Beiträge von Glückskind

    Das mag bei Massentierhaltung sein, bei einem herkömmlichen Bauern der seine Kühe im wahrsten Sinne mit Vornamen kennt, ist dies aber nicht der Fall. Zudem wird die Kuh niemals komplett ausgebeutet. Das gleiche gilt für die Eier der Hennen. Glaube nicht, dass ein guter Biobauer sich jedesmal eine neue Henne kauft.

    Es ging um eine vegetarische Lebensweise. Wer die nicht einsieht braucht über vegane Lebensweise wirklich keine Gedanken zu verschenden - darüber zu sinnieren / moralisieren ist dann wirklich recht witzlos.


    Hmm was machst du eigentlich wenn Kakerlaken oder Ameisen deine Wohnung als natürlichen Lebensraum aufsuchen oder ein großer Schwarm Fliegen bei dir durchs Fenster kommt? ;)

    Das Argument zeigt doch nur wieder wie wenig sich hier manche überhaupt reindenken können: selbstverständlich tötet ein Vegetarier, spätestens ein Veganer diese Tiere nicht. Übrigens: wer nett genug zur Natur ist bleibt von solche Überfällen sowieso verschont.


    Hmm was das nahrhafte angeht kannst du sicher mal einen Ernährungswissenschaftler fragen. Jedenfalls ist es eine gute Sache für eine
    ausgewogene Ernährung. Hmm wozu gibt es nochmal Förster und Jäger? *grübel* Achja die haben ja auch noch mit dafür zu sorgen, dass der Bestand der Tiere ausgewogen ist.

    Die meinen, das Gleichgewicht der Natur mit ihren Eingriffen verbessern zu müssen. Da man hierzulande vorher alle größeren natürlichen Räuber (siehe Bruno) ausgerottet hat ergibt das sogar einen gewissen Sinn. Allerdings einen sehr perfiden (naturzerstörerischen) Sinn - was hier wohl auch kein Fleischesser (ein)sehen mag.


    Zuviele Karnickel würde z.B. eine schöne Seuche bei denen auslösen. Zuwenig natürliche Feinde. Denn die sind bereits seit langem ausgerottet.

    Ah, es ist dir also selbst aufgefallen. Den Zusammenhang warum das alles bereits grundfalsch ist konntest du wohl leider nicht herstellen.


    Da fällt mir ein, darf denn ein Bär wie Bruno leben in Deutschland? Der Schlingel könnte sich ja mal nen Schaf oder nen Schwein schnappen zum Verzehr. ;)

    Ja und? Sagt mal: lest ihr Beiträge die etwas länger werden eigentlich gerne nur flüchtig? Ich dachte hier wird gründlich und kritisch selbst gedacht - gehört dagründliches lesen und (selbst)kritisches Nachdenken nicht auch dazu?
    Fleisch fressende Tiere sind ja eben von der Natur als solche vor gesehen. Bruno hätte also noch so viele Tiere essen dürfen - kein Ding. Abgesehen davon dreht es sich hier doch eigentlich um die Frage ob der Mensch als Fleischesser vorgesehen ist oder nicht - das manche Tiere Fleisch essen ist ja einer der wenigen unstrittigen Punkte.


    Die Angst der tiere geht nur dann ins Fleisch, wenn das Tier dabei Angst empfindet.

    Das ist soweit mal erfreulich logisch und shclüssig! Wer Tiere für so blöd hält das sie nicht merken wie ihnen geschieht hat entweder eine verklärte Vorstellung von der Schlachterei oder muss diese mit Medikamenten (oder 'gesünder' mit Alkohol) vorher kräftig benebeln. Alkohol haltet ihr wohl auch noch für völlig unbedenklich - klar: die Menge machts und so...


    Dies ist bei Fleishc zu sehen wie sehnig oder zäh es ist.

    Komische Realitätsverbiegung: das Fleischstück ist entweder sehnig oder nicht, das kommt wohl eher drauf an was du für ein Stück erwischst - die Sehnen entstehen ja nicht erst plötzlich beim Schlachten vor lauter Angst.


    Ja, du hast recht, missionieren ist falsch, zumindest hier. Wir kommen her um über ein Thema zu diskutieren und nicht dem Gegenüber andauernd einzureden, wie falsch seine Ansicht doch sei.

    Also bei dem was hier an sinnvollen Argumenten schon alles ignoriert wird ist das von 'unserer' Seite eher Masochismus als Missionierungsdrang.


    Ja, um alle benötigten Nährstoffe aus Pflanze zu ziehen muss ich schon ein großes Angebot an verschiedenen Sorten an Ost, Gemüse usw. haben, das ist teurer als einfach mit Fleisch eine ausgewogene Ernährung zu leben, wie ich es grade tue.

    Wenn das dein einziges Gegenargument wäääre könntest du immer noch versuchen dein Einkünfte-/Ausgaben Verhältnis so zu ändern das eine möglichst gesunde Ernährung für dich erschwinglich wird. Wäre für deine eigene Gesundheit sicher kein Schaden.


    Du hast recht, dein zynismus nutzt keinem was. Das Stück Fleisch, das ich nicht esse, macht das Tier nicht wieder lebendig.

    Du nimmst es dann aber auf - nur dann kann sich die (vermutete, weil du es bist) schädliche Wirkung ja auf dich übertragen.


    Im übrigen frag ich mich, woher du wissen willst, was zu den Aufgaben des Menschen auf der Erde gehört und was nicht?
    Warum sollte mein Karma drunter leiden, wenn ich Fleisch esse?

    Das war eher ich als Chris, aber egal. Und wir hatten beide Punkte schon mindestens 1 mal, die gleiche Frage inklusive meiner Antwort.
    Der Vollständigkeit halber (nicht das Bluesoldier mal wieder meint ich würde kneifen):

    1. Zur Aufgabe des Menschen: ich weis es nicht so sicher das ich es dir beweisen könnte, bin dir aber auch keinen Beweis schuldig. Sieh es mal anders herum: in welcher Rolle würdest du dir selbst eher gefallen: im Einklang mit der Natur zu leben oder Krieg gegen diese zu führen? Hier sollten gerade alle diejenigen die sich zwar naturreligiös nennen, aber trotzdem Fleisch konsumieren mal ganz nachdenklich an die eigene Nase fassen. Mit oder Gegen? Wirklich und konsequent?

    2. Karma: wenn dir all die anderen Gründe schon nicht einleuchten, darunter der schwerste / wichtigste der ethische Aspekt das für Fleischkonsum nun mal eben Tiere getötet werden und du dafür moralische Mitschuld trägst: wieso solltest du dann meine Karma-Argumentation einleuchtend(er) finden? Sei's drum: meine Sichtweise auf 'Karma' ist sehr schlicht: es geht um Ursache und Wirkung. Wenn du Fleisch isst (Ursache) wird das eine (Aus)Wirkung haben. Du hast ja dann schliesslich ein Stück Fleisch im Bauch welches verdaut wird etc. Das wirst du einsehen, oder? Also tritt die Wirkung zwangsläufig ein und kann nur vermieden werden indem du kein Fleisch isst. Auch noch klar soweit? Was ich halt unterstelle ist, daß Fleischkonsum für den Menschen in jedem Fall eine schädliche Wirkung hat - nicht nur (aber auch) ganz materiell. Diese Vermutung von mir kannst du selbstverständlich bestreiten - dein Ding. Sollte ich recht haben trifft dich die Wirkung unerbittlich - beeinflusst also dein "Karma". Du isst also nicht nur den Medikamenten-cocktail (der dir egal zu sein scheint?) sondern auch z.B. Angst / Wut etc. in dich hinein. Hatten wir auch schon. Das ist eine Auswirkung auf dein 'Karma'.
    Oder glaubst du, du wirst verschont nur weil du dir eventuell Karma auch schön kuschelig anders zurechtdefinierst?
    (Wie beim Wort 'Mord' ja bereits geschehen'. Ich habe übrigens zwischenzeitlich im StGB nachgesehen - ersetze dort in den Paragraphen zu Mord und Totschlag 'Mensch' durch 'Lebewesen' und du würdest vielleicht was wichtiges Selbst erkennen. Von 'Mord ist eine Beziehungstat' stand da nichts - Mord bleibt Mord selbst wenn der Täter das Opfer überhaupt gar nicht kennt. Was auch nur ein Beispiel für deine trotz aller Redegewandheit im Kern schwache Argumentation ist.)

    Ganz allgemein: warum sollen wir jedes Argument mehrfach durchkauen wenn es doch wirklich langsam selbst dem Dümmsten (in dem Falle leider ich) klar wird das ihr es einfach nicht einsehen wollt (oder könnt). Es macht tatsächlich keinen Sinn und mittlerweile auch keinen Spaß mehr. Sollten keine für mich sinnvollen NEUEN Argumente / Fragen o.ä. auftauchen werde ich euch also mit meinem Schweigen beglücken - bluesolider scheint es ja für ihre Gemütsruhe auch dringend zu benötigen :)

    Schöne Grüße

    Glückskind

    Tja Glückskind - da Du nicht weißt, wie alt ich bin, solltest Du Dich hier mal wirklich geschlossen halten.

    Erstens bezog ich mich da (eigentlich klar erkennbar) auf Cloud und zweitens: schön für dich wenn du noch so fit bist das du die Nachteile des Fleischkonsums noch nicht selbst spüren kannst. Oder es gibt dir einfach nicht (in die richtige Richtung) zu denken warum/wieso/weshalb man eigentlich mit zunehmendem Alter immer mehr gesundheitliche Problemchen bekommt. Also ich kenne jedenfalls etliche ältere Menschen denen der Arzt 'weniger Fleisch' empfahl. Ist doch toll so ein Ratschlag wenn das Kind schon halbtot im Brunnen liegt und kaum noch zappelt. Und wie gesagt: wenn weniger Fleisch essen gesünder ist, wieso dann überhaupt Fleisch essen? Es geht eindeutig ohne.

    Schöne Grüße

    Glückskind


    Das ist eine merkwürdige Weiterführung. Oder nehmen wirein anderes Beispiel: Brot. Jemand isst zuviel Brot und wird deshalb krank. Dann sagt der Arzt: essen sie doch mal weniger Brot! Dadrauf denkt sich der Patient:" Hmm wenn weniger Brot gesund ist, muss doch garkein Brot gesünder sein.

