Beiträge von waterbrunn

    willkommen im Forum! Da bekommen wir "Eltern" wieder Zuwachs. Irgendwie habe ich das Gefühl, das Menschen mit Kindern in der Minderheit sind. Na, nu teil uns Mal mit, was deine Meinung ist! In Erwartung fruchtbarer Gespräche,

    viele Grüße,
    EO

    Genau diese Stadt und die dort statt findende Schlacht hat Hitler ein für alle Mal entzaubert. Die gesamte 6. Armee ins Verderben geschickt wider jeden strategischen Vorteil. Wofür? Waren das keine Volksgenossen? Waren all diese Soldaten nur Mittel zum Zweck und wenn ja zu welchem?

    Hitler wurde für einen bestimmten Zweck zum "Popstar" aufgebaut. Er wurde von amerikanischem Geld finanziert. Und auch wenn er eine Zeit selbst geglaubt hat, er könnte das Deutsche Volk in eine sonnige Zukunft führen, so war er doch machtlos. Es war ja gerade seine Aufgabe eine bestimmte politische Konstellation zu realisieren, auf die dann die Alliierten mit Krieg antworteten. Und ab diesem Zeitpunkt war "dem Führer" die Führerschaft aus der Hand genommen. Er konnte nur noch auf die Veränderung der Umstände reagieren und hat zum Schluß die Überzeugung gehabt, dass das deutsche Volk es eben nicht wert wäre diesen Krieg zu überleben.

    Das sind typisch Verläufe von Leuten, die nur von Ja-Sagern umgeben sind und sich deshalb für genial halten. Und wenn es dann mit der Genialität dann doch nicht klappt, sind die anderen Schuld. Und dabei hat er nicht gemerkt, dass er nach einer Musik tanzt, die er nicht bestellt hatte.

    Und bitte, bevor "der Führer" hier glorifiziert wird, möchte ich noch an die Rassegesetzgebung und die Euthanasie erinnern. Das ist Widerlich!

    Wir brauchen keinen Führer oder einen Führerkult. Es ist völliger Quatsch anzunehmen, eine Gemeinschaft wäre nur durch Gleichschaltung und einen "Führer" in der Lage Großes zu verbringen. Und letztendlich, die Probleme der Gegenwart werden sicher nicht durch das Studium von Reden des "GröFaZ" gelöst!

    Punkt!
    EO

    also mein Monitor ist nicht blind geworden und die Boxen sind auch nciht aufgeraucht. Ich finde eher die Ton-Aufzeichnungsqualität deiner Kamera überraschend gut. Mit ein bißchen Hall (Badezimmer!) und ein bißchen Percussion im Hintergrund ist das doch eine prima "unplugged"-Nummer.

    Allerdings ist die Videogestaltung "leicht" verbesserungswürdig. Ins Gegenlicht filmen läßt den Vordergrund (also dich) im Dunkel verschwinden. Du hättest also die Kamera zwischen die Fenster stellen sollen. Ungewöhnlich ist dieses Video auf jeden Fall und ein echter Kontrapunkt zu zeitgenössischen Musikvideos auf MTV und Konsorten, wo auf jeden Takt ein Filmschnitt erfolgt. Es ist also schon ein revolutiuonärer Akt einen solchen Vortrag OHNE Schnitt mit nur einer Einstellung aufzuzeichnen.

    DAS sollte ja auch Mal gesagt werden!

    Weiter so!

    Gruß, EO

    8o
    - bist du GROOOSSS geworden!


    *DasMussteJetztSein*

    Nee, ohne Flax, immer wenn wir als Kinder zur fernen Verwandtschaft gekarrt wurden, war das genau der Begrüßungssatz, den ich zu hören bekam. Ich kann das mittlerweile verstehen, denn ich kann mein Alter in den Zentimetern messen die meine Kinder und die meiner Freunde wachsen.

    Als ich dann später als Student wieder Mal nach Hause kam, begrüßte mich meine Mutter immer mit den Worten:

    Junge!

