Beiträge von nanabosho

    Nun, Freunde,

    da bleibt mir nur zu fragen: Wo ist denn von hier aus der nächste Space-Shuttle-Bahnhof? Damit ich meine Angehörigen, vielleicht sogar auch mich selbst, in Sicherheit bringen kann? Nach der Lektüre dieser Texte kam mir das große Zittern und ich möchte nur zu gern weg.

    Mit Dank für Eure Hilfe im Voraus,
    nanabosho

    Zitat von jo

    Was zu beweisen wäre! - Im übrigen sollte man nie die Rechnung ohne den Dritten machen.

    Holla, jo,

    was soll das? Natürlich kann ich über Jesus nur Annahmen äußern, aber dass die Dinge so funktionieren, wenn jemand "in seiner Mitte ruht", übe ich seit zwölf Jahren wöchentlich mindestens einmal auf der Kampfsportmatte und zusätzlich in zahlreichen Seminaren. Abgesehen von einer ganzen Menge Ereignissen in meinem Leben, die sich kaum anders erklären lassen, wenn überhaupt. (Im Fall Jesus kann man sich überhaupt nicht anders vorstellen, dass die Ereignisse so gelaufen sind, sonst müsste man von vornherein davon ausgehen, dass es sich ausschließlich um Fantastereien handelt.)
    Es gibt - mindestens - einen Deutschen, der in der Welt herumzieht und dergleichen hauptberuflich lehrt: Karl Grunick. Er hat zwar keine eigene Homepage, wird aber von vielen, deren Angebote eng angelehnt sind, genannt. Bei YouTube findet man mindestens ein entsprechendes Video, wenn man den Namen eingibt.
    Einschlägige Literatur gibt es jedoch wenig, da könnte ich nur auf den Japaner Koichi Tohei verweisen.
    Und es ist sogar so: Wenn die Mehrheit der Menschheit nicht lernt, sich in d i e s e Richtung zu orientieren, wird sie sich ziemlich bald selbst vernichten.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Zitat von Illuminatus

    Genau, denn die hießen nicht Sklaven bei den Germanen, sondern Hörige oder Leibeigene. Diese hatten allerdings etwas mehr Freiheiten als ein Sklave. Trotzdem waren sie nicht frei.

    Dem würde ich auf jeden Fall zustimmen, Illuminatus,
    und, nebenbei gesagt, hatten fast - Ausnahme: einige polynesische Stämme, die z. T. matriarchal lebten und einige Stämme im Amazonasurwald, die nicht "raus" kamen, außerdem die Inuit und sonstigen Eingeborenen des Nordens - alle Völker der Welt, eine bestimmte Art, mit Feinden umzugehen, also feindlichen Gefangenen. Was lag da näher als Sklaven aus ihnen zu machen? So gesehen haben die Germanen beizeiten Hierarchien gebildet, wo wahrscheinlich die Bauern (Landarbeiter u.ä., die das Land selbst nicht besaßen) auf der untersten Stufe der Skala standen. Und die späteren Deutschen hielten Zwangsarbeiter aus dem Osten, was den Tatbestand der Sklaverei fast haargenau erfüllte. Außerdem hatten sie die konkrete Sklaverei in Südwestafrika, indem sie die Angehörigen des Hererovolkes zu Land- und Hausarbeitssklaven machten. Es gab da mal einen Aufstand, ungefähr um die zwanziger Jahre herum... Zumindest kann ich nicht sehen, dass sie sich etwa "besser", "edler" oder erkenntnismäßig "hochstehender" verhalten hätten als Andere.
    Der Unterschied zwischen der "Sklaventauglichkeit" von Indianern und Afrikanern lag in dem, was sie vertrugen. So haben die Spanier beizeiten versucht, die Azteken zu versklaven und mussten erkennen, dass diese schon nach verhältnismäßig geringen Anstrengungen und Torturen "draufgingen". Während ein Schwarzer sehr viel Schwerstarbeit aushielt ohne erhebliche Gesundheitseinbußen und eine Menge Peitschenhiebe stand er ebenfalls durch, ohne zu sterben. Es gibt da Berichte von einigen Schreibern der Conquistadoren und auch eine der ersten Gesamthistorien der mexikanischen Conquista von Bartolomé de las Casas.
    Also: Man hat sich schon was dabei gedacht.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Zitat von jo


    Wenn dem denn so wäre, hätte man Jesus weder verfolgt, noch gehasst, noch wäre er gekreuzigt worden.


    Eine interessante Feststellung, jo,
    und selbst wenn wir annehmen wollen - ich habe über einiges mächtige Zweifel -, dass sämtliche Aussagen über Jesus in den herkömmlichen Evangelien tatsächlich auch historische - also auf materieller Ebene geschehene - Ereignisse beschreiben, haben wir dazu die Aussage von Jesus selbst bei seiner Festnahme in Gethsemane, dass ihm "jederzeit Legionen von Engeln zu Hilfe kämen", wenn er denn wollte. Ein "in sich stimmiger Mensch", meine ich, bestimmt selbst, was ihm geschieht oder nicht geschieht. Das hieße im Fall von Jesus, dass er selbst alles so gewollt und herbeigeführt hat. An mehreren Stellen in den Evangelien sieht und sagt er es sogar voraus. Selbst in Zeiten, als ich noch brav zur Kirche ging, habe ich d a s - also seine eigene Entscheidung dabei - nie in Frage gestellt.
    Er hätte sich anders entscheiden k ö n n e n und es wäre anders gelaufen.
    Abgesehen davon, dass Menschen ohnehin alles Mögliche tun (verfolgen, hassen usw.) können, aber es wird für sie selbst außerordentlich unangenehm sein und dem Gegenstand ihrer Verfolgung, ihres Hasses usw. nicht schaden.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Auch so, Freunde,

