Zitat von Robin
waterbrunn: also btw ist eine recht gebr?uchliche abk?rzung und steht f?r "by the way" was auf deutsch sinngem?ss mit "?brigens" zu ?bersetzen ist.
"the heck" ist eine etwas schw?chere form von "the fuck" also z.B. statt "what the fuck is going on?" k?nntest du auch einfach "What the heck is going on?" sagen.
zu deinem Abschnitt. stimmt sicher, was du sagst, nur hast du dich zum thema passiv-rauchen eigentlich immer noch nicht ge?ussert. das andere, was es noch dazu zu sagen gibt ist folgendes. Jeder der nicht raucht, und im Restaurant neben einem Raucher sitzt w?hrend er gem?tlich was essen will, ist eigentlich ne arme Sau, da er (anders als der Raucher selbst, der sich schon an den gestank von rauch gew?hnt hat und dessen geruchsnerven vom Rauchen ohnehin schon mehr oder weniger kaputt sind) einfach wirklich riecht und schmeckt, wenn Zigarettenrauch in der Luft liegt. Die selbe Erfahrung habe ich gemacht, als ich aufgeh?rt habe zu kiffen. Wenn ich neben jemanden sitze der grad ein Joint raucht, st?rt mich der Geruch extrem (anders, als damals, wo ich noch selbst geraucht habe und das f?r mich normal war).
Ich finde, obwohl ich slebst raucher bin, dass die meisten Dinge sicher nicht nur so aus der Luft gegriffen sind, auch wenn's nur Mittel zum Zweck sind f?r ein paar Steuern mehr...
Hallo Robin, ich war kurze Zeit nicht im Netz, daher antworte ich erst jetzt.
>>By the way<< benutze ich nur, wenn ich "Dinner for one" zitiere, was ja auch in der Schweiz zur Silvesterroutine geh?rt. Nur gibt es bei euch nur die "Sparversion". Ich finde die "deutsche Fassung" sch?ner. Also "By the way, the same procedure as last year miss Sophie?"
Das du die Frage nach meinem Spitznamen mit einem Fluch verbindest finde ich eher unsch?n. Was soll das eigentlich, diese Anglisismen einflie?en zu lassen. Habt ihr in der Schweiz mit Schwietzer D?tsch, Schweizerdeutscher Schriftsprache, Franz?sisch, Italienisch und R?toromanisch nicht genug Sprachen am Hals, oder bist du auch nur ein ODU? - ein ahnungsloses Opfer der ?blichen Gehirnw?sche?
Anyway - *ha!kannichauch* zum Passivrauchen
Ich war fr?her mit meiner Frau auf so mancher Festivit?t. Polterabend, Hochzeiten, Betriebsfeiern und Taufen. Es wurde gefeiert und getanzt, geraucht und getrunken. Meine Frau war fr?her so allergisch, das man sie als Bioindikator f?r gesunde Raumluft einsetzen konnte.
- Wenn man viel tanzt kommt man in Schwei? und mu? tief atmen. Das ist dann die Zeit der Feier, wenn die Luft tr?b wird von Zigarettenrauch. Und dann liegt mein geliebtes Weib nachts um 3:00 neben mir im Bett und hat einen Erstickungsanfall nach dem anderen und das Asthmaspray hilft nicht mehr! Das habe ich dreimal mitgemacht und vertrete seitdem den Standpunkt von John Wayne: "Harte M?nner tanzen nicht!"
Ich tanze nicht, sie tanzt nicht, wir sind anwesend und atmen flach. Die Musik ist so laut, das man sich mit seinem Gegen?ber nur schreiend verst?ndigen kann und ich frage mich immer: "Was mach ich hier, was soll das?"
Mittlerweile ist sie nicht mehr ganz so allergisch. Zum Schlu? war es so: Freunde waren zu Besuch und rauchten selbstverst?ndlich nur auf dem Balkon. Den Zug der letzten Zigarette quasi noch im Hals kam unsere Freundin wieder ins Wohnzimmer und redete meine Frau aus 1,5 m Entfernung an, wonach ihr direkt die rechte Gesichtsseite anschwoll.
Heute sind auf den Festen sp?rbar weniger Raucher. Wo fr?her am Stehtisch neben der Theke 5 Raucher standen, qualmten und tranken und schwatzten, sind es nur noch 2, die rauchen. Daf?r aber jeder eine ganze Packung am Abend. Es bleibt sich also gleich!
Ich selbst bin des Passivrauchens v?llig entw?hnt. Das Resultat: ich bin in der Kneipe, werde vollgequalmt und habe am n?chsten Tag eine kratzige Stimme. Und was sagt der Nachbar: "Na wieder gesoffen letzte Nacht, wa?"
