[color=#FF0000]Na gut, waterbrunn,
wenn du alles ganz detailliert wünschst?! (Für mich sind mehrere Fragen meistens ein Fragenkomplex, und auch die deinigen schienen alle auf dasselbe hinauszulaufen.) Ich versuchs also noch mal:[/color]
Wie alt ist das Universum eigentlich und wo kommen all die "neuen" Seelen her, die sich "von ganz unten" hoch arbeiten müssen?
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Keine Ahnung, wie alt es ist. Habe mir sagen lassen, dass es älter ist als die Erde. Und deren Entwicklung verläuft in Zyklen von je ungefähr 25000 Jahren und etwas mehr. Wie viele Seelen es gibt, weiß ich auch nicht und mathematisch kann ich schon gar nicht denken. Nach allem, was so darüber veröffentlicht wird, sind es Lichtwesen, die es für sich entscheiden, einen solchen Weg gehen zu wollen. Obwohl sie wissen, dass es ein beträchtliches Wagnis ist, also einiges an Mut erfordert. [/color]
Und wenn jede "langsam lernende Seele" erst einmal den Sklavenhalter/Unterdrücker/Gewaltmenschen leben muß um dann eben über die erlebte Opferrolle als Sklave oder Unterdrücker "geläutert" zu werden, warum gibt es dann immer so viele Opfer von Gewalt und so wenige Unterdrücker? Und warum trifft man nur so wenige "Weise"?
[color=#FF0000]Ich kann eine solche Diskrepanz nicht erkennen. Zumal auch jeder Psychologe weiß - und das kann alles innerhalb einer einzigen Inkarnation geschehen -, dass jeder, dem z. B. Gewalt angetan wurde, selbst bereits unbewusst wieder Gewalt ausübt. Ein Sohn, der geprügelt wurde, wird, wenn die Sache nicht bewusst gemacht wird, zum selbst prügelnden Vater. Aus diesem Grund - um das zu kompensieren - gibt es z. B. Hierarchien, wo jeder Tritte hinnehmen und gleichzeitig austeilen kann. Irgendwo ist die unterste oder die oberste Position; das alles ist aber dermaßen unterschiedlich auf der Gesamtwelt verteilt, dass ich deinen Eindruck nicht teile. Ein Masochist ist auch nicht wirklich "unnormal", er hat nur das Gefühl, ein Defizit an Gewalt erlebt zu haben, so dass bei der Erfahrung von Gewalt das Gefühl des Lebendigseins sich bei ihm verstärkt. - Und wegen der Weisen habe ich mich schon geäußert, wenn ich mich richtig entsinne.[/color]
Gut, die Erde ist garantiert nicht der Nabel des Universums, aber es kommt mir so vor, als sei es nach deiner Schilderung egal WO im Universum wir uns gerade befinden, es scheint überall "gleich" zu sein. Also Ausbeutung und Unterdrückung, damit die "jungen Seelen" den Aufstieg lernen können. Und da gibt es keinen "leichteren" Weg? Und die "erleuchteten" Seelen haben keine Möglichkeit den jungen Seelen lehrend zur Seite zu stehen, wie Eltern die ihre Kinder daran hindern Frösche tot zu treten, weil auch diese lebende Wesen sind? Keine Chance? Was ist das nur für ein seltsames Universum in dem du lebst. Schließlich ist dies wohlwollende Unterweisung sogar hier auf der Erde, in der "Materie" möglich und üblich.[color=#FF0000]
Wieso soll es überall gleich sein? Darüber habe ich mich auch schon geäußert, es ist bestimmt nicht gleich. "Leichter" und "schwerer" ist ziemlich relativ. Warum sollen "ältere" Seelen "jüngere" daran hindern, Erfahrungen zu machen? Ich habe selber drei Kinder großgezogen und eine Unzahl von "Fehlern" gemacht - wenn man die Sache logisch betrachten will -, aber ich glaube nun fest, dass es besser ist, wenn ein Kind die heiße Herdplatte selber anfasst, um die Sache zu beurteilen, statt dass es ständig von seinen Eltern daran gehindert wird. Es gibt auf der Erde genügend Leute, die herumlaufen und vor Krieg und anderem Unheil warnen, aber auf die hört keiner oder nur extrem wenige. Die Menschen wollen eben unbedingt die Erfahrung machen und da machen sie sie.[/color]
Was du da als Gedankenspiel präsentierst dient meines Erachtens in erster Linie dazu die Ungerechtigkeit auf der Welt zu zementieren, da sie ja notwendig ist um den "Aufstieg" zur Erleuchtung zu schaffen. Es darf also nichts geändert werden. Nun, wem nutzt eine solche Einstellung? Doch wohl den Sklavenhaltern und Unterdrückern, oder?
[color=#FF0000]Nun, ich habe ja geschrieben, dass es genauso von Bedeutung ist, dass es Freiheitskämpfer und Revolutionäre gibt. Weil die Menschen auch die Erfahrung machen müssen, dass dadurch meistens nur das Unterste zuoberst gekehrt, aber kein Gleichgewicht geschaffen wird. Die Dinge funktionieren nicht von außen. Und eine innere Entwicklung nützt den Sklavenhaltern keineswegs. Ein vollkommen in sich stimmiger Mensch würde jede unangenehme oder zerstörerische Energie, die auf ihn gerichtet ist, fast automatisch abprallen lassen. D. h., der Sklavenhalter würde seine Peitsche selbst ins Gesicht bekommen, wenn der Sklave das wäre, was wir noch immer als "Meister" bezeichnen. Das weiß ich, weil ich derartiges an jedem Mittwochabend auf der Kampfsportmatte übe.[/color]
Und es gibt keine Möglichkeit, dass die zu Schöpfungsgöttern aufgestiegenen Seelen da im positiven Sinne schulend eingreifen können um die jungen Seelen und die von ihnen "mißbrauchten" vor unnötigem Leid zu schützen? Nein? Und das muß so sein?
[color=#FF0000]Das hatten wir schon.[/color]
[color=#FF0000]Geht es so besser, waterbrunn? Alles, was darüber hinausgeht, kann ich mir auch nicht zusammenreimen.
Herzliche Grüße,
nanabosho[/color][hr]
Trigemina:
Du hast sehr gut ausgedrückt, in welcher Form die Sklaverei heute noch weiterlebt. Sie ist praktisch in uns drin. Man betrachte nur einmal die meisten Ehen.
Einen schönen Resttag wünscht
nanabosho