    ein kleiner Nachtrag noch: Auch eine Armee beruht auf dem Sklavereiprinzip, obwohl sich dieser Effekt bei Berufssoldaten (die praktisch anständig dafür bezahlt werden) etwas abmildert. Die Vorfälle aber, die bekannt geworden sind bezüglich der Schikane Neueinberufenen gegenüber, beweisen, dass es sich bewusstseinsmäßig um Sklaverei handelt.
    Deutschland bewegt sich ja nun ganz allmählich in eine günstige Richtung, aber in vielen Staaten ist es noch sehr gegenwärtig.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    [color=#FF0000]Na gut, waterbrunn,
    wenn du alles ganz detailliert wünschst?! (Für mich sind mehrere Fragen meistens ein Fragenkomplex, und auch die deinigen schienen alle auf dasselbe hinauszulaufen.) Ich versuchs also noch mal:[/color]
    Wie alt ist das Universum eigentlich und wo kommen all die "neuen" Seelen her, die sich "von ganz unten" hoch arbeiten müssen?
    [color=#FF0000]
    Keine Ahnung, wie alt es ist. Habe mir sagen lassen, dass es älter ist als die Erde. Und deren Entwicklung verläuft in Zyklen von je ungefähr 25000 Jahren und etwas mehr. Wie viele Seelen es gibt, weiß ich auch nicht und mathematisch kann ich schon gar nicht denken. Nach allem, was so darüber veröffentlicht wird, sind es Lichtwesen, die es für sich entscheiden, einen solchen Weg gehen zu wollen. Obwohl sie wissen, dass es ein beträchtliches Wagnis ist, also einiges an Mut erfordert. [/color]
    Und wenn jede "langsam lernende Seele" erst einmal den Sklavenhalter/Unterdrücker/Gewaltmenschen leben muß um dann eben über die erlebte Opferrolle als Sklave oder Unterdrücker "geläutert" zu werden, warum gibt es dann immer so viele Opfer von Gewalt und so wenige Unterdrücker? Und warum trifft man nur so wenige "Weise"?
    [color=#FF0000]Ich kann eine solche Diskrepanz nicht erkennen. Zumal auch jeder Psychologe weiß - und das kann alles innerhalb einer einzigen Inkarnation geschehen -, dass jeder, dem z. B. Gewalt angetan wurde, selbst bereits unbewusst wieder Gewalt ausübt. Ein Sohn, der geprügelt wurde, wird, wenn die Sache nicht bewusst gemacht wird, zum selbst prügelnden Vater. Aus diesem Grund - um das zu kompensieren - gibt es z. B. Hierarchien, wo jeder Tritte hinnehmen und gleichzeitig austeilen kann. Irgendwo ist die unterste oder die oberste Position; das alles ist aber dermaßen unterschiedlich auf der Gesamtwelt verteilt, dass ich deinen Eindruck nicht teile. Ein Masochist ist auch nicht wirklich "unnormal", er hat nur das Gefühl, ein Defizit an Gewalt erlebt zu haben, so dass bei der Erfahrung von Gewalt das Gefühl des Lebendigseins sich bei ihm verstärkt. - Und wegen der Weisen habe ich mich schon geäußert, wenn ich mich richtig entsinne.[/color]

    Gut, die Erde ist garantiert nicht der Nabel des Universums, aber es kommt mir so vor, als sei es nach deiner Schilderung egal WO im Universum wir uns gerade befinden, es scheint überall "gleich" zu sein. Also Ausbeutung und Unterdrückung, damit die "jungen Seelen" den Aufstieg lernen können. Und da gibt es keinen "leichteren" Weg? Und die "erleuchteten" Seelen haben keine Möglichkeit den jungen Seelen lehrend zur Seite zu stehen, wie Eltern die ihre Kinder daran hindern Frösche tot zu treten, weil auch diese lebende Wesen sind? Keine Chance? Was ist das nur für ein seltsames Universum in dem du lebst. Schließlich ist dies wohlwollende Unterweisung sogar hier auf der Erde, in der "Materie" möglich und üblich.[color=#FF0000]
    Wieso soll es überall gleich sein? Darüber habe ich mich auch schon geäußert, es ist bestimmt nicht gleich. "Leichter" und "schwerer" ist ziemlich relativ. Warum sollen "ältere" Seelen "jüngere" daran hindern, Erfahrungen zu machen? Ich habe selber drei Kinder großgezogen und eine Unzahl von "Fehlern" gemacht - wenn man die Sache logisch betrachten will -, aber ich glaube nun fest, dass es besser ist, wenn ein Kind die heiße Herdplatte selber anfasst, um die Sache zu beurteilen, statt dass es ständig von seinen Eltern daran gehindert wird. Es gibt auf der Erde genügend Leute, die herumlaufen und vor Krieg und anderem Unheil warnen, aber auf die hört keiner oder nur extrem wenige. Die Menschen wollen eben unbedingt die Erfahrung machen und da machen sie sie.[/color]

