Zitat von Cherub
Nachweis (Staatsangehörigkeitsurkunden)
Die deutsche Staatsangehörigkeit kann durch eine Staatsangehörigkeitsurkunde (Staatsangehörigkeitsausweis) nachgewiesen werden. Sie wird auf Antrag von der Staatsangehörigkeitsbehörde ausgestellt. Der Bundespersonalausweis oder der deutsche Reisepass sind kein Nachweis über den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit. Sie begründen lediglich die Vermutung, dass der Ausweisinhaber die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
Im Regelfall wird die deutsche Staatsangehörigkeit durch Abstammung erworben, wenn zumindest ein Elternteil deutscher Staatsangehöriger ist. Weitere Erwerbsgründe stellen Einbürgerungen und seit dem Jahr 2000 auch der Geburtserwerb von Kindern ausländischer Eltern dar, wenn sich zumindest ein Elternteil seit mindestens acht Jahren rechtmäßig und gewöhnlich im Inland aufgehalten hat.
Der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit wird dem Antragsteller bereits bestätigt, wenn er nachweist, dass er seit mindestens zwölf Jahren von deutschen Stellen als deutscher Staatsangehöriger behandelt wurde und er dies nicht zu vertreten hat. Dieses vereinfachte Verfahren ermöglicht es jedoch nicht, den genauen Zeitpunkt des Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit festzustellen, worauf es jedoch häufig ankommt. In diesen Fällen bedarf es eines umfassenden Feststellungsverfahrens, in dem die konkreten Abstammungsverhältnisse oder der Erwerbsgrund (Einbürgerung oder Geburtserwerb nach dem 01.01.2000) zu überprüfen sind. Ist die Prüfung der Abstammungsverhältnisse erforderlich, muss der Antragsteller nachweisen, dass er und gegebenenfalls die Personen, von denen er seine Staatsangehörigkeit ableitet, spätestens seit dem 01.01.1938 von deutschen Stellen als deutscher Staatsangehöriger (Deutscher) behandelt wurde. Hierzu sind regelmäßig Geburtsurkunden und gegebenenfalls Heiratsurkunden des Antragstellers erforderlich. Darüber hinaus kommt auch die Vorlage weiterer Urkunden oder anderer schriftlicher Beweismittel z.B. von Heiratsurkunden der Eltern, bzw. deren Scheidungsurteil in Betracht. Zusätzlich hat der Antragsteller glaubhaft zu machen, von welchen deutschen Stellen er und seine Vorfahren, jemals als Deutsche behandelt wurden. Hierbei wird die Staatsangehörigkeitsbehörde dem Antragsteller in jeder Hinsicht behilflich sein und von sich aus Auskünfte bei anderen Behörden und Stellen einholen (z.B. bei Meldebehörden, Passbehörden, Standesämter, Wehrmachtsauskunftsstellen, Heimatauskunftsstellen usw.).
Der Antrag ist bei der Staatsangehörigkeitsbehörde (Kreisverwaltungsbehörde) einzureichen. Antragsvordrucke sind bei den Kreisverwaltungsbehörden (Landratsamt, kreisfreie Stadt) zu erhalten. Ein amtlicher Vordruck ist nicht eingeführt.
Wird festgestellt, dass der Antragsteller die deutsche Staatsangehörigkeit (Rechtsstellung als Deutscher) besitzt, wird die beantragte Staatsangehörigkeitsurkunde ausgestellt. Die Gebühr hierfür beträgt 25,-- €
Weitere Informationen finden Sie im Bayerischen Behördenwegweiser bei den Behördenleistu
Quelle : http://www.innenministerium.bayern.de/buerger/staat/…t/detail/05788/[hr]
Nachweis (Staatsangehörigkeitsurkunden)
Hierzu auch ein schöner Beitrag :
http://www.rbb-online.de/kontraste/beit…fischladen.html
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Wahnsinnig interessante Kopie bekannter Informationen. Und was bitte möchtest Du denn damit ausdrücken?? (Oops, schon wieder eine Frage meinerseits. Sorry, ich habe ganz vergessen dass Du ja nur kopieren kannst und nicht auf Fragen von mir reagierst)[hr]
Zitat von EquinoX
@ Palero
Selbstverständlich hat das was maky sagt mit dem Thema zu tun.
Denn all dies hängt mit dem Grossen und Ganzen zusammen.
Wenn du' s dir einfach machen willst, kannst du natürlich die ganzen Zusammenhänge ignorieren und dir nur die Anteile herauspicken, welche dir ermöglichen, dich ganz entspannt zurückzulehnen und nur das zu beachten das dich direkt betrifft. Solange, bis dich irgendwann, die externen Einflüsse welche du ignorieren möchtest, ganz unerwartet, überraschend überrollen
Versteh mich bitte nicht falsch aber mit diesem Satz machst Du jedem Politiker arge Konkurrenz. Du teils vieles vernebelt und unklar mit, füllst ein paar Zeilen und der konkrete Informationsgehalt beträgt ca. 0
Zitat
Inzwischen sind 840 US - Millitärbasen auf dem gesamten Globus verteilt. In den letzten Jahren lässt sich eine stetig weiter wachsende Anzahl beobachten.
