Beiträge von Neuschwabenland

    Haider betrieb eine selbsterklärte EU- und Regierungs-kritische
    Politik und positionierte sich im politischen Spektrum zwischen ÖVP und
    FPÖ. Von Kritikern wurden ihm zumeist rechtsextreme Tendenzen
    zugeschrieben. Gründe dafür waren seine ehemals und heute teilweise
    noch bestehenden ausländerfeindlichen Wahlkampagnen (im Wahlkampf 1999
    wurde Stopp der Überfremdung propagiert). Im Jahr 2006 bekräftigte Haider seine Standpunkte in der Ausländerfrage und meinte, dass er die Abschiebung integrationsunwilliger und ungebildeter Immigranten befürworte. Außerdem stellte sich Haider im Sommer 2007 dem Bau eines Minaretts entgegen.

    Zitat


    Weil nicht brave biedere Muslime diese Minarette
    bauen wollen, sondern radikale Islamisten im Hintergrund. Sie wollen
    ihre Symbole der Macht in unsere Landschaft klotzen. Der jetzige Ministerpräsident der Türkei
    sagte: Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere
    Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.

    <cite> Jörg Haider über Muslime<sup id="cite_ref-10" class="reference">[11]</sup></cite>


    Weiters befürwortete Haider eine Volksbefragung über eine EU-Verfassung. Seine Kampagne belief sich auf Gegnerschaft zum Brüsseler Zentralismus und Bürokratie<sup id="cite_ref-11" class="reference">[12]</sup>. Er war für ein innereuropäisches Selbstbestimmungsrecht der Ethnien.

    Im Bereich Wirtschaft befürwortete er die Stärkung privater
    Unternehmen. Des Weiteren wollte er eine Stärkung kleinerer und
    mittelständischer Privatunternehmen durch Verminderung der
    Unternehmenssteuern. Er trat für die Einführung eines gesetzlichen
    Mindestlohns und die Stärkung des Mittelstandes ein.
    <h3>Bezug zum Rechtsextremismus</h3>
    Die Kritiker Haiders bezeichnen ihn zumeist als Populisten mit rechtsextremer Weltanschauung. Einige seiner Äußerungen werden als fremdenfeindlich, rassistisch und antisemitisch eingestuft. So verwendete er immer wieder das in der rechten Szene geläufige, antisemitische Klischee Ostküste (als Chiffre für die New Yorker Juden).


    Gegenüber anderen Politikern benutzte Haider in seinen ersten Jahren
    an der FPÖ-Spitze oft und bewusst beleidigende Worte, welche Kritiker
    als verbale Entgleisungen ansahen. Hierbei äußerte er sich auch über
    international angesehene Persönlichkeiten nicht selten abfällig.
    Beispielsweise behauptete er 1991, dass das polnische Volk
    arbeitsscheu sei, könne man am polnischen Präsidenten Lech Wa??sa sehen, der mehr breit als hoch geworden sei. Den französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac bezeichnete er 2000 als Westentaschen-Napoleon, und über den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Ariel Muzicant,
    sagte er am 28. Februar 2001 in einer Anspielung auf das Waschmittel
    Ariel, er wundere sich, wie jemand, der Ariel heißt, soviel Dreck am
    Stecken haben könne. Die beiden zuletzt genannten Aussagen stammen von
    seinem langjährigen Gag- und Redenschreiber Herbert Kickl. Weiters äußerte er sich am 13. Februar 2002 über den Präsidenten des österreichischen Verfassungsgerichtshofes, Ludwig Adamovich:
    Wenn einer schon Adamovich heißt, muss man zuerst einmal fragen, ob er
    überhaupt eine aufrechte Aufenthaltsberechtigung hat. Den
    österreichischen EU-Kommissar Franz Fischler bezeichnete er am 8. Juni 2004 wegen seines Verhaltens in Sachen Gentechnik als Vaterlandsverräter und fügt hinzu: normalerweise müsste man so jemandem die Staatsbürgerschaft entziehen.

