Beiträge von Bolon Yokte Ku

    Liebe Simone,

    ist sicher gut, zumindest so seinem Willen Ausdruck zu verleihen. Ein Zeichen - aber leider wird das gewisse Schurken nicht davon abhalten, dennoch Hand anzulegen. Und irgendwann endet das in "Soylent Green"...

    Der Körper wird künstlich am Leben gehalten, bis z.B. das Herz entfernt wird. An und für sich ist es eine Frage des individuellen Gewissens, wieviel einem das Leben wert ist - ob ein junger Mensch dafür sterben muss. Und in vielen Ländern nimmt man es da nicht so genau mit dem Ausstellen von Totenscheinen (man nehme nur das absolut grausige, anarchokapitalistische Jelzin-Russland, da kam sogar Menschenfleisch auf den Markt, und verdächtig viele junge Menschen starben ohne triftigen Grund in Spitälern).

    Lebendspenden sind ja noch ok - vor allem innerhalb der Familie (z.B. Knochenmark, eine Niere, Blut) - aber schon mit fremdem Blut gibt es nur allzuoft Probleme, und heutzutage muss der Patient sogar bescheinigen, dass er sich bewusst ist, dass das Risiko bestehe, mit HIV angesteckt zu werden. Das Managertum führt zu Einsparungen im Personal und bei der Sicherheit - also sei glücklich, wer nicht ins Spital muss....

    [color=#FF0000]Um den Sinn des Lebens anzuerkennen bedarf es doch keinem entsagen von Sein...
    durch dass was du Schreibst ist doch zu erkennen, dass du zwar nicht angehörst,
    aber sehrwohl weißt wovon du sprichst....
    und zu erkennen ist zwar auch der Zweifel am Leben und die Sinnlosigkeit im Allgemeinen.
    Auch dass es ein großes TabulaRasa geben muss
    nicht um zu verwischen,
    sondern um zu reinigen vom Gnatz der Menschheit bzw. von der Gier der Macht!!! [/color]

    Solange Machtgier herrscht, und solange Triebhaftigkeit die Grundlage der Motivationsmodelle bleibt (man will jetzt sogar an Schulen gute Noten mit Geld korrumpieren), solange gibt es keinen Sinn zu suchen. Wahre Motivation sollte von innen kommen, nicht durch äussere Reize erzwängt werden - damit demotiviert man jene, die ursprünglich motiviert waren.

    [color=#0000ff]Wird nicht aus jeder Katastrophe letztendlich wieder neu das Leben geschenkt ?
    was immer es auch sei
    wissenschaftlich, geistig...
    Unweigerlich ist jedoch
    der Illusion zum Trotz
    es sind große Mächte am Werke und ein berauschendes Erlebnis dessen sie haben
    wenn du voll und ganz zum Glanze dessen dich lebst
    und du selbst nicht heute
    wie der Priester dazumal
    in deiner Erinnerung...
    ...es ist etwas passiert
    Weise wirst du dich daraus ent-wickeln
    und Neu
    ja von Tag zu Tag Neu
    sich sterbend dem Tode verneigen
    in Aussicht seiner Selbst
    Sich
    S E L B S T L E B S T DU
    [/color]

    Die Tage des Priesters, gute Zeiten waren das - das Ende war wohl nicht so gut.
    Heute eine Zeit der ständigen Krise, und ich flehe um das, was in den Büchern steht, massenweise mögen sie erscheinen, auf dass sie der Blinde sieht und der Taube sie hört, Zeichen auf der Erde wie auch Zeichen im Himmel. Zeichen, die uns leiten, die zeigen, dass jemand da ist, der weit über der selbstgefälligsten menschlichen Arroganz steht.
    Naja, Priester war ich, und bin es wohl geblieben...

