Liebe sonja
Vielen Dank für deine herzliche Begrüssung und für das Geschenk voller Liebe.
Gerne möchte ich dir auch ein Geschenk übergeben. Ich hb es nicht selbst geschrieben, aber es kommt von Herzen.
Lichtgrüsse Inana
SAJAHA 5
Durch den Sternenhimmel bin ich geflogen - adlergleich - in der tiefblauen Nacht, die eine andere Nacht ist, und die immerfort währt. Und es war ein Bild, das mir da kam: Tiefblaue Nacht zwischen all den Gestirnen, den hell funkelnden und den matt leuchtenden - nahe und ferne.
Durch die Zeit trugen mich gleichsam meine geräuschlosen Schwingen. Und nirgends war eine Grenze - und doch auch Überall.
Da sah ich die Erdenwelt liegen, in einem Meere von Strömen, die sonst niemand sieht, die auch ich nicht recht sah, sondern erfühlte: Sie waren da, überall, und kamen auf die Erdenwelt zu und umfingen sie und hielten dort alles fest, was als Grundlage für das Leben notwendig ist.
Und die Erdenwelt war nicht groß, und die Gestirne waren nicht klein, und viele ähnelten einander, obschon doch alle von einander verschieden waren. Da waren rote Welten und gelbe, blaue und grüne, weiße und auch solche von beinahe schwarz. Und andere waren durchzogen von mehreren Farben. Manche leuchteten aus sich heraus und waren sehr hell, so daß ich keine Form wahrnehmen konnte. Andere wiederum waren von noch anderer Art.
Und ich sah die Sonne, welche die Erdenwelt bestrahlte; hell und heiß und wie glühendes Gold. Auch den Mond sah ich, der des Nachts auf die Erdenwelt scheint. Matt war sein Glanz, und er war nicht groß, wie die Sonne groß ist. Die Erdenwelt aber sah ich wie an nicht wahrnehmbaren Saiten hängen: Der Sonne Strahlenhaar.
Und die Schwingungen trugen mich durch sprühende Lichter und durch weite Dunkelheit und wieder zurück - ich weiß nicht, wohin. Und da sah ich auch eine andere Erdenwelt. Vertraut und doch auch fremd zugleich. Auf ihr ging ich nieder. Deren Himmel aber war von bläulichem Rot, und es gab keinen anderen Tag als eben in diesem Licht. Eine andere [Sonne] schien mir [dort] und ein anderer Mond, der sich ein Zwilling war. Aber ich hörte Sprachen sprechen, die ich [gedanklich] verstand.
Dann rissen mich die Schwingungen zurück, ein Sturm wirbelte und drehte mich herum, und in meine Haare verfing sich das Flügelwerk, so daß es aufhörte zu tosen und wieder ruhig wurde. So schwebte ich heim, vorüber an anderen Welten, und von einer her, so erschien es mir, kamen sanfte Gesänge. Aber die Nacht, die dunkle, die blaue, die milde, nahm mich zurück.
Ich stehe auf den Zinnen des Tempels und schaue empor zu der Nacht. Jetzt ist sie sehr still. Sie schweigt bis zum Tag.
herzlich Willkommen im Forum.
Darf ich dich fragen wie du her gefunden hast?
Sieh dich um, lies dich ein, mach es dir bequem und ich wünsche dir viel Freude und gute Diskussionen
hier in unserem Wohnzimmer.
Liebe Grüße
ABRAXAS
Die Vollkommenheit ist unerreichbar. Gewiß ist die Vollkommenheit unerreichbar. Sie hat nur den Sinn, deinen Weg wie ein Stern zu leiten. Sie ist Richtung und Streben auf etwas hin.
- Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste
Wie ich hier her gefunden habe? Tja, irgendwie bringt mich diese Frage innerlich zum Lachen. Das innerliche Lachen hat etwas mit meinem inneren Erlebnis zu tun, das stattgefunden hat, bis sich dieses Tor geöffnet hat und ich hier gelandet bin. Ich war bis vor 2 Tagen in einem Forum, das so gut wie tot war. Und doch fand ich da einen Freund. Tja, vor 2 Tagen gab man uns einen guten Rat, ich glaube er wollte sagen, ihr seid da nicht mehr wilkommen. Ich musste innerlich grinsen, ha man schmeisst mich, uns rauss. Ich verstand den Grund nicht wirklich, es gin doch die ganze Zeit nur um die Wahrheit. Ich kümmerte mich nicht mehr um dieses Thema weil ich spührte, dass es noch weiter gehen wird. Ja, am Nächsten Morgen sah ich eine Nachricht von meinem Freund und die führte mich zu Euch.
Hallo maky
Danke für dein amüsantes Willkommen heissen. Ich musste schmunzeln.
Hier etwas für dich, über das Licht.
Lichtgrüsse Inana
Gott-Il wußte es stets,daß der böse Geist Jaho anfallen würde die Erdenwelt und und werden einflußvoll unter den Menschen.
Darum gab er für die Aufrechten einen unversiegbaren Quell und eine bleibende Brücke zur Kraft des Lichtes.
Diese Brücke zum Licht ist der Mitternachtsberg-des diesseitigen Menschen Auge kann ihn nicht sehen,und doch ist er da.Am Fuße des Weltenmasts steht er,dort oben im höchsten Norden;bis an das hellste Licht reicht er empor.
Der unversiegbare Quell aber ist die schwarze Sonne,unendlich strahlt ihr Licht.Des Diesseitigen Auge kann sie nicht sehen-und doch ist sie da.Wie die helle Sonne des tages nach außenhin scheint,so strahlt die dunkle Sonne in das innere Wesen der Menschen-durch sie leuchtet der Gottheit Wort.
Es ist der inneren Sonne Licht,oh mein König,das die Seele wärmt und stärkt den Geist!-Wo die Finsternis aufwallt,da wirf sie nieder;halte dein Schwert stets bereit;von ungefähr lauert Schaddain! Und wird das Licht nicht behütet,so erstickt es die Finsternis...!
Und Seite 43:
Babylonisches Fragment Nr.1:
Was ruft ihr die Sonne an,so ihr Licht ihr nicht seht?
Meint ihr,sie sei bloss das Leuchten der Tage?
Meint ihr,sie schliefe des Nachts und erwachte des Morgens,wie ihr?
Meint ihr,Schamasch(Symbol Sonnengott)zu sehen am Mittagshimmel?
Meint ihr,so sei Il(Gott absolut)?
Wie wollt ihr in dieser Welt finden,was in einer anderen ist?
Wie wollt ihr in Äusseren suchen,
was im Inneren ist?
Der wahre Sonne Licht seht ihr nicht mit den Augen,
Schamaschs Wort hört ihr nicht mit den Ohren.
Nehmt die Augen und die Ohren,die in euch sind
und sprecht die Worte mit der Stimme,die in
euch redet.
Und ihr werdet das Licht der dunklen Sonne auf der Haut eurer Seele spüren.
Sie strahlt bei Nacht sogut wie am Tage.
Meint ihr,der König nur müsste dies tun?
manchmal isses toll, wenn zum schreiben man sich auftut und mit anderen Wesen hier eine Gutweil hat...
viele Grüße Simone
Achte auf deine Gedanken, achte auf deine Worte, halte dich frei von jeder schlechten Handlung! Wenn du diese drei Wege wahrhaft beachtest, dann betrittst du den Weg der Wahrheit.