Zitatsehen wir dann keine Temperaturschwankungen im 11-Jahreszyklus
wir sehen sie, aber sie sind erstaunlich schwach. für die ozeane geht es grad so, für festland ist es bislang noch unmöglich, den einfluß der sonnen(flecken)zyklen aus dem hintergrundrauschen überhaupt herauszurechnen. es ist schlicht gesagt erstaunlich, wie wenig einfluß die sonne auf die SCHWANKUNGEN des weltklimas hat (es ist eigentlich nicht erstaunlich, wenn man bedenkt, daß die fluktuation der sonnenaktivität einen winzigen bruchteil der gesamten sonnenaktivität ausmacht)
die größten unsicherheitsfaktoren sind die meere und die wolken. keiner kann die bisher einrechnen; bei den wolken weil die computer nicht dick genug sind (aber daran wird gearbeitet); bei den meeren, weil schlicht zu wenig darüber bekannt ist.
aber die paläontologischen daten legen mit extrem hoher sicherheit nahe, daß die erhöhung des atmosphärischen co2-anteils seit und durch die industrialisierung etwas ist, das zu einer merklichen, möglicherweise drastischen und evtl völlig katastrophalen veränderung des weltklimas in irgendeine richtung und in relativ kurzer zeit (wenige 100 jahre) führen wird. "völlig katastrophal" schafft es natürlich nicht aus eigener kraft, dazu braucht es noch eine menge freiwerdendes methan. aber wenn das passiert, kann man froh sein, wenn es im jahr 2500 noch menschen gibt: es würde eine zeit des massenaussterbens sein, wie es die welt zuletzt vor 55 MILLIONEN jahren gesehen hat.