    [color=#0000ff]Wer ist nicht fluchtartig zur Multiplen - Persönlichkeit "Groß" geworden und muss sich heute erstmal wieder-finden!!![/color]

    Schwierig heute - immer mehr Verwirrung, Multikulti und all das Zeug, der Zerstreuung ist da viel. Der Hopi sagt "Menschen mit zwei Herzen", während er der "Mensch mit einem Herzen" ist. Recht haben sie - das Chaos, dass sie im Prophecy-Rock vorhergesehen haben, besteht heute - die Ziellosigkeit, und ohne Ziel kein Sinn. Leben nur um des Lebens willen ist nicht eines Menschen Bestimmung - er ist ein Mensch und kein Schaf. Und wir wissen ja, wo Schafe enden, wenn man sie nicht mehr braucht...

    Die Finanzkrise ist nur der Höhepunkt, es hat ja schon einige kleinere Krisen gegeben (die Hedge-Found-Krise z.B.), die für die jetzige Krise Modell stehen. Die Formel ist die Gleiche, und die Ursache für das Versagen dieser Super-Formel ebenfalls.

    Umverteilung von unten nach oben:

    1) hole den kleinen Mann an die Börse, locke mit riesen Gewinnen
    2) lass die Börse abstürzen, der kleine Mann verkauft in Panik und finanziert mit seinem Verlust deinen Gewinn
    3) lass die Börse wieder ansteigen, Stabilität für einige Jahre, hol den kleinen Mann zurück oder halt den bei Stange, der noch nicht verkauft hat.
    4) hast du ihn erneut abgezockt, dann geh zum Staat betteln
    5) lass die Börse wieder ansteigen, damit der Staat noch mehr investiert

    6) Bumm!!!

    Passt doch wunderbar, damit erreicht der Anarchokapitalismus seinen Endsieg - die Vernichtung aller Staaten durch das Bankensystem, das noch gieriger Geld verschluckt als ein schwarzes Loch Materie (was wir in Europa reinstecken, geht schurstracks rüber in die USA - reizend).

    Vielleicht ist es noch nicht ganz der Hausputz, denn bald ist ja auch der Iran in der Lage, Pilze zu pflanzen. Indien - Pakistan - Iran - China - Russland - Israel - soviele Pilzzüchter auf kleinem Raume, das könnte eine globale Pilzsuppe nach sich ziehen - lecker!

    Du sprichst mir aus der Seele - jung, gesund und arm wird geopfert für reich, alt und krank. Ein Heuchler, wer sich über die Grausamkeit der Menschenopfer der Maya aufregt. Immerhin waren das Opfer für die Götter, und nicht, und nicht für ein reiches Schwein.

    Niemals würde ich fremde Organe annehmen, und ich lehne es auch ab, meine herzugeben. Nicht weil ich es grundsätzlich schlecht finde, dass jemand das noch gebrauchen könnte, sondern weil jene Gruppe bevorzugt wird, die mir mein ganzes Dasein zur Sau gemacht hat.

    Da mir klar ist, dass ich keine Kontrolle darüber habe, was mit meinen Organen geschieht, sorge ich durch konsequent ungesunde Lebensweise dafür, dass sie wertlos werden.

    Der Sinn des Todes - naja, physiologisch gesehen ist er mir schon klar. Ohne Sterblichkeit keine Gestaltgebung, die genetischen Schaltmechanismen erforden auch die Möglichkeit, Zellteilungen abzuschalten. Unsterblich sind in diesem Sinne nur die Krebszellen - natürlich nur theoretisch, weil sie ohne Versorgung durch den Körper nicht existieren können. Wenn wir nicht sterben würden, dann wäre das einzige (verbleibende) Lebewesen so ein riesiges, geistloses Krebsgeschwür, dem Blob nicht unähnlich. Der spirituelle Sinn des Todes, das ist wieder eine andere Geschichte - der notwendige Übergang wahrscheinlich.