    Du wirst lachen: Brot ist (meiner Meinung nach) wirklich ungesund. In welcher Religion fleht man noch mal sogar täglich darum?


    Gesund ist nur das Mittelmaß, nicht zuviel und nicht zuwenig.

    Das klingt sehr schlüssig - wenn du es auf gesunde Lebensmittel beschränkst. Ein 'gesundes Mittelmaß' an Zigaretten pro Tag würdest du mir mit dieser Argumentation also für gesundheitsförderlich verkaufen wollen? Bei solchen Giften wärst du doch wohl auch eher für 'weniger ist mehr', oder? Keine Ahnung, ich jedenfalls schon :)


    Mhm, ich geh einmal die Woche zu den Berliner Tafeln, wenn die mir Fleisch geben, wäre es eine Beleidigung für das getötete Tier, dieses Fleisch wegzuwerfen.

    Eine merkwürdige Sichtweise hast du da. Das Tier ist nach wie vor beleidigt weil man es getötet hat. Der einzige Schutz davor -> es nicht zu essen.


    Tut mir Leid, ich wohn in der Innenstadt, ein Garten wäre zu teuer und im Park darf ich wohl nichts anpflanzen. :P

    Was klar und deutlich zeigt das in unserer heutigen Gesellschaft der Fleischverzehr nur eines von vielen Punkten ist wo etwas ganz grandios schief läuft. Warum ist es uns eigentlich kaum noch möglich unser eigenes Land zu besitzen und uns davon selbst zu ernähren? Vielleicht gesteht man uns diesen Grad an Eigenständigkeit und Freiheit nicht zu? Dann könnte man uns nämlich schlechter Industriefutter andrehen usw.


    Achja, nicht die "Eskimos", sondern die "Inuits" (oder so)

    Entschuldige bitte das ich noch mit dem Wort Eskimo aufgewachsen bin und mich da nicht an die moderne politische Korrektheit angepasst habe. Das werde ich in dem Fall z.B. auch gar nicht tun. So. Jeder weis was damit gemeint ist - bei 'Inuit' würden noch ältere Landeier wie ich z.B. nur 'Hä?' oder 'Gesundheit' sagen ;)

    Schöne Grüße

    Glückskind


    Weißt du, ich hab es immer noch nicht kappiert, warum soll ich ein Tier nicht essen dürfen, aber ein Tier darf ein Tier essen?

    Schrieb ich dir doch bereits: weil die Natur manche Tiere genau dafür vorgesehen hat. Diese Tiere haben ihre Aufgabe und ihren Platz in der Natur. Der Mensch ebenso - diese menschliche Aufgabe besteht aber in meinen Augen eben darin das Leben zu behüten und nicht darin, es massenhaft zu vernichten.


    Es ist ja nicht so, als würd ich ausschließlich Fleisch essen.

    Das würde einen Menschen vermutlich nach einigen Wochen / Monaten wohl so todsterbenskrank machen das es ihn umbringt. (Jaja, ich höre schon: die Eskimos. Die werden ja immerhin ganze 40 Jahre alt. Erzählt mir jetzt bitte bloß nicht das die da oben keine Ärzte und Medikamente hätten. Und die essen zumindest noch ein paar andere Sachen und nicht nur Fleisch aus Massentierhaltung.)


    Was ist so falsch meinen Körperlichen Bdarf an Fleisch nachzugehen?

    Falsch daran ist die Meinung, man bräuchte unbedingt Fleisch auf dem Speiseplan als Ergänzung einer gesunden Ernährung. Das ist eine falsche gesellschaftliche Tradition, eine falsche Gewohnheit, eine Sucht. Genügend gesunde Vegetarier beweisen doch das es ohne geht. Was ist daran denn so schwer zu verstehen?

    Schöne Grüße

    Glückskind


    Nein, ich geb dir nur recht.

    Ach so, das war so unverhofft und wurde von mir deshalb nicht richtig eingeordnet.


    eine Sucht? Brot ist auch eine Sucht, nicht wahr? Die Antwort ist viel zu einfach erdacht.

    Du würdest dich wundern was ich alles für Süchte halte... Selbst wenn die Antwort einfach gedacht ist (da stimme ich zu) - wieso sollte das ZU einfach gedacht sein?
    Ich habe es erfolgreich probiert fleischfrei zu leben und halte das was ich anfangs hatte schon für (leichte) Entzugserscheinungen. Zugegeben: mit dem was man so landläufig als Sucht bezeichnet kenne ich mich gar nicht erst aus :) Trotzdem: es warfür mich eindeutig erkennbar das es eine Kopf-/Gewohnheitssache war/ist.


    Allgemein liegt das nicht am Fleischverzehr als solches, sondern am übermäßigem Fleischverzehr

    Wenn es gesünder ist, weniger Fleisch zu essen - ist es dann nicht vielleicht noch gesünder, gar keins mehr zu essen? Wie gesagt: wenn wir beide über 50 od. 60 sind wissen wir vielleicht mehr.


    Einmal in der Woche Fleisch is zu völlig genug, so wäre Massenschlachtung unnötig, oder was meinst du?

    Es geht doch nicht nur um die Massenschlachtungen. Das ist total pervertiert und meines Erachtens kein Punkt der unter vernünftigen Menschen überhaupt diskutiert werden muss. Es geht darum das überhaupt Tiere getötet werden, und seien es noch so wenige und sei es noch so 'human'. Das ist (leider) zu diskutieren weil es offensichtlich nicht jedem einsichtig ist das auch das immer noch vermeidbar ist.


    (zur geistigen Entwicklung)
    Beweiß es mir.

    Ich arbeite daran - es MIR zu beweisen. Würdest du mir dann glauben wenn ich irgendwann komme und dir sonstwas darüber erzähle? Probier es doch irgendwann selbst (erneut) aus - die 'Arbeit' kann und will ich dir nicht abnehmen :p


    Zudem ist Vegetarisch leben teuer...

    Jein - Fleisch ist auch teuer - sehr teuer sogar. Du hast mit diesem Argument allerdings recht: eine gesunde. hochwertige Ernährung ist (in der Regel; hast du das mit den Freeganern nicht gesehen?) teuer. Sieh es mal andersherum: wofür sonst wenn nicht für deine Ernährung, die Baustoffe DEINES Körpers willst du dein Geld eigentlich SINNVOLL ausgeben? Es gibt genug andere Punkte an denen Einsparungen zugunsten der Ernährung sinnvoll wären - eigentlich fast alles eben. Die andere Möglichkeit: einfach genug Geld haben/verdienen :)

    Noch was: wenn du auf Selbstversorgung umsteigen würdest bräuchtest du für eine rein pflanz. Ernährung wesentlich weniger Land. Die Ertragskraft selbst von kleinen Gemüsegärten ist enorm! Das für Tierhaltung mehr Land benötigt wird wurde ja bereits (an sich ausreichend) erörtert. Es ist also eher umgekehrt herum eher billiger sich rein plf. zu ernähren! (Nützt dem Städter natürlich nix, das Argument bleibt davon aber eigentlich unberührt. Auch der Städter könnte sich einen Schrebergarten zulegen etc.) Lass doch die Argumente auch mal bitte zu und denk drüber nach was davon wirklich stimmig ist.


    Tofu schmeckt nicht usw.

    Dachte ich vorher übrigens auch. Naja, Geschmackssache. Es findet sich aber auf dem Markt in der Regel genug leckeres veg. Essen. Für notorische Obst- / Gemüse- / Salathasser wird es in der Tat schwierig; man kann sich aber auch hier umgewöhnen. Die Materie folgt dem Geist, schon vergessen ;)


    Meine Meinung ist: Jeder soll so essen, wie er es für richtig hält -
    ohne Wenn und Aber. Die Vegetarier können so viel vegetarisch essen wie
    sie wollen, jedoch das ständige missionieren wollen und die
    Vorhaltungen, dass Fleischesser ja so schlimme Mörder sind, das sollte
    bitteschön unterbleiben.

    Na wenn man in einem Diskussionsforum schon nicht mal mehr seine Meinung sagen dürfte, was für einen Sinn hätte denn dann das Diskussionsforum?


    Noch hat der Mensch einen (in gewissem Rahmen) freien Willen.

    Sehe ich ähnlich (einer von mehreren Punkten an denen ich Rudis Ausführungen für falsch / schädlich halte!).


    Ich hatte vor einiger Zeit den unten stehenden Beitrag geschrieben. Komischerweise ist keinem der Vegetarier dazu was eingefallen. Ist schon verdammt merkwürdig..... (naja, wenn man nicht weiter weiß, sagt man lieber nichts, schon klar)...

    Erstens hatte ich dazu schon was gesagt und zweitens ist und bleibt es Abartig - warum sollte man sich mental überhaupt mit solchen Abartigkeiten befassen wollen?
    Es geht ja beim gesunden Leben nicht NUR um gesunde Ernährung. Stichwort Gedankenhygiene.


    Die Chinesen sind ja ganz abartige Esser. Abgesehen davon, dass sie alle möglichen Arten von "ekligem Getier" essen, essen sie z.B. auch Hundefleisch. Und jetzt wird es ganz heftig. Da ihnen das Hundefleisch beim normalen Schlachten nicht gut genug ist, werden die armen Hunde ganz langsam und bestialisch zu Tode geprügelt. Durch diese lange Quälerei und das ganze Adrenalin, was die Tiere freisetzen und durch ihre Angst und Schmerzen, würde das Fleisch besonders zart und schmackhaft. Das ist wirklich eine Riesenschweinerei und ich verachte die Chinesen dafür.

    Du darfst die die solches tun wegen mir auch doppelt verachten: einmal wegen dieser Schweinerei an sich und nochmal weil die so blöd sind un besonders giftiges Fleisch für eine Delikatesse halten.


    Nur sagt es doch eigentlich eines aus: Beim normalen Schlachten scheinen diese Todesängste nicht ins Fleisch überzugehen.