    Was du da als Gedankenspiel präsentierst dient meines Erachtens in erster Linie dazu die Ungerechtigkeit auf der Welt zu zementieren, da sie ja notwendig ist um den "Aufstieg" zur Erleuchtung zu schaffen. Es darf also nichts geändert werden. Nun, wem nutzt eine solche Einstellung? Doch wohl den Sklavenhaltern und Unterdrückern, oder?
    [color=#FF0000]Nun, ich habe ja geschrieben, dass es genauso von Bedeutung ist, dass es Freiheitskämpfer und Revolutionäre gibt. Weil die Menschen auch die Erfahrung machen müssen, dass dadurch meistens nur das Unterste zuoberst gekehrt, aber kein Gleichgewicht geschaffen wird. Die Dinge funktionieren nicht von außen. Und eine innere Entwicklung nützt den Sklavenhaltern keineswegs. Ein vollkommen in sich stimmiger Mensch würde jede unangenehme oder zerstörerische Energie, die auf ihn gerichtet ist, fast automatisch abprallen lassen. D. h., der Sklavenhalter würde seine Peitsche selbst ins Gesicht bekommen, wenn der Sklave das wäre, was wir noch immer als "Meister" bezeichnen. Das weiß ich, weil ich derartiges an jedem Mittwochabend auf der Kampfsportmatte übe.[/color]

    Und es gibt keine Möglichkeit, dass die zu Schöpfungsgöttern aufgestiegenen Seelen da im positiven Sinne schulend eingreifen können um die jungen Seelen und die von ihnen "mißbrauchten" vor unnötigem Leid zu schützen? Nein? Und das muß so sein?
    [color=#FF0000]Das hatten wir schon.[/color]

    [color=#FF0000]Geht es so besser, waterbrunn? Alles, was darüber hinausgeht, kann ich mir auch nicht zusammenreimen.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho[/color][hr]
    Trigemina:
    Du hast sehr gut ausgedrückt, in welcher Form die Sklaverei heute noch weiterlebt. Sie ist praktisch in uns drin. Man betrachte nur einmal die meisten Ehen.

    Einen schönen Resttag wünscht
    nanabosho

    Nun, waterbrunn,
    ich fürchte, du kannst dich nicht sehr gut in die "Draufsicht" versetzen. Wenn es Unterdrücker und Unterstückte gibt, gibt es auch alles andere mit mindestens der gleichen Berechtigung: Freiheitskämpfer, Revolutionäre, Friedensprediger, Kriegshetzer, Rechtsanwälte, Gauner, "Heilige" und "Sünder".
    Da die Seelenlehre (Rudolf Steiner, aber noch viel mehr Varda Hasselmann/Frank Schmolke) nicht hier zum Thema gehört, will ich sie auch nicht auswalzen, nur soviel bemerken, dass man mindestens 7 Archetypen unterscheidet: König, Krieger, Helfer, Priester, Wissenschaftler, Weiser und Künstler. Das sind sozusagen Grundmuster, nach denen sich Entwicklung - hier auf diesem Planeten zumindest - gestaltet; und wer sich mal damit befasst hat, findet es wahrscheinlich meistens einleuchtend.
    M. a. W.: Es ist also ebenso berechtigt, gegen oder für irgendetwas zu kämpfen, auch das macht das Gesamtspiel aus. Die Sache gewinnt dann einen wirklich üblen Beiklang, wenn man meint, es gebe so etwas wie den Tod.
    Es kommt auch nicht darauf an, die Rolle des Sklaven oder die des Sklavenhalters zu spielen, sondern sämtliche Gefühle der möglichen Skala - nach oben und nach unten - zu (er)leben!
    Das "Spiel" dient also dem Erleben dieser Gefühle! So sind der Hass und die Wut eines Freiheitskämpfers (z. B. Spartacus) ebenso wichtig wie die Freude eines Lottogewinners, der Schmerz eines Gequälten ebenso von Bedeutung wie der Hohn und die Geilheit des Quälers. So verrückt das klingt!
    Dass nebenbei das Ursache-Wirkungs-Gesetz auch ab und an mal zuschlägt, macht die Sache erst recht spannend.
    Und was den Seelenaltersanteil der Inkarnierten auf der Erde betrifft, so dürften z. Zt. mehr reife Seelen auf diesem Planeten weilen als je zuvor und auch mehr alte. Obwohl die jungen und Kinderseelen noch immer das Sagen haben. Es ist nur dieser Wind, der sich demnächst drehen wird. Die Erde war bisher wahrscheinlich einer der eher unterentwickelten Planeten, aber es gibt bestimmt noch "unterentwickeltere". Aber es gibt auch eine Menge, auf denen es "besser" - im Sinne von "leichter" - läuft. Dort, wo die Schwingung zu hochfrequentiert ist, machen unsere Sinnesorgane ja nicht mit, weshalb wir davon wenig wahrnehmen. Aber auch unsere Schwingung wird höher.
    Und auch Weise gibt es jede Menge, nur werden die zur Zeit noch kaum wahrgenommen. Wo allzu junge Seelen regieren, finden Weise keine Beachtung, weil eine junge Seele deren Hinweise nicht versteht und nicht verstehen kann. So etwas wie tatsächlich empfundene Führung findet erst im reifen Seelenalter statt.
    Was wäre daran schlimm? Es sind nur die - immerhin möglichen - Hintergründe, das Drama wird trotzdem gespielt, so oder so. Es ist eben auch ein geschickter Trick, dass der Schauspieler erst nach der 26. Rolle, die er durchzieht, weiß, dass er "nur" ein Schauspieler ist...
    Und LIEBE? Ist ein Prozess, der sich erst im Lauf der Verkörperungen entfaltet...
    Weil nämlich, wenn der Weg aus dem Dunkel ins Licht führt, wir erst dann das Licht als solches zu würdigen wissen, es praktisch g e n i e ß e n können. Nur wer sich auch eingesperrt und eingeengt gefühlt hat, kann ermessen, was Freiheit ist! Dem - anscheinend - Freien ist oft das Wort selbst schon bedeutungslos, und in Wahrheit ist er meistens auch nicht frei, sondern nur bequem.
    Keine Ahnung, ob das die Sache erhellt oder verdunkelt; ich habe nur darstellen wollen, was ich eigentlich darüber denke.