    Es ist schwierig, den Sinn des Lebens aufzuspüren, wahrscheinlich weil er in dem ganzen Unsinn verborgen ist wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen. Zudem werden uns von kleinauf Prägungen eingebläut, und eine ganze Menge davon sind nicht guter Art. Die bedrückende Kleinheit der eigenen Person erfordert ein "Über-Ich", sei es nun in Form von Religion, Politik oder Kultur. Der Haken dabei ist, dass sich das "ich" mit dem "über-ich" in oftmals grotesker und selbstverleugnender Weise identifiziert, während dem "über-ich" das "ich" scheissegal ist (Kanonenfutter). Nach langer Zeit der Täuschung folgt gezwungenerweise die Ent-Täuschung. Dennoch - wir bleiben fest im Netz der Prägungen und falschen Werte gefangen, die uns vom Sinn fernhalten. Sinn - eigentlich bedeutet das Wahrnehmung, zu leben ohne die Scheuklappen, die uns Märchenonkel mit ihren Drohgebärden aufsetzen. Die Welt wahrnehmen, wie sie wirklich ist, und nicht verblendet durch Ideologien, die krankhafte Soziopathen zu unserem Unheil verbreitet haben. Aussteigen....

    Ich mach mich dann lieber mal auf die Suche nach der zweiten Socke...

    Edward Witten ist auch noch erwähnenswert... er ist in der öffentlichen Anerkennung nicht sehr präsent, andere wie Kaku oder Greene schreiben über ihn, während er im Hintergrund die Fäden in der Hand hält. Aber wird seine M-Theorie die ersehnte ToE sein - wahrscheinlich auch nicht...

    Planet X künstlich? - ich bin erschüttert... ;)

    Dali hatte recht! All unsere Wahrnehmungen, selbst unser Körpergefühl, sind Konstrukte des Geistes. Im Grunde genommen könnten wir Bits auf einer gigantischen Computeranlage sein, die sich in einer Art Cyberspace bewegen. Die physikalischen Gesetze wären damit begrenzende Parameter, um den Ablauf der Simulation in eine Richtung zu steuern.

    Durch die Verwendung endogener Psychedelika, insbesondere DMT, können wir aber in andere Bewusstseinszustände wechseln (oder aber mit Hilfe extern zugeführter Mittelchen - wobei ich hier nicht zum Ayahuasca-Gebrauch aufrufe!), wie Rick Strassman durch seine Forschungen belegt. Sozusagen ist unser Leben wie Fernsehen in einem Kanal, während wir die anderen Kanäle gar nicht wahrnehmen - nicht unzutreffend ist also die gängige Bezeichnung des Ayahuasca als Djungle-TV.

    Der Sitz des Bewusstseins ist gemäss Strassman die Zirbeldrüse (Epiphyse, Pineal), wo das DMT in bestimmten Situationen gebildet wird. Allerdings verhindert ein Inhibitor in der Regel die Produktion dieses Bewusstseinszustandes, sodass es extremer Schmerzreaktionen, Übermüdung oder einer Meditation bedarf, um ihn zu wecken (oder aber die nicht so gute Alternative der externen Einführung). Die Muster sind wunderschön, die Farben kräftig, reiner und intensiver als alle "natürlichen" Farben (wir sollten nie vergessen, dass Farben gar nicht existieren, sondern vom Geist konstruiert werden - egal ob normale Farben, DMT-Visionen oder Aura-Farben), wie die Weberei südamerikanischer Indianer, z.B. der Paracas-Kultur.

    Das Thema der Wahrnehmung ist umfassend, doch fürchte ich, damit vom Grundthema abzuschweifen. DMT und Ketamin erzeugen bekanntermassen Zustände, die mit denen vergleichbar sind, welche als NDE bekannt wurden. Das helle Licht, eine Analogie zwischen UFO-Entführungen, OBE und NDE - aber darüber wurde viel und gut geschrieben. Interessant ist der Ansatz von Fowler, der im Sterbevorgang die ultimative Abductionserfahrung sieht.

    Geburt und Tod sind Zustände erhöhter DMT-Konzentration - der Stoff hilft dem Geist, in diese Welt zu treten, aber auch, sie wieder zu verlassen. Frauen haben in Gestalt der Geburtswehen eine dritte Version natürlicher DMT-Erfahrung - sofern sie das zuzulassen bereit sind. Sicher ist das wichtig, damit Mutter und Kind sich während der Geburt aufeinander "einschwingen". Beim Tod ist jeder für sich alleine, doch wird der Geist, wie oft berichtet wird, von jenen empfangen, die schon rüber gegangen sind.