    Das war deine Schlussfolgerung daraus. Meine würde so lauten: manche Chin. wollen NOCH MEHR von dem Zeugs in ihrem Fleisch haben - warum auch immer. Dummheit, Abartigkeit, Masochismus, such es dir aus, passt wohl alles mehr oder weniger.


    Was sagen unsere Veganer/Vegetarier dazu? Und hier bitte nicht darüber diskutieren, dass es eine Schweinerei ist, denn das wissen wir alle. Es geht um das, was beim Schlachten der Tiere ins Fleisch übergehen soll.

    Was da beim Schlachten ins Fleisch übergeht ist für dich also ein interessanter Punkt. Beweisen kann ich dir gar nichts also kannst du meine Aussagen sowieso ignorieren wie es dir beliebt. Für mich ist es aber extrem wahrscheinlich, das die Angst etc. eben ins Fleisch übergeht. Wissenschaftlich messbar und nachweisbar wären dies in Form der Hormone. Sollten diese das Braten usw. überstehen nimmst du die also auf. Willst du das unbedingt bewiesen haben? Schenkst du dieser Ansicht mehr Glauben wenn sie in irgendeiner Studie von einem akad. Titelträger bestätigt wurde? Vielleicht gibt es diesen Beweis schon längst, nur warum sollte ich (oder sonstwer) ihn dir beischleppen - ich benötige ihn nicht. Mir reicht es zu sehen wie sich ältere Menschen mit allerlei Gebrechen zum Arzt schleppen. Und die Ansicht, das die Angst sich auch 'feinstofflich' ihren Weg bahnt ist nun mal nicht wissenschaftlich beweisbar. Die ganz hellsichtigen unter euch sehen es vielleicht irgendwann selbst - ich vermute allerdings das sie vorher mindestens mit dem Fleischessen aufhören müssten. Ein Henne-Ei Problem, aber ein lösbares :)

    Schöne Grüße

    Glücksind


    Wenn es mal sowas wie eine freie Marktwirtschaft gäbe...

    Sach ich ja selbst - du liest zu flüchtig :)


    Ich habe ein Jahr ohne Fleisch gelebt und es ging mir kein deut besser,

    Ich weis, neulich waren es sogar noch 2 ;)
    Das verwunderte mich erst mal selbst - ich gehe mal davon aus dir geht es allgemein ziemlich gut. Dann merkt man das sicher nicht so sehr. Du bist ja noch eher jung(?!) und voller Energie und so. Also ich bemerkte schon einen deutlich positiven Effekt auf meine Gesundheit - was aber wie auch schon mal gesagt nicht nur auf den Fleischverzicht sondern mit auf die gleichzeitige Verbesserung der Nahrungsqualität zurückzuführen ist.


    mein Körper verlangt nunmal von Zeit zu Zeit nach Fleisch,

    Zu diesen Signalen schrieb ich schon recht ausführlich meine Meinung. Wenn du dich ausgewogen und gesund vegetarisch ernährst kommt dieses Verlangen irgendwann eben nicht mehr auf. So zumindest empfinde ich das. Mein Fleischverlangen hat sich jedenfalls schon längst weitgehend verflüchtigt. Muss ich mal drauf achten, ich glaube es hat sich weggeschlichen ohne das ich es bemerkt habe. (Und tschüß, auf Nimmerwiedersehen!)
    Wenn überhaupt dann ist es sowieso eher eine Kopf-Sache, weil es sich beim Fleischessen (alles wie immer meiner Meinung nach) um eine Sucht handelt. Süchtigen fällt es übrigens meistens schwer sich selbst ihre Sucht einzugestehen ;)


    warum geben wir den Tieren das Recht, einander zu essen

    Also Kannibalismus ist auch im Tierreich recht selten. Aber Räuber, Aasfresser usw. gibt es ja - und diese haben selbstverständlich ein Recht, Tierfleisch zu essen.
    Das hat ja auch seine Funktion: natürliche Auslese der schwachen, 'Abfallbeseitigung' bei Aasfressern etc. Übrigens geben nicht wir den Tieren dieses Recht, sondern die Tiere verhalten sich gemäß ihrer natürlichen Aufgabe. Es scheint deine Sichtweise zu sein die Tiere schlechter stellt als Menschen...
    Nur der Mensch meint, schlauer zu sein als die Natur.


    Vom Körper her sind wir wie ein unterentwickeltes Tier,

    Wenn du meinst - du gibst aber hoffentlich zu das auch das eine Glaubens-/Ansichtssache ist.


    doch selbst jenen verlangt es von Zeit zu Zeit nach Fleisch, das hat nichts mit geistlicher Entwickelung zu tun, möchte ich behauten.

    Ich sag nur ohne Fleisch wäre diese besser - bzw. wenn dir das mehr schmeichelt halt: noch besser :p


    "Konsequen zuende gedacht"? Da liegst du falsch- konsequent zudene Gedacht bedeutet es, das wir dem Tod mit weniger Angst entgegen treten sollten, das heißt nicht, das wir das Leben niht ehren sollten.

    Beides richtig - und gerade weil ich das Leben ehre vermeide ich das Töten anderer Lebewesen. Ich töte ja als pflanzenesser übrigens auch weniger Pflanzen - das sollte dir wenn du über die bisherige Argumentation von Chris, mir und anderen nachdenkst auch locker klarwerden. Die von den zur Schlachtung gezüchteten Tieren getöteten Pflanzen hättest du ja wenn du die schon unbedingt mit anrechnen willst noch zusätzlich auf dem Kerbholz ;)


    Für die Tiere? Ja.

    Juchhu! Immerhin! Eine Einsicht :)


    Für meinen Körper? Ja, ohne ab und zu Fleisch würd mir etwas Fehlen.

    Vorschlag: sprechen wir in ein paar Jahrzehnten noch mal drüber wenn sich die Gelegenheit ergibt. Mir fallen da so einige Krankheiten ein die Fleischkonsuminduziert sind.


    Für mein Karma? Dabei wäre ich vorsichtig, einerseits ja, denn jede Handelung hat Auswirkungen auf das "Karma", andererseits kannst du schwer die Auswirkungen auf mein Karma beschreiben, denn jedem sein eigenes Karma verhält sich anderes, als jenes von anderen.

    Ich benutze den Begriff nur zur Vereinfachung, das sollte schon klar gewesen sein :)
    Es ist natürlich in der Tat alles noch ein wenig viel komplexer - und doch wieder sehr einfach. Wenn du wirklich glaubst es könnte sich per Karma irgendwie rechtfertigen lassen ein Tier zu töten, hmm, dann haben wir halt seehr unterschiedliche Sichtweisen. Was ja nun wiederum keine neue Erkenntnis darstellt ;)

    Schöne Grüße

    Glückskind


    Natürlich ist das eine Schweinerei (ohne Schweine beleidigen zu wollen), wenn durch mein Verzicht das zumindest eingedämmt werden könne, würde ich verzichten...

    Hast du eventuell die einfache Marktwirtschaftliche Grundregel von Angebot und Nachfrage übersehen?
    Wenn du öfters mal keine 1 kg Fleisch mehr kaufst wird mehr Landwirtschaftliche Nutzfläche frei für Obst-/Gemüse/Getreideanbau. Die Preise würden sich dementsprechend auch verändern (naja, in einer wirklich freien Marktwirtschaft zumindest). Damit ist zwar keinem hungrigem Mund in der 3. Welt direkt geholfen, aber es steht mehr Anbaufläche für Ernährungszwecke zur Verfügung.
    Aus dem gleichem Grund halte ich Biosprit übrigens für blanken Hohn, das merken ja zur Abwechlsung mal sogar die Mainstreammedien.


    schade, das klappt wohl nicht nagut, ich schränk mich einfach mit meinen konsum ein, dann hab ich wenigstens mein "Gewissen" ausgezahlt und den Bedarf meines Körpers an Fleisch gedeckt.

    Das mit dem Gewissen beruhigen ist doch genau der springende Punkt: ab irgendeiner individuellen Schwelle schlägt es an. Solange man selbst schön brav in der Schafherde mitzockelt reicht es ja zur Gewissens-Einlullung wenn man sagt: machen eh alle so, wird schon immer so gemacht etc. Wer aufwacht oder behauptet aufzuwachen der findet in der Regel auch irgendwann sein Gewissen wieder - und folgt ihm, statt es wieder mit leicht veränderter Argumentation ins Abseits zu treten ;)


    Pflanzen sind auch Lebende Wesen, die wir essen (=töten*, morden*) genaso wie Tiere, bloß nutzen wir de gleichen Trick wieder und wieder um unser Gewissen zu betrügen:

    In dem Fall darf das Gewissen zu Recht beruhigt werden. Pflanzen denken/fühlen sicherlich und unzweifelhaft anders als Tiere, Tiere sind wesentlich bewusster usw. Zum zweiten hat die Natur es nun mal so vorgesehen das wir irgendetwas essen müssen. Wir Vegetarier (und co.) gehen eben aus vielerlei Gründen davon aus das es für uns so vorgesehen ist das wir uns pflanzlich ernähren SOLLEN. Das ist dann keine Gewissensberuhigung mehr sondern einfach Teil unserer Realität (über die zu diskutieren führt uns beim Thema selbst nicht sonderlich weiter?). Solange wir nicht von Geburt an mit Lichtnahrung zurechtkommen müssen wir halt schon zwangsläufig etwas essen. Darüberhinaus: bei Obst z.B. tötest du ja nicht mal eine Pflanze, der Apfelbaum wächst ja munter weiter und verzeiht es dir/uns auch sicherlich wenn wir seine Früchte unwiederstehlich lecker finden :)


    wir stufen jene, die wir töten als nicht lebenswert, "unter-menschlich" ein oder behaupten, das wir sie töte müssen um zu leben und dasin diesen Mengen.

    Das ist abartig gedacht - es geht nicht darum das man Pflanzen nicht für Lebenswert hält. Natürlich sind Pflanzen lebenswert. Nur sind sie für uns - im Gegensatz zum Fleisch! nun mal wirklich überlebenswichtig. Wenn du eine (abartige) experimentelle Bestätigung brauchst kannst du ja mal so lange du es schaffst nur ausschliesslich von Fleisch essen (*kotz*) - das geht nicht. Bei rein pflanz. Kost hingegen leben es genügen Menschen vor das es _gut_ geht.