    Der Nationalratsabgeordnete Peter Pilz bezeichnete Haider als politischen Ziehvater des rechtsextremen Terrorismus und als Verharmloser der NS-Vergangenheit, wogegen sich Haider erfolglos mit einer Klage zur Wehr setzte. Der Oberste Gerichtshof wertete die Aussagen im Rahmen der politischen Auseinandersetzung als gerechtfertigt.
    (wikipedia)
    Und dieser Haider war kurz davor Kanzler in Österreich zu werden. Er verdreifachte seine Beliebtheit etc. pp. Viel fehlte nicht mehr.
    Doch anscheinend wurde er einigen Leuten zu unbequem mit seinen Ansichten....

    Sie nennen es "Freiheit", sie nennen es "Toleranz"......Ich nenne es [color=#ff0000]Europas Totentanz[/color]. Sie träumen von einem Multi-Kulti Staat.

    Für mich ist es nur Weißer Verrat!

    Und gegen diesen müssen wir vorgehen. Denn wer schwört dem deutschen Volk zu dienen, und diesen Eid an jedem Tag bricht. Der ist nichts weiter als ein Volksverräter und gegen den wird Widerstand zur Pflicht!


    Aufwachen Michel!

    jaja die gute alte Schweigepflicht.

    Ich sehe es schon kommen: Panzer fahren auf, weil das Volk es satt hat "gläsern" und unterdrückt zu sein und endlich von ihrer Pflicht zum Widerstand gebrauch macht........wie in der DDR. Totale Unterdrückung.

    Brüder schießen auf Brüder. Warum? Wegen Macht und Geld.

    Stoppt diesen [color=#ff0000]Weißen Verrat[/color]!!!! Volksgemeinschaft und ein einiges Reich!

    Ach das mit den Polizeibattallionen ist doch eine ganz andere geschichte...


    Nein. Mal im Ernst. Wenn ich höre: "zur Terrorismusbekämpfung im Inland ist es unabdingbar auch Soldaten einzusetzen"......Welcher Terror? So wie ich das sehe ist D bislang verschont geblieben. Falls so ein Fall eintreten sollte haben wir die Innere Sicherheit. Und das ist nunmal die Polizei......Wozu sollen die sonst da sein=? Wozu frage ich mich braucht es Soldaten? Falls unser Staat angegriffen werden sollte kommen die Soldaten ins spiel....das soll doch reichen. Wieder ein leiser Schritt richtung Überwachungsstaat. DDR lässt grüßen.

    Mystikandy. Du hast es erfasst. SuperBeitrag. Spricht mir aus dem herzen!

    im idealfall sollte ein rat von gottbewussten weisen an der spitze stehen, der zum wohl des ganzen handelt, der vllt. auch demokratisch gewählt wird. aber das problem an der demokratie ist, das sie eine sozialintelligente bevölkerung voraussetzt, viel mehr als es jetzt der fall ist. mit dem kleinlichen egoverkapselten denken kommt man da nicht weit.

    und wer ganz am anfang der hierarchie steht, ist wohl glaubenssache. für mich ist es klar.

    grüsse vom maky

    war nur nicht die antwort auf die frage.


    aber macht korrumpiert immer...

    In den normalen Nachrichten ist ja außer Prominews und Fußball nicht mehr viel zu finden. Sonst wäre diese Meldung schon früher mal im TV gelaufen:

    So gibt es seit den 50er Jahren durch ganz Westeuropa verwoben eine geheime Widerstands-Armee, in Italien unter dem Namen Gladio laufend, in der Schweiz nannte sie sich wohl P-26. Deren Leitung wurde 2001 von der CIA übernommen und sollte damit den Anti-Terror-Kampf im [color=#000000]Guerilla[/color]-Stile
    fortführen. Hat ja wohl auch geklappt, das Entführen von Verdächtigen
    und der Betrieb von unbekannten Gefängnissen - teilweise auf Schiffen -
    geht ohne parlamentarische Kontrolle einfach flinker von der Hand.