    Wir betreten hier zwingend die Grenze, wo sich der Bereich zwischen Wissen und Glauben verwischt...

    Vielen Dank, Simone, für die guten Worte.

    Wir kommen hierher, in den Körper, doch hat der ein Verfalldatum. Jeder hat das seine, seien es nun innere oder äussere Faktoren, beide wirken sie ein. Den Tod zu hinterfragen, wie es einst Gilgamesh tat, das ist natürlich eine Reaktion des Schmerzes über den Verlust. Doch wir können machen was wir wollen, die Genetiker verlängern heute das Leben von Drosophila und Mäusen auf das Dreifache - doch ist es nur das erreichte Alter, eine belanglose Zahl, die darüber bestimmt, ob ein Leben gut war oder nicht? Und wenn die Menschen älter würden - dann gäbe es aufgrund der Bevölkerungsdichte bald Gesetze zur drastischen Einschränkung der Sexualität - vielleicht sogar Lose, wer überhaupt noch darf. Nicht gerade ein Utopia, in so einem System möchte man keine 20 werden...

    In der Bibel steht geschrieben, dass Gott höchstpersönlich die maximale Lebensspanne des Menschen auf 120 Jahre beschränkt hat (was heute molekularbiologische Bestätigung findet). Moderne Gilgameshs suchen die Unsterblichkeit, doch die Erfahrung lehrt, dass wir das zerstören, was wir am Meisten lieben. Sie mögen alt werden, doch gleichermassen werden sie ihr übernatürlich langes Leben verabscheuen. Oder wie Paracelsus es ausdrückte - die Dosis ist entscheidend. Wir sollten nicht in die Natur reinpfuschen - leider wird die Natur des Menschen zunehmend durch eine immer künstlicher werdende Welt vergewaltigt.

    Egal - es kommt der Tag, da gehen wir wieder, hauchen unsere weiss blühenden Seelen aus, wie die Maya den Vorgang umschrieben. Es kommt die Zeit der Reinigung, ein jeder Mensch wird rein geboren, auch darin unterscheiden sich die Maya von allen anderen Menschen - keine Erbsünde, kein Karma, um mangelnder Solidarität gegenüber dem Unterprivilegierten eine mystische Grundlage zu geben. Die empfindliche kosmische Ordnung ruft jeden Maya auf, Zeit seines Lebens gerecht zu sein, nur so war diese erstaunliche Hochkultur möglich. Selbst für den Krieg traf das zu, er musste durch höhere Mächte, also den Kosmos, legitimiert werden.

    Was den Tod betrifft, so hatte ich erst kürzlich mit ihm zu tun, er holte meinen Vater. Er nimmt, aber manchmal ist sein Kommen eine wahre Gnade, wie auch in diesem Fall. Der Krebs ist eine grausame Sache, und die Versuche, das Leben zu verlängern, bedeuten vor allem, Leiden zu verlängern. Er wünschte schon lange, zu gehen, war auf vielleicht 30 kg abgemagert. War wirklich schlimm, ihn so zu sehen, und durch die Morphin-Spritzen, die er in den letzten Wochen erhielt, war er auch nur noch selten ansprechbar. Er schien nach etwas zu greifen, und die Pflegerin sagte, das würden viele in diesem Zustand tun - so als ob sie etwas wahrnehmen, was uns verborgen bleibt - das helle Licht vielleicht. Bevor es schliesslich geschah, war der Raum voller Energie, Wesenheiten wohl, darauf wartend, ihn zu holen (vielleicht Freunde, die schon rüber gegangen sind). Beruhigend war, dass er nicht ohne eine paranormale Botschaft von dieser Welt ging - das ist ja häufig so. Jeder weiss davon, unabhängig welcher Kultur oder Religion man angehört - doch die Wenigsten wagen darüber zu sprechen, weil sie fürchten, für Spinner gehalten zu werden. Bilder schweben aus der Verankerung, Objekte tanzen, solche und ähnliche Dinge passieren. Mein Grossvater wusste durch einen bestimmten Traum, dass wieder jemand in seinem Dorf gestorben ist. Traf immer zu!