    Das gleiche machen wohl auch vegetarier mit Pflanzen, denn die sind ja nicht so viel Wert wie Tiere...

    Das entspring wohl eher deinem Drang, anderen solche Werturteile zu unterstellen.


    Jedes Tier, jeder Mensch und jede Planze hat Seele, wenn wir eins töten, wird es wiedergeboren, die Seele wird weiterleben.
    Wir könne demnach einem Tier/einer Pflanze/einem Menschen nie wirklich töten, nur den Körper, nie die Seele. Alles ist doch letzendlich eine Illusion.

    Das wäre ein ziemliches Totschlag Argument - konsequent zuende gedacht müsstest du dich selbst auch gleich zum erschlagen bereitstellen. Oder wie Chris sagte Amok laufen ;) Tust du aber aus irgendeinem Grund wohl eher nicht. ;)


    Ok weit genug abgedriftet - ich werd weiterhin Fleisch essen, zumindest weniger Menge und mit mehr Bedacht.Jedermuss selber sehen, wie er sich damit auseinandersetzt, bloß nervt es mich bisweilen, das gewisse Vegetarier ihre Idee anderen mit einem Fanatismus aufzuzwingen versuchen,

    Ich weis das ich dich und sonst keinen zu etwas zwingen kann. Du weist genau so, das dich mit Worten alleine auch keiner zu irgendwas zwingen kann!
    Was - und da hast du z.B. bei mir durchaus recht - passieren kann ist das man als Vegetarier beim Versuch, 'seine Idee' anderen näher zu bringen verbal über die Stränge schlägt.


    Denn Letzendlich ist es reine Glaubensfrage...

    Womit du aber nun mal Unrecht hast! Es macht für die Tiere sehr wohl einen Unterschied, es macht für deinen Körper, deine Gesundheit und dein Karma einen Unterschied... Wer aber nun mal gar nicht hören will der wird es irgendwann mal fühlen. Ich mag das halt nicht mehr - ich ging noch nie gerne zum Arzt und möchte und werde(!) es auch so beibehalten.

    Schöne Grüße

    Glückskind

    Deckung?! Stink ich?! *an sich riech* *GG*
    Wassen nu los?

    Nicht so egozentrisch bitte - es war doch eher ich der hier Stunk (Gestank) gemacht hat. Schon vergessen? Das wäre natürlich auch gut :)
    Tip: Fleischesser kann ich ja schliesslich nicht am Geruch erkennen - noch nicht ;)


    Naja, dazu muss ich keine c't lesen,

    Sicher nicht. Da steht aber z.B. drin wie das ganze noch toller, neuer schneller und besser mit Wahlfälschungsmaschinen - ähm, 'tschuldigung - Wahlcomputern weitergeht bzw. gehen soll.


    das erschließt sich mir automatisch und ganz logisch:
    Am Ende müssen alle Daten in EINE Datenbank zusammenfließen. Dort gibt es Verwalter und Auswerter.
    Die haben nen Boss. Und der sagt, was gemacht wird.
    Vielleicht ist auch der Boss selbst der Verwalter.

    Hihi, ja, klingt interessant.


    Ist doch logisch....die ganzen Wahlkreise mit den Stimmen...da wird gezählt.
    Meldung gemacht. Jeder Kreis kennt nur SEINE Anzahl an Stimmen.

    Jein - das heutige Wahlsystem halte ich noch für relativ transparent und ehrlich. Man könnte nachzählen. Man kann die Informationen der Kreise auswerten und das Endergebnis gegenprüfen. Da sind etliche Kontrollmechanismen etc. Warum wohl sonst will man all das ändern?


    Da kann man gleich von vornherein mogeln...ganz logisch...denn keiner der ehrlich beteiligten am Wahlkampf und beim Stimmen auszählen hat wirklich den Überblick über das, was geschieht.

    Der am Ende, der kann mit der DB alles machen, was er möchte.

    Meine Kritik daran geht in eine ganz andere Richtung: was hat den der Normalbürger groß für eine Wahl. Er darf bestimmen von wem er an meisten belogen wird. Was hinter den Kulissen läuft und abgemacht wird bekommt doch keiner mit. Das ganze System ist marode und gehört alleine deswegen boykottiert.

    Schöne Grüße

    Glückskind

    Aber genauestens.
    Ich gehe schon jahrelang nicht mehr wählen ;) Wozu?
    Selbst wenn wir alle nachweisen könnten, dass wir nicht hingehen, hätte immer eine Partei knapp über 50 % *lach*

    Ich begebe mich mal aus der Deckung - Shiva - bitte nicht gleich wegklicken! Ich komme nur aus der Deckung weil ich mal (ausnahmsweise ;) ) 100%ig deiner Meinung bin.
    Wer sich ein wenig über Wahlmaschinen informiert (c't lesen hilft ;) ) dem wird ganz übel wenn er an 'Demokratie' denkt.


    Es macht für die Lebenden einen Unterschied. Es gibt Leute, die treibt man in den Wahnsinn, wenn man ihnen einredet, sie seien Mörder, das Wort "Mord" wird doch sowieso nur benutzt, damit dan Leute in Angst treiben kann. Ist das etwa im Sinne der Geister?

    Also so wie ich das benutzte war die Motivation nicht 'Angst machen' - auch wenn das bei manchem Empfänger so ankommt. Die Motivation war eher 'zum nach- bzw. umdenken' bringen. Was zugegebenermassen auch wieder ziemlich daneben ist. Shiva, Cloud, wie war das nochmal mit den Perlen und den Säuen? Ihr habt da glaube ich versucht das näher zu erläutern. Ich habe mich da nicht tiefer eingelesen, aber wie seht ihr das, lasst ihr das hier als Praxisfall gelten? Ah, hmm, nee, das wäre jetzt eher unvorteilhaft für euer Ego... ;)


    Der Menschliche Körper weiß selbst am besten, was er braucht. Wenn meinem Körper es nach Fleisch verlang, wäre es dann nicht falsch, es ihm zu versagen?

    Ein interessanter und zugegebenermassen etwas kniffeliger Punkt. Der Körper verlangt etwas und signalisiert das, das sehe ich auch so. Aber ich denke mal, es kommt nur dem Verstand(!), vermutlich dank massiver Fehlkonditionierung, der Gedanke nach Fleisch in den Sinn. Was der Körper signalisiert hat war vielleicht Eisen oder Eiweißmangel. Dieser lässt sich mit pflanzlicher Nahrung auch beheben - zumindest ist das meine unwissenschaftliche Meinung die ich aber immerhin durch quicklebendige jahre bis jahrzehntelange Vegetarier bestätigt sehe. Es steht natürlich jedem frei einen tollen Prof. Dr. darüber glauben zu schenken um höchstwissenschaftlich abgesegnet weiter gegen Vegetarier lamentieren zu können. Als Vegetarier weiß man aber das man sich wohler fühlt. Versuch macht klug - was ist für euch daran eigentlich so schwer zu akzeptieren?
    Ich gehe übrigens auch davon aus das 1.) diese Körpersignale bei gesunder, abwechslungsreicher Kost gar nicht vorkommen bzw. nicht notwendig sind (und da bin ich schon nah dran obwohl ich nicht so lange und bedacht damit befasst bin) und 2.) bei ausreichender Entwöhnung von der gesellschaftlichen Fehlkonditionierung eben keine 'Fleischeslust' mehr aufkommt, sondern eben Lust auf die entsprechenden pflanzlichen Nährstofflieferanten.


    Du sprichst von "natürlicher Ordnung", was verstehtst du dadrunter?

    Na, das die Natur eine (ihr innewohnende) Ordnung hat - das sagt der Begriff ja schon ;)
    Viele Menschen meinen halt (weil sie ja nun mal in der Tat mehr oder weniger vernünftig sind), sie wüssten es besser. Solche Menschen verstossen dann - mal mehr, mal weniger - gegen diese Ordnung. Ich nehme mich da nicht aus - unsere heutige Gesellschaft macht es einem da wirklich nicht leicht. Es ist aber schon ein entscheidender Unterschied ob man meint, sich mit aller Gewalt gegen die Natur stemmen zu müssen (ich dachte ihr findet Gentechnik auch nicht toll) oder ob man bewusst bemüht ist sich dem Einklang mit der Natur zu nähern.


    Als die Menschen noch Nomaden waren, aßen sie auch Fleisch, es machte ca. 10% der Nahrung aus, 90% wurde gesammelt.

    Wenn du meinst es hätte ganz früher keine Vegetarier gegeben...


    @ all
    Sicher, viele Pflanzenfresser entwickeln gewaltige Kräfte, also wäre es doch falsch zu behaupten, das der Mensch Fleisch braucht um Muskeln zu entwickeln?

    Richtig erkannt! Die körperliche Leistungsfähigkeit sinkt eben nicht! Das ist ein saudoofes Märchen und kommt halt nur von denen die es nicht oder eben falsch ausprobiert haben. Man muss schon (ein wenig!) auf sinnvolle Nahrungszusammenstellung achten, mit anfänglichen(!) Umstellungsschwierigkeiten rechnen etc. Wenn man mitten in einer Hochleistungsbedarf-phase halbherzig umstellt oder so kann das halt auch nichts werden - aber wegen der Umstellung, nicht wegen der pflanzlichen Ernährung. Lass dir übrigens mal wenn du es mir nicht glaubst von kundiger Seite erklären, welche Aufgaben im Körper den größten Energieverbrauch mit sich bringen. Körpertemperatur ist klar, aber irgendwo unter den Top 5 kommt die Verdauung! (Ich bin recht sicher das es sogar unter den Top 3 ist.) Pflanzliche Nahrung verdaut sich aber leichter, Rohkost z.B. benötigt ein vielfaches weniger an Energie um verdaut (in neue Energie) umgewandelt zu werden. Auch nichts das man glauben muss: man weiß es bzw. wenn man es nicht weiß kann man es ausprobieren. Mit Obst u.ä. kannst du dich ohne Gewalt gar nicht so vollfuttern wie mit einer üblichen Fleisch-Mahlzeit. Was fühlt sich 1-x Stunden nach der Mahlzeit angenehmer an: der Gänsebraten mit Klößen etc. bei dem du 'etwas' zu viel zugelang hast oder der reichhaltige Salatteller? Das ist doch schon ein simples Beispiel für natürliche Ordnung. Das eine ist ein dagegenstemmen, das andere nicht. Du bist klug - du verstehst das schon! (Zumindest wenn du es irgendwann mal verstehen willst.)