Es gibt nur ein einziges Mittel gegen das Passivrauchen und die daraus erwachsenden Beschwerden. Wir nehmen am ?ffentlichen Leben nicht teil. Wo immer "gefeiert" wird und Alkohol ausgeschenkt, da wird auch geraucht. Und der Alkoholkonsum erh?ht den Zigarettenkonsum und umgekehrt. Das gleiche gilt auch f?r Kaffeeh?user. Du hattest ein gutes Essen - und jetzt ein Bier oder einen Kaffee zum Abschlu?, ja es ist richtig gem?tlich! Das fehlt nur noch die Zigarette! Das die nette Frau dir gegen?ber im dritten Monat schwanger ist, kannst du nicht erkennen und bl?st ihr frisch den Rauch um die Nase und vergiftest den Embryo.
Ich wiederhole es noch Mal. Raucher sind s?chtig und k?nnen deshalb nicht objektiv argumentieren. F?r dich ist es eine sch?ne Angewohnheit zur Bequemlichkeit zu rauchen. Sollen sich die "militanten" Nichtraucher nicht so haben! ...etc. Nur ist es das Unterbewu?tsein, was dir diesen Quatsch einfl?stert, denn es geht nur um eins: Dein K?rper braucht Nikotin und all die 2500 anderen Substanzen die beigemengt werden. Nur sollst du dich selbst nicht als "s?chtig" betrachten. Ist ja auch irgendwie negativ belegt dieses Wort!
Komme ich also wieder aus der Kneipe, von der Feier, stinkt mein Haar, meine Kleidung wie Ascheimer ganz unten. Meinen Anzug h?nge ich zum L?ften nach drau?en in den Carport und ich dusche, damit die R?ckst?nde in meinem Haar meiner Frau nicht den Schlaf rauben.
Fr?her sagten wir: "Wer Raucher k?sst, trinkt auch Rheinwasser!" - aber mittlerweile ist der Flu? wieder so sauber, dass Fische drin leben k?nnen, aber der Gestank von kaltem Zigarettenqualm ist immer noch derselbe. Der Raucher merkt das nicht, da in seiner Umgebung der Rauchgeruch nie kalt wird. Nur wenn man einen starken Raucher im Supermarkt trifft, merkt man seine Anwesenheit ohne ihn zu sehen an dem Geruch kalten Rauches, der ihn wie eine unsichtbare Wolke umgibt. Nimm nach einer Party Mal vor der 1. Zigarette am Morgen einen vollen Atemzug aus dem Aschenbecher, der von Kippen ?berquillt. Das riecht man, wenn man einem Raucher zu nahe kommt!
ABER: Es gibt in meinem Umfeld auch Genu?raucher. Die Rauchen nur auf Partys, und dann auch sehr wenig. Es gibt Menschen, die sind mit 4 Zigaretten am Tag zufrieden. Es gibt Pfeifenraucher, die konsumieren chemisch unver?nderten Tabak. Aus dem Buch "Schamanische Wissenschaften", Kapitel "Tabakschamanismus und Nikotinpharmakologie" habe ich gelernt, das Tabak auch zum Erreichen eines ver?nderten Bewu?tseins verwandt wird. Dabei ist eine "?berdosierung" nicht m?glich, da der K?rper alles ?berma? erbricht bevor er sich v?llig mit Nikotin vergiftet. Genau dieser Zustand wird durch Tabakkonsum ausgel?st und die leichten Vergiftungserscheinungen sind das Ziel des Tabakschamanismus. Der Proband wird allerdings auf seinem Trip von einem erfahrenen Schamanen begleitet und hinterher wird seinem K?rper mit einem Wurzelsud all das verabreicht, was der K?rper braucht, um die Vergiftungserscheinungen zu ?berwinden. Ein solcher "Trip" macht nicht s?chtig!
Und was macht die Zigarettenindustrie? Obwohl weniger rauchen, bleibt der Tabakkonsum hoch, dank der Chemie! Letztendlich ist die aktuelle "Raucherdiskussion" doch nur ein Ablenkungsman?ver, damit die Schafe sich mit sich selbst besch?ftigen und gar nicht merken, wie sehr sie manipuliert werden!
Die eigentliche Frage, um die es gehen sollte ist: Warum hast du ?berhaupt angefangen zu rauchen?
Und hier sind wir sofort bei dem Vorbildcharakter von Filmen! Es war doch immer cool, wenn der "Held" einen letzten, tiefen Zug aus seiner Kippe nahm, diese dann theatralisch wegschnipste um dann breitbeinig zu seinem Pferd oder Mopped zu gehen, um zu tun, was so ein Held eben tun mu?. Und besonders die zusammengekniffennen Augen von diesem Revolverhelden in "Spiel mir das Lied vom Tod", wenn der Zigarettenrauch in seinen Augen brannte - JA, das wollte man auch haben! - mit dreizehn. Und so stehen sie an den Ecken, nach der Schule und rauchen gemeinsam schnell noch eine, bevor sie los m?ssen, ihre Kippe wegschnipsen und dann die Dinge tun, die getan werden m?ssen - Schularbeiten, eine Tiefk?hlpizza auftauen, die Nachmittagshow auf MTV schauen, also alles total coole Sachen, f?r die es sich lohnt anders zu sein! Ein Raucher eben!
Und erz?hl mir nicht, SO sei es nicht gewesen!
Gru?, EO