Zitat von andy4711
Was Xango geschrieben hat, ich für meinen Teil, der ja wissentlich zu den Inkarnierten zählt, vertrete die Meinung das wir uns auf einem Schulungsplaneten befinden, um zu lernen und zu höherem Bewustsein zu reifen.
Hallo andy4711, was bedeuted denn das, wenn Du sagst: "ich, der ja wissentlich zu den Inkarnierten zählt"? Meinst Du damit Deine Nahtod-Erfahrung?
Was passiert nach dem Tod? Du meinst also, Du weist das jetzt. Deckt sich das mit dem folgenden?
Ich zitiere mich hier der Einfachheit halber mal selbst aus dem Faden USA - Bestatter planen Friedhof auf dem Mond:
Was passiert nach dem Tod:
Diese Frage kann heutzutage eigentlich sehr genau beantwortet werden. Die nächste Frage ist jedoch: will man es wirklich wissen?
Da gibt es ja nämlich eben das Tibetische Totenbuch. Und die Lehren des Rudolf Steiner, des Max Heindel, von Jan van Rijckenborgh, von Don Juan bzw Carlos Castaneda, na ja, und so weiter halt. Man kann es nachlesen.
Ich halte das ja für das spannendste Thema überhaubt, denn, die allererste Frage ist doch: Wer ist es, der da ich sagt? Und: Wer oder was ist es, der da wiedergeboren wird?
Ja , was passiert nach dem Tod: Rijckenborgh schreibt, nach dem Tod des physischen Körpers folgt der sogenannte "zweite Tod". Dabei stirbt dann, mal vereinfacht ausgedrückt, die Persönlichkeit. Die Erfahrungen und das Karma der Persönlichkeit werden als Informationsschnipsel oder so im Mikrokosmos gespeichert, aber die Persönlichkeit stirbt in einem der Verwesung des Körpers ähnlichen Verfallsprozess.
Der Mikrokosmos ist sozusagen entleert, es ist nur noch das Höhere selbst, das Untere selbst, das Firmament und das Geistfunkenatom (die göttliche Monade) vorhanden, der entleerte Mikrokosmos eben. Der Mikrokosmos muss wieder gefüllt werden, es gibt ja keinen leeren Raum: eine neue Persönlichkeit wird erschaffen. Von oben herab werden hierfür die Keime gelegt: zunächst der Mentalkörper, dann der Astralkörper, dann der Ätherkörper, dann der Einzug bzw die Verknüpfung mit einem soeben entstandenen Physischen Körper. Diese sind die Träger der Persönlichkeit! Und nur diese.
Was bedeutet das nun? Es gibt bei den Gnostikern den allegorischen Satz: Wer nicht stirbt, bevor er stirbt, stirbt. Das ist die Bedeutung des zweiten Todes. Ich, Du, wir alle sterben. Wiedergeboren wird nur die göttliche Monade, die Seele (Rudi), das Geistfunkenatom (Rijckenborgh), der letzte Rest vom ursprünglich göttlichen Menschen, der schläft und doch nicht schläft, der uns, die Persönlichkeit, immer und immer wieder um Befreiung ruft...
Also, die Monade wird wiedergeboren, in Ihrem Gefängniss, eben dem Mikrokosmos mit seinem Instrumentarium, dem höheren Selbst und dem niederen Selbst, die wie der Gott Abraxas die zwei Seiten einer Medaille wiederspiegeln, der Gott mit dem Engels- und dem Teufelsgesicht. Was schreibt Rijckenborgh zum höheren Selbst: Es ist eine blind vorwärtstreibende Kraft, die die Seele von Inkarnation zu Inkarnation treibt....
Was sagt nun Don Juan? Der sagt, nach dem Tod steigt die Seele eines jeden auf zum großen Adler, und dort wird sie, die Seele, ähm, na ja, gefressen. Vom Adler.
Das tibetische Totenbuch meint, man hat nach dem Tot mehrere Möglichkeiten (ich glaube sieben) dem zweiten Tod zu entgehen. Man hat siebenmal die wahl zu bleiben oder weiterzugehen. Die Belehrungen sagen m. E.: gehe immer weiter, bleibe niemals haften.
Jedenfalls gibt Rijckenborgh den Rat, den Körper nach dem Tod mindestens fünf Tage aufzubahren, bevor er verbrannt wird, um alle notwendigen Lösungsprozesse abschließen zu können.
Also meine Meinung ist, meinen toten Körper möchte ich so behandelt haben: fünf oder noch besser sieben Tage warten und dann verbrennen. Und die Asche kann dann von mir aus in die Tonne gekloppt werden. Oder auch auf den Mond...
Na ja, vielleicht lieber doch nicht auf den Mond, wer weiß...
Ja ja, ich weiß, ich nerve vielleicht damit, immer wieder auf diese Seite der Esoterik hinzuweisen. Aber es ist halt einfach zu wenig Wissen darüber in der Welt. Meiner Meinung nach kann ich nicht an unsterbliche Seele und Wiedergeburt und Karma usw. glauben und die weiteren, daraus resultierenden Aspekte, die Implikationen, negieren wollen. Dann habe ich nämlich eine genauso rosarot gefärbte Brille auf, wie der von uns ja so geschmähte Massenmensch, der auch bei der Euroeinführung zu blöde war, etwas zu unternehmen!
Liebe Grüße
xango
"Den Teufel spürt das Völkchen nie, auch wenn er sie beim Kragen hätt !" [size=x-small] Mephisto in Faust, von J. W. v. Goethe[/size]