    Diese Strukturen sollen auch schon bis in die 80er Jahre nicht nur
    als stille Reserve rumgestanden haben, sondern waren in Italien aktiv
    an Anschlägen und Morden beteiligt. Das spricht ja für die gute
    Ausbildung der Truppe, gerade auch im praktischen Bereich. Da fühlt man
    sich doch gleich viel sicherer beschützt und gut aufgehoben. Oder
    verschaukelt.
    MOSKAU, 03. April (Michail Logvinov für RIA Novosti). Bis heute
    weigert sich die NATO, zu ihrem bestgehüteten Geheimnis eine klare
    Stellung zu nehmen.

    Es handelt sich dabei um die Unterhaltung einer an terroristischen
    Operationen und Menschenrechtsverletzungen beteiligten Geheimarmee in
    Europa.


    Es ist noch nicht lange her, als während der Blockkonfrontation die
    kommunistisch regierten Länder des Terrorkriegs gegen die NATO-Staaten
    bezichtigt wurden. Nach heutigem Erkenntnisstand waren die von der NATO
    und den nationalen militärischen Geheimdiensten engagierten
    Konservativen und Rechtsextremisten, die nach der eventuellen Invasion
    der Sowjetunion hinter der feindlichen Linie als Stay-behind-Armeen
    den Aggressor bekämpfen sollten, selbst in schwere Verbrechen und
    Terroranschläge in westeuropäischen Ländern verwickelt. Für diese wurde
    durch gezielte Medienkampagnen den Kommunisten die Schuld gegeben.


    Zu diesem Ergebnis kommt der Schweizer Historiker Daniele Ganser in
    seinem Dissertationsprojekt zu verdeckten militär-politischen
    Operationen in der Nachkriegszeit. Im Buch NATO-Geheimarmeen in
    Europa. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung (Orell Füssli
    Verlag, 2008) präsentiert Ganser der breiten Leserschaft erschütternde
    Ergebnisse seiner Recherchen und offenbart eine ungeahnte und
    erschreckende Ohnmacht der demokratischen Institutionen gegenüber dem
    weitverzweigten geheimen Netzwerk der durch die NATO, CIA und MI6 ins
    Leben gerufenen, finanzierten und logistisch unterstützten Operation
    Gladio.


    Auch nach dem Ende des Kalten Krieges war es höchst erschreckend zu
    sehen, schildert der Autor seine Impressionen von zahlreichen
    Kontaktaufnahmen mit den Vertretern von nationalen Sicherheitsbehörden
    und Judikativen, wie verschiedene Regierungen, die NATO, die CIA und
    andere Geheimdienste sich strikt weigerten, das Thema Geheimarmeen
    aufzuarbeiten, obschon das Parlament der Europäischen Union dies
    explizit gefordert hatte (S.13).


    In seiner brillanten Analyse schildert Ganser aufgrund zugänglicher
    Quellen sowohl die Spitze des Eisbergs - die Rolle der NATO, der CIA
    und des MI6 beim Aufbau der geheimen Armeen und dem Militärtransfer in
    Form von Ausbildung, Know-how (Hightech-Kommunikationsmittel),
    Sprengstoff, Schusswaffen und Munition -, als auch die Entwicklung und
    subversive Taktiken bzw. unkonventionelle Kriegsführung der von den
    Regierungen der NATO-Staaten unterhaltenen und durch ihre Geheimdienste
    geschützten nationalen Geheimarmeen.


    Leitende Offiziere des geheimen Netzwerks wurden unter der Leitung der
    amerikanischen Green Berets Special Forces in den Vereinigten Staaten
    von Amerika und den britischen SAS-Spezialeinheiten in England
    ausgebildet. Zu den geheimen Gladio-Soldaten, die in den strikt
    antikommunistischen Teilen der Gesellschaft rekrutiert wurden, zählten
    sowohl moderate Konservative wie auch Rechtsextreme, etwa ehemalige
    Mitglieder der SS in Deutschland oder die berüchtigten rechtsradikalen
    Terroristen Stefano Delle Chiaie und Yves Guerain Serac in Italien und
    Frankreich, so der Historiker (S. 22).


