Beiträge von darkstargi

    Hallo,
    deinen Punkt 2 hatte ich in einer zweiten Antwort schon beantwortet, du warst nur zu schnell.

    1.) Was die Meßgenauigkeit betrifft, so wir bei jedem Experiment eine Fehlerrechung durchgeführt um die Genauigkeit zu bestimmen. Selbst das präziseste Experiment hat eine endliche Genauigkeit, das liegt in der Sache der Natur. Experimenatoren sind naürlich bemüht die Fehler möglichst klein zu halten.

    2.) Deine Rechung verstehe ich leider nicht, wie kommst du den mit den Geschwindigkeiten

    [font=Arial][size=10]Welle v1 = 70 km/h[/size][/font]
    [font=Arial][size=10]Beobachter v2 = 50 km/h[/size][/font]
    [font=Arial][size=10]Beobachter v3 = 200 km/h[/size][/font]
    [font=Arial][size=10]Beobachter v4 = 380 km/h[/size][/font]


    auf die Zahlen [font=Arial][size=10]120 km/h[/size][/font], [font=Arial][size=10]270 km/h[/size][/font] [font=Arial][size=10],340 km/h[/size][/font] ?

    Ich komme auf folgendes Ergebnis:

    Beobachter 1 mißt die Geschwindigkeit u1=v1+v2=120 km/h (ok!)
    Beobachter 2 mißt die Geschwindigkeit u2=v1+v3=270 km/h (auch ok!)
    Beobachter 3 mißt die Geschwindigkeit u3=v1+v4=450 km/h (???hast du dich da verrechnet?)

    Warum du die Geschwindigkeiten u1,u2 und u3 gleich setzt verstehe ich nun absolut nicht! Wie wir gesehen haben, folgt das weder aus der klassischen noch der relativistischen Physik.

    [font=Arial][size=10]3.) Aber für

    Welle v1 = c ( also Lichtwelle)[/size][/font]
    [font=Arial][size=10]Beobachter v2 = 50 km/h[/size][/font]
    [font=Arial][size=10]Beobachter v3 = 200 km/h[/size][/font]
    [font=Arial][size=10]Beobachter v4 = 380 km/h[/size][/font]

    folgt für die relativitische Rechung

    u1=c
    u2=c
    u3=c.

    Das ist also auch konistent mit dem Postulat.


    4.)Soweit ich mich recht erinnere hat niemand behauptet das Postulat mit Hilfe der Addition von Geschwindigkeiten zu beweisen. Das geht ja auch gar nicht, weil das Additionstheorem aus dem Postulat folgt. Ich wollte dir nur zeigen, dass das Additiontheorem konsitent mit der Annahme ist.

    Grüße

    2) Könntest Du mir jetzt die Berechnung für folgende zwei zusäztlichen bewegten Beobachtern nachrechnen? (Immernoch mit derselben
    Welle 70 km/h, immernoch mit frontaler Bewegung der Beobachter zu der
    Welle):

    v=70; v2=200
    v=70; v3=380

    1.) Für c=3*10^5 km/h ändert das am Ergebnis nicht viel, hier kann man klassisch addieren (ohne einen all zu großen Fehler zu machen)

    v=v1+v2=270 km/h oder
    v=v1+v3=450 km/h,

    denn 1+v1*v3/c^2=1+2,28*10^-14, was mann im Rahmen der Meßgenauigkeit 1 entspricht.

    2.) Für c=70 km/h würde man sich mit v2=200 km/h oder v3=380 km/h schneller als die "Lichtgeschwindigkeit" (hier als 70 km/h definiert) bewegen

    v=(v1+v2)/(1+v1*v2/c^2)=270km/h/(1+200/70)=70 km/h oder
    v=(v1+v3)/(1+v1*v3/c^2)=450km/h/(1+380/70)=70 km/h .

    Wie Du siehst kommt genau das raus, was du gefordert hast, alle Beobachter sehen die Welle genau mit 70 km/h.

    Anmerkung: Sollte es überlichtschnelle Teilchen (Tachyonen) geben, dann sollten diese durch Tscherenkov Strahlung nachgewiesen werden können. So etwas hätte man eigentlich am CERN schon sehen müssen, wenn es sie denn gäbe.