    :huh:

    - du mußt zum Frisör!

    so ändern sich die Zeiten. *grins*


    Alle Gute,

    EO

    1) "zerschlagung der rest-tschechei"
    2) sender gleiwitz
    3) polen bereitete sich auf einen deutschen angriff nach 1941 vor

    wo ist eigentlich der beweis, daß dieser schulbuch-satz nachträglich eingefügt wurde? diese behauptung basiert auf der aussage einiger kriegsverbrecher, für die dieser satz ein strick um ihren hals darstellte.

    es ist so glaubwürdig wie bushs aussage, saddam hussein habe 2003 ein aktives massenvernichtungswaffenprogramm gehabt.

    deine Gedanken flossen in diesem Beitrag schneller, als deine Finger schreiben konnten, ne?

    Zitat:
    "wo ist eigentlich der beweis, daß dieser schulbuch-satz nachträglich
    eingefügt wurde?"

    Schultze-Rhonhoff geht ab der 33. Minute in seinem Vortrag darauf ein. Er berichtet, dass jede Nation allen diplomatischen Schriftverkehr sammelt und als Jahrbücher archiviert. Und gerade bei den Nachdrucken der deutschen Sammelbände zeigt sich Unterschiede zwischen den einzelnen Veröffentlichungen der verschiedenen Jahrgängen. Dort fand sich auch die besagte Hitlerrede und offensichtliche Einfügungen, die nachträglich vorgenommen wurden. Dies scheint auf den ersten Blick verwunderlich, zeigen doch diese Jahrbücher anderer Nationen auch nachträgliche Veränderungen der Art, dass "unschöne" Dokumente nachträglich entfernt wurden. In den deutschen Akten ist nun gegenteiliges passiert - es wurde zusätzlich belastendes "Material" eingefügt. Was aber auch nicht weiter verwunderlich ist, befanden sich doch die Originale und die Vorlagen für die zur Veröffentlichung bestimmten Nachdrucke nach dem Krieg nur noch in den Händen englischer und französischer Archivare.

    So gesehen ist deine Schlußfolgerung: "diese behauptung basiert auf der aussage einiger kriegsverbrecher, für die dieser satz ein strick um ihren hals darstellte." falsch. Diese "veränderte" Fassung der deutschen Jahrbücher wurde ja bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen eben als Beweis gegen deutsche Funktionsträger benutzt um sie als Kriegsverbrecher zu überführen. Folgerichtig sind sie dann auch hingerichtet worden.

    Oder wolltest du damit sagen, dass alle revisionistischen Historiker ihrer Passion nur frönen, weil sie verkappte Kriegsverbrecher sind, die entlastendes Material für ihre Untaten an herbeifälschen müssen? Ich glaube nicht, oder?

    Gruß, EO

    Nachtrag: Jetzt folgen 9 Beiträge von Neuschwabenland mit reinkopierten Hitlerreden. Wen das interessiert, der mag es lesen, die anderen überspringen den Teil mit diesem link:
    http://www.aufzurwahrheit.com/der-zweite-wel…2.html#pid54989

    im aktuellen Spiegel. Dort gab es im wissenschaftlichen Teil eine kurze Mitteilung, dass Forscher herausgefunden haben, dass die Klimaerwärmung zu einer signifikanten Erhöhung der Nierensteinfälle führen wird. Als ich diese Kopfzeile gelesen hatte, habe ich den Spiegel zugeklappt und wieder zurückgestellt.

    Ich denke, dass mit den MP3-Playern würde sehr viel glaubwürdiger, wenn man da irgendwie noch die Klimaerwärmung einflechten könnte oder aber Wall-E. Absurd? Finde ich nicht, nachdem ich in einer Autobild die Minimittelung fand: "Wall-E fährt Volkswagen!".

    Es kann also gar nicht blöd genug sein, um die Gehirne der Konsumterrorisierten zu penetrieren.

    Das wären die wohl gerne, sie sind es aber nicht!

