, dass die Demokratie eine gute Regierungsform sei. Doch schon Sokrates sagte: Die Demokratie ist die schlechteste Regierungsform.


    Ich würde gerne mal wissen wo das Sokrates gesagt haben soll.
    Ich würde eher annehmen das sein Schüler Platon dies Sokrates in den Mund gelegt haben könnte.
    Ich habe im Internet nach einem entsprechenden Zitat gesucht aber nichts gefunden was darauf schließen ließ.
    Nun weiß ich allerdings das Platon ein Gegner der Demokratie war und das ist auch sehr verständlich denn er war ja adligen Geschlechts und ihm ist auch zu verdanken das der Verfassungs-Kreislauf definiert wurde der eine quasi ewige Herrschaft der Herrschenden trotz geschichtlicher und gesellschaftlicher Wandlungen implementiert wurde.

    Zitat

    In einer Demokratie kann der Regent NIE etwas tun, was dem GANZEN Volk von Nutzen ist, weil er in seiner Entscheidungsgewalt vom Volk ABHÄNGIG ist. Er will ja an der Macht bleiben, und wieder gewählt werden. Daher kann er nicht das machen was RICHTIG ist, sondern er muß das machen, was gewisse Interessensgruppen aus EIGENUTZ von Ihm verlangen.


    Die Hervorhebung des Begriff Eigennutz scheint mir darauf hinzuweisen, das du Demetrius die Kenntnis des Eigennutz-Axxioms hast. Diesem die eine Seite des Individualismus fördernden Prinzips das Teil der neoliberal-faschistischen Bestrebung der Leute um Hajek und der Perilin-Society ist schildert doch nur die eine Seite des Individualismus, nämlich die egoistische Seite und erhebt sie zum Prinzip.
    Das ist ja sogar erklärte Absicht um einem Kollektivismus der als Ursache des 2. Weltkrieges bezeichnet wird den Garaus zu machen. 60 Jahre Umerziehung haben Wirkung gezeigt und die egoistische Gesellschaft unserer Tage ist eine selbsterfüllung dieser Theorie mehr aber auch nicht. Denn trotz dieser Erziehung können wir immernoch den Gemeinschaftswillen beobachten der nicht auszumerzen ist.
    Eine politische Theorie sollte dies berücksichtigen und nicht durch die fokkusiierung auf ein einziges Merkmal dementsprechend falsche Urteile provozieren.
    Dein dann folgendes Beispiel mag zwar stimmig sein und auch praktisch nachvollziehbar, aber eine perspektive für ein gerechtes Staatswesen ist es nicht.

    Zitat

    Im eigentlichen Sinne sind wir heute schon so weit, daß der Staat total verschuldet ist, genau genommen schon Konkurs anmelden könnte. Es nützt hier also NICHTS, wenn der Vater das Wissen hat, was eigentlich richtig wäre, denn er kann dieses Wissen ja gar nicht anwenden, weil er sonst nicht gewählt werden würde.


    Das du dieses Beispiel dann dazu benutzt die fehlerhafte Konstruktion des Geldsystems, auf das die Besatzungsverwaltung, die zwar gewählt, aber nicht vom Volk konstituiert wurde, überhaupt keinen souveränen Einfluß hat, zu verschleiern ist nicht sehr realistisch und regelrecht hingebogen.
    Es kann ja sein das dir die Informationen dazu fehlen um zu erkennen, das hier überhaupt keine Möglichkeit innerhalb der Schein-Staats-Konstruktion der BRD besteht diese Struktur zu ändern, egal ob das Volk nun für oder gegen Schuldenaufnahme stimmen würde und auch egal ob die Regierenden so oder so entscheiden.

    Zitat

    Die Kinder würden NIE einen Vater wählen, der ihnen sagt: Das, was Ihr wollt, das gibt es zunächst nicht mehr. Zuerst wird das Haus abbezahlt, dann können wir wieder über eure Wünsche reden.