    ...dafür haben die meisten Pflanzenfresser mehrere Mägen oder zumindest andersartige Mägen als Menschen, so kann man diese Aussage nicht verallgemeinern.

    Links auf Alexander Draganz (o.ä.) wurden mehrfach gebracht. Der hat sicherlich und unzweifelhaft einen menschlichen Magen. Ignoranz der Realität ist in meinen Augen keine kluge Lösungsstrategie...

    Zitat von Mark Twain


    Noch niemals sah ich einen Menschen, der wirklich die Wahrheit sucht.
    Jeder, der sich auf den Weg gemacht hatte, fand früher oder später, was ihm Wohlbefinden gewährte.
    Und dann dann gab er die weitere Suche auf.

    Gruß

    Glückskind


    Erfüllt nicht den Mordbestandteil. Mord setzt Heimtücke voraus, ist stets eine Beziehungstat und was wichtig ist, bei einem Mort tötet man eine ganz bestimmte Person.
    Vereinfacht gesagt: wenn ich auf die Straße (auf die Weide) gehe, einen Menschen (eine Kuh) dort tötet, um an sein Geld (an ihr Fleisch) zu kommen, dann ist jener Akt Totschlag und Raub, jedoch kein Mord.

    Mit deiner juristichen Denkweise machst du ganz bestimmt ganz doll viele Punkte ... in einem Forum. Dafür kannst du dir aber nichts kaufen und es wird auch nicht besser ob du es Beziehungstat, Mord oder Totschlag nennst. Es war Absicht dahinter und ein Tier ist tot. Meinst du allen ernstes deine klugen Wortklaubereien interessieren die Geister? Damit kannst du höchstens mal Anwalt werden.

    Übrigens: bei beliebigen Diskussionen Nazi-Kram reinzupacken erfüllt zwar schön godwins Law (http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Law), zeigt, ist und bleibt aber eine ärmliche Diskussionskultur. Das meine ich jetzt nicht speziell an dich gerichtet, es ist mir auch egal damit angefangen hat. Es neeeeervt, es trägt nichts zur Sache bei und es wird nicht besser/anders wenn man es wieder und wieder auspackt. Hmm, habe gerade weitergelesen, in deinem Fall macht es sogar Sinn und damit angefangen hattest du wohl auch nicht, also sei's drum.


    Nun, wenn wir dann in Zukunft irgendwann wirklich die Tötung von Tieren unter Strafe stellen, so schauen unsere Kindes-Kinder so auf uns, wie wir heute auf das dritte Reich schaun, damals war es nicht unter Strafe, weshalb sie es taten.

    Na, dein Problem. Auf mich nicht (mehr). Damit hast du dir übrigens ganz wunderbar selbst ein Argument für eine fleischfreie Lebensweise geliefert. Ach ja, nochmal zur Verdeutlichung: die weltliche Gerichtbarkeit interessiert in dem Punkt nicht. Ein Fleischesser verstößt gegen die natürliche Ordnung, und diese wird ihre Strafe auch entsprechend durchziehen. Auch wenn du jetzt meinst du würdest davon nichts merken oder gar meinst du wärest darüber enthoben. Nochmal ganz deutlich: mit selbstgefälliger Paragraphenreiterei kommst du da nicht raus. Lauf ruhig weiter gegen die Wand, irgendwann wenn deine Benommenheit nachlässt spürst du vielleicht die Schmerzen. Spätestens im Alter, aber das ist ja noch lange hin für dich ;)


    Der Mensch soll sich die Erde Untertan machen.

    Diesen Satz möchte ich gerne noch einmal kurz aufgreifen weil er sehr symptomatisch für das ganze Problem ist! Du erklärst ja schön selbst, das ist kein Freibrief etc.
    Der Satz an sich ist ja eben sehr bekannt und wird eben auch von manchen Gestalten als Freibrief benutzt. Und er steht nun mal in dem für Latschenprinz-Fans wichtigsten Buch - und wenn ich mich recht erinnere wird er dort nicht relativiert, erläutert oder ähnliches. Und das ist eben Mist!

    Andere haben das sehr viel besser erkannt:

    Zitat von Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland


    Das Wirken der Natur zu erkennen, und zu erkennen, in welcher Beziehung das menschliche Wirken dazu stehen muß: das ist das Ziel.

    Der Mensch ist eben nicht Herrscher über die Natur! Der Mensch ist viel eher Hüter der Natur! Oder wegen mir ein weiser und verständiger Herrscher - aber wer ist dazu heutzutage noch fähig?

    Zu den Naturvölkern kann ich hier nur sagen das diejenigen die heute 'Naturvölker' genannt werden wohl meist nur ein paar kümmerliche Reste der einstigen Pracht und des einstigen Wissens darstellen. Das erkennt man z.B. genau daran das manche von ihnen sich erdreisten, Fleisch zu essen. Wer einem verehrten Freund ein paar Körperteile abhackt macht die Sache auch nicht wesentlich besser dadurch das man ihm sagt wie sehr man ihn doch wertschätzt, das es einem Leid tut oder so.

    Gruß

    Glückskind

    Ich find das so krass

    Krass ist noch eine starke Untertreibung - es geht da um die allerübelsten Perversitäten wieder die Natur.


    na, da wird man doch gerne zum Vegetarier :thumbup:

    Den Zusammenhang siehst du wohl darin das Vegetarier unter Umständen auch bzw. vermehrt Soja essen, ja? Man kann es als Vegetarier auch bleiben lassen oder auf die Herkunft achten, nicht wahr? Also ein doch eher mutwillig gegen Vegetarier konstruierter Zusammenhang ;)

    Ich hätte da einen anderen: Gen-Technik ist die frevelhafte Anmassung mancher Gestalten, sie wüssten es besser als die Natur. Für mich in dem Punkt nichts anderes stellt der Fleischkonsum dar. Der Unterschied liegt eher im Ausmaß und Grad der Perversität. Den Fleischessern kann man immerhin zugute halten das sie es in der Regel schlicht deshalb so machen weil alle (=die Mehrheit) das schon immer (= Geschichtslüge/Verdrängung) so gemacht haben. Die Gen-Typen machen es bewusst um die Natur zu verseuchen und aus Profitgier. Grrrrr.


    Das gleiche passiert meines Erachtens* auch in einer Maschine, die die Kuh in ganz kleine Stücke teilt, diese dann durchmischt und in kleine Lustdichte Verpackungen drückt. Und ganz nebenbei Sind die Gefühle im Mentalkörper, nicht in der Seele, also die Seele ess ich trotzdem nicht**.
    *mag von der Meinung anderer abweichen
    **entnahm ich dem "Auf ein Wort" Buch von "Rudi Berner

    Aha: In der lustichen Maschine wird das also rausgehäkselt. Daraus entnheme ich: du isst nur Industrie(abfall)fleischprodukte und keine Stücke (das ist für mich Doppel-Bäh, andere Meinungen mögen davon abweichen ;) Des weitern willst du mir/uns damit doch nicht ernsthaft weismachen das bei dem häkseln die Angst-Hormone etc. verloren gehen - plus der ganze andere Medikamenten-bäh der da in der Regel mit drin ist. Du verstehst vielleicht wenn du konstruktiv/objektiv nachdenkst was ich mit selbst belügen / selbst froh machen meine. Die Intelligenz dazu hast du allemal - was man an deinem Humor (diese Sorte Humor mag ich ja selbst) durchaus merkt. Dann nutze sie aber bitte auch richtig - es kann nur zu deinen eigenen Gunsten sein. An welchem feinstofflichen Körper diese Emotionen anhaften ist mir übrigens schnuppe solange ich es noch nicht selbst sehen kann. Ich würde mal sagen, Emotionen hängen am Emotionalkörper - klingt für mich bestechend einfach und logisch :)
    Und deine Behauptung, das würde bei einem industirellen Verarbeitungsschritt abgehen halte ich für sehr fragwürdig.


    Hmm wer bestimmt das?

    Das steht sogar schon in dem Satz: die Natur. Manche dünken sich halt ob ihrer Intelligenz, sie wüssten es besser. Da diese die Mehrheit darstellen hält man es heutzutage sogar für normal.


    Kann es nicht auch sein, dass es tiere gibt die eben auch dafür vorgesehen sind?
    Zudem gibt es in der Natur auch genügend Raubtiere. Die werden auch einen Teufel tun und sich veganisch oder vegetarisch zu ernähren.

    Habe ich doch schon angesprochen: ja, die Raubtiere etc. sind natürlich von der Natur als solche vorgesehen. Der Mensch ist aber (in meinen Augen) eben nicht als Fleischesser vorgesehen. Das ist doch der ganze Punkt um den es sich hier herumwindet...


    Es ist in der Sicht sogar von der Natur gewollt. Natürliche Auslese klingt zwar hart, aber so reguliert sich die Natur auch selbst und
    hält alles in einem Gleichgewicht.

    Für mich klingt das nicht hart sondern es entspricht ganz schilcht den Tatsachen. Die Rolle des Menschens in dem ganzen ist es aber die unterschiedlich gesehen wird. Wir sind ja schliesslich vernünftig und so. Vernunft ist aber nicht nur Vorteil, sondern auch Verpflichtung!


    Es schmeckt einfach gut und schaden tut es mir auch nicht.

    Ich nehme an du bist halt noch jung. Guck dir mal die älteren Generationen beim Arzt im Wartezimmer an, was denen alles fehlt. Obwohl - fehlen ist das falsche Wort - es ist eher ein zuviel (an ungesunder Ernährung) im Wartezimmer versammelt. Was verordnen denn selbst die Ärzte bei etlichen Krankheiten: weniger Fett und Fleisch!


    Die Angst isst man übrigens nur dann mit, wenn das Tier bei der Tötung welche verspürte.

