Danke, aber ich habe Humanbiologie studiert.
Schwerpunkt Populationsgenetik. Deshalb weiß ich auch was von dem, was die Tussi sagt, richtig ist und was nicht. Das schlimme ist wie sie das formuliert, nämlich so dass ein falscher Eindruck entsteht. Sie ist sehr geschickt in ihrer Wortwahl, weil sie natürlich genau weiß wie die Faktenlage ist. Ich bin immer auf dem neuesten STand der Forschung. Interessanterweise sprechen die neueren Ergebnisse der Genetik eine sehr deutliche Sprache, die das linke Weltbild leider gar nicht unterstützt.
Ich will mal ein Beispiel nehmen von der oben genannten Seite um zu zeigen wie diese gekauften Dummschwätzer die Tatsachen in ihre ideologische Richtung biegen:
Dieser Prof. Reis sagt:
"Da diese bei den Nachkommen immer wieder neu kombiniert werden, können weniger begabte Eltern auch begabte Kinder haben und umgekehrt. Man darf es sich also nicht so einfach machen. "
Ja, natürlich stimmt das, faktisch völlig richtig. Nur verschweigt der gute Mann, dass es diese Variationsbreite der Intelligenz in einem gewissen Rahmen bleibt. Die Mendelschen Regeln funktionieren auch bei Intelligenz und da lernt jeder im Bio-Unterricht, dass es in der zweiten Generation eine Aufspaltung gibt von 25 Prozent höher begabten, 50 Prozent mittleren und 25 Prozent niedriger begabten als die Elten.Natürlich stimmt es deshalb, dass Kinder intelligenter sein können als ihre Eltern, aber mit ebensolcher Wahrscheinlichkeit können sie auch dümmer sein!
Es geht also immer um Durchnittswerte, um die herum es eine Abweichung nach oben und nach unten gibt. Aber das ist für Sarrazins Thema überhaupt nicht interessant, das meint er doch gar nicht!
Sondern es geht darum, dass sich die Durchschnittswerte verschiedener ethnischer Gruppen unterscheiden! Natürlich kann ein ganz schlauer aus der durchschnittlich weniger begabten Gruppe im Einzelfall besser sein als ein mittlerer aus der durchschnittlich höher begabten Gruppe, aber darum geht es nicht! Es geht auch nicht darum, dass in einem gewissen Prozentsatz die Nachfahren intelligenter sind als die Vorfahren, das ist für das behandelte Thema irrelevant. Relevant sind nur die Durschnittswerte (Mittelwerte) der Gruppen und die Tatsache, dass die Potentiale für Intelligenz vererbt werden.
An dieser Stelle bringt der Typ sogar eine freche Lüge:
"Warum halten sich so absurde, wissenschaftlich längst überholte Thesen wie die, dass bestimmte ethnische Gruppen angeblich weniger intelligent sind als andere?
Der Versuch, immer wieder wertende Eigenschaften im Vergleich zwischen Bevölkerungsgruppen in die Diskussion einzubringen, ist ein andauerndes Problem. Vielleicht verleitet die Tatsache, dass es äußerliche Unterschiede zwischen Menschen verschiedener Bevölkerungsgruppen wie Haut- oder Haarfarbe gibt, zu dem Kurzschluss, dass dann auch die Intelligenz unterschiedlich sein müsste. Allerdings sind das reine Vorurteile. Die sinnvolle Konsequenz aus der durch das Sarrazin-Buch erneut angestoßenen Integrationsdebatte müsste eigentlich sein, dass wir zugewanderte Menschen stärker fördern müssen, wenn dies nötig ist. Und nicht diskriminieren.
Interview: Lea Wolz"
http://www.stern.de/wissen/mensch/…en-1599193.html
Über das unterschiedliche Abschneiden verschiedener Ethnien bei Intelligenztestst und anderen Testst der kognitiven Fähigkeiten, die in großem Rahmen durchgeführt worden sind, kommen immer dieselben Ergebnisse. Es sind keine Vorurteile, es sind immer wieder bestätigte Fakten! Die Wirklichkeit richtet sich nunmal nicht nach linken Konstruktivismus-Träumen.
http://en.wikipedia.org/wiki/IQ_and_Global_Inequality