    Es fällt mir dennoch nicht schwer, darüber zu sprechen. Ich hatte schon früher mit den Herren des Todes zu tun, die wollten mich vor langer Zeit auch mal holen. Leider waren sich nicht alle in dieser Frage einig, und so musste ich leider hier bleiben :(

    Meine Erfahrung in Palenque erklärte mir sehr viel - meine Liebe für Himmelskörper, mystische Wesen und Zahlen, die von kleinauf in mir wohnte. Vielleicht auch meine Liebe zum Tabak, vor allem in Zigarrenform (in Palenque befindet sich die älteste bekannte Darstellung eines Zigarrenrauchers). Ich stelle mir manchmal vor, wie ich wohl damals als Priesterastronom einsame Nächte auf dem Tempel verbrachte und im Lichte der Fackeln den Kalender überprüfte.

    Angesichts dessen entsetzt mich die Bedeutungslosigkeit meines präsenten Lebens...

    Die Anunnaki - klar. Aber den Sexualtrieb haben auch die nicht erfunden, der ist auch in jedem Tier inne. Siehe die Bonobos! Der ausgesprochene Machttrieb ist natürlich schon Anunnaki-Werk, denn eigentlich war Enki (der seinem Wesen nach ein Desperado ist) guten Sinnes, doch verwendete er bedauerlicherweise die "Seele Kingus". Wie das zu deuten ist, kann sich jeder selber seinen Reim drauf machen - wahrscheinlich genetische Informationen der Anunnaki, die den Menschen zu einem machthungrigen Monster mutieren liessen.

    Es sind auch nicht die Anunnaki, denen die Menschen Unbehagen bereiten, sondern Wesen, die viel älter sind, wahrscheinlich älter als unser Universum. Sie haben mit den Menschen und Anunnaki ihre ganz eigenen Pläne. Doch grundsätzlich sollten wir uns um dieser Wesen keine Sorgen machen, die Anunnaki hingegen führen nichts Gutes im Schilde.

    Dir auch ein schönes was auch immer Fest

    Jesus war ein kluger Mann und hat gute Sachen gesagt, leider so einleuchtend, dass es die Menschen damals wie heute begriffen. Daher mussten Erklärungen her, geschaffen von den Kirchenvätern, um die revolutionären Ansätze seiner Lehre umzudeuten und im Sinne der Obrigkeit zu entschärfen. Tempelreinigung - wie würde er wohl auf den Weihnachtskommerz "in seinem Namen" reagieren?

    Das mit dem Schubladen-Denken hat ja schon etwas in sich. Aber vor allem die prozentualen Verhältnisse erklären sehr viel Unrecht, dass verkannten Minderheiten angetan wird. Vor allem zeigt es auch auf, wie verkommen die kommunistischen und neoliberalen Ansätze der Gleichmacherei sind - denn die Hauptaussage der Tests ist - Menschen sind nicht gleich, sie unterscheiden sich zum Teil massiv voneinander. Mir ist bewusst, dass ich damit völlig politisch inkorrekt bin, aber die Politik war auch noch nie korrekt zu mir.

    Nun - es mag sein und ist sicher auch so, dass unser eigener Kalender so sicher nicht ist. Für den Maya-Kalender hat das keine direkte Bedeutung, da er in keinem Zusammenhang zu altweltlichen Chronologien steht.

    Was Weihnachten betrifft - es ist ganz einfach. Man kann gegenseitig die Konvention absprechen, dass man sich nichts schenkt - und damit viel Stress und Kommerz vermeiden. Kinder sind von dieser Regel natürlich ausgenommen. So halten wir es schon einige Jahre - sehr angenehm!