    Sehr richtig - ich wäre schwer blöd wenn ich was anderes behaupte. Also sediert man die Tiere vorher eventuell - dann ist du halt das mit - tolle Kiste.


    Gute Schlachter sorgen dafür das dies eben nicht der Fall ist.

    Schnell und schmerzfrei. Hmm - hast du auch den in der Regel indiskutablen Transport zur Schlachterrei mitbedacht? Was ist wenn die Tiere nicht so blöd sind wie du meinst? - Die haben im Gegensatz zum Menschen schliesslich wesentlich besser funktionierende Instinkte. Fragen über Fragen ...


    Auf Milch und Eiprodukte werde ich jedoch definitiv nicht in meiner Ernährung verzichten!

    Verlangt keiner - nochmal: es ist dein bzw. euer Körper.


    Ich denke mein Bewusstsein wächst auch so ganz gut genug. ;)

    Ein sehr interessanter Aspekt: was meinst du - wächst das nicht sogar noch besser wenn du stärker im Einklang mit der Natur lebst? Das beste an der Frage ist - du kannst es irgednwann mal einfach ausprobieren und musst dazu keinem ausser dir selbst glauben. (Dabei bitte auf hochwertige und abwechslungsreiche Kost achten und bedenken das es ähnlich wie in der Homöopathie zu einer Erstverschlimmerung kommen kann. Dir fehlen ja schliesslich die ganzen Medikmante die im Fleisch in der Regel mit drin sind. Mindestens einen Monat solltest du schon schaffen bevor du die Flinte ins Korn wirfst.)

    Überall werden die Menschen gegeneinander getrieben:
    Linke gegen Rechte - Nichtraucher gegen Raucher - Vergetarier gegen Fleischesser - usw.

    Sehr gut erkannt! Es gibt da aber einen Unterschied: die beiden letztgenannten Punkte sind eigenschädliches UND umweltschädliches Verhalten. Beim rauchen habe zumindest ich da keinen Diskussionsbedarf, das sollte jedem der seine graue Grütze auch nur halbwegs nutzen kann selbst klar sein. Beim Fleischkonsum wie man hier sieht zumindest für diejenigen die etliche Fakten (Tierquälerei uvm.) verdrängen Meinungssache.

    Überall werden die Menschen gegeneinander getrieben:
    Ich hoffe nur, dass alle Vegetarier auch keine Dinge aus Leder besitzen und Stoff- oder Plastikschuhe, vielleicht auch Holzpantinen tragen.

    Ich zitiere mich mal aus einer aktuellen PN von mir selbst:

    Zitat von Glückskind


    Ich bin übrigens in der Tat auch der Meinung das vegetarisch Leben nur ein Schritt ist, allerdings einer der wichtigsten überhaupt (wenn man mal davon ausgeht solch Eigenschädliches Verhalten wie Drogenkonsum etc. wäre sowieso kein Thema). Ich stelle also schon einige Dinge in Richtung vegan um (Körperpflegeprodukte, zukünftig möglichst kein Leder mehr usw.).

    Damit dürfte deine Aussage aus meiner Sicht recht hinreichend kommentiert sein :)
    Umbra: hör auf deine Instinkte / deinen Körper. Das ist besser als jedes noch so wissenschaftlich hinterlegte Argument.

    Schöne Grüße

    Glückskind


    Ich habe Dinge gesagt, weil ich meine Aussage nicht nur auf Tiere reduzieren wollte. Ich bin da ganz Deiner Ansicht, wenn Du sagst man sollte ein Lebewesen nicht wie ein Ding behandeln sondern immer mit dem nötigen Respekt. Was eigentlich in meinem Schlußsatz zum Ausdruck kommen sollte.

    Stimmt, mea culpa.


    Tiere sind Lebewesen das ist richtig. Aber sind das Pflanzen nicht auch?

    Ich gehe davon aus wir haben uns beim schreiben unserer Beiträge zeitlich überlappt - sieh bitte einfach mal was ich dazu auf Clouds gleichlautenden Ansatz geschrieben hatte.


    ..., dann bringt mich das jetzt zu der Annahme, das Du es generell ablehnst Leben gleich welcher Art vorsätzlich zu beenden.

    Sehr richtig erkannt!


    Dann stellt sich wieder die Frage wie das mit dem pflanzlichen Leben aussieht?

    Kurz gesagt (an Cloud hatte ich es ja schon ausführlicher geschrieben):
    1.) Tiere sind die komplexeren Lebewesen, haben mehr Bewusstsein als Pflanzen.
    2.) Pflanzen sind meiner Meinung nach dazu vorgesehen von uns gegessen zu werden. Natürliche Ordnung. Bei einem Raubtier spreche ich ja auch nicht davon es wäre ein Mörder. Aber ich halte den Mensch eben weder für ein Raubtier noch für einen Allesfresser (wie sich das schon anhört: Allesfresser...).


    Ich gebe zu Nutzbarmachung klingt jetzt vielleicht nicht sonderlich schön,

    In der Tat - die Vorlage habe ich ja auch gleich genutzt :)


    ändert aber nichts an der Tatsache das es so ist. Es soll auch deutlich machen, das ich nicht grundsätzlich das töten von Tieren für richtig halte. Also ein töten von Tieren aus reiner Mordlust heraus oder weil ein bestimmter Rohstoff des Tieres besonders hohe Gewinne erzielt (z.B. Elfenbein) ist keines Wegs in Ordnung und auch nicht notwendig.

    Schon mal besser als gar keine Moral. Ich habe (meine eigenen!!!) Masstäbe mitlerweile halt höher gelegt.


    Eine Sünde kann ich darin auch nicht sehen. Der Mensch soll sich die Erde Untertan machen.

    Noch eine Vorlage! Ein schöner Grund warum ich von den Brüdern die diesen Satz in dicken Büchern durch die Welt tragen rein gar nichts mehr halte.


    Was nichts anderes als Nutzbarmachung bedeutet. Aber wie ich schon sagte, ist das nicht automatisch ein Freibrief dafür, nach Lust und Laune draufloszutöten. Sondern er soll immer mit Verstand wirtschaften. Und dazu gehört eben auch ein Respekt vor der Natur, welche immer die notwendigen Rohstoffe für ein Leben bereitstellen wird, wenn man sich an gewisse Regeln hält. Und dazu gehört natürlich in erster Linie auf ein gesundes Gleichgewicht zu achten.

    Dann differieren wir wenigstens nur in der Frage, wie das konkret aussieht und nicht in der Frage ob.

    Über diesen Punkt kann man sicher streiten.

    Wieso? Es geht - q.e.d.


    Ich persönlich fühle mich besser in der Lage schwere körperliche Arbeiten besser zu verrichten, wenn ich unter anderem meine Nahrung mit Fleischprodukten ergänze.

    Ach so, das Kraft-Argument. Hatte ich nicht eingangs einen Artikel verlinkt - guck mal rein :)
    Und: Versuch macht klug. Ich persönlich kann noch keinen Leistungsabfall feststellen - im Gegenteil. Nach ein paar Monaten fühlt man sich viel wohler, vitaler, lebendiger. Ich gestehe aber das ich die Qualität meiner Nahrung insgesamt erhöht habe - parallel zur Umstellung auf vegetarische Ernährung.


    Ich denke es kommt immer auf die richtige Mischung an. Einer braucht vielleicht mehr davon ein anderer wieder von etwas anderem.

    Schon. Ich behaupte ja nur, das man diesen Ausslgeich auch komplett ohne Fleisch haben kann. Und es laufen ja genug von uns rum die dir das 'beweisen'.

    Ich denke das liegt daran, das Du mich in einigen Punkten vielleicht auch nicht richtig verstanden hast.

    Gut, da hast du Recht.

    Gruß

    Glückskind


    Nee, das war für die Leute nicht freiwillig :D. Sie hätten liebend gerne jeden Tag ihr Fleisch gegessen,

    Das war zu erwarten und dann kann es auch kaum klappen. Wie soll es denn auch klappen wenn keine eigene Motivation dahintersteht? Je mehr man unter Zwang steht, desto mehr wird man sich normalerweise sträuben.


    Ja, sicher geht das. Aber bevor man jeden Fleischkonsum grundsätzlich ablehnt und Fleischesser als Mörder bezeichnet - wären da paar Fakten, die zum Nachdenken anregen nicht sinnvoller?????

    Sicher kann man jede Menge Fakten pro oder kontra bringen. Alleine um den Punkt 'Gebiss' kannst du endlos rumdiskutieren. Solche Punkte werden dann auch wieder auseinander genommen und sind für jeden der nicht mehrere Studiengänge belegt hat nicht 100%ig sicher - müssen also auch letztlich wieder geglaubt werden. Das Argument Mord - ja, es ist plakativ und für Fleischesser provokant - es ist aber auch ein Kernargument was sich nicht vom Tisch wissen lässt und wo es keinen Studienabschluss für braucht.

    Wenn du Faktensammlungen willst: die gibt es in diversen Foren/Beiträgen sicher schon zur Genüge, samt passender Diskussionen dazu.


    Hui, @ Glückskind deine Worte klingen schon nach Kriminalisierung.... Fleischesser sind Mörder! Von daher kann ich verstehen, dass Shiva auf so Diskussionen keinen Bock hat.

    Ich sage / sagte bereits oft genug das es jedem selbst überlassen bleibt. Es ist aber nun mal meine Meinung zum Thema. Das es eine schmerzhafte Argumentation ist - nun, wenn du dir die Mühe gemacht hast meine Beiträge sorgsam zu lesen wüsstest du das ich selbst in der Hinsicht auch 'schuldig' bin. Damit muss ich ja auch leben - ich lehne es aber mittlerweile ab, mir da weitere Schuld aufzuladen. Wenn Shiva und viele andere da keinen Bock drauf haben: ja, es ist ja auch viel kuscheliger hier wenn man gewisse Dinge einfach verdrängt. Nur noch Fleisch von glücklichen Tieren, ja, dann ist ja alles gut. Es ist ja alles so toll rosa-rot hier. Ich mag mich aber weder selbst belügen noch andere - und das darf dann ruhig mal weh tun. Dieser Schmerz geht vorbei wenn man der Erkenntnis Taten folgen lässt - oder man macht sich wieder selbst froh.