    Was bin ich als Schüler in Deutsch gepiesackt worden:

    Es heißt; "wegen des Genitivs" und nicht "wegen dem Dativ" (Kurzform: "wegemem Dativ")

    Und was liest man nun im Duden? Beide Formen sind gültig! Und warum? Weil die Dudenreaktion einfach Mal die Sprache kreativ erweitern wollte? Nein, es blieb ihnen gar nichts anderes übrig, weil sich dem Dativ nach "wegem" eben durchgesetzt hat, sprich die Leute reden wie sie denken und nicht so wie es die Dudenredaktion vorschreibt.

    Soviel zur Leitfunktion der Dudenredaktion. sie ist nicht vorhanden.

    Hochachtungsvoll mit huldvolle Gruße

    EO

    Verschaffen wir uns doch einmal einen etwas größeren Überblick, wie er uns im Nexus-Magazin gewährt wird:

    http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/…-1?context=blog

    Von Menschen erzeugtes CO2 ist die einzige Ursache der Wetterschwankungen? Wie ich finde ist das eine unhaltbare These, wenn man sich anschaut das auf allen Planeten unseres Systems deutliche Veränderungen im Gange sind. Natürlich kann man CO2-Emissionspapiere kaufen und feste glauben, was die Mainstreampresse verbreitet. Nur kann aus falschen Grundlagen keine richtigen Schlüsse ziehen.

    Zu dem, was Chris_XY schrieb, geisterte mir ein Zitat von Henryk M. Broder durch den Kopf.
    Hab's nochmal nachgeschlagen:

    Zitat
    "Dass ganz normale (arische) Deutsche keine Antisemiten sein müssen, das übersteigt die Vorstellungskraft eines Antisemiten, der sich von seinen eigenen Volksgenossen verraten fühlt. Deswegen hat es sich eingebürgert, Deutsche, die keine Antisemiten sind, als Anti-Deutsche zu diffamieren" - Die Achse des Guten, 17. Juli 2008

    Wie wahr, wie wahr...

    Hallo Sooma,

    das Zitat, dass du von Broder hier eingestellt hat ist nur ein weitere Eimer Wasser auf die Mühlen des Prinzips "teile und herrsche".

    Es läßt sich ganz leicht umformulieren:

    "Dass ganz normale Deutsche keine Nazis sein müssen, übersteigt die Vorstellungskraft der Antifaschisten, die sich von der indifferenten politischen Meinung ihrer Mitbürger zur Aktion berufen fühlt. Deswegen hat es sich eingebürgert Deutsche, die keine aktiven Antifaschisten sind, als Nazis zu diffamieren."

    oder

    "Wer den Untergang des deutschen Volkes durch das jüdische Großkapital und die Globalisierung nicht zur Kenntnis nehmen will, ist ein Volksverräter und Judenfreund."

    oder

    "Wer das menschenverursachte CO2 nicht als klimaschädlich anerkennen will, ist ein Klimaleugner!"

    Wo kommen wir denn hin, wenn wir solche Formulierungen als gut und richtig akzeptieren, solange sie sich nur gegen eine von uns als "schädlich erkannte" Gruppe richtet.

    Sicher, so ein handfestes Vorurteil teilt die Welt in schwarz und weiß und schon hat der Tag Struktur (Volker Pisbers). Wird dein Leben wirklich besser, wenn du weißt wer deine Feinde sind? Hast du überhaupt welche? Ich sehe aber recht deutlich dieses reflexhafte Reagieren in dem aber wieder und wieder die Ideale unserer Demokratie verraten werden, weil es in diesem Fall ja gegen - ja, gegen wen eigentlich? Und dürfen wir wegen dieser Leute tatsächlich die Ideale unseres Staats- und Rechtswesens verraten?

    Fragt sich EO

    Wie geht es nun nach der Vorhersage deiner Apokalypse weiter?

    Ich meine, dass man nicht alle als Käfighühner gehaltenen Menschen retten kann ist mir schon klar. Aber was soll denn nun der problembewußte Bürger tun???