    Was die nationale geheime Kriegsführung anbelangt, so liegen
    nachgewiesene Informationen vor, dass die verdeckten Operationen in den
    Territorien von 14 damaligen NATO-Staaten auf Hochtouren liefen, und
    zwar in Italien, Großbritannien, in den USA, Frankreich, Spanien,
    Portugal, Belgien, in den Niederlanden, Luxemburg, Dänemark, Norwegen,
    Deutschland, Griechenland, und in der Türkei. Wenig spricht dagegen,
    dass die Gladio-Armeen auch in den damals neutralen Ländern Europas
    ihren Fuß fassten.


    Ganser liefert eine Menge brisanter Informationen und prägnanter
    Analysen über geheime Kriege in jedem der aufgelisteten NATO-Staaten,
    wirft bohrende und für die Betroffenen unerquickliche Fragen, die
    leider ohne Kommentar durch offizielle Entscheidungsträger oder
    Behörden bleiben.


    Da die gefürchtete großangelegte Invasion des Warschauer Blocks
    ausblieb, konzentrierten sich die Gladio-Netzwerke auf die Eindämmung
    der inneren Gefahr und führten einen Kampf gegen die starke
    westeuropäische politische Linke. Die geheimen Armeen seien an einer
    Reihe der terroristischen Anschläge beteiligt gewesen, die im Anschluss
    den Kommunisten vorgeworfen wurden, schlussfolgert der Autor aufgrund
    zugänglicher Sekundärquellen (ebd.).


    Mit Hilfe der Manipulationen der Medien ist es gelungen, die
    spektakulären Anschläge in die Schuhe der linken terroristischen
    Kampfgruppen zu schieben und dadurch die rote Gefahr allgegenwärtig
    erscheinen zu lassen sowie die politische Linke ins Misskredit zu
    bringen.


    Staatsstreich, Folter, Terror, Mord und Kidnapping gehörten zu
    Methoden, die antikommunistisch gesinnte Gladio-Gruppen ihren
    ideologischen Gegnern entgegenzusetzen wussten, um die Ausbreitung der
    roten Pest in Europa zu verhindern. Hierbei galt es, innerhalb des
    Landes Spannungen zu erzeugen, reaktionäre politische und soziale
    Tendenzen zu fördern sowie diejenige, die dahinter standen, in Schutz
    zu nehmen. Die verantwortungslose militär-politische Unterstützung der
    verdeckten Operationen dauerte bis Anfang der 90er Jahre an. Das letzte
    bestätigte Treffen des Allied Clandestine Committee (ACC) habe am 24.
    Oktober 1990 in Brüssel stattgefunden (S.21).


    Die Operationen zielten immer darauf ab, unter der Bevölkerung
    möglichst viel Angst zu schüren. Das reichte von Bombenmassakern in
    Eisenbahnen und auf Märkten (Italien) über die Anwendung systematischer
    Folterung von Regimegegnern (Türkei), die Unterstützung rechtsradikaler
    Staatsstreiche (Griechenland und Türkei) bis hin zur Zerschlagung
    oppositioneller Gruppen (Spanien und Portugal) (S. 22-23).


    Das Alarmierende an der Operation Gladio war, dass diese Netzwerke wie
    die Kommandozentralen sich jeglicher Kontrolle durch demokratische
    Institutionen entziehen konnten (vgl. S. 51, 53). Die Beweise um
    Gladio [zeigen], dass die CIA und das Pentagon während des Kalten
    Krieges wiederholt außerhalb der demokratischen Kontrolle operierten
    und auch nach dem Kalten Krieg für ihre Aktionen nicht verantwortlich
    gemacht wurden (S. 68).