    Erstensmal ist das was ihr hier von Mord schreib, gelinde gesagt, Schwachsinn, denn:"Mord ist eine Beziehungstat".

    Für mich gibt es zwei einfach Bedigungen die einen Mord einen Mord sein lassen: 1.) Absicht 2.) ein Lebewesen wird getötet. Beide sind klar erfüllt.
    Wenn man sich den Begriff Mord passend umdefiniert ist es halt schon viel einfacher zu sagen: alles kein Problem - das Tier wird ja vom Schlachter getötet, es ist keine Beziehungstat. Schon recht.


    Den Begriff "Mord" verwenden Vegetarieren sicherlich lieber, um ein stärkeres Schuldgefühl zu bewirken, jaja, die Zwecke heiligen die Mittel...

    Mit dem ersten Teil hast du Recht, verzeihe mir meinen Übereifer. Der zweite Teil ist aber auch so ein Totschlag-Argument, gelle? Ich zwinge ja keinen physikalisch oder so.


    Zweitens: es tut mir Leid, aber es gibt hier kein richtig und flasch, auch wenn ihr es so sehr wollt oder glaubt, also kommt damit klar.

    Na in meinen Augen gibt es schon ein paar Sachen die sich ganz banal auf richtig und falsch reduzieren lassen. Schadet etwas mir, anderen Lebewesen oder der Natur ist es falsch.


    Der Mensch kann sowohl auf die eine als auch auf die andere Weise überleben, da werdet ihr mir sicherlich zustimmen.

    Klar.


    Aber auf den Einzelfall bezogen ist eine 100% Aussage nicht zutreffend, jeder muss sich mit der Frage ob der eigende Körper Fleisch braucht oder nicht, selbst auseinandersetzen. Der eigene Körper selbst weiß am besten, was er braucht und lässt es uns in der Regel auch erkennen.

    Jein - der eigene Körper weis und zeigt in der Tat deutlich wenn ihm was fehlt. Nur kann ich dann meinen gespürten Mangel halt mit Fleisch decken oder doch lieber mit Eiern (falls nicht vegan), eisenhaltigem Gemüse u.ä..


    Drittens, Pflanzen haben doch auch Seelen, oder?

    Das ist in der Tat das beste Argument, das ich bis jetzt zu höhren bekam. Für mich ist übrigens alle Materie 'lebendig' - und ja, ich 'morde' Pflanzen. Es gibt da aber ein-zwei Unterschiede. Zum einen: ein Tier hat mehr/andere Empfindungen als eine Pflanze und die wiederum hat mehr Empfindungen o.ä. als z.B. ein Stein. Zum zweiten: Pflanzen sind von der Natur für den Menschen zum Verzehr vorgesehen. Ganz ohne Nahrung würden wir verhungern, und das kann irgendwo ja auch nicht Sinn der Sache sein. Genau deshalb habe ich ja für 'der MEnsch ist zum Pflanzenesser bestimmt' gestimmt. Mir ist allerdings klar das dies eine Glaubenssache ist.


    Sicher, wenn jemand ein Tier großzieht, das mit Pflanzen gefüttert wird, dann sterben mehr Pflanzen als wenn jeamnd vegetarisch lebt.

    Das ist ein gutes Pro-Veg. Argument. Es ist effizienter, auch von der Anbaufläche her gesehen. Larah hat das ja auch anhand der Kalorien erwähnt: für eine Tierkalorie müssen ja erst mal etliche Pflanzenkalorien gefressen werden. Somit ist Vegetarismus quasi doppelt praktizierter Umweltschutz: weniger Anbaufläche und prkatizierte Tierliebe. Das mit der Anbaufläche findet man übrigens indirekt in der Finanzwelt als Anlagetipp: durch den weltweit steigenden Fleischkonsum steigen die Preise für Agrarrohstoffe (Wiezen, Soja etc.). Dafür wird ja auch mehr Fläche verschandelt - äh, ach nee: nutzbar gemacht. Klingt viel schöner. Braucht jemand noch 'nen Euphemismus?


    Dazu kann ich *irnonie an* nur sagen "Na schön, ihr tötet weniger, macht es euch besser?" (den gleichen Vorwurf las ich mal als aussage eines Veganers auf einen Vegetarier)

    Gar nicht ironisch. Das Vegetarier-Sein ist für mich auch nur ein Schritt, der u.a. genau deshalb nicht der letzte sein muss. Allerdings sollten die Veganer da schon etwas mehr Solidarität üben. Auf 100% Tierleichenfreiheit kommen die nämlich auch nicht wirklich. Selbst der Selbstmord führt dazu das die Darmbakterien ihren Wirt verlieren. Du merkst jetzt vielleicht, das ich die meisten damit verbundenen Argumentationskette wirklich bis zum Ende kenne.


    Viertens: wir essen Körper, wir essen keine Seelen.

    Hm, ja, jein. Das mit der Frage der Tierseele führt mir jetzt zu weit (was nicht heisst das ich dazu nicht nachgedacht oder keine Meinung hätte). Aber: du isst deren Angst beim sterben mit. Die haftet dem Fleisch an. Zu esoterisch? Glaubst du vielleicht nicht? Musst du nicht - es gibt da sogar in der Wissenschaft ein Wort dafür: (Angst) Hormone. Aber ihr esst ja sicher nur Fleisch von glücklichen Tieren die liebevoll in den Tod überführt wurden und nicht so'n abgepacktes Zeug aus dem Supermarkt, gelle? ;) (Ja ja, provokant provokant, nur: stimmen dürfte es bei den meisten halt schon, oder etwa nicht?)


    Seelen werden wiedergeboren. Es gibt kein Zufall in dieser Welt,

    Da stimme ich vollkommen zu!


    also wird es auch kein Zufall sein, wenn ein Rindersteak auf meinem Teller landet.

    Richtig: es liegt einfach daran das du oder jemand anderes es vorher gekauft hatte(st), es in die Pfanne gehauen wurde und von jemandem auf deinen Teller gelegt wurde. Weiter ausgeholt könnte es daran liegen das die Mehrheit unserer Gesellschaft Fleisch isst und es somit als gessellschaftlich akzeptiert und normal gilt. (Das ist mit Alkohol ähnlich und beim Thema rauchen ist die Waage ja seit einigen Jahren am 'kippen'.)


    Die Art und Weise, wie dieses Tier starb, dafür hab ich keine Verantwortung zu tragen, sondern der Schlachter.

    Richtig. Deshalb müsste ich fairerweise von Auftragsmord sprechen statt von Mord. Macht das die Sache jetzt wirklich besser? Als Fleischkonsument nimmst du den Mord nicht nur billigend in Kauf, du beauftragst ihn ja sogar. Ist das wirklich so schwer zu sehen? Probier es doch mal bitte (selbst)ehrlich und objektiv.


    Gäb es keine Massentierhaltung und keine solche bedauernswerten Umstände,

    diese bedauernswerten Umstände betreffen dich doch als Konsument sogar sehr direkt: die Tiere werden mit sonstwas (andere Tierleichen, Gen-food, Medikamenten) gefüttert. Willst du das wirklich alles direkt oder indirekt zu dir nehmen? Gerade hier im Forum steht man diesen Sachen doch eher kritisch gegenüber, was ich ja gut so finde! (Und womit ich mal ein sachlicheres Beispiel pro veg. bringe :)


    Fazit: Mensch, lern dich selbst kennen und entscheide selbst, was du willst/brauchst, das kann dir niemand anderes sagen. Richtig und Falsch sind nur zwei Seiten derselben Medallie.

    Richtig: jeder hat die Wahl. Wählt weise :)

    Schöne Grüße

    Glückskind

    PS: wenn ihr euch wegen dem 'Mörder' persönlich angegriffen fühlt bringt uns das in einer Diskussion nicht weiter - das sehe ich ein. Damit will ich jedoch keinen 'kriminalisieren'. Nur mag es auch nicht schönr reden als es ist. das wäre euphemisstische Heuchelei. Würde euch denn das wirklich weiterhelfen?

    Ich denke nicht das man Menschen mit Tieren gleichsetzen sollte, denn in ihrer Lebensform gibt es doch Unterschiede, welche sie ganz sicher auch das Leben auf eine ganz unterschiedliche Weise wahrnehmen lässt. Ich denke Tiere führen mehr ein instinktartiges Leben, welches sozusagen in vorgefertigten Bahnen verläuft.

    Soweit, sogut.


    Der Mensch dagegen besitzt ein ausgeprägtes Bewusstsein, welches ihn in Verbindung mit seinem Verstand in die Lage versetzt sich Dinge nutzbar zu machen.

    Dinge nutzbar machen. Hmm, Tiere sind aber nun mal eben keine Dinge. Tiere sind Lebewesen. Ein Lebewesen absichtlich zu töten ist Mord.
    Diesen Knackpunkt habe ich bereits im vorherigen Beitrag gehabt, hier nochmal extra für dich zum unter die Nase reiben:


    Das es weiterhin (Tier)Mord ist hat dir Chris_XY ja bereits dargelegt. Das ist der zentrale Punkt, den die 'Fleischesser'-Verfechter nicht wahrhaben wollen. Das ist, wie ich finde, übrigens ganz schön ignorant.


    Somit kann er aktiv in sein Lebensgeschehen eingreifen und ist auch in der Lage willentlich eine Änderung herbeizuführen. Ein Tier kann das nicht.

    Du sagst doch letztlich nur: der Mensch ist intelligenter bzw. vernünftiger als das Tier. Ja, aber genaus deshalb sollte er sich seine höhere Verantwortung auch bewusst machen und entsprechend handeln!


    Also ich denke nicht das man menschliches Leben mit tierischem Leben gleichsetzen sollte.

    Tue ich nicht. Aber beides ist Leben!


    Und insofern würde ich es auch nicht als einen Mord bezeichnen, wenn ein Mensch zum Zwecke der Nutzbarmachung ein Tier tötet.

    *kotz* 'zum zwecke der Nutzbarmachung' *kotz*
    Du schreibst selbst: tötet. Es ist Mord. Aus dem Punkt - da kannst du dich noch so sehr winden - kommst du nicht raus. Und du bist daran (mit) schuldig!
    Du kannst ja auf Vergebung der Sünden hoffen... *pruust*


    (z.B. Nahrungsgewinnung, Rohstoffe für Kleider oder Gegenstände, Werkzeuge etc.)