    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Zitat von waterbrunn


    Warum sagt er das dann nicht???

    Weil ich neben der geschichtlichen Betrachtung noch eine andere Komponente im Visier habe, waterbrunn.
    Selbstverständlich ist es erst einmal so, wie du aufzeigst.
    Nun glaube ich nicht an ein einziges, lineares Minidasein hier auf diesem Planeten, sondern ein immerwährendes nicht nur auf diesem Planeten.
    Wir kommen hierher, um uns so oft zu verkörpern, wie wir eben brauchen, um uns in unser volles Potential zu entfalten. Und da spielen wir - zumindest im Bereich des kindlichen Seelenalters - abwechselnd oder in Abständen die Rollen des Unterdrückers und des Unterdrückten, des Sklavenhalters und des Sklaven. Ein Mensch, der völlig ohne Mitgefühl ist, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit die Rolle des Sklaven noch nicht gespielt, ihm steht es also noch bevor. Anders könnte er niemals Mitgefühl lernen(!!!). Einer, der noch rassistischen Ideen oder dem Wahn einer höherwertigen Rasse verhaftet ist, wird vermutlich noch mal als Angehöriger einer Rasse inkarnieren müssen, der er im Augenblick noch als außerordentlich minderwertig betrachtet, weshalb er ja Unterdrückung gut heißt. Dadurch ist ein Kreislauf von Tätern und Opfern gegeben.
    Die Sklaverei in den US-Südstaaten gibt es seit anderthalb Jahrhunderten nicht mehr, aber es gibt immer noch genügend Leute, die "Nigger" für minderwertig oder minderbemittelt halten und die alles daran setzen würden, dass ein Schwarzhäutiger nirgendwo eine leitende oder sonst überragende Position einnimmt. Und überall dort, wo die Sklaverei im Groben abgeschafft ist, lebt sie meist noch im Feinen weiter. In einem gewissen Sinn ist auch der einfache Arbeitnehmer in unserer derzeitigen Kultur so etwas wie ein "Lohnsklave", weil er bewusstseinsmäßig sein Schicksal von dem des Arbeitgebers oder dessen Launen abhängig macht. Oder es gilt weiterhin der Titel des berühmten John-Lennon-Songs WOMAN IS THE NIGGER OF THE WORLD.
    Es ist eben auch eine b e i d e r seitige Abhängigkeit.
    Ich kann nur hoffen, dass ich mich halbwegs verständlich ausgedrückt habe..
    Herzliche Grüße,
    nanabosho[hr]

    Zitat von Illuminatus


    Ein Servus hatte eine gute Chance, irgendwann zu einem Libertus zu werden, das heißt so viel wie "freigelassener Sklave". Ganz frei war er dadurch noch nicht, aber konnte immerhin fast wie ein echter Römer (mit Bürgerschaft) leben, hatte trotzdem noch Verpflichtungen gegenüber seinem Herren (Patronus). Seine nach der Liberatio gezeugten Kinder waren dann freie römische Bürger.

    Und hieran zeigt sich, dass die Römer tatsächlich einigermaßen fortgeschritten waren, zumindest ein gewisser Teil von ihnen. Erstens hatten sie erkannt, dass ein unwilliger Arbeiter schlechte Arbeit macht und zweitens gaben sie dem einstigen Sklaven eine Chance, mehr von seinem Potential zu entfalten. Auf diese Weise hob sich bereits ein Teil des Opferbewusstseins auf; aber ein Patrizier, der seinen Sklaven somit die Freiheit gab, war innerlich ebenfalls gewachsen, da er nicht länger jemanden brauchte, der ihm half, seine eigenen Defizite zu kompensieren.
    Nochmals Grüße,
    nanabosho

