Zitat von andy4711
Es ist die Angst in vielerlei Hinsicht.
Wenn man von Kleinauf damit im positiven umgehen würde
[color=#0000CD]Du meinst, wenn Kinder von klein auf damit einen anderen Umgang erfahren dürften....[/color][color=#0000CD]
welches hierzulande ja leider nicht, oder nur wenig, geschieht.....[/color]
Zitat von andy4711
wenn es heißt: Tod ist Tod und dann kommt nichts mehr
[color=#0000CD]würde das nicht heißen, nie mehr vom Leben wegkommen zu wollen...
um zu leben ohne sein Bewußtsein = seine Seele?[/color]
Zitat von andy4711
Ein jeder der anders damit umgeht und weiß, daß mit dem Tod doch andere Sachen sich ergeben, verhält sich doch auch anders.
[color=#0000CD]welche "Sachen" meinst du ??
(obgleich ich mir natürlich das ein oder andere ausmale)
[/color]
Zitat von andy4711
Der Sterbevorgang ist auch nicht das Problem. Aber der Weg dorthin, z.B. schwere Krankheit,Medikamente die es verzögern.
[color=#0000CD]Der Sterbevorgang beginnt mit der Geburt noch genauer sogar Vorgeburtlich,
dass jedoch im Menschen selbst im körperlichen Vergehen
'über -lebenserhaltende' Maßnahmen stattfinden gibt es noch nicht so lange...
davon abgesehen, ist es ein schier unübersehbarer wirtschaftlicher Strom....
und ja die Trauer eines 'Nahen' ist schmerzhaft ....
und dies wohl schon immer....ob Trauerkult oder nicht....
man ist verletzt von dem Gang des unwiderbringlichen...
sein mit verknüpfter Lebensfaden wird da dünner,
die Konfrontation mit dem eigenen Leben wird offenbar~~~[/color]
Zitat von andy4711
Es ist in erster Linie die Angst, weil man nicht weis was kommt oder ob etwas kommt .
[color=#FF4500]
Zitat: Niemand weiß was der Tod ist ,
ob er ein Übel ist oder Gut.
Doch alle Menschen fürchten ihn so,
als wüßten sie genau,
daß er Übel sei. [/color]
[color=#0000CD]~~~
....oder ist es vielleicht dieses eine
'Hier-Welt wahrzunehmende Lebensenergetische Band',
welches wir -zeitlebens- in uns,
mit uns tragen,
uns quasi in die 'Wiege' gelegt wird,
und wir durch Verknüpfungen (Eltern, Freunde,etc)
an diese Welt gebunden sind.
Es uns einen durchaus realen Verlust darstellt,
wenn dieser sich aufzulösen scheint.
Menschen die wie Du... 'NahTod-Er-leb-nisse" hatten,
mögen dieses Band wohl als Last,
als SklavenKette sehen oder empfinden und ausharren...
da wird der Wunsch sich zu lösen übergroß
und sich 'hier' einzuleben fällt schwer.
Jedoch gibt es Verhaltensweisen und dies ist (auch!) das Bewußtsein,
die gerade durch diese Erfahrung in Dankbarkeit sind,
sich 'noch' nicht von hier abzutrennen.
Auch/Und als die Chance, sich hier in diesem wunderbaren Weltenband
zu vereinigen
mit den Flüssen, den Bergen, den Sonnen,
den Gefühlen die da sind, zu schöpfen aus den Ereignissen,
dem er-leb-ten...
kurzum mit Sich und der Welt
!!!
Ist es da nicht, sich selbst Freund zu sein und dann zu wissen:
Jetzt ist derlei genug
Jetzt ist 'Zeit', dass mein Band sich löse
Alles zu schenken,
Dem, was da kommen mag?
Die Bereitschaft, in Sich,
der 'Über'zeugung = eine Identifikation mit sich einzugehen,
sich selbst gelebt zu haben
nicht einfach nur ge-zeugt worden zu sein,
um diese Welt zu er-leb-en....
sondern um teilhaft zu werden mit den Irrungen und Wirrungen
und sich schlußendlich verbunden zu fühlen mit dem großen Ganzen...
Ja und ich sage die Angst bleibt dennoch....
gerade dann
wenn nicht selbst entschieden...
und es einem auferlegt...
Wie ist die Frage !!!
Auszusuchen gibt es da wohl nicht.....
oder gibt es einen Ort, wo das Sterben (das Vor-tod er-leben)
auszusuchen wäre???
...und wenn wie schmackhaft müßte einem der Tod gemacht werden???
und welchen Preis, außer dem Leben selbst, muß man Zahlen
um sich auszusuchen wie gestorben werden kann.....uiuiui
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[color=#0000CD]letztendlich ist es ja gesetzlich verboten zu sterben....:cool:
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