    Fragt sich EO

    vielen Dank für deinen erläuternden Beitrag. Du hast mir eine Menge Schreibarbeit gespart. Der Phasenverschobene hat mir ja nun klar gesagt, dass er mich für einen Vollpfosten hält. Weiterhin zeigte der Stil seiner weiteren Antwort, dass er augenscheinlich nicht schreibt um seinen Mitmenschen Informationen aufzubereiten. Damit ist für für mich diese Frage beantwortet. Also erübrigt sich jede weitere Diskussion.

    Gruß, EO

    Hallo Phasenverschobener,

    warum schreibst du eigentlich Beiträge im Forum? Um dich selbst zu bauchpinseln, oder um deinen Mitmenschen Informationen zu geben, die sie noch nicht haben, auch wenn dir ein gewisser, halsstarriger Admin das Leben schwer macht?

    Nach deinen Antworten auf meine Äußerungen des Unverstands wird mir etwas klarer was du wirklich meinst. Ich finde deine Aussagen und Andeutungen meist nicht eindeutig genug. Ich stecke ja schließlich nicht in deinem Kopf. Wenn man also nicht ganz sattelfest im Thema ist, kann man deine Aussagen in der einen oder anderen Weise auslegen. Zumindest geht es mir so. Und ich lese hier schon ziemlich lange.

    Meine Einfügungen sind kursiv.

    Zitat

    Zitat von »waterbrunn«

    OK, aber worum geht es denn dann wirklich, kannst du das wenigstens andeuten?

    Wurde schon x-mal gesagt, würde es dir was bringen, wenn
    es zum x+1'en mal wiederholt wird?

    Ich denke, jeder setzt bei seinen Überlegungen andere Schwerpunkte. Hier ging es ja um die Frage, welchen Nutzen der Klimahype für die Geldelite hat. Du siehst da einen tieferen Grund, als meine offensichtlichen (oberflächlichen) Überlegungen. Es ist wirklich besser, wenn du deine Sicht dann auch zum wiederholten Male ausformulierst. Schließlich haben wir immer wieder neue Leser im Forum, die genau hier in diesem Faden zum ersten Mal von deinen Schlußfolgerungen lesen.

    Was es dann zusätzlich erschwert deinen Gedankengängen zu folgen, sind zufällig auftretende Schreibfehler. Hier ein Doppelfehler, der mehrere Korrekturen zuläßt:

    Zitat: "Ansonsten ließ meinen vorletztes
    Posting und den Bezug zu Hokiois..."

    "Ansonsten ließ mein(en) vorletztes
    Posting und den Bezug zu Hokiois..." und hier bricht der Satz ab. Aber du meinntest wohl:
    "Ansonsten lies mein(en) vorletztes
    Posting und den Bezug zu Hokiois... " - in diesem Fall bedeuten die "..." "Hokiois Beiträgen"?

    Zitat

    Zitat von Waterbrunn

    [color=#ff0000][1][/color]Es gibt mehr "Klimawissenschaftler" die die aktuelle CO"-Klimakatastrophe anzweifeln,[color=#ff0000][2][/color] als solche, die gut bezahlt, die Sache vorantreiben.[color=#ff0000][3][/color] Deine (rhetorische) Frage hat keinen Bezug zu meiner Aussage.

    Rote Zahlen von dir

    [1] Unterstellung, die aber wenn man jeden HansWurst, der mal eben ne
    Unterschrift leistet, als "Klimawissenschaftler" bezeichnet
    wahrscheinlich sogar richtig sein kann.

    Wieso ist das eine Unterstellung. Die Gegenseite bezeichnet ja auch jeden, der für Geld die Klimakatastrophe voran treibt ebenfalls als "Klimawissenschaftler", egal was der vorher gemacht hat. Und es gibt einige "als Spezialisten" bezahlte Dilettanten und viele, die auch wenig Ahnung haben, aber eben zu anderen Schlußfolgerungen kommen, bzw. mahnen, dass man so eindeutige Aussagen, über das "menschenverursachte CO2" und die daraus folgenden Katastrophen überhaupt nicht belegen kann.