    Holla, waterbrunn,
    natürlich ist Sklaverei ein Minusgeschäft, wenn man a l l e Komponenten sieht. Vom Ausgangspunkt, dem Bewusstsein und der Logik des Mittelalters oder noch 18. Jahrhunderts war es keines. So wurde beispielsweise Baumwolle in Amerika und Europa (im 18. Jahrhundert) zu derart hohen Preisen gehandelt, dass es sich schon "rechnete" Sklaven zu kaufen und zu halten (wenn ich jetzt mal vom Beispiel der amerikanischen Südstaaten ausgehe. Aber es wurde schon in der Mitte des 18. Jahrhunderts auch rechnerisch nicht mehr lukrativ genug, zumal wegen der Handelsverbote und deren Unterlaufsversuchen die "frischen" Sklaven auf dem Markt teurer wurden, während gleichzeitig der Absatz zurückging, außerdem immer höhere Einfuhrzölle (in Europa) erhoben wurden. Der amerikanische Bürgerkrieg hatte nur oberflächlich gesehen moralische Komponenten, sondern weit eher wirtschaftliche. Man wollte den Süden eben "industrialisieren", der modernen Entwicklung anpassen.
    Der Süden aber hatte sich an den eigenen Trott gewöhnt, die ganze Sache zur Tradition werden lassen.
    Ein Bewusstsein darüber, inwieweit ein Farbiger in seinem "menschlichen Wert" einem Weißen gleichzusetzen ist, ist noch nicht einmal heutzutage vollständig durchgedrungen, was, wie ich glaube, mit der spirituellen Entwicklung oder dem "Seelenalter" der Beteiligten zu tun hat.
    Auch einige Römer wussten zu antiker Zeit schon, dass ein Sklave keine gute Arbeit leistet, wenn sein Sklavenbewusstsein stark ist. Wenn er sich als Teil der Familie fühlt, verschwimmt das Unfreiheitsbewusstsein und er schätzt oder liebt vielleicht seine Herrschaft, leistet dann eben gute Arbeit trotz allem.
    Aber da es auch heute entweder offen oder subtil und verdeckt Sklaverei gibt: Solange es Täter- und Opferbewusstsein gibt, wird das Spiel zwischen Herren und Sklaven weiterbestehen.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Schon recht, Larah,
    aber da muss ich schon mal etwas bemerken: Ich habe zwei- oder dreimal ein Thema in dieses Forum gestellt, das nicht zwangsläufig etwas mit Hitler oder dem 2. Weltkrieg zu tun hatte. Eines lief extrem schnell trotzdem in diese Richtung, und die anderen wurden so gut wie nicht beachtet.
    Deshalb gewann ich den Eindruck, dass diejenigen, die in dieses Forum schreiben, nichts Anderes interessiert.
    Vergangenheit scheint für viele faszinierender zu sein als Gegenwart, man könnte vermuten, dass in erster Linie Achtzigjährige hier schreiben...
    Aber da kann man nichts machen.
    Weshalb ich mich langsam, aber sicher, zurückziehen werde...
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Danke für Deine Äußerung, Phasenverschobener!
    In diesem Forum freue auch ich mich über jeden, der n i c h t ins Mittelalter zurück möchte und den derzeitigen IST-Zustand zu schätzen weiß. Man muss auch bedenken, dass schon die Tatsache, dass die Menschen, gerade auch in Deutschland, immer länger leben - auch wenn die Rentenkassen jammern - ein Zeichen dafür ist, dass es ihnen nicht ganz so schlecht geht, wie hier einige meinen.
    Komischerweise haben weder meine Eltern noch meine Großeltern jemals vom Dritten Reich geschwärmt, sondern mir schien eher, dass sie allesamt froh waren, als der Spuk vorüber war.
    Schwer vorstellbar, dass einer, der so trübe und stumpfsinnig aussieht wie Herr Sarrazin, von vielen als das neue Idol gesehen wird.

    Herzliche Grüße,
    nanabosho[hr]

    Zitat von Odessa

    Gerade wenn man Aufklärung, Renaissance, freiheitliche Verfassung, Grundrechte etc. gut findet muß man folgerichtig bereit sein, das zu schützen.

    Holla, Odessa,
    gestatte mir, dass ich immerhin meine Überraschung ausdrücke, dass Dir plötzlich so etwas wie eine "freiheitliche Verfassung und Grundrechte" etwas bedeuten.
    Es geschehen also noch Zeichen und Wunder!
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Zitat von Cherub

    Wenn Du über afrikanische Geistheiler nicht lachst,wieso sind dann "Runen" für dich " Ideologie?"