    Ich muss aber keine Tiere essen um mich zu ernähren, keine Tiere töten um mich einzukleiden usw. Menschen sind bzw. sollten vernünftig genug sein um genau das eben bleiben zu lassen. Es geht ohne Tiermord, das beweisen Millionen von Vegetarieren und Veganern.


    Und Respekt vor der Natur, welche ihm all die Rohstoffe liefert um sich das Leben angenehmer zu machen, sollte bei genug Verstand eigentlich selbstverständlich sein.

    'Respekt vor der Natur' klingt aus deinem Mund sehr zynisch.


    Generell nerven mich diese ständigen Diskussionen durch alle Foren zu dem Thema schon...
    1. Kann man darüber eigentlich nicht diskutieren,

    Doch, kann man schon, es wird doch immer wieder mehr oder weniger erfolgreich gemacht :)


    denn man ist entweder auf der einen oder der anderen Seite,

    Ja, und komischerweise will die eine Seite nicht einsehen das sie falsch liegt ;)


    man kann höchstens von seiner Seite aus berichten.

    Hä? Bitte denke manchmal etwas mehr nach - das hilft.

    1.) kommen Vegetatrier eher selten als solche auf die Welt. Man stellt irgendwann seine Ernährung um, dann kennt man beide Seiten und muss nicht irgendwem glauben.
    2.) kennt jeder sicher Menschen die sich so oder so ernähren. Zu Fleischessern haben wir alle genug Anschauungsmaterial. Und den einen oder anderen Vegetarier o.ä. wird es in deinem Umfeld wohl auch geben.
    3.) können Fleischesser ganz problemfrei einfach mal selbst ausprobieren wie es ihnen geht wenn sie auf veg. Kost umstellen. Dann aber bitte mit ein wenig über Ernährung kundig machen und es sollten schon mehr als nur ein paar Wochen sein damit man auch die positiven (gesundheitlichen) Seiten merkt.


    2. Sind mir schon des Öfteren richtiggehende "Fleischesser-Hasser" begegnet, die vöööig intolerant fleischessende Menschen als dämonische Naturen beschimpfen.

    Ich für meinen Teil hasse keine Fleischesser. Wäre sinnlos und dazu eine Emotion die es zu vermeiden gilt. Nur fühlen die sich halt immer gleich sehr angegriffen wenn man ihnen sagt das Fleischkonsum Mord ist. Kann ich da jetzt aber was dafür? Es ist nun mal so. Nur weil dein Stück Wurst hygenisch verpackt im Supermarkt liegt siehst du es nicht so direkt als Mord an. Trotzdem ist ist doch unzweifelhaft ein Tier dafür getötet worden. (Die ganzen anderen Grausamkeiten in der Fleischindustrie mal aussen vor gelassen.) Das ist Wahrheit - von mir schlägt dir da kein Hass entgegen. Wenn dir die Wahrheit wehtut kann ich doch nichts dafür.

    Das wusste man schon vor über 2.500 Jahren:

    "Wahre Worte sind nicht schön,
    schöne Worte sind nicht wahr."
    Lao Tse http://home.pages.at/onkellotus/TTK…_TTK.html#Kap81


    Umgekehrt sind mir keine militanten Menschen aufgefallen...ich wüsste nicht das Vegatrier von Fleischessern beschimpft werden...

    Beschimpft weniger - aber was du da an Dummlall zu hören bekommst ist manchmal auch nicht von schlechten Eltern.


    schon merkwürdig. Diejenigen, die nach Toleranz und Nächsten(Tier)-Liebe rufen, die sind oft selbst die reinsten Fanatiker.

    Ich bitte darum das zu trennen. Ich z.B. bin Vegetarier - halte aber nicht mehr viel von Toleranz. Spätestens bei Gewaltakten gegen die Natur ist meine Toleranz dahin. Trotzdem werde/würde ich dich essen lassen was du willst. Es ist ja dein Körper. Ich weise jedoch immer wieder gerne darauf hin das es falsch ist.


    Es gibt tatsächlich Menschen, die ohne Fleisch nicht leben können und unter dauerhaftem Fleischentzug wirklich zu leiden haben,

    ??? Aha. Würde mich jetzt ehrlich gesagt wundern. Was du da schilderst klingt nach Willensschwäche gekoppelt mit Entzugserscheinungen (es ist eine Sucht, nicht mehr und nicht weniger). Eventuell kommt noch eine ungünstige Nahrungszusammenstellung dazu. Abwechslungsreich sollte es schon sein, man sollte auch schon darauf achten das man sich dann ein wenig besser zum Thema Ernährung informiert. Wenn man da zuweing drauf achtet fällt es schon schwer, das ist klar.


    Genauso gibt es Menschen, die gar kein Fleisch brauchen oder denen es ohne sogar besser geht.

    Das "besser gehen" ist nach meinen Erfahrungen zu 100% so - liegt aber zugegebenermasse zum Teil mit daran das Vegetarier oft insgesamt mehr auf ihre Gesundheit achten. Was ja gut so ist. Aber jeder wie er/sie mag.


    Toleranz ist wie immer der Schlüssel.

    Ja und nein. Toleranz war für mich der Schlüssel warum sich für mich vieles gewandelt hat. Ich war sehr tolerant und wollte ja noch viel toller tolerant sein. Irgendwann merkte ich das es Dinge gibt die ich nie tolerieren kann und das auch gar nicht will. Warum sollte ich jeden Mist tolerieren?
    Stoiber hat zumindest ein Mal in seinem Leben etwas gesagt das ich gut finde: "Wer für alles offen ist, ist nicht mehr ganz dicht." Da hat er einen echten Treffer gelandet.


    UND wenn es um die Ethik geht: Man kann auch Fleisch von glücklichen Tieren essen, soll heißen, Tiere, die ein sehr schönes Leben hatten - kein Massenzuchtvieh. Das ist dann oft etwas teurer, aber dafür schmeckt es auch ganz anders und geht beim braten NULL ein.

    Richtig. Und was für Schlüsse kann man daraus ziehen? Daran merkst du, was für einen Dreck du und die meisten Menschen im normalfall kaufen und essen.
    Das es weiterhin (Tier)Mord ist hat dir Chris_XY ja bereits dargelegt. Das ist der zentrale Punkt, den die 'Fleischesser'-Verfechter nicht wahrhaben wollen. Das ist, wie ich finde, übrigens ganz schön ignorant.

    Und nochmal zur Verdeutlichung: ich kenne beide Seiten. Das Fleischessen Mord ist habe ich jahrzehntelang halt verdrängt / hingenommen. Dafür müsste ich mich eigentlich schämen, tue es aber nur aus einem Grund dennoch nicht: ich habe es endlich geschafft die einzig mögliche vernünftige Konsequenz daraus zu ziehen - nämlich kein Fleisch mehr zu essen.

    Vegetarier essen pflanzliche Produkte und tierische Produkte, ausser Fleisch und Fisch.
    Veganer lehnen auch den Konsum von tierischen Produkten ab, das erstreckt sich auf beispielsweise Milch und Eier. Das is mal so grob ne Definition.

    Veganismus geht noch weiter: möglichst keine Tierbestandteile in sämtlichen Produkten (z.B. kein Leder; bei Körperpflegeprodukten etc.). Wenn man sich da zum ersten Mal schlau macht wo überall Tierleichenbestandteile reingepackt werden - bäääh. 100%iger Veganismus ist daher übrigens kaum möglich, da muss man seinen persönlichen Mittelweg finden.


    Die Reaktion auf Fleischentzug kann ich dir aus besagter Kocherfahrung schildern - hatte auch ein paar Leute dabei, die richtiggehend aggressiv geworden sind, wenn sie nicht mindestens 4 mal die Woche ein "anständiges" Stück Fleisch bekommen haben.

    Und warum? Machten die das freiwillg, aus (neuer) Überzeugung? Eher nicht oder?
    Nur wer das aus eigener Überzeugung probiert ist überhaupt Willensstark genug, das auch durchzuziehen. Es ist eine Sucht: die Aggressivität die du schilderst ist ein klares Zeichen von Entzugserscheinungen (meiner Meinung nach). Ohne Willensstärke geht das nun mal nicht. Genau deshalb hat Shiva in dem Punkt Recht: das diskutieren und rumstreiten bringt nicht viel. Man muss es innerlich wollen, sonst kann man es sein lassen.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist ja die Frage von was für Zeiträumen die Rede ist: bis man sich als Vegetarier wieder richtig wohl fühlt dauert es - es ist schon eine Umstellung für Körper und Geist. Nach einigen Monaten oder gar Jahren ist eine deutlich gesunkene Aggressivität die Regel. Ist ja auch völlig logisch, da man ja keine Tierhormone mehr in sich reinschaufelt. Die sind ja - selbst bei glücklicher Haltung - spätestens im Schlachthaus nicht mehr so rundum glücklich. Und das Resultat habt ihr Fleischesser auf dem Teller.

    Übrigens: denkt mal darüber nach warum die Halbgötter in weiß bei dutzenden von Krankheiten dem Patienten empfehlen, weniger oder gar kein Fleisch mehr zu essen. Nur: warum guckt man erst nach dem Kind wenn es schon halbtot im Brunnen liegt?


    Am besten blutig ...
    Habe allerdings wenige Fleischesser erlebt, die so extrem drauf waren.

    Ja, das sind halt die Extrem-Fleischesser die meinen, ohne ein großes Stück Fleisch am Tag ginge es nicht. Fleisch macht ja stark und so. Derartige Sprüche sind ja hier auch schon gefallen. Schon mal mit 'nem Gorilla gerungen? Mal dem schwächlichen Stier auf der Wiese in die Nase gepetzt? Komm schon, zier dich nicht so, die sind doch schwächlich.

    Ah, das zählt nicht, weil wir ja Menschen sind und keine Tiere. Gut gut, gucksu hier: http://www.schrotundkorn.de/2006/200603b07.html.
    Schwächlich schwächlich, neee, ist klar ;)

    Gruß

    Glückskind