    Christi Geburt war sowieso im Sommer, ca. am 26. September 7 "v.Chr.", da dies besser zu den Jupiter-Saturn-Konjunktionen passt. Der Todestag von Jesus Christus war der 24.11.29 n.Chr., Todeszeit ca. 9:30 Ortszeit (Jerusalem), im Alter von 35 Jahren (Sonnenfinsternis - mit folgendem Erdbeben). Das Geburtsdatum Ende Dezember war für die Heidenmission nützlich, um das Wintersonnenwendefest zu christianisieren, ebenso für die Judenmission wegen des Hanuka-Fests. Das Todesdatum wurde auf das Pessach-Fest verlegt, um die Juden zu missionieren - in Germanien wurde das Frühlingsfest der Ostara auf diese Weise christianisiert.

    Hoffe, damit niemandem die Festtagsfreude verdorben zu haben ^^

    [color=#0000ff]Eine Frage zu Dir:
    Was sagt dein Bild dein Name und deine Signatur....ich könnte sehr vieles rein interpretieren...[/color]


    Mein Name - naja, ist in Ch'olan-Maya die Bezeichnung des Gottes, der in der Tortuguero-Inschrift mit dem Ende des 13-ten Baktuns in Zusammenhang steht. Bilder von ihm gibt es nicht, so habe ich mich für Ah Puch entschieden, den Totengott der Maya, denn nach der gängigen GMT+2-Korrelation bin ich an einem Tzolkin-Tag "Hun Ahau" (Eins Herr) geboren, was ein anderer Name für Ah Puch ist. Der Tod ist die Grundlage der Wiederauferstehung, vgl. wir dazu den sumerischen Dumuzi (akkadisch Tammuz), den ägyptischen Osiris, den griechischen Adonis, den indischen Krishna (und Buddha) und schliesslich Jesus. Weiterhin stellt der Tod im Tarot eine Transformation dar, ein notwendiger Wandel, wird also nicht negativ gewertet.

    Wir wurden geboren, um irgendwann zu sterben - ohne den Tod kein Leben. Heute wird aber alles, was nach Krankheit und Tod aussieht, verdrängt. In der Kultur von Altmexiko und auch in der heutigen mexikanischen Gesellschaft ist die Verdrängung des Todes unbekannt. Die Maya anerkannten sogar den Selbstmord (ch'akeb') als heiligen Akt, dem eine eigen Göttin, Ixtab, zugeordnet wurde, welche die so Gestorbenen direkt in den 13-ten Himmel führte (ohne dass sie die Prüfungen der Unterwelt Xibalba absolvieren mussten, wie normal Verstorbene). Damit stehen die Maya in ihrer Haltung im Gegensatz zu allen anderen Gesellschaften.

    Ich bin des Weiteren davon überzeugt, dass ich in meinem früheren Leben ein Maya-Priester war, ich hatte in Palenque entsprechende Gefühle...


    Sicher hast du damit recht, aber leider sind viele zu arrogant, zu erkennen, dass sie fehl am Platz sind, vor allem wenn der Platz besser ist als der Mann, der ihn belegt! (z.B. G.W.B.)

    Logisch und leider eine allzu alltägliche Erfahrung - Faultiere - der Begriff gefällt mir, auch wenn mir die putzigen, flauschigen Nebengelenktiere aus Süd- und Mittelamerika viel sympathischer sind als die Regierigen... ;)

    Im Grunde genommen funktioniert es so - eine Minderheit herrscht, indem sie eine andere Minderheit verteufelt und die Mehrheit damit auf ihre Seite ziehen. "Zeigt's diesen arroganten Eierköpfen mit ihrem IQ>130 - ihr seit pragmatisch (ein neues Synonym für Dummheit könnte man meinen), ihr seid vernünftig." Der Wähler fühlt sich also durch jemanden, der Dummheit ausdrückt, besser vertreten - Intelligente Köpfe schaffen die Wahl nie. Da werden Ängste geschürt, und den Leuten die unhaltbare Illusion vermittelt, dass ein "Dummer" die Interessen der Mehrheit besser vertrete. Klar, kommt darauf an, welche Mehrheit man meint, etwa die Mehrheit der Reichen und Superreichen....

