Ich habe hier auch mal einen, wenn auch etwas sarkastischen, Artikel aus der Zeit 
Mafia im Finale
Eine akribisch zusammengesponnene Verschw?rungstheorie von Fu?ball, Korruption, Weltpolitik und dem verhinderten Weltmeister Deutschland
Von Adrian Pohr
Man k?nnte ihn den Italienern g?nnen: den WM-Titel. Die italienische Fu?ball-Liga Serie A ist unter Korruptionsvorw?rfen in sich zusammengefallen. Den f?hrenden Clubs droht der Zwangsabstieg und die endlose Schmach, die Liga mit mafi?sen Mitteln nicht dem Fu?ballgott, sondern dem schn?den Mammon und dem Renommee der Wohlhabenden ?berlassen zu haben. 13 Spieler der italienischenNationalmannschaft k?nnten in der n?chsten Saison in der zweiten oder dritten Liga spielen; den Fans wurde der Glaube an das Wahre im Sport genommen, nachdem der Glaube an die Politik und Wirtschaft schon seit langem erstorben sein muss.
Also suchen sie das Heil in der WM. Weg vom eigenen verfilzten Vereinshaus! Doch nun folgende These: Die Pranken der Mafia reichen l?ngst schon weit in das WM-Geschehen in Deutschland hinein. Sie haben die deutsche Nationalmannschaft aus dem Verkehr gezogen. Die Sperre gegen Torsten Frings, das Ausscheiden der Deutschen - nur Bausteine des ganzen korrupten Puzzles. Sp?ter dazu mehr.
Das Ziel der italienischen Machenschaften: Die Azzurri sollen den Titel holen. Das Warum ist schnell erkl?rt: Bald schon entscheidet das Sportgericht in Rom bez?glich der Zukunft der angeklagten Vereine. Doch hat es den Mumm, gek?rte Weltmeister in diezweite und dritte Liga zu bef?rdern? Wohl kaum! Gefeierte Volkshelden werden sie sein, deren Vereinen man gerne die Schiebereiennachsieht. So das Kalk?l der Intriganten. Muss man den Namen tats?chlich aufschreiben, den man hinter all dem vermuten k?nnte,den Besitzer eines der Topclubs, Gro?unternehmer und Dauergast der Gerichts?le? Tief verwoben ist das Netz zwischen Politik, Wirtschaft, Medien und Sport in Italien ? und ausgesprochen anf?llig f?r Korruption.
Zu beweisen ist der Betrug bei der WM nicht, aber die Indizienkette ist derart lang - es kann sich nur um ein abgekartetes Spiel handeln. Ein Wunder, dass es erst hier aufgedeckt werden kann.
Wie man eine WM erschleicht
Die Vorrunde der Italiener ? eine Farce. Die Ghanaer leicht zu schlagen, da musste man nicht einmal Geld flie?en lassen, und wenn: Gebraucht wird es in diesem Land bestimmt. Im Spiel gegen die USA ging es drunter und dr?ber, doch am Ende reichte es nur zu einem Unentschieden ? obwohl sich die Amerikaner mit zwei Platzverweisen redlich m?hten, den Italienern noch dieChance eines Sieges zu ?berlassen. Beim letzten Vorrundenspiel ging es um alles, nach einer Niederlage w?ren die Italiener vermutlich ausgeschieden. Daher die umfassenden Vorsichtsma?nahmen: St?rmergigant Koller im Vorfeld ?verletzt?, Baros undRosicky ungef?hrlich, Platzverweis f?r Polak und bis zum Schluss nur eine tschechische Offensivkraft auf dem Platz ? so kann man gegen Italien nicht gewinnen.
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Doch f?r die Ungereimtheiten dieser WM gibt es noch einen weiteren Schauplatz mit gro?er Bedeutung: die Gruppe G. Die Franzosen, klarer Gruppen-Favorit, spielten erb?rmlich gegen die Schweiz und S?dkorea. Fast so, als w?ren sie gar nicht da. Sie sollten, so kann man sp?ter sehen, weit hinter ihrem Potenzial auflaufen, denn, so die Verschw?rung: Italien will Frankreich im Finaletreffen. Warum? Der Grund ist simpel: Die Mafia um den Medienmogul kaufte Frankreich von Beginn an. Das Versprechen: Mit unsererHilfe werdet ihr Vizeweltmeister. Gegen Brasilien gewinnen? Kein Problem: Wir waschen unser Geld ohnehin dort, den reich mit Titeln geschm?ckten Brasilianern kann man mit ein wenig Barem die Lust am Toreschie?en schnell nehmen. Wer das Brasilien-Frankreich-Spiel gesehen hat, kann den Brasilianern kaum einen Siegeswillen unterstellen. Portugal schlagen? Schwer dezimiert von den umsich pr?gelnden Holl?ndern (ein paar Adrenalinspritzen d?rften gereicht haben) und angeschlagen von trittfesten Engl?ndern, diesolche Aufputscher kaum brauchen (siehe Rooney), hatten die Portugiesen im Halbfinale keine Chance.
Aber um den erkauften Franzosen erst im Finale zu begegnen, mussten die Italiener verhindern, auf sie schon im Viertelfinalezu treffen. Das ging nur, indem Les Bleus Gruppenzweiter wurden. Nach zwei Unentschieden, gegen ? pardon ? gl?ckliche WM-Teilnehmer musste aber noch ein franz?sischer Sieg gegen Togo her. Kein Problem: Deren Trainer Otto Pfister wurde einfach gegangen, die Mannschaft von Togo war nun tief gespalten und verlor deutlich gegen Frankreich.