In keinem anderen Land in Europa sind mehr US Streitkräfte als in Deutschland stationiert. Kein anderes Land würde das vermutlich tolerieren . Gleiches gilt für Atomraketen (unter Kontrolle der USA ) . Aber vermutlich sollten wir dankbar dafür sein, denn das dient ja nur unserem Schutz , damit die "Achse des Bösen" nicht vorzeitig bricht, bevor sie ihren Zweck erfüllt hat ? 
Wenn ich richtig informiert bin, sinken die Truppenbestände der US-Streitkräfte in Deutschland. Du bemerkst dass die Anzahl der Militärbasen auf dem gesamten Globus verteilt stetig wächst.
Und was kann man den da für einen Schluss daraus ziehen? Entschuldigung dass ich halt die Meinung vertrete dass diese paar Soldaten schon längst nichts mehr mit einer Besatzungsarmee zu tun haben sondern in dem auch von Dir erwähnten "grossen Zusammenhang" (zumindest für die Amis
) gesehen werden müssen.
Zitat
Die gleiche groteske Ironie lässt sich " live" in Afghanistan beobachten.
Das genehmigte Bundestagsmandat ist eindeutig darauf beschränkt, das deutsche Soldaten Wiederaufbauhilfe in Afghanistan leisten.
Inzwischen lässt sich deutlich selbst für ultra-radikal-besonnene Beobachter erkennen, das deutsche Soldaten überwiegend in Kampfeinsätze befohlen werden, um "Taliban" ([color=#0000CD] Alle sogenannten Aufständischen, die eine millitärische, also gewaltsam erzwungene Fremdbesetzung des Landes ablehenen sind automatisch " Taliban" :exclamation:[/color] ) Stützpunkte im freien ungeschützten Gelände aufzuspüren und mit aller verfügbaren Gewalt zu bekämpfen/zerstören. Laut einer seriösen Umfrage haben 89 % der deutschen Bevölkerung den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan abgelehnt und einen sofortigen Abzug gefordert.
Warum haben denn die 89 % der Bevölkerung nicht den Mut, Ihre Meinung durchzusetzen? Wenn mir jemand den Befehl erteilen würde, meine Flinte zu packen und in Afghanistan meine Extremitäten zu gefärden, würde ich mich schlicht und ergreifend weigern dieses Kampfmandat auszuführen.
Wenn dieses Thema doch so klar ist, frage ich mich warum nur gejammert und nicht gehandelt wird. Was bitte würde denn passieren wenn sich die Bundeswehr-Angehörigen unisono weigern würden Ihre Köpfe im Ausland hinzuhalten? Ich denke dass ein solches Mandat bei einer einheitlichen Reaktion ziemlich schnell vergessen würde.
Zitat
Das es nicht sinnvoll ist alle Entscheidungen über einen Volksentscheid zu bestimmen ist klar, aber hier wäre ein Volksentscheid sinnvoll.
Also das Bundestagsmandat welches sich eindeutig auf Wiederaufbauhilfe für Afghanistan beschränkt wurde eindeutig gebrochen. Die Meinung des " Vokes " wird ebenfalls völlig ignoriert.
Gehört dies denn nun auch nicht zum Thema " Die Wahrheit über die BRD" ?
Moment mal, was heisst denn hier nicht sinnvoll, alle Entscheidungen über einen Volksentscheid zu bestimmen? Mit solchen Aeusserungen würdest Du Dir die eigenen politischen Rechte selbst beschneiden. Ein freiwilliges und/oder
obligatorisches Referendumsrecht wäre die einzig sinnvolle Lösung.
Wenn diese Möglichkeiten noch mit dem Austritt aus der NATO und der EU ergänzt würden, wäre eine gerechtere Demokratie bis zu einem gewissen Grad möglich. Andererseits stellt sich dann wieder die Frage, wie das Wahlvolk aufgrund seiner Ausbildung und Altersstruktur von Lobbyisten bei
seinen Entscheidungen manipuliert würde.
Als Beispiel nenne ich mal eine Gesetzesvorlage die sich mit irgenwelchen finanziellen Strukturen befasst. Die Gegner würden das Argument bringen:
Vorsicht, Rentner in Deutschland, Eure Rente ist bei einem JA in Gefahr.
Was sagt der Rentner? Ich denke zwar nicht unbedingt dass dies stimmt aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und schwupps legt er ein NEIN in die Abstimmungsurne.
Ich möchte damit sagen dass es keine Sekt- oder Seltersmöglichkeiten gibt. Alles hat sowohl Vor- als auch Nachteile.
Jedenfalls wäre ein wenig mehr konkretes politisches Engagement durchaus angebracht.