    Ja, sicherlich kann man das Ergebnis ganz genau berechnen. Allerdings ist das Angeben des exakten Ergebnisses nicht nur umständlich, sondern auch nicht sinvoll, denn niemand kann eine Geschwindigkeit bis auf die 10te Nachkommastelle exakt messen. Daher stimmen die Ergebnisse für den klassischen Fall und dem relativistischen Fall im Rahmen der Meßgenauigkeit für Geschwindigkeiten v<<c überein, man wird wohl keinen unterschied messen können. Dies bedeutet aber, daß wir in unserem Alltag klassisch rechnen können, exkat ist dies natürlich nicht aber einfacher.

    Hallo nun mal nicht die Nerven verlieren! Also ich habe die 10 Seiten durchgelesen und wollte Sie nur auf einen Fehler aufmerksam machen. Vielleicht sollten wir die Rechnung mal gemeinsam machen:

    Ein Objekt (Welle oder was auch immer) bewege sich mit der Geschwindigkeit v1=70 km/h auf einen Beobachter zu. Ich bewege micht mit v2=50 km/h von der anderen Seite kommend auf den Beobachter zu. Welche Geschwindigkeit v messe ich?

    nicht relativistischer Fall:

    v=v1+v2=120 km/h (ok soweit sind wir uns doch einig oder?)

    relativistischer Fall:

    1.) Annahme c=70 km/h (ist aber unphysikalisch!)

    v=(v1+v2)/(1+v1*v2/c^2)= (50+70)km/h/(1+50*70/70^2)=120 km/1,7143=70 km/h (soweit auch!)


    2.) c=3*10^5 km/s=3*10^5*3,6*10^3 km/h=1,08*10^9 km/h

    v=(50+70)km/h/(1+70*50/c^2)=120 km/h/(1+3,0*10^-15) das ist aber in guter Näherung 120 km/h, also das gleiche wie im klassischen Fall.


    Ich hoffe Sie haben jetzt verstanden wo ihr Fehler lag.

    Beste Grüße

    [size=10][color=black][font='Verdana'][font=Arial][size=10pt]- Mit der klassischen Geschwindigkeitsaddition kollidiert zum Beispiel eine Welle, die sich mit 70 km/h zu einem Beobachter bewegt, der sich wiederum mit 50 km/h zu ihr bewegt, mit 120 km/h. [/size][/font][/font][/color][/size]

    [size=10][color=black][font='Verdana'][font=Arial][size=10pt]- Mit der relativistischen Geschwindigkeitsaddition kollidieren sie nur mit 70 km/h.[/size][/font][/font][/color][/size]

    [size=10][color=black][font='Verdana'][font=Arial][size=10pt]Zwischen einem Impact von 120 km/h und einem Impact von 70 km/h bei einer Kollision, das ist schon ein wesentlicher Unterschied, oder?

    [/size][/font][/font][/color][/size]

    Und das ist nun wieder ganz falsch! Ihre Berechnung geht von c=70 km/h aus, wenn Sie nun c=300 000 km/s verwenden (welches der richtig Wert wäre), dann erhalten Sie auch für die realtivitische Addition der Geschwindigkeiten ungefähr 120 km/h . Rechnen Sie dies bitte als Übung mal nach!

    Grüße

    [font=Arial][size=10]Auf diesen Einwand bis ich schon weiter oben eingegangen, in meinem Beitrag # 447: [/size][/font][font=Arial][size=10]Die Beschaffenheiten des bewegten Objekts und die Form seiner Bewegung spielen bei der Messung einer Geschwindigkeit überhaupt keine Rolle!!![/size][/font]
    [font=Arial][/font][font=Arial][size=10][/size][/font]

    Liebe Frau Lopez,
    an welcher Stelle behauptet Rheinland denn, dass [font=Arial][size=10]die Beschaffenheiten des bewegten Objekts und die Form seiner Bewegung eine Rolle spielen?
    Er redet doch nur von Koordinatentransformationen! Und zur Messung der Geschwindigkeit braucht man nun ein Koordinatensystem, da man ja sonst nichts messen kann.
    [/size][/font]Im übrigen fand ich den Beitrag von Rheinland sehr gelungen und eigentlich gibt es zu dem Thema auch nicht mehr zu sagen.

    Beste Grüße