    Nun, Cherub,
    wenn Du mir die Stelle nennen kannst, an der ich Runen als Ideologie bezeichnet hätte, könnte ich vielleicht eine solche Frage beantworten.
    Von Ideologie schrieb ich im Zusammenhang mit dem, was man landläufig als Religion bezeichnet.
    Und Ideologien sind eben auch immer gegen Spaß, denn jeder Spaß, jeder Witz löst Dogmen und starre Behauptungen auf. Das ist eben sehr, sehr richtig und gut, weil Leben immer fließt und niemals starr ist.
    Man kann mit dem Leben das Lachen natürlich töten, aber dadurch erhält man auch nur Tod. Lachen und Spaß sind lösend, während Hass, Wut, starre Haltungen usw. immer fixieren, an bestimmte Dinge, Ideen oder Menschen binden, also unfrei machen.
    Die eine Religion macht die Menschen also ebenso unfrei wie die andere, es mag einen Unterschied in der Länge der Stricke geben, an denen sie hängen, aber das ist auch alles. Man muss über Religion hinausgehen, über j e g l i c h e Religion.
    Somit kurz für jo:
    Auch Pantheismus ist ein "-mus" und demnach eine Ideologie.
    Solange wir das Leben nicht als Geheimnis stehen lassen können und uns auf seinen Fluss einlassen, haben wir nichts gewonnen, sind wir keinen Nanometer vorangekommen und treiben höchstens den "Teufel mit Beelzebub aus" (mag möge mir verzeihen, dass ich aus der Bibel zitiere, mir fiel gerade kein passendes Christian-Morgenstern-Gedicht ein.)
    Und apropos Gedicht, Cherub: Eigene Meinungsäußerungen schätze ich mehr als die längsten Balladen berühmter oder weniger berühmter Dichter.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho[hr]
    Ach so, kleiner Nachtrag:
    Für jo: Natürlich können wir ja ALLES IN ALLEM erfahren und dieser Erfahrung GOTT nennen, das ist aber keine Religion, sondern eben eine Erfahrung. Darin lebten viele und leben noch manche Naturvölker, und sie e r f a h r e n es, weil sie eine lebendige Beziehung zur Natur haben, die uns längst abgeht. Deshalb besteht das, was manche Wissenschaftler als "animistische Religionen" bezeichnen, im Grunde nur aus Geschichten, die z. T. in veränderter Form immer neu erzählt werden.
    Wenn wir aber zu allen Leuten hingehen und sagen: Du musst das glauben!, dann wird auch das zu einer Religion, einer Ideologie. Dann fließt es auch nicht mehr als Erfahrung, sondern verkommt zu einer bloßen Behauptung, die von der Umwelt verlangt, das Ganze nachzubeten.
    Und: Wir können niemals dorthin zurück, woher wir gekommen sind, weder geografisch noch ideell noch religiös noch sonstwie. Wir können nur aus dem Reichtum der Vergangenheit schöpfen, um Gegenwart und Zukunft neu zu gestalten. Das wird niemals so aussehen, wie es einmal aussah. Es gibt keinen Fluß, der zur Quelle zurückkehren könnte. Und ich muss gestehen: Ich finde es gut so.
    Nochmals Grüße,
    nanabosho

    Hallo, Freunde,

    ich frage mich immer nur, warum bei der einen Aktion plötzlich eine Fernsehkamera dabei ist und bei der anderen nicht. Denn wenn man diese Fragen einigermaßen schlüssig beantworten kann, sieht man in Etwa, wohin das Schiff Weltpolitik nach den Vorstellungen der obersten "Kapitäne" gesteuert werden soll.

    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Hallo, jo,
    bei aller Berechtigung Deines Textes und dem, was Dir die Runen gesagt haben - für mich bilden sie manchmal ein Orakel, aber ich benutze auch I Ging oder Tarot oder Schamanisches Alltagsorakel -, muss ich Dich dennoch fragen: In welchem Land lebst Du, vor allem in welchem Jahr oder Jahrzehnt?
    Ich beispielsweise lebe in Sachsen, ein Gebiet, das mal 40 Jahre lang zur Schattenseite Deutschlands gehörte und jetzt hofft, irgendwann "nach Deutschland" integriert zu werden. Hier hatte die Kirche mal sehr, sehr wenig zu sagen (wer "religiös" war, war auch gleichzeitig "Oppositioneller", in schwereren Fällen "Staatsfeind"), und von der Wissenschaft wurde nur eine bestimmte Schattierung hochgelobt. Jesus bedeutete für eine ganze geringe Minderheit etwas, während für die Mehrheit offiziell Wladimir Iljitsch Lenin oder zuweilen noch Karl Marx (siehe Geldscheine) eine Idolwirkung haben sollte, inoffiziell jedoch Gott Alkohol weit höher stand.
    Weiterhin hieß die offizielle Version: A l l e s, was irgendwie Religion genannt werden könnte (also auch Walhalla, Baldur, Wotan und Freya - falls Du darauf hinaus willst), ist "Opium fürs Volk". Bis heute wird der Religionsunterricht an sächsischen Schulen nur in erzgebirgischen Kleinstädten mit etwas mehr Beteiligung belegt, sonst gibt es nur "Ethik". Der Wissenschaft ist jedoch inzwischen Tür und Tor geöffnet, und zwar j e d e r A r t von Wissenschaft. Aus meiner Sicht kann ich die Bezüge, die Du erkennst, deshalb n i c h t erkennen.
    Natürlich könnte man sagen: Weil wir Germanen sind, müssten wir uns mit den alten germanischen Göttern umgeben (die übrigens nur eine Ablegerform der indischen Mythologie sind, da die Germanen von Indien kamen). Aber wem ist damit geholfen, und was wird dann passieren? Wir würden uns mit allen anderen streiten, die sich auf ihre alten Götterwelten besinnen. Das ist in meinen Augen dasselbe, als wenn sich Christentum und Islam streiten. D. h., wir landen ebenfalls wieder bei einer Ideologie.
    Eine Ideologie bringt uns niemals weiter. Sie ist ein neuer Anstrich auf einer maroden Holzwand, der Wurm drunter frisst trotzdem weiter.
    Im Höchstfall kann eine Ideologie oder eine Religion eine Art Wegweiser bilden. Einen Wegweiser brauche ich nicht mehr, wenn ich kurz vor der Haustür stehe.
    Es wäre wirklich besser, wenn wir uns auf unsere eigene Göttlichkeit besinnen.
    Denn d a h e r kommen wir.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    P.S.: Ach so, und über afrikanische Geistheiler oder Akupunktur würde ich nie lachen, weil ich weiß, wie weit mehr wirksam als Pillen deren Methoden sind.