    Die sich ausbreitenden Enthüllungen über die geheimen Netzwerke der
    faschistischen Elemente, die im Dienste der NATO ihre Waffenverstecke
    im ganzen Westeuropa eingerichtet haben, begleiteten, so der Autor, die
    frechen Lügen und Desinformationsstrategien (S. 58). Kommentare wie
    keine Aussage zu militärischen Geheimsachen gehören zum guten Ton der
    kritischen Auseinandersetzung mit der Operation Gladio (S. 58, 59).


    Dass es gute Gründe gibt, keine Statements abzugeben, weist Ganser an
    mehreren Beispielen nach. So wurden z.B. in Deutschland Schwarze Listen
    über Personen erstellt, die im Falle eines Krieges gegen die
    Sowjetunion als unzuverlässig erachtet würden und daher liquidiert
    werden müssten (S. 301). Auf dieser Liste stünden nicht nur die
    westdeutschen Kommunisten, sondern auch Sozialdemokraten, die an einem
    Tag X eliminiert werden müssten, wobei das Verhältnis Aufsehen erregend
    war: Neben 15 Karteiblätter der Kommunisten gab es 80 Einträge über
    führende Sozialdemokraten (S. 309).


    Doch als noch schwerwiegender erscheinen die Anschuldigungen, die aus
    weiteren Recherchen von Ganser resultieren. Der Autor stellt fest, dass
    das Bundesamt für Verfassungsschutz Deutschlands (BfV), eine Behörde,
    zu deren Aufgaben die Bekämpfung des politischen Extremismus gehört,
    die geheime Stay-behind-Armee deckte (S. 311).


    Laut einem Bericht des Gladio-Insiders, waren die Amerikaner beim
    Aufbau einer zuverlässigen deutschen Truppe hauptsächlich an
    ehemaligen Wehrmachtangehörigen interessiert (ebd.). Es sei also
    plausibel, dass mit der Personalrekrutierung für den Technischen Dienst
    des Bundes Deutscher Jugend (BDJ), so der irreführende Name eines
    Stay-behind-Netzwerkes, SS- und Gestapo-Offizier Klaus Barbie
    beauftragt wurde (S. 297).


    Ein noch mehr spektakuläres wie aufwühlendes Kapitel der Geschichte der
    NATO-Geheimarmee in Deutschland stellt die Kooperation der Amerikaner
    und Briten mit dem am Mord durch Verhungern von etwa vier Millionen
    sowjetischer Kriegsgefangenen schuldigen General Reinhard Gehlen in
    der Hitlerzeit, der einen mit der Deckung und Führung der deutschen
    Stay-behind-Armee befassten Geheimdienst leitete (S. 298).


    Die deutsche Gladio-Affäre 1952 führte nicht zur Auflösung der geheimen
    Armee. Nicht nur das Netzwerk, sondern auch der deutsche Geheimdienst
    ORG (Abkürzung für Organisation Gehlen - M.L.) und sein Stab überlebten
    1952 die Entdeckung von Teilen der deutschen Gladio fast ohne einen
    Kratzer, weil sie von der mächtigen CIA geschützt wurden. General
    Reinhard Gehlen blieb im Amt, und 1956 änderte die Organisation
    Gehlen ihren Namen und wurde nun Bundesnachrichtendienst (BND)
    genannt. Als der CIA-Direktor Allan Dulles einmal gefragt wurde, ob er
    sich nicht schämte, mit dem Nazi Gehlen zusammengearbeitet zu haben,
    antwortete er: Ich weiß nicht, ob er ein Schurke ist. In den
    Geheimdiensten gibt es wenige Heilige Außerdem, man musste ihn ja
    nicht zu sich in den Klub einladen. (S. 312)


    Am Beispiel Deutschlands wie vieler anderer Fälle zeigt der Autor des
    zu besprechenden Buches auf, wie die Entscheidungsträger in Sachen
    Gladio-Operation unbestraft davon kommen konnten. Keiner der
    bedeutenden Geheimdienste konnte öffentlich zur Rechenschaft gezogen
    werden. Auch nach Jahren der Entdeckung des höchst geheimen Netzwerks
    ist die offizielle Antwort der NATO, etwa wie im Jahr 1990, durch
    Schweigen und Leugnen charakterisiert (S. 65). Freche Lügen scheinen
    also die Oberhand zu gewinnen.