Das gew?nschte Resultat: Der Viertelfinalgegner der Italiener wurde ein Luschenteam: Schweiz oder Ukraine ? das 3-0 gegen letztere, dazu bedurfte es keiner weiteren Hilfsmittel. Also mussten zuvor nur im Achtelfinale die munter spielenden Australier entfernt werden. Wie teuer ist ein unberechtigter Elfer in der Nachspielzeit? Weit billiger als ein Ersatzspieler in den Reihen des AC Mailand, m?chte man ahnen. An Erfahrung im Elfmeterkauf mangelt es den Schiebern der Serie A jedenfalls nicht.
Italien stand also im ungef?hrdeten Halbfinale. Doch gegen die mutma?lichen WM-Sieger Argentinien wollte man nicht antreten,lieber die Deutschen vorschicken. Also wurde der argentinische Trainer gekauft: Messi und Saviola, die Superstars der Argentinier aufstellen? Wozu, wenn man verlieren will! Sicherheitshalber wurde der Spielmacher Riquelme bei der 1-0-F?hrung gegen den Gastgeber ausgetauscht. Die Titelaspiranten brachen in sich zusammen, Deutschland bezwang Argentinien im Elfmeterschie?en. Die Handnotiz, anhand derer sich Jens Lehmann w?hrend des Elfmeterschie?ens ?ber die gegnerischen Sch?tzen informiert, tr?gt sie nicht auch mafi?se Handschrift?
Eine Falle f?r Frings
Doch damit nicht genug, f?r das Halbfinalspiel gegen die Deutschen musste vorgesorgt werden. Direkt von der argentinischen Bank geschickt, also aus allern?chster Trainern?he, trat der Argentinier Leandro Cufre den Deutschen Per Mertesacker vor dem Elfmeterschie?en zu Boden. Einerseits um die deutsche Abwehr zu schw?chen, andererseits um dem deutschen Mittelfeldhelden Torsten Frings eine Falle zu stellen: In einer provozierten Rudelbildung nach dem Spiel sollte er die Rolle des Ungl?cksraben ausf?llen.
Frings sollte f?r das n?chste Spiel gesperrt werden wegen einer Attacke, an die sich anschlie?end nicht einmal der Attackierte selbst erinnern kann. Daf?r um so mehr die italienischen Kameraeinstellungen: Sie weisen angeblich Frings einen nachtr?glich rotkartigen Faustschlag nach. Entdeckt und weitergereicht in die Gefilde der FIFA wurde dieser von den italienischen Medien, diema?geblich wer besitzt?11a8
Der Ausschluss Frings? war Geschichte. Die italienischen Verschw?rer haben ihr Ziel erreicht, zusammen mit ihren Schergen um den Fifa-Pr?sidenten Blatter, dem zu viel WM-Sieg-Sonnenschein auf seinen m?glichen Thronfolger, den einzigen und wahren Kaiser, sehr missfallen h?tte. Dies alles wegen Bildern, die die Welt nie gesehen hat. Was das Volk nachvollziehen durfte, war eine unscharfe Bewegung eines Arms (Frings??) auf das Gesicht von Julio Cruz zu, nachdem dieser ihn offenbar geohrfeigt hatte. Fotos, die dazu im Internet zu sehen waren, haben eine Deutlichkeit vergleichbar mit Ufo-Aufnahmen der achtziger Jahre. Das reicht jedoch locker zur Sperre, wenn die Entscheidungstr?ger die gleichen Interessen verfolgen.
Italien also durfte ins Finale ? um dort auf die erkauften Franzosen zu treffen. Von Zerw?rfnissen und Aff?ren geplagt,war diesen nat?rlich eine lang w?hrende WM-Teilnahme recht, hielt sich doch solange die Aufmerksamkeit fern von den Zersetzungsprozessen der Elite. Die Clearstream-Aff?re zeigt, dass die Franzosen auch au?erhalb von Fair Play spielen k?nnen. Eine Vizeweltmeisterschaft kommt dem angeschlagenen Staatsoberhaupt und seinen zankenden Anw?rtern gerade recht.
Man wird es im Finale sehen, wenn die Azzurri die Franzosen schlagen. Oder wird sich die franz?sische Immigranten-Mannschaftgegen die mutma?lichen geheimen Vereinbarungen auflehnen und heimlich gewinnen? Der franz?sischen Politik-Oberschicht kann diesnur recht sein: Ein Sieg ist besser als keiner, einen italienischen Staatschef k?nnen sie nicht mehr verprellen, nur noch einenMedienmogul.
Mord von hinten
Ein Opfer hat der Skandal schon gefordert. Ein Informant, ein Mitwisser hatte sich aus Italien auf den Weg nach Deutschland gemacht, um uns vor dem Komplott zu warnen. Er wurde kaltbl?tig erschossen: Bruno, der B?r. Kein Opfer von bayrischen Gebirgsj?gern, wie es uns verkauft wurde, sondern hinterr?cks erschossen von Scharfsch?tzen der Mafia, vertuscht von bayrischen Beh?rden. Hat Italien nicht seinen Leichnam gefordert, vermutlich, um die Spuren des Anschlags zu verwischen?
Es bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum Finale, doch die Konsequenzen sind klar: Italien wird disqualifiziert, die Deutschen r?cken ins Finale nach. Dort werden sie verdienterma?en Weltmeister gegen die nachplatzierten Spanier. Die Serie A wird aufgel?st, die wichtigsten Spieler in die Bundesliga strafversetzt. Bruno wird dank der neuesten Klon-Methoden zum Leben erweckt und ersetzt das uns?gliche zottelige Viech, das manche ?WM-Maskottchen? nennen. Und der Kaiser wird endlich, was ihm geb?hrt: Herr der Fifa, unser aller Fu?ballgott!