    Als ausgesprochener INTJ-Typ (nach dem Myers Briggs Test) gehöre ich, wenn man den Statistiken glauben kann, zu einer Minderheit von höchstens 4 % der Bevölkerung. Und zwar zu jener Gruppe, die es mit der Gesellschaft am Schwierigsten hat, weil wir ständig missverstanden werden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Myers-Briggs-Typindikator

    Wer also über die Zusammensetzung der Bevölkerung Bescheid weiss, der kann leicht mit billigen psychologischen Tricks eine Mehrheit zusammenschustern - und schuld ist ja immer die andere Minderheit. Seit ich diese Zusammenhänge kenne, wundern mich "absurde" Wahl- und Abstimmungsergebnisse nicht mehr...

    Solange wir Menschen so "nett" miteinander umgehen, werden die Galaktischen wohl kaum Interesse haben, hier zu landen. Ich habe ihre Gedanken wahrgenommen, auch jene über die Menschen - sie sind ziemlich entsetzt über unsere Triebhaftigkeit. Bis wir als Gesellschaft unsere Triebe, allen voran die Macht- und Habgier (den Sexualtrieb finden die Galaktischen hingegen keineswegs abstossend, eher interessant), unter Kontrolle gebracht haben, werden sie ihre Kontakte weiterhin auf individuelle Begegnungen beschränken. Von daher würde es mich doch sehr wundern, wenn ein Botschafter aus der fünften Dimension im Tempelhof landen und Frau Merkel die Hand schütteln würde.

    Nun - es ist wohl besser, immer irgendwo ein Packet Hoffnung zu haben. Im Moment müssen die wirklich Cleveren in den Untergrund abtauchen - und ich denke, so mancher hat seinen Platz noch nicht gefunden und ist völlig am falschen Ort. Ebenso deplatziert wie jene, die heute re[color=#ff0000]gier[/color]en - diese Leute würden besser Steine klopfen, natürlich in modisch angesagtem Streifenanzug und individueller Nummer.

    Ich will ja auch nicht zu kritisch sein, bin prinzipiell ein Freund der Wissenschaften. Wie du richtig sagtest - Tesla. Früher war Wissenschaft geprägt durch Persönlichkeiten, aber wenn man die Leute heute nach aktuellen Spitzenforschern fragt, wird wohl nicht viel rauskommen. Irgendwie hat die Wissenschaft, dem Zeit(un)geist entsprechend, einen unpersönlichen Charakter erhalten. Maxwell, Tesla, Einstein, Heisenberg, Schrödinger, die leuchten einem ein, ihre Namen stehen für wichtige Innovationen der Wissenschaft.

    Manchmal kommt es mir vor, als wären wir in der gleichen Situation wie die klassischen Maya - die klugen Köpfe, die geistige Elite, verschwand, es entstand Anarchie, Werte zerfielen, und schliesslich ihre ganze Kultur. Heute ist alles unpersönlich, es gibt keine Köpfe mehr, zu denen Vertrauen angebracht ist - oder wann ist der letzte vertrauenswürdige Politiker gestorben? Lange her. Wir schlittern in eine massive Krise rein, und in solchen Situationen bedürfte es starker Persönlichkeiten, die Vertrauen ausstrahlen. "Change" und "yes we can" zu sagen genügt nicht, wenn man sich gleichzeitig auf zu viele Kompromisse einlässt. Und wenn ich mir so die "Spitzenleute" der Wirtschaft anschaue, dann empfinde ich vieles, aber nichts, was nur im Geringsten mit Vertrauen zu tun hat.

    Die Szenarien, welche die Wissenschaft für den Untergang der Maya vorbringen, sind unseren aktuellen Zuständen nicht unähnlich - Überbevölkerung, Übernutzung des Landes, Klimawandel (der geschieht ständig, nur reagiert die Natur in der Regel besser drauf als der Mensch und seine Züchtungen), Kriege um die Resourcen, schwache Führungspersönlichkeiten, allgemeiner Werteverfall. Ein Prozess, der sich etwa ab 730 vollzog, bis 909 gibt es noch Nachweise von Königtümern, doch waren die seit spätestens 830 bedeutungslos. Was damals geschah, sollte uns eigentlich heute mächtig zu denken geben....