    [2]Ein Prof bekommt ein festes Beamtengehalt. Du weißt wie das mit den
    Gehältern bei Beamten funktioniert? Ansonsten mach dich mal schlau.

    Ich dachte immer, es sei üblich beamtete Profs mit Auftragsarbeit für irgendein von der Industrie gesponsertes Institut zu "belohnen". Da schreibt dann der Doktorant oder sonstige HiWi eine "Studie", der Prof setzt seinen Namen drunter, das Ding wird durch die Medien gehechelt und der Prof schreibt die Rechnung. Natürlich privat und nicht im Namen seiner Uni. Oder noch besser, der Prof geht einer "Nebentätigkeit" nach. Er gründet ein Beratungsbüro und schreibt in seiner "Freizeit" gelehrte Texte für seine Auftraggeber. Dafür bekommt er dann einen "Beratervertag".
    Aber so meinst du das nicht, oder? Zumindest hältst du mich wohl für einen Vollpfosten, wenn du mir den Rat geben mußt mich "schlau zu machen". Oder willst du diese Formulierung dann doch nicht so hart interpretiert wissen?

    [3]Nein, ne ernst gemeinte. Das die Frage bescheuert klingt, liegt
    daran, das du dogmatisch vorgehst. Es gibt nämlich grob zwei
    Möglichkeiten: 1) anthro. Klimawandel böse Lüge 2) anthro. Klimawandel
    echt. Es tangiert einfach nich, ob Politiker auf einen fahrenden Zug
    aufspringen um irgendwas zu rechtfertigen. Sollen wir auch die Mauer
    wieder aufbauen, nur weil es dafür ne nette Zusatzsteuer gibt?

    Du läßt hier die dritte Möglichkeit weg: Die Tendenz des Wetters ändert sich kontiniuierlich, weil es eben ein dynamischer Prozeß ist, der keine dauerhaften, linearen Verläufe kennt.
    Ich verstehe einfach nicht, was du mit: "Es tangiert einfach nich, ob Politiker auf einen fahrenden Zug
    aufspringen um irgendwas zu rechtfertigen. Sollen wir auch die Mauer
    wieder aufbauen, nur weil es dafür ne nette Zusatzsteuer gibt?" meinst. Die erste Hälfte könnte ich vielleicht noch aus einer wissenschaftliche Sichtweise dahin verstehen, dass es wissenschaftliche Theorien gibt an denen man forschen kann und bei denen man dann zu Ergebnissen kommt, oder sie verwirft. Die dahinter stehenden Vorgänge der Natur laufen ab, egal was der Wissenschaftler sich ausknobbelt. Dabei ist es für diesen Prozeß der Wissensgewinnung und "Falsifizierung" egal, ob ein Politiker diesen Vorgang für seine Zwecke mißbraucht ober nicht. Das ändert nichts am Ablauf. So etwa würde ich deinen einen Satz verstehen können.

    Aber was soll dann der Teil mit der Mauer???


    Zitat

    Zitat von waterbrunn

    aber ich sehe da keinen Bezug zu meinem Text

    "Zum einen werden wir nie alle Faktoren erfassen könne,
    die relevant sind" trifft auf jeden Forschungszweig zu, selbst auf die
    Konstruktion funktionierender PC's. So what? Es ist nun mal der
    erkenntnistheoretischen Ausgangspunkt jeder Naturwissenschaft, keinen
    Anspruch auf Vollständigkeit zu haben oder anderst herum gesagt, man
    zieht immer die Möglichkeit in Betracht, sich zu irren. Schlimmer noch:
    Eine Theorie, die keinen Irrtum (Die Möglichkeit zu fehlenden
    unbekannten Faktoren hat oder wie mans auch nennen will) zulässt ist
    nicht wissenschaftlich*. Wenn man das nicht tut (in Kauf zu nehmen sich
    zu irren), ist man ein kirchenlike ein Dogmatiker. Und jetzt kommst du
    daher und bastelst genau da raus einen Vorwurf. Genau aus dem
    entscheidenten Punkt, was Kirche von Wissenschaft unterscheidet.