    Nun, Odessa,
    ich sehe keineswegs "Schlechtes", da ich die Welt nicht in "gut" oder "schlecht" einteile. Interessen und Hintergedanken aber wohl.
    Warum beispielsweise ist Wissenschaft imstande, eine Atombombe zu erfinden und zu bauen, nicht aber, Technologien und Strategien zur Abschaffung des Hungers etwa zu schaffen?
    Weil es für bestimmte Leute sehr wichtig ist, dass das Hungerproblem als solches in der Welt bleibt!!!!
    Schließlich lässt es sich ebenfalls gut verwenden, um Nationen, Rassen, Religionen usw. gegeneinanderzuhetzen! Man kann damit ein großes Wut- und Aggressionspotential aufrechterhalten, Feindbilder pflegen usw. und hat auf diese Weise immer einen wahnsinnig gut funktionierenden Markt für Waffengeschäfte. Abgesehen davon, dass jeder Erschossene oder Zerbombte ein Fresser weniger ist, einmal grob gesagt.
    Auch Du liebst die Einteilung in links und rechts, weil sie Dir die Möglichkeit bietet, bestimmte Dinge, die Du gefühlsmäßig (noch) nicht auf die Reihe kriegst, jemandem als Schuld in die Schuhe zu schieben. Das "rechts" etwa "gut" wäre und "links" "schlecht", ist eine subjektive Einstellung, weiter nichts, hat mit so etwas wie dem großen Begriff "Wahrheit" schon gar nichts zu tun. Aber daran lässt sich erkennen, dass Wahrheit ein im Höchstfall subjektiv empfundener Zustand und nicht etwas objektiv Existierendes ist.
    Es ist also alles ziemlich relativ und nicht wert, deswegen eine Welt in Brand zu setzen.
    Wie würdest Du Dich eigentlich fühlen, wenn Du nur einen rechten Arm und ein rechtes Bein hättest? Lehnst Du diese Seiten in Dir selbst etwa auch ab?
    Und rein politisch gesehen geht der Begriff LINKS auf das englische Parlament zurück, das waren eben diejenigen die "links" vom Lord Mayor aus saßen. Im Mittelalter die Bürgerlichen, da waren die Adligen "rechts". Später, während der Revolutionsära des 19. Jahrhunderts, waren die Linken vor allem diejenigen, die sich von der "herrschenden Klasse" unterdrückt fühlten, also nicht unbedingt mehr die Bürgerlichen, sondern die Arbeiter. Wenn ihre, also die "linken" Interessen zu etwa gleichen Teilen mit den "rechten" Interessen - denen der Großindustriellen heutzutage oder eben der Bürgerlichen (die Jahrhunderte zuvor einmal "links" waren) - ausgewogen werden, haben wir so etwas wie Gleichgewicht und Handel und Wandel funktionieren ganz gut. Wenn das Gleichgewicht nach der einen oder anderen Seite kippt, kriegen wir Schwierigkeiten, und es mag gut sein, dass es in die Richtung der "Linken" heutzutage gekippt ist. Das würde man aber daran merken, dass vor allem die Großindustriellen in Schwierigkeiten kommen, und das kann ich in Deutschland keineswegs erkennen.
    Wir haben einzig und allein an kulturellem Selbstbewusstsein verloren, weil wir uns unserer Kultur nicht mehr wirklich bewusst sind und seit dem 2. Weltkrieg fast schon die amerikanische leben. (Die "Ossis", zu denen ich mich selber zähle, jedoch weniger, deswegen kann ich vielleicht auch die "westlichen" Bedenken nicht ganz so leicht teilen.)
    Wir werden dieses Selbstbewusstsein aber nicht wiedergewinnen, wenn wir jetzt wild um uns schlagen! Sondern leichter, wenn wir ganz einfach "unseren Raum einnehmen". Unsere Generation braucht keinerlei nationale Schuldgefühle mehr herumtragen, aber das hat sich inzwischen herumgesprochen. Deshalb könnten auch unsere Politiker sagen: Wer sich nicht an unsere Gesetze hält, geht dorthin, woher er gekommen ist. Dass sie es nicht sagen, hängt damit zusammen, dass sie eben Politiker sind. Und Politiker sind (bisher) Knechte größerer Interessenverbände, Lobbies, Banken u.ä. Wir können nicht auf diese Jungs warten.
    Deshalb ist es ganz gut, wenn wir uns selber so selbstbewusst wie möglich verhalten, in jeder Hinsicht. Ich könnte jetzt noch einige Beispiele aufzählen, aber ich muss heute noch einen Termin wahrnehmen. Bei Gelegenheit wieder...
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Holla, Kai,
    ich möchte Dir ja nun nicht gleich den Wind aus den Segeln nehmen, aber ich halte 98% der Banken für betrügerisch bzw. manipulativ. (Die übrigen 2% kannst Du nur mit Hilfe Deiner inneren Stimme herausfinden.) Die Finanzkrise hat nur die Spitze des Eisbergs gezeigt. Wenn Du das Kleingedrucktes eines Vertrages nicht 100%ig nachvollziehen und verstehen kannst, kannst Du die Sache schon mal vergessen.
    Ich selbst bin bereits mehrere Male von Finanzberatern - die mir Leute empfohlen hatten, denen ich vertraute - regelrecht ausgeraubt worden; so dass ich mir nun vornehme: Falls ein Kredit nötig sein sollte, dann würde ich mit einem privaten Geldgeber einen persönlichen Vertrag machen (was ich bereits getan habe); und was Anlagen betrifft, so ist das Geld unter dem Kopfkissen oder in Omas Sparstrumpf am besten aufgehoben. Oder ich unterstütze einen Bekannten, der ein Unternehmen leitet, von dem ich Zukunft erwarte.
    Also: Lieber keinen Kredit, lieber Tauschgeschäfte o.ä., lieber langsamer vorgehen oder auf etwas verzichten als alles denen in den Rachen zu werfen, die es sowieso vorsätzlich vernichten!
    Einen schönen Tag wünscht
    nanabosho