    Solange der Staat als Firma sich über Steuern finanzieren muß und nicht die Hoheitsrechte der Geldschöpfung unter demokratische Kontrolle bekommt ist keine Möglichkeit für den Staat und für die Demokratie existent darauf Einfluß zu nehmen. Der Staat/die Demokratie kann nur die Krümel verteilen und hat nur die Verteilungsgewalt die vom Tisch der Banken und Konzerne herabfallen. Das ist das Ergebnis vom Zentralbankensystem und der Privatisierung der Schlüsselindustrien, die durch die Gründung der FED und zwei Weltkriegen geschickt bewirkt wurden und da reden die Leute noch von Demokratie die in Deutschland noch nie vorhanden war sondern seit 1919 als eine Verwaltung für die Konzerne und Banken gestaltet wurde, Das ist im Angesicht der vorliegenden Dokumente und anderen Informationen nahezu lächerlich. Sorry


    Zitat

    Daher ist klar ersichtlich, dass eine Demokratie auf DAUER nicht funktionieren kann. KEIN Regent wird gewählt, der dem Volk sagt: Alle Subventionen, und alle Unterstützungen werden bis auf weiteres gestrichen - wir müssen erst einmal unser Haus abbezahlen (die Schulden abbauen). Der Politiker ist in einer Demokratie immer gezwungen, die Gier und das Verlangen des eigennützigen und unwissenden Volkes zu unterstützen. Darum kann er NICHT regieren, wie er es für richtig hält (selbst dann nicht, wenn er wüsste was richtig ist).


    Insofern unterliegt diese Einschätzung einer falschen Vorstellung nicht nur von Demokratie ansich sondern auch von den Verhältnissen unter der diese politische Herrschaftsform doch nur konterkariert wird.

    Zitat

    Hinzu kommt in unserem Wahlsystem, daß die Parteien Kompromisse eingehen müssen, da sie meistens mit einer anderen Partei eine Koalition eingehen müssen.


    Die Parteien wurden absichtlich geschaffen damit eine Zwischenstufe zwischen dem Volk und den Regierenden entsteht und die tatsächliche Herrschaft weiter verschleirt werden kann. Zu nichts anderes wurden sie geschaffen.

    Zitat

    Auch daher ist es nicht möglich (selbst wenn ein Regent höchste Weisheit besitzen würde) das "Richtige" durchzusetzen, da selbst in den Koalitionen gestritten wird, und Uneinigkeit vorherrscht. Die Folge ist ein Kompromiss nach dem anderen, und ein Kompromiss ist immer mindestens zur Hälfte falsch.


    Auch hier nmeine ich Platon im Hintergrund zu sehen, einen Platon allerdings der seinen Traum eines Philosophenstaates resigniert aufgegeben hat weil dieser durch die "römische Verwaltungsmacht" ad absurdum geführt wurde.

    Zitat

    Wir brauchen eine Regierung der/von WEISEN, welche hohe Erkenntnis haben, und ohne EIGENNUTZ, das Wohl des ganzen Volkes – und besser der ganzen Erde berücksichtigt.


    Und hier kommt Platon wieder ein in Szene gesetzt Platon den Gegner der Demokratie!

    Zitat

    Doch da entsteht das Problem, WER sollte diese WEISEN aussuchen – auswählen? Aber prinzipiell, dürften die GESETZE nur von den (vom Volk unabhängigen) Weisen gemacht werden. Doch über PROJEKTE könnte das Volk entscheiden.
    Auf meiner HP zeige ich ein SYSTEM für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, das den universellen und göttlichen PRINZIPIEN entspricht.
    http://www.demetrius-degen.de/aktuell/aktuell.htm

    Auch als PDF von 98 A4 Seiten herunter zu laden.
    Mit Absicht schreibe ich: Ein System für DANACH!
    Damit meine ich, wenn das aktuelle System der MARKTWIRTSCHAFT zusammen gebrochen ist.
    Die Frage ist nicht OB, sondern nur WANN das geschehen wird.

    Und nun der Transzendenzbezug den jedes Rechtssystem hat aus dem Sack gelassen ;)

    War doch klar, das die Entscheidungsfähigkeit des Individuums und der Masse zuerst schlecht gemacht und für unmöglich dargestellt werden muß, damit dann religiöse und/oder universalistische Gesetze setzen zu können, die allesammt doch wieder nur von Menschen formuliert wurden.

    Nein ein solches System, das die Menschen in den Zustand der Dummheit stößt und einige Priveligierte zu den Pseudo-Göttern universaler Gesetzmäßigkeiten emporhebt, die mit der Bescheidenheit von Priestern "nur" auf die universalitas verweist und selbst keine Verantwortung annehmen will hatten wir schon lange genug.

    Die Zukunft wird nur eine Chance haben wenn wir den Menschen die notwendigen Fähigkeiten vermitteln selber zu entscheiden und zwar weise zu entscheiden.
    Nicht erst jeden Wunsch erfüllen um dann in die Falle gestiegener Erwartungen zu laufen, sondern die politischen Systeme so klein machen das Freiheiten wieder verantwortbar werden.