    Seit den Römern gilt: Historia est magistra vitae. Das Buch des
    Historikers Daniele Ganser Nato-Geheimarmeen in Europa lehrt seine
    Leser nicht nur den kritischen Umgang mit der Geschichte, es klärt über
    die großen Lügen auf, die durch die Feindkonstruktionen und den großen
    Propagandaaufwand zur Historie zu werden droh(t)en.


    Es sind viel zu viele Lügengeschichten, die uns für wahre Münze
    verkauft werden. Es ist wieder einmal gelungen, einem großen
    historischen Schwindel nachzugehen. Das ist das größte Verdienst des
    Autors. Dennoch lehrt uns seine gründliche historische Untersuchung
    noch eins: Und zwar die Notwendigkeit, die eigenen
    Feindbildkonstruktionen, die für Propaganda und suggerierte mediale
    Weltbilder ein fruchtbarer Boden sind, zu hinterfragen und beharrlich
    auf dem Wege der Wahrheitsfindung zu bleiben. Das ist es, was dieses
    Buch so unentbehrlich in der heutigen politischen Realität macht."
    "

    Bester Gotenadler

    Deine Stellungnahme lässt ein paar kleine Details aus. Wer bitte hat denn Holland überfallen? Wurden dort auch Deutsche Zivilisten bedroht? Wer hat Frankreich überfallen, wer hat Russland überfallen?

    Bevor Du so rudimentäre Stellungnahmen abgibst, bei denen zwischen Ursache und Wirkung ein völlig falsches Bild vermittelt wird, solltest Du Dir vielleicht die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang für die von Dir erwähnte Leidenszeit der Deutschen stellen. Ausserdem wären wohl auch ein paar Gedanken an die Leidenszeit der Bevölkerung der übrigen europäischen Staaten in der Zeit von 1939 - 1945 und selbstverständlich auch in danach angebracht.

    Noch nachdenklichere Grüsse

    Eisbär

    Holland musste erobert werden, um Frankreich angreifen zu können. Nachdem Frankreich 1939 zusammen mit England Deutschland den Krieg erklärt hatte. In dem Sinne von einem Überfall zu sprechen halte ich für Narrisch, da es kein Überfall sein kann, wenn man ein Land erobert, das einem den krieg erklärt hat.
    Zu Rußland ist zu sagen, dass es 2 Möglichkeiten gab. Entweder man beugte sich den Gebietsansprüchen der Russen in Europa oder man führte einen Krieg gegen Rußland bevor dessen Armeen ganz aufmarschiert waren.

    Zu keiner Zeit wurde es gutgeheißen das Deutsche Soldaten sich an Zivilisten oder Kriegsgefangenen vergehen. Das stand unter schwerer Strafe.

    Du hast sonst nichts, habe ich recht? Keine Ziele, keine richtigen Werte, keinen ersichtlichen Sinn des Daseins.....
    Nun hast Du Dir ein feines Feindbild gebastelt, schwelgst in Erinnerungen von Leuten, die sich nicht mehr richtig erinnern und hoffst auf die Wiederkehr des Führers, bzw. würdest so furchtbar gerne selber Führer sein. Hüpfst Du eigentlich den ganzen Tag Kampflieder trällernd, "Mein Kampf" unterm Arm, im Tarnanzug durch die Gegend???

    Meine Güte, schau mal wieder in den Himmel, atme die kühle Herbstluft ein, oder höre schöne Musik. Du wirst sehen, die Welt kann wundervoll sein......