    Auch hier, Odessa,

    gilt wie bei den anderen Themen:
    Z u e r s t kommt das Interesse oder die Interessen irgendeiner Gruppe, Gesellschaft, Loge, was weiß ich,
    d a n a c h erst die Wissenschaft oder Statistik oder Meldung oder sonstige "Bestätigung".
    A l l e s, was im mehr oder weniger guten Sachbuchstil veröffentlicht wird, jeder Zeitungsartikel, jede Fernsehmeldung usw., dient irgendwelchen Interessen.
    Deshalb muss zuerst immer gefragt werden, welchen und wessen Interessen. Danach kann ich auswählen, ob es mir etwas genehm ist oder nicht. Wobei ich dabei eigentlich wähle, wessen Interessen ich selbst dienen will. Es sei denn, ich habe bereits eine e i g e n e Meinung.
    Es mag Ausnahmen geben, aber ich fürchte, sehr wenige. Also solche, die tatsächlich die Absicht verfolgen, Menschen z u d e r e n B e s t e n aufzuklären, zu informieren, ihnen zu raten. Aber diese kommen ungewöhnlich daher, benutzen Wege, auf denen sie meist unauffällig sind und oft auch die einzige gewaltlose Art, Dinge zu vermitteln: mit Hilfe von Geschichten und Gleichnissen, Anekdoten und Witzen.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Zitat von Odessa


    Ich hetze nicht gegen andere Menschen, sondern ich analysiere Probleme und zeige Lösungswege auf.

    Nun ja, Odessa,

    wenn Du meinst, dass d a s Lösungswege sind, was Du da ständig wiederholst, würde das bedeuten, dass eine Sprengung dieses Planeten tatsächlich eine und wahrscheinlich die beste Lösung wäre.
    Abgesehen davon, dass Du tatsächlich all den "Teilern" und "Herrschern" in die Hände spielst, möchte ich hier insgesamt noch mal zu bedenken geben, dass es sich nur zu leicht beobachten lässt, wie auf dieser Welt i m m e r
    z u e r s t bestimmte Interessen kommen und
    d a n n irgendeine Wissenschaft oder sonst eine sogenannte Bestätigung.

    Es lässt sich im Augenblick auch wunderbar beobachten, wie von "oben" oder noch besser von den Medien auf einen neuen Krieg hingearbeitet wird, intensiv und sehr geschickt.
    Dieser Hinterwäldler-Pfarrer in den USA, der Korane verbrennen lassen will, wäre niemals bekannt und beachtet worden, da könnte er Koran-Feuer veranstalten bis zum Geht-nicht-mehr. Eine Fernsehkamera aber macht's möglich, und diese Fernsehkamera bzw. deren Bediener werden von irgendjemandem bezahlt.
    Warum kommt niemals in den Nachrichten, dass sich irgendwo Leute versöhnt haben, die bisher Feinde gewesen sind? Obwohl das täglich vielfach passiert und - wie man gerade hier deutlich sehen kann - keine Selbstverständlichkeit ist. Das Selbstverständliche aber, das ist längst: Krieg, Mord, Terror, Hass, Wut, Zerstörung, Katastrophe... Und worauf ich meine Aufmerksamkeit richte, das wächst!!!
    Warum, Odessa, fragst Du niemals, w a r u m es derartige wissenschaftliche Untersuchungen überhaupt gibt, wem sie dienen? Welche Interessen dahinter stehen? Wer hier wen manipulieren will und wozu? Wer woran verdient?
    Einen schönen Tag wünscht dir
    nanabosho

    Zitat von Odessa


    du hast selber noch Lust zu kämpfen, sonst wärest du nicht hier. Aber da du dich hier einmischst usw. s.o.

    Sei mal ein bißchen ehrlicher zu dir selbst.

    Na, Odessa, wenn Du richtig gelesen hättest, hättest Du mich wirklich nicht darauf hinzuweisen brauchen.
    Sobald ich von anderen Sachen stärker beansprucht bin, lasse ich dieses Forum los.
    Einen schönen Tag wünscht Dir
    nanabosho