Das mag bei Massentierhaltung sein, bei einem herkömmlichen Bauern der seine Kühe im wahrsten Sinne mit Vornamen kennt, ist dies aber nicht der Fall. Zudem wird die Kuh niemals komplett ausgebeutet. Das gleiche gilt für die Eier der Hennen. Glaube nicht, dass ein guter Biobauer sich jedesmal eine neue Henne kauft.
Es ging um eine vegetarische Lebensweise. Wer die nicht einsieht braucht über vegane Lebensweise wirklich keine Gedanken zu verschenden - darüber zu sinnieren / moralisieren ist dann wirklich recht witzlos.
Hmm was machst du eigentlich wenn Kakerlaken oder Ameisen deine Wohnung als natürlichen Lebensraum aufsuchen oder ein großer Schwarm Fliegen bei dir durchs Fenster kommt?
Das Argument zeigt doch nur wieder wie wenig sich hier manche überhaupt reindenken können: selbstverständlich tötet ein Vegetarier, spätestens ein Veganer diese Tiere nicht. Übrigens: wer nett genug zur Natur ist bleibt von solche Überfällen sowieso verschont.
Hmm was das nahrhafte angeht kannst du sicher mal einen Ernährungswissenschaftler fragen. Jedenfalls ist es eine gute Sache für eine
ausgewogene Ernährung. Hmm wozu gibt es nochmal Förster und Jäger? *grübel* Achja die haben ja auch noch mit dafür zu sorgen, dass der Bestand der Tiere ausgewogen ist.
Die meinen, das Gleichgewicht der Natur mit ihren Eingriffen verbessern zu müssen. Da man hierzulande vorher alle größeren natürlichen Räuber (siehe Bruno) ausgerottet hat ergibt das sogar einen gewissen Sinn. Allerdings einen sehr perfiden (naturzerstörerischen) Sinn - was hier wohl auch kein Fleischesser (ein)sehen mag.
Zuviele Karnickel würde z.B. eine schöne Seuche bei denen auslösen. Zuwenig natürliche Feinde. Denn die sind bereits seit langem ausgerottet.
Ah, es ist dir also selbst aufgefallen. Den Zusammenhang warum das alles bereits grundfalsch ist konntest du wohl leider nicht herstellen.
Da fällt mir ein, darf denn ein Bär wie Bruno leben in Deutschland? Der Schlingel könnte sich ja mal nen Schaf oder nen Schwein schnappen zum Verzehr.
Ja und? Sagt mal: lest ihr Beiträge die etwas länger werden eigentlich gerne nur flüchtig? Ich dachte hier wird gründlich und kritisch selbst gedacht - gehört dagründliches lesen und (selbst)kritisches Nachdenken nicht auch dazu?
Fleisch fressende Tiere sind ja eben von der Natur als solche vor gesehen. Bruno hätte also noch so viele Tiere essen dürfen - kein Ding. Abgesehen davon dreht es sich hier doch eigentlich um die Frage ob der Mensch als Fleischesser vorgesehen ist oder nicht - das manche Tiere Fleisch essen ist ja einer der wenigen unstrittigen Punkte.
Die Angst der tiere geht nur dann ins Fleisch, wenn das Tier dabei Angst empfindet.
Das ist soweit mal erfreulich logisch und shclüssig! Wer Tiere für so blöd hält das sie nicht merken wie ihnen geschieht hat entweder eine verklärte Vorstellung von der Schlachterei oder muss diese mit Medikamenten (oder 'gesünder' mit Alkohol) vorher kräftig benebeln. Alkohol haltet ihr wohl auch noch für völlig unbedenklich - klar: die Menge machts und so...
Dies ist bei Fleishc zu sehen wie sehnig oder zäh es ist.
Komische Realitätsverbiegung: das Fleischstück ist entweder sehnig oder nicht, das kommt wohl eher drauf an was du für ein Stück erwischst - die Sehnen entstehen ja nicht erst plötzlich beim Schlachten vor lauter Angst.
Ja, du hast recht, missionieren ist falsch, zumindest hier. Wir kommen her um über ein Thema zu diskutieren und nicht dem Gegenüber andauernd einzureden, wie falsch seine Ansicht doch sei.
Also bei dem was hier an sinnvollen Argumenten schon alles ignoriert wird ist das von 'unserer' Seite eher Masochismus als Missionierungsdrang.
Ja, um alle benötigten Nährstoffe aus Pflanze zu ziehen muss ich schon ein großes Angebot an verschiedenen Sorten an Ost, Gemüse usw. haben, das ist teurer als einfach mit Fleisch eine ausgewogene Ernährung zu leben, wie ich es grade tue.