    Ich habe Ziele und ich habe Werte. Wobei meine Werte sich von den deinen wahrscheinlich deutlich abgrenzen würden, wenn ich deinen Beitrag so anschaue.
    Ich habe mir kein Feindbild gebastelt. Ich habe nur angefangen zu verstehen und habe auf der Suche nach der Wahrheit gefunden....Ich denke schon das sich die Leute richtig erinnern....
    Welcher Führer? Meinst du Hitler? Ich bin doch kein Nationalsozialist.

    Wenn du in den Himmel schaust.....dann halte auch Ausschau nach der Freiheit, ok? Und versuch an den Gitterstäben vorbeizuschauen.

    [font='Courier New'][size=10][color=#000000][size=12pt]"Kriegsverbrecher",
    das würden in Zukunft wir sein - wir, die Besiegten, wir, die
    Alleinschuldigen. Nur um dieses verbrecherische, zu seiner Führung
    stehende deutsche Volk wieder auf den richtigen Weg zu bringe, haben
    die Amis zunächst Waffen und Munition an die kommunistische Sowjetunion
    geliefer, bis ihnen - um dies unterbinden zu können - der Krieg erklärt
    wurde. Sie haben ihren "heiligen Feldzug" gestartet, sie, die Guten,
    gegen die Bösen. Sie haben Millionen Tonnen Bomben auf unsere Frauen
    und Kinder abgeworfen, haben sie einzeln an ihren Pflügen mit den
    Jagdbombern abgeknalltund an Wohn- und Kulturstätten zerstört, was nur
    zerstört werden konnte: als eine der letzten die Stadt Dresden,
    vollgestopft mit Ostflüchtlingen und Verwundeten in den Lazaretten, an
    jenem unseligen 13./14. Februar dieses Jahres. Gemeinsam mit englischen
    Bomberflotten ließen sie Phosphor und Bomben auf die Bevölkerung
    regnen, zerstörten und mordeten - um im späteren sowjetischen
    Besatzungsgebiet ein Denkmal ihrer Macht zu hinterlassen, sich
    einzureihenin die Kriegsverbrecher. Nun also schicken sie sich an, über
    uns Gericht zu sitzen. Wer klagt die Kläger an?

    Brunnegger
    [/size][/color][/size][/font]

    ich war in Ostpreußen dieses Jahr. Und ich war auch in dem ehemaligen Haus meiner Oma.......Und jeder Russe und Polack wußte es und hat es uns gesagt, dass sie damit rechnen das Deutschland seinen Besitz zurückfordern wird. das hätte schon längst geschehen sollen, hat mir ein russe gesagt.... das weiß dort jeder...


    kein vergeben und kein vergessen. damit meine ich nicht auge um auge....ich meine das man dieses verbrechen stets im hinterkopf behalten sollte, wenn man z.b. von alleinschuld spricht. unendlich viele holocaustdenkmäler........habt ihr je eines für die deutschen frauen gesehen? oder für die vertriebenen? wenn ja, wo ?

    und nein: in der sowjetarmee war das vergewaltigen erwünscht!!!

    Hmm also der Goebbels war ja nicht viel anders als der Ehrenburg.


    Also ich persönlich finde jedes Verbrechen schlimm.
    Hmm nur warum soll ich auf Menschen heute sauer sein, weil andere Menschen zu einer anderen Zeit andere Menschen gegenseitig abgemurkst haben?

    Sehe ich nicht wirklich einen Sinn drin.

    Werte und Ideale sollte man haben und vertreten. Tut man dies, brauch man sich mit solch einem Unsinn n icht mehr herumschlagen.

    Diese Menschen leben teilweise noch heute. Und werden als Helden gefeiert......Helden für ihre Taten?
    Jeder Mensch sollte solch Verbrechen verachten. Tut jmd es nicht so geraten sie in Vergessenheit und bilden den Nährboden für weitere Gräultaten.
    Ja auch Göbbels war ein Hetzer. Aber dennoch stand das Vergewaltigen unter Todesstrafe bei der deutschen Armee. Denk mal drüber nach.