Auch bei den Verlautbarungen zur Stromversorgung wird gelogen und verf?lscht, dass sich die Balken biegen!
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Mit einem Handelspreis von 54 Cent je Kilowattstunde liegt der Tagespreis f?r Spitzenlaststrom an der Leipziger Stromb?rse heute erstmals ?ber dem Erzeugungspreis von Solarstrom. Dieser wird im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) mit 40,6-51,8 Cent je Kilowattstunde verg?tet.
Die Energieversorger fahren als Kraftwerksbetreiber Riesengewinne ein. Um diese nicht durch niedrige Strompreise mit dem Kunden teilen zu m?ssen wurde die Stromb?rse ins Leben gerufen. Die geh?rt zwar den gleichen Gesellschaften, erzeugt aber durch ihre Exisitenz und die Art wie sie gef?hrt wird, sehr hohe Kosten. Diese Kosten werden auf den Strompreis aufgeschlagen und der Preis steigt!
Solarstrom hat einen gesetzlich festgelegten Abnahme-, bzw. Einspeisepreis, der nichts mit der tats?chlichen Kostenkalkulation zu tun hat. Dieser Preis ist ein Subventionspreis und wird von allen Verbrauchern mitgetragen, die keine subventionierte Solaranlage auf dem Dach haben. Solaranlagen wiederum sind in der Herstellung so teuer, weil die Besitzer der Fabriken die Automatisierung und damit die effiziente Produktion verschleppen. Sie tun dies, weil ihnen auch die klassischen Kraftwerke geh?ren. Sie machen sich doch nicht selbst Konkurrenz!
Ich halte diese Mitteilung f?r Propaganda, mit der die n?chste subventionierte Runde Solarstromf?rderung vorbereitet werden soll. Wenn das alles so gewinntr?chtig ist, warum investieren die Banken nicht in selbst verwaltete Solarparks?
Wenn die H?lfte aller Haushalte mit Solaranlagen versorgt w?re, m??ten die anderen Haushalte den drei- bis vierfachen Strompreis zahlen. Solange es keine Speicherm?glichkeit f?r Solarstrom gibt, ist das ganze System ein totes Pferd, das man nicht reiten kann. Was n?tzt eine Solarkapazit?t von 1/3 des Gesamtbedarfs, wenn im Winter, bei Schneesturm kein Strom von den Solarzellen kommt? Diese gesamten "regenerativen" Stromquellen m?ssen f?r Ausfallzeiten durch konventionelle Kraftwerke abgepuffert werden. Diese Kraftwerke laufen im Leerlauf, was aber auch Kosten erzeugt. Je h?her der Anteil der Solaranlagen ist, desdo mehr Kraftwerkskapazit?t l?uft zur Pufferung im Leerlauf parallel. Das ist absolut unwirtschaftlich!
Ich wei? nicht wie hoch die eingespeiste Strommenge aus Solaranlagen ist. Vom Windstrom wei? ich, das die Menge sehr unregelm??ig ist und vor allem die Spannung nicht hoch genug, um den Strom tats?chlich weit durch das Hochspannungsnetz zu leiten. Du kannst zwar in Bayern als Verbraucher Nordseek?sten-Windstrom kaufen, der kommt aber bei dir nie an, sondern heizt nur die Hochspannungsleitungen auf. Aus diesem Grund behandeln die Hochspannungsnetzbetreiber den von Windkraftanlagen eingespeisten Strom als Spannungsschwankung in ihrem Netz. Es wird kein einziges Gro?kraftwerk runtergefahren, nur weil irgendwo in Deutschalnd der Wind etwas kr?ftiger weht. Daf?r gibt es in anderen Regionen nur ein laues L?ftchen!
Die ganze zentrale Stromerzeugung in Gro?kraftwerken ist ein wirtschaftlicher Unsinn, wenn man sieht, das von der eingesetzten Energie nur 30 Prozent beim Verbraucher aus der Steckdose kommen. Im Katastrophenfall m?ssen nur drei beieinanderliegen Kraftwerke abgeschaltet werden, und schon hat das ganze Land keinen Strom. Hier mu? umgesteuert werden zur dezentralen Stromerzeugung auf Haushalts- und maximal Gemeindeebene. In diesem Fall k?nnten wir 50 % des Energieeinsatzes sparen! Das w?re auch f?r die Umwelt ein gro?er Fortschritt. In Gemeindeblockheizkraftwerken k?nnten alle Holzreste aus der Region verheizt werden. Der notwendige Strauch und Heckenschnitt, z. B. k?nnte nach dem Schreddern direkt zu Pellets gepresst und verfeuert werden. Heute fliegen die Schreddersp?ne vor Ort wieder in die B?schung.