Wenn das dein einziges Gegenargument wäääre könntest du immer noch versuchen dein Einkünfte-/Ausgaben Verhältnis so zu ändern das eine möglichst gesunde Ernährung für dich erschwinglich wird. Wäre für deine eigene Gesundheit sicher kein Schaden.
Du hast recht, dein zynismus nutzt keinem was. Das Stück Fleisch, das ich nicht esse, macht das Tier nicht wieder lebendig.
Du nimmst es dann aber auf - nur dann kann sich die (vermutete, weil du es bist) schädliche Wirkung ja auf dich übertragen.
Im übrigen frag ich mich, woher du wissen willst, was zu den Aufgaben des Menschen auf der Erde gehört und was nicht?
Warum sollte mein Karma drunter leiden, wenn ich Fleisch esse?
Das war eher ich als Chris, aber egal. Und wir hatten beide Punkte schon mindestens 1 mal, die gleiche Frage inklusive meiner Antwort.
Der Vollständigkeit halber (nicht das Bluesoldier mal wieder meint ich würde kneifen):
1. Zur Aufgabe des Menschen: ich weis es nicht so sicher das ich es dir beweisen könnte, bin dir aber auch keinen Beweis schuldig. Sieh es mal anders herum: in welcher Rolle würdest du dir selbst eher gefallen: im Einklang mit der Natur zu leben oder Krieg gegen diese zu führen? Hier sollten gerade alle diejenigen die sich zwar naturreligiös nennen, aber trotzdem Fleisch konsumieren mal ganz nachdenklich an die eigene Nase fassen. Mit oder Gegen? Wirklich und konsequent?
2. Karma: wenn dir all die anderen Gründe schon nicht einleuchten, darunter der schwerste / wichtigste der ethische Aspekt das für Fleischkonsum nun mal eben Tiere getötet werden und du dafür moralische Mitschuld trägst: wieso solltest du dann meine Karma-Argumentation einleuchtend(er) finden? Sei's drum: meine Sichtweise auf 'Karma' ist sehr schlicht: es geht um Ursache und Wirkung. Wenn du Fleisch isst (Ursache) wird das eine (Aus)Wirkung haben. Du hast ja dann schliesslich ein Stück Fleisch im Bauch welches verdaut wird etc. Das wirst du einsehen, oder? Also tritt die Wirkung zwangsläufig ein und kann nur vermieden werden indem du kein Fleisch isst. Auch noch klar soweit? Was ich halt unterstelle ist, daß Fleischkonsum für den Menschen in jedem Fall eine schädliche Wirkung hat - nicht nur (aber auch) ganz materiell. Diese Vermutung von mir kannst du selbstverständlich bestreiten - dein Ding. Sollte ich recht haben trifft dich die Wirkung unerbittlich - beeinflusst also dein "Karma". Du isst also nicht nur den Medikamenten-cocktail (der dir egal zu sein scheint?) sondern auch z.B. Angst / Wut etc. in dich hinein. Hatten wir auch schon. Das ist eine Auswirkung auf dein 'Karma'.
Oder glaubst du, du wirst verschont nur weil du dir eventuell Karma auch schön kuschelig anders zurechtdefinierst?
(Wie beim Wort 'Mord' ja bereits geschehen'. Ich habe übrigens zwischenzeitlich im StGB nachgesehen - ersetze dort in den Paragraphen zu Mord und Totschlag 'Mensch' durch 'Lebewesen' und du würdest vielleicht was wichtiges Selbst erkennen. Von 'Mord ist eine Beziehungstat' stand da nichts - Mord bleibt Mord selbst wenn der Täter das Opfer überhaupt gar nicht kennt. Was auch nur ein Beispiel für deine trotz aller Redegewandheit im Kern schwache Argumentation ist.)
Ganz allgemein: warum sollen wir jedes Argument mehrfach durchkauen wenn es doch wirklich langsam selbst dem Dümmsten (in dem Falle leider ich) klar wird das ihr es einfach nicht einsehen wollt (oder könnt). Es macht tatsächlich keinen Sinn und mittlerweile auch keinen Spaß mehr. Sollten keine für mich sinnvollen NEUEN Argumente / Fragen o.ä. auftauchen werde ich euch also mit meinem Schweigen beglücken - bluesolider scheint es ja für ihre Gemütsruhe auch dringend zu benötigen ![]()
Schöne Grüße
Glückskind