    Ja, kuck, da ham´wa´s wieda!

    >>"Zum einen werden wir nie alle Faktoren erfassen könne,
    die relevant sind" trifft auf jeden Forschungszweig zu, selbst auf die
    Konstruktion funktionierender PC's. So what?<<

    Ich sprach davon das Weltwetter thereotisch zu erfassen und die Entwicklung sicher über lange Zeiträume vorauszusagen. Ich bezog mich mit meiner Aussage nur auf dieses eine Thema. Ein PC ist im Gegensatz dazu eine ziemlich übersichtliche Sache. Zumal wir uns hier in die Welt der Praktiker begeben. Denn letztendlich sind die "feine Details" einer Theorie völlig egal, wenn die Maschine läuft. Wenn die Maschine läuft, kann der Theoretiker die Probleme, die er in der Theorie zu der Maschine noch hat, getrost zu den Akten legen. Die Maschine läuft!

    Du unterstelltest mir ja schon oben "dogmatisches Vorgehen", daher hast du wohl gedanklich so weit ausgeholt. Zumindest weiß ich jetzt worauf du hinaus willst. Und natürlich hast du recht mit deiner Darstellung. Nur, ich habe keinen Vorwurf gebastelt, du hast meine Äußerungen so verstanden.

    Wie du siehstbist du dann doch nicht so einfach zu verstehen, wenn du so wenig Worte machst. Das wollte ich noch einmal deutlich machen.

    Gruß, EO

    Zitat
    Sich "seines Verstandes zu bedienen" muß man erst einmal lernen.

    Wieso?

    Du weißt, dass es Leute gibt, die auf Grund von Vernachlässigung im Kleinkindalter so strunzdumm sind, dass sie es als persönliche Kulturleistung betrachten zum Pinkeln nach draußen zu gehen. Und es liegt nicht daran, dass sie nicht lernen könnten, sondern daran, dass ihnen nie etwas gelehrt wurde.

    SO meine ich dass. Verstand fällt nicht vom Himmel. Er muß gebildet werden, und zwar von wohlwollenden Eltern und Lehrern.

    Gruß, EO

    Was willst du mit deinen Einschüben zu meinem Text eigentlich sagen???

    Meine Einfügungen sind kursiv

    Gruß, EO

    Also noch Mal den Text in Gänze - da sind ein paar Formulierungen drin, die mir überhaupt nicht zusagen:

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen
    aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.

    Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! - "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

    Ich störe mich hier an der Verwendung des Begriffs "selbst verschuldet".
    Sich "seines Verstandes zu bedienen" muß man erst einmal lernen. Und zwar von seinen Eltern und Lehrern. Dazu braucht es aber auch eine Kultur des Lernens und Wissens. Man braucht also als erstes die Hilfe anderer um überhaupt fähig zu werden sich eigenständig seines Verstandes zu bedienen.

    Meint Kant hier wirklich den Fall, dass ein Mensch 1. alles Notwendige gelernt hat, um "sich seines Verstandes zu bedienen", dies 2. aber dann doch nicht tut, sondern eben immer nur seinem Lehensherrn, Fürsten, Vorgesetzten nach dem Mund redet?

    Und in dieser Situation ist das dann selbst verschuldete Unmündigkeit?

    Betrachten wir hier doch einmal einen Fall aus der Neuzeit: Da haben wir einen breitgefächert ausgebildeten Journalisten, der eben die Fähigkeit hat sein Wissen in gute Texte zu gießen. Nun gibt ihm sein Chefredakteur die Aufgabe zu einem bestimmten Thema zu einen Artikel zu schreiben, aber er erhält zusätzlich die Vorgabe seinem Artikel einen bestimmten Tenor zu geben, der mit der Realität nichts zu tun hat. Was macht der Journalist? Schreibt er den Artikel nach seinem besten Wissen und Gewissen und bedient sich hierbei SEINES Verstandes, dann wird der Artikel nicht gedruckt und er bekommt kein Geld und keine weiteren Aufträge mehr.

    Kuckst du z.B. da:
    http://www.ceiberweiber.at/index.php?type…articles&id=944

    Wie steht es mit der selbst verschuldeten Unmündigkeit? Wer heute öffentliche Forschungsgelder möchte, muß die Klimakatastrophe im Munde führen, sonst gibt es nichts. Aber ist diese Abhängigkeit "selbst verschuldet"?

    Ich will´s nicht glauben.

    Gruß EO

    ...und nu ihr wieder!

    du gehst ja richtig aus dir raus!

    Vielen Dank für das "dann geh´doch in die Zone"-Argument.

    dann wander in den mittelmeerraum aus, oder nach kalifornien oder südafrika. da ist es schön warm. manchmal hast du nur 12 stunden am tag fließendes wasser, aber das zeug das da aus der leitung kommt, geht mittlerweile nach eu-norm eh nicht mehr als trinkwasser durch.

    Ich hatte dieses Jahr bei unserem Urlaub in Kroatien (am Mittelmeer!) eine Umkehrosmose-Filteranlage mit. Das Wasser in der Ferienwohnung hatte eine Leitfähigkeit von 1150 mS, es kam aus dem hauseigenen Brunnen. Nach der Filterung hatte es immer noch 340 mS, war aber gut genießbar. Ich habe es nach der Filterung immer noch einmal durch den Grander-Wasserbeleber geleitet. Unsere Freunde bevorzugten das kroatische Mineralwasser als Trinkwasserquelle, wie es die Einheimischen auch tun. Ich habe da einmal das Messgerät reingehalten und bekam statt einer 4stelligen Anzeige nur den Wert 1. Wie ich später erfuhr, zeigt das Messgerät damit an, dass der gemessenen Wert die Obergrenze des messbaren überschritten hatte, der Wert also höher war als 2999 mS.
    Wir haben hier in Deutschland einen Grenzwert von 1200 mS, und das ist zweifellos zu viel. Leider sind die Wasserleitungen mittlerweile so verdreckt, dass es keinen Sinn macht dort reines Wasser durchzuleiten. Diese würde den Dreck nur lösen und an die Wasserhähne leiten.

    Doch zum Thema:
    Die Erde ist kein Planet, den man "durchrechnen" kann. Erstens braucht man "echte" Zahlen und zwar in ausreichender Menge. Dann muß man alle Faktoren berücksichtigen, die einen Einfluss haben. Jetzt passieren zwei Dinge: Zum einen werden wir nie alle Faktoren erfassen könne, die relevant sind und zum anderen werden wir nie genug Daten beieinander haben. Na und dann kommen noch die Fehlerkorrekturen dazu, die dazu führen, dass die mittelmäßigen Meßwerte bei planetengroßen Rechenoperationen so aufgeblasen werden, dass ihre Ungenauigkeit das Ergebnis verfälscht.
    Ein Erdtemperatur-Mittelwert als aussagekräftige Zahl ist also Mumpitz. Und es nutzt mir ziemlich wenig, wenn hier in Lengerich die Durchschnittstemperatur am Rathaus 8,57° über der Weltdurchschnittstemperatur liegt. Es hilft mir auch nicht weiter, wenn es am Äquator vermehrt regnet und in Kalifornien die Sonne öfter scheint. Ich lebe in Westfalen und erlebe hier gute und eben schlechte Jahre.

    Ich denke wir sind uns einig, die Katastrophenszenarien, die allerorten verbreitet werden, folgen nur der Strategie "Angst und Schrecken". Die Klimakatastrophe wiederum ist nur ein weiteres Instrument der Gemeinschaft der Bürger Geld aus der Tasche zu locken ohne einen entsprechenden Gegenwert zu geben. Also nur "heiße Luft".

    Da können wir uns nur an das alte Sprichwort halten: Bleibe im Lande und nähre dich redlich!

    Gruß EO

    Klimaleugner: Nein, es gibt kein